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Auf wie viele Arten konnten sich Glücksspieler um 1550 ruinieren? Was verbindet Religion mit dem Glücksspiel oder Dostojewskis "Spieler" mit James Bond? Wer träumt vom grossen Los, wer von der Gewinnserie am einarmigen Banditen? Und der Betrieb in einer Spielbank - wie erleben ihn Spieler und Angestellte? Diese Publikation gibt Antwort. In Beiträgen aus unterschiedlicher Warte wirft sie einen Blick auf das Spiel mit dem Glück: Ursula Kampmann spürt der Geschichte des Glücksspiels und Spielertypen in der Literatur nach, Andreas Urs Sommer moralphilosophischen Aspekten, Björn Schöpe Lotto- und Automatenspielern und Anita Bättig Menschen im Casino. Die Publikation ist begleitend zur Sonderausstellung "Das Spiel mit dem Glück" entstanden, welche das MoneyMuseum mit dem Jeton-Museum lanciert hat. Die beiden Museumsgründer, Jürg Conzett und der ehemalige Profispieler Reinhold Schmitt, haben je ein Vorwort dazu verfasst.
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Seitenzahl: 115
Veröffentlichungsjahr: 2012
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Geld · Spiel · Glück
Glücksspiele und -spieler aus historischer, philosophischer und psychologischer Sicht
Alle Rechte vorbehalten
Nachdruck in jeder Form sowie die Wiedergabe durch Fernsehen, Rundfunk, Film, Bild- und Tonträger, die Speicherung und Verbreitung in elektronischen Medien oder Benutzung für Vorträge, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Verlags
1. Auflage 2012
© Conzett Verlag by Sunflower Foundation
(als Printausgabe erschienen unter dem Titel «Das Spiel mit dem Glück» bei:
MoneyMuseum by Sunflower Foundation)
Verena-Conzett-Strasse 7
Postfach
CH-8036 Zürich
Cover: Sergeant AG, Zürich
Als Printausgabe kostenlos erhältlich im
MoneyMuseum
Hadlaubstrasse 106
CH-8006 Zürich
Telefon: +41 44 350 73 80, Büro: +41 44 242 76 54
ISBN 978-3-03760-019-1
Weitere Informationen finden Sie unter
www.jeton-museum.de
www.moneymuseum.com
und auf der Media-Seite von
www.sunflower.ch
eBook-Herstellung und Auslieferung: Brockhaus Commission, Kornwestheimwww.brocom.de
Inhalt
1. Präludium
Vorwort von Jürg Conzett, MoneyMuseum
Vorwort von Reinhold Schmitt, Jeton-Museum
Ursula Kampmann: Der Zufall des Glücks. Eine Einleitung
2. Das Spiel
Ursula Kampmann: Tausend Facetten des Glücksspiels. Das Glücksspiel in der Geschichte
Andreas Urs Sommer: Spielend glücklich werden? Das Glücksspiel und die Philosophie
3. Die Spieler
Ursula Kampmann: Die Spieler – nicht nur von Dostojewski. Vier Beispiele aus der Literatur
Björn Schöpe: Der alltägliche kleine Traum vom grossen Glück. Die Welt der Lottospieler
Björn Schöpe: Das einsame (Un-)Glück am Münzspielautomaten. Die Welt der Automatenspieler
Anita Bättig: Menschen im Casino. Sechs Hörspielszenen
Neben geldhistorischen Themen beschäftigt sich das MoneyMuseum auch mit der Entwicklung des Finanzmarkts. Es interessiert sich dabei vor allem für das Verhalten der Marktteilnehmer. Doch was hat das mit dem Glücksspiel zu tun? Nun, im Finanzmarkt wie im Glücksspiel spielt die Wahrscheinlichkeit eine grosse Rolle: Der ernsthafte Anleger hat diese langfristig auf seiner Seite und ist erfolgreich, der Glücksspieler hat sie langfristig gegen sich und verliert meistens.
Ist der Finanzmarkt also etwas für «Sozialaufsteiger» und das Glücksspiel etwas für «Sozialabsteiger»? Das wäre falsch gedacht. Dagegen spricht schon die grosse Zahl von Schweizerinnen und Schweizern, die in irgendeiner Form regelmässig um Geld spielen, und zwar mehrheitlich, ohne in finanzielle Not zu geraten. Ausserdem profitiert vom Glücksspielboom eine ganze Industrie mit zahlreichen Arbeitsplätzen – ja sogar der Staat.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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