Geheimnisse der Herrlichkeit - David Herzog - E-Book

Geheimnisse der Herrlichkeit E-Book

David Herzog

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Beschreibung

Wir erleben heute erste Anzeichen der größten von Zeichen und Wundern geprägten Erweckung seit der Apostelgeschichte. Die Herrlichkeit Gottes manifestiert sich auf der Erde immer stärker. Damit einher gehen neue Erkenntnisse und eine große Ernte von Menschen, da jede große Bewegung Gottes naturgemäß auch eine neue Ernte nach sich zieht. David Herzog erklärt, wie in dieser neuen Bewegung Gottes neben ungewöhnlichen und kreativen Wundern (einschließlich Totenauferweckungen, geografischem oder zeitlichem Versetztwerden und Besuchen von Engeln) auch andere Dinge zur Erfüllung kommen wie die Rückkehr zu unseren hebräischen Wurzeln und die Einheit im Leib Christi. Die Herrlichkeit des Herrn ist unter uns wie eine Wolke, die wir sehen und spüren können; wir müssen aber wissen, wie wir diese Wolke dazu bringen können, Regen hervorströmen zu lassen. Wir brauchen „die Erkenntnis der Herrlichkeit“, damit sich der Himmel öffnen kann und die Geheimnisse der Herrlichkeit enthüllt werden!

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Seitenzahl: 250

Veröffentlichungsjahr: 2016

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David Herzog

Geheimnisse der Herrlichkeit

Wie Gott sein Volk auf die Endzeit vorbereitet

GloryWorld-Medien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Copyright 2000 David Herzog

Originaltitel: „Mysteries of the Glory Unveiled“

1. E-Book-Auflage 2016

© der deutschen Ausgabe 2016 GloryWorld-Medien, Xanten, Germany, www.gloryworld.de

Alle Rechte vorbehalten

Bibelzitate sind, falls nicht anders gekennzeichnet, der Elberfelder Bibel, Revidierte Fassung von 1985, entnommen.

Weitere Bibelübersetzungen:LUT: Lutherbibel, Revidierte Fassung von 1984NGÜ: Neue Genfer Übersetzung, 2009SLT: Schlachter 2000NeÜ: Neue evangelistische Übersetzung, 2012

Das Buch folgt den Regeln der Deutschen Rechtschreibreform. Die Bibelzitate wurden diesen Rechtschreibregeln angepasst.

Übersetzung: Elisabeth MühlbergerLektorat/Satz: Manfred MayerUmschlaggestaltung: Kerstin & Karl Gerd Striepecke, www.vision-c.deFoto: photocase

ISBN (epub): 978-3-95578-409-6

ISBN (Druck): 978-3-95578-309-9

 

 

Inhalt

Vorwort

Prolog

Einführung

1. Zeichen und Wunder

2. Eine Regen, der eine Ernte hervorbringt

3. Kreative Wunder

4. Spontanes Geben

5. Eine Erweckung der Weisheit

6. Besuche von Engeln

7. Im Geist versetzt werden

8. Wunderbare Einheit

9. Zu unseren Wurzeln zurückkehren

Epilog

 

Widmung

Für Stephanie, meine wunderbare und liebevolle Frau, meine Freundin und Mitdienerin, die zusammen mit mir in den Nationen dieser Welt die Kraft der Auferstehung Jesu und die Gemeinschaft mit seinen Leiden erlebt hat. Seit dem Tag, an dem wir uns das erste Mal getroffen haben, ist sie für mich ein Geschenk Gottes. Ihr Glaube, ihr Hunger nach Gott, ihre Gebete, ihre Ausdauer, ihr Einssein mit mir und ihre Liebe waren für mich schon immer eine gewaltige Ermutigung und Quelle der Inspiration. Ohne sie wäre ich nicht das, was ich heute bin.

Für Tiffany Joy, Shannon Glory und Destiny Shalom, unsere drei kostbaren Töchter, die uns auf unseren Dienstreisen in viele Teile der Welt begleitet und mit uns gedient haben. Noch im Mutterleib empfing Tiffany Joy während eines 24-stündigen Lobpreisgottesdienst, der vor Freude nur so überfloss, eine mächtige Berührung von Gott; Shannon Glory wurde als Zeichen der neuen Herrlichkeit auf unserem Leben sogar mit Goldstaub auf ihrem Gesicht geboren und brachte die Ärzte in Übersee zum Staunen; und Destiny Shalom wurde während unseres Einsatzes an der Elfenbeinküste in Afrika gezeugt.

Für beide unsere Familien, die Herzogs und Eperanzas, die wir von ganzem Herzen lieben.

Für Ruth Helfin, deren Leben und Freundschaft für uns eine Quelle großer Inspiration, großen Segens und Herrlichkeit war. Ihre Liebe zu Gott und seinem Volk könnte Bände füllen, würde man alles aufschreiben, was auf ihrem Herzen lag. Ich verdanke dieser großartigen Freundin und Frau Gottes sehr viel.

Für Mahesh und Bonnie Chavda, denen ich für ihre unschätzbare Freundschaft, ihre Weisheit, ihren Rat und für die Herrlichkeit Gottes danke, die in ihrem Leben und Dienst fortwährend zum Ausdruck kommt.

Für alle unsere Unterstützer, Fürbitter und Freunde, die sich dafür einsetzen, dass dieser Dienst weiter voranschreitet, damit der Missionsbefehl erfüllt werden kann.

 

Danksagung

Ein besonderer Dank gilt Megan Allison. Sie hat uns in den letzten sechs Jahren als treue Helferin und Freundin unseres Dienstes und unserer Familie beigestanden und sowohl auf dem Missionsfeld als auch in den USA mit uns gedient.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken.

Habakuk 2,14 SLT

 

Vorwort

Gott gebraucht David Herzog, um in dieser neuesten Welle der Herrlichkeit, welche die Welt überflutet, Kontinente und Generationen miteinander zu verbinden. Davids persönlicher Hunger nach Gott und sein Verlangen danach, dass die Nationen alles empfangen, was Gott für sie bereithält, hat dazu geführt, dass ihm Geheimnisse der Herrlichkeit offenbart wurden.

Was er empfangen hat, als er in der Herrlichkeit in die Leichtigkeit vorstieß, gibt er nun in Europa und Amerika weiter, und die, denen er dient, erleben nun Zeichen und Wunder wie nie zuvor.

Ruth Ward Heflin

 

 

 

 

Prolog

Auf einer Bahnreise nach Marseille in den Süden Frankreichs, wohin ich zum Predigen eingeladen war, hörte ich auf meinem Walkman Musik und betete den Herrn an. Zufällig blickte ich dabei auf meine Hände und sah, dass sie mit Goldblättchen bedeckt waren. Ich lief zur Toilette und stellte fest, dass sich diese auch auf meinem Gesicht befanden.

Die Gegenwart Gottes erfüllte das Abteil und erschien irgendwie frisch und neu. Erstaunt und überwältigt über dieses wunderbare neue Phänomen in meinem Leben, verbrachte ich die restliche Zeit der Reise nach Marseille in einer Wolke von Gottes Herrlichkeit.

Als ich in Marseille ankam, wurde ich bereits vom Pastor der Gemeinde, in der ich predigen sollte, am Bahnhof erwartet. Seine erste Frage war: „Hast du schon von dem neuen Phänomen gehört, dass Gott Goldstaub erscheinen lässt?“ Aus irgendeinem Grund empfand ich eine gewisse Zurückhaltung, ihm sofort von meiner Erfahrung zu erzählen. Ich erwiderte ihm jedoch, dass ich davon gehört hätte.

„Denkst du, dass es sich heute Abend im Gottesdienst zeigen wird?“, fragte er.

„Nun, überlassen wir es doch Gott zu tun, was er heute Abend tun möchte“, erwiderte ich. Und damit war das Thema erledigt.

An diesem Abend bestand die versammelte Gemeinde vor allem aus ehemaligen Rock’n-Roll-Fans und Drogensüchtigen. Viele von ihnen empfingen noch am selben Abend Befreiung und Heilung. Ich erzählte ihnen von meiner neuen Erfahrung mit dem Goldstaub und dass er meines Erachtens ein Zeichen der neuen Dinge sei, die vom Herrn kämen. Gegen Ende der Veranstaltung merkte ich, dass die Frau des Pastors sehr aufgeregt war und sich die Leute um sie scharten. Ihr Haar war voller Goldstaub und Goldblättchen. Dann sahen es auch andere auf ihren Händen. Gottes Herrlichkeit explodierte in dieser Veranstaltung förmlich.

 

Einführung

Wir erleben heute erste Anzeichen der größten von Zeichen und Wundern geprägten Erweckung seit der Apostelgeschichte. Dies rührt daher, dass sich die Herrlichkeit Gottes auf der Erde immer stärker manifestiert. Mit dieser Zunahme von Zeichen und Wundern geht auch eine neue Offenbarung und eine große Ernte von Menschenseelen einher, da jede große Bewegung Gottes naturgemäß auch eine neue Ernte zeitigt.

Wir erleben die Wiederherstellung des Geistes von Elia, der nach der Verheißung auf die Gemeinde kommen soll:

Siehe, ich sende euch den Propheten Elia, ehe der große und furchtbare Tag des Herrn kommt (Mal 3,23 SLT).

In dieser neuen Bewegung Gottes gibt es nicht nur eine Zunahme an Zeichen und Wundern, sondern auch ungewöhnliche und kreative Wunder (einschließlich Totenauferweckungen), Besuche von Engeln sowie die Wiederherstellung entscheidender Offenbarungen, Geheimnisse und Wahrheiten, die während der Jahrhunderte verloren gegangen sind.

Seit der letzten großen Erweckung dieser Art sind bereits mehr als fünfzig Jahre vergangen und es ist schon mehr als fünfzig Jahre her, dass Israel eine Nation wurde. Gott hat bestimmt, dass das Jubeljahr, die Wiederherstellung von allem Verlorenen, alle fünfzig Jahre stattfinden würde. Jetzt ist die Zeit der Wiederherstellung.

Diese Erweckungswelle wird grösser als jede andere werden, da wir den Höhepunkt einer Zeit erreichen, in der wir den Früh- und Spätregen der Erweckungsherrlichkeit vereint sehen. Einige der Dinge, die wir erleben, sind uns vertraut, viele jedoch sind brandneu. Auch dies wurde in Gottes Wort in Hinblick auf die Letzten Tage vorausgesagt.

Große Geheimnisse werden heute wiederentdeckt und sie werden die größte Ausgießung von Gottes Herrlichkeit und die größte Ernte seit der Urgemeinde, ja sogar seit Anbeginn der Zeit, auslösen. Gottes „goldene Herrlichkeit“ wird auch eine goldene Ernte einbringen.

In den letzten Jahren haben wir persönlich bereits einige Erweckungswellen mit Zeichen und Wundern erlebt, die eine große Ernte zur Folge hatten. Während einer dieser Wellen dienten wir in Erweckungsveranstaltungen in Paris, die sechs Monate anhielten. Gegen Ende dieser Erweckung sagte mir der Herr, es werde noch mehr kommen, weshalb ich mich auf die Suche nach neueren und größeren Bereichen der Herrlichkeit begab.

Ich wurde nicht enttäuscht. Innerhalb weniger Wochen erlebte ich völlig neue Manifestationen der Herrlichkeit Gottes. Diejenigen, die nach dem Neuen suchen, werden es finden, während jene, die mit ihrer Salbung und ihrem Wandel mit Gott zufrieden sind, die nächste Bewegung Gottes nicht erkennen werden. Damit eine Bewegung eine Bewegung bleibt, muss sie in Bewegung bleiben und wir müssen uns mit ihr bewegen! Die Wolken der Erweckungsherrlichkeit ändern sich fortwährend und neue Formationen von Herrlichkeitswolken erscheinen bereits am Horizont.

Gott hält nun nach jenen Menschen Ausschau, die auszusprechen wagen, dass es inmitten der derzeitigen Herrlichkeit noch eine weitere Welle von größerer Herrlichkeit gibt. So, wie Johannes der Täufer die Buße predigte und den Weg für den Dienst Jesu bereitete, der voller Zeichen und Wunder war, so trug und trägt die gegenwärtige Heiligungsbewegung wesentlich dazu bei, den Weg für diese aufregend neue Bewegung Gottes zu bereiten.

Es ist eine Sache, etwas über die Herrlichkeit zu wissen und eine ganz andere „die Erkenntnis der Herrlichkeit zu haben“. Die Bibel spricht davon, dass die Erde nicht nur von der Herrlichkeit des Herrn erfüllt werden wird, sondern „von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken“ (vgl. Hab 2,14). Diese neue Flut an Erkenntnis wird die verborgenen Dimensionen der Herrlichkeit aufschließen und Millionen von Menschen werden infolgedessen in das Königreich Gottes strömen.

Die Herrlichkeit des Herrn ist unter uns wie eine Wolke, die wir sehen und spüren können; wir müssen aber wissen, wie wir diese Wolke dazu bringen können, Regen hervorströmen zu lassen. Es reicht nicht, einfach nur zu verkünden, der Geist der Erweckung und der Herrlichkeit sei nahe bzw. bereits am Horizont sichtbar. Was wir brauchen, ist „die Erkenntnis der Herrlichkeit“, damit sich der Himmel öffnen kann und die Geheimnisse der Herrlichkeit enthüllt werden!

 

Kapitel 1: Zeichen und Wunder

Mein ist das Silber und mein das Gold, spricht der HERR der Heerscharen. Größer wird die Herrlichkeit dieses künftigen Hauses sein als die des früheren, spricht der HERR der Heerscharen … (Hag 2,8-9).

Als der Goldstaub in unserem Dienst auftauchte, hatten wir schon andere wunderbare Dinge erlebt, die der Herr gewirkt hatte. Nachdem meine Frau und ich einige Jahre damit verbracht hatten, die Erweckung quer durch Amerika und Europa zu verbreiten, wurden wir von der Erweckung in Pensacola in Florida stark berührt und der Herr sprach zu uns, er wolle etwas Ähnliches auch in Frankreich tun. Daraufhin flogen wir nach Paris und begannen dort mit Erweckungsveranstaltungen.

Erstaunlicherweise begann die Erweckung in Paris am 18. Juni, dem Jahrestag der Erweckung in Pensacola, und die nächsten sechs Monate lang geschahen erstaunliche Dinge.

Die Erweckung begann während einer 40-tägigen Gebets- und Fastenkette. Dadurch kam ein Geist der Buße über die Christen und bewirkte, dass sie in den Veranstaltungen in Scharen nach vorne kamen und öffentlich Vergebung suchten. Viele bekannten, dass wegen ihrer verborgenen Sünden schreckliche Schuld- und Schamgefühle auf ihnen lasteten. Nun waren sie frei davon.

Die zur Sünde benutzten Dinge – wie pornographische Medien, Drogen und Drogenutensilien und verschiedene andere Dinge, die zur Zauberei verwendet worden waren – wurden jeden Abend auf den Altar geworfen und aufgegeben. Gott hatte zu uns gesprochen, dass die Gläubigen Gott nicht nur darum bitten sollten, ihre Sünden zu vergeben, sondern auch die Macht der Sünde in ihrem Leben zu brechen. Und dies tat er auch.

Als die Macht der Sünde in der Gemeinde gebrochen war, löste dies eine Welle von Bekehrungen aus und Sünder warfen sich Jesus zu Füßen und wurden gerettet. Abend für Abend wurden die Leute wie von einem Magneten angezogen. Unter den Geretteten befanden sich Atheisten, Hexen, Bandenmitglieder, Drogenabhängige, Namenschristen und Menschen anderer Religionen. Jung und Alt nahmen Jesus als ihren Retter an. Darunter waren nicht nur Menschen aus ganz Frankreich, sondern auch aus vielen anderen Teilen Europas und der Welt. Es war so spannend, jeden Abend zu erleben, wie Franzosen neben Algeriern, Ägyptern und anderen Afrikanern Rettung empfingen. Jede Woche tauften wir Neubekehrte.

In diesen Veranstaltungen geschahen vor allen viele Heilungen und Wunder. Taube Ohren öffneten sich, Gelähmte konnten wieder gehen. Viele, die an unheilbaren Krankheiten und fortgeschrittenem Krebs litten, wurden geheilt. Während jener Zeit in Paris konnte praktisch jede Art von Wunder beobachtet werden.

An einem Abend empfing ich ein Wort der Erkenntnis, Gott wolle eine Frau von Kahlköpfigkeit heilen. Wie sich herausstellte, war es eine Frau, die jeder kannte, eine Fürbitterin in Paris. Sie hatte nur einige dünne Haarsträhnen, ansonsten war sie größtenteils kahlköpfig und trug manchmal einen Hut oder Schal, um damit ihre Glatze zu bedecken. Genau in dem Moment, als sie nach vorne kam, begann Gott, sie zu heilen. Innerhalb von wenigen Wochen war ihr Haar so stark nachgewachsen, dass sie in den Veranstaltungen über das Wunder Zeugnis gab.

Wie die ersten Jünger, beteten auch wir über Taschentüchern und sandten sie zu den Kranken. Eine Frau sandte ein solches Tuch zur ihrem Vater nach Peru, der an Leukämie erkrankt war und im Sterben lag. Das Gebetstuch wurde in sein Bett gelegt und am nächsten Morgen war er gesund. Es gab auch Zeugnisse von Krebsgeschwüren und anderen Krankheiten, die auf diese Weise geheilt wurden.

Einmal kam ein messianischer Jude aus dem Süden Frankreichs zu den Veranstaltungen. Er hatte eine zehnstündige Autofahrt nach Paris auf sich genommen und ein Kleidungsstück seiner Tochter mitgebracht, damit wir darüber beteten. Sie war vier Jahr alt, konnte jedoch weder sprechen noch hören und auch nicht normal essen oder auf die Toilette gehen. Die Ärzte hatten alles getan, was sie konnten, jedoch ohne Erfolg. Wir beteten über dem Kleidungstück des Kindes und er nahm es wieder mit nach Hause und legte es auf sie. Innerhalb weniger Tage war sie vollkommen geheilt. Ihre Ärzte, alle Atheisten, baten die Eltern, sie mögen doch zu ihnen kommen und ihnen erklären, wie das Kind geheilt worden war.

Viele der jungen Leute in Paris waren von dem, was geschah, so begeistert, dass sie auf die Straßen der Stadt gingen, die verlorenen Menschen ansprachen und sie einluden, zu den Veranstaltungen zu kommen. Viele nahmen die Einladung an und wurden für den Herrn gewonnen. Unter ihnen waren auch hartgesottene Sünder.

Die Erweckung geht weiter

Nach Ablauf von vier Wochen wollten wir die Veranstaltungen beenden, als der Herr zu mir sprach. Die Fußballweltmeisterschaft war gerade im Gange und ich sollte prophezeien, dass Frankreich Weltmeister werden würde. Dies sollte ein Zeichen von Gottes Gunst über Frankreich sein und ein Zeichen, dass wir mit den Erweckungsveranstaltungen fortfahren sollten. In einer Vision sah ich, wie Brasilien den Stab der Erweckung an Frankreich weiterreichte. (Interessanterweise hat sich das Phänomen des Goldstaubs, das in Brasilien begann, inzwischen über ganz Frankreich und darüber hinaus ausgebreitet.) Frankreich gewann die Weltmeisterschaft in jenem Jahr und wir freuten uns darüber, dass wir die Erweckung weiterführen durften und dass in den folgenden Wochen und Monaten Besucher aus ganz Frankreich, England, Holland, Deutschland, Spanien und anderen Ländern kamen.

Auf eine neue Stufe kommen

Gegen Ende des Jahres 1998 begann der Herr zu mir über eine höhere Stufe der Herrlichkeit zu sprechen, die noch kommen sollte. Ich sagte ihm, dass ich sie wollte. Daraufhin gab er mir die Anweisung, die Erweckungsveranstaltungen zu beenden und mir mehrere Wochen frei zu nehmen. In dieser Zeit würde er uns auf eine neue Ebene der Herrlichkeit und des geistlichen Dienstes bringen.

Das Beenden der Erweckungsveranstaltungen fühlte sich beinahe so an, als müssten wir unseren Isaak opfern. Wir waren Zeugen der langersehnten Erweckung. Die letzte Erweckung in Frankreich hatte in den 1950er-Jahren stattgefunden. Die Heiligungsbewegung und der Heilungsdienst, die jene Erweckung mit sich gebracht hatte, hatten zur Gründung der meisten der heute vorhandenen geisterfüllten Gemeinden in Frankreich geführt. Gott hatte das wiederhergestellt, was verloren war, doch nun wollte er noch mehr hinzufügen.

Dies war ein entscheidender Moment. Würden wir dazu bereit sein, die eine Ebene von Herrlichkeit und die damit einhergehende Anerkennung aufzugeben und uns in etwas Unbekanntes hineinwagen? Würden wir der Stimme des Herrn gehorsam sein?

Ich selbst war dazu entschlossen, nicht allzu lange auf derselben Stufe der Salbung zu bleiben. Ich war bereit hinaufzusteigen, wenn dies bedeutete, dass wir „von Herrlichkeit zu Herrlichkeit“ gehen würden. Daher beendeten wir jene Erweckungsveranstaltungen und kehrten in die Vereinigten Staaten zurück.

Drei neue Zeichen

Der Herr sagte mir, ich solle im kommenden Jahr drei neue Zeichen erwarten und diese Zeichen würden die nächste Bewegung Gottes in unserem Leben signalisieren. Meine Frau und ich hatten bereits von den Veranstaltungen von Ruth Ward Heflin gehört und ihr Buch Glory („Herrlichkeit“) gelesen, das uns sehr gefiel. Ich las gerade ihr zweites Buch Revival Glory („Erweckungsherrlichkeit“), das mich darin bestärkte, die Veranstaltungen in Paris zu beenden und eine neue Stufe der Herrlichkeit zu suchen. Der Herr gab uns die Anweisung, Anfang Januar nach Ashland in Virginia zu reisen, um das Neue, das er für uns bereithielt, zu empfangen.

Als wir am Calvary Campgelände1 in Ashland ankamen, war ich von der Dichte der Herrlichkeit an diesem Ort beeindruckt. An keinem Ort der Welt hatte ich die Herrlichkeit bisher so stark gespürt. Nachdem wir Schwester Ruth am ersten Abend getroffen hatten, fragte sie mich, ob ich am nächsten Abend sprechen wollte. Ich erwiderte ihr, dass ich nicht zum Predigen gekommen war, sondern um zu empfangen. Sie bestand dennoch darauf und ich bin ihr so dankbar dafür.

Als ich am nächsten Abend sprach, sang ich praktisch meine gesamte Predigt – für mich war dies das erste Mal. Während des Gottesdienstes erschien auf unseren Gesichtern und Händen Goldstaub. Gott wirkte Heilungswunder unter den Besuchern und es gab prophetische Worte für das Camp und für unseren Dienst.

Ich kann die schiere Freude, die ich spürte, als ich diese neue Stufe von Herrlichkeit erlebte, nicht beschreiben. Ich fühlte mich, als wäre ich im Himmel. Seit jener Zeit diene ich regelmäßig bei den Veranstaltungen auf dem Campgelände in Ashland und es ist mir ein großes Vorrecht, an dem teilhaben zu dürfen, was Gott dort tut.

Nachdem ich das Camp das erste Mal verlassen hatte, führte mich der Herr nach Vancouver – jedoch nicht an einen bestimmten Ort. In der Stadt angekommen rief ich bei der Auskunft an und bat um die Telefonnummern der verschiedenen örtlichen Gemeinden. Dann rief ich mehrere Gemeinden an und erkundigte mich, wo es in der Stadt Herrlichkeit und Wunder gab. Auf diese Weise fand ich eine Gemeinde, die gerade am Ende einer 40-wöchigen Reihe von Erweckungsveranstaltungen angekommen war. Gott hatte viele neue und ungewöhnliche Wunder gewirkt, darunter sofortiger Gewichtsverlust und wundersame Zahnbehandlungen wie Goldfüllungen und -kronen.

Der Pastor war begeistert darüber, dass ein ihm Unbekannter die Erweckung besuchte, vor allem, da ich auf göttliche Anweisung gekommen war. Er bat mich, an jenem letzten Abend der Veranstaltungen zu sprechen. Die Herrlichkeit Gottes im Gebäude war sehr stark und kam uns vor wie eine dicke Wolke, die uns im dem Moment, indem wir es betraten, einhüllte.

Verzweifeltes Verlangen nach dem Neuen

Als wir ein paar Jahre später nach Europa zurückkehrten, hatten wir den Eindruck, dass wir uns nicht nur auf eine Stadt konzentrieren sollten. Gott sagte uns, wir sollten unsere Basis in der Nähe von Paris haben, zeigte uns jedoch, dass wir zudem verschiedene Städte auf dem ganzen europäischen Kontinent und darüber hinaus erreichen sollten. (Die französischsprachige Welt umfasst einen großen Teil des „10/40-Fensters“ – jene Gebiete zwischen dem 10. und dem 40. Breitengrad nördlich des Äquators, die sich von Nordafrika bis nach China erstrecken). Wir wollten uns auch die Möglichkeit offenhalten, die amerikanischen Städte mit Erweckung zu segnen, denn das, was Amerika berührt, findet oftmals weltweite Verbreitung.

Wir freuten uns darauf, große Dinge mit Gott zu erleben, doch in den ersten drei Monaten zurück in Paris schien nichts Neues zu geschehen. Wir hatten großartige Veranstaltungen, Menschen wurden gerettet und Kranke geheilt, doch das hatten wir auch vorher schon erlebt. Ich begann den Herrn zu fragen, warum das so war. Er erwiderte mir, wir würden uns noch nicht verzweifelt genug nach dem Neuen ausstrecken. Ich hatte gedacht, wenn Gott etwas Neues unter uns wirken wollte, würde er es einfach tun. Dabei wartete er jedoch die ganze Zeit darauf, dass ich ein genauso großes Verlangen nach dem Neuen wie nach der früheren Bewegung des Heiligen Geistes entwickeln würde.

Es gab noch einen weiteren Aspekt, der mich zögern ließ. Da ich die Bedeutung der Gold-Manifestationen noch nicht völlig verstanden hatte, hielt ich mich unbewusst damit zurück. Erst als ich mitbekam, wie andere Leute die neuen Dinge kritisierten, die Gott bei anderen wirkte – welche eindeutig eine neue Ebene der Erweckung erlebt hatten –, wurde mir bewusst, wo meine Einstellung herkam.

Ich war genauso wie alle anderen Menschen. Sobald sie eine gewisse Bewegung Gottes erlebt hatten, waren sie die ersten, die diejenigen, die etwas Neues erlebten, kritisierten. Ich gelobte, das Neue vollständig anzunehmen, gleichgültig welche Verfolgung bzw. Kritik damit eingehen würde, und begann wie nie zuvor danach zu dürsten.

Ich musste meine Neutralität gegenüber dieser Manifestation aufgeben und zu einem willigen Träger der neuen Herrlichkeit werden. Mit Neutralität kann man das Herz Gottes niemals gewinnen. Er sagte, es wäre ihm lieber, wenn wir bezüglich unseres Glaubens entweder heiß oder kalt wären. Als ich meine Neutralität ablegte und mich eindeutig auf die Seite Gottes stellte, tauchte das Gold plötzlich überall auf, wo ich diente. Es erschien auf Gesichtern, Händen und Kleidern und bedeckte Wände und Fußböden.

Gottes Herrlichkeit in Toulon

Das erste Mal geschah es in Toulon, einer Nachbarstadt von Marseille. Eines Morgens lehrte ich dort an einer Bibelschule. Nach einer Segnungszeit durchflutete der Geist der Heiligung das Treffen und viele begannen vor dem Herrn zu weinen. Sie erforschten ihre Herzen und der Heilige Geist offenbarte verborgene Motive, Bitterkeit, Ablehnung und andere Hindernisse, die sie vom Wandel in Gottes Herrlichkeit abgehalten hatten.

Als das Gebet verebbt war, bemerkte ich plötzlich, dass alle auf die Außenwände des Gebäudes zuliefen. Die Wände und auch die Fußböden waren mit Goldblättchen bedeckt. Wir waren alle verblüfft.

In Windeseile verbreitete sich die Sache in der ganzen Gegend und in den folgenden Tagen kamen Leute von vielerorts her, um sich dieses neue Zeichen anzusehen. Einige nahmen Klebestreifen und sammelten damit so viele Blättchen, wie sie nur konnten, um sie anderen zu zeigen. Auch diese waren daraufhin von diesem neuen Phänomen ganz begeistert.

Diese merkwürdigen Vorfälle waren kostenlose Werbung für unsere größeren Veranstaltungen am Abend. Viele Menschen wurden errettet, Gott wirkte wunderbare Heilungswunder und die Veranstaltungen waren von der Herrlichkeit Gottes durchdrungen.

Das Interessante an der Erscheinung der Goldblättchen an den Wänden in Toulon war, dass diese Wände mit einem roten Material überzogen waren. Als dann die Goldblättchen über dem Roten erschienen, sprach der Herr klar und deutlich zu uns, dass dies ein Symbol dafür war, dass das uns das Blut Jesu waschen und einen Geist der Heiligkeit bringen würde und dass er nun eine Schicht von Zeichen und Wundern hinzufügen würde.

Ein Freund sagte mir einmal, dass ein Künstler, der einen Goldrahmen anstreichen will, diesen zuerst rot anstreicht und dann das Gold über das Rot malen würde. Auf diese Weise wirke das Gold viel heller und reiner.

In Straßburg erschien Goldstaub sowohl auf der Innen- als auch Außenseite der Autos von Gläubigen, und dies noch mehr als einen Monat, nachdem unsere Veranstaltungen dort zu Ende waren. Ein Pastor erlebte, dass seine Bibel ganz von Goldstaub bedeckt war. In der Bibel selbst erschien der Goldstaub dann auf der Seite des zweiten Kapitels von Haggai, wo der Herr spricht: „Mein ist das Silber und mein das Gold.“

In Amsterdam wurde ich zu einer Konferenz eingeladen, die EuroSpirit hieß und von Bert Panhuise organisiert wurde. Es waren Tausende Niederländer dort, die alle hungrig nach Gott waren. Viele berichteten später, dass sie den Goldstaub erlebt hatten. Diese Veranstaltungen waren in ganz Europa im Fernsehen zu empfangen.

Eine Erweckung von Zeichen und Wundern

In den vergangenen Jahren wurden die Vereinigten Staaten und die ganze Welt, vor allem seit der Zeit der Erweckung in Pensacola, von einem Geist der Heiligkeit überflutet. Dieser Geist der Heiligkeit lässt sich mit dem Wirken Johannes des Täufers vergleichen, der den Weg für Jesus und seine Wunder bahnte. Der Dienst von Johannes war von Heiligkeit gekennzeichnet. Er bereitete somit den Weg. Danach kam Jesus mit seinen Zeichen und Wundern. Auch Jesus predigte Buße, fügte jedoch das Element des Wunderwirkens hinzu. Die Tatsache, dass wir eine ganz neue Welle ungewöhnlicher Wunder erleben, hat mich überzeugt, dass wir nun in eine gänzlich neue Phase der Erweckung eintreten.

Johannes der Täufer sandte Boten zu Jesus, um ihn zu fragen, ob er wirklich der langersehnte Messias sei. Die Antwort des Herrn darauf war ziemlich bemerkenswert:

Geht hin und verkündet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen wieder, Lahme gehen, Aussätzige werden gereinigt, Taube hören, Tote werden auferweckt, Armen wird gute Botschaft verkündigt! Und glückselig ist, wer sich nicht an mir ärgert (Lk 7,22-23).

„Und glückselig ist, wer sich nicht an mir ärgert.“ Es kann leicht passieren, dass wir die neue Bewegung Gottes verpassen oder uns über sie „ärgern“, wie es bei jeder neuen Bewegung geschieht. Der Grund dafür liegt häufig darin, dass die Erweckung jedes Mal eine andere Form annimmt. Jede Welle ist ein wenig anders. Viele Leute halten beispielsweise immer noch nach der Wiederherstellung der Erweckung der 1950er-Jahre Ausschau. Obschon diese neue Bewegung Gottes viele Merkmale der letzteren haben wird, wird sie auch viele neue Elemente mit sich bringen.

Gott scheint Erweckung derart zu „verpacken“, dass sie nur diejenigen anzieht, die sich wirklich verzweifelt nach ihm sehnen. Die Hungrigen können irgendwie erkennen, was Gott durch neue, merkwürdige Umstände wirkt, ohne sie wegen ihrer äußeren Erscheinungsform zu verurteilen. Wenn Menschen erwarten, dass Gott Erweckung auf dieselbe Weise wie in der Vergangenheit bringen wird, kann es leicht passieren, dass sie eine Erweckung ablehnen, die in einer völlig anderen Form daherkommt. Es ist traurig, dass sie weiter auf etwas anderes warten, wenn bereits etwas Neues im Gange ist.

Deshalb sollten wir vorsichtig sein. Das, was wir ablehnen, könnte sehr wohl der Anfang von dem sein, worauf wir gewartet und wofür wir gebetet haben. Das Volk Israel wartete auf seinen Messias, aber als dieser auf eine höchst unerwartete Weise erschien, wurde er von der religiösen Gemeinde abgelehnt. Trotz der großen Dinge, die Jesus tat, erkannte das jüdische Volk seiner Zeit nicht, dass er derjenige war, für den sie gebetet und auf den sie gehofft hatten.

Als Jesus kam, tat er viele ungewöhnliche Zeichen, nicht nur jene, die in der Bibel aufgezeichnet sind:

Auch viele andere Zeichen hat nun zwar Jesus vor den Jüngern getan, die nicht in diesem Buch geschrieben sind (Joh 20,30).

Ich bin davon überzeugt, dass wir in der kommenden Zeit viele derselben Wunder sehen werden, die Jesus in seiner Zeit auf Erden tat, und dass die Zeichen und Wunder, die wir erleben, ebenfalls zu viele sein werden, um sie alle aufzeichnen zu können.

Zu jener Zeit erlebten wir also regelmäßig das erste Zeichen, den Goldstaub, wo aber war das zweite?

Das zweite Zeichen

Bei einer Konferenz in Amsterdam traf ich einen Niederländer, der von Gott dazu gebraucht wurde, dass Leute Goldfüllungen in ihren Zähnen bekamen. Ich bat ihn, für mich zu beten. Bevor ich am nächsten Tag zum Flughafen fahren und nach Paris zurückfliegen musste, sprach ich noch in einer Gemeinde in der Stadt. Ich hatte nur 30 Minuten, doch in diesen wenigen Minuten wirkte Gott unter den Anwesenden erstaunliche Dinge.

Als Erstes erschien überall auf ihren Gesichtern Goldstaub. Dann schrie ein Mann auf: „Ich habe einen Goldzahn!“ Sein Zahn war mit einer Goldkrone überzogen worden. Seit jener Zeit erleben wir diese übernatürliche Manifestation immer öfter.

Als ich auf dem Sommercamp in Ashland predigte, erlebten wir mehrmals, dass sich innerhalb von Minuten über hundert Zähne in Gold verwandelten. Die Leute rannten dann nach vorne, um Zeugnis zu geben.

In allen diesen Veranstaltungen wurden Menschen gerettet und viele von ihnen wurden geheilt. Jedes Mal, wenn diese Manifestationen auftraten, war die Atmosphäre wie aufgeladen für Wunder.

Auch in Flagstaff in Arizona erschien Goldstaub und viele erhielten goldene und silberne Zahnfüllungen. Eine Frau dort trug silberne Schuhe, die mit Gold überzogen wurden. Das Gold und das Silber waren in einem Muster miteinander verwoben. Dieselbe Frau trug auch eine silberne Uhr und die Rückseite der Uhr wurde mit Gold überzogen, sodass kein Silber mehr durchschien.

Wiederum wurden als Folge dieser Wunder viele Menschen gerettet, darunter auch ein homosexuell orientierter Mann und ein Ehepaar aus der New-Age-Bewegung, das auch in Drogen verwickelt war. Auch Indianischstämmige wurden errettet. Zudem kam die kanadische Frau eines amerikanischen Mannes zum Glauben, was ich als Zeichen deutete, dass ich eine Einladung, die ich kürzlich als Sprecher nach Montreal erhalten hatte, annehmen sollte. Ihre Rettung war die Erstlingsfrucht dessen, was mich dort erwarten sollte. Als ich nach Montreal kam, kam ihre gesamte Familie zu den Veranstaltungen und mehrere von ihnen wurden gerettet, nachdem sie die Zeichen und Wunder gesehen hatten, die Gott dort wirkte.

Etwas Neues in Montreal, Irland, Schottland, und Israel

Als in den Veranstaltungen in Montreal der Goldstaub fiel, war es das erste Mal, dass über dieses Phänomen im französischsprachigen Teil Kanadas berichtet wurde. Es fanden dabei auch viele spontane Wunder statt, ohne dass ich meine Hände auf die Leute legen musste. Einer der außergewöhnlichsten Fälle war ein gelähmter Junge, der zum ersten Mal in seinem Leben gehen konnte. Alle Anwesenden wurden Zeugen dieses Wunders und weinten und jauchzten gleichzeitig vor Freude.

Luigi, der Evangelist jener Gemeinde, unterstützte mich dabei, den Jungen umherzuführen, bevor er geheilt wurde. Nachher kam Luigi selbst zum Gebet zu mir und ich prophezeite über ihm, dass er Tote auferwecken würde. In der nächsten Woche betete er über einer toten Frau und sie kam wieder ins Leben zurück. Dies geschah im Beisein von fünf Ärzten, die alle vergeblich versucht hatten, die Frau wiederzubeleben. Goldstaub erschien auch, als wir in einer Gemeinde von Pastor Jean Turpin in Ottawa dienten.

Während ich in einer Gemeinde in Heidelberg, die von Pierrot Fey geleitet wird, diente, tropfte dort Öl von den Händen der Leute. Später bekamen zwei Mädchen im Teenageralter, die in der Gemeinde zu Besuch waren, Goldfüllungen. Als sie nach Hause kamen und es ihren Eltern, die auch Pastoren waren, erzählten, kam der Goldstaub auch auf ihre Eltern.

In Irland fiel während einer Freizeit für Singles zum ersten Mal Goldstaub und manche erhielten ebenfalls Goldzähne. Wir konnten beobachten, wie sich der Schmuck einer Frau vor unseren Augen von Silber in Gold verwandelte. Viele körperliche Heilungen und Wunder geschahen und die Leute wurden von einem Geist des spontanen Gebens übermannt. Menschen wurden gerettet und viele von ihnen wurden von Bindungen befreit.