Handbuch Motorische Tests -  - E-Book

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Beschreibung

Das Handbuch enthält eine Zusammenstellung von über 300 Diagnoseverfahren, die eine Erfassung und Beurteilung motorischer Handlungen und motorischen Verhaltens auf der Ebene von Fähigkeiten, Funktionen und Verhaltensaspekten möglich machen. Die vollständige Neubearbeitung des 1987 erstmals erschienenen »Handbuches motorischer Tests« trägt der Ausdifferenzierung und der Erschließung neuer Tätigkeitsfelder in der Sportwissenschaft und der zunehmenden Bedeutung von körperlicher Aktivität und Sport für die motorische Entwicklung und die Gesundheit im Lebenslauf Rechnung. Neben Verfahren für die traditionellen Anwendungsfelder sportwissenschaftlicher Diagnostik werden auch motorische Diagnoseverfahren für die Bereiche Gesundheits- und Rehabilitationssport, Sporttherapie, Moto- und Sonderpädagogik, Entwicklungs- und Gesundheitspsychologie dargestellt. Die Tests und Fragebogen werden anhand eines Kriterienrasters nach den Aspekten Dokumentation, Konzeption und Teststatistik beschrieben und zusätzlich kommentiert. Der Leser erhält durch diese differenzierte Beschreibung sowie durch zusammenfassende Tabellen und Systematisierungen eine praxisorientierte Entscheidungshilfe für die Auswahl und Anwendung von Tests und Fragebögen.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Klaus Bös

(Hrsg.)

Handbuch Motorische Tests

Sportmotorische Tests, Motorische Funktionstests, Fragebögen zur körperlich-sportlichen Aktivität und sportpsychologische Diagnoseverfahren

3., überarbeitete und erweiterte Auflage

Prof. Dr. Klaus Bös, geb. 1948. 1969–1975 Mathematik- und Sportstudium in Heidelberg. 1975–1987 Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg. 1980 Promotion. 1986 Habilitation. 1987–1998 Universitätsprofessor am Institut für Sportwissenschaft der Universität Frankfurt. 1999–2012 Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft an der Universität Karlsruhe. Seit 2013 distinguished Senior Fellow am KIT. Arbeitsschwerpunkte: Sportentwicklung, Gesundheitssport, Diagnostik, Motorik und Schulsport.

Die erste Auflage des Buches ist 1987 unter dem Titel „Handbuch sportmotorischer Tests“ erschienen.

Copyright-Hinweis:

Das E-Book einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar.

Der Nutzer verpflichtet sich, die Urheberrechte anzuerkennen und einzuhalten.

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Merkelstraße 3

37085 Göttingen

Deutschland

Tel.: +49 551 999 50 0

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[email protected]

www.hogrefe.de

Umschlagabbildung: © technotr – iStock.com by Getty Images

Satz: Mediengestaltung Meike Cichos, Göttingen

Format: EPUB

3., überarbeitete und erweiterte Auflage 2017

© 1987, 2001 und 2017 Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Göttingen

(E-Book-ISBN [PDF] 978-3-8409-2369-2; E-Book-ISBN [EPUB] 978-3-8444-2369-3)

ISBN 978-3-8017-2369-9

http://doi.org/10.1026/02369-000

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Diese Bestimmungen gelten gegebenenfalls auch für zum E-Book gehörende Audiodateien.

Anmerkung:

Sofern der Printausgabe eine CD-ROM beigefügt ist, sind die Materialien/Arbeitsblätter, die sich darauf befinden, bereits Bestandteil dieses E-Books.

Zitierfähigkeit: Dieses EPUB beinhaltet Seitenzahlen zwischen senkrechten Strichen (Beispiel: |1|), die den Seitenzahlen der gedruckten Ausgabe und des E-Books im PDF-Format entsprechen.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort zur 3. Auflage

Einleitung

Zum Aufbau des Buchs

Kriterienraster zur Darstellung der diagnostischen Verfahren

Erläuterungen der Kriterien

1 Testaufgaben zur Erfassung von Komponenten der motorischen Leistungsfähigkeit

1.1 Ausdauertests (Lars Schlenker und Klaus Bös)

1.1.1 Ausdauer – Definition, Systematisierung und Messung

1.1.2 Aerobe Ausdauertests

1.1.3 Anaerobe Ausdauertests

1.1.4 Weitere Testaufgaben zur Erfassung der Ausdauerleistungsfähigkeit

1.2 Krafttests (Lars Schlenker und Klaus Bös)

1.2.1 Kraft – Definition, Systematisierung und Messung

1.2.2 Maximalkrafttests

1.2.3 Schnellkrafttests

1.2.4 Kraftausdauertests

1.2.5 Weitere Testaufgaben zur Erfassung der Kraft

1.3 Schnelligkeitstests (Lars Schlenker und Klaus Bös)

1.3.1 Schnelligkeit – Definition, Systematisierung und Messung

1.3.2 Aktionsschnelligkeitstests

1.3.3 Reaktionsschnelligkeitstests

1.3.4 Weitere Testaufgaben zur Erfassung der Schnelligkeit

1.4 Koordinationstests (Susanne Tittlbach und Klaus Bös)

1.4.1 Koordination – Definition, Systematisierung und Messung

1.4.2 Tests für Koordination unter Zeitdruck

1.4.3 Tests für Koordination unter Präzisionsdruck

1.4.4 Weitere Testaufgaben zur Erfassung der Koordination

1.5 Beweglichkeitstests (Lars Schlenker und Klaus Bös)

1.5.1 Beweglichkeit – Definition, Systematisierung und Messung

1.5.2 Testbeschreibungen

1.5.3 Weitere Testaufgaben zur Erfassung der Beweglichkeit

1.6 Körperkonstitutionstests (Janina Krell-Rösch und Steffen Schmidt)

1.6.1 Körperkonstitution – Definition, Systematisierung und Messung

1.6.2 Einfache Verfahren zur Bestimmung der Körperkonstitution

1.6.3 Komplexe Verfahren zur Bestimmung der Körperkonstitution

1.6.4 Weitere Verfahren zur Bestimmung der Körperkonstitution

2 Testbatterien und Testprofile zur Erfassung von Komponenten der motorischen Leistungsfähigkeit

2.1 Einleitung zu motorischen Testbatterien und Testprofilen

2.2 Tests für Kinder und Jugendliche

2.2.1 Konditions- und Fitnesstests (Klaus Bös, Susanne Tittlbach & Lars Schlenker)

2.2.2 Koordinations- und Entwicklungstests (Christina Reichenbach & Klaus Bös)

2.2.3 Diagnostische Verfahren für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsbeeinträchtigungen (Christina Reichenbach)

2.2.4 Verfahren zur Diagnostik im Schuleingangsbereich (Christina Reichenbach)

2.3 Motorische Testbatterien und Testprofile für Erwachsene (Klaus Bös & Susanne Tittlbach)

2.3.1 Tests für Erwachsene – Systematisierung

2.3.2 Konditions- und Fitnesstests

2.3.3 Koordinationstests

2.3.4 Historisch bedeutsame Tests

2.3.5 Weitere Tests für Erwachsene

3 Motorische Tests für die bewegungsbezogene Gesundheitsförderung

3.1 Motorische Tests für die bewegungsbezogene Gesundheitsförderung – Systematisierung und Übersicht

3.2 Einzeltests zur Erfassung motorischer Grundfunktionen

3.2.1 Einzeltests zur Erfassung der Herz-Kreislauf-Funktion

3.2.2 Einzeltests zur Erfassung der Muskelfunktion

3.2.3 Einzeltests zur Erfassung von Beweglichkeit und Haltung

3.2.4 Testverfahren zur Erfassung des Gleichgewichts

3.2.5 Tests zur Erfassung der Gehfähigkeit und Funktion der unteren Extremitäten

3.2.6 Tests zur Erfassung der Funktion der oberen Extremitäten und der Hand

3.3 Komplexe Untersuchungsverfahren und Testbatterien zur Erfassung motorischer Grundfunktionen

3.3.1 Systematisierung und Übersicht

3.3.2 Testbeschreibungen

3.3.3 Tabellarisch erfasste Tests

3.4 Skalen und Fragebögen zur Erfassung motorischer Funktionen

3.4.1 Systematisierung und Übersicht

3.4.2 Skalen und Fragebögen zur Erfassung motorischer Alltagsfunktionen

3.4.3 Fragebögen zu motorischen Funktionen

3.4.4 Skalen und Fragebögen zur Erfassung arbeitsbezogener motorischer Funktionen

3.4.5 Skalen und Fragebögen zur Erfassung der Mobilität und Teilhabe

3.4.6 Skalen zur Risikoabgrenzung beim Sporttreiben

4 Diagnoseverfahren zur Erfassung von körperlich-sportlicher Aktivität

4.1 Fragebögen und Selbsteinschätzungsverfahren zur Erfassung von körperlich-sportlicher Aktivität

4.1.1 Konzeptionelle Vorüberlegungen zu Fragebögen und Selbsteinschätzungsverfahren zur Erfassung von körperlich-sportlicher Aktivität (Nadine Will, Steffen Schmidt & Alexander Woll)

4.1.2 Fragebögen und Selbsteinschätzungsverfahren zur Erfassung von körperlich-sportlicher Aktivität für Kinder und Jugendliche (Nadine Will & Alexander Woll)

4.1.3 Fragebögen und Selbsteinschätzungsverfahren zur Erfassung von körperlich-sportlicher Aktivität für Erwachsene (Steffen Schmidt & Alexander Woll)

4.1.4 Weitere Fragebögen und Selbsteinschätzungsverfahren (Nadine Will, Steffen Schmidt & Alexander Woll)

4.2 Apparative Verfahren (Birte von Haaren & Nathalie Siegel)

4.2.1 Einführung und Operationalisierung

4.2.2 Laborbasierte apparative Verfahren

4.2.3 Feldbezogene apparative Verfahren

5 Sport- und gesundheitspsychologische Tests

5.1 Diagnoseverfahren zur Erfassung von Angst und positivem und negativem Affekt in Sport- und Bewegungswissenschaften (Lena Lämmle & Christina Oedl)

5.2 Diagnoseverfahren zur Erfassung von Erholung und Belastung/Beanspruchung, sowie Stress und Coping in Sport- und Bewegungswissenschaften (Lena Lämmle & Christina Oedl)

5.3 Diagnoseverfahren zur Erfassung von Motivation, Selbstregulation und Wohlbefinden in Sport- und Bewegungswissenschaften

5.3.1 Diagnoseverfahren zur Erfassung von Motivation (Lena Lämmle)

5.3.2 Diagnoseverfahren zur Erfassung von Selbstregulation (Lena Lämmle)

5.3.3 Diagnoseverfahren zur Erfassung von Wohlbefinden (Lena Lämmle, Christina Oedl & Susanne Tittlbach)

5.3.4 Weitere tabellarisch erfasste Verfahren (Lena Lämmle, Christina Oedl & Susanne Tittlbach)

5.4 Diagnoseverfahren zur Erfassung von körper-, selbst- und fremdbezogenen Aspekten in Sport- und Bewegungswissenschaften

5.4.1 Diagnoseverfahren zur Erfassung von Kontrollüberzeugungen und Körperkontrolle (Lena Lämmle, Christina Oedl & Susanne Tittlbach)

5.4.2 Diagnoseverfahren zur Erfassung von Selbstkonzept und Selbstwertgefühl (Lena Lämmle, Christina Oedl & Susanne Tittlbach)

5.4.3 Diagnoseverfahren zur Erfassung verschiedener sozialer Aspekte (Lena Lämmle)

5.4.4 Weitere tabellarisch erfasste Diagnoseverfahren (Lena Lämmle, Christina Oedl & Susanne Tittlbach)

Anhang

A Testtheoretische Grundlagen

A.1 Testkonzeption

A.1.1 Definitorische Bestimmung motorischer Tests

A.1.2 Konstruktionsstrategien bei motorischen Tests

A.1.3 Gültigkeitsbereiche sportmotorischer Tests

A.2 Konstruktionsablauf sportmotorischer Tests

A.3 Testtheoretische Grundlagen von motorischen Tests

A.3.1 Messtheoretische Grundlagen

A.3.2 Messvorschriften bei motorischen Testaufgaben

A.3.3 Einige Anmerkungen zur klassischen Testtheorie

A.4 Testgütekriterien

A.4.1 Objektivität

A.4.2 Reliabilität

A.4.3 Validität

A.4.4 Ökonomie, Vergleichbarkeit und Nützlichkeit eines Tests

A.4.5 Testnormierung

A.4.6 Rohwertverteilung

A.4.7 Itemschwierigkeiten

A.4.8 Trennschärfe

A.5 Normskalen

A.5.1 Darstellung von Normwerten

A.5.2 Präzision von Normwerten

A.5.3 Normierungsstichprobe

A.5.4 Veränderung von Normwerten

A.6 Testanwendung

A.6.1 Diagnostische Situation

A.6.2 Testdurchführung

A.6.3 Messwertaufnahme und -verarbeitung

A.7 Verwertungszusammenhang testdiagnostischer Daten

A.7.1 Anwendungsfelder motorischer Diagnostik

A.7.2 Testdiagnostische Entscheidungsprozesse

B Verzeichnisse

B.1 Literaturverzeichnis

B.2 Verzeichnis der Testnamen

B.3 Verzeichnis der Testautoren

B.4 Stichwortverzeichnis

|VII|Vorwort zur 3. Auflage

Die erste Auflage des Handbuches „Motorische Tests“ wurde 1987 erstmals publiziert, die zweite Auflage folgte 2001 und 16 Jahre später liegt nun im Jahre 2017 die 3. Auflage vor.

In den drei Jahrzehnten seit der Erstauflage hat sich die Sportwissenschaft weiter ausdifferenziert und interdisziplinär orientiert. Ihre Forschungsthemen und Ergebnisse sind für andere Wissenschaftsdisziplinen interessant geworden und haben gar andere Wissenschaftsdisziplinen zunehmend beeinflusst.

Die Bedeutung von körperlich-sportlicher Aktivität und motorischer Leistungsfähigkeit auf die lebenslange Gesundheit ist vielfältig belegt. Darüber hinaus mehren sich die Studien, in denen positive Transferwirkungen von Aktivität und Fitness auf andere Dimensionen der Persönlichkeit und des Verhaltens nachgewiesen wird.

Die empirische Erforschung der Motorik sowie angrenzender Persönlichkeitsbereiche setzt dabei die Existenz von aussagekräftigen diagnostischen Verfahren voraus. Es ist der Gegenstand dieses Buches einen Überblick über Verfahren zu geben, die im Zusammenhang mit der Erforschung der Motorik in den Disziplinen der Sportwissenschaft sowie in angrenzenden Wissenschaften wie Medizin, Psychologie oder Pädagogik Anwendung finden.

Das Handbuch umfasst mehr als 300 Testverfahren, die jeweils ausführlich kommentiert werden; zahlreiche weitere Verfahren werden tabellarisch aufgelistet. Das Buch ist als Nachschlagewerk konzipiert und kann für die konkrete Testanwendung nicht die Nutzung der dazugehörigen Manuale ersetzen.

Der Schwerpunkt des Handbuches liegt weiterhin auf den motorischen Tests. Hier wurden nun erstmals auch Einzeltests aufgenommen, weil diese in der diagnostischen Praxis häufig mehr Relevanz besitzen als Testbatterien und Testprofile. Insgesamt umfasst das Buch rund 40 Einzeltests (Kap. 1) und mehr als 60 Testbatterien und Testprofile (Kap. 2). Differenziert wird dabei nach den Inhaltsbereichen (motorische Fähigkeiten) sowie nach Zielgruppen (Kinder und Jugendliche, Erwachsene). Neu aufgenommen wurden in Kapitel 2 auch diagnostische Verfahren für spezifische Anwendungsfelder (Entwicklungsbeeinträchtigungen, Schuleingangsbereich).

Für Mediziner, Physiotherapeuten und Psychologen sind vor allem die Funktionstests in Kapitel 3 von Interesse. Hier werden fast 100 Verfahren beschrieben, die vor allem für Gesundheitssport, Rehabilitationssport, Physiotherapie und klinische Psychologie von Interesse sind.

Kapitel 4 befasst sich mit Diagnoseverfahren zur Erfassung der körperlich-sportlichen Aktivität. Neu in diesem Kapitel ist die Aufnahme apparativer Messverfahren. Insgesamt enthält das Kapitel 4 fast 80 Fragebögen und eine Reihe apparativer Diagnosemethoden, wobei hier nicht einzelne Verfahren, sondern die Messprinzipien besprochen werden.

Kapitel 5 schließlich beinhaltet die breite Palette (sport-)psychologischer Verfahren, die in Verbindung mit sportwissenschaftlichen Fragestellungen zum Einsatz kommen. In vier Unterkapiteln werden knapp 40 Verfahren ausführlich kommentiert.

|VIII|Im Vorfeld zur Überarbeitung des Handbuches haben wir neben einer Literaturrecherche zu Testentwicklungen und Testanwendungen für den Zeitraum 2000–2014 auch eine Umfrage bei rund 100 Testexperten zu neueren Testentwicklungen und Anregungen für die Neuauflage durchgeführt. Im Literaturverzeichnis haben wir alle verwendeten Quellen aufgenommen. Ergänzende Literatur zu den einzelnen Tests stehen zusätzlich direkt bei den einzelnen Testverfahren.

Die Überarbeitung dieses Handbuches hat sehr viel Zeit und Ressourcen beansprucht und der Kreis der Autoren hat sich gegenüber der zweiten Auflage stark vergrößert.

Ich danke allen 14 Autorinnen und Autoren ganz herzlich für Ihren Einsatz und die fristgerechte Bearbeitung ihrer Kapitel. In der Gliederung sowie in den Kapiteln werden die Autoren genannt, die diese Inhalte bearbeitet haben. Diese Bearbeiter haben auch entschieden, welche Verfahren in die Neuauflage aufgenommen werden.

Soweit uns dies möglich war, haben wir auch die Testautoren um Unterstützung gebeten. Eine ganze Reihe der Testbeschreibungen wurden dankenswerterweise autorisiert, in einzelnen Fällen haben uns auch Bearbeiter außerhalb des Autorenteams bei den Testbeschreibungen unterstützt. In diesen Fällen werden die Namen direkt bei den Verfahren genannt.

Die schwierige Leitung der redaktionellen Arbeit hat Lars Schlenker übernommen. Er hat in mustergültiger Weise die Autoren und Hilfskräfte koordiniert. Ohne ihn wäre dieses Werk sicherlich nicht fertiggestellt worden. Unsere Hilfskräfte Benedikt Becker, Meike Kloe und Ina Münkel haben sich sehr engagiert und waren in der „heißen“ Phase der Bearbeitung fast rund um die Uhr mit Recherchen und Korrekturen beschäftigt.

Trotz aller Bemühungen wird ein Buch dieses Umfanges nicht fehlerfrei sein. Wir sind Ihnen, liebe Leser sehr dankbar, wenn sie uns Fehler und Aktualisierungen rückmelden.

Abschließend bedanke ich ganz herzlich beim Hogrefe Verlag, der alle redaktionellen Arbeiten dieses umfangreichen Werkes kompetent und effizient gemeistert hat.

Karlsruhe, im Frühjahr 2017

Klaus Bös

|IX|Einleitung

Zum Aufbau des Buchs

Das vorliegende Handbuch enthält eine Zusammenstellung von über 300 Diagnoseverfahren.

In den ersten drei Kapiteln werden Tests zur Erfassung und Beurteilung motorischer Fähigkeiten (Kap. 1 und 2) und Funktionen (Kap. 3) vorgestellt. Im Kapitel 4 geht es um Verfahren zur Erfassung körperlich-sportlicher Aktivität und im Kapitel 5 werden sportpsychologische Verfahren beschrieben.

Kapitel 1 befasst sich mit allgemeinen motorischen Einzeltests zur Erfassung von motorischen Fähigkeiten.

Dieses Kapitel ist gegliedert in die motorischen Fähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit sowie deren Differenzierungen (Kap. 1.1 bis 1.5). Den Abschluss dieses Kapitels bilden Verfahren zur Messung der Konstitution (Kap. 1.6).

Kapitel 2 enthält Testbatterien und Testprofile zur Erfassung der motorischen Leistungsfähigkeit. Dabei wird auf einer ersten Gliederungsebene unterschieden in Tests für Kinder und Jugendliche (Kap. 2.2) sowie Tests für Erwachsene (). Auf einer zweiten Gliederungsebene werden jeweils Konditions- und Koordinationstests unterschieden. In den Einleitungen der Unterkapitel von werden auch die Inhaltsbereiche Kondition und Fitness () sowie Koordination und Entwicklung () kurz definiert.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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