Gefangen - Er darf ran, sie darf raus - Carla Corolli - E-Book

Gefangen - Er darf ran, sie darf raus E-Book

Carla Corolli

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Beschreibung

Sie hat einen Fehler gemacht, jetzt sitzt sie in einem fremden Land in einem dunklen Gefängnis. Irgendwie muss sie doch herauskommen! Dieser Wärter kommt wieder vorbei, und diesmal macht er ihr ein Angebot. Aber kann er sie wirklich hier rausholen, ohne selbst Ärger zu bekommen?

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 38

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Gefangen - Er darf ran, sie darf raus

TitelseiteDas BuchKapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5Kapitel 6AnhangImpressum

Gefangen – Er darf ran, sie darf raus

von

Carla Corolli

Das Buch

Sie hat einen Fehler gemacht, jetzt sitzt sie in einem fremden Land in einem dunklen Gefängnis. Irgendwie muss sie doch herauskommen! Dieser Wärter kommt wieder vorbei, und diesmal macht er ihr ein Angebot. Aber kann er sie wirklich hier rausholen, ohne selbst Ärger zu bekommen?

Kapitel 1

Außer dem kahlen Boden gab es hier nicht viel. Carla saß im Halbdunkel und blickte auf die Tür. Ob ihr bald jemand etwas zu essen brachte? Wieder sah sie vor sich, wie sie diese Typen beim Zoll gepackt und weggeschleppt hatten. Die mussten sie doch mit ihrer Botschaft telefonieren lassen! Geschlafen hatte sie irgendwie, aber noch immer fühlte sich alles verspannt an. Wenigstens war es in der Nacht kühler geworden, jetzt legte sich erneut diese Schwüle über alles.

Sie hatte an der Tür der Zelle gerüttelt, und wenn sie etwas mehr Einsatz zeigte, löste sich da vielleicht etwas. Da draußen saß doch immer ein Wächter, oder? Einige Pläne hatte sie schon durchgekaut, bevor sie endlich eingeschlafen war. Sicher konnte sie nicht so einfach vor den Behörden hier fliehen, aber das mit dem Telefongespräch musste sie irgendwie hinkommen. Aber vielleicht sollte sie zuerst die Lage hier noch genauer erkunden. Ob sich aus den kaputten Einrichtungsgegenständen etwas machen ließ?

Carla dachte auch wieder an diesen Wächter, der ihr am letzten Abend noch etwas gebracht hatte. Seine Oberarme hatte sie gesehen und seine anderen Muskeln erahnt. Wenn der an der Tür rüttelte, löste sich sicher was. Aber der hatte natürlich einen Schlüssel. Wer hier wofür genau zuständig war, sollte sie vielleicht auch beobachten. Mindestens einer der Typen hier sah dem ähnlich, mit dem sie vor dieser Sache noch herumgeflirtet hatte. Fast eher hatte er das mit ihr gemacht und sie sich natürlich auf einen weiteren Drink einladen lassen. Sie hätte ihn auf ihr Hotelzimmer mitnehmen sollen und sich nicht im Vorbeigehen bei diesem verdammten Souvenirstand etwas andrehen lassen.

Etwas hatte ihr gesagt, dass sie lieber aufpassen sollte. Doch sie verspürte schon wieder dieses Kribbeln, beim Gedanken daran, was er in seiner Hose vielleicht zu bieten gehabt hätte. Aber vielleicht sollte sie dem hier anscheinend tätigen Mann zuerst eine harmlose Frage zu stellen und dann vielleicht was probieren. Wenn das nächste Mal einer der Sicherheitstypen an der Tür war, bei dem sie sich irgendwelche Möglichkeiten ausrechnete, würde sie etwas probieren! Was genau sie probieren wollte, wusste sie noch nicht, aber die verstanden hier sogar eine Mischung aus Englisch und ein paar Worten Deutsch.

Gestern war noch eine Frau hier gewesen, mit der sie aber kein Wort reden hatte können. Die war vielleicht auch in diese Sache geraten, sich irgendwelche streng verbotenen Dinge andrehen zu lassen und dann am Zoll anzustehen. Aber die war bald wieder abgeholt worden und jetzt sicher längst nach Hause gereist. Carla wollte den Gedanken irgendwie weiterspinnen – und jemand rüttelte an der Tür. Es öffnete sich nicht nur diese kleine Luke, sondern die ganze Tür.

Sie zuckte zusammen und raffte sich auf. Nur ein kleiner Lichtschein fiel in den Raum, in den sie erst einmal trat. Vielleicht hatte noch jemand außer ihr einen Plan? Oder es wurde ihr nun mitgeteilt, dass das alles ein Missverständnis gewesen war? Klar, diese an der Strandpromenade verkauften Sachen waren ihr nicht ganz sauber vorgekommen. Aber das hatten doch alle gekauft. Wie machten die Geschäfte, wenn es dann bei einer Kontrolle Probleme gab?

„Hallo, wer ist da?“, fragte sie in Richtung des schwachen Lichtscheins, der nun hereindrang.

Niemand antwortete, doch sie hörte eindeutig Schritte.

„Etwas zu essen?“, fragte sie weiter.

„Nein!“, verkündete eine tiefe männliche Stimme scharf.

Die Schritte näherten sich weiter, und es war zu dunkel, um wirklich etwas zu erkennen. Ein wenig konnte sie die Umrisse des Mannes erahnen. War er das wieder? Hatte sie ihn nicht bereits draußen auf der Straße gesehen? Wenn er nichts zu essen brachte, kam sie dann endlich hier heraus? Oder wollte er sie nun vor ein Gericht zerren? So ein spezielles Kribbeln durchfuhr Carla auf einmal. Doch etwas sagte ihr, dass es in diesem Moment um keine dieser Dinge ging. Vielleicht hatte er vorgegeben, nach ihr sehen zu müssen. In Wirklichkeit aber … wollte er privat mit ihr reden?