Glossen 2016 - Christian Friedrich Schultze - E-Book

Glossen 2016 E-Book

Christian Friedrich Schultze

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Beschreibung

Wer sich über die Ereignisse der jüngeren und jüngsten Weltgeschichte wundert, der amüsiere sich über diese Glossen zum nationalen und internationalen Politikgeschehen in unserem 21. Jahrhundert, wie es der Autor mit seinem Blick "aus der Froschperspektive" karikiert. Einige Jahre selbst in der Politik, versucht der Querdenker und Jurist Schultze, die Spreu der Propaganda der Herrschenden vom Weizen der Wirklichkeit zu trennen. Mit scharfer Politsatire ist er bemüht, den Auftrag der Humanisten nach Immanuel Kants Motto: "Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" zu befolgen und umzusetzen. Diese Jahresalmanache der "Glossen" sind ein Stück Erinnerungskultur in unserer schnelllebigen und vergesslichen Zeit.

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Seitenzahl: 53

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Christian Friedrich Schultze

Glossen 2016

Politisch Inkorrektes aus unserer Zeit

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Vorwort

Mittwoch, 6. Januar 2015 - Heilige Drei Könige

Dienstag, 26. Januar 2016

Sonntag, 31. Januar 2016

Sonntag, 13. Februar 2016

Sonntag, 21. Februar 2016

Freitag, 4. März 2016

Montag, 14. März 2016

27. März – Ostern - 2016

Donnerstag, 7. April 2016

Montag, 11. April 2016

16. Mai 2016 - Pfingsten

Donnerstag, 9. Juni 2016

Freitag, 1. Juli 2016

Freitag, 8. Juli 2016

Sonntag, 4. August 2016

Mittwoch, 24. August 2016

Sonntag, 18. September 2016

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Sonntag, 16. Oktober 2016

Montag, 31. Oktober 2016, Reformationsfest

Sonntag, 3. Advent 2016

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Impressum neobooks

Vorwort

Nach dem historischen Zusammenbruch des asiatischen, spätfeudalistischen, stalinsch-maoistischen Bolschewismus auf unserem Eurasischen Kontinent beobachten „wir hier unten“ den weltweiten Siegeszug des Katastrophen-Kapitalismus gemäß der Schock-Strategie des Milton Friedman, ausgeführt vom höchstentwickelten kapitalistischen Land und seinen Vasallen, der momentan einzigen Weltmacht USA.

Dabei konstatieren wir mit einigem Entsetzen, dass sich Oswald Spenglers Prophezeiungen von 1918 und 1922 in seiner Schrift „Der Untergang des Abendlandes“ zu erfüllen beginnen.

Mit dem Krieg des Westens gegen den Irak, der 2003 nach 9/11 und der Besetzung Afghanistans mit fadenscheinigen Gründen begonnen wurde, habe ich beschlossen, die tagtägliche Medienpropaganda, die seit Josef Goebbels ein entscheidendes Instrument zur Lenkung des Volkswillens ist, aus meiner „Froschperspektive“ zu glossieren. Dabei fühle ich mich keineswegs allein, denn es gibt viele, die versuchen, die von den gleichgeschalteten Massenmedien verbreitete verlogene „political correctness“ zu unterlaufen.

Und so bitte ich Sie, liebe Leserin und lieber Leser, diese über die Jahre gesammelten Glossen als den Versuch anzusehen, mich im Sinne Stéphane Hessels gegen diese Volksverdummung zu empören, tagtäglich und durchaus mit Hass gegen alle, die Menschen ausbeuten und allein der „Magischen Macht Mammons“ folgen.

Dresden, 1. Januar 2017

Mittwoch, 6. Januar 2015 - Heilige Drei Könige

Haltet den Dieb!

Die schockierenden Übergriffe auf nicht nur deutsche Frauen in Köln, Hamburg und Stuttgart und die erfolglose Suche nach den Tätern haben in Deutschland große Empörung ausgelöst. „Deutschland ist fassungslos!“ titelt eine führende Boulevardzeitung. Kanzlerin Merkel fordert eine harte Antwort des Rechtsstaates. Bundesinnenminister de Maizière hat nach den Übergriffen in der Silvesternacht die Arbeit seiner Polizei kritisiert.

Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) erklärte allerdings: "Wir kennen solche Übergriffe aus dem Ausland wie etwa vom ägyptischen Tahrir-Platz". Die Polizei sei von der neuartigen Dimension an Kriminalität völlig überrascht worden: "Das konnte man nicht vorhersehen, die Polizei konnte deshalb darauf nicht vorbereitet sein", so Wendt. Weiterhin sagte er: "Die Täter fühlen sich offenbar stark genug, um sich in Masse so zu verhalten." Bei den Überprüfungen in der Nacht konnten viele der Kriminellen sich nur mit Duldungsbescheinigungen ausweisen und wurden zur Identitätsüberprüfung auf die Wachen mitgenommen.

Von vielen Zeugen wurde beobachtet, wie sich Täter in der Menge wegduckten oder blitzschnell andere Jacken anzogen. Den Opfern war es kaum noch möglich, die Täter wiederzuerkennen. Der Polizeigewerkschafts-Vorsitzende ist wenig optimistisch. "Ich bin leider davon überzeugt, dass uns das in Zukunft noch weiter begleiten wird." Rainer Wendt sieht keine Chance, dass es zu irgendeiner Verurteilung kommen wird, da die Identifizierung der Täter kaum möglich sei. Es seien einfach zu viele Männer gewesen und die Bilder der Videoaufnahmen zu ungenau. Einige der Täter waren schon strafrechtlich bekannt. Es sei aber nichts passiert: "Es wird keine Ausweisungen geben, denn Strafverfahren haben keine Auswirkungen auf Asylverfahren", so Wendt.

Wir hier unten können diese Krokodilstränen der Politelite kaum noch ertragen. Wieder einmal konnte sie es „nicht voraussehen“, obwohl nicht nur PEGIDA oder der Ex-Verfassungsschützer Dr. Helmut Roewer schon lange vor den Folgend der völlig aus dem Ruder gelaufenen illegalen Einwanderung gewarnt haben. Warum wohl wollen alle Illegalen nach Deutschland? Nicht einmal strafbekannten Asylbewerbern droht die Ausweisung. Deutsches Rumpfrecht wird also nur noch auf BRD-Bürger angewandt! Die hier bislang einigermaßen frei und gleichberechtigt lebenden Frauen können sich schon mal freuen!

Das Geschrei der Merkels, Gabriels, Maas', de Maizières, Klöckners, Rekers ist ebenso riesig wie verlogen. Nun, da sie alle Schleusen für den Niedergag des „dem Sozialen“ verpflichteten Rechtsstaates geöffnet haben und die „Willkommenskultur“ der Multikulti-Apologeten krachend zusammenbricht, schreien alle „Haltet den Dieb!“ Die Merkel-Regierung hat dafür gesorgt, dass die Deutschen ihren staatlichen Untergang selber bezahlen müssen!

Da der Deutsche Michel nicht in der Lage sein wird, diese Rechtsbrecher-Elite aus ihren Sesseln zu fegen und eine anständige deutsche Regierung zu installieren, bereiten wir hier unten uns schnellstmöglich auf unsere Konvertierung zum Islam vor. Denn der wird es schaffen! Merkel nicht!

Ich persönlich kann mich deswegen schon auf meine drei neuen Frauen freuen (mehr kann ich nicht finanzieren, habe ich ausgerechnet...), die dann fünf Meter hinter mir - in einer Burka verschleiert mit den zwölf Kindern an der Hand - durch unsere Stadt wandeln werden. Sollte eine von ihnen Gleichberechtigung fordern, rufe ich unverzüglich meine islamistischen Freunde zum fröhlichen Steinigen herbei.

Mir war es nämlich schon immer zu anstrengend, mit diesen multikulturellen, motzenden, mitteleuropäischen Edelemanzen herumzudiskutieren...

Dienstag, 26. Januar 2016

Wir schaffen das?

Nicht wenige „fremdenfeindliche“ Zeitgenossen behaupten derzeit in den vielfältigen Talkshows unserer Einheizmedien, dass Angela Merkel die „Flüchtlinge“, welche seit vorigen Sommer unser überschwemmen, eingeladen hätte.

Das halten wir hier unten für eine nicht bewiesene Behauptung. Gut denkbar wäre auch, dass es sich um eine Strafaktion des anglo-amerikanischen Sektors der Mammonisten handelt, weil UNSERE LIEBE DEUTSCHE FRAU den Erwartungen der US-Regierung und der NATO-Führung nicht ausreichend entsprechen wollte. Sie telefoniert schließlich immer noch mit Wladimir Putin! Der Migrantenstrom der Syrer und Iraker, welcher „plötzlich“ aus den türkischen und libanesischen Lagern über uns hereinbrach, hat nach Aussagen der Behörden nur etwa 30 Prozent der illegalen Einwanderer ausgemacht. Die Mehrheit kommt weiterhin vom Balkan und aus Afrika, auch aus Indien, Pakistan, Afghanistan und Bangladesh. Dort hatte allerdings unser Bundespräsident vor Jahresfrist freundliche Einladungen ausgesprochen. Und wie wir inzwischen auch wissen, hatte die UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees), das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, im Sommer 2015 die Rationen für die Insassen der libanesischen, irakischen und türkischen Flüchtlings-Konzentrationslager um die Hälfte gekürzt.