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Über Google Ads kann man seine Bekanntheit steigern und Verkäufe initiieren. Sie lernen in diesem Buch, die Leistungsfähigkeit von Google Ads optimal zu nutzen und mit hilfreichen Tricks schnell, effizient und messbar Umsätze zu steigern. Entdecken Sie die Geheimnisse von Google Search, Google Display, Werbung auf YouTube und Google Shopping. Jürgen Walleneit und Andreas Kulosa zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Unternehmen richtig bewerben und Ihre Angebote bestmöglich platzieren.
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Seitenzahl: 307
Veröffentlichungsjahr: 2022
Google Ads für Dummies
WEITGEHEND PASSEND
Schreibt man nur das Wort oder die Wortkombination, so stellt dies laut Google-Definition ein weitgehend passendes Keyword dar. Google wird die Anzeige ausspielen, wenn ein Kunde irgendetwas sucht, was gerade eben zu dem Keyword passt. Sie erhalten viel Traffic, aber erzielen auch einen großen Streuverlust.
PASSENDE WORTGRUPPE
Bei der passenden Wortgruppe setzen wir die Keywords oder die Keyword-Kombination in Anführungszeichen. Also »Torten Versand«. Das macht die Anzeigenausspielung relevanter, da Google nur noch Anzeigen ausspielt, wenn in der Suche diese beiden Wörter vorkommen. Hinter oder vor den Suchwörtern kann aber auch noch etwas anderes stehen. Zum Beispiel: Ich suche einen Torten Versand.
GENAU PASSEND
Um die Keyword-Option »Genau passend« zu verwenden, setzen wir eckige Klammern um das Keyword. Zum Beispiel [Torten Versand]. Bei dieser Option spielt Google unsere Anzeigen nur noch aus, wenn die Suchwort-Kombination ganz genau zutrifft. Davor oder dahinter darf auch nichts anderes mehr stehen. »Genau passend« führt in der Regel zu weniger Traffic, aber zu mehr qualifizierten Klicks.
Google Ads für Dummies
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
1. Auflage 2022
© 2022 Wiley-VCH GmbH, Boschstraße 12, 69469 Weinheim, Germany
All rights reserved including the right of reproduction in whole or in part in any form. This book published by arrangement with John Wiley and Sons, Inc.
Alle Rechte vorbehalten inklusive des Rechtes auf Reproduktion im Ganzen oder in Teilen und in jeglicher Form. Dieses Buch wird mit Genehmigung von John Wiley and Sons, Inc. publiziert.
Wiley, the Wiley logo, Für Dummies, the Dummies Man logo, and related trademarks and trade dress are trademarks or registered trademarks of John Wiley & Sons, Inc. and/or its affiliates, in the United States and other countries. Used by permission.
Wiley, die Bezeichnung »Für Dummies«, das Dummies-Mann-Logo und darauf bezogene Gestaltungen sind Marken oder eingetragene Marken von John Wiley & Sons, Inc., USA, Deutschland und in anderen Ländern.
Das vorliegende Werk wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen Autoren und Verlag für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen und Ratschlägen sowie eventuelle Druckfehler keine Haftung.
Print ISBN: 978-3-527-71720-0ePub ISBN: 978-3-527-82699-5
Coverfoto: DigiClack – stock.adobe.comKorrektur: Petra Heubach-Erdmann
Jürgen Walleneit ist ein sehr erfahrener Marketing Professional und Change Agent. Durch seine langjährige Agentur- und Konzern-Tätigkeit war er an zahlreichen Projekten für Global Player beteiligt: Autobahn Tank & Rast, Barilla, Deutsche Telekom, Google, Heineken, nexible, NGK, SKF, Volvic und vielen weiteren. Als Berater ist eine seiner Leidenschaften die Brand Innovation und die Digitalisierung von Geschäftsprozessen.
2003 gewann Jürgen Walleneit einen RedDot Design Award für die Marke afri-cola. 2019 gewann er den German Brand Award für die Marke nexible.
Jürgen Walleneit ist für das Unternehmen KAUFKRAFT als Gesellschafter tätig. Als Gründer entwickelt er das italienische Kaffee- und Retail-Franchise sono. Er ist als Shareholder an der Ottolina Deutschland, einer Mailänder Familien-Rösterei, beteiligt.
Andy Kulosa war schon als Jugendlicher vom Thema Werbung fasziniert. Mit ersten Guerilla-Marketing-Aktionen schaffte er es, mit kleinsten Budgets hohe Aufmerksamkeiten in der Prä-Internet-Ära zu generieren. Als einer der ersten Werbetreibenden setzte er zu Beginn des Jahrtausends Google Adwords ein und lernte dieses Marketinginstrument von der Pike auf zu beherrschen. Das gelang ihm so gut, dass er von Google direkt angesprochen wurde – mit dem Vorschlag, als Google-Partner tätig zu werden.
Andy Kulosa ist für das Unternehmen Terranova als Gesellschafter an der SOWESPOKE AG beteiligt.
Beide Autoren wurden speziell von Google ausgebildet und zertifiziert.
Cover
Titelblatt
Impressum
Die Autoren
Einleitung
Über dieses Buch
Konventionen in diesem Buch
Törichte Annahmen über die Leser
Symbole in diesem Buch
Wie dieses Buch aufgebaut ist
Wie es weitergeht
Teil I: Werden Sie ein Google-Ads-Versteher
Kapitel 1: Wie werden Unternehmen gefunden
Suchmaschinen: Motor für Webseitenbesuche und Kaufentscheidungen
So funktioniert die Google-Suche
SEO und SEA
Warum Sie digitale Werbung machen sollten
Kapitel 2: Was Sie über Google Ads wissen sollten
Die Strategie entscheidet
Anzeigentext, Schlüsselwörter, Sichtkontakte und Klicks – die Team-Spieler der Google-Ads-Mannschaft
Wissenswertes vor dem Start – die Spielregeln
Die Website
Google My Business: der kostenlose Start
Kapitel 3: Einrichten Ihres Google-Ads-Kontos – Hier, wo alles beginnt
Einrichten einer Gmail-Adresse
Das Google-Ads-Konto und eine erste Kampagne anlegen
Ausrichtung und Zielgruppe
Anzeigenerweiterungen
Anzeigengruppe
Zahlungsinformationen eingeben
Abkürzung: Google-Ads-Account automatisch erstellen
Kapitel 4: Stellschrauben von Google Ads
Anzeigenplatzierung – Wo werden Sie gesehen?
Mit dem Fadenkreuz – Nur der richtige Nutzer zählt
Kosten – keinen Cent zu viel ausgeben
Teil II: Experte werden – vom Amateur zum Profi
Kapitel 5: Kampagnenkonzeption – Gut strukturiert ist halb gewonnen
Vorüberlegungen
Kontostruktur entwickeln
Kampagnen wie ein Profi verwalten
Tipps und nützliche Tools
Kapitel 6: Schneller Einstieg: Smart beginnen, stark texten, Website optimieren
Smarte Kampagnen optimieren
Smart Bidding
Gute Anzeigen erstellen und stark texten – Wir werden kreativ
Anzeigenvorschläge und Ihre automatische Anwendung
Verkaufsstarke Zielseite vorhanden? Website prüfen
Neue Website– Wie man schnell und günstig an eine neue Page kommt
Kapitel 7: Marketingziele festlegen und erreichen
Mehr Umsatz im Onlineshop
Mehr Besucher auf der Homepage
Markenbekanntheit steigern
Downloadzahlen von Marketingunterlagen steigern
Anrufzahlen steigern
Kapitel 8: Und jetzt wird es realistisch – Best Practices anhand von Unternehmensbeispielen
Turbo X – Ein Onlineshop braucht Werbung
Schleckerküchlein – Ein Konditor braucht Kundschaft
Hotel Köllefornia – Google-Hotel-Ads lassen den Umsatz wachsen
Teil III: Kontrolle ist besser
Kapitel 9: Conversion-Tracking – Wissen, was los ist
Kapitel 10: Leistung messen und optimieren
Leistungsanalyse: Konto, Kampagne, Anzeigen
Kampagnen- und Anzeigen-Analyse: Anzeigenleistung im Suchnetzwerk auswerten
Statistik und Kampagnenziele – Sind wir auf dem richtigen Weg?
Auswertung nach Geräten
Erfolgskontrolle mit Analyse-Tools
Teil IV: Der Top-Ten-Teil
Kapitel 11: Fast zehn Gründe, warum die Kampagne einfach nicht konvertiert
Keine Strategie oder falsche Ziele
Unrealistische Erwartungen und falsche Budgets
Nie fertig geworden, nie gestartet
Falsche Keyword-Eitelkeiten
Falsche Ausrichtung
Überfüllte Anzeigengruppe
Mäßige Landingpage
Weder testen noch Messergebnisse heranziehen
Kapitel 12: (Mehr als) Zehn wichtige Tipps für den Erfolg mit Google Ads
1 Das Geheimnis des Qualitätsfaktors
2 Konto-Hygiene
3 Auf branded Keywords mobil buchen
4 Datenschutz
5 Zielseiten, Texte und Angebote für Leser erstellen und nicht für Suchmaschinen
6 Geografisch aussteuern
7 Denken mit Google
8 Billiger aussteuern durch Remarketing
9 Mit Automatisierung und KI mächtig aufschlagen
10 Es gibt noch mehr Suchmaschinen im Netz
11 Sehr groß planen, groß starten und klein optimieren
12 Auf Wettbewerber bieten wir nicht, wir beobachten ihn
13 Die Zerstörung: Google und die Kampagnen-Optimierer entwickeln sich weiter
14 Wenn das Konto gesperrt wird
15 Geld ist nicht alles
16 Die Community zum Buch
Kapitel 13: Zehn ungewöhnliche Tipps zu Google Ads
Keyword-Sets ermitteln
Gutscheine und Rabattaktionen
Mit Google AdSense Geld verdienen
Die Boss-Kampagne
Veranstaltungssäle füllen
Werben für App-Installationen
Kritische Produkte bewerben
Nach drei Klicks wird es schmutzig
Das Google-Partnernetzwerk nutzen
Gratiskampagnen
Der Bonus-Tipp
Kapitel 14: Zehn (oder so) Anekdoten und Case Studies mit Google Ads
Rubrik: Klickbetrug und Wettbewerber-Klicks
Rubrik: Henry Ford hatte recht, aber heute hat er unrecht
Rubrik: Anrufe im Google-Universum
Rubrik: Budget
Rubrik: Die Sache mit den Bewertungen
Rubrik: Geschichten, die das Leben schrieb
Danke!
Abbildungsverzeichnis
Stichwortverzeichnis
End User License Agreement
Kapitel 1
Tabelle 1.1: Online- und Offline-Marketingmaßnahmen
Kapitel 2
Tabelle 2.1: Beispiele für das Aufspielen von weitgehend passenden Keywords
Tabelle 2.2: Beispiel – Passende Wortgruppe
Tabelle 2.3: Beispiele – Genau passend
Kapitel 1
Abbildung 1.1: Neun von zehn Nutzern nutzen die lokale Suche auf ihrem Smartphone...
Abbildung 1.2: SERP-Beispiel für das Keyword »Marketing Automation«
Abbildung 1.3: Beispiel-SERP nach der Suche eines Kölner Hotels
Abbildung 1.4: SERP mit Kaffee-Angeboten
Abbildung 1.5: Google Ads mit lokaler Anzeigenerweiterung
Abbildung 1.6: Google Trends
Abbildung 1.7: Google Trends und das Wodka-Ergebnis
Kapitel 2
Abbildung 2.1: Qualitätsfaktor
Abbildung 2.2: Beispiel eines Google Ads nach der Suche nach dem besten Boxspring...
Abbildung 2.3: Beispiel einer entsprechenden Landingpage nach diesem Google Ad
Kapitel 3
Abbildung 3.1: Startseite von Google Ads
Abbildung 3.2: Auswahl von drei Hauptzielen
Abbildung 3.3: Die drei Hauptziele mit der unauffälligen Profi-Klick-Option
Abbildung 3.4: Kampagnenauswahl
Abbildung 3.5: Kampagne mit dem Titel »Tortenverkauf«
Abbildung 3.6: Budget und Gebot
Abbildung 3.7: Zielgruppeneinteilung
Abbildung 3.8: Einstellfläche mit den drei Erweiterungen
Abbildung 3.9: Zwei ausgefüllte Sitelinks
Abbildung 3.10: Einstellfläche für Erweiterungen mit Zusatzinformationen
Abbildung 3.11: Ausgefüllte Erweiterungen mit Zusatzinformationen
Abbildung 3.12: Eingabe der Telefonnummer bei Anruferweiterung
Abbildung 3.13: Eingabe erweiterter Optionen
Abbildung 3.14: Ausgefüllte »Erweiterte Option der Anruferweiterung«
Abbildung 3.15: Anzeigengruppe einrichten
Abbildung 3.16: Ausgefüllte Anzeigengruppe
Abbildung 3.17: Anzeigengruppe Keyword mit URL
Abbildung 3.18: Anzeige Tortenversand
Abbildung 3.19: Zahlungsinformationen
Kapitel 4
Abbildung 4.1: Die maximal vier Anzeigenplätze im oberen Bereich der Google-Suche
Abbildung 4.2: Die drei Anzeigenplätze unterhalb der Suchergebnisse
Abbildung 4.3: Anzeigeneinstellung mit den beiden zusätzlichen Optionen
Abbildung 4.4: Ausgewählte Segmentierung
Abbildung 4.5: Banner auf einer Partnerseite, z.B. Chefkoch
Abbildung 4.6: Google-Shopping-Anzeigen in der Suche
Abbildung 4.7: In-Stream-Anzeige
Abbildung 4.8: Discovery-Anzeige
Abbildung 4.9: Minimierte Anzeige
Abbildung 4.10: Ausgeklappte Anzeige
Abbildung 4.11: Demografische Ausrichtung
Abbildung 4.12: Einstellung von demografischen Merkmalen
Abbildung 4.13: Einstellung mit gewähltem Ausschlusskriterium
Abbildung 4.14: Zeile »Aus der Anzeigengruppe ausschließen«
Abbildung 4.15: Stift
Abbildung 4.16: Ausgewählte Zielgruppe mit Suchbegriffen
Abbildung 4.17: Möglichkeit zur Auswahl von Ausrichten und Beobachten
Abbildung 4.18: Das Szenario mit ausgewählter Zielgruppe
Abbildung 4.19: Ausgewählte Zielgruppe
Abbildung 4.20: Auswahl der drei Geräte mit der Möglichkeit, Gebotsanpassungen vo...
Abbildung 4.21: Die Einrichtung einer Discovery Ad
Abbildung 4.22: Kampagnen mit den Spalten »Impressionen« und »Status« sowie »Conv...
Abbildung 4.23: Budgeteinstellung für eine Kampagne
Abbildung 4.24: Budget in der gemeinsamen Bibliothek anlegen
Abbildung 4.25: Einstellung »Nur für Conversion zahlen«
Kapitel 5
Abbildung 5.1: Snippet-Erweiterung einrichten
Abbildung 5.2: Google My Business – Info
Abbildung 5.3: Anlegen einer Erweiterung über das +-Zeichen
Abbildung 5.4: Eingabe von Unternehmensname und Label
Abbildung 5.5: Navigationspunkt »Einzelhändler allgemein«
Abbildung 5.6: Preiserweiterungen
Abbildung 5.7: App-Erweiterungen
Abbildung 5.8: Angebotserweiterungen
Abbildung 5.9: Keyword-Planer, Möglichkeit 1 zur Keyword-basierten Planung
Abbildung 5.10: Keyword-Planer-Ergebnisse am Beispiel Kaffeebohnen
Abbildung 5.11: Keyword-Planer, Möglichkeit 2 zur Webseiten-basierten Planung
Abbildung 5.12: Keyword-Planer-Ergebnisse am Beispiel der Webseite kaufkraft.de
Abbildung 5.13: Werbezeitplaner
Abbildung 5.14: Tageszeit anzeigen
Abbildung 5.15: Conversions nach Tageszeit
Abbildung 5.16: Zielgruppenausrichtung
Abbildung 5.17: Nach Zielgruppen suchen
Abbildung 5.18: Erstellung einer Beispielplanung in der Kölner Altstadt
Kapitel 6
Abbildung 6.1: Erfolgsübersicht – Informationskarten
Abbildung 6.2: Prüfung der Suchbegriffe
Abbildung 6.3: Klassischer Anzeigentext
Abbildung 6.4: Optimierter Anzeigentext
Abbildung 6.5: Kontoeinstellungen: Anzeigenvorschläge – Automatische Anwendung
Abbildung 6.6: Google My Business – Website erstellen
Abbildung 6.7: Google My Business – Website
Kapitel 7
Abbildung 7.1: Spalte mit Conv-Wert / Kosten
Abbildung 7.2: Einrichtung einer Shopping-Kampagne: Auswahl des Ziels
Abbildung 7.3: Einrichtung einer Shopping-Kampagne: Auswahl des Kampagnentyps
Abbildung 7.4: Spalten für Kampagnen anpassen
Abbildung 7.5: Messwerte auswählen
Abbildung 7.6: Anzeigen und Erweiterungen
Abbildung 7.7: Datenansicht: Anzeigen und Erweiterungen
Abbildung 7.8: Spalten für Anzeigen anpassen
Abbildung 7.9: Messwerte für Anzeigen auswählen
Abbildung 7.10: Reihenfolge der Messwerte für Anzeigen ändern
Abbildung 7.11: Spaltenauswahl bestätigen
Abbildung 7.12: Datenansicht mit CTR
Abbildung 7.13: Keywords, die zu Conversions/Verkäufen geführt haben
Abbildung 7.14: Suchbegriffe
Abbildung 7.15: Gebotsstrategie festlegen: Klicks
Abbildung 7.16: Gebotsstrategie festlegen: Impressionen
Kapitel 8
Abbildung 8.1: Merchant Center
Abbildung 8.2: Merchant Center – In drei Schritten zur Google-Shopping-Kampagne
Abbildung 8.3: Merchant Center – Unternehmensinformationen angeben
Abbildung 8.4: Merchant Center – Programm passend zu Geschäftszielen auswählen
Abbildung 8.5: Merchant Center – Zusammenfassung der Eingaben
Abbildung 8.6: Merchant Center – Warnung Inhaber/berechtigter Nutzer
Abbildung 8.7: Bestätigung der Inhaberschaft/berechtigte Nutzung
Abbildung 8.8: Hauptfeed hinzufügen
Abbildung 8.9: Absatzland & Sprache einstellen
Abbildung 8.10: Option zum Hochladen der Produktdaten auswählen
Abbildung 8.11: Geplanten Abruf einrichten
Abbildung 8.12: Feed abrufen – Schritt 1
Abbildung 8.13: Feed abrufen – Schritt 2
Abbildung 8.14: Merchant Center – Einstellungen: Verknüpfte Konten
Abbildung 8.15: Merchant Center mit Google-Ads-Konto verbinden
Abbildung 8.16: GDN-Zielgruppen-Auswahl
Abbildung 8.17: Google-My-Business-Eintrag eines Hotels
Abbildung 8.18: Buchungsmaschine des Hotels am Augustinerplatz
Kapitel 9
Abbildung 9.1: Beispiel der Conversion-Rate im E-Commerce in Google...
Abbildung 9.2: Tools und Einstellungen
Abbildung 9.3: Verschiedene Conversions
Abbildung 9.4: Conversion-Erstellung
Abbildung 9.5: Conversion-Erstellung, App-Installation und Aktionen
Abbildung 9.6: Einstellmöglichkeiten für die Anruferfassung
Abbildung 9.7: Erstellung einer Anruf-Conversion
Abbildung 9.8: Einbau der Conversion
Abbildung 9.9: Conversion-Import aus einem anderen System
Kapitel 10
Abbildung 10.1: Leistungsübersicht in der Standardoberfläche
Abbildung 10.2: Standardoberfläche – Zeitraum einstellen
Abbildung 10.3: Standardoberfläche – Leistung vergleichen
Abbildung 10.4: Anzeigenübersicht
Abbildung 10.5: Dichter und Denker
Abbildung 10.6: Pausierte Anzeige (unten) und neue Anzeige (ganz oben)
Abbildung 10.7: Die CTR absteigend sortiert
Abbildung 10.8: Keyword-Übersicht
Abbildung 10.9: Keyword-Übersicht nach Conversions
Abbildung 10.10: Auswahlmöglichkeiten für Messwerte
Abbildung 10.11: Geräte-Ansicht auswählen
Abbildung 10.12: Leistungsdaten nach Geräten
Abbildung 10.13: Ausschnitt Verhaltensfluss der Kunden des Ottolina-Kaffee-S ...
Abbildung 10.14: Google Data Studio – Beispiel-Onlinereport
Kapitel 11
Abbildung 11.1: Beispiel Anzeigentext – Schlechte Anzeigengruppe
Kapitel 12
Abbildung 12.1: Kundenbeispiel QF 10
Abbildung 12.2: Google-Hilfefunktion
Kapitel 13
Abbildung 13.1: Google-Keyword-Planer-Einstieg
Abbildung 13.2: Einblick Keyword-Planer
Abbildung 13.3: Erstellung einer Angebotserweiterung
Abbildung 13.4: App-Werbung
Abbildung 13.5: Auswahl Suchnetzwerk
Abbildung 13.6: Segmente einer Beispielauswertung
Abbildung 13.7: Beispielauswertung
Cover
Titelblatt
Impressum
Die Autoren
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Fangen Sie an zu lesen
Danke!
Abbildungsverzeichnis
Stichwortverzeichnis
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Willkommen bei Google Ads für Dummies.
Eine Reise durch die Zeit von Werbung und Marketing. Marketing gibt es schon so lange, wie es Handel zwischen Menschen gibt. Mit etwas Fantasie kann man sich vorstellen, dass selbst ein Neandertaler das gerade gefangene Mammut angepriesen hat, um damit möglicherweise seinen Stand in der Gruppe zu verbessern. Aus sogenannten Wild-West-Filmen kennen wir Szenen, in denen zwielichtige Handelsreisende diverse Wundermittel lauthals auf den staubigen Straßen von Dodge City anpriesen. Nun ja, oft mussten sie später hängen, wenn die Wundermittel nicht die versprochene Wirkung erzielten. Zynisch ausgedrückt könnte man dies als das erste Produkthaftungsgesetz bezeichnen, bei dem ein Anbieter dann in Regress genommen wurde. Von Marketing spricht man jedoch erst seit Anfang der 1900er-Jahre.
Vor einigen Jahrzehnten gab es nur das sogenannte klassische Marketing mit klassischen Medien. Dazu zählen zum Beispiel die FFF-Medien:
Kino (
F
ilmwerbung)
Fernsehen (
F
ernsehwerbung)
Radio (
F
unkwerbung)
Ein weiteres klassisches Werbe-Medium ist Printwerbung in Zeitungen. Auch Beileger in Form von Anzeigenblättchen sind unter Umständen auch heute noch effektiv und führen bei Erfolg zu Markenbekanntheit und Produktverkäufen.
Eins haben alle klassischen Medien gemeinsam. Sie sind unglaublich kostenintensiv und somit nur mit einer gewissen Kapitalkraft sinnvoll einsetzbar. Wir erinnern uns gut an unsere Kindheit in den 1980er-Jahren. Damals hatte man die Fernsehspots – im Werbejargon Commercials – nahezu verinnerlicht. Das lag nicht unbedingt an der Qualität der Spots, sondern eher an der begrenzten Auswahl und den wenigen – genau genommen drei – Fernsehkanälen. Diese zunächst noch schwarz-weißen Fernsehkanäle wurden in Dauerrotation mit den großen Markenspots bespielt. So lange, bis wir Kinder diese auswendig konnten.
Die heutzutage allgegenwärtige Über-Kommunikation an Werbebotschaften gab es im letzten Jahrtausend nicht. So erinnern wir uns viele Jahrzehnte später noch an Spots, die uns als Kinder tausendfach vorgeführt wurden. Wir sahen Leute, die beim Besuch im Nagelstudio ihre Hände in eine Schüssel mit Spülmittel tunkten. Die fiktive Kosmetikerin hieß Tilly und war den deutschen Konsumenten von 1966 bis 1992 bekannt. Eine kleine Schüssel stand wie selbstverständlich auf dem Tisch im Schönheitssalon und die Kundin hielt ihre Hände darin und reagiert zunächst erschrocken, als sie merkt, dass da Spülmittel drin ist. Als diese schnell ihre Hand aus der Flüssigkeit zieht, drückt Tilly diese beruhigt zurück. Da es kein normales Spülmittel, sondern Palmolive ist, scheint es gut für die Hände zu sein. Der Dauer-Ohrwurm dieser Zeit: »Sie baden gerade ihre Hände darin.«
In diesen wilden Zeiten hat unser Autor Andy seine ersten Gehversuche in Sachen Unternehmertum gemacht. Er gründete eine kleine Plattenfirma und machte sich mit Konzertveranstaltung in der lokalen Umgebung einen Namen. Zumindest bei Eingeweihten in einem kleinen geografischen Umkreis. Dann wollte er seine Geschäfte skalieren (früher gab es das Wort in dem Zusammenhang aber noch nicht) und stand vor der Herausforderung, mit relativ wenig Kapital Werbung zu schalten.
Bei wenig Budget zog man das sogenannte Guerilla-Marketing vor. Das ist Werbung in einer gewissen juristischen Grauzone. Für die Bewerbung von Konzertveranstaltungen wurde das spärliche Kapital in den Druck von Plakaten investiert. Diese klebten dann Helfer im Schutze der Dunkelheit an Stromkästen und Bushaltestellen. Meist dauerte es eine Woche, bis das Ordnungsamt diese entfernte. Aber in dieser Woche wurde die Werbebotschaft von zahlreichen potenziellen Kunden gesehen, und zwar mehr oder weniger gratis.
Als Andys Unternehmen wuchs, war auch Kapital für größere Werbemaßnahmen vorhanden. Im Musikbereich setzte er hauptsächlich auf Printwerbung in den entsprechenden Magazinen. Zusätzlich schaltete er sporadisch Radio- und Fernsehwerbung.
Auch damals wollten Werbetreibende wissen, welche der Werbemaßnahmen zum Erfolg führten. Dazu wurden zum Beispiel Schallplatten (CDs, MP3s oder Streams gab es noch nicht) kleine vorfrankierte Umfragepostkarten beigelegt. Die Fans konnten ankreuzen, durch welche Werbung man auf die Schallplatte aufmerksam geworden ist. Als Belohnung nahm jede eingesendete Postkarte an einer Verlosung teil. Es dauerte ein halbes Jahr, bis genug Postkarten zurückkamen. Erst dann konnten Erkenntnisse aus den Informationen gewonnen werden. Für ein schnelles Anpassen einer laufenden Werbekampagne war dies natürlich zu spät. Ein halbes Jahr – unglaublich, im Vergleich zu den heutigen Möglichkeiten.
Zur Jahrtausendwende wurde dann alles anders! Das Internet kam und mit ihm die Möglichkeiten des Online-Marketings. Plötzlich waren Werbemaßnahmen messbar und das nicht in Monaten, sondern in Echtzeit. Zudem konnte mit kleinen Budgets messbare Wirkung erzielt werden. Andy und Jürgen waren von Anfang an dabei.
Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie Google Ads, früher AdWords, wie ein Profi nutzen können. Dies wird Ihnen helfen, viele Fehler zu vermeiden, die oft unnötig Geld kosten. Sie werden feststellen, dass Sie nicht nur notwendiges theoretisches Wissen vermittelt bekommen. Sie werden auch zahlreiche Praxisbeispiele anschaulich studieren können und lernen, wie Sie dieses Wissen anwenden. Dabei werden Sie an der ein oder anderen Stelle schmunzeln. Nur wenn man Spaß hat, wird man in einem Thema wirklich gut sein. Das gilt nicht nur für Google Ads, sondern für alles, was man mit Leidenschaft und Freude betreibt. Mit diesem Buch lernen Sie, digitales Marketing effektiv für Ihr Unternehmen einzusetzen.
Damit Sie sich im Text gut zurechtfinden, haben wir ein paar Begriffe besonders formatiert.
Sie finden immer wieder MENüPUNKTE im Text. Diese erkennen Sie an der Formatierung mit Großbuchstaben. So können Sie diese, wenn Sie das Gelesene anwenden, schnell im Text erkennen und in Google Ads finden.
Begriffe und Schlüsselwörter, die Sie in die Suche oder bei Google Ads eingeben können, sind so markiert, dass Sie auch diese schnell im Text finden: Geben Sie zum Beispiel Google Ads für Dummies in die Google-Suche ein und finden Sie alles über dieses Buch heraus.
Vielleicht haben Sie schon mit Google Ads experimentiert oder Sie möchten jetzt damit anfangen. Damit Sie das meiste aus diesem Buch herausholen, sollten Sie:
digitales Marketing für ein Unternehmen einsetzen wollen
Spaß an kontinuierlichen Verbesserungen haben und bereit sein, Daten und Algorithmen zu vertrauen
Zugang zu einem Google-Ads-Konto haben beziehungsweise den Willen, ein Google-Ads-Konto einzurichten
nach einem Buch suchen, das Ihnen leicht und spielerisch das notwendige Wissen über Google Ads näherbringt, ohne in langweilige Büffelei auszuarten
In der Randspalte des Buches stehen verschiedene Symbole, die in allen Für Dummies-Büchern verwendet werden und mit denen Sie nützliche Inhalte erkennen. Die Bedeutung dieser Symbole ist:
Das Tipp-Symbol weist Sie auf Tipps und Abkürzungen hin, die Ihnen bestimmte Aufgaben erleichtern.
Hier finden Sie praktische Beispiele zur Verdeutlichung der beschriebenen Sachverhalte. Manchmal sagt ein Praxisbeispiel mehr als tausend Worte.
Dieses Symbol markiert die Informationen, die besonders wichtig sind. Um die wichtigsten Informationen der einzelnen Kapitel herauszufiltern, überfliegen Sie einfach diese Absätze.
Dieses Symbol warnt Sie vor Stolperfallen, aber es besteht kein Grund zur Panik. So werden wichtige Informationen markiert, die Ihnen Kopfschmerzen ersparen können. Vorsicht: Überspringen Sie diese Warnungen nicht!
Das Buch ist in vier thematische Abschnitte gegliedert, die unterschiedliche Schwerpunkte von Google Ads beleuchten. Sie sind so also nicht gezwungen, das ganze Buch zu lesen, wenn Sie zum Beispiel gerade auf der Suche nach einem speziellen Themenbereich sind.
Im ersten Abschnitt geht es um die Grundlagen von Google Ads. Von den nötigen Voraussetzungen bis hin zu einer kurzen, praktischen Anleitung, um schnell starten zu können. Sie erfahren auch, wie man strategisch an das Thema Google Ads herangeht und welche Instrumente man noch benötigt, um wirklich erfolgreich zu sein. Ein Chirurg braucht hauptsächlich ein Skalpell, aber ohne Assistenten, Monitore und Messgeräte wäre das Skalpell alleine nicht der Weisheit letzter Schluss.
Es mag sein, dass Sie sich nach der Lektüre des ersten Teils relaxt zurücklehnen und sagen: »Jetzt weiß ich, was ich wissen wollte, und lege einfach mal los.« Sie werden sicher eine durchaus ansehnliche Google-Ads-Kampagne starten können. Aber vielleicht packt Sie ja der Ehrgeiz, noch mehr aus Google Ads herauszuholen. Dann sind Sie mit dem zweiten Abschnitt gut beraten. Hier werden weitere Details und Stellschrauben benannt, mit denen Sie Ihre digitalen Marketing-Kampagnen noch genauer und effektiver an die richtige Zielgruppe ausspielen können. Wollen Sie in die Profiliga aufsteigen? Dann machen Sie mit Teil II weiter.
In diesem Teil geht es um Controlling. Überlassen Sie nichts dem Zufall, sondern analysieren Sie Ihre Daten kontinuierlich, um aus Fehlern und Erfolgen zu lernen. Dieser Abschnitt wird Sie in die Lage versetzen, durch Kontrolle und Analyse Ihre Werbekampagne stetig zu verbessern. Erfolg ist nicht das Resultat des einen gedrückten Knopfs oder des einen offenbarten Geheimnisses. Es ist eine Abfolge von vielen kleinen, aber beharrlichen Trippelschritten.
Wenn Sie bereits ein anderes Buch aus der Für Dummies-Reihe gelesen haben, ist der Top-Ten-Teil nicht Neues für Sie. Hier geht es um Besonderheiten, skurrile Ereignisse, Mythen und Gerüchte sowie wirkliche Insidertipps, wie man Google Ads außerhalb der Norm einsetzen kann.
Sie wissen nun, was auf Sie zukommt und wie dieses Buch aufgebaut ist. Beginnen wir also unsere Reise ins moderne digitale Marketing.
Es ist nicht nötig, das Buch von vorne bis hinten zu lesen. Natürlich schadet es auch nicht und vermittelt sicher ein umfangreiches Bild von Google Ads und all seinen Geheimnissen. Sie können aber auch einfach über das Inhaltsverzeichnis oder den Index genau das Thema ansteuern, das Sie gerade interessiert.
Teil I
IN DIESEM TEIL …
Wie Unternehmen auf Google gefunden werdenDas Wichtigste vorab über Google AdsManuelles Einrichten eines Google-Ads-KontosDie Stellschrauben von Google AdsKapitel 1
IN DIESEM KAPITEL
Warum Sichtbarkeit zu Relevanz führtDie Rolle von GoogleDer SEO- und SEA-Mix ist entscheidendAuf dem digitalen Internet-Markt der Eitelkeiten wird der beachtet, der Aufmerksamkeit erzielt. Aufmerksamkeit erzielt man durch Sichtbarkeit. Mit der Zeit entwickelt sich bei einem richtigen Angebot eine gewisse übergreifende Relevanz. Aus Relevanz lässt sich Erfolg als Ergebnis durch einfach zu messende Kennzahlen nachweisen. Die Grundlagen zu dieser einfachen Erfolgsformel liefert dieses Kapitel.
Vielleicht ist eines sehr wichtig oder sogar entscheidend vorwegzustellen: Wer im Internet oder in einer Suchmaschine nicht sichtbar ist, kann auch nichts über diesen digitalen Kanal verkaufen. Dementsprechend ist das Thema, wie man – zum Beispiel auf Google – gefunden wird, sehr wichtig. Das gilt besonders für einen Unternehmer. Jürgen hat dies in den Digital Workshops von Google an diversen Universitäten doziert und gibt sein Wissen nun in diesem Kapitel weiter.
Schauen wir uns zunächst die Suchanfragen weltweit an. An Google stellen die Nutzer täglich circa 3,5 Milliarden Suchanfragen. Auf Deutschland heruntergebrochen sind das mindestens 200 Millionen Suchanfragen pro Tag. 200 Millionen Sucheingaben, mit denen Menschen im Rahmen ihrer persönlichen Lebensgewohnheiten (den sogenannten Micro-Moments) etwas suchen. Jeder durchläuft seinen persönlichen digitalen Moment – über den Tag verteilt – immer und immer wieder. Und oft werden diese Sucheingaben als Fragen formuliert: Wie binde ich mir eine Krawatte? Wo gehe ich heute Mittag essen? Wann ist das nächste Konzert meiner Lieblingsband »Dödelhaie«? Wo kann ich meine Einkäufe vorbestellen, die ich heute Abend abholen möchte? Wie finde ich mein neues Bett und wo übernachte ich auf meiner nächsten Dienstreise in Köln?
Gut ist zum Beispiel für Sie, zu wissen, dass neun von zehn Nutzern ihr Smartphone regelmäßig für lokale Suchanfragen verwenden (siehe Abbildung 1.1). Im Jahre 2015 waren nur 41,3 Prozent der Webseiten mobil optimiert. Dabei gab es eine sehr starke Diskrepanz: Suchanfragen, die die User im Netz als mobile Anfragen in Form von lokalen Suchen stellen, zum Beispiel nach einem Produkt, führen zu einer dazu nicht optimierten Website. Um dem entgegenzuwirken, werden seit 2021 in der Google-Suche nur noch mobilfähige Webseiten angezeigt.
Und Google arbeitet schon längst am nächsten großen Ding. Ihre Website sollte also nicht nur informativ und mobil optimiert, sondern idealerweise auch sehr schnell sein, um den Bedürfnissen der Nutzer (und damit auch den Anforderungen von Google) zu entsprechen.
Abbildung 1.1: Neun von zehn Nutzern nutzen die lokale Suche auf ihrem Smartphone.
Was auf Basis der Untersuchungen, die Google angestellt hat, noch wichtig zu wissen ist? Fast 82 Prozent der Konsumenten handeln, nachdem sie eine standortbasierte Werbeanzeige gesehen haben. Also hey! Lasst uns Werbung schalten.
Mit Google Ads können wir Standortmarketing betreiben und somit auch standortbasiert Werbeanzeigen ausliefern. Suchanfragen tragen bei 68 Prozent der Konsumenten wesentlich zur Kaufentscheidung bei. Das heißt, Suchanfragen dienen im Prinzip dazu, dass das letzte wichtige Quäntchen kurz vor dem Kauf noch einmal überprüfbar wird.
Der Einkaufsprozess ist bereits zu 57 Prozent abgeschlossen, wenn die Entscheider erstmals einen Vertriebsmitarbeiter kontaktieren oder vor Ort in einem Einzelhandelsgeschäft auf den Verkäufer treffen. Verkäufer in Elektromärkten können davon ein Lied singen. Die Kunden sind oft informierter als die Verkäufer und sie wissen genau, was sie kaufen wollen.
Im Business-to-Business-(B2B-)Bereich sind die vorgenannten Punkte ebenso wichtig wie im Business-to-Consumer-(B2C-)Bereich. Das Business-to-Business-Marketing bezieht sich auf die Kommunikation zwischen einem Unternehmen und einem weiteren Unternehmen bei Transaktionen.
81 Prozent der Nutzer haben sich vor einem Verkaufsgespräch online informiert. Und 66 Prozent der Nutzer kaufen dann auch online. Wie erwähnt: Die Zahlen sind alle schon ein bisschen älter, aber in der heutigen Zeit haben sich diese eher noch erhöht als reduziert. Wer künftig im B2B-Bereich erfolgreich sein will, entwickelt Lösungen, die denen aus dem B2C in nichts nachstehen.
Erfolgreiche Unternehmen lassen die Grenzen zwischen B2B und B2C ganz verschwinden und rücken stattdessen den einzelnen Konsumenten in den Mittelpunkt aller Planungen.
Und was machen die Nutzer so im Netz? Der größte Teil der zur Verfügung stehenden Zeit wird immer noch im Lesen von privaten E-Mails, im Versenden und Empfangen von Nachrichten, investiert: 87,9 Prozent.
83,5 Prozent der befragten User nutzen das Netz zur Recherche in Suchmaschinen, in Webkatalogen, wo auch immer.
Nachrichten zum Weltgeschehen (65 Prozent)
Onlineshopping (63 Prozent)
Wetter (61 Prozent)
regionale oder lokale Nachrichten (58 Prozent)
55 Prozent nutzen Online-Banking im Netz.
39 Prozent nutzen Chats und Foren.
39 Prozent informieren sich über Kinofilme oder über das aktuelle Kinoprogramm.
39 Prozent interessieren sich für Testergebnisse aller Art.
Das ist schon ein recht weites Spektrum, in dem Sie sich als Werbetreibender bewegen können und unbedingt sichtbar sein sollten.
Weiterhin hat eine Untersuchung gezeigt, wie die Online-Penetration über alle Altersklassen wirkt.
Die 14- bis 19-Jährigen sind fast komplett im Netz. In dieser Altersklasse gibt es nur 2,8 Prozent, die nicht einmal im Monat online sind.
Bei den 20- bis 29-Jährigen sind es immerhin noch 95,3 Prozent, die online sind. Also etwa nur 5 Prozent sind offline.
Bei den 30- bis 39-Jährigen, das ist auch schon eine recht kaufkräftige Zielgruppe, sind 91,3 Prozent online.
Und bei den 40- bis 49-Jährigen sind es 84,7 Prozent.
Bitte denken Sie jetzt nicht: »Ja die Älteren, die haben sowieso keine Lust auf Internet.« Das stimmt überhaupt gar nicht. Die 50- bis 59-Jährigen sind immerhin noch mit 70,9 Prozent online und die 60plus-Surfer, die sogenannten Silversurfer, sind immer noch zu einem Drittel mit etwa 33 Prozent online. Und das ist alle steigend, weil in den älteren Altersklassen auch das Interesse am Internet wächst. Und viele User, die in den 90er-Jahren begannen, sich für das Thema Computer zu interessieren und damals 30 Jahre alt waren, diese Menschen sind heute 30 Jahre älter und passen genau in diese Klientel. Die erste Generation von Computerenthusiasten ist heute teilweise schon Großeltern. Die Altersklasse ab 30, 40 Jahren bildet schon kaufkräftige Klientel im Onlineshopping-Bereich. Im Bereich von 14 bis 19 Jahren ebenso, weil da die Eltern entsprechend die Kinder mit Kapital ausstatten.
Schauen wir uns einmal die Google-Suche an. Bitte gehen Sie jetzt auf Google und geben zum Beispiel das KeywordMarketing Automation ein, ein typisches B2B-Keyword. Es mag sein, dass Sie über den eigentlichen Suchergebnissen Werbung sehen (siehe Abbildung 1.2). Das sind die sogenannten Anzeigen, die Google Ads. Sie werden ab einer bestimmten Stelle auf den sogenannten SERPs, den Suchergebnisseiten (Search Engine Result Pages), auch organische Suchergebnisse finden. Diese stehen dort, weil die Seiten, auf denen es um »Marketing-Automation« geht, entsprechend relevant sind. Eine klare und sehr auf Ihre Surfgewohnheiten abgestimmte Entscheidung des Google-Algorithmus. Sie werden vielleicht noch Elemente sehen, die als Universal Reachbezeichnet werden, die gegebenenfalls passende Bilder oder andere Inhalte aus dem Google-Universum zu diesem Suchwort ausliefern können.
Um das wichtige Thema der SERPs mit lokalen Suchtreffern zu erklären, suchen Sie jetzt nach einem lokalen B2B-Keyword. Wir nehmen für unser Beispiel mal Hotel am Augustinerplatz. Wir sehen keine Werbung (siehe Abbildung 1.3). Im rechten Bereich sehen wir aus Google MyBusiness das Unternehmen, das dem Keyword sehr nahe zugeordnet ist. Unter den ersten organischen Suchergebnissen sehen wir die aktuelle Preisentwicklung der Übernachtungspreise. Und wir sehen noch viele andere Treffer zu dieser Suche. Google meint: Wenn ich mich jetzt zum Beispiel in Köln aufhalte, dann bin ich wahrscheinlich bei dem recht klaren Suchwort Hotel am Augustinerplatz vorrangiger an diesem Hotel interessiert als an irgendwas anderem.
Abbildung 1.2: SERP-Beispiel für das Keyword »Marketing Automation«
Abbildung 1.3: Beispiel-SERP nach der Suche eines Kölner Hotels
Es gibt weitere standortabhängige Suchergebnisse oder Suchergebnisseiten. Suchen Sie zum Beispiel nach dem Keyword CRM und Software, dann werden Sie wahrscheinlich zuerst Dinge finden, die eher etwas mit Ihrem Land zu tun haben, in dem Sie sich gerade
