Beschreibung

Gedichte und Geschichten mitten aus dem Leben. Fotos und Bilder, als optische Ergänzung zu den Texten, runden diese Wörterreise perfekt ab. Da, wo einem die Worte fehlen, sollte man ein Gedicht schreiben!

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Seitenzahl: 50

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For Sir Sven Wahlroos (in memoriam)

- who inspired me, who enlightened me,

who helped me find myself -

„Wenn alles andere scheitert, schreib was dein Herz dir sagt. Du kannst dich nicht auf deine Augen verlassen, wenn deine Vorstellungen unscharf sind.”

Mark Twain

“When all else fails, write what your heart tells you. You can’t depend on your eyes when your imagination is out of focus.”

Mark Twain

INHALTSVERZEICHNIS / CONTENT

Vorwort /

Prologue

Über die Zeiten / About the Seasons

Wunder der Natur

The Storms of Spring

Es ist Frühling, Frühling ists!

Frühling (Jetzt ist es Zeit)

Bernsteinsonne

Amber Sunrise

Sommer (Loblied auf den Herbst)

Summer (Ode to Autumn)

Sommerregen

Morgensonne

Spätsommer

Late Summer

Herbst

Melancholia

Anfang

Wintersonnenwende

Winter’s Solstice

Schneeflocke

Snowflake

Christmas in the City

Fata Morgana? (Weihnachten in der Wüste)

Fata Morgana? (Christmas in the Desert)

Über Menschen / About People

Mensch, Vater!

Tisch im Baum

Table in Tree

Frühstück mit Onkel Hermann

Fredys Weg

The girl opposite...

Little girl in a pub

Zwei kleine Geschichten / Two little Stories

Govi, the elephant who wanted tobe different

Good night stories (poem)

The little not-so-little-story of Mr Puss

Über Orte / About Places

Earl Grey

Reichensteiner

Trier

Pizza Hut

Kleine Konditorei

Karl Marx, geschenkt!

Stolperstein

Cubiculum

Brunnenmeister von Weimar

Andere so Sachen / Other such Things

Ach, Mensch!

...

mich!

Mein Nicht-Reimgedicht

Cyber Poet

Gastfreundschaft

Insomnia

Draußen...

Kinder-Nachtmahr

Child-Nightmare

Seelenverkäufer

Zeitenwende

Erwachen

Der Hahn

Paddy’s Day

2:41pm(Vitso’s Poem)

Über das Leben

Outlive

Ewiger Cowboy

Eternal Cowboy

Deutscher Herbst

Aufsatz über meinen Geburtstag / Essay on my Birthday

Ich habe Geburtstag! / It’s my Birthday!

Übersetzungen / Translations

„C’est un amour...” „Es ist eine Liebe...” “It’s a love”...

Death is great...

Mr Holmes

Halloween

Aphorismen / Aphorisms

Epice

logue

Poetry of Scents and Flavours; an Indian Hybrid Curry Dish

Curry Concert

Ende / The End

Vorwort

Nachtgedanken, sie fliegen mir zu, sie kommen verkleidet im Traume! Der Morgen kommt, weckt mich mit seinem Lichte und seinen Geräuschen, ich greife mir die Wort- und Textfragmente der verrauschten Nacht und schreibe auf was mir von ihnen geblieben. Wörter und ihre Gebilde finde ich wieder, teils im Englischen und teils im Deutschen, wie versteckt in Schubladen eines alten, geheimnisvollen chinesischen Apothekerschränkchens. Ich mische zusammen, was zusammen zu gehören scheint. Ich arbeite an dem mir verbliebenen. Die Sprache hierbei scheint willkürlich, zumindest dort, wo ich diese beherrsche. Texte sind in Englisch, Texte sind in Deutsch und gelegentlich auch mal in beiden. Ich bitte den Leser um Nachsicht!

···

Prologue

“Night thoughts”, they just come to me, all clothed in dreams! The morning comes, wakes me with its lights and sounds, I seize the words and text fragments of the faded night and write down what has remained. Words and their constructions reappear in English and in German, as if hidden in the drawers of an old Chinese medicine cabinet full of secrets. I blend what seems to belong together. I work on what is left to me. The language seems arbitrary, - where I master the language that is. Text is in English, text is in German and occasionally in the two. I do beg the reader’s forbearance!

Über die Zeiten / About the Seasons

Wunder der Natur

Und ist der Tag dann fast zu Ende,

Find ich die Zeit spazieren zu gehen,

Tausch’ dann die kalten weißen Wände,

Um die Farben der Natur zu sehen.

Das ist mein tägliches Entfliehen

Vor schaler Luft und engem Raum,

Weiß doch die Umwelt nur geliehen,

Erleb sie täglich wie ein Traum!

So streich ich abends durch die Felder

Und lausch dem Wind im Korne zu.

Wie Burgen scheinen mir die Wälder,

Hier findet alle Eile ruh!

Des Nachts der Mond durchs Fenster strahlt,

Zieht ganz silbern seine Spur

Und so mir schönste Schatten malt,

Das ist das Wunder der Natur!

Trier, August 2015

The Storms of Spring

The storms of spring are blowing,

Impatiently they scream

With gusts so deadly growing,

Whole trees now block the stream

Debris is flying through the air,

The birds are found in hiding,

As every creature seeks some lair,

In shelter safe abiding!

Trier, March 2010

Es ist Frühling, Frühling ists!

Über Nacht ist er gekommen,

Mit all seinen Symbolen und Attributen,

Hat sich die Farben zurückgewonnen;

Blumenzwiebeln, die lang geduldig ruhten,

Bunt sprießen, in goldenem Scheine sich sonnen.

Noch ist kein Winter je geblieben,

Mit heiteren Gedanken wollen wir uns belohnen;

Des Schnees Weiß scheint in die Maiglöckchen vertrieben,

Altvertraute Düfte wieder in unseren Nasen wohnen.

Was fast schon vergessen, ist wieder entdeckt,

Das Leben im Drinnen ist nun auch im Draußen,

In gefrorenen Mündern das Lachen geweckt!

Luxemburg/Trier, März 2017

Frühling (jetzt ist es Zeit)

Herr, es ist Zeit. Der Winter war sehr groß!

Nimm deinen Schatten von den Sonnenuhren,

Und auf die Felder lass die Pflüge los!

Hauch den prallen Knospen neu deine Kräfte ein;

Gib ihnen jetzt nur die südlicheren Tage,

Dränge sie zur Vollendung hin, und jage

Des Frühjahrs Wärme in die Blüten rein.

Jetzt ist die Zeit, um sich was Neues aufzubauen.

Wer bislang allein war, sollte es nicht mehr bleiben,

Sollte träumen, lesen und wieder Briefe schreiben

Und nach neuen alten Freunden schauen;

Gemeinsam in den Straßen, den Winter vertreiben!

Trier/Luxemburg, nach R. M. Rilke

Bernsteinsonne

Golden scheint der Kerzen Licht

Durch mein bleiern kristallenes Glas,

Sich immer wieder brechend

In der bernsteinfarbenen Farbe meines alten Malz Whiskys,

Mich an die Morgensonne eines frühen Sommertages erinnernd!