Hettstadter Geschichte(n) -  - E-Book

Hettstadter Geschichte(n) E-Book

0,0
7,49 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Der Band ist eine Zusammenfassung der, im Moment greifbaren, Bodenfunde in Hettstadt. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Merowinger Gräberfeld zwischen Neuer Weg und Greußenheimer Straße. Der vorliegende Band soll der Auftakt einer losen Reihe über Geschichte und Geschichten Hettstadts sein.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 31

Veröffentlichungsjahr: 2018

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Inhaltsverzeichnis

Zum Geleit

Weitere Funde, wie sie in der Literatur beschrieben sind

Weitere gemeldete Funde

Das Merowinger Gräberfeld in Hettstadt

Grab 1 – Mann

Grab 3 – Kind, weiblich – Datiert in die erste Hälfte des 7. Jahrhunderts

Grab 2 – Frau

Grab 4 – Kind, weiblich – Erste Hälfte des 7. Jahrhunderts

Grab 5 – Frau – Datiert in die zweite Hälfte des 6. Jahrhunderts

Grab 6 – Frau – Datiert auf Ende des 6. bis Anfang des 7. Jahrhunderts

Grab 7 – Frau

Grab 8 – Frau – Datierung in die erste Hälfte des 7. Jahrhunderts.

Grab 9 – Frau – Datierung in die erste Hälfte des 7. Jahrhunderts.

Grab 10 – Frau

Grab 11 – Mann

Grab 12 – Mann

Grab 13 – Mädchen – Datiert in die zweite Hälfte des 7. Jahrhunderts

Literatur

Ablagen Nummern des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege

Unerlässliche Hilfe erhielt ich durch

Skizzen der Gräber

Zum Geleit

Im Zuge meiner Forschungen über die Geschichte Hettstadts, stieß ich immer wieder auf einzelne Artikel, Buchhinweise, Notizen auch Erzählungen von Bodenfunden.

Diese Funde gehen sehr weit zurück. Gerade die ältesten sind dabei nicht immer genau zeitlich einzuordnen.

Einfacher wird es dann bei den Gräbern die aufgefunden wurden. Das Hockergrab aus der Hallstadtzeit (ca. 4000 – 2000 v. Chr.) oder aber das große Gräberfeld aus der Merowinger Zeit. Gerade letzteres ist immens interessant, da es den Hinweis liefert, dass Hettstadt im 6. Und 7. Jahrhundert schon ein, mit mehreren Höfen, besiedelter Ort war. Und zwar im Bereich des heutigen Altortes.

Demgemäß finden vor allem diese Funde auch Beachtung in meinem Buch. Ich beziehe mich sowohl auf Fundbeschreibungen und Skizzen aus dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als auch auf Artefakte aus dem Museum für Franken (ehemals Mainfränkisches Museum) in Würzburg, die ich fotografieren durfte.

Aufgrund des umfangreichen Materials habe ich mich entschlossen. die vorhandenen Aufzeichnungen und Veröffentlichungen zusammen zu fassen, um so einen Überblick über Bodenfunde in Hettstadt zu schaffen. Da ich die Informationen aus verschiedenen Quellen entnahm und die Beschreibungen manchmal ungenau waren, kann es sein, dass manche Objekte doppelt aufgeführt sind.

Neben den vielen Informationen, die ich in Büchern, im Internet, in alten Aufzeichnungen, dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Museum für Franken gefunden hatte, fand ich wunderbare Unterstützung durch die Institutionen, die für solche Funde zuständig sind.

Leider sind die Fundstücke, die in der Archäologischen Staatssammlung liegen, erst wieder im Jahre 2021 greifbar. Dort erfolgt derzeit ein großangelegter Umbau. Da ich aber nicht so lange warten wollte, soll dieses Buch den momentanen Stand darstellen.

Mike Geis, Hettstadt 2017

Die älteste, schriftliche Mitteilung über Funde in Hettstadt findet sich 1832. Der Distrikt-Ingenieur Friedrich Panzer führte Grabungen „Am Schloss“ durch. Er hielt diesen Ort für einen heidnischen Opferplatz. Er fand dort:

Scherben von

Keramik

in Urnenform aus roter Tonerde, schwach gebrannt.

Rippen

und

Klauen

eines Rindes oder Hirsches

Den

Oberschenkelknochen

eines starken Menschen

(Panzer sieht dies als Beweis für Menschenopfer an diesem Ort)

Knochen

einer Katze und eines „hundeartigen“ Tieres

Leider war dies der Beginn einer immer wieder kehrenden Raubgrabung an diesem Ort. So sind heute keine wirklich aussagekräftige Artefakte vom „Schloss“ zu finden. Die Abfuhr von Steinen oder auch Erde im 19. Jahrhundert, haben die Formation dort stark verändert. Nur flache Hügelchen lassen erkennen, dass hier einst etwas Größeres gewesen sein muss. Nur im Geländerelief des Bayern Atlas plus, sind die Formen recht genau zu erkennen. Es hat einen Durchmesser von ca. 25 m und war rund. Eine Öffnung lag in Richtung Süden.