Goldene Reflektion - Jade Vivien Vogel - E-Book

Goldene Reflektion E-Book

Jade Vivien Vogel

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Beschreibung

Ich reflektiere das, was ich bin, was ich wahrnehme und empfinde. Exakt so, wie es ist. Rohe Emotionen: Ob Hoffnung oder Verzweiflung. Gesellschaftskritik: Ob politisch oder philosophisch. Ich schweige nicht, sondern bin brutal ehrlich. Denn wie Gold sind Worte nur von Wert, wenn sie echt sind. Märchen, Parabel, Gedichte und andere lyrische Texte sind meine Werkzeuge, mit denen ich mein Gold schmiede. Insgesamt sammelt dieses Buch 124 Gedichte, 2 Parabeln und 1 Märchen, die im Jahr 2025 geschrieben wurden. Einige dieser Werken wurden bereits auf Instagram und TikTok (@jvvthetorturedpoet) veröffentlicht.

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Seitenzahl: 80

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Goldene Reflektion

Jade Vivien Vogel

Ich reflektiere das, was ich bin, was ich wahrnehme und empfinde. Exakt so,

wie es ist. Rohe Emotionen: Ob Hoffnung oder Verzweiflung.

Gesellschaftskritik: Ob politisch oder philosophisch. Ich schweige nicht,

sondern bin brutal ehrlich. Denn wie Gold sind Worte nur von Wert, wenn sie

echt sind.

Märchen, Parabel, Gedichte und andere lyrische Texte sind meine Werkzeuge,

mit denen ich mein Gold schmiede.

Insgesamt sammelt dieses Buch 124 Gedichte, 2 Parabeln und 1 Märchen, die

im Jahr 2025 geschrieben wurden.

Sie sind nicht chronologisch, sondern sinngemäß geordnet.

Einige dieser Gedichte wurden bereits auf Instagram & TikTok

(@jvvthetorturedpoet) veröffentlicht. Dort kündige ich auch meine kommenden

Poesiesammlungen und Romane an.

Ich

Eine Künstlerin in einer künstlichen Welt

Eine Poetin zwischen der Gier nach Geld

Statt mit Gefühlen, spiele ich mit Worten

Statt Selbstsucht, teile ich all meine Torten

Völlig befreit von der Knappheitsangst

Denn ich habe mich und meine Gedichte

Mehr brauch ich nicht für meine Lebensgeschichte

Charakterstärke statt nur Fassaden

Selbstreflektion weitreichender als meinen Namen

Liebe stärker als jegliche Lust

Schmerzhafte Akzeptanz jedes Verlusts

Denn ich habe mich

Mehr brauche ich in meinem Leben nich

Mit meiner Seele im Reinen

Mit einer Seele so rein

Nennt es Arroganz, ich nenne es bedingungslose Selbstakzeptanz

Der schönste Tanz in meinen Augen

Selbst mit zu hoher Sensibilität aus meinem Augen

Ich bin ein Mensch

Mit einer Seele, mit einer Vulnerabilität

Vielleicht auch Hyperfeminität

Und zu intensiver Individualität

Lieber laufen mir die Tränen

Als sie bei anderen zu sehen

Die schnell laufend von mir und oder oder unschuldig viel zu früh von dieser

Erde gehen

Der Luxus der Zugehörigkeit

Ich gehöre nie dazu

Passie nirgends hinein

Der größte Luxus ist die Zugehörigkeit

Doch meine Armut zwingt mich zur Enthaltsamkeit

Für das bin ich zu gut,

für anderes nicht gut genug

Es ist nie meine Zeit

Denn diese Zeit ist nicht meins

Ich wäre gern wann anders

Dann wäre ich jedoch wer anders

Und das wäre dann nicht mehr ich

Weil dieses Ich gehört nie dazu

Passt nirgends hinein

Ist mit allem was es tut, allem was es ist, stets allein

Die Bedeutung des Schreibens

Kann den Finger nicht von der Tastatur lösen

Muss schreiben, schreiben, schreiben

Immer mehr, immer mehr

Stelle meine Geschichten über mein eigenes Leben

Stelle die Geschichten meiner Charaktere über die von mir

Unfähig für meine eigene

Flucht in die von andere

Völlige Aufopferung für meine Kunst

Mein Leben der reinste Schund

Kann nicht richtig lieben, nicht richtig geliebt werden

Kann nicht Vertrauen, weil ich sonst die Kontrolle verlier

Doch hier auf dem weißen Papier

Liegt die Macht, die Kontrolle völlig bei mir

Es ist egal, ob ich lebe

Es ist egal, ob ich liebe

Hauptsache meine Geschichten leben

Hauptsache meine Charaktere lieben

Hoffentlich sind sie, anders als ich, wahre Kunst, statt purer Schund

Die Angst vorm Schreiben

Angst zu versagen

Angst die Niederlagen nicht zu ertragen

Also tu ich nichts, nichts außer vermeiden

Wenn ich nichts tu, tu ich nichts falsches

Wenn ich still bleib, bleiben mir falsche Worte vom Leib

Ich will nicht enttäuschen

Aufhören mich selbst zu täuschen

Zu denken, ich sei talentiert

Denn andere sind für Preise nominiert

Sie sind besser, also bin ich nicht gut

Sie sind bereits innovativ

Ich bin lediglich kreativ

Also höre ich auf

Lasse kein einziges Wort mehr aus mir heraus

Ich bin bedeutungslos, also sind meine Worte es auch

Andere haben viel mehr, können viel mehr

Also sollte ich nicht einen Platz einnehmen, den ich gar nicht verdiene

Ich brauche ihn auch nicht, ich bin auch glücklich, wenn ich nur konsumiere

Selbst mit der zerreißenden Sehnsucht, dass ich auch produziere

Doch sie sind alle eine Bereicherung, ich wäre nur Verschwendung

Die Tragik einer Autorin

So besessen mit und von Tragödien

Also verwandle ich mein Leben in eine

Sehnsucht nach Glück und Liebe

Also schreibe ich solche Geschichten für andere

Doch niemals für mich selbst

So viel Liebe in mir

Doch niemand der sie annehmen kann

Es sei zu viel, es sei überfordernd

Dabei wünsche ich mir doch nur ein Funken Freude

Diesen kann ich nur in meiner Fantasie entfachen

Ohne dass ein Feuer ausbricht und andere dran verbrennen

Nur ich brenne

Doch ich bin es gewohnt,

ich fühl mich im Höllenfeuer wohl

So besessen mit und von Tragödien

Doch zu viel Liebe in mir, dass ich sie für andere schreiben könnte

Die Tragik einer Autorin

Peace

Peace is when you read a book in the dark

When you write poetry from the bottom of your heart

When you listen to your words in silence

When you heal the wounds that once hurt so immense

The world is a dystopian place

Peace is when you can escape

Humanity is the devil

Peace is when you can imagine angels

Peace is when you can write

When you can be free, not limited by life

Peace is found far away from the wars

When you find or create your own north

Die Kunst der Kunst

Kunst ist des Künstlers Expression

Kein Konsumprodukt für Massenproduktion

Es ist die Gabe der Realitäts-Interpretation

Der Prozess von Vision bis zur Realisation

Kunst ist einer Seele eigen

Nicht möglich zu erreichen

Durch diejenigen, die sich verkleiden

Kunst ist das Echte zu ächten

Und das unechte zu echten

Kunst ist der Spiegel der Welt des Künstlers

Musik

Musik auf volle Laut-Stärke

Die Essenz meiner Lebenskraft

Die Quelle, der Ursprung meiner Inspiration

Menschen reden und reden

Ruinieren mit ein paar Worten Millionen oder auch nur einige von Leben

Andere leben gar nicht mehr, weil sie nur reden

Ich kann keinem mehr zuhören

Ich will niemandem mehr zuhören

Denn sie spucken nur große, dissonante Töne

Doch in der Musik finde ich Harmonie

Wunderschön klingende Stimmen

Die Kunst des Spielen eines Instruments

Es ist eine völlig andere Sprache

Sie bedarf keine Worte, nur Emotionen

Vereinigung

Befreiung

Tränen

Lachen

Protest

Akzeptanz

Die unterschätzte und unmessbare Kraft dieser Kunst

Melancholie, meines Herzens Melodie

Verliebt in die Melancholie

Herz noch nicht ganz zerreißende Melodie

Gedanken übernehmende Nostalgie

Die Nacht bricht an, doch es ist noch Sonnenuntergang

Die letzten Minuten, die letzte Stunde einer Feier

Die letzten Lieder beim Feiern

Das letzte Gespräch vor dem “Auf Wiedersehen”

Besessen vom Bittersüßen

Weder Tragödie noch kitschige Liebeskomödie

Weder der in Farbe noch der in Schwarz-Weiß Film

Nuancierte Geschichten, die die Gesellschaft schafft zu vernichten

Statt die Wahrheit, soll Aufmerksamkeit mehr gewichten Gewinnen tut der, der den anderen intendiert zu vergiften

Verlieren tut der, der versucht Heilmittel zu finden

Damit werde ich mich niemals abfinden

Deswegen werde ich immer wieder von hier flüchten

Einzeltherapie

Schweigend begegne ich Menschen

Doch meine Bücher füllen sich mit Worten

Ich kann nicht mehr sprechen

Nur noch Schreiben

Meine Emotionen sind meine Poesie

Meine Gedanken sind meine Gedichte

Meine Träume sind meine Romane

Und meine Freunde meine Charaktere

Keinesfalls bin ich allein - Ich rede auch sehr viel

Nur rede ich überhaupt nicht

Ich rede über dies

Aber niemals über das

Außer ich tippe auf einer Tastatur

Oder nehme einen Stift in meiner Hand

Schweigend rede ich dann mehr als ich es jemals könnte

Als ob ich das auch jemals wollen würde

Regeneration

In hinterster Eck

Verbirgt sich mein Versteck

Dunkel im Verborgenen

In dieser Ruhe fühl ich mich geborgen

Hier hab ich keine Sorgen

Kann mich um meine Quelle sorgen

Meine Inspiration füttern

Denn durch das Leben wurde sie nüchtern

Im Paradies einer Poetin

Wo ich sein kann, wer ich wirklich bin

Hier fühl ich mich wirklich Zuhaus

Ich bin hier zwar fremd, doch will hier niemals wieder hinaus

Ein Film

Ein Film

Und ich hinter der vierten Wand

Ich bin Schauspielerin und Produzentin

Ein täuschend echter Film

Mit nur einer Protagonistin

Drama, Tränen, Heilung

Emotionalisierung

Übertreibung

Untertreibung

Romantisierung

Wendepunkt nach Wendepunkt

Höhepunkt nach Höhepunkt

Tiefpunkt nach Tiefpunkt

Intensiv und hautnah

Und dennoch nicht real

Vollkommen surreal

Ein Film, der so lebendig ist

Dass ich nicht glauben kann, dass es mein Leben ist

Ins Leben hinein, mein Sinn hinaus

KIndliche Neugier

Statt arrogante Weisheit

Alle Farben sind wieder so kräftig hier

Keine Blassheit

Ich will, ich kann, ich werde

Hoffnung bis ich sterbe

Danach gebe ich sie ihm, ihr, ihnen und dir

Keine Zeit für Depressionen, es ist Zeit für Pläsier

Genug dunkel am Horizont

Zum Himmel bringe ich meine leuchtenden Sterne

Das haben meine Idole auch gekonnt

Mein Zeichen, dass ich mich verne

Kindliche Neugier

Statt erwachsene Weisheit

Stets wurde mir gesagt, dass ich sie verlier’

Doch in mir erwachte eine völlige neue Heiterkeit

Alltag

Kopfhörer auf den Ohren

Maske auf den Augen

Tastaturtippen

Eingeknickter Buchrücken

Die einzig erträgliche Realität

Ich flüchte so viel es nur geht

Schlafe am Tag

Erwache pünktlich zur Nacht

Gehe raus im Regen

Verstecke mich vor Sonnenstrahlen

Öffne das Fenster bei Sturm

Lasse ihn herein

Das Chaos meines Kopfes herrscht auch in meinem Heim

Ich hasse Ordnung

Hasse Verordnungen

Ich hasse jede Norm

Passe und will in keine hinein

Diese Welt ist nicht für mich

Ein Alien zwischen den Menschen

Sprengstoff für ein System

Doch selbst nach der Explosion, bleibt es bestehen

Unbeschadet, nur ich bleibe nach wie vor missachtet

Es ändert nichts

Denn für sie bin ich nichts als ein Nichts

Schöpfung

Inmitten der Realität

Schaffe ich eigene kleine Welten

Kleine Universen

Zum verlieren

Zum verlieben

Denn auch in der Dystopie findet man seine eigene kleine Utopie

Auch in der Realität können Träume wahrlich existieren

Die Lüge, die ich und mein Leben doch sind

Meine größte Angst erfüllte sich

Das Universum hasst mich

Gescheitert bin ich

Versagt habe ich

Die Chancen entzogen

Keinerlei Motivationen