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Diese Serie von der Erfolgsschriftstellerin Viola Maybach knüpft an die bereits erschienenen Dr. Laurin-Romane von Patricia Vandenberg an. Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt. Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten. Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen. Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert. »Woher hatte Tante Agnes bloß so viel Geld?«, fragte Karina Siegmund ihre Eltern. »Ich meine, ich wusste ja, dass sie nicht arm ist, aber dass es da um solche Summen geht … also, davon hatte ich keine Ahnung!« »Ich wusste es schon«, erwiderte ihr Vater Wolfgang, von dessen vor wenigen Wochen verstorbener Tante hier die Rede war. »Aber da sie selbst nicht gern über ihr Vermögen gesprochen hat, habe ich es auch nicht getan. Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass sie uns so großzügig bedenken würde.« »Du bist ihr Neffe, Papa, dich hat sie praktisch aufwachsen sehen …« »Dich auch. Nachdem deine Oma gestorben war, war sie ja an deren Stelle gerückt.« »Trotzdem«, sagte Karina. »Dass sie dich oder euch in ihrem Testament bedenkt, war zu erwarten. Aber dass ich auch etwas erbe, und dann noch so viel, hätte ich niemals erwartet.« »Wenn die Erbschaftssteuer abgezogen ist, wird es schon nicht mehr so viel sein«, warf Karinas Mutter Barbara ein. »Es wird auf jeden Fall fast eine Viertelmillion übrig bleiben, ich habe mich erkundigt. Eine Viertelmillion, stellt euch das doch mal vor!«, sagte Karina mit leuchtenden Augen und setzte dann fast nüchtern hinzu: »Das ist auf jeden Fall genug, um mir eine kleine Wohnung zu kaufen.« Barbara und Wolfgang sahen ihre hübsche, unternehmungslustige Tochter mit den wilden dunkelbraunen Locken erstaunt an.
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Seitenzahl: 116
Veröffentlichungsjahr: 2021
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»Woher hatte Tante Agnes bloß so viel Geld?«, fragte Karina Siegmund ihre Eltern. »Ich meine, ich wusste ja, dass sie nicht arm ist, aber dass es da um solche Summen geht … also, davon hatte ich keine Ahnung!«
»Ich wusste es schon«, erwiderte ihr Vater Wolfgang, von dessen vor wenigen Wochen verstorbener Tante hier die Rede war. »Aber da sie selbst nicht gern über ihr Vermögen gesprochen hat, habe ich es auch nicht getan. Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass sie uns so großzügig bedenken würde.«
»Du bist ihr Neffe, Papa, dich hat sie praktisch aufwachsen sehen …«
»Dich auch. Nachdem deine Oma gestorben war, war sie ja an deren Stelle gerückt.«
»Trotzdem«, sagte Karina. »Dass sie dich oder euch in ihrem Testament bedenkt, war zu erwarten. Aber dass ich auch etwas erbe, und dann noch so viel, hätte ich niemals erwartet.«
»Wenn die Erbschaftssteuer abgezogen ist, wird es schon nicht mehr so viel sein«, warf Karinas Mutter Barbara ein.
»Es wird auf jeden Fall fast eine Viertelmillion übrig bleiben, ich habe mich erkundigt. Eine Viertelmillion, stellt euch das doch mal vor!«, sagte Karina mit leuchtenden Augen und setzte dann fast nüchtern hinzu: »Das ist auf jeden Fall genug, um mir eine kleine Wohnung zu kaufen.«
Barbara und Wolfgang sahen ihre hübsche, unternehmungslustige Tochter mit den wilden dunkelbraunen Locken erstaunt an. Mit so vernünftigen Überlegungen hatten sie nicht gerechnet. »Du willst dir eine Wohnung für das Geld kaufen?«, fragte ihre Mutter.
»Ja. Sonst fange ich nämlich an, es für Dinge auszugeben, die ich zuerst wahnsinnig toll finde, und wenig später frage ich mich dann schon, warum ich sie eigentlich gekauft habe. Aber ich werde jedenfalls noch eine Weile in München bleiben, und ich zahle ziemlich viel Miete, die ich genauso gut …«
»Du weißt, dass du jederzeit zurückkommen kannst, unser Haus ist groß genug.«
»Mama!« Karina sah halb mitleidig, halb ärgerlich aus. »Ich bin erwachsen, ich brauche mein eigenes Zuhause. Und ich will ganz bestimmt nicht zu den Menschen gehören, die noch mit dreißig Jahren bei ihren Eltern wohnen und sich da durchfüttern lassen. Ich will auf meinen eigenen Beinen stehen. Und ich will nicht so weit draußen wohnen wie ihr, ich muss mehr … mehr mittendrin sein.«
»Ich meine ja nur«, sagte Barbara Siegmund zaghaft. »Seit du ausgezogen bist, ist es so still hier …«
Ihr Mann nahm sie in die Arme. »Vielleicht verkaufen wir das Haus und ziehen auch wieder in die Stadt«, sagte er. »Eine schicke Wohnung mit Dachterrasse, wie wir sie uns immer gewünscht haben, Geld genug haben wir ja jetzt. Mehr als genug sogar, wenn wir das Haus verkaufen.«
»Aber ich will hier gar nicht weg!«, protestierte Barbara. »Ich liebe das Haus und den schönen Garten, in den ich so viel Arbeit gesteckt habe – das überlasse ich doch nicht anderen Leuten! Außerdem haben wir nette Nachbarn, und ich …« Sie verstummte, als Mann und Tochter wie auf Kommando anfingen zu lachen.
»Was ist denn?«, fragte sie unsicher.
Sie sah aus wie eine ältere Ausgabe ihrer Tochter, nur dass ihre wilden Locken kürzer geschnitten und nicht länger braun waren, sondern seit ein paar Jahren von immer mehr silbernen Fäden durchzogen wurden. Aber ihre Augen waren so groß und dunkel wie Karinas, und auch die runden Wangen hatten beide Frauen.
»Weil es offenbar gar nicht so still hier ist, seit ich weg bin, Mama«, sagte Karina.
»Ach, ihr!«, erwiderte Barbara. »Ihr wisst ganz genau, was ich sagen wollte. Es fehlt einfach jemand in diesem Haus, seit du ausgezogen bist.«
»Wir könnten uns einen Hund anschaffen«, schlug Wolfgang, nur halb im Spaß vor.
Zu seiner und Karinas Verwunderung lehnte Barbara das nicht sofort rundweg ab. »Ja, vielleicht«, sagte sie. »Dann müsste ich jeden Tag mit ihm raus und hätte nicht ganz so viel Zeit, meine Tochter zu vermissen.«
»Darüber reden wir noch mal, Babsi«, erwiderte Wolfgang. Er war wieder ernst, als er sich seiner Tochter zuwandte. »Wenn du dir wirklich eine Wohnung kaufen willst, lass dich gut beraten, Kind. Du weißt, wir haben Freunde, die …«
Karina ließ ihn nicht ausreden. »Halt, Papa!« Ihre dunklen Augen blitzten, sie bewegte den Kopf so heftig, dass ihre Locken zu tanzen begannen. »Ich habe doch gesagt, ich will auf eigenen Beinen stehen! Ich werde mich kundig machen, das verspreche ich euch. Und wenn ich mal nicht weiterkomme, frage ich euch auch. Aber erst einmal will ich mich allein um alles kümmern., ich muss das lernen, sonst werde ich nie erwachsen.«
»Du bist erst sechsundzwanzig, da haben die wenigsten Menschen Erfahrung mit so viel Geld«, warnte ihr Vater. »Man macht schnell Fehler, ich spreche da aus eigener Erfahrung, wie du weißt.«
Karina nickte, das wusste sie allerdings. Ihr Vater hatte als Verkäufer bei einem Sportartikelhersteller angefangen, heute war er dort Abteilungsleiter. Ihre Mutter hatte seinerzeit ebenfalls in der Firma gearbeitet, war aber nach Karinas Geburt für mehrere Jahre ausgeschieden. Heute war sie wieder halbtags dort tätig. Für ihr Haus hatten sie sich seinerzeit hoch verschulden müssen und es dann mit sehr viel Eigenleistung über Jahre gebaut, während sie schon darin gewohnt hatten. Vor allem im Umgang mit Architekten und Handwerkern hatten sie Fehler gemacht und teuer dafür bezahlen müssen. Es waren schwierige Anfänge gewesen, aber irgendwann hatten sie es geschafft.
Karina, die also mit Sportartikeln aller Art groß geworden war, hatte sich dann für ein Sportstudium entschieden, aber bald festgestellt, dass ihr das nicht genügte, und so hatte sie auch noch Journalismus studiert. Sie wollte unbedingt Sportreporterin werden und hatte sich nach Abschluss ihres Studiums bei mehreren Fernsehsendern beworben.
Obwohl ihr überall vorhergesagt worden war, dass sie ohne Beziehungen keine Chance hatte, dort genommen zu werden, hatte sie einen Platz als Volontärin in der Sportredaktion eines Senders ergattert – und sie war sehr glücklich dort. Sie war freundlich aufgenommen worden von den älteren Kolleginnen und Kollegen und da sie eine schnelle Auffassungsgabe besaß, immer nachfragte, wenn sie etwas nicht verstanden hatte und außerdem sehr hübsch anzusehen war, standen ihr viele Türen offen. Sie hoffte auf eine Festanstellung.
Gleichzeitig mit ihr hatte ein junger Mann angefangen, der jedoch wesentlich weniger glücklich beim Sender war als sie. Über ihn waren ein paar unfreundliche, sogar hässliche Gerüchte in Umlauf, um die sie sich bislang nicht weiter gekümmert hatte. Da sie Friedrich von Leutholdt aber sympathisch fand, auch wenn er offensichtlich nicht gerade der geborene Journalist war, würde sie ihn bei Gelegenheit fragen, ob die Gerüchte einen wahren Kern enthielten.
»Ich komme zu euch, wenn ich nicht weiterweiß, aber ich will nicht, dass ihr mir mögliche Hindernisse aus dem Weg räumt«, erklärte sie jetzt mit Nachdruck. »Ich bin ja nicht blöd, und natürlich werde ich vorsichtig sein mit dem Geld. Mir ist schon klar, dass das für mich eine einmalige Chance ist.«
»Na gut«, sagte ihr Vater. »Und was machen wir mit dem vielen Geld, Babsi? Falls wir uns nicht doch eine Wohnung in der Stadt kaufen, die natürlich ein Vermögen kosten würde …«
»Eine Weltreise«, antwortete Barbara ohne nachzudenken und ohne auf die letzten Worte ihres Mannes einzugehen. »Wir sparen so viel Urlaub wie möglich, und dann machen wir die große Reise, von der wir früher immer geträumt haben.«
»Früher?«, fragte Karina. »Jetzt nicht mehr? Warum wollt ihr sie dann noch machen?«
»Wir haben über den Traum nicht mehr gesprochen«, erwiderte ihr Vater, »er ist einfach im Laufe der Jahre in den Hintergrund geraten, weil absehbar war, dass wir ihn uns nie erfüllen könnten. Nicht genug Geld, keine Zeit – oder der falsche Zeitpunkt … Aber jetzt könnten wir das in der Tat machen.«
»Und nach der Weltreise habt ihr immer noch sehr viel Geld übrig«, stellte Karina fest.
»Ach, wir erinnern uns bestimmt bald auch wieder an unsere anderen Träume«, sagte Barbara mit einem Lächeln. »Ich meine, wir könnten uns auch ein kleines Ferienhäuschen irgendwo an einer hübschen Küste kaufen …«
So ging es weiter, bis Karina irgendwann aufstand, um sich zu verabschieden. Auf dem Heimweg schickte sie ihrer verstorbenen Großtante Agnes einen Dank in den Himmel – oder wo immer sie sich jetzt befinden mochte. »Das war sehr, sehr nett von dir, Tante Agnes, uns so viel Geld zu vermachen, und ich verspreche dir, wir werden es gut anlegen. Mama und Papa erfüllen sich ein paar alte Träume, und für mich wäre eine eigene Wohnung eine große Erleichterung. Du weißt ja, wie teuer es mittlerweile in München ist, und wie schwierig, überhaupt eine schöne Wohnung zu finden, die man mieten könnte. Also, vielen, vielen Dank!«
Sie stellte sich Agnes Siegmund vor, die nie geheiratet hatte, weil ihre große Liebe frühzeitig an einer tückischen Krankheit gestorben war. Sie hatte Karina öfter davon erzählt, denn Karina hatte schon früh gefragt, wer der Mann war, dessen Bild, so lange sie denken konnte, auf dem Kaminsims ihrer Großtante gestanden hatte: der Mann, der für immer jung geblieben war, während Tante Agnes immer älter und schließlich alt geworden war.
Ob sie ihren Verlobten wiedergetroffen hatte, irgendwo im Jenseits? Das wollte Karina gerne glauben, denn diese Vorstellung hatte etwas ungemein Tröstliches.
*
Leander Brüggemann, leitender Redakteur der Sportredaktion, unterdrückte ein Stöhnen, als er den Film gesehen hatte. Wie konnte man, selbst als Anfänger, nur so viele Fehler machen? Friedrich würde es nie lernen! Der junge Volontär – der im Übrigen nicht viel jünger war als er selbst – hatte einen Hintergrundbericht über einen bekannten Fußballer machen sollen, aber was er ihm gerade gezeigt hatte, war lieblos zusammengeschustertes Bildmaterial, der Text, den er dazu vorgetragen hatte, nicht mehr als das übliche Geschwafel. So würde das auf keinen Fall über den Sender gehen!
»Fangen wir mal am Anfang an«, sagte er, sich zur Ruhe zwingend. »Da springst du wild hin und her zwischen verschiedenen Schauplätzen, ohne sie näher zu erklären …«
Er ging das gesamte Material durch, obwohl er wusste, dass es im Grunde zwecklos war. Friedrich von Leutholdt war eindeutig nicht zum Journalisten geboren, außerdem vermutete Leander, dass er sich noch nicht einmal für Sport interessierte. Es wurde gemunkelt, er habe die Volontärsstelle durch Beziehungen bekommen. Sein Vater sei mit dem Intendanten befreundet, hieß es.
Schlimm genug, dass es so etwas überhaupt gab, noch schlimmer war, dass sie hier dringend ein paar gute neue Leute gebraucht hätten, denn sie ertranken in Arbeit. Stattdessen kam dann jemand wie Friedrich, der noch zusätzliche Arbeit machte, statt ihnen welche abzunehmen. Es war zum Heulen! Friedrichs Kollegin Karina Siegmund war dagegen ein Glücksgriff, sonst hätten sie hier gleich einpacken können.
Das Problem mit Friedrich war: Der Junge war völlig in Ordnung. Was auch immer sein Vater für ein Mensch sein mochte: Der Sohn war ein richtig netter Kerl, der sich ehrlich bemühte, aber er kriegte es trotzdem nicht auf die Reihe. Er war hier einfach fehl am Platze, und vermutlich ahnte er das auch. Was die Sache für ihn bestimmt noch schlimmer machte.
Plötzlich merkte Leander, wie still es im Raum geworden war. Er war mit seinen Gedanken abgedriftet … Hatte er etwas nicht mitbekommen?
Ein kurzer Blick zur Seite offenbarte ihm, dass Friedrich total verzweifelt aussah, dabei hatte er sich ja nun wirklich zurückgehalten mit seiner Kritik. Vorsichtig fragte er: »Hast du verstanden, was ich gesagt habe?«
Friedrich straffte sich. »Ja«, antwortete er mit leiser Stimme. »Es tut mir leid.«
»Was tut dir leid?«
Dieses Mal kam als Antwort zuerst ein langer Seufzer. »Ich werde das nie lernen«, sagte Friedrich, als der Seufzer beendet war. »Denkst du, ich wüsste das nicht? Ich gehöre hier nicht her, und mein Vater hat das auch gewusst. Aber er hat mich trotzdem gezwungen, dieses Volontariat zu machen.«
»Gezwungen?«, fragte Leander verdutzt. Die Stellen für Volontäre waren so begehrt, dass ihm noch nie die Idee gekommen war, dass es überhaupt Leute geben könnte, die man zwingen musste, eine solche anzutreten. »Wie geht das denn? Wenn du das hier nicht machen wolltest, wieso hast du dich dann nicht geweigert?«
Ein trauriger Blick traf ihn. »Du kennst meinen Vater nicht. Der setzt seinen Willen immer durch. Wirklich immer. Er ist reich, und er ist mächtig, und ich bin sein einziger Sohn. Ich soll mal Intendant hier werden, das ist ihm wichtig.«
Beinahe hätte Leander gelacht. »Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, mein Lieber.«
Friedrich blieb ernst. »Nicht für meinen Vater. Er hat das alles genau geplant. Ich habe Jura studiert, jetzt mache ich dieses Volontariat, danach kriege ich eine Redakteursstelle, und dann steige ich alle zwei Jahre auf der Karriereleiter eine Stufe höher. Er weiß, wie das geht, glaub mir. Er kennt überall Leute, die ihm einen Gefallen schulden, und je höher die Posten sind, desto weniger geht es um Können.« Ein paar Sekunden lang blieb es still, dann setzte Friedrich sehr leise hinzu: »Ich werde mich hier richtig lächerlich machen. Das ist einfach nicht meine Welt, und sie wird es auch nie werden.«
Leander wusste nicht, was er erwidern sollte. Natürlich, es gab solche Dinge, das wusste jeder. Aber zumindest hatte er bislang noch nie so direkt davon gehört. Es konnte jedoch kein Zweifel daran bestehen, dass Friedrich es ernst meinte. Und die Art und Weise, wie er darüber sprach, ließ Leander schlagartig erkennen, dass es genauso kommen könnte. Er wünschte, sie hätten dieses Gespräch nie geführt, denn er wusste schon jetzt, dass er es nicht mehr aus dem Kopf bekommen würde. Schließlich fragte er: »Und wieso erzählst du mir das, wenn ich fragen darf?«
»Damit du dich nicht ständig über mich ärgerst. Ich sehe doch, dass ich euch noch zusätzlich Arbeit mache, und ich will das gar nicht. Gib mir eine andere Arbeit, egal, welche, ich mache alles, wenn ich mich bloß irgendwie nützlich fühlen kann. Kein Mensch hält es auf Dauer aus, wenn ihm immer nur Verachtung entgegenschlägt.«
