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Das Thema Gerechtigkeit und Solidarität im Gesundheitswesen ist hochaktuell. Entscheidungsdilemmata betreffen vor allem Effektivitäts- und Effizienzsteigerung, Mittelkürzung und -verteilung. Dahinter stehen grundlegende Fragen, wie z. B.: Was ist heute unter Gerechtigkeit und Solidarität im Gesundheitswesen zu verstehen? Welche Ansichten vertreten Philosophie, Theologie und Medizin im Vergleich zur Pflege? Welche Lösungsansätze für die Praxis gibt es? Die multidisziplinär aufeinander bezogenen Fachbeiträge widmen sich den oben genannten Themen. Sie spiegeln einen konstruktiven Diskurs der verschiedenen Disziplinen wider und leisten einen wegweisenden Beitrag zur Problemanalyse und -bearbeitung.
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Seitenzahl: 426
Veröffentlichungsjahr: 2012
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Das Thema Gerechtigkeit und Solidarität im Gesundheitswesen ist hochaktuell. Entscheidungsdilemmata betreffen vor allem Effektivitäts- und Effizienzsteigerung, Mittelkürzung und -verteilung. Dahinter stehen grundlegende Fragen, wie z. B.: Was ist heute unter Gerechtigkeit und Solidarität im Gesundheitswesen zu verstehen? Welche Ansichten vertreten Philosophie, Theologie und Medizin im Vergleich zur Pflege? Welche Lösungsansätze für die Praxis gibt es? Die multidisziplinär aufeinander bezogenen Fachbeiträge widmen sich den oben genannten Themen. Sie spiegeln einen konstruktiven Diskurs der verschiedenen Disziplinen wider und leisten einen wegweisenden Beitrag zur Problemanalyse und -bearbeitung.
Hermann Brandenburg, Helen Kohlen (Hrsg.)
Gerechtigkeit und Solidarität im Gesundheitswesen
Eine multidisziplinäre Perspektive
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1. Auflage 2012 Alle Rechte vorbehalten © 2012 W. Kohlhammer GmbH Stuttgart Umschlag: Gestaltungskonzept Peter Horlacher Gesamtherstellung: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG, Stuttgart Printed in Germany
Print: 978-3-17-021477-4
E-Book-Formate
pdf:
978-3-17-026659-9
epub:
978-3-17-027440-2
mobi:
Grußwort der Ministerin Malu Dreyer
Geleitwort aus der Sicht eines Theologen
Einleitung
Hermann Brandenburg und Helen Kohlen
Teil 1 Theorie und Diskurs
Gerechtigkeit und Gesundheitswesen im Kontext einer allgemeinen Theorie der Sozialpolitik
Frank Schulz-Nieswandt
(Bio-)Ethik und soziale Verantwortung – Diskurs und Praxis in Medizin und Pflege
Helen Kohlen
Kritik und moralisches Engagement – Überlegungen zur Gerechtigkeitskonzeption in der Pflege
Heiner Friesacher
Teil 2 Multidisziplinäre Perspektiven
Qualitätsindikatoren für die stationäre Altenhilfe – auf dem Weg zur guten Pflege?
Hermann Brandenburg
Knappe medizinische Güter gerecht verteilen – Allokation im Gesundheitswesen aus ethischer Sicht
Eberhard Schockenhoff
Alltag und Organisation evangelischer Krankenpflege – Care in historischer Perspektive, 1950–1980
Susanne Kreutzer
»Wirkliche Gerechtigkeit ist ... Restoration, nicht notwendigerweise in den Zustand, wie er gewesen war, sondern in den, wie er wirklich sein sollte«
Jorma Heier
Zur Rolle der Kosten-Nutzen-Bewertung in einer gerechten Rationierung
Daniel Strech und Georg Marckmann
Christliche Ethik solidarischen Handelns: Gründe, Motive, Praxis
Elmar Nass mit Anmerkungen aus der Pflegepraxis von Kristina Fretz
Teil 3 Empirische Erkenntnisse
Rationierungseffekte in der Pflege Ergebnisse einer empirischen Studie: RICH Nursing Studie
Maria Schubert
Vergütung beziehungsintensiver Dienstleistungen – »Drei Ebenen von Vergütungssystemen«
Albert Brühl
Geschlecht(-erverhältnisse) und die familiale Pflege
Katharina Grçning
Solidarisches Handeln konkret – Heimeinzug Pflegebedürftiger: wer trifft die Entscheidung?
Katarina Planer
Die Prüfkonstrukte des Medizinischen Dienstes – eine genealogische Analyse
Manfred Borutta und Ruth Ketzer
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren
Stichwortverzeichnis
Die in diesem Tagungsband gesammelten wissenschaftlichen Beiträge sind Ergebnis des ersten pflegewissenschaftlichen Kongresses an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), für den ich sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen habe.
In der gesundheitspolitischen Praxis hat Gerechtigkeit unterschiedliche Facetten. Mir ist die solidarische Finanzierung des Gesundheitssystems ein Herzensanliegen. Wichtig ist mir auch ein gerechter Zugang zur Gesundheitsversorgung. Für alle Menschen, auch solche mit geringen Einkommen oder mit Behinderungen, muss der Zugang zu gesundheitlichen und pflegerischen Leistungen gewährleistet sein. Die Chance, gesund zu bleiben oder gesund zu werden, darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein. Auch die Rahmenbedingungen für Pflege- und Gesundheitseinrichtungen und die Bezahlung der dort beschäftigten Menschen müssen gerecht sein.
Es ist wichtig, dass Gerechtigkeitslücken immer wieder thematisiert werden und wir nach geeigneten Wegen suchen, sie zu schließen. Dafür und für viele andere wichtige Zukunftsthemen brauchen wir eine enge Verzahnung von Politik, Wissenschaft und Praxis. Ich freue mich, dass wir mit der pflegewissenschaftlichen Fakultät der PTHV einen Partner in Rheinland-Pfalz haben, der diesem wichtigen Austausch eine Plattform bietet.
Der Tagungsband zeigt die Sichtweisen unterschiedlicher Fachdisziplinen und spannt, wie zuvor der pflegewissenschaftliche Kongress, einen Bogen von den theoretischen Grundlagen von Gerechtigkeit und Solidarität zu empirischen Befunden, bzw. zu Gerechtigkeitsproblemen in der Praxis. Ich würde mich freuen, wenn die Veröffentlichung dazu beiträgt, die Auseinandersetzung mit diesen wichtigen Themen zu fördern.
Malu Dreyer
Ministerin für Arbeit, Soziales,
Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz
Ein altes Zerrbild von Gerechtigkeit lässt einen Vogel, eine Schildkröte, einen Affen und einen Elefanten »gleichermaßen« vor der Herausforderung stehen, auf einen hohen Baum zu klettern. Dieses Bild steht mir oft vor Augen, wenn ich Debatten um Gerechtigkeit verfolge, die zum Ziel haben, dass »alle immer mehr bekommen«. Das ständige Wirtschaftswachstum, als Allheilmittel gegen Ungerechtigkeit oft zu Unrecht gepriesen, verhindert eben nicht, dass die Schere zwischen arm und reich ständig weiter auseinander geht, was sich gerade auch im Bereich von Krankheitsversorgung und Pflege bemerkbar macht. Und dabei ist es ein »existentieller Unterschied«, von welcher Seite des sozialen Grabens über Gerechtigkeit und die damit verbundenen Ängste und Hoffnungen gesprochen wird.
Die jüdisch-christliche Tradition stellt sich von jeher auf eine sehr subjektive, angreifbare Position:
Der Arme wird als Liebling Gottes betrachtet, weil er Herz und Hände frei hat und sich angewiesen weiß auf eine Güte, die er sich selbst nicht leisten kann. Entsprechend wird er in größerer Nähe zu Gott gesehen, auf den er seine Hoffnung setzt. So kennt das Alte Testament geradezu ein Armenpathos. In vielen Psalmgebeten wird die Klage laut über die herrschenden Zustände von unterdrückender Macht und Gewalt, von Hartherzigkeit und Wohlstand Weniger, der auf Kosten Vieler geht.
Die Schriften des Neuen Testamentes greifen diese Haltung auf. Dies ist umso mehr verständlich, weil auch die ersten frühchristlichen Gemeinschaften vielfach in den unteren sozialen Schichten anzutreffen waren. So sind uns in den Evangelien Jesusworte überliefert, welche wiederum den Armen selig preisen und vor der Gefahr warnen, die mit Reichtum und Macht verbunden ist:
»Ihr wisst, die als Herrscher der Völker gelten, unterdrücken sie, und ihre Grossen setzen ihre Macht gegen sie ein. Unter euch aber sei es nicht so, sondern: Wer unter euch groß sein will, sei euer Diener, und wer unter euch der Erste sein will, sei der Knecht aller. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele« (Markus-Evangelium, 10, 42–45).
Diese Warnung vor Machtmissbrauch steht bei Markus an zentraler Stelle und ist an jene gerichtet, die im Jüngerkreis Jesu eine hervorragende Stellung einnahmen. Über die Tradierung einer wörtlichen Aussage hinaus intendiert die Stelle wohl, Christen mit Autorität und Amt in der Gemeinde ein jesuanisches Verständnis vom Dienen »ins Stammbuch zu schreiben«. Die darin enthaltene Umkehrung von Werten ist, auch wenn sie im Lauf der Kirchengeschichte oft in Vergessenheit geriet, eine notwendige Warnung vor einem menschenunwürdigen Verständnis von Macht, Ressourcen und Gerechtigkeit.
Welche Akzente kann vor diesem Hintergrund ein Theologe in die pflegewissenschaftliche Debatte um eine reale, dem Leben dienende Gerechtigkeit einbringen? Zuerst und vor allem ist es der Blick auf den konkreten Menschen, der mehr ist als seine finanzielle Ausstattung. Wie kann dafür gesorgt werden, dass mehr Menschen in den Genuss kommen, die in ihnen steckenden Fähigkeiten und Lebens-Visionen zu verwirklichen? Wie kann eine soziale Bewegung angestoßen werden, die von einer Kultur des (immer mehr) Habens zu einer des Gebens und Teilens führt? Wie kann wieder neu ein Interesse und Sorge für jene Armut geweckt werden, die nicht eine Frage des Einkommens ist – wie bspw. die Verwahrlosung im Alter oder die rasch ansteigende Anzahl von dementen Menschen? Welche Kriterien und Messinstrumente kann es geben, um ein »erfülltes Leben« zu erkennen und mit vereinten politisch-gesellschaftlich-kirchlichen Kräften dafür Sorge zu tragen, dass für immer mehr Menschen die Möglichkeit geschaffen wird, dieses für sich zu wählen und zu realisieren?
Hier hat Wissenschaft einen wichtigen Dienst zu leisten. Darüber hinaus steht die innere Einstellung des Menschen zur Frage, inwieweit er bereit ist, sich selbst als verantwortlichen Teil der Menschheit und Schöpfung zu sehen. Nur daraus wird sich sowohl eine entschiedene Stellungnahme gegen egoistische Versuchungen (Korruption, Habgier ...) wie auch ein solidarisches Handeln ableiten, das menschliche Gemeinschaft in ihren konkreten Lebensvollzügen zu mehr Solidarität inspiriert.
Ich bin als Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar dankbar, dass die noch junge Pflegewissenschaftliche Fakultät sich in ihrem ersten Kongress dem Thema »Gerechtigkeit und Solidarität im Gesundheitswesen« gewidmet hat. Die hier dokumentierten Beiträge zeugen von einem in Liebe der Realität verpflichteten Bewusstsein, das intellektuelle Forschung und lebendige Konsequenzen miteinander zu verbinden weiß. Ich wünsche dem Buch viele Leser in der großen Gemeinschaft von Suchern nach einem Mehr an Gerechtigkeit und Frieden.
Paul Rheinbay SAC
Rektor der Philosophisch-Theologischen
Hochschule Vallendar (PTHV)
Vallendar, im November 2011
Hermann Brandenburg und Helen Kohlen
In den letzten Jahren wurde in der Pflegewissenschaft ein eigener Wissensfundus erarbeitet. Dazu gehören die Positionierungen in wissenschaftstheoretischen Fragen, die Entwicklung von monodisziplinären Standards zu einzelnen klinischen Problemfeldern und die kritische Überprüfung von Interventionsverfahren in der Pflege. Die Pflegewissenschaft hat sich jedoch sehr stark auf einen innerwissenschaftlichen Diskurs konzentriert. Nun ist es an der Zeit, die eigenen Ergebnisse einem kritischen Diskurs der Disziplinen auszusetzen. Insbesondere die Medizin, die Philosophie und Theologie sowie die Sozial- und Verhaltenswissenschaften sind hier gefordert. Die Medizin, weil die Pflegewissenschaft bislang eine kritische Auseinandersetzung mit der Medizin vernachlässigt hat, diese aber dringend allein schon wegen ihrer fachlichen Verwandtschaft notwendig ist. Die Philosophie und Theologie, weil die von ihnen aufgeworfenen ethischen Fragen für die Positionierung der Pflegewissenschaft essentiell sind. Die Sozial- und Verhaltenswissenschaften schließlich vor allem aus dem Grunde, weil ohne deren inhaltliche, methodische und empirische Zugänge die Pflegewissenschaft als kritische Perspektive wirkungslos bliebe.
Für die genannte Öffnung der Perspektive hat sich die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV) als ein geeigneter Veranstaltungsort erwiesen. An dieser Hochschule ist am 18.10.2007 die erste pflegewissenschaftliche Fakultät in Deutschland eröffnet worden. Interdisziplinäre Aspekte, etwa zur bioethischen Debatte, werden an der Fakultät intensiv vorangetrieben. Der Dialog mit der Theologie als eine der ältesten wissenschaftlichen Disziplinen überhaupt wird in einem eigenen Modul ausführlich gewürdigt. Darüber hinaus werden Bezüge zu den Sozial- und Verhaltenswissenschaften in allen Lehrgebieten hergestellt.
Konsequent war daher die Realisierung des ersten pflegewissenschaftlichen Kongresses an der PTHV unter dem Thema »Gerechtigkeit und Solidarität im Gesundheitswesen« am 04./05. Juni 2009. Ziel war es, einige der gegenwärtig kontrovers diskutierten Themen aufzugreifen. Thematisiert wurden Gerechtigkeitsfragen, das Spannungsfeld von Fürsorge und Autonomie sowie die Notwendigkeit einer Kooperation im Gesundheitswesen.
Gerechtigkeitsfragen sind nicht neu (vgl. für eine historische und systematische Begriffsgeschichte die Arbeit von Höffe 2010). Aber sie werden immer wieder neu gestellt – und müssen angesichts konkreter Herausforderungen auch neu beantwortet werden. Die Auseinandersetzung über normative Grundfragen von Gerechtigkeit setzt in den letzten Jahrzehnten vor allem an einer Konzeption an, nämlich dem 1971 von dem amerikanischen Philosophen John Rawls vorgelegten Werk »Eine Theorie der Gerechtigkeit«. Der rawlsche Zugang hat Gerechtigkeit mit Fairness verbunden. Dies wurde vor allem in seinem Neuentwurf von 2001 »Gerechtigkeit als Fairness« deutlich herausgestellt. Unter Fairness hat Rawls verstanden, dass wir in unseren Wertungen Voreingenommenheiten vermeiden (sollen), dass wir die Interessen anderer berücksichtigen (sollen) und vor allem darauf achten, dass wir uns nicht von eigenen erworbenen Vorrechten, Prioritäten, Vorurteilen beeinflussen lassen. Es geht also um Fairness als Unparteilichkeit (vgl. Rawls 2006). Grundsätzlich erwies sich der Rawlssche Ansatz einer Verfahrensethik nicht nur als Gegenentwurf zu utilitaristischen Ansätzen, sondern kann als Anstoß für die Entwicklung alternativer liberaler Theorieansätze, individuelle Freiheit und soziale Gerechtigkeit zu vereinbaren, gelesen werden (z. B. Ackerman 1980, Dworkin 1984).
Rawls’ Werk blieb nicht ohne Kritik. Sie konzentrierte sich vor allem auf drei Aspekte. Erstens wurde der von konkreten gesellschaftlichen Kontexten abstrahierende Charakter der Begründung von Rawls‹ Theorie kritisiert und der Einbezug von »Kontexten der Gerechtigkeit« (Ethik, Recht, Demokratie, Moral) angemahnt (z. B. Forst 1996). Zweitens wurde der Vorrang gleicher individueller Freiheiten vor substantiellen Konzeptionen des Guten kritisiert und damit auf die Notwendigkeit einer Theorie des Guten verwiesen ( Nussbaum 1999; vgl. auch Vossenkuhl 2006). Drittens wurde die Vernachlässigung der empirischen Realität, etwa bezogen auf die Funktionsweise der Ökonomie, zum Gegenstand der Kritik. »Die fröhliche Philosophie der Marktgesellschaft Rawls, wonach die Reichen getrost reicher werden dürfen, wenn es nur auch den ›am wenigsten Begünstigten‹ besser geht, war immer schon rein spekulativ begründet und nicht an der Prozeduralität des ökonomischen Systems abgelesen. Tatsächlich werden die Reichen immer reicher und die am wenigsten Begünstigten auch immer ärmer« (Dux 2006, S. 44; vgl. auch Sen 2002, 2010).
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