Hebräisch - Wort für Wort: Kauderwelsch-Sprachführer von Reise Know-How - Roberto Strauss - E-Book

Hebräisch - Wort für Wort: Kauderwelsch-Sprachführer von Reise Know-How E-Book

Roberto Strauss

4,9
8,99 €

Beschreibung

Die Sprachführer der Kauderwelsch-Reihe orientieren sich am typischen Reisealltag und vermitteln auf unterhaltsame Weise das nötige Rüstzeug, um ohne lästige Büffelei möglichst schnell mit dem Sprechen beginnen zu können, wenn auch vielleicht nicht immer druckreif. Besonders hilfreich ist hierbei die Wort-für-Wort-Übersetzung, die es ermöglicht, mit einem Blick die Struktur und "Denkweise" der jeweiligen Sprache zu durchschauen. Das Buch enthält neben einer Fülle praktischer Tipps vor allem typische Gesprächssituationen und (so weit wie nötig) auch die wichtigsten Regeln der Grammatik. Der "Sprechführer" ist dabei so angelegt, dass man möglichst schnell in die Lage versetzt wird, wirklich zu sprechen und kleine Unterhaltungen zu führen. Was über die Sprache, das Land und seine Bewohner gesagt wird, soll nicht nur informieren, sondern auch motivieren, damit das Lernen Spaß macht. Israel ist zwar klein, was seine Ausdehnung angeht, im Weltgeschehen ist es aber fast überall präsent. Wer mit offenen Augen nach Israel kommt, dem bietet sich ein ganz anderes Bild als das in den Medien, und vielleicht findet man auf seiner Reise etwas, das eigentlich das Ziel jeder Reise sein sollte: Verständnis für das Land. Bei diesem Unterfangen kann das Erlernen von Hebräisch sehr weiterhelfen, denn wenn man sich die Mühe macht, einige Worte der Landessprache zu sprechen, wird das viele Türen öffnen: Man wird als Gast gesehen, und nicht nur als Tourist. Mit Aussprachebeispielen, um sich ausgewählte Wörter, Sätze und Redewendungen aus dem Buch anhören. Umfangreicheres Tonmaterial (Kauderwelsch Aussprachetrainer Hebräisch) separat als CD oder Download erhältlich.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 109

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Inhalt

Vorwort

Begleitendes Tonmaterial

Hinweise zur Benutzung

Über die Sprache

Das hebräische Alphabet

Aussprache

Drei Wörter zum Warmwerden

Grammatik

Artikel und Hauptwörter

Eigenschaftswörter

Umstandswörter

Persönliche Fürwörter

Sein oder Haben?

Verneinung

Fragen, Fragewörter

Die Fälle

Verben und Zeiten

Verhältniswörter

Bindewörter

Dieses & Jenes / Hier & Dort

Zahlen & Zählen

Die Zeit

Ländernamen

Konversation

Begrüßen, Redewendungen

Handzeichen

Unterwegs ...

Wohnen, Übernachten

Essen und Trinken

Einkaufen

Haus und Familie

Im Kibbuz

Religion

Bürokratisches

Post, Bank, Telefon

Krank sein

Umgangssprache, Jiddisch

Liebesgeflüster

Schimpfen & Fluchen

Anhang

Bücher zum Weiterlernen

Beugungsschema

Wörterliste Deutsch-Hebräisch

Wörterliste Hebräisch-Deutsch

Der Autor

Impressum

 

Das Wichtigste im Überblick

 

Nichts verstanden? — Weiterlernen!

Die wichtigsten Fragewörter

Die wichtigsten Fragen

Die wichtigsten Richtungsangaben

Die wichtigsten Zeitangaben

Die wichtigsten Floskeln und Redewendungen

Zahlen

Lautschrift

Alphabet

Vorwort

Israel – klein zwar an Ausdehnung, aber unverhältnismäßig größer ist der Platz, den es in den Medien einnimmt. Hier gibt es wahrscheinlich die größte Anzahl von Korrespondenten pro Quadratmeter auf der Welt. Trotzdem ist für die meisten die Lage alles andere als klar. Wer aber mit offenen Augen und Ohren hier herkommt, dem wird sich ein ganz anderes Bild darbieten. Vielleicht wird er seine Ansichten verändern, vielleicht wird er auch völlig verwirrt sein, jedenfalls aber wird er sein Bild verfeinern und differenzieren. Und vielleicht wird er etwas bekommen, etwas, das eigentlich das Ziel jeder Reise ist: Verständnis.

Und genau dabei kann Hebräisch enorm weiterhelfen. Zwar kommt man auch mit Englisch überall recht oder schlecht durch, aber man ist und bleibt ein Tourist. Gibt man sich aber Mühe, die Sprache zu sprechen (wenn auch nicht perfekt), so wird das viele Türen öffnen: Man wird als Gast gesehen, und nicht nur als Tourist.

Der Kauderwelsch-Band „Hebräisch“ vermittelt die wichtigsten Grammatikkenntnisse übersichtlich und einfach erklärt. Auf überflüssigen Grammatikballast wurde weitgehend verzichtet. Ziel ist es, mit Hilfe der Wort-für-Wort-Übersetzung selbständig neue Sätze zu bilden. Mit ein wenig Mut und Phantasie kann man damit schon kleinere Gespräche führen. Wenn auch die Sätze grammatikalisch nicht einwandfrei sind, so kommt es doch auf die Verständigung an. Der Konversationsteil ist nach wichtigen (touristischen) Alltagssituationen geordnet. Hilfreiche Tips und nützliche Ratschläge ergänzen die einzelnen Kapitel.

Begleitendes Tonmaterial

Zu diesem Buch ist zusätzlich ein AusspracheTrainer als MP3-Download erhältlich unter https://www.reise-know-how.de/produkte/kauderwelsch-aussprachetrainer-und-audio/aussprachetrainer-hebraeisch-mp3-1264

Auch erhältlich auf Audio-CD unter https://www.reise-know-how.de/produkte/kauderwelsch-aussprachetrainer-und-audio/aussprachetrainer-hebraeisch-audio-cd-118

Der AusspracheTrainer enthält alle Sätze und Redewendungen, die in diesem Buch mit einem markiert sind.

Hörproben:In ausgewählten Kapiteln im Konversationsteil dieses Buches können Sie sich unter den dort angegebenen Links Ausschnitte aus dem AusspracheTrainer anhören.

Hinweise zur Benutzung

Der Kauderwelsch-Band Hebräisch ist in drei wichtige Abschnitte gegliedert:

Grammatik: Die Grammatik beschränkt sich auf das Wesentliche und ist so einfach wie möglich gehalten. Deshalb sind auch nicht sämtliche Ausnahmen und Unregelmäßigkeiten der Sprache erklärt. Natürlich kann man die Grammatik auch überspringen und sofort mit dem Konversationsteil beginnen. Wenn dann Fragen auftauchen, kann man immer noch in der Grammatik nachsehen.

Konversation: In diesem Teil finden Sie Sätze aus dem Alltagsgespräch, die Ihnen einen ersten Eindruck vermitteln sollen, wie die hebräische Sprache „funktioniert“, und Sie auf das vorbereiten sollen, was Sie später in Israel hören werden.

Wort-für-Wort-Übersetzung: Jede Sprache hat ein typisches Satzbaumuster. Um die sich vom Deutschen unterscheidende Wortfolge hebräischer Sätze zu verstehen, ist die Wort-für-Wort-Übersetzung in kursiver Schrift gedacht. Jedem hebräischen Wort entspricht ein Wort in der Wort-für-Wort-Übersetzung. Wird ein hebräisches Wort im Deutschen durch zwei Wörter übersetzt, werden diese zwei Wörter in der Wort-für-Wort-Übersetzung mit einem Bindestrich verbunden. Werden in einem Satz mehrere Wörter angegeben, die man untereinander austauschen kann, steht ein Schrägstrich zwischen diesen:

hamiß’ada ptucha / ßgura.

das-Restaurant offen / zu

Das Restaurant ist geöffnet / geschlossen.

Mit Hilfe der Wort-für-Wort-Übersetzung können Sie bald eigene Sätze bilden. Sie können die Beispielsätze als Fundus von Satzschablonen und -mustern benutzen, die Sie selbst Ihren Bedürfnissen anpassen. Um Ihnen das zu erleichtern, ist ein erheblicher Teil der Beispielsätze nach allgemeinen Kriterien geordnet („begrüßen“, „verabschieden“, „bitten“, „danken“ usw.). Mit einem kleinen bisschen Kreativität und Mut können Sie sich neue Sätze „zusammenbauen“, auch wenn das Ergebnis nicht immer grammatikalisch perfekt ausfällt.

Wörterlisten: Die Wörterlisten am Ende des Buches helfen Ihnen beim Erlernen der Sprache. Sie enthalten einen Grundwortschatz von je ca. 1000 Wörtern Deutsch-Hebräisch und Hebräisch-Deutsch, mit denen man schon eine ganze Menge anfangen kann.

Das Wichtigste im Überblick: Dieses Kapitel hilft, die wichtigsten Sätze und Formulierungen stets parat zu haben. Hier finden sich außerdem die wichtigsten Angaben zur Aussprache, und die Abkürzungen, die in der Wort-für-Wort-Übersetzung und in den Wörterlisten verwendet werden; weiterhin eine kleine Liste der wichtigsten Fragewörter, Richtungs- und Zeitangaben. Denn wer ist nicht schon einmal aufgrund missverstandener Gesten im fremden Land auf die falsche Fährte gelockt worden?

Wenn alles nicht mehr weiterhilft, dann ist vielleicht die Übersicht „Nichts verstanden? – Weiterlernen!“ der richtige Tipp, stets bereit, mit der richtigen Formulierung für z. B. „Ich verstehe leider nicht.“ oder „Können Sie das bitte wiederholen?“ auszuhelfen.

Über die Sprache

Hebräisch ist vielleicht die älteste heute noch gesprochene Sprache der Welt. Die Bibel wurde ungefähr im 13. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung geschrieben. Die ältesten Funde von hebräischen Inschriften stammen aus dem 8. vorchristlichen Jahrhundert. Später wurde Hebräisch allerdings für lange Zeit nicht mehr gesprochen, sondern nur in religiösen Schriften gebraucht.

Erst vor etwa 100 Jahren wurde diese Sprache wiederbelebt: Mit der zunehmenden Einwanderung von Juden aus allen Teilen der Welt ins heutige Israel benötigte man eine gemeinsame Sprache, und Hebräisch eignete sich am besten dazu. Dies aber machte eine „Modernisierung“ dieser bisher rein religiösen Sprache nötig – schließlich kann man im Stil einer Kirchenpredigt kein Bier bestellen! Heute ist das moderne Hebräisch (ivrit) die offizielle Landessprache Israels.

Hebräisch ist als semitische Sprache dem Arabischen am ähnlichsten. Viele Wörter gleichen sich, und auch die grammatische Struktur stimmt oft überein. Wenn man außerdem auch Arabisch lernen will (ich empfehle hier die Arabisch-Bände der Kauderwelsch-Reihe!), um mit den israelischen Arabern zu kommunizieren oder um einen Ausflug in arabische Länder zu machen, so können Hebräisch-Vorkenntnisse recht nützlich sein.

Das hebräische Alphabet

Name

Buchstabe*

Aussprache, Umschrift

alef

stumm bzw. Knacklaut

bet

bzw.

vet

wie dt. „b“ oder „w“ (im zweiten Fall Umschrift

v

)

gimel

wie dt. „g“

daled

wie dt. „d“

hej

immer als „h“ gesprochen

vav

wie dt. „w“ (Umschrift

v

); als Selbstlaut „o“ oder „u“

sajin

stimmhaftes „s“ („Rose“)

chet

wie „ch“ (rauer „Ach“-Laut)

tet

wie dt. „t“

jud

wie dt. „j“ in „Jäger“; als Selbstlaut „i“

kaf

bzw.

chaf

wie dt. „k“ oder „ch“ (rauer „Ach“-Laut)

lamed

wie dt. „l“

mem

wie dt. „m“

nun

wie dt. „n“

ßamech

wie stimmloses dt. „ß“

ajin

stumm bzw. Knacklaut

pe

bzw.

fe

wie dt. „p“ oder „f“

zadi(k)

wie dt. „z“ in „Zeit“

kuf

wie dt. „k“

resch

wie dt. „r“ (geriebenes R)

schin

bzw.

ßin

wie dt. „sch“ in „Schule“ oder dt. stimmloses „ß“

tav

wie dt. „t“

*Ist ein zweiter Buchstabe angegeben, handelt es sich um die Schwreibweise dieses Buchstabens am Wortende!

Um das Lernen nicht unnötig zu verkomplizieren, werden die hebräischen Wörter in diesem Buch sämtlich in einer Umschrift mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Falls man sich dennoch auch für die Schrift interessiert, so kann die obenstehende Liste helfen, hebräisch geschriebene Wörter zu lesen.

Um Hinweisschilder usw. zu entziffern, muss man folgendes beachten:

1. Die hebräische Schrift wird von rechts nach links geschrieben.

2. Es gibt keine Großbuchstaben am Anfang des Wortes. Jedoch verändern sich die folgenden Buchstaben, wenn sie am Ende eines Wortes stehen (s. obige Liste):

chaf (ch)

mem (m)

nun (n)

fe (f)

zadi (z)

Für Selbstlaute gibt es – mit Ausnahmen – keine Buchstaben. Das Wort „Glatzkopf“ sähe dann z. B. so aus: „gltzkpf“. Ausnahmen bilden manchmal die folgenden Selbstlaute:

vav steht auch für „o“ oder „u“

yud steht auch für „i“

Nun scheint es im Moment vielleicht so, als ob das Lesen ein fröhliches Rätselraten wäre. Aber wenn man die Sprache erst einmal spricht, so ist das kein Problem mehr.

Es gibt vier Buchstaben mit jeweils zwei verschiedenen Aussprachen:

b (bet) oder v (vet)

k (kaf) oder ch (chaf)

p (pe) oder f (fe)

sch (schin) oder ß (ßin)

Bei b/v, k/ch und p/f ist die Verteilung der Varianten recht vorhersagbar. Am Wortanfang sowie am Silbenanfang nach Konsonant spricht man die jeweils erste Variante, am Wort- bzw. Silbenende und im Wortinneren zwischen Vokalen die zweite. Dazu folgt gleich ein Beispiel. Bei schin / ßin liegt der Fall etwas anders; hier ist die korrekte Aussprache nicht so leicht vorhersagbar. Zur Unterscheidung der Aussprachevarianten setzt man oft verschiedene Punkte über oder in die Buchstaben. Diese sind aber nicht obligatorisch.

Der Umstand, dass die hebräische Schrift eine „Hilfslautschrift“ ist, die sich großenteils auf die Wiedergabe der Mitlaute (Konsonanten) beschränkt, ist auch durch die Struktur der Sprache bedingt. Die Konsonanten spiegeln nämlich die Grundbedeutung eines Wortes oder einer Wortfamilie wider und bilden gewissermaßen das Gerüst. Die verschiedenen grammatikalischen Bedeutungen oder Wortableitungen werden hingegen hauptsächlich durch die eingefügten Selbstlaute (Vokale) bestimmt. Dies erleichtert nicht nur das Lernen, sondern es hilft auch, unbekannte Wörter von einem damit verwandten, bereits bekannten Wort herzuleiten.

Das folgende Beispiel demonstriert dies anhand des Konsonantengerüstes k - t - v:

kotev

schreibe, schreibst, schreibt

ktav

Schrift

ktovet

Anschrift

katava

Artikel

hitkatvut

Briefwechsel

michtav

Brief

Dabei zeigt das Wort michtav das Verhältnis von kaf und chaf auf, da dieser aus hebräischer Sicht einheitliche Laut hier am Silbenende steht und somit nicht als k, sondern als ch umgesetzt wird. Muttersprachler machen diese Unterscheidung automatisch.

Wer nun glaubt, die oben abgebildete Schrift sei die einzige, den muss ich enttäuschen. Es gibt außerdem noch eine Schreibschrift, die zudem sehr individuell (sprich schwer leserlich) ausfällt. Da viele damit auch nach Jahren noch Mühe haben, lasse ich sie hier aus.

Aussprache

Es gibt es ein paar Schriftzeichen, die auf gleiche Weise ausgesprochen werden: alef und ajin, kaf und kuf, chet und chaf. Ursprünglich gab es für diese Zeichen zweierlei Aussprachen, und auch heute hört man oft Israelis orientalischer Herkunft das chet und das kuf mehr aus der Kehle, und das ajin wie ein Würgen (ebenfalls aus der Kehle) aussprechen.

Einen Eindruck von dieser Aussprache gibt auch das Klangbild des Arabischen. Diese Laute sind jedoch für europäische Kehlen nur sehr schwer zu bilden. Zu unserem Glück kamen die Erneuerer der modernen hebräischen Sprache aus Europa und waren ebenfalls außerstande, diese Laute zu formen. Im Laufe der Zeit wurde dieser „Sprachfehler“ legalisiert, was einem Lernenden die Aussprache entscheidend erleichtert.

Für die Aussprache der in diesem Buch verwendeten Lautschrift rufe ich noch einmal folgende Besonderheiten in Erinnerung:

v

ist immer stimmhaft wie „w“ in „

W

asser“

s

stimmhaftes „s“, etwa wie in „

S

onne“

ß

scharfes „s“ wie in „fa

ss

en“

e

offenes „e“ wie in „n

e

tt“

o

offenes „o“ wie in „K

o

ch“

Betonung

Im Hebräischen wird fast immer die letzte Silbe eines Wortes betont. Es gibt allerdings Ausnahmen. In diesen Fällen verwende ich ein Akzentzeichen über der zu betonenden Silbe (z. B. káma).

Satzstellung

Das Hebräische hat eine festere Satzreihenfolge als das Deutsche, nämlich:

Satzgegenstand (Subjekt)

Satzaussage (Prädikat)

Satzergänzung (Objekt)

Also zum Beispiel: „Ich schreibe dir“. Auch in Fällen, wo sich im Deutschen die Reihenfolge ändert (z. B. in Fragen oder im Nebensatz), bleibt sie im Hebräischen gleich. Soweit die Hauptregel.

Es gibt auch noch Unterschiede betreffend einzelner Wortarten:

1. Eigenschaftswörter stehen z. B. immer nach dem Hauptwort, auf das sie sich beziehen: also „Haus schönes“ anstatt „schönes Haus“.

2. Bestimmte Artikel sind Vorsilben und daher zwangsläufig immer unmittelbar vor dem Hauptwort zu finden.

3. Auch Bindewörter (Konjunktionen) stehen als Vorsilben vor dem zu verbindenden Satzteil.

Auf diese Regeln wird in den verschiedenen Kapiteln noch ausführlich eingegangen.

Drei Wörter zum Warmwerden

jesch ...? (Gibt es ...?)

jesch (po) ...

es-gibt (hier)

Gibt es (hier) ...

... óchel?

Essen

Essen?

... ótobuß le ... ?

Bus nach

einen Bus nach ...?

... chéder?

Zimmer

ein Zimmer?

Die Antworten darauf lauten möglicherweise:

ken, jesch.

ja es-gibt

Ja, gibt es.

lo, en.

nein es-gibt-nicht

Nein, gibt es nicht.

éfo ...? (Wo ist ...?)

éfo ...

Wo ...

... jesch bet malon?

es-gibt Haus Hotel

... gibt es ein Hotel?

... rechov jáfo?

Straße Jafo

... ist die Jafostraße?

jamin

rechts

ßmol

links

ani roze / ani roza (ich möchte / will ...)

Männer sagen ani roze, Frauen sagen ani roza.

ani roze / roza ...

ich möchte(m/w)

Ich möchte ...

... kartiß.

Fahrkarte

... eine Fahrkarte.

... chéder.

Zimmer

... ein Zimmer.

... lehasmin.

... bestellen.

... et se.

... das da.

Artikel und Hauptwörter