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Vor dem Essen beten? Ja bitte! Ein kurzer Moment des Innehaltens, ein Augenblick der Stille, der Dankbarkeit für Essen und Trinken. Kurze Gebete zum Alltäglichen, das doch nicht selbstverständlich ist, geben dem Essen wie dem ganzen Leben die rechte Würze.
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Seitenzahl: 36
Veröffentlichungsjahr: 2015
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UDO HAHN (HRSG.)
EVANGELISCHE VERLAGSANSTALT Leipzig
Cover
Titel
Impressum
Zum Geleit
Gott segne diese Gaben
Autorenverzeichnis
Trotz intensiver Recherchen konnte nicht bei allen Texten die Urheberschaft geklärt werden. Sollten dadurch Rechte nicht berücksichtigt sein, ist der Verlag für einen Hinweis dankbar. Rechtsansprüche bleiben in jedem Fall gewahrt.
Bibliographische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.
© 2015 by Evangelische Verlagsanstalt GmbH · Leipzig
Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Gesamtgestaltung: Ulrike Vetter, Leipzig
Covermotiv: oben – Schwoab/Fotolia.de; unten – Es75/Fotolia.de
1. digitale Auflage: Zeilenwert GmbH 2015
ISBN 978-3-374-04210-4
www.eva-leipzig.de
Gott segne diese Gaben
Vor dem Essen beten? Ja, bitte! Ein kurzer Moment des Innehaltens, ein Augenblick der Stille, der Dankbarkeit für Essen und Trinken – um sich vor Augen zu führen: Die Grundlagen unseres Lebens können wir selbst nicht garantieren. Eigentlich ist das jedem und jeder bewusst. In der Hektik des Alltags neigen wir zur Vergesslichkeit. Beten ist deshalb eine wohltuende Unterbrechung diese Routine – nicht nur, wenn es ums Essen geht.
In den Religionen spielt gerade das Beten vor dem Essen – und der Dank danach – eine besondere Rolle. Wortreich ausgeschmückt oder in kurzen und einprägsamen Reimen, mal ernst, mal witzig, so verweisen die Gebete über uns Menschen hinaus auf Gott. Die vertikale Dimension wird zumeist mit der horizontalen verknüpft: mit dem nahen und dem fernen Nächsten. Hunger und Lebensdurst verbinden alle Menschen.
Beten – das ist eine Glaubensübung. Und gerade zum Essen auch ein bewusstes Ritual. Ob allein oder in Gemeinschaft, laut oder leise beten, jeder für sich, einer für alle – die Formen sind unterschiedlich, es gibt kein »richtig« oder »falsch«.
Das Alltägliche ist nicht selbstverständlich. Deshalb können die hier gesammelten Gebete dem Essen und dem Leben die rechte Würze geben.
Udo Hahn
