Handbuch für iPhone und iPad - Dr. Uwe Albrecht - E-Book

Handbuch für iPhone und iPad E-Book

Dr. Uwe Albrecht

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Beschreibung

Alle iPhone- und iPad-Features in einem verständlichen Handbuch - ideal für Einsteiger und Senioren Dieses umfassende iPhone- und iPad-Handbuch ist der perfekte Ratgeber für alle, die ihr Apple-Gerät besser verstehen und optimal nutzen möchten - ob Einsteiger, Umsteiger oder Senioren. Schritt für Schritt werden die wichtigsten Funktionen erklärt: - Grundlagen und erste Schritte mit dem iPhone oder iPad - Apps installieren und sicher nutzen (App Store, Apple Music, Kamera und mehr) - Datenschutz & Privatsphäre richtig einstellen - Alles rund um iOS 26 & iPadOS 26 - mit allen Neuerungen der Benutzeroberfläche - Tipps & Tricks für die iPhone Pro Kamera Dank vieler Screenshots, leicht verständlicher Erklärungen und einer klaren Struktur eignet sich dieses Buch sowohl für Anfänger als auch für Senioren, die eine einfache und sichere Anleitung suchen. Ob iPhone für Einsteiger, iPhone-Pro-Kamera Handbuch oder iPad Handbuch - dieser Ratgeber vereint alle wichtigen Themen in einer Ausgabe. Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für alle, die ihr Apple iPhone oder iPad Schritt für Schritt kennenlernen und richtig nutzen möchten!

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Seitenzahl: 204

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Uwe Albrecht

Die einfache Anleitung

iPhone und iPad

Alle Funktionen verständlich erklärt

Inhaltsverzeichnis

iPhone und iPad im Überblick

iOS und iPadOS – stets aktuell

Die aktuellen iPhone-Modelle

Die aktuellen iPad-Modelle

iOS 26 und iPadOS 26: Was gibt es Neues?

Das iPhone im Überblick

Das iPad im Überblick

Einrichten und bedienen

Aufladen und SIM-Karte einsetzen

Einschalten und erstmalig einrichten

Konto aus einem Backup wiederherstellen

Umstieg von Android

Die grundlegende Bedienung

Die Bildschirmtastatur

Texteingabe

Sprachbedienung mit Siri

Die Kurzbefehle-App

Sperr- und Home-Bildschirm

Apps verwalten

Multitasking am iPad

Das Kontrollzentrum

Die Mitteilungszentrale

Die Ansicht „Heute“

Einstellen und konfigurieren

Bedienungshilfen nutzen

Bildschirmzeit und Fokus

Die Grundfunktionen erklärt

Die App Kontakte

Telefonieren mit dem iPhone

Die App Nachrichten

Die App FaceTime

Die App Mail

Die App Safari

Die App Kalender

Die App Erinnerungen

Apps entdecken und nutzen

Der App Store

Die App Notizen

Die App Dateien

Die App Sprachmemos

Die Office-Apps

Alltags-Apps: Verkehr, Übersetzen, News, Wetter, Fitness & Co.

Apps für Augmented Reality

Home-App – Ihr Heim steuern

Die iTunes-Store-App

Die Musik-App

Apple Music

Die Podcasts-App

Die Apple-TV-App

Musik- und Videostreaming über AirPlay

Die Bücher-App: Hörbücher

Die Bücher-App: E-Books

Fotos und Videos

Mit dem iPhone fotografieren

Fotos betrachten und bearbeiten

Fotos teilen, versenden und drucken

Videos aufnehmen

Videos bearbeiten

Videos teilen

Datenaustausch und -sicherung

Datenübertragung per Computer und USB

Datenaustausch über iCloud Drive

Datenaustausch über AirDrop

Backup: Daten sichern

Tipps zur Datensicherheit

Hilfe

Stichwortverzeichnis

iPhone und iPad im Überblick

Smartphones und Tablets haben mittlerweile in zahlreichen Haushalten den klassischen Computer oder den Laptop weitgehend ersetzt. Im Arbeitsleben spielen sie ebenfalls eine immer bedeutendere Rolle. Auch wenn es am Markt ähnlich leistungsfähige Geräte gibt, gehören das iPad und das iPhone nach wie vor zu den beliebtesten.

iOS und iPadOS – stets aktuell

Updates für alle Geräte, kostenlos und jährlich – das bietet Apple seinen Kunden. Auch das Update auf iPadOS 26 sowie iOS 26 erhalten noch zahlreiche ältere Geräte, die ab 2020 erschienen sind. Es kann aber sein, dass Sie auf einige Funktionen verzichten müssen.

Dieses Jahr hat Apple auch die Namen seiner Betriebssysteme angeglichen. Ab 2025 erhalten alle Betriebssysteme von macOS über iOS, iPadOS bis WatchOS die gleiche Versionsnummer, die dem darauffolgenden Jahr entspricht – also „26“. Doch das Upgrade fällt dieses Jahr noch weit umfangreicher aus. Die Benutzeroberfläche erfährt tiefgreifende Änderungen, Apps wie die Telefon-App werden erheblich aufgewertet und noch mehr Funktionen von Apple Intelligence halten Einzug in die Betriebssysteme und Apps. Dank iPadOS 26 macht auch das iPad einen großen Sprung hin zum Laptop-Ersatz. Bedienung und Funktionalität nähern sich an die eines MacBook an, was viele Anwenderinnen und Anwender künftig unter Umständen eher zum iPad greifen lässt als zum MacBook oder Laptop, sofern Sie einen mobilen Computer benötigen.

Apps für weitere geniale Funktionen

Zu den weiteren Gründen für die große Beliebtheit von iPhone und iPad gehört aber auch das umfangreiche Angebot an Apps und Medien. Darunter befinden sich zudem professionelle Apps, die über eine ähnliche Funktionsvielfalt wie Ihre Pendants für macOS oder Windows verfügen. Während Sie im App Store Apps und Spiele der unterschiedlichsten und exotischsten Genres finden, stehen Ihnen im iTunes und im Book Store hingegen riesige Angebote an Musik, Filmen, Hörbüchern und E-Books zur Verfügung.

Kauf und Herunterladen gestalten sich einfach, die Bezahlung erfolgt unkompliziert über die in Ihrem Apple-Account (vormals Apple-ID) angegebene Bezahlmethode. Einmal bezahlt, können Sie die Apps und Medien auf all Ihre kompatiblen Geräte, auf denen Sie mit demselben Apple-Account angemeldet sind, herunterladen. Dann können Sie sie nutzen oder auf Ihre Abonnements zugreifen.

Die aktuellen iPhone-Modelle

Bei Apple sind seit Herbst 2025 folgende iPhone-Modelle erhältlich:

iPhone 17 Pro Max mit 256 GB – 2 TB Speicher und 6,9 Zoll

iPhone 17 Pro mit 256 GB – 1 TB Speicher und 6,3 Zoll

iPhone 17 mit 256 GB – 512 GB Speicher und 6,3 Zoll

iPhone Air mit 256 GB – 1 TB Speicher und 6,5 Zoll

iPhone 16 Plus mit 128 GB – 256 GB Speicher und 6,7 Zoll

iPhone 16 mit 128 GB Speicher und 6,1 Zoll

iPhone 16e mit 128 GB – 512 GB Speicher und 6,1 Zoll

Alle Modelle des iPhone 17 verfügen über ein OLED-Display mit Pro-Motion-Technologie (schnellere Darstellung mit 120 Hz). Das iPhone 16e ist „nur“ mit einem Super Retina XDR Display ausgestattet. Das OLED-Display fungiert beim Phone 17 auch als Always-on-Display, zeigt also auch gesperrt die Zeit, einige Widgets und Live-Aktivitäten an. Das iPhone 16e hingegen hat ein IPS-Display ohne Always-on-Funktion. Das iPhone Air ist zudem mit 5,6 mm extrem dünn. Ältere Modelle gibt es kostengünstiger bei Drittanbietern.

Geheimtipp iPhone 16e

Das iPhone SE, bislang Apples günstigeres Einstiegsmodell, wurde aus dem Programm genommen und ersetzt durch das iPhone 16e – ohne Home-Button, dafür im gleichen Formfaktor wie die höherwertige Modelle. Das Innenleben ist auf der Höhe der Zeit. Allerdings besitzt es eine einfachere Kamera und der Kamera-Button fehlt. Den neuen Action-Button besitzt es allerdings. Das iPhone 16e, auf dem selbstverständlich iOS 26 läuft, könnte das iPhone für die breite Masse sein, wäre da nicht der recht hohe Preis ab 699 Euro. Die „Straßenpreise“ liegen allerdings deutlich darunter. Im Vergleich mit ähnlich leistungsfähigen Smartphones anderer Hersteller, die unter Android laufen, ist es dennoch teuer.

Die Ausstattung Ihres iPhones

Alle erhältlichen iPhone-Modelle laufen mit dem im Herbst 2025 erschienenen iOS 26 und verfügen über ein hochauflösendes Retina-Display – in unterschiedlicher Ausstattung. Darüber hinaus unterstützen sie alle mindestens LTE und WLAN nach den Standards 802.11a/b/g/n/ac. Einen Kopfhöreranschluss besitzt keines der Modelle mehr. Ebenso liegen keine Apple EarPods mehr bei. Die Anmeldung per Fingerabdruck (Touch ID) wird bei neueren Modellen durch die Gesichtserkennung Face ID ersetzt. Die Anmeldung per bis zu sechsstelligem Code ist natürlich weiterhin möglich.

iPhone 17 Pro, iPhone 17 & iPhone Air: Die Highlights

Mit dem iPhone 17 erhält die gesamte Modellreihe (außer dem iPhone 16e) das Dynamic Island – die pillenförmige Aussparung im oberen Displaybereich – sowie ein Always-on-Display. Zudem verfügt das iPhone 17 über einen Kamerasensor mit 48 MP Auflösung und zwei Linsen für Hauptkamera sowie Ultraweitwinkel bei 1 – 2-fach optischem Zoom. Auch sonst ist die Ausstattung für ein iPhone ohne die Bezeichnung „Pro“ weiter ausgebaut worden.

Das iPhone Air hat aus Platzgründen nur eine Kameralinse erhalten. Einen 2-fach optischen Zoom besitzt es dennoch. Es ist das bisher dünnste iPhone – dennoch wurden nur geringe Abstriche bei Akkulaufzeit und Ausstattung vorgenommen. So müssen Sie etwa eine eSim (embedded SIM) nutzen. Trotz des „Leichtgewichts“ brauchen Sie keine Bedenken haben, es zu verbiegen oder einfacher zu beschädigen als bisherige iPhone-Modelle.

Das iPhone als Lebensretter: Notruf SOS

Seit dem iPhone 14 wird erkannt, ob Sie etwa einen Autounfall haben. Das iPhone ruft automatisch den Notruf an. Der Notruf-Kontakt ist, ob selbst ausgelöst oder automatisch, auch in Gebieten ohne Netzabdeckung möglich. Selbst lokale Notrufnummern werden automatisch an die europäische Notrufnummer 112 weitergeleitet und anschließend über Satelliten abgesetzt.

Das iPhone 17 Pro wurde ebenfalls erheblich aufgewertet. Sein USB-C-Port unterstützt USB 3. Die Hauptkamera besitzt eine Auflösung von 48 MP für das Normal- wie für das Ultraweitwinkelobjektiv sowie 12 MP für das Zoomobjektiv, mit bis zu 8-fach optischem Zoom. Alle Objektive verfügen über eine optische Bildstabilisierung, womit Sie verwackelte Fotos und Videos vermeiden. Der verbaute A19Pro-Chip wurde für Apple Intelligence, Fotografie, Bildbearbeitung, Videoproduktion und aufwendige Videospiele optimiert. Die meisten Anwender und Anwenderinnen können aber bedenkenlos zum deutlich günstigeren iPhone 17 oder iPhone 16e greifen.

Die aktuellen iPad-Modelle

Zurzeit sind vier unterschiedliche iPad-Modelle erhältlich: iPad mini und iPad für ein „geringeres“ Budget, das iPad Air und das teure leistungsfähige iPad Pro für professionelle Anwendungen. Auf allen aktuellen iPads läuft iPadOS 26.

Alle neueren iPad-Modelle verfügen über keine Home-Taste mehr und über ein nahezu randloses Retina-Display. Die Anmeldung erfolgt beim iPad, dem iPad Air und beim iPad mini über Touch ID, welches in die Standby-Taste rechts oben integriert wurde. Beim iPad Pro melden Sie sich über Face ID an. Alternativ ist bei allen iPads die Anmeldung per Code möglich, den Sie bei der Ersteinrichtung angeben. Suchen Sie ein Modell mit Home-Taste, müssen Sie sich bei Drittanbietern nach Restbeständen des iPad der 9. Generation aus dem Jahr 2021 umschauen. Auf diesem läuft zwar ebenfalls iPadOS 26, allerdings ohne die meisten Funktionen von Apple Intelligence.

Das iPad mini

Das iPad mini ist das kleinste iPad von Apple. Im neuen Modell, der 6. Generation steckt mit dem A17-Chip mittlerweile ein aktuelles Innenleben, das sogar Apple Intelligence unterstützt. Es ist mehr als alltagstauglich und für nahezu alle Aufgabenbereiche gut gerüstet.

Das Gerät unterstützt zudem einen kompatiblen Apple Pencil. Beim iPad mini ist es sinnvoll, die Variante mit Wi-Fi + Cellular zu wählen – denn es ist bereits 5G-fähig. Damit können Sie dann, einen Mobilfunkvertrag beziehungsweise eine Prepaid-Karte mit Datentarif vorausgesetzt, auch unterwegs ins Internet.

Das iPad 11“ (11. Generation)

Das iPad 11“ der 11. Generation ist das Brot-und-Butter-iPad von Apple. Es besitzt denselben Formfaktor wie das iPad Air oder iPad Pro und ist für die meisten Privatanwender und -anwenderinnen leistungsfähig genug. Gegenüber der 10. Generation ist es leistungsfähiger, unterstützt die allermeisten Funktionen von Apple Intelligence aber noch nicht.

Dafür ist es das günstigste iPad, das Apple gegenwärtig im Angebot hat. Zudem erhalten Sie beim iPad der 11. Generation eine größere Auswahl an Farben. Mehr iPad brauchen Sie eigentlich nicht, sofern Sie auf Eigenschaften und Funktionen der höherwertigen Modelle iPad Air und iPad Pro verzichten können.

Das iPad Air

Das iPad Air der 7. Generation, das 2025 erschienen ist, besitzt mit seinem schnelleren Innenleben sowie dem noch vor kurzer Zeit im iPad Pro und in diversen Macs verwendeten, von Apple produzierten M3-Chip, weit mehr Leistungsreserven als das iPad der 11. Generation. Der Bildschirm wurde weiter verbessert und ist dem Display des letzten iPad Pro sehr ähnlich. Außerdem ist es nun endlich neben einer Variante mit 11“ Bildschirm auch als 13“-Modell erhältlich. Preislich ist es zwischen dem iPad und dem iPad Pro angesiedelt und daher das Tablet der Wahl für alle, denen das iPad Pro zu teuer, aber das einfache iPad zu wenig leistungsfähig ist. Die Anmeldung erfolgt beim iPad Air nicht über Face ID, sondern über das in der Standby-Taste integrierte Touch ID. Das iPad Air (ab der 5. Generation) unterstützt alle aufwendigen Apps und Spiele aus dem App-Store, die mindestens einen M1-Prozessor voraussetzen!

Das iPad Pro

Der leistungsfähigste Spross der iPad-Familie ist in zwei Größen verfügbar: einem 11“ und 13“ großen, fast randlosen Display. Es ähnelt in vielerlei Hinsicht dem iPhone Pro. Es besitzt ein OLED-Display, das bessere Farben sowie ein sattes Schwarz bietet und weit weniger Strom braucht. Als erstes Gerät von Apple besitzt es sogar einen Prozessor der bislang neuesten Generation, den M4-Chip.

Es hat genug Leistungsreserven für anspruchsvolle Bild- und Videobearbeitung und taugt aufgrund seiner Größe und Geschwindigkeit als Ersatz für so manchen Laptop. Dazu trägt neben iPadOS 26 auch das Magic Keyboard für das iPad Pro eine Menge bei, das zusätzlich erworben werden muss. Das alles hat aber seinen Preis. So ist ein MacBook Air, ebenfalls mit M4-Prozessor, in der einfachsten Ausführung weit günstiger als ein iPad Pro 13“ mit Apple Pencil und Magic Keyboard.

Ein bisschen „Pro“ sind alle aktuellen iPads

Alle gegenwärtig bei Apple erhältlichen iPads besitzen mittlerweile Eigenschaften und Funktionen, die lange nur dem iPad Pro vorbehalten waren. So verfügen sowohl das iPad mini als auch das iPad Air inzwischen über ein True-Tone-Display, dessen Farbdarstellung sich automatisch an die Umgebung anpasst. Für das iPad 11‘‘ und das iPad Air der 7. Generation sind zudem die per Smart Connector verbundenen Apple Smart-Keyboards verfügbar. Das Apple Magic Keyboard mit integriertem Touchpad ist auch für das aktuelle iPad Air der 7. Generation erhältlich. Zudem unterstützen alle aktuellen iPads einen kompatiblen Apple Pencil. Damit können Sie auf dem iPad schreiben, zeichnen und malen, fast wie auf einem Blatt Papier. Es sind verschiedene Strichstärken möglich, Schraffuren und mehr. Der Apple Pencil erkennt außerdem unterschiedliche Druckstärken sowie die Haltung des Stifts. Welcher Apple Pencil mit Ihrem iPad funktioniert, erfahren Sie im Abschnitt auf S. 15. Zudem ermöglicht iPadOS 26 Multitasking und unterstützt die Arbeit mit mehreren Apps sowie Fenstern, die sich zudem in der Größe anpassen und frei platzieren lassen.

iOS 26 und iPadOS 26: Was gibt es Neues?

iOS 26 hält große Aktualisierungen bereit, und bezüglich iPadOS 26 ist es sogar das umfangreichste Upgrade überhaupt.

Neben dem Sprung in der Zählung ist die visuelle Umgestaltung der Benutzeroberfläche die augenfälligste Änderung. Hier sticht vor allem der neue „Glaslook“ ins Auge, von Apple „Liquid Glass“ genannt (engl. für „flüssiges Glas“). Er findet sich bei iOS 26 ebenso wie in iPadOS 26 und macOS 26. Einzelne Bedienelemente sind animiert und machen den Eindruck von verflüssigtem Glas. Was auf den ersten Blick schick und modern aussieht, hat aber seine Tücken. So leidet etwa der Kontrast darunter, und aufgrund der Transparenzeffekte können etwa Mitteilungen schwerer entziffert werden.

Bereits wie bei den Vorgängerversionen wurden die Möglichkeiten zur Individualisierung weiter ausgebaut. Nun lässt sich das gesamte Erscheinungsbild, ebenso wie der Sperrbildschirm und Home-Bildschirm einfarbig oder gar transparent gestalten, einschließlich der Symbole. Diese wirken zudem filigraner.

Neuerungen in altbekannten Apps

Die Telefon-App erfuhr eine grundlegende Umgestaltung. Allerdings können Sie wählen, ob Ihnen der alte oder der neue Look besser gefällt. Erwähnenswert sind allerdings die neuen Möglichkeiten des Anruffilters gegen unerwünschte Anrufe sowie eines Telefonassistenten, der etwa die undankbare Aufgabe übernimmt, in einer Warteschleife zu verharren. In der Nachrichten-App können Sie nun Onlineumfragen erstellen und den Hintergrund von Chats individualisieren. Die Foto-App wurde ebenfalls in Maßen angepasst und erhielt eine Funktion, aus Fotos dreidimensionale Bilder zu zaubern – oder zumindest die Illusion der Dreidimensionalität.

Das neue iPadOS

Das umfangreichste Upgrade erhielt iPadOS 26. So wurden die Möglichkeiten zum Multitasking, also der Arbeit mit mehreren Apps und Fenstern umfassend überarbeitet. Die Fenster erhalten eine Fenster- und Apps eine Menüleiste wie bei macOS oder Windows. Mittels drei Schaltern in den Ampelfarben, die sich links auf der Fensterleiste befinden, können Sie geschlossen, minimiert oder im Vollbild dargestellt werden. Des Weiteren lassen sie sich nach Bedarf in der Größe anpassen, frei verschieben oder platzieren – ohne jegliche Einschränkungen wie bisher. Die umständliche Steuerung über Gesten wurde ersatzlos gestrichen. Der Zugriff auf die geöffneten Apps erfolgt, in dem Sie das jeweilige Fenster antippen oder dieses über den Programmumschalter auswählen. Alternativ können Sie den bisherigen Stage Manager aktivieren, bei dem die geöffneten Fenster links aufgelistet werden. Der Stage Manager funktioniert nun endlich mit allen iPads, auf denen iPadOS 26 läuft, also auch auf dem iPad mini und dem einfachen iPad. Die Bedienung erfolgt wie bisher über das Multi-Touch-Display oder alternativ über den Apple Pencil, Tastatur und Maus oder Trackpad. Zudem wurde der Mauszeiger filigraner, so dass auch die kleinen Schalter in der Fensterleiste oder Einträge in der Menüleiste zielgenauer angeklickt werden können. Zusammen mit einer Tastaturhülle mit Trackpad, wie dem Magic Keyboard für das iPad oder einer externen Tastatur und Maus lässt sich das iPad nun fast wie ein Laptop bedienen.

Dauerbaustelle Apple Intelligence

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Apples „Apple Intelligence“ ist und bleibt jedoch eine Baustelle. Sie aktivieren es in den Einstellungen und nutzen dann die Funktionen systemweit. Leider gibt es immer noch keine „intelligente“ Version vom Sprachassistenten Siri. Was bereits gut funktioniert, sind die Text- und Schreibtools, auf die Sie in entsprechenden Apps, wie der Mail-App, der Notizen-App oder in anderen Apps zur Textverarbeitung zugreifen. Damit können Sie etwa Texte zusammenfassen lassen, überarbeiten oder umschreiben. Zudem können Sie in Safari und Mail Webseiten und E-Mails automatisch zusammenfassen lassen. Auch Abbildungen – allerdings keine fotorealistischen – können mit Image Play Ground anhand Ihrer Beschreibungen erstellt werden. In der Telefon-App können Nachrichten sowie Anrufe in Echtzeit übersetzt oder transkribiert werden. In der Fotos-App können Sie dank KI etwa störende Elemente in Fotos entfernen.

Apple legt dabei Wert auf Datenschutz. So sollen Ihre Daten weitgehend lokal verarbeitet und möglichst selten in die Cloud übertragen werden, wie das bei ChatGPT oder Microsofts Copilot der Fall ist. Bitte beachten Sie: Wie immer läuft nicht jede neue Funktion auf jedem älteren Gerät. Vor allem auf Funktionen, die neue, schnelle Hardware benötigen sowie auf Apple Intelligence nahezu im Ganzen müssen Sie bei älteren Modellen leider verzichten.

Lieferumfang des iPhones

Im Karton finden Sie neben dem iPhone das Ladekabel zum Aufladen mit einem Netzteil sowie zum Anschließen an einen Computer. Netzteil oder Kopfhörer sind nicht mehr im Lieferumfang enthalten. Daneben finden Sie nur noch ein kleines Werkzeug zum Öffnen des Steckplatzes für die Nano-SIM-Karte – sofern das von Ihnen erworbene Modell diesen noch besitzt und nicht nur eine elektronische (embedded) SIM-Karte (eSIM) unterstützt.

Lieferumfang des iPads

Neben dem iPad finden Sie im Karton nur noch ein USB-C-Kabel, aber kein Netzteil. Sofern es sich um ein iPad Wi-Fi + Cellular handelt, ist zudem ein kleines Werkzeug mit dabei, mit dem Sie den Steckplatz für die Nano-SIM-Karte öffnen können. Bei Modellen, die nur noch eSIM unterstützen, fehlt auch dieses kleine Werkzeug.

Apple Pencil

Der alte Apple Pencil 1 hat noch eine Lightning-Schnittstelle und ist auch mit allen älteren iPads kompatibel. Ansonsten gibt es auch Lightning-auf-USB-C-Adapter. Für neuere iPads ist allerdings ein Apple Pencil mit USB-C empfehlenswert. Verwenden Sie noch ein iPad Pro bis zur 5. Generation, ist der Apple Pencil 2 die richtige Wahl. Dieser lässt sich magnetisch am iPad Pro aufladen. Besitzen Sie hingegen ein aktuelles iPad Pro oder iPad Air, können Sie den Apple Pencil Pro nutzen, der mit diesen Modellen kompatibel ist und viele zusätzliche Funktionen besitzt. Ein Apple Pencil jeglicher Bauart gehört nicht zum Lieferumfang des iPads und muss bei Bedarf separat erworben werden.

Was bedeutet Wi-Fi + Cellular beim iPad?

Mit Wi-Fi bezeichnet Apple die Möglichkeit, per WLAN drahtlos ins Internet zu gelangen. Alle iPads sind WLAN-fähig. Cellular hingegen bedeutet, dass das iPad zusätzlich über einen Steckplatz für eine Nano-SIM-Karte oder über eine eingebaute eSIM für das Mobilfunknetz verfügt. Des Weiteren haben diese iPads die ebenfalls erforderliche Mobilfunk-Antenne eingebaut. Alle entsprechenden auch älteren iPads sind LTE / 4G kompatibel. Die aktuellen Modelle unterstützen auch den Mobilfunkstandard 5G. Dieser muss allerdings auch von Ihrem Mobilfunkprovider bereitgestellt und in Ihrem Mobilfunkvertrag enthalten sein.

Das iPhone im Überblick

Nachdem Sie Ihr neues iPhone erworben und ausgepackt haben, schauen Sie es sich zunächst einmal genauer an.

iPhone (Vorderseite)

1Multi-Touch-Display: Das iPhone wird per Fingertipps und Gesten auf dem Bildschirm bedient.

2Dynamic Island: Diese Aussparung existiert seit der iPhone 14 Pro-Serie, ab dem iPhone 16 besitzen sie alle Modelle. Hier werden Mitteilungen und Aktivitäten eingeblendet, etwa laufende Musiktitel.

3FaceTime-Kamera: Die Frontkamera dient zur Videotelefonie per FaceTime-App sowie für Selfies.

4Frontlautsprecher: Von hier kommt der Ton bei Anrufen.

iPhone (Seiten und Rückseite)

5Kameras: Das iPhone verfügt über eine Weitwinkel- und eine Ultraweitwinkelkamera zum Fotografieren und Filmen. Alle Pro-Modelle besitzen eine dritte Kamera mit optischem Zoom.

6TrueTone-Blitz, Rückmikrofon, LiDAR-Scanner: TrueTone sorgt für natürliches Licht bei Fotos. Das Mikrofon sorgt für Ton bei Videos. LiDAR vermisst Umgebungen mit Laserlicht in 3D.

7Seitentaste / Standby-Taste: Mit dieser Taste schicken Sie Ihr iPhone in den Ruhezustand oder wecken es wieder auf.

8Lautstärketasten: Lautstärkeregulierung

9Schalter Klingeln / Lautlos oder Aktionstaste: Wechseln Sie hiermit schnell in den Modus lautlos (bzw. vibrieren). Ab dem iPhone 15 Pro können Sie der Aktionstaste unterschiedliche Funktionen zuweisen (siehe S. 30).

10Nano-SIM-Kartenfach: Bei iPhone 13 und älter kommt hier die Nano-SIM hinein. Öffnen Sie es mit dem mitgelieferten Werkzeug.

11Lautsprecher: Links und rechts des Anschlusses sind die Lautsprecher verbaut.

12USB-C oder Lightning-Schnittstelle: Verbindung mit der Außenwelt und Akku laden.

13Mikrofon: Das Mikrofon für Telefonie.

14Kamerataste: Ab dem iPhone 16 und 16 Pro können Sie hier die Kamera-App starten und durch die Kamerafunktionen wechseln. Das iPhone 16e besitzt keine Kamerataste

Das iPad im Überblick

Schauen Sie sich Ihr neues iPad etwas genauer an. Zunächst geht es um die Vorderseite.

iPad (Vorderseite und Seiten)

1Multi-Touch-Display: Die Benutzeroberfläche wird über Fingertipps sowie Gesten auf dem Multi-Touch-Display bedient.

2FaceTime-Kamera: Die FaceTime-Kamera dient zur Videotelefonie über die FaceTime-App oder etwa Teams oder Zoom.

3Mikrofon: Das Mikrofon dient zur Videotelefonie über Face-Time und andere Apps oder zur Spracheingabe über Siri.

4Seitentaste: schaltet das iPad in Standby und weckt es wieder auf. Beim iPad Air und iPad mini befindet sich hier Touch ID.

5Lautsprecher: Hier befinden sich die internen Lautsprecher des iPads. Das iPad Pro besitzt vier Lautsprecher, zwei an der Unterseite und weitere zwei an der Oberseite.

6USB-C-Schnittstelle: Die USB-C-Schnittstelle dient zum Aufladen des iPads oder zum Verbinden mit Ihrem Computer. Zudem können Sie hier per Adapter eine SD-Karte, einen USB-Stick oder eine Festplatte anschließen.

7Smart-Connector und magnetischer Anschluss für den Apple Pencil (soweit vorhanden): Das aktuelle iPad Pro sowie iPad Air besitzen einen sogenannten Smart Connector. Über diesen wird das Magic Keyboard von Apple angeschlossen und mit Strom versorgt. Auch beim iPad der 10. und 11. Generation ist dieser vorhanden, um das dazu kompatible Magic Keyboard Folio nutzen zu können. Auf der gegenüberliegenden Seite aller aktuellen iPads befindet sich zudem der magnetische Anschluss für den passenden Apple Pencil. Der kompatible Apple Pencil kann dort befestigt sowie dort (außer beim iPad der 10. und 11. Generation) auch aufgeladen werden.

8Laut / Leise-Tasten: Hier erhöhen oder verringern Sie die Lautstärke Ihres Geräts. Das funktioniert auch, wenn sich das iPad im Ruhezustand befindet.

9Nano-SIM-Karteneinschub: Im Nano-SIM-Karteneinschub bringen Sie die Nano-SIM-Karte Ihres Mobilfunkproviders unter. Nur dann können Sie – wenn die Karte aktiviert und die Verbindung gut genug ist – über das Mobilfunknetz ins Internet.

iPad (Rückseite)

10True-Tone-Blitz: Der True-Tone-Blitz ist ein kleines eingebautes Blitzgerät, das Sie bei Bedarf hinzuschalten können, wenn Sie ein Foto bei schlechten Lichtverhältnissen machen wollen.

11Kamera: Mit der Kamera und der dazugehörigen Fotos-App nehmen Sie Fotos und Videos auf. Die Qualität ist je nach iPad und verbauter Kamera und der Lichtsituation unterschiedlich.

12LiDAR-Scanner: Das iPad Pro (ab dem iPad Pro 12,9“ der 5. Generation, erschienen im Jahr 2021) verfügt über einen LiDAR-Scanner, der per Laser optisch Entfernungen misst. Dieser ist vor allem für Augmented-Reality-Apps nützlich. So können Sie beispielsweise mit der Maßband-App von iPadOS 18 grob Entfernungen messen, mit der Möbel-App eines bekannten schwedischen Möbelhauses virtuell Möbel im Zimmer platzieren – und vieles mehr.

Einrichten und bedienen

Bevor Sie Ihr neues iPhone oder iPad verwenden, müssen Sie es aktivieren und einrichten. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Kapitel. Außerdem zeigen wir Ihnen die Grundlagen der Bedienung der Smartphones und Tablets von Apple.

Aufladen und SIM-Karte einsetzen

Bevor Sie Ihr iPhone und iPad das erste Mal einschalten, sollten Sie es aufladen. Dazu verbinden Sie das beiliegende Lightning- oder USB-C-auf-USB-Kabel mit der Schnittstelle Ihres Geräts und dem USB-Netzteil. Schließen Sie dieses an die Stromversorgung an und warten Sie, bis auf dem Display angezeigt wird, dass der Akku zu 100 Prozent geladen ist. Entfernen Sie nun das Kabel.

Nano-SIM-Karte einsetzen oder eSIM aktivieren

Ihr iPhone oder iPad Wi-Fi + Cellular benötigt eine Nano-SIM-Karte, die Sie von Ihrem Mobilfunkprovider erhalten. Öffnen Sie mit dem beiliegenden kleinen Werkzeug das Nano-SIM-Kartenfach:

1Stecken Sie das Werkzeug in das kleine Loch an der Seite.

2Die Halterung öffnet sich und Sie können diese herausziehen.

3Legen Sie Ihre Nano-SIM-Karte in die Halterung und stecken Sie die Halterung samt Nano-SIM-Karte in das Nano-SIM-Kartenfach.

Die aktuellen iPhone- und iPad-Modelle sind mittlerweile eSIM- (embedded SIM)/Apple-SIM-fähig, das heißt, sie benötigen keine SIM-Karte mehr. Dazu zählen das iPad Pro und das iPad Air ab der 3. Generation, das iPad ab der 7. und das iPad mini ab der 5. Generation sowie die iPhone-Modelle ab dem iPhone XS. Wie Sie eine eSIM einrichten, erfahren Sie bei Ihrem Mobilfunkprovider. Meist scannen Sie dazu einen QR-Code ein und folgen dann den entsprechenden Anweisungen.

Eine eSIM vom alten iPhone übernehmen

Nutzen Sie auf Ihrem alten iPhone noch eine Nano-SIM-Karte, dann lässt sich diese gegebenenfalls umgewandelt als eSIM auf das neue iPhone übernehmen. Allerdings muss dazu auf dem alten iPhone mindestens iOS 16 installiert sein. Aktivieren Sie außerdem Bluetooth. Anschließend gehen Sie wie folgt vor:

1Öffnen Sie auf dem neuen iPhone die Einstellungen und tippen Sie auf Mobilfunk.

2Tippen Sie anschließend auf Mobilfunk konfigurieren.

3Schließlich tippen Sie auf Von einem anderen iPhone übertragen und folgen den Anweisungen.

4Beachten Sie, dass die Telefonnummer und Nano-SIM-Karte dann auf dem alten iPhone deaktiviert wird und nicht mehr funktioniert.

Einschalten und erstmalig einrichten

Bevor Sie das iPhone oder iPad Wi-Fi + Cellular benutzen können, muss es nach dem Einschalten aktiviert werden.

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