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1912 fand in Basel der 'Ausserordentliche Internationale Sozialistenkongress' oder auch 'Friedenskongress der Zweiten Internationale' statt. Höhepunkte bildeten ein riesiger Friedensmarsch durch die Stadt, Ansprachen bedeutender Sozialisten im Basler Münster sowie die Verabschiedung eines Friedensmanifestes. Die Forderungen des Kongresses sind bis heute aktuell geblieben. Anlässlich seines 100. Jubiläums widmet sich dieses Buch der Geschichte und Bedeutung des Kongresses, thematisiert den Zusammenhang mit der damaligen Friedensbewegung sowie das Scheitern der Bemühungen, den Ersten Weltkrieg zu verhindern. Neben historischen Bezügen stehen heutige Forschungen zu Kriegsursachen sowie Konzeptionen zur Kriegsverhinderung im Mittelpunkt.
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Seitenzahl: 371
Veröffentlichungsjahr: 2013
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Beiträge zur Basler Geschichte
Der Basler Friedenskongress 1912 und seine Aktualität
Bernard Degen, Heiko Haumann, Ueli Mäder, Sandrine Mayoraz, Laura Polexe, Frithjof Benjamin Schenk (Hg.)
Diese Publikation wurde ermöglicht durch einen Beitrag der Christoph Merian Stiftung an die Produktionskosten.
Die Originalausgabe ist 2012 unter dem Titel ‹Gegen den Krieg› im Christoph Merian Verlag Basel erschienen.
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
eISBN 978-3-85616-578-9
Auch als gedrucktes Buch erhältlich: ISBN 978-3-85616-571-0
© 2012 Christoph Merian Verlag
Alle Rechte vorbehalten; kein Teil dieses Werkes darf in irgendeiner Form ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Verlags reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.
Abbildungen: s. Bildnachweis. Die Herausgeber haben sich bemüht, sämtliche Copyrightinhaber ausfindig zu machen und ihr Einverständnis zum Abdruck einzuholen. Sollten Copyrightinhaber übersehen worden sein, bitten wir die Betroffenen, sich mit dem Verlag in Verbindung zu setzen.
Lektorat: Ulrich Hechtfischer, Freiburg i.Br.
Gestaltung und Satz: Atelier Mühlberg, Basel
Lithos: LAC AG, Basel
Datenkonvertierung: Bookwire GmbH, Frankfurt
www.merianverlag.ch
Vorwort
1 Der Friedenskongress der Zweiten Internationale in Basel
1.1 Vor dem Kongress(Bernard Degen)
1.2 Basel im Zentrum der Friedensbewegung(Bernard Degen)
1.3 Frauen am Kongress und die Frauenversammlung im Bernoullianum(Sandrine Mayoraz)
1.4 Der Kongress und die Arbeiterbewegung in der Regio(PascalMaeder)
1.5 Der Friedenskongress als Ausdruck des neuen globalen Zeitalters(Frithjof Benjamin Schenk)
2 Die Entwicklung der Zweiten Internationale und der Friedensbewegung vor dem Basler Kongress
2.1 Zur Geschichte der Zweiten Internationale(Heiko Haumann, Laura Polexe)
2.2 Die nationalen Arbeiterparteien(Heiko Haumann, Sandrine Mayoraz, Laura Polexe)
2.3 Zur Geschichte der internationalen Friedensbewegung(Heiko Haumann)
2.4 Debatten um Krieg und Frieden in der Zweiten Internationale(Heiko Haumann, Laura Polexe)
3 Die Folgen des Basler Kongresses
3.1 Die europaweite Ausstrahlung des Kongresses(Bernard Degen)
3.2 Die Bedeutung des Friedenskongresses für den Balkankrieg(Laura Polexe)
3.3 Die Folgen des Kongresses und das Scheitern der Zweiten Internationale (Heiko Haumann, Laura Polexe)
3.4 Louis Aragon und der Basler Friedenskongress: ‹Les Cloches de Bâle›(André Vanoncini)
4 Quellen
Quelle 1 Manifest des Basler Friedenskongresses
Quelle 2 Bericht über die Friedenskundgebung der SPD im Treptower Park in Berlin vom 20. Oktober 1912
Quelle 3 Der alternative Friedenskongress der Confédération générale du travail (CGT) vom 24./25.11.1912 in Paris
Quelle 4 Die Basler Arbeiterbewegung stellt sich den Gästen vor
Quelle 5 Zurückhaltung der Polizei
Quelle 6 Die offizielle Begrüssung durch den Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt
Quelle 7 Auszüge aus dem Protokoll
Quelle 8 Auszug aus der Rede Édouard Vaillants am zweiten Verhandlungstag
Quelle 9 Aufruf Clara Zetkins an die sozialistischen Frauen aller Länder
Quelle 10 Clara Zetkin über die Frauen am Kongress
Quelle 11 Bericht über die Frauenversammlung im Bernoullianum
Quelle 12 Bericht über den Kongress in der ‹National-Zeitung›
Quelle 13 Bericht über den Kongress im ‹Vorwärts› (Berlin)
Quelle 14 Bericht über die Friedenskundgebung und die Feier im Münster in der ‹Volkswacht›
Quelle 15 Bericht über die Friedenskundgebung und die Feier im Münster in ‹L’Humanité›
Quelle 16 Bericht über den Kongress im ‹Vaterland›
Quelle 17 Die Friedenspredigt des Basler Münsterpfarrers Täschler
Quelle 18 Leonhard Ragaz über den Kongress
Quelle 19 Jean Jaurès’ Rückblick auf den Kongress
Quelle 20 Louis Aragon und seine literarische Bearbeitung des Kongresses (Auszug)
Quelle 21 Auszüge aus dem Manifest der sozialistischen Fraktion des elsass-lothringischen Landtages an die Pariser Arbeiterschaft
5 Friedenspolitik heute und die Aktualität des Basler Friedenskongresses. Gesellschaftspolitische und sozialtheoretische Perspektiven
5.1 ‹Hoch die internationale Solidarität!›: Globale Sozialpolitik ist auch Friedenspolitik(Ueli Mäder, Hector Schmassmann)
5.2 Zur Aktualität des Basler Friedenskongresses: Sozialer Ausgleich und Zivilgesellschaft(Ueli Mäder, Hector Schmassmann)
6 Kurzbiografien
Victor Adler
Emil Angst
Edouard Anseele
Angelica Balabanowa
August Bebel
Eduard Bernstein
Jan Gotlib (Iwan Stanislawowitsch) Bloch
Hermann Blocher
Max Bock
Hjalmar Branting
Carl Christoph Burckhardt
Marcel Cachin
William Randal Cremer
Fjodor Iljitsch Dan
Ignacy Ewaryst Daszyński
Constantin Dobrogeanu-Gherea
Élie Ducommun
Marius Fallet
Johannes Frei
Alfred Hermann Fried
Albert Gobat
Herman Greulich
George Grigorovici
Robert Grimm
Hugo Haase
James Keir Hardie
Charles Hickel
Camille Huysmans
Henry Mayers Hyndman
Jean Jaurès
Arnold Jeggli
Lew Borisowitsch Kamenew
Karl Kautsky
Alexandra Kollontai
Gottfried Krebs
Christian Lous Lange
Wladimir Iljitsch Lenin
Tobias Levy
Karl Liebknecht
Rosa Luxemburg
Dora Montefiore
Gustav Noske
Frédéric Passy
Paul Pflüger
Adelheid Popp
Ludwig Quidde
Christian Racovski
Leonhard Ragaz
Ernst Rösch
Ilja Alfonsowitsch Rubanowitsch
Janko Iwanow Sakasow
Arnold von Salis
Philipp Heinrich Scheidemann
Friedrich Schneider
Paul Speiser
Ludwig Stein
Fritz Studer
Bertha von Suttner
Pieter Jelles Troelstra
Leo Dawidowitsch Trotzki
Oskar Türke
Édouard Vaillant
Emile Vandervelde
Georges Weill
Eugen Wullschleger
Clara Zetkin
Luise Zietz
Anhang
Literaturverzeichnis
Bildnachweis
Autorinnen und Autoren der Kurzbiografien
Zum hundertsten Mal jährt sich 2012 der Basler Friedenskongress der 1889 gegründeten Zweiten Internationale. Er rückte die Stadt im November 1912 für einige Tage ins Zentrum der Weltöffentlichkeit. Dieser ‹Ausserordentliche Internationale Sozialistenkongress› fand vor dem Hintergrund der Balkankriege 1912/13 und angesichts einer wachsenden Furcht vor einer militärischen Auseinandersetzung der Grossmächte in Europa statt. Die in Basel versammelten Sozialistinnen und Sozialisten aus 23 Ländern wollten bei diesem Treffen ihren Friedenswillen und ihre Bereitschaft demonstrieren, einen drohenden Weltkrieg mit allen Mitteln zu verhindern. Nicht nur die grosse Zahl von über fünfhundert Delegierten war beeindruckend, sondern auch die Resonanz der Veranstaltung weit über die Grenzen von Basel hinaus. Der Friedensmarsch durch die Innenstadt, die Ansprachen bedeutender Sozialisten im Basler Münster und die Verabschiedung des Basler Friedensmanifests hinterliessen in vielen Ländern Europas einen nachhaltigen Eindruck. Mit dem Thema der Kriegsverhinderung hatte sich die Zweite Internationale eine Zielsetzung von brennender Aktualität gegeben, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der sozialistischen Parteien in der Folgezeit deutlich belebte. Als mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges jedoch das Scheitern der in Basel formulierten Ziele offensichtlich wurde, war auch der Zusammenhalt der internationalen sozialistischen Bewegung bedroht.
Zum Jubiläum des Basler Friedenskongresses von 1912 findet im November 2012 an der Universität Basel eine wissenschaftliche Tagung statt, die seine Bedeutung und Aktualität erörtern wird. Zugleich wollen wir mit diesem Buch an den Kongress erinnern. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Basel stellen darin den Verlauf des Kongresses dar und ordnen ihn in den Kontext Basels, der Regio sowie des neuen globalen Zeitalters ein. Sie umreissen die Geschichte der Zweiten Internationale und ihrer wichtigsten Parteien, gehen exemplarisch auf die Verhältnisse in der Arbeiterschaft ein, untersuchen die Beziehungen zur internationalen Friedensbewegung und schildern die Debatten um Krieg und Frieden in der Internationale. Die unmittelbare und spätere – auch literarische – Resonanz des Basler Kongresses ist ebenso Gegenstand von Beiträgen wie eine Übersicht über dessen Einfluss auf den Balkankrieg und auf die internationale Arbeiter- und Friedensbewegung. Ein weiteres Kapitel befasst sich mit den Gründen für das Scheitern der Internationale zu Beginn des Ersten Weltkrieges und mit den Folgen dieser Entwicklung. Kurzbiografien von im Text erwähnten Personen, die entweder am Basler Friedenskongress von 1912 teilgenommen haben oder für die Arbeiter- oder Friedensbewegung dieser Zeit – auch auf regionaler Ebene – von Bedeutung waren, ergänzen den historischen Bericht. Ein umfangreicher Quellenteil soll zur eigenen Beschäftigung mit der damaligen Problematik anregen.
Bis heute sind die in Basel 1912 verhandelten Fragen aktuell. Nach wie vor versucht man, die Ursachen von Kriegen zu finden und zu bekämpfen. Konflikte um Rohstoffe und Märkte, Interessen der Rüstungsindustrie oder nationalistisches Streben nach Territorialgewinnen drohen auch in der Gegenwart, in Kriege umzuschlagen. Die weltweite Armut ist zu einer wichtigen Ursache für Auseinandersetzungen geworden. Forderungen an die globale Sozialpolitik als Friedenspolitik sowie Überlegungen zum sozialen Ausgleich und zum Handeln in der Zivilgesellschaft stehen im Mittelpunkt der abschliessenden Beiträge, die auch politisch deutlich Stellung beziehen.
Im Text wird in der Regel nur die Herkunft wörtlicher Zitate unmittelbar nachgewiesen. Sonstige Quellen und Darstellungen, auf die sich die Autorinnen und Autoren gestützt haben, sind über das Literaturverzeichnis zu erschliessen. Wir danken allen Autorinnen und Autoren, bei denen selbstverständlich die Verantwortung für ihre Beiträge liegt, für die gute Zusammenarbeit. Lionel Wirz hat uns bei der Erstellung des Manuskriptes sehr geholfen, wofür wir ihm herzlich danken. Dankbar sind wir auch allen, die uns Abbildungen zur Verfügung gestellt haben. Der Christoph Merian Verlag hat unsere Idee mit grosser Zustimmung aufgenommen und dafür gesorgt, dass aus unserem Manuskript ein schönes Buch wurde. In Vertretung für alle Mitarbeitenden, die an der Publikation beteiligt waren, danken wir dem Leiter der Abteilung Kultur der Christoph Merian Stiftung Beat von Wartburg, dem Verlagsleiter Oliver Bolanz, dem Lektoratsleiter und Leiter der Buchproduktion Claus Donau, dem Verlagsassistenten Kevin Heiniger, unserem Lektor Ulrich Hechtfischer sowie dem Gestalter des Buches Nicholas Mühlberg.
Basel, im Juni 2012
Bernard Degen, Heiko Haumann, Ueli Mäder, Sandrine Mayoraz, Laura Polexe, Frithjof Benjamin Schenk
Bernard Degen
Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts begann nach über einem Vierteljahrhundert relativer Ruhe die Kriegsgefahr in Europa wieder zu wachsen. Immer klarer bildeten sich die beiden Blöcke heraus, die sich im Ersten Weltkrieg gegenüberstehen sollten: auf der einen Seite die Mittelmächte Deutschland und Österreich-Ungarn, auf der andern die Entente zwischen Frankreich, Grossbritannien und Russland. Der erste schwere Konflikt war die Marokkokrise von 1905/06. Hier trafen vor allem deutsche und französische Handelsinteressen aufeinander, in der Öffentlichkeit wuchs die Angst vor einem Krieg. Durch eine internationale Konferenz konnte der Konflikt vorübergehend beigelegt werden. Deutschland sah sich dabei weitgehend isoliert. Im Sommer 1911 erfasste die bisher gefährlichste Krisenwelle den Kontinent. Am Anfang stand eine weitere Marokkokrise, welche zwar Frankreich das Protektorat über das Land einbrachte, aber die Spannungen zwischen den Grossmächten weiter verschärfte. Kriege im sich auflösenden Osmanischen Reich – in Nordafrika und auf dem Balkan – schlossen sich an. Noch während der Friedensverhandlungen zur Beilegung des Konfliktes um Libyen, dessen Kontrolle Italien anstrebte, griffen Bulgaren, Serben, Griechen und Montenegriner gemeinsam das geschwächte Osmanische Reich an. Weil die Grossmächte auf dem Balkan gegensätzliche Interessen verfolgten, drohte der Krieg auf ganz Europa überzugreifen.
Durch die Kriegsgefahr wurden auch Gegenkräfte mobilisiert, von denen sich die Zweite Internationale [1] als eine wichtige Bewegung erwies. Sie war nicht zentral organisiert, sondern ein loser Verbund von sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien, vorwiegend aus europäischen Ländern. Für die Internationale standen – anders als für die nationalen Parteien – nicht kontinuierliche politische Aktivitäten im Vordergrund, sondern Debatten und Stellungnahmen zu Grundsatzfragen. Zu den am breitesten abgestützten Grundwerten gehörte der Widerstand gegen Militarismus und Krieg. Obwohl seit der Gründung im Juli 1889 immer wieder Beschlüsse zu diesem Thema gefasst wurden, trat die Friedenserhaltung erst mit der Marokkokrise 1905/06 ins Zentrum der Aktivitäten. Zur ersten breiten Debatte kam es auf dem Stuttgarter Kongress der Internationale von 1907. Besondere Sprengkraft besass die Frage, ob gegebenenfalls zum Generalstreik gegen den Krieg aufgerufen werden solle. Dem Kopenhagener Kongress von 1910 lag ein entsprechender Antrag vor, dessen endgültige Beschlussfassung jedoch vertagt wurde.
Am 28. Oktober 1912 – der Balkankrieg befand sich in seiner blutigsten Phase – tagte in Brüssel die Exekutive der Internationale, das Internationale Sozialistische Bureau (ISB). Nach einer kontroversen Diskussion beschloss man, noch vor Ende des Jahres in Basel oder Zürich einen ausserordentlichen Kongress durchzuführen und den für 1913 in Wien vorgesehenen ordentlichen auf 1914 zu verschieben. [2] Zwei Tage später meldete der ‹Basler Vorwärts›, die lokale Arbeiterzeitung, dass zum Protest gegen den Krieg ein Kongress der Internationale in der Schweiz geplant sei. Am folgenden Tag erfuhr die Leserschaft, dass sich die Sozialdemokratische Partei Basel beim ISB erfolgreich um die Durchführung beworben habe. Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SPS) behandelte die Frage allerdings erst am 1. November. Obwohl manche bezweifelten, dass die Stadt am Rheinknie tausend Personen sowie die internationale Presse unterbringen könne, erhielt Basel vom ISB den Zuschlag. [3]
Die Basler Arbeiterbewegung konnte damit bereits zum zweiten Mal eine wichtige internationale Tagung durchführen. Im September 1869 hatte im Tanzsaal des heutigen Café Spitz ein Kongress der Internationalen Arbeiter-Association stattgefunden, dessen 40. Jahrestag 1909 selbstbewusst gefeiert wurde. Die lokale Sozialdemokratie hatte nach der Wahlrechtsreform von 1905, als das Verhältniswahlrecht das Mehrheitswahlrecht abgelöst hatte, einen gewaltigen Aufschwung erlebt und sich 1908 als stärkste Partei im Kantonsparlament etabliert. Bereits 1902 war mit Eugen Wullschleger (1862–1931) einer der Ihren in die Regierung eingezogen, 1910 folgte mit Hermann Blocher (1872–1942) ein zweiter Regierungsrat. Damit besetzte die Linke im Herbst 1912 zwei von sieben Sitzen in der Regierung.
Die Kongressvorbereitungen verliefen nicht nach den Vorstellungen der Basler Organisatoren, die mit einem Termin Ende Dezember 1912 gerechnet hatten. Das ISB verlegte die Tagung aber angesichts der Zuspitzung der internationalen Lage auf den 24. November vor. Bereits am 9. November veröffentlichte es die Einladung, die auch die Aufforderung enthielt, am 17. November in allen Grossstädten Europas Meetings gegen den Krieg zu organisieren. Weiter informierte das ISB darüber, dass der Kongress am 24., 25. und eventuell 26. November in der Burgvogtei – dem heutigen Volkshaus – stattfinden werde. Einziges Traktandum: die internationale Lage und die Vereinbarung für eine Aktion gegen den Krieg. [4]
Spätestens am 9. November 1912 fragte Nationalrat Johannes Frei (1870–1932), Redakteur beim ‹Basler Vorwärts›, den für Kirchenangelegenheiten zuständigen Regierungsrat Carl Christoph Burckhardt (1862–1915), ob der Sozialistenkongress unter Umständen im spätromanisch-gotischen Münster tagen könne. Burckhardt leitete die Anfrage an den ehemaligen Antistes und Hauptpfarrer des Münsters Arnold von Salis (1847–1923) weiter. Der am 11. November 1912 tagende evangelisch-reformierte Kirchenrat erklärte sich für nicht zuständig, da der Instanzenweg nicht eingehalten worden war. Zufällig trat am nächsten Tag die Synode, das gewählte Parlament der Kirche, zusammen. Dort beantragte der sozialdemokratische Grossrat und Synodale Gottfried Krebs (1860–1930) zusammen mit zwei weiteren Sozialdemokraten, die Überlassung des Münsters sofort zu diskutieren. Die Versammlung lehnte zwar die Dringlichkeit ab, zeigte aber Sympathie für das Begehren. Unter dem Eindruck dieser positiven Stimmung beschloss der Kirchenvorstand der Münstergemeinde am Nachmittag des 13. November oppositionslos, dem Gesuch zu entsprechen. Gottfried Krebs wurde umgehend telefonisch unterrichtet, und am nächsten Tag folgte die schriftliche Bestätigung.[5] Der ‹Basler Vorwärts› verbreitete den Beschluss zehn Tage vor dem geplanten Ereignis: «Es sei zum Zweck der Friedenskundgebung des internationalen Arbeiterkongresses in Basel die Benützung der Münsterkirche am 24. November von nachmittags 3 Uhr an zu bewilligen, in der Voraussetzung, dass die Würde des Ortes sowohl durch die Redner als auch durch die Versammlung durchaus gewahrt werde.»[6]
Damit hatten die Organisatoren ihr schwierigstes Problem gelöst. Arnold von Salis liess sich noch die Texte der vorgesehenen Lieder unterbreiten, der sozialdemokratische Regierungsrat Hermann Blocher genehmigte als Vorsteher des Polizeidepartementes das Geläut. Die Aktivistinnen und Aktivisten der Sozialdemokratie waren nun dermassen beschäftigt, dass sie die am 23./24. November 1912 stattfindenden Wahlen des Weiteren Bürgerrates völlig vernachlässigten. Am 13. November bildeten sie fünf Ausschüsse: ein Organisationskomitee, präsidiert von Regierungsrat Eugen Wullschleger, ein Empfangskomitee, präsidiert von Regierungsrat Hermann Blocher, ein Quartierkomitee, präsidiert von Grossrat Oskar Türke (1854–1928), ein Zugskomitee, präsidiert von Grossrat Tobias Levy (1850–1926), sowie ein Kongresskomitee, präsidiert von Marius Fallet (1876–1957).
Die Abrechnung ermöglicht einen Einblick in wichtige Aktivitäten der Organisatoren. Insgesamt kostete der Kongress gut 14 000 Franken, wovon in Basel selbst durch den Verkauf von 12 367 Festabzeichen und 3762 Festpostkarten sowie durch einen Beitrag der lokalen Sozialdemokratie gut ein Fünftel aufgebracht wurde. Den Rest übernahm die Internationale, die ihrerseits wiederum knapp ein Viertel der gesamten Kosten verursachte. Fast die Hälfte der verbleibenden gut 10 600 Franken ging auf das Konto der Tagung in der Burgvogtei. Knapp 2500 Franken verschlang die Organisation, vor allem die Herstellung von Plakaten und anderen Drucksachen. Der Demonstrationszug kostete 1600 Franken, wovon allein 1000 an Musiker und Tambouren flossen. Die Feier im Münster dagegen erwies sich mit Ausgaben von 850 Franken als geradezu billig. [7]
Damals waren es Sozialisten in vielen Ländern gewöhnt, verfolgt, zensuriert oder zumindest schikaniert zu werden, wie etwa 1907 beim Kongress in Stuttgart. In Basel dagegen beschloss die Regierung am 20. November 1912 auf Antrag des Konservativen Paul Speiser (1846–1935), ein Begrüssungsschreiben an die Delegierten zu richten, worin es hiess: «Die Behörde der Stadt […] wünscht von Herzen, dass Sie Ihr Ziel erreichen möchten, und entbietet Ihnen ihren Gruss.»[8][Quelle 6] Zwar erhielten die Basler Polizisten die Anweisung, die Stadt nicht zu verlassen. Zum Einsatz wurden aber nur wenige von ihnen aufgeboten, und auch die Kompetenzverteilung dürfte Erstaunen hervorgerufen haben. Der sozialdemokratische Grossrat Arnold Jeggli (1874–1927) konnte bei Bedarf die neun Mann auf dem Claraposten nach der nahe gelegenen Burgvogtei beordern, dem sozialdemokratischen Grossrat Tobias Levy standen drei Berittene zur Verfügung, um dem geplanten Demonstrationszug den Weg frei zu machen, und weitere fünfundzwanzig Mann, um den Münsterplatz abzusperren. [9][Quelle 5]
Der Protest gegen den Krieg sollte nicht Angelegenheit der führenden Persönlichkeiten bleiben, sondern von der gesamten Arbeiterbewegung getragen werden. In seiner Einladung hatte das ISB deshalb alle sozialistischen Parteien, Gewerkschaften und Arbeiter-Genossenschaften aufgefordert, selbst aktiv zu werden. Dabei konnte es sich auf die Erfahrung vom Vorjahr stützen, als von Juli bis September anlässlich der zweiten Marokko-Krise und Anfang November anlässlich des osmanisch-italienischen Krieges Arbeiterorganisationen auf internationaler Ebene demonstriert hatten. Bereits ab Oktober 1912 fanden an verschiedenen Orten Demonstrationen gegen den Krieg statt. Den Höhepunkt dieser ersten Welle bildete die Massenkundgebung vom 20. Oktober im Treptower Park in Berlin mit rund 250 000 Teilnehmern. [Quelle 2] Auch in Wien und anderen österreichischen Städten folgten am 10. November Grosskundgebungen. Selbst in der Berner Reitschul-Halle und im Zürcher Velodrom strömten Anfang November Tausende zusammen, um gegen den Krieg zu protestieren.
Der Höhepunkt der vom ISB organisierten Demonstrationen war am 17. November erreicht, eine Woche vor dem Basler Kongress. Die Arbeiterbewegung protestierte in Böhmen, Ungarn, Italien, England, Schweden, Dänemark, Spanien, Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden in zum Teil eindrücklicher Zahl. Im Vordergrund stand diesmal Paris mit rund 100 000 Beteiligten. Bewusst wurden Redner über Staaten und sogar über politische Blöcke hinweg ausgetauscht. So sprachen etwa in Rom der Russe Georgi Plechanow (1856–1918), in Berlin der Franzose Jean Jaurès (1859–1914) oder in Paris der Deutsche Philipp Scheidemann (1865–1939). Insgesamt wurden 63 Versammlungen in 43 Städten mit geschätzten 300000 Teilnehmende registriert.
Bild 1 Anmeldeschein für Hotelliste und Postdienst
Bild 2 Begleitbrief für die Sendung einer Eintrittskarte zur Friedenskundgebung im Münster
Bild 3 Begleitbrief für die Sendung einer Journalistenkarte
Bild 4 Reguläre Eintrittskarte
Bild 5 Eintrittskarte für die Mitglieder des Münsterkomitees
Bild 6a Endgültige Zulassungskarte zu den Verhandlungen des Kongresses, Aussenseite
Bild 6b Endgültige Zulassungskarte zu den Verhandlungen des Kongresses, Innenseite links
Bild 6c Endgültige Zulassungskarte zu den Verhandlungen des Kongresses, Innenseite rechts
Bild 7 Quartierkarte
Bild 8 Journalistenkarte
Bild 9 Festzeichen
Bild 10 Die ‹Hotel-Liste› für die Delegierten und Gäste des Kongresses
Bild 11 Informationsschreiben an die Mitwirkenden in der Münsterkirche
Bild 12 «Krieg dem Kriege!» Plakat zur Friedensdemonstration und -kundgebung am 24. November 1912
Bernard Degen
Am Sonntag, dem 24. November 1912, begann im Saal der Burgvogtei der Kongress mit 555 Delegierten aus 23 Ländern. Über der Bühne hingen die Losung der Internationale «Proletarier aller Länder, vereinigt euch!» und das Motto des Kongresses «Krieg dem Kriege!». Von den überfüllten Galerien grüssten die roten Fahnen der schweizerischen Arbeiterorganisationen. Nach 10.30 Uhr erschienen, von stürmischem Jubel begrüsst, prominente Delegierte wie August Bebel (1840–1913), Herman Greulich (1842–1925), Victor Adler (1852–1918), Karl Kautsky (1854–1938) und Jean Jaurès. Um 11 Uhr eröffnete der Belgier Edouard Anseele (1856–1938) für den krankheitshalber abwesenden Präsidenten der Internationale Emile Vandervelde (1866–1938) die Tagung. Regierungsrat Eugen Wullschleger überbrachte die Grüsse der Regierung. Nach der Wahl des fünfköpfigen Präsidiums unter Herman Greulich vertagte sich der Kongress um 12 Uhr auf Montagvormittag.
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