Green Fairy - Carl Andreas Franz - E-Book

Green Fairy E-Book

Carl Andreas Franz

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Beschreibung

Anders als in der Kurzgeschichte 'Tagträume' des gleichen Autors kommt nun kein Rentner ins Träumen sondern ein Büroangestellter. Der Bildschirmschoner vor seiner Nase suggeriert ihm, mit seinem kleinen Galaxis-Hopper durch einen Sternenmeer zu sausen. Auf einem Planet trifft sich eine interstellare Gesellschaft, dort lernt unser Ich-Erzähler Green Fairy kennen – und verliebt sich in sie. Unerwartetes astrophysikalisches Chaos zwingt jedoch beide zurückzukehren. Das Merkwürdige ist, dass unser Held dann tatsächlich im Krankenhaus aufwacht ...

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Seitenzahl: 28

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Carl Andreas Franz

Green Fairy

Eine Liebesgeschichte aus der Galaxis

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

I. Ich langweilte mich wieder ...

II. Die Rückreise ...

III. Ich merkte ...

Impressum neobooks

I. Ich langweilte mich wieder ...

... einmal zu Tode. Alle Briefe waren geschrieben und geisterten nun im Amt über die Schreibtische meiner Vorgesetzten. Alle Kollegen, mit denen ich gern quatschte, hatten Außendienst, waren zur Fortbildung oder in Kur. Gott sei Dank war ich für all das schon zu alt. Ich war zwar noch recht gut zu Fuß, besser vielleicht als viele Jüngere, aber wenn ich versicherte, das Herumlaufen und Treppensteigen sei zu anstrengend für mich, wurde mir das auch geglaubt. Und zu irgendwelchen Kursen oder Kuren wurde ich nicht mehr geschickt, es trennten mich nur noch 18 Monate vom Rentenalter, da lohnt sich so eine Investition nicht mehr. Und so saß ich in meinem Zimmer, sah den treibenden Wolken zu, die der Sonne nur für Minuten gestatteten, einen scharfen Lichtstrahl auf die Erde zu richten, oder beobachtete den Wind, der in die Bäume vor meinem Fenster fuhr, so dass sie wie klagend ihre Laubmassen hin und her bewegten. Die Wolken wurden dunkler, zwei Elstern flatterten aufgeregt davon. Winkten nicht die drei alles überragenden Pappeln dahinten mir zu? Die Spatzen lärmten in dem Baum vor meinem Fenster, von der Straße hörte ich das regelmäßige Aufschlagen eines Balles. Ein Junge aus der Nachbarschaft hatte vermutlich seine Schulaufgaben beendet und wartete nun auf seinen Freund, um mit ihm Ball zu spielen.

Längst hatte sich auf dem Computer der Bildschirmschoner eingeschaltet; kleine Lichtpunkte sausten von der Mitte des dunklen Bildschirms auf den Rand zu, so dass man den Eindruck hatte, man reise mit hoher Geschwindigkeit durch das Sternenmeer des Weltalls, ein sehr suggestives Bild. Schon klang mir die Melodie aus Krieg der Sterne