Gespräche mit Gott - Band 2 - Neale Donald Walsch - E-Book

Gespräche mit Gott - Band 2 E-Book

Neale Donald Walsch

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Beschreibung

Der Dialog, in den Neale Donald Walsch mehr zufällig als gewollt mit Gott trat, kreiste im ersten Buch der Trilogie noch um Probleme und Fragen des individuellen Schicksals. In diesem zweiten Band handelt das Gespräch vor allem von der Beziehung des Individuums zu seinen Mitmenschen, zur Umwelt und zum Planeten Erde. Der Gott, dem wir hier begegnen, ist in jedem Menschen zu Hause. Er ist sein bester Freund und räumt ihm jederzeit die Freiheit ein, sein Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.

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Seitenzahl: 392

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Buch

Der Dialog, in den Neale Donald Walsch mehr zufällig als gewollt mit Gott trat, wird fortgesetzt. Kreiste er im ersten Buch noch um Probleme und Fragen des individuellen Schicksals, so handelt das Gespräch in diesem zweiten Band vor allem von der Berziehung des Individuums zu seinen Mitmenschen, zur Umwelt und zum Planeten Erde. Der Gott, dem wir hier begegnen, räumt auf mit den Bildern, die die christlichen Religionen von ihm entworfen haben. Er ist kein rachsüchtiger alter Mann, der von den Menschen Gehorsam verlangt, sondern einer, der ihnen von vornherein die Freiheit eingeräumt hat, zu entscheiden, wer und was sie sein wollen. Dieses lockere und humorvolle Gespräch zwischen dem Autor, der die manchmal etwas naive und begriffsstutzige menschliche Sichtweise vertritt und Gott, der den Überblick hat und Zusammenhänge herstellt, liest sich leicht und ist unterhaltsam und tiefsinnig zugleich.

Autor

Neale Donald Walsch arbeitete als Journalist und Verleger, war Programmdirektor eines Rundfunksenders, Pressesprecher und gründete eine erfolgreiche Werbe- und Marketingfirma. In einer schweren Krise richtete er seine Stimme an Gott. Dadurch erfuhr sein Leben eine entscheidende Wendung. Was er als Ende seines Lebens empfunden hatte, erwies sich als spiritueller Neuanfang. Anschauliches Zeugnis dieser geistigen Öffnung sind die »Gespräche mit Gott«. Heute widmet sich Walsch ganz der Aufgabe, die Botschaften seiner Bücher durch Publikationen, Vorträge und Retreats für spirituelle Erneuerung zu Erneuerung in Ashland, Oregon.

Inhaltsverzeichnis

BuchAutorWidmungDanksagungEinleitungKapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5Kapitel 6Kapitel 7Kapitel 8Kapitel 9Kapitel 10Kapitel 11Kapitel 12Kapitel 13Kapitel 14Kapitel 15Kapitel 16Kapitel 17Kapitel 18Kapitel 19Kapitel 20SchlußbemerkungLiebe Freundin, lieber Freund,Copyright

Für

SAMANTHA

TARA-JENELLE

NICHOLAS

TRAVIS

KARUS

TRISTAN

DEVON

DUSTIN

DYLAN

Ihr habt mich mit weit mehr beschenkt,als ich euch je geschenkt habe.Ich war nicht der Vater, der zu sein ich hoffte.Aber wartet. Wir sind noch nicht miteinander fertig.Dies ist eine Arbeit im Werden.

Danksagung

Ich wollte schon immer an die erste Stelle meiner Danksagungen das Alles-Was-Ist setzen, also das, was die Quellealler-Dinge ist, dieses Buch eingeschlossen. Manche von Ihnen entscheiden sich dazu, dies Gott zu nennen, wie auch ich es tue, aber es spielt keine Rolle, welchen Namen Sie der Quelle geben. Es war und ist die Quelle und wird es bis in alle Ewigkeit sein und noch darüber hinaus.

Zweitens möchte ich meinen Eltern danken und sagen, daß ich wunderbare Eltern hatte, durch die Gottes Lebensquell selbst floß, der sich mit so vielen der bedeutsamsten Erinnerungen meines Lebens verbindet. Zusammengenommen waren meine Mom und mein Dad ein phantastisches Team. Nicht jeder, der vom Rand des Spielfeldes aus zuschaute, mag das so gesehen haben, aber den beiden war es sonnenklar. Sie nannten einander »Pest« und »Gift«. Mom sagte, Dad sei eine »Pest«, und Dad sagte, Mom sei ein »Gift«, dem er nicht widerstehen könne.

Meine Mutter, Anne, war eine außergewöhnliche Person; eine Frau mit unendlichem Mitgefühl, tiefem Verständnis, mit einer ruhigen und endlosen Bereitschaft zu vergeben und einer scheinbar grenzenlosen Fähigkeit zu geben, voller Langmut, sanfter Weisheit und beständigem Glauben an Gott. Ihr Glaube war so stark, daß der junge Priester, der ihr die Letzte Ölung gab (und eindeutig nervös war), von ihrem Bett zu mir kam und mir mit vor Bewunderung bebender Stimme zuflüsterte: »Mein Gott, sie hat mich getröstet.«

Wenn ich sage, daß mich das nicht überrascht hat, bezeuge ich damit meine höchste Anerkennung für Mom.

Mein Vater, Alex, verfügte nur über wenige Tugenden der sanfteren Wesen. Er war polternd, ruppig und konnte geradezu peinlich ätzend werden, und manche sagen auch, daß er oft grausam war, vor allem gegenüber meiner Mutter. Ich möchte ihn dafür (oder für sonst irgend etwas) nicht verurteilen. Meine Mutter weigerte sich, ihn zu verurteilen oder zu tadeln (sie lobte und pries ihn im Gegenteil sogar noch mit ihren letzten Worten), und ich kann nicht erkennen, was es mir brächte, wenn ich ihr klares Beispiel ignorierte und dahinter zurückfiele.

Abgesehen davon hatte Dad auch eine Menge positive Charakterzüge, die meine Mutter nie aus dem Auge verlor. Dazu gehörte ein unerschütterlicher Glaube an die Unbezähmbarkeit und Unbeugsamkeit des menschlichen Geistes und die tiefe klare Überzeugung, daß Umstände, die geändert werden müssen, nicht durch Gejammer verändert werden, sondern durch Initiative. Er brachte mir bei, daß ich alles tun konnte, was ich mir vornahm. Er war ein Mann, auf den sich seine Frau und seine Familie bis zum Schluß verlassen konnten und es auch taten. Er war die absolute Verkörperung von Loyalität, war nie unentschieden, sondern bezog immer Position und weigerte sich, von seiten einer Welt, die so viele andere besiegte, ein Nein als Antwort anzunehmen. Sein Mantra angesichts selbst überwältigend schlechter Chancen lautete: »Ach, da ist nichts dabei.« In problematischen Zeiten meines Lebens bediente ich mich stets dieses Mantras. Es funktionierte immer. Wenn ich sage, daß mich das nicht überrascht hat, bezeuge ich damit meine höchste Anerkennung für Dad.

Inmitten dieser beiden fühlte ich mich dazu herausgefordert und aufgerufen, ein höchstes Selbstvertrauen und eine bedingungslose Liebe zu allen anderen zu finden. Was für ein Team!

In meinem ersten Buch bedankte ich mich bei einigen anderen Mitgliedern meiner Familie und meines Freundeskreises, die einen enormen Beitrag zu meinem Leben geleistet haben – und es noch immer tun. Ich möchte hier nun zwei ganz besondere Menschen mit einschließen, die in mein Leben traten, nachdem das erste Buch geschrieben war, und die einen außerordentlichen Einfluß auf mich ausübten.

Leo und Letha Bush … die mir durch ihr Alltagsleben gezeigt haben, daß in den Augenblicken selbstlosen Sorgens für die Familie und geliebte Menschen, des Kümmerns um Freunde, der Freundlichkeit und Güte gegenüber denen, die in Not sind, der Gastfreundschaft gegenüber jedermann und im beständigen Glauben aneinander und in der Liebe füreinander der reichste Lohn des Lebens zu finden ist. Von ihnen lerne ich, und sie inspirieren mich zutiefst.

An dieser Stelle möchte ich auch einigen meiner anderen Lehrer danken, besondere Engel, die mir Gott gesandt hat, um mir eine bestimmte Botschaft zu schicken. Sie zu hören war für mich wichtig, wie mir nun klar ist. Manche haben mich persönlich berührt, manche aus der Ferne, und manche von einem so fernen Punkt auf der Matrix aller Dinge, daß sie nicht einmal (auf bewußter Ebene) wissen, daß ich existiere. Dennoch wurde ihre Energie hier in meiner Seele empfangen. Dazu gehören andere Philosophen, Führer, Meinungsbildner, Schriftsteller und Mitreisende auf dem Weg, deren Beiträge zum kollektiven Bewußtsein im Laufe der Jahre einen Weisheitsschatz zu schaffen halfen, der aus dem Geist Gottes kommt und diesen mithin darstellt. Ich weiß, daß die Texte der Gespräche mit Gott aus dieser Quelle kamen. Ich sehe auch hier, während ich die Danksagung für den zweiten Band dieser Trilogie schreibe, daß dieses Werk einen Höhepunkt all dessen darstellt, was ich je wußte, mir je gesagt wurde, dem ich je ausgesetzt war oder was ich je zuvor begriff und was durch das Mittel dieser letzten Gespräche in einer lebenslangen Serie von Unterhaltungen, die ich in vielerlei Form mit Gott führte, auf eine neue Ebene der Verfügbarkeit gebracht wurde. In Wahrheit gibt es keine neuen Ideen im Universum, nur neue Aussagen über die ewige Wahrheit.

Neben diesem allgemeinen Dank an alle meine Lehrer möchte ich den folgenden Personen für ihre Geschenke in meinem Leben danken:

Ken Keyes jr. … dessen Einsichten Tausende von Leben berührten (das meine eingeschlossen). Er, der ein echter Bote war, ist nun nach Hause zurückgekehrt.

Rober Mueller … dessen Arbeit für den Weltfrieden ein Segen für uns alle war und der über ein halbes Jahrhundert lang diesen Planeten mit neuer Hoffnung erfüllte und mit einer spektakulären Vision inspirierte.

Dolly Parton … deren Musik und Lächeln und ganze Persönlichkeit eine Nation glücklich machte und die mein Herz so oft erfreute – auch wenn es gebrochen und ich sicher war, daß es sich nie wieder freuen würde. Nun ist da eine besondere Magie.

Terry Cole-Whittaker … deren Witz und Weisheit und Einsicht und Lebensfreude und absolute Ehrlichkeit mir seit dem Tag, an dem ich ihr begegnete, als Beispiel und Maßstab dienten. Tausende haben durch sie eine Erweiterung, Bestärkung und Belebung erfahren.

Neil Diamond … der um seiner Kunst willen in die Tiefe seiner Seele gegriffen hat und so auch in die Tiefe der meinen griff und der die Seele einer Generation berührt hat. Sein Talent und die emotionale Großzügigkeit, mit der er es mit anderen teilte, sind monumental.

Thea Alexander … die es durch ihr Schreiben gewagt hat, mich für die Möglichkeit zu erwecken, menschliche Liebe und Zuneigung ohne Einschränkung, ohne Kränkungsabsicht, ohne versteckte Motive, ohne bittere Eifersucht und ohne Not oder Erwartungen zum Ausdruck zu bringen. Sie hat in der Welt den rastlosen Geist der grenzenlosen Liebe und unser ganz natürliches Bedürfnis nach einem Feiern der Sexualität wiedererweckt und hat es wieder wunderbar und schön und unschuldig und rein gemacht.

Robert Rimmer … der genau dasselbe getan hat.

Warren Spahn … der mich lehrte, daß man, wenn man es in irgendeinem Lebensbereich zur Bestleistung bringen will, die höchsten Maßstäbe anlegen und sich weigern muß, hinter sie zurückzufallen; daß man sich das Höchste abverlangen muß, auch dann, wenn es kaum bemerkt würde, daß man sich schon mit dem Geringsten zufriedengibt (vielleicht gerade dann). Ein Sportsmann erster Größenordnung, ein Held auf dem Schlachtfeld unter Beschuß und ein Held des Lebens, der in seiner Verpflichtung zur Bestleistung nie schwankend wurde, ganz gleich, wieviel Arbeit es erforderte.

Jimmy Carter … der mutig darauf besteht, internationale Politik nicht mit politischen Machenschaften und Winkelzügen, sondern aus dem Herzen heraus zu betreiben und aus dem, was er nach Maßgabe des höchsten Gesetzes als recht erkennt. Er brachte einen so frischen Luftzug, daß diese schale Welt kaum wußte, was sie damit anfangen sollte.

Shirley McLaine … die gezeigt hat, daß sich Intellekt und Entertainment nicht gegenseitig ausschließen; daß wir uns über das Niedrige und Banale und den kleinsten gemeinsamen Nenner erheben können. Sie besteht darauf, daß wir über größere Dinge wie auch über kleine reden können; über schwerere Dinge wie auch über die leichten; über tiefere Dinge wie auch über die seichten. Sie bemüht sich um die Anhebung unseres Gesprächs- und Unterhaltungsniveaus und damit auch unseres Bewußtseins; sie bemüht sich, ihren enormen Einfluß auf dem Markt der Ideen konstruktiv zu nutzen.

Oprah Winfrey … die genau dasselbe tut.

Steven Spielberg … der genau dasselbe tut.

George Lucas … der genau dasselbe tut.

Ron Howard … der genau dasselbe tut.

Hugh Downs … der genau dasselbe tut.

Und Gene Roddenberry … dessen Geist dies nun hören kann und der lächelt … weil er den Weg für so vieles von dem bereitete; er ging das Wagnis ein; trat an den Rand des Abgrunds; ging in Wahrheit dahin, wo sich zuvor noch niemand hinbegeben hat.

Diese Menschen sind Schätze, so wie wir alle. Doch anders als manche von uns entschieden sie sich, von ihrem Schatz des Selbst enorm viel abzugeben; sich sehr weit aus dem Fenster zu lehnen; alles zu riskieren; ihre Privatsphäre zu verlieren und ihre persönliche Welt in ständige Unruhe zu versetzen, um von dem zu geben, was sie wirklich sind. Sie wußten nicht einmal, ob das Geschenk, das sie zu geben hatten, auch angenommen werden würde. Doch sie gaben es.

Dafür spreche ich ihnen meine Anerkennung aus. Ich danke euch allen. Mein Leben wurde durch euch bereichert.

Einleitung

Dies ist ein außergewöhnliches Dokument.

Es ist eine wichtige Botschaft von Gott, und darin schlägt er eine soziale, sexuelle, erzieherische, politische, ökonomische und theologische Revolution auf diesem Planeten vor, wie wir sie noch nie gesehen und uns selten ausgemalt haben.

Dieser Vorschlag wird im Kontext der Aussagen über unsere eigenen Wünsche als Bewohner dieses Planeten gemacht. Wir haben gesagt, daß wir uns entscheiden, ein besseres Leben für alle zu schaffen, unser Bewußtsein anzuheben und eine neuere Welt anzustreben. Gott wird uns nicht verurteilen oder verdammen, ganz gleich, wofür wir uns entscheiden, aber wenn wir uns so entscheiden, ist er oder sie bereit, uns den Weg zu zeigen. Sie wird uns jedoch nicht dazu zwingen, ihre Vorschläge anzunehmen. Weder jetzt noch sonst irgendwann.

Ich finde die Texte in diesem Buch fesselnd, beunruhigend, provokant und erhebend zugleich. Sie fesseln mich insofern, als mir angesichts ihrer Bedeutung und ungeheuren Tragweite der Atem stockt. Sie beunruhigen mich insofern, als sie mir mich selbst – und auch die Menschheit – auf eine sehr erschütternde Weise zeigen. Sie stellen eine Provokation dar insofern, als sie mich herausfordern wie sonst niemand und nichts je zuvor. Sie fordern mich heraus, besser zu sein, größer zu sein, als ich es je war, sie fordern mich dazu heraus, die Quelle für eine Welt zu sein, in der Wut, kleinliche Eifersucht, sexuelles Fehlverhalten, ökonomische Ungerechtigkeit, ein unsinniges und einfältiges Erziehungswesen, soziale Ungleichheit und politische Heimlichkeiten, Schikanen und Machtspiele niemals wieder Bestandteil der menschlichen Erfahrung sind. Sie sind erhebend insofern, als sie die Hoffnung enthalten, daß dies alles möglich ist.

Können wir wirklich eine solche Welt aufbauen? Gott sagt ja und daß dazu nur erforderlich ist, daß wir uns wirklich dafür entscheiden, es zu tun.

Dieses Buch gibt einen wirklichen Dialog mit Gott wieder. Es ist der zweite Band einer Trilogie, die eine Unterhaltung mit Gott zum Inhalt hat; eine Unterhaltung, die sich über gut fünf Jahre erstreckte – und bis auf den heutigen Tag andauert.

Sie glauben vielleicht nicht, daß dieses Material tatsächlich von Gott kommt, und es ist für mich auch nicht wesentlich, daß Sie es glauben. Mir ist nur wichtig, daß diese Texte überhaupt irgendeinen Wert haben, irgendwelche Einsichten mit sich bringen, zu irgendeinem Erwachen führen, ein neues Verlangen entfachen oder eine fruchtbare Veränderung in unserem Alltagsleben auf Erden befördern. Gott weiß, daß sich irgend etwas ändern muß. Wir können nicht so weitermachen wie bisher.

Die Trilogie der Gespräche mit Gott begann, als Band 1 dieser Reihe im Mai 1995 in den USA herauskam. Dieses Buch befaßte sich hauptsächlich mit persönlichen Belangen und veränderte mein Leben. Es veränderte eine Menge Leben. Binnen Wochen verkaufte es sich erstaunlich rasch und fand eine überraschend hohe Verbreitung. Am Ende des ersten Jahres wurden monatlich 12 000 Exemplare verkauft mit steigender Tendenz. Natürlich war der »Autor« des Buches nicht unbekannt. Und das machte das Dokument so faszinierend und einflußreich.

Ich bin zutiefst dankbar, Teil dieses Prozesses sein zu dürfen, ein Prozeß, durch den Tausende von Menschen wieder einmal an einige der größten Wahrheiten erinnert werden. Und ich bin persönlich erfreut und glücklich, daß so viele den Wert dieser Arbeit sehen.

Sie müssen wissen, daß ich zunächst ungeheure Angst hatte. Mir kam in den Sinn, daß andere mich für verrückt und größenwahnsinnig halten könnten. Oder daß sie, wenn sie glaubten, diese Texte seinen von Gott inspiriert, tatsächlich seinem Rat folgen würden. Und warum hatte ich davor Angst? Ganz einfach. Ich wußte, daß alles, was ich geschrieben hatte, falsch sein konnte.

Dann begannen die Briefe einzutreffen. Briefe von Menschen aus aller Welt. Und dann wußte ich es. Tief im Innern wußte ich es. Es war richtig. Es war genau das, was der Welt not tat zu hören, zum genau richtigen Zeitpunkt! (Natürlich gibt es kein »richtig« oder »falsch« außer in unserer relativen Existenzerfahrung. Ich meine also damit, daß angesichts dessen, was und wer wir unserer Aussage nach auf diesem Planeten sein wollen, dieses Buch »gerade richtig kam«.)

Nun ist also Band 2 da, und ich merke, daß mich wieder all diese Ängste überfallen. Dieses Buch handelt von größeren Aspekten unseres Lebens sowie von geophysischen und geopolitischen Betrachtungen mit weltweiten Implikationen. Als solcher wird dieser Band, wie ich vermute, sehr viel mehr enthalten, dem der Durchschnittsleser nicht zustimmen mag. Und so habe ich Angst. Ich habe Angst, daß Ihnen nicht gefallen wird, was Sie hier lesen. Ich habe Angst, daß Sie mir in einigem »unrecht« geben werden. Ich habe Angst, daß ich in ein Wespennest steche, einen Sturm heraufbeschwöre, Wellen schlage. Und wieder einmal habe ich Angst, daß alles hier falsch sein könnte.

Natürlich sollte ich es besser wissen und diese Ängste nicht haben. Habe ich denn schließlich nicht mein eigenes erstes Buch gelesen? Nun, da haben Sie’s. Wieder meine Menschlichkeit. Sehen Sie, mit der Veröffentlichung dieser Aufzeichnungen verfolge ich nicht das Ziel, die Menschen aufzurütteln. Ich möchte Ihnen nur ehrlich und geradeheraus weitergeben, was Gott mir in Antwort auf meine Fragen übermittelt hat. Ich habe Gott versprochen, das zu tun – diese Gespräche zu veröffentlichen –, und kann dieses Versprechen nicht brechen.

Sie können Ihr Versprechen auch nicht brechen. Offensichtlich haben Sie das Versprechen gegeben, zuzulassen, daß Ihre Gedanken, Ideen und Überzeugungen beständig in Frage gestellt werden. Ganz eindeutig sind Sie eine tiefe Verpflichtung zu beständigem Wachstum und kontinuierlicher Weiterentwicklung eingegangen. Nur ein Mensch, der eine solche Verpflichtung eingegangen ist, nimmt ein Buch wie dieses zur Hand.

Es sieht also so aus, als säßen wir gemeinsam in diesem Boot. Und es gibt nichts zu fürchten. Wir sind, was wir sind, und wir tun als Folge davon das, was wir tun, und wir brauchen nichts weiter zu tun, als dem treu zu bleiben, und es gibt nichts zu fürchten. Ich sehe nun, daß ich vermutlich immer wußte, daß wir Boten sind, Sie und ich. Wenn wir es nicht wären, würde ich das hier nicht schreiben, und Sie würden es ganz gewiß nicht lesen. Wir sind Boten, und wir haben Arbeit zu tun. Erstens müssen wir sichergehen, daß wir die Botschaft, die uns in den Gesprächen mit Gott übermittelt wird, klar verstehen. Zweitens müssen wir die Botschaft in unser Leben so integrieren, daß sie wirksam und zur Praxis wird. Und drittens müssen wir diese Botschaft zu anderen weitertragen, ihre Wahrheit durch das einfache und hervorragende Mittel unseres eigenen Beispiels all jenen überbringen, deren Leben wir berühren.

Ich bin glücklich, daß Sie sich dazu entschieden haben, diese Reise mit mir zu unternehmen. Mit Ihnen ist sie sehr viel leichter und macht viel mehr Spaß als ohne Sie. Lassen Sie uns nun gemeinsam diese Seiten durchwandern. Es könnte ab und zu ein wenig unbequem werden. Es ist nicht so wie im ersten Band; dieser war Gottes Umarmung; ein großes, herzliches Umarmen. Band 2 ist Gottes gleichermaßen liebevolles und sanftes, aber doch unangenehmes Rütteln an unseren Schultern. Ein Weckruf. Eine Herausforderung, uns zur nächsten Ebene zu begeben.

Wie Sie wissen, gibt es immer eine nächste Ebene. Ihre Seele  – die hierherkam, um die reichste und nicht die ärmste Erfahrung zu machen – möchte nicht, daß Sie sich ausruhen. Und obgleich es immer Ihre freie Entscheidung ist, möchte Ihre Seele doch, daß Sie nie selbstgefällig oder selbstzufrieden werden und ganz sicher nie in Apathie verfallen. Denn es gibt zuviel in Ihrer Welt zu verändern, es gibt zuviel in Ihnen, was es noch zu erschaffen gilt. Es gibt immer einen neuen Berg zu erklimmen, einen neuen Grenzbereich zu erforschen, eine neue Angst zu besiegen. Es gibt immer einen noch großartigeren Ort, eine noch größere Idee, eine noch größere Vision.

So mag dieses Buch also ein bißchen unbequemer sein als der erste Band. Bleiben Sie bei diesem Unbehagen, falls und wenn Sie es verspüren. Halten Sie sich am Boot fest, wenn es zu schaukeln beginnt. Und leben Sie dann innerhalb eines neuen Paradigmas. Besser noch, helfen Sie, durch das Wunder und Beispiel Ihres eigenen gelebten Lebens, eines zu erschaffen.

Neale Donald WalschAshland, Oregon

1

Danke, daß Sie gekommen sind. Danke, daß Sie hier sind. Stimmt, Sie sind aufgrund einer Verabredung hier; aber trotzdem, Sie hätten es ja versäumen können, sich einzufinden. Sie hätten es sich anders überlegen können. Statt dessen haben Sie sich entschieden, hier zu sein, zur festgesetzten Stunde, am festgesetzten Ort, damit dieses Buch in Ihre Hände gelangt. Deshalb danke ich Ihnen.

Wenn Sie das alles unbewußt unternommen haben, ohne im geringsten zu ahnen, was Sie da tun und warum, mögen Ihnen diese Worte etwas rätselhaft erscheinen, und somit ist vielleicht eine kleine Erklärung angebracht.

Fangen wir damit an, daß wir Sie darauf hinweisen, daß dieses Buch zum perfekt richtigen Zeitpunkt in Ihrem Leben eingetroffen ist. Vielleicht vermögen Sie das jetzt noch nicht zu erkennen, aber wenn Sie mit der hier auf Sie wartenden Erfahrung fertig sind, wird es Ihnen vollkommen klar sein. Alles geschieht innerhalb einer perfekten Ordnung, und die Ankunft dieses Buches in Ihrem Leben bildet da keine Ausnahme.

Was Sie hier vor sich haben, ist das, wonach Sie schon sehr lange gesucht, wonach Sie sich schon sehr lange gesehnt haben. Was Sie hier haben, ist Ihr neuester – und für einige vielleicht Ihr erster – wirklicher Kontakt mit Gott.

Dies ist ein Kontakt, und er ist sehr real.

Gott wird jetzt, durch mich, tatsächlich ein Gespräch mit Ihnen führen. Noch vor ein paar Jahren hätte ich dergleichen nicht geäußert; ich sage es jetzt, weil ich bereits einen solchen Dialog führte und von daher weiß, daß so etwas möglich ist. Es ist nicht nur möglich, es geschieht ständig. So wie es nun auch hier und jetzt geschieht.

Wichtig ist, daß Sie verstehen, daß Sie dies zum Teil bewirkt haben, so wie Sie auch bewirkt haben, daß Sie in diesem Moment dieses Buch in Händen halten. Wir alle sind die Urheber der Ereignisse unseres Lebens, und wir alle sind bei der Erschaffung der Umstände, die zu diesen Ereignissen führen, Mitschöpfer im Verein mit dem einen großen Schöpfer.

Es geschah in den Jahren 1992/93, daß ich zum erstenmal in Ihrem Auftrag mit Gott sprach. Ich hatte einen zornigen Brief an ihn geschrieben und ihn gefragt, warum mein Leben zu einem solchen Monument der Mühsal und des Scheiterns geworden war. In allen Lebensbereichen, angefangen bei meiner Liebesbeziehung, über meine Arbeit, den Umgang mit meinen Kindern bis hin zu meiner Gesundheit  – in allem erlebte ich nichts als Probleme und Fehlschläge. Ich verlangte von Gott zu wissen, warum das so war und was es brauchte, damit mein Leben funktionierte. Zu meiner Überraschung wurde der Brief beantwortet.

Aus dem Wie und Was dieser Antworten wurde ein Buch, das im Mai 1995 als Conversations with God, Book 1 veröffentlicht wurde. Die deutsche Übersetzung erschien 1997 unter dem Titel Gespräche mit Gott. Ein ungewöhnlicher Dialog. Vielleicht haben Sie davon gehört oder es sogar gelesen. Wenn das der Fall sein sollte, bedarf es für Sie keiner weiteren einleitenden Worte.

Sollten Sie aber mit jenem ersten Buch nicht vertraut sein, dann hoffe ich, daß Sie es bald sein werden, denn darin wird sehr viel detaillierter erläutert, wie alles begann; zudem werden viele Fragen in bezug auf unser persönliches Leben beantwortet – Fragen zum Thema Geld, Liebe, Sex, Gott, Gesundheit und Krankheit, Essen, Beziehungen, die »richtige Arbeit« und zu vielen anderen Aspekten unseres Alltagslebens, die in diesem Buch nicht angesprochen werden.

Wenn ich Gott um ein Geschenk an die Welt in dieser Zeit bitten würde, wären es die in Band 1 enthaltenen Informationen. Sich an die Regeln haltend (»Noch ehe ihr fragt, habe ich geantwortet«), hat Gott die Bitte bereits erfüllt.

Ich hoffe also, daß Sie sich, nachdem Sie dieses Buch gelesen haben (oder vielleicht noch bevor Sie damit fertig sind), dazu entschließen werden, das erste Buch zu lesen. Es ist alles eine Sache der Wahl, so wie auch die reine Wahl Sie in diesem Augenblick zu diesen Sätzen gebracht hat. (Ein Grundgedanke, der in jenem ersten Buch erläutert wird.)

Diese ersten Absätze von Band 2 wurden im März 1996 geschrieben, um den folgenden Informationen eine kurze Einleitung voranzustellen. Wie im ersten Band war die Prozedur des »Eintreffens« dieser Informationen außerordentlich einfach. Ich schrieb auf ein leeres Blatt Papier eine Frage  – irgendeine Frage … gewöhnlich die, die mir als erste in den Sinn kam, und kaum war sie aufgeschrieben, formulierte sich die Antwort in meinem Kopf, so als ob sie mir jemand ins Ohr flüsterte. Ich nahm ein Diktat auf!

Abgesehen von diesen wenigen einleitenden Sätzen wurde das gesamte Material dieses Buches zwischen Frühjahr 1993 und etwas über einem Jahr später zu Papier gebracht. Ich möchte es Ihnen hier nun vorlegen, so wie es von mir kam und mir gegeben wurde …

Es ist Ostersonntag 1993, und ich bin hier – wie angewiesen. Ich bin hier, Bleistift in der Hand, Schreibblock vor mir, bereit anzufangen.

Ich sollte Ihnen wohl sagen, daß mich Gott bat, hier zu sein. Wir hatten eine Verabredung. Wir werden heute mit Band 2 anfangen, dem zweiten Band einer Trilogie, eine Erfahrung, die Gott und ich und Sie gemeinsam machen.

Ich habe keine Ahnung, was dieses Buch aussagen wird oder auf welche spezifischen Themen wir zu sprechen kommen werden. Ich habe für dieses Buch keinen Plan im Kopf. Ich kann ihn gar nicht haben. Nicht ich bin es, der entscheidet, was in dieses Buch hineinkommt – Gott entscheidet es.

Am Ostersonntag 1992 – heute vor einem Jahr – fing Gott einen Dialog mit mir an. Ich weiß, das klingt lächerlich, aber so ist es geschehen. Dieser Dialog wurde vor nicht allzu langer Zeit beendet. Ich wurde angewiesen, mir eine Ruhepause zu gönnen …, aber mir wurde auch gesagt, daß ich eine »Verabredung« für den heutigen Tag habe, um dieses Gespräch wieder aufzunehmen.

Auch Sie haben eine Verabredung. Sie halten sie gerade jetzt ein. Mir ist klar, daß dieses Buch nicht nur für mich geschrieben wird, sondern auch durch mich für Sie. Offensichtlich haben Sie schon seit sehr langer Zeit nach Gott Ausschau gehalten – und nach einem Wort von Gott.

Heute werden wir gemeinsam Gott finden. Das ist immer der beste Weg, um Gott zu finden: gemeinsam. Isoliert und von einander getrennt werden wir Gott nie finden. Das meine ich im doppelten Sinn. Ich meine, wir werden Gott nie finden, solange wir voneinander getrennt sind. Denn der erste Schritt zur Erkenntnis, daß wir nicht von Gott getrennt sind, besteht in der Erkenntnis, daß wir untereinander nicht getrennt sind. Und solange wir nicht begreifen und uns klarmachen, daß wir alle eins sind, können wir auch nicht begreifen und uns klarmachen, daß wir und Gott eins sind.

Gott existiert nicht getrennt von uns, niemals; wir denken nur, daß wir von ihm getrennt sind.

Und das ist ein weitverbreiteter Irrtum. Wir denken auch, daß wir Menschen voneinander getrennt sind. So ist, wie ich entdeckte, der schnellste Weg, »Gott zu finden«, der, daß wir einander finden; daß wir aufhören, uns voreinander zu verstecken. Und daß wir natürlich auch aufhören, uns vor uns selbst zu verstecken.

Der schnellste Weg zur Beendigung dieses Versteckspiels ist der, daß wir die Wahrheit sagen. Zu jedermann. Immer. Fangen Sie jetzt an, die Wahrheit zu sagen, und hören Sie nie damit auf. Fangen Sie damit an, daß Sie sich selbst die Wahrheit über sich selbst sagen. Sagen Sie dann einem anderen die Wahrheit über Sie selbst. Sagen Sie dann diesem anderen die Wahrheit über ihn selbst. Sagen Sie dann schließlich zu jedermann die Wahrheit über alles.

Das sind die fünf Ebenen des Sprechens der Wahrheit. Das ist der fünffache Pfad zur Freiheit. Die Wahrheit wird Sie befreien.

Dieses Buch handelt von der Wahrheit. Nicht meiner Wahrheit, sondern Gottes Wahrheit.

Unser anfänglicher Dialog – zwischen Gott und mir – wurde vor einem Monat beendet. Ich nehme an, dieser neue Dialog wird so vonstatten gehen wie der erste. Das heißt, ich stelle Fragen, und Gott antwortet. Ich denke, ich höre nun auf und frage Gott gleich jetzt.

Gott – wird es so vonstatten gehen?

JA.

Das dachte ich mir.

AUSSER DASS ICH in diesem Buch, ohne dich zu fragen, selbst ein paar Themen anspreche. Das habe ich im ersten Buch kaum getan, wie du weißt.

Ja. Warum bringst du diesen Punkt zur Sprache?

WEIL DIESES BUCH auf mein Verlangen hin geschrieben wird. Ich habe dich hergebeten – wie du dargelegt hast. Das erste Buch war ein Projekt, das du von dir aus gestartet hast. Bei deinem ersten Buch hattest du ein Anliegen. Bei diesem Buch hast du kein Anliegen außer dem, meinem Willen zu entsprechen.

Ja. Das ist richtig.

DAS, NEALE, IST ein sehr guter Standort. Ich hoffe, du – und andere – werden ihn oft aufsuchen.

Aber ich dachte, dein Wille sei mein Wille. Wie kann ich nicht deinem Willen entsprechen, wenn er derselbe ist wie der meine?

DAS IST EINE verzwickte Frage – und kein schlechter Ausgangspunkt; kein schlechter Ausgangspunkt für uns alle, um mit dem Dialog zu beginnen.

Laß uns ein paar Schritte zurückgehen. Ich habe nie gesagt, daß mein Wille dein Wille ist.

Doch, das hast du gesagt! Im letzten Buch hast du ganz klar zu mir gesagt: »Dein Wille ist mein Wille.«

RICHTIG – DOCH DAS ist nicht dasselbe.

Nicht? Vielleicht hältst du mich zum Narren.

WENN ICH SAGE: »Dein Wille ist mein Wille«, so ist das nicht dasselbe, wie wenn du sagst: Mein Wille ist dein Wille.

Wenn du stets meinem Willen entsprechen würdest, müßtest du nichts mehr tun, um Erleuchtung zu erlangen. Dieser Prozeß wäre vorbei. Du hättest sie schon erlangt.

Wenn du einen einzigen Tag nichts anderes tätest als meinen Willen, brächte dir das die Erleuchtung. Wenn du all die Jahre deines Lebens meinen Willen getan hättest, bräuchtest du dich jetzt wohl kaum mit diesem Buch zu befassen.

Somit ist klar, daß du nicht meinen Willen getan hast. Tatsache ist, daß du zumeist meinen Willen gar nicht kennst.

Nein?

NEIN, ALLERDINGS NICHT.

Warum sagst du mir dann nicht, worin er besteht?

DAS TU ICH. Du hörst nur nicht zu. Und wenn du zuhörst, hörst du nicht wirklich hin. Und wenn du tatsächlich hinhörst, glaubst du nicht, was du hörst. Und wenn du glaubst, was du hörst, folgst du doch nicht den Anweisungen.

Die Aussage, daß mein Wille dein Wille ist, ist also nachweislich falsch.

Andererseits ist dein Wille mein Wille. Erstens, weil ich ihn kenne. Zweitens, weil ich ihn akzeptiere. Drittens, weil ich ihn lobe. Viertens, weil ich ihn liebe. Fünftens, weil er mir zu eigen ist und ich ihn mein eigen nenne.

Das bedeutet, daß du den freien Willen hast zu tun, was du wünschst – und daß ich, durch bedingungslose Liebe, deinen Willen zu dem meinen mache.

Wenn du nun meinen Willen zu dem deinen machen wolltest, müßtest du dasselbe tun.

Erstens müßtest du ihn kennen. Zweitens müßtest du ihn akzeptieren. Drittens müßtest du ihn loben. Viertens müßtest du ihn lieben. Und schließlich müßtest du ihn dein eigen nennen.

Im Verlauf der gesamten Menschheitsgeschichte haben nur sehr wenige von euch das konsequent getan. Ein paar mehr haben es fast immer getan. Viele haben es zum großen Teil getan. Sehr viele haben es ab und zu getan. Und praktisch jedermann hat es zu seltenen Anlässen getan – obschon manche es überhaupt nie getan haben.

In welche Kategorie falle ich?

SPIELT DAS EINE Rolle? In welcher Kategorie möchtest du denn von jetzt an sein? Ist das nicht die eigentliche Frage?

Doch.

UND DEINE ANTWORT?

Ich würde gerne der ersten Kategorie zugehören. Ich würde gerne immer deinen Willen kennen und tun.

DAS IST LÖBLICH, empfehlenswert und wahrscheinlich unmöglich.

Warum?

WEIL DU NOCH viel zuviel wachsen mußt, bevor du das von dir behaupten kannst. Doch ich sage dir: Du könntest dies für dich in Anspruch nehmen, du könntest, in diesem Moment, zur Göttlichkeit gelangen, wenn du dich dazu entscheidest. Dein Wachstum braucht nicht unbedingt soviel Zeit in Anspruch zu nehmen.

Warum hat es dann soviel Zeit gebraucht?

JA, WARUM WOHL? Worauf wartest du? Du glaubst doch sicher nicht, daß ich dich zurückhalte?

Nein. Mir ist klar, daß ich mich selbst zurückhalte.

GUT. KLARHEIT IST der erste Schritt zur Meisterschaft.

Ich würde gerne Meisterschaft erlangen. Wie komme ich dahin?

LIES DIESES BUCH. Genau dahin werde ich dich führen.

2

Ich bin mir nicht sicher, ob ich weiß, welche Richtung dieses Buch nimmt. Ich bin mir nicht sicher, wo ich anfangen soll.

WIR WOLLEN UNS Zeit nehmen.

Wieviel Zeit müssen wir uns nehmen? Ich habe bereits gebraucht, um vom ersten Kapitel bis hierher zu kommen. Ich weiß, die Leute lesen das und meinen, ich bringe alles in einem gleichmäßigen, ununterbrochenen Fluß zu Papier. Ihnen ist nicht bewußt, daß zwischen dem 32. und 33. Absatz dieses Buches lagen. Sie wissen nicht, daß zwischen diesen Momenten der Inspiration manchmal ein verstreichen kann. Wieviel Zeit müssen wir uns nehmen?

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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