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Jemandem zu helfen, ihn zu unterstützen ist immer eine Hilfe zur Selbsthilfe; es ist DIE Möglichkeit, wirkliche Hilfestellungen zu geben. In diesem Buch werden Informationen und Tipps weitergegeben, die jedermann für sich anwenden kann, der sich entschlossen hat, sich mit sich selbst und seiner Entwicklung zu beschäftigen. Die Texte sind medial aufgenommen; Sie werden direkt angesprochen. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie sich direkt ansprechen lassen.
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Seitenzahl: 546
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Botschaften aus Shamballa 3
Hilf Dir selbst
Eine Sammlung von medialen Texten
An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen, die bei der Entstehung dieses Buches mitgeholfen haben
Das Wort DAN® ist ein gesetzlich geschützter Markenname des DAN Institutes©2016 by Parolo GmbH / DAN Verlag, Muri Alle Rechte vorbehalten Jede Wiedergabe, auch von einzelnen Teilen, bedarf der Zustimmung des DAN Verlags.
Parolo GmbH / DAN Verlag alte Buttwilerstrasse 7 CH-5630 Muri
Liebe Leserinnen und Leser
Wenn man Botschaften aus Shamballa liest, denken viele an irgendwelche esoterische Weisheiten, welche ganz wichtig erscheinen, sich aber in irgendwelchen vergeistigten Sphären bewegen und die mit dem Alltag nicht viel zu tun haben.
Als wir begonnen haben, solche Botschaften aus Shamballa aufzuschreiben, war es stets ein Anliegen, dass die Informationen etwas mit dem Alltag zu tun haben und dass sie praktischen Wert haben, damit sie bei jedem etwas bewirken können.
Wir erinnern uns noch gut an die ersten Texte, welche immer und immer wieder überarbeitet werden "durften", weil sie diesem Anspruch an Einfachheit noch nicht genügten.
Viele verwechseln einfach mit nichtssagend, simpel oder gar unbedeutend. Tatsache ist aber, dass es meist viel schwieriger ist, einen Sachverhalt auf das Wesentliche zu vereinfachen, ohne dabei den Sinn zu verändern. Es ist weniger schwierig, etwas auf vielen Seiten mit "technischen" Begriffen zu erläutern, als es kurz und präzise auf den Punkt zu bringen - und zwar so, dass es nachvollziehbar und im Alltag umsetzbar ist.
Bei diesen Texten handelt es sich nicht um theoretische Abhandlungen zu irgendwelchen "sogenannt esoterischen" Themen. Nein - im Gegenteil. Es ist uns ein Anliegen, dass die praktische Seite, die Hilfe, die im Alltag wirklich gebraucht werden kann, im Vordergrund steht. Dass unser Verhalten, unser Weg, überhaupt unser ganzes Sein nicht nur uns selbst etwas angeht, sondern auch unsere Erde, sollte eigentlich selbstverständlich sein.
All diese Texte sind als Informationsbriefe des DAN Institutes erschienen. Nun liegen sie als E-Books vor; die Reihenfolge der Kapitel ist mehr oder weniger zufällig, es ist also möglich, das eBooks kapitelweise zu lesen, je nachdem welches Thema gerade interessiert oder aktuell ist.
Viele der Themen sind auch in unsere Ausbildungen, Seminare und Webinare eingeflossen - Infos zu diesen Angeboten finden Sie unter www.dan.ch
Von wem stammen diese Texte?
Es gibt nicht inkarnierte Wesen, also Wesenheiten in der geistigen Welt, die es sich zur Aufgabe gestellt haben, für das Wohl der Erde und von uns Menschen zu arbeiten. Die geistige Welt ist hierarchisch aufgebaut - ohne allerdings unsere Wertung zu beachten. Die Wesenheiten, welche die vorliegenden Texte übermitteln, gehören der Führung der Planetarischen Hierarchie an. Diese Hierarchie ist verantwortlich für die Geschicke auf der Erde, sie bildet praktisch die "Konzernleitung aller Unternehmen", welche auf der Erde tätig sind.
Da diesen Wesen unser Wohl und unsere Entwicklung sehr am Herzen liegt, sprechen sie uns in ihren Mitteilungen direkt mit "Du" beziehungsweise mit "Ihr" an. Es liegt an uns, ob wir uns von diesen Wesenheiten ansprechen lassen und ob wir ihre Hilfen auch annehmen. Sie geben uns Hilfsmittel in die Hände, die einfach sind und im Alltag ohne grossen Aufwand praktiziert werden können. Es ist ihr Anliegen, dass wir diese Hilfen gebrauchen, anwenden. Es nützt nämlich ihnen, der Erde und auch uns selbst nichts, wenn wir nur wissen wollen - wir müssen unser Wissen auch anwenden.
Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen, erschien in jedem Informationsbrief zu Beginn der nachfolgende Eintrag. Dieser diente dazu, dem Leser immer wieder bewusst zu machen, woher die vorliegenden Informationen stammen und welchen Zweck sie verfolgen.
Diese Informationen stammen von der Führung der planetarischen Hierarchie, also jenen Wesenheiten der geistigen Welt, die für die Erde und ihren Weg tätig sind. Sie wollen uns Menschen Hilfsmittel in die Hand geben, damit wir unseren Weg durch die Zeit des Wachsens einfacher finden. Ebenfalls sollen uns die vielen praktischen Hinweise helfen, unsere Aufgaben anzunehmen und sie zu erfüllen. Da diesen Wesenheiten der geistigen Welt unser Wohl sehr am Herzen liegt, sprechen sie uns in diesen Informationsbriefen direkt mit "Ihr" an. Es liegt also an uns, dass wir uns auch direkt ansprechen lassen, dass wir uns diesen Hilfen aus der geistigen Welt gegenüber öffnen.
Lesen Sie diese Zeilen nicht nur mit dem Kopf, lassen Sie die Worte auch in Ihrem Herzen anklingen. Wenn Ihnen dies gelingt, dann erst können Sie die Tiefe, die oft in der Einfachheit liegt, in ihrem ganzen Umfang erfassen. Auch empfiehlt es sich, die einzelnen Kapitel immer wieder von neuem zu lesen; Sie werden die wirkliche Tiefe erst bei wiederholtem Lesen beachten.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen bei der Lektüre dieses Buches viel Vergnügen und viele interessante Erfahrungen.
Muri, August 2016
Judith und Urs Parolo
Jeder Mensch ist eine Widerspiegelung des Gleichgewichtes zwischen Geist und Materie. Ein Teil Eures Seins ist nach "oben", in die geistige Welt gerichtet; ein anderer Teil aber zeigt zur Erde, er ist der Erde zugewandt. Nur wenn Ihr dieses Gleichgewicht lebt, könnt Ihr in Harmonie sein. Auch ist es nur in diesem Gleichgewicht möglich, das Geistige in die Materie einfliessen zu lassen.
Unter Erdung verstehen wir die Verbundenheit Eures Seins zur Erde; und damit auch zur materiellen Welt. Viele von Euch unterschätzen die Wichtigkeit dieses Themas, denn es gilt noch häufig die Devise, dass man sich von der Materie lösen muss, wenn man "weiterkommen" will. Dies stimmt aber nur zum Teil. Es ist richtig, dass Ihr Euch aus den Fängen und Verstrickungen der Materie lösen müsst: Ihr müsst die Materie beherrschen, und nicht umgekehrt. Aber Ihr dürft Euch dabei nicht von der materiellen Ebene ablösen und Euch selbst zurückziehen. Wenn Ihr dies tut, dann verliert Ihr die Erdung und es wird für uns unmöglich, durch Euch auf der Erde zu wirken. Einfach gesagt heisst das: Wir brauchen geerdete Mitarbeiter und nicht solche, welche auf einer rosa Wolke schweben.
Wir möchten Euch das ganze Thema anhand eines Beispiels erklären. Wenn ein Mensch ausreichend geerdet ist, dann hat er gute Verbindungen in unsere Ebenen und er hat auch eine gute Verbindung zur Erde, in die materielle Ebene. Das heisst, dieses Wesen ist ein Verbindungsglied, das Energien und Impulse von der einen in die andere Ebene weitergeben kann. Dies ist für die Erde von grosser Wichtigkeit, denn nur wenn solche Verbindungsstücke in ausreichender Zahl vorhanden sind, kann genügend Energie zur Erde fliessen.
Was geschieht nun aber, wenn die Erdung fehlt oder nur unzureichend vorhanden ist. Zuerst ein Beispiel. Ihr alle kennt Euch aus mit elektrischen Geräten. Jedes Kind weiss heute, dass ein Radio nur dann läuft, wenn er an eine Stromquelle angeschlossen ist. Der Stecker muss ganz in die Steckdose hinein. Es nützt nichts, wenn man den Stecker in die Nähe der Steckdose hält, das Radio läuft in diesem Falle nicht. Genauso ist es bei Euch. Es nützt nichts, wenn Ihr fast auf der Erde steht. Nein, Ihr müsst mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen, dann seid Ihr eines dieser dringend gebrauchten Verbindungsstücke zwischen der geistigen und der materiellen Welt.
Wie wirkt es sich aber aus, wenn Ihr unzureichend geerdet seid, wenn die Verbindung nicht vorhanden ist? Beim Radio ist es einfach zu erklären: es läuft nicht. Bei Euch ist es anders. Der Energiefluss ist trotzdem da, das heisst, es fliesst aus der geistigen Welt Energie, welche aber nicht an die Erde weitergegeben werden kann. Stellt Euch einen Gartenschlauch vor: hinten fliesst Wasser ein und vorne steht jemand drauf. Das Wasser staut sich, es kann nicht abfliessen. Bei grossem Wasserdruck können Löcher im Schlauch entstehen. Bei Euch kommt es nicht zu Löchern, sondern zu energetischen Stauungen. Diese äussern sich oftmals im Bereich des Steissbeins, der Nieren, des Nackens und des Kopfes. Wenn nichts unternommen wird, kann es zu physischen Beschwerden an diesen Stellen kommen. Vor allem im Bereich des Kopfes breitet sich dann ein dumpfer Schmerz aus, ähnlich dem Gefühl, der Kopf sei zu klein und drohe zu platzen.
Es gibt aber noch weitere Anzeichen von mangelnder Erdung. Da können Appetitlosigkeit und Übelkeit bis hin zu Ohnmacht Symptome sein. Ebenfalls Reaktionschwäche (gefährlich beim Autofahren), Unkonzentriertheit und das Unvermögen, klare Gedanken zu fassen oder Entscheidungen zu treffen, können Folgen einer schwachen Erdverbundenheit sein.
Nun ist es höchste Zeit, etwas zu unternehmen, damit Ihr wieder auf die Beine kommt. Besteht dieser Zustand weiter, so vergrössert sich die Distanz zur Erde noch mehr. Ihr nehmt dann Eure Umgebung nicht mehr klar wahr, alles erscheint weit weg, unwirklich, wie durch Nebel. Die letzte Stufe ist dann erreicht, wenn Ihr Euch neben Euch seht, hört und spürt. Dann ist es allerhöchste Zeit, dass etwas unternommen wird, ansonsten besteht die Gefahr, dass sich einzelne Teile wirklich abzulösen beginnen.
Ihr seht also, wie wichtig dieses ganze Thema der Erdung ist. Nicht nur für uns, sondern auch für Euch. Vor allem Menschen, die mit Energien arbeiten, müssen sehr auf ihre Erdung achten. Warum dies so ist? Ganz einfach - diese Menschen verstärken den natürlichen Energiefluss um ein Vielfaches. Daher wirken sich Stauungen sehr schnell aus und zeigen auch sehr schnell grosse Wirkungen.
Es gibt viele Hilfen und Hilfsmittel, um seine Erdung zu pflegen; davon später mehr. Es braucht aber ein Fundament. Diese Grundlage könnt Ihr nicht mit irgendwelchen Übungen aufbauen, Ihr könnt sie Euch auch nicht einreiben oder mit dem Essen zu Euch nehmen. Nein - diese Grundlage müsst oder dürft Ihr Euch selbst erarbeiten; es ist auf den ersten Blick etwas ganz Einfaches; es ist das Ja-sagen zum Hier-sein.
Was heisst das nun genau? Jeder Mensch muss sich zuerst auf der Erde verankern. Dies geschieht normalerweise im Säuglings- und Kindesalter. Hier werden die Weichen für die Erdung gestellt. Kinder benutzen ja auch die Hilfsmittel für eine gute Erdung auf ganz natürliche Art und Weise. Denkt nur einmal an das Spielen mit Erde und Wasser.
Je älter Ihr werdet, umso mehr holt Euch der sogenannte Ernst des Lebens ein. Ihr schlagt Euch mit Problemen herum (ob es wirkliche Probleme sind oder selbstgemachte sei dahingestellt), und oft kommt Ihr an einen Punkt, wo Ihr die Nase voll habt und Euch am liebsten in eine Ecke zurückziehen möchtet oder Ihr verkriecht Euch tatsächlich.
Dieses Zurückziehen und Verkriechen ist aber immer auch ein manifestierter Wunsch, wirklich wieder zurückzugehen. Ihr löst Euch damit jedesmal ein kleines Stück von dem Dasein auf der Erde. Dies hat, wie Ihr unschwer erkennt, aber grossen Einfluss auf die Erdung, die Erdverbundenheit.
Hier nun kommt Eure Bewusstseinsarbeit zum Zuge. Es geht nämlich darum, klar, deutlich und ganz bewusst Jazu sagen zu Eurem Hier-sein. Macht Euch klar, dass Ihr hier auf der Erde seid, weil Ihr es wollt und dass Ihr diesen Platz und diese Aufgabe selbst gewählt habt. Damit wirkt Ihr dem Zurückziehen und Verkriechen entgegen.
Vielleicht fragt Ihr Euch nun, wie Ihr dies ganz praktisch tun sollt. Hierzu zwei Möglichkeiten :
Stellt Euch auf beide Füsse und steht aufrecht auf der Erde. Sprecht ganz deutlich zu Euch und sagt Euch selbst: "Ich bin hier auf Erden, hier will ich bleiben und hier erfülle ich meine Aufgabe, auch wenn es stürmt und tobt um mich herum. Mich bringen keine zehn Pferde von meinem Platz weg, denn ich habe ihn selbst gewählt!"
Das gleiche könnt Ihr tun und zudem mit den Füssen fest auf die Erde auftreten und so das Gesagte deutlich manifestieren.
Es spielt keine Rolle, ob Ihr genau diese Worte benutzt oder ob Ihr eine eigene Formulierung wählt. Wichtig dabei ist, dass Ihr dies alles aus tiefster Überzeugung tut. Es ist nicht eine Angelegenheit des Kopfes, denn der sagt je nach Situation noch schnell einmal ja zu Eurer Situation auf der Erde. Nein - es ist eine Sache des Herzens - damit müsst Ihr Ja sagen und somit das Fundament für Euer Sein und Wirken auf der materiellen Ebene legen.
Wenn Ihr auf diese Weise das Fundament zu Eurer Erdung legt, dann können die vorher genannten Hilfsmittel sehr effizient helfen, eine schwache Erdung zu überbrücken. Aber es braucht dieses Fundament, genauso wie ein Haus einen Keller braucht und starke Mauern, welche es tragen. Genauso braucht Ihr ein starkes Fundament, den sicheren Boden unter den Füssen, damit Ihr wirklich stehen und Eure Aufgabe auch annehmen und erfüllen könnt.
Wenn Ihr Eure Absicht zum Wirken auf der Erde, in der materiellen Ebene auf diese Art und Weise deutlich manifestiert, dann können Euch auch viele Wesen aus unserer Ebene helfen. Sie sehen und spüren dann, dass es Euch ernst ist mit Eurer Arbeit und unterstützen Euch in grossem Ausmass. Spüren sie aber Unsicherheit, Unentschlossenheit und Zögern von Eurer Seite aus, dann warten sie erst einmal ab, ob und wie Ihr Euch entscheidet.
Also entscheidet Euch für Euer selbsgewähltes Hier-sein und Eure selbstgewählte Aufgabe. Mit dieser klaren Absicht und Eurem entschlossenen Mut zum Handeln seid Ihr starke Stützen für das grosse Ganze - und für Euch selbst. Wir freuen uns auf viele entschlossene und zu allem bereite Mitarbeiter!
Hilfen für eine gute Erdung gibt es viele. Wir möchten Euch nun einige Möglichkeiten aufzeigen. Nicht alle dieser Hilfsmittel greifen auf der gleichen Ebene - sucht Euch daher in jedem Fall das zur aktuellen Situation passende Hilfsmittel aus. Denkt aber immer daran, dass es sehr wichtig ist, wie Ihr ein Hilfsmittel anwendet; also mit welchem Bewusstsein Ihr all die Hilfen gebraucht (siehe Kapitel Hilfsmittel).
Ihr habt gesehen, dass Erdung etwas mit dem Gleichgewicht, der Harmonie von Materiellem und Geistigem zu tun hat. Hier liegt eine grosse Hilfe für Eure Erdung. Achtet darauf, dass sich in Eurem Lebensrhythmus das Materielle und das Geistige die Waage halten. Ihr könnt Euch nicht stundenlang mit sogenannt geistigen Dingen beschäftigen. Nein, Ihr braucht einen Ausgleich. Im Alltag leuchtet Euch das ein. Ihr wisst, dass Ihr Probleme bekommt, wenn Ihr nur immer am Schreibtisch hockt und Euch nicht auch körperlich beschäftigt. Hier sucht Ihr einen Ausgleich, Ihr treibt Sport, geht spazieren... Genauso verhält es sich auch mit der geistigen Arbeit. Auch hier braucht es Pausen, Abwechslung - sonst ziehen sich zu viele Eurer Teile von der Erde zurück und Ihr bekommt, wen erstaunt's - Erdungsprobleme.
Also denkt daran, Euer Leben so zu gestalten, dass sich das Geistige und das Materielle die Waage halten. Sonst besteht nämlich die Gefahr, dass Ihr entrückt; aber davon später mehr.
Eine sehr gute Hilfe, Eure Erdung zu pflegen ist das Sich - Beschäftigen mit irdenen Dingen. Dies fördert den Kontakt zur Mutter Erde und stärkt die Verbundenheit mit Ihr. Führt die folgenden Vorschläge nicht als Erdungshilfen aus, sondern lasst sie als Selbstverständlichkeit in Euere Leben einfliessen.
Nehmt eine Handvoll Erde und lasst sie durch Eure Finger rieseln. Spürt dabei die Kraft und die Energie der ganzen Erde.
Geht oft barfuss - damit erlebt Ihr den direkten Kontakt zur Erde. Besonders wirksam ist ein Spaziergang über eine taufrische Wiese oder das Gehen in einem Bach.
Wer die Möglichkeit hat, im Garten zu arbeiten, tut sich und seiner Erdung einen grossen Dienst. Hier erlebt Ihr die Verbundenheit mit der Erde und all ihren Geschöpfen hautnah.
Spielt mit Wasser und Erde, wie Kinder dies ganz natürlich tun.
Ihr könnt auch Ton nehmen und ihn kneten und modellieren; aber fasst diese irdenen Substanzen an und spürt sie mit all Euren Sinnen.
Oftmals rührt eine mangelnde Erdung von einem gestörten Energiefluss her. Hier habt Ihr die Möglichkeit, auf der Ebene des physischen Körpers diesen Energiefluss, und damit verbunden die Erdung, zu fördern.
Ein ca. zehn minütiges Fussbad in warmen Wasser mit ein bis zwei Esslöffel
Senfmehl
zieht den ganzen Energiefluss nach "unten". Spült nachher Eure Füsse mit warmem Wasser ab und haltet die Füsse warm.
Eine sanfte Fussmassage fördert den Energiefluss ebenfalls. Es ist nicht wichtig, dass Ihr genau diesen oder jenen Punkt massiert, sondern dass der ganze Fuss gleichmässig behandelt wird.
Eine weitere Möglichkeit, den Energiekreislauf zum Fliessen zu bringen, ist das Ziehen einer grossen Acht. Dabei steht Ihr aufrecht und beginnt in der Höhe des Solar Plexus. Von hier aus führt Ihr beide Händen nach rechts oben, macht einen Bogen nach links oben und kehrt dann zurück zum Solar Plexus. Nun macht Ihr das Gleiche in der unteren Körperhälfte. Ihr geht nach rechts unten, zieht den Bogen nach links unten und kommt mit Euren Händen zurück zum Solar Plexus. Das Ganze geschieht in einer fliessenden Bewegung. Dies könnt Ihr mehrere Male hintereinander tun.
Auch die Ernährung kann mithelfen, dass die Erdung stärker oder schwächer ist. Es gibt Nahrungsmittel, welche sich günstig auf die Erdung auswirken. Aber auch hier gilt: alles mit Mass. Es ist nicht unsere Meinung, dass Ihr von nun an nur noch "erdungsfördernde" Nahrungsmittel zu Euch nehmt.
Alle Wurzel- und Knollengemüse haben eher erdenden Charakter. Hier sind vor allem Karotten, Kartoffeln, Randen und Sellerie zu erwähnen.
Hülsefrüchte fördern die Erdung; hier zeichnen sich besonders Linsen aus.
Meerestiefwasser hilft Euch beim Kristallisieren der geistigen Impulse. Hier reichen ein bis zwei Esslöffel pro Tag.
Zucker in jeder Form (Schokolade, Alkohol, Süssstoffe...) haben stark erdenden Charakter. Der Erdungseffekt geschieht hier auf folgende Art und Weise: Zucker ist ein Energieräuber - wenn Ihr nun z.B. Schokolade esst, setzt Ihr Euer Energiepotential fast augenblicklich herunter. Dadurch "fallt" Ihr in ein energetisches Loch, welches Euch in einer Art "Plumpseffekt" sehr schnell auf die Erde zurückbringt. Das Gleiche gilt auch für Alkohol.
Achtung
, dies heisst nun nicht, dass Ihr hemmungslos Schokolade essen und Alkohol trinken sollt. Nein, denn die Probleme mit diesen Stoffen (Energieverlust, Trunkenheit - und damit ungeschützte Offenheit...), die bleiben natürlich, ob Ihr sie nun aus Erdungsgründen oder aus andern Gründen zu Euch genommen habt. Ihr könnt nicht eine Flasche Wein trinken - aus Erdungsgründen, versteht sich - und dann meinen, der Alkohol tue seine Wirkung nicht. Nein, dies wäre eine billige Entschuldigung.
Das Gleiche gilt auch für das Essen von Fleisch. Auch hier haben wir eine erdende Wirkung. Aber die ganze Problematik, welche mit dem Verzehr von Fleisch zusammenhängt, ist dadurch natürlich nicht aufgehoben.
Also denkt daran, diese Nahrungsmittel sind für Notfälle gedacht, wenn alle anderen Stricke reissen.
Es gibt eine grosse Anzahl von Pflanzen und vor allem ätherischen Essenz und Ölen, welche die Erdung sehr günstig beinflussen. Aber auch hier gilt die Regel: "Wählt aus und verwendet nicht alle auf einmal!"
Alle ätherischen Essenzen von Bäumen (zB. Latschenkiefer, Edeltanne, Wachholder...) in der Duftlampe oder auf dem Duftstein sind eine Hilfe. Da diese Essenzen aber zum Teil einen für Euch eigenartigen Geruch haben, empfiehlt es sich, auf gebrauchsfertige Mischungen zurückzugreifen (z.B. DAN Essenzen Wald). Vor allem beim Autofahren ist diese Mischung zu empfehlen, weil sehr viele von Euch schlecht geerdet im Auto sitzen und das sehr gefährlich werden kann. Denn eine schlechte Erdung bedeutet meist auch eine sehr langsame Reaktion.
Für Erdungsprobleme gibt es das DAN Körperöl Erden. Dieses kann an den Füssen, am Steissbein, am Nacken und an den Handgelenken sanft einmassiert werden.
Salz fördert mit seiner kristallinen Struktur auch das Kristallisieren in Euch. Dazu eignet sich eine Badekur mit Meersalz oder aber das Baden im Meer.
Essenzen und Meersalz sind im DAN Bademeersalz Erde kombiniert. Dieser Badezusatz wirkt sich positiv auf die Erdung aus.
Mit Hilfe der Visualisation könnt Ihr ebenfalls Eure Erdung beeinflussen. Diese Techniken sind vor allem dann angezeigt, wenn Ihr aus irgendwelchen Gründen keine anderen Möglichkeiten oder Hilfsmittel zur Verfügung habt.
Stellt Euch auf den Boden und lasst durch Eure Fussohlen Wurzeln in das Erdinnere wachsen.
Mit der Atmung könnt Ihr Eure Erdung ebenfalls unterstützen. Nehmt hier Eure Vorstellungskraft und Eure Atmung zu Hilfe, kombiniert diese beiden zu einen effizienten Hilfsmittel.
Atmet mit jedem Atemzug in eine bestimmte Richtung. Ihr braucht dabei nicht den Kopf zu drehen, sondern tut dies in Eurer Vorstellung. Wechselt ab zwischen oben (dem Geistigen) und unten (dem Materiellen). So könnt Ihr mithelfen, dieses Gleichgewicht wieder zu finden. Wenn Ihr schlecht geerdet seid, werdet Ihr sehen, dass die Atemrichtung nach oben zeigt. Dann ist es angezeigt, nach unten, durch die Füsse, zu atmen.
Atmet durch Eure Füsse ein und aus und verbindet Euch auf diese Weise mit der Erde.
Ihr habt gesehen, dass die Erdung auf Euer Wohlergehen einen grossen Einfluss hat. Aber auch für Euer Weitergehen im spirituellen Bereich ist die Erdung ein sehr wichtiger Punkt. Um nämlich seinen Weg gehen zu können, braucht es Klarheit. Diese Klarheit ist aber nur möglich, wenn Ihr geerdet seid, wenn Ihr mit beiden Beinen auf der Erde steht. Dann nämlich verliert Ihr auch nie den Bezug zur materiellen Realität, Ihr könnt abschätzen, in welchen Ebenen was möglich ist. Dies ist für Eure Arbeit sehr wichtig.
Genau wie Energien, müssen auch Impulse aus unserer Ebene geerdet werden. Wenn Ihr auf einer Wolke schwebt, dann können aus unserer Ebene noch so viele Impulse kommen, Ihr könnt sie nicht aufnehmen, geschweige denn umsetzen. Im besten Falle merkt Ihr, dass irgend etwas gewesen ist, aber Ihr wisst nicht was.
Eine mediale Arbeit ohne Erdung ist überhaupt nicht möglich. Bei einer medialen Tätigkeit besteht ein Fluss von Impulsen, welcher aber auf der materiellen Seite dauernd geerdet werden muss. Es gibt viele Medien, die wohl in unsere Ebene vordringen können, aber weil sie mangelhaft geerdet sind, unsere Impulse nicht manifestieren können. Diese Wesen spüren dann sehr wohl, dass irgendetwas los ist, aber ihnen fehlt die Klarheit, die Impulse in Worte zu fassen und dann entsprechend zu handeln. Dies ist mit der Zeit für alle Beteiligten sehr unbefriedigend; es ist keine Zusammenarbeit möglich.
Das Ziel besteht darin, das Gleichgewicht zu finden. Es braucht die Erdung, die Verbindung zur Materie, aber genauso braucht es das Lösen von der Materie, damit Impulse überhaupt aufgenommen werden können. Ihr seht also, auch hier ist der Weg in der Mitte - es ist die Ausgewogenheit aller Teile, welche Euch ausmachen.
Es gibt viele Menschen, die ihre Erdung nicht aufrecht halten können oder wollen. Trotzdem entscheiden sie sich aber nicht für das völlige Ablösen. Sie suchen eine Art Zwischenlösung, indem sie sich an die Erdung anderer Menschen anhängen. Sie brauchen also andere Wesen, die für sie die Erdung übernehmen.
Dies kann für jenen Menschen, der erdungsmässig "angezapft" wird, sehr beschwerlich werden, denn oft hat er dann unter den Auswirkungen einer mangelhaften Erdung zu leiden. Dabei ist es nicht sein Problem, sondern jemand anders hat bei ihm eingehakt und er muss nun für beide die Erdung übernehmen.
Denkt immer daran, Ihr helft niemandem, wenn Ihr die Erdung für andere übernehmt. Jeder ist für sich selbst, auch für seine Erdung selbst verantwortlich!
Wenn Ihr merkt, dass Euch jemand an die Erdung geht, dann sprecht in Gedanken zu dieser Person (ob Ihr sie namentlich kennt oder nicht, spielt keine Rolle) und erklärt ihr in aller Liebe, aber entschlossen und klar, dass Ihr die Erdung für sie nicht übernehmen könnt und wollt. Gebt dieser Person vielleicht noch Hilfsmittel an und stellt sie aus Eurem Energiefeld.
Es gibt Fälle, in denen Ihr das mehrere Male tun müsst, bis sich diese Person entfernt. Kontrolliert immer wieder, ob sich jemand bei Euch eingehakt hat, denn es gibt in der heutigen Zeit viele Wesen, welche das tun.
Es taucht immer wieder das Bild auf, dass ein Mensch, der sich geistig betätigt, auf einer Wolke schweben muss. Losgelöst von allem schwebt er über allen irdischen Dingen. Mit einem entrückten Blick wendet er sich nur noch dem Geistigen zu und ist völlig in sich gekehrt. Die Probleme der Welt und deren Bewohner gehen ihn nichts mehr an, er beschäftigt sich nur noch mit feinstofflichem Geschehen.
Vielleicht findet Ihr diese Darstellung etwas übertrieben, aber es gibt sehr viele Menschen, die einen solchen Zustand als das Erstrebenswerteste betrachten. Wir aber nicht!
Ihr fragt Euch warum? Ganz einfach - über ein solches Wesen können keinerlei nützlichen Energien aus unserer Ebene zur Erde fliessen. Dieser Mensch schwebt ohne Wurzeln frei in irgendwelchen Ebenen. Meistens kann er aber seinen Weg nicht mehr selber bestimmen, sondern er wird geschubst und gestossen wie ein Luftballon. Besonders die Wesen der Astralebene machen sich einen Spass daraus, diese "Schweber und Flieger" in alle möglichen Richtungen zu stossen. Damit sind sie aber für uns und das grosse Ganze nicht mehr von Nutzen, weil sie ohne Boden unter den Füssen und ohne Klarheit sind.
Unsere wirklichen und einsatzfähigen Mitarbeiter in der materiellen Ebene sind Menschen, welche mit beiden Füssen fest auf der Erde stehen und klar ihren Weg sehen. Bedenkt immer, ein Mensch müsste sehr, sehr gross sein, wenn er die Füsse fest auf der Erde und den Kopf in den Wolken haben würde!
Wir benötigen aber Menschen, die wirklich gut verankert sind, mit beiden Beinen im Leben auf der Erde stehen - und aber mit Ihrem ganzen Sein die geistige Welt kennen, achten und in ihr wirken. Dies sind die wahren Helfer der Erde und der Menschen. Wir freuen uns, auch Dich zu diesen Mitarbeitern zu zählen. Was zu tun ist, sollte Dir nun klar sein!
Ihr habt nun gesehen, wie wichtig das Thema der Erdung ist. Es geht hier um einsatzfähige Mitarbeiter und auch um Eure Harmonie. Denkt immer daran, dass der Weg zum Ziel in der Mitte liegt - nicht nur im Oben, nicht nur im Unten, sondern im Gleichgewicht dieser beiden Pole.
Um die energetischen Vorgänge, welche wir Euch hier erklären möchten, verstehen zu können, braucht es einige Informationen grundsätzlicher Natur. Jedes Wesen, sei es nun inkarniert oder nicht inkarniert, besteht aus einer Vielzahl von Teilen und Aspekten. Ihr alle, wie auch wir, sind sehr komplexe Gebilde. Vielleicht lässt sich dies mit der materiellen Ebene vergleichen. Der Mensch besteht auf dieser Ebene ja auch aus einer Vielzahl von verschiedenen Zellen, Zellverbänden, Organen, Knochen usw. Genauso ist der Sachverhalt auch auf der feinstofflichen Ebene. Ihr kennt die verschiedenen feinstofflichen Körper. Diese spiegeln aber nur einen Teil des komplexen Wesens wider.
Jeder Mensch ist in seiner Art einzigartig; jeder hat seine ganz persönliche Struktur. So wie keine zwei Fingerabdrücke gleich sind, so sind auch die feinstofflichen Teile und Aspekte jedes Menschen verschieden. Hier gibt es keine guten und keine schlechten Teile, es gibt nur eigene (sie gehören zu einem bestimmten Menschen) und fremde (sie stammen von einem anderen).
Die Tatsache, dass jedes Wesen ein eigenständiges, unvergleichliches und einzigartiges Unikat ist, ist sehr wichtig. Leider können nicht alle Menschen ihre Teile bei sich halten und diese Teile gehen auf Wanderschaft. So entstehen Verwirrungen und Turbulenzen, welche im Grunde genommen gar nicht nötig wären. Im Folgenden möchten wir Euch einige Informationen und Tipps mitgeben, welche es Euch erlauben sollten, für Euch und Eure feinstofflichen Teile Sorge zu tragen und die Verantwortung dafür zu übernehmen.
Die Abgrenzung im grobstofflichen Bereich, in Eurem Körper, ist viel einfacher zu bewerkstelligen als die Abgrenzung auf der feinstofflichen Ebene. Am Körper habt Ihr eine Aussenhülle - die Haut - welche Euer grobstoffliches System zusammenhält. Es kann sich kaum jemand vorstellen, dass sich plötzlich ein Organ auf Wanderschaft begibt oder dass sich das Blut seinen Weg ausserhalb des Körpers sucht. "Nein, dies geht nicht", werden alle sagen und sie haben recht.
Wie sieht es aber mit den feinstofflichen Organen und dem feinstofflichen Blut, eben den Aspekten aus. Sind diese auch - wie der Körper - schön eingepackt und zusammengehalten? Nein, eben nicht. Hier findet Ihr keine Haut, welche alles zusammenhält. Dieses Zusammenhalten Eurer Teile und Aspekte müsst oder dürft Ihr selbst übernehmen. Dabei spielt die Erdung eine grosse Rolle. Je besser ein Mensch geerdet ist, umso leichter hält er sein ganzes Wesen beieinander. Die Erdung verbindet also auch die feinstofflichen Teile und Aspekte mit dem ganzen Wesen.
Nun geht es darum, dass Ihr Euch von den anderen Wesen abgrenzt. Warum ist dies überhaupt nötig? Stellt Euch eine grössere Gruppe Personen vor. Jede Person zieht nun ihre Schuhe aus und wirft sie auf ein grosses Tuch am Boden. Die Schuhe auf diesem Tuch werden anschliessend gut gemischt. Darauf nimmt jede Person wieder zwei Schuhe vom Boden auf. Jede hat nun wieder Schuhe; die meisten aber nicht ihre eigenen.
Dieses Beispiel lässt sich auf die feinstoffliche Situation vieler Menschen anwenden. Viele tragen "falsche" Schuhe, weil sie nicht gelernt haben, ihre Schuhe, das heisst ihre Aspekte und Teile, zusammenzuhalten. Sobald sie bemerken, dass ihre Aspekte nicht mehr vollständig sind, ergreifen sie den nächst besten.
Was sich wie ein Spiel anhört, ist aber im Alltag sehr verbreitet. Viele Menschen tragen die Aspekte anderer Wesen mit sich herum und fragen sich dann, wieso sie auf eine Weise reagieren, die ihnen eigentlich gar nicht liegt. Es reicht, wenn sich diese fremden Aspekte in der Aura festhalten können, um reagieren zu können.
Dazu möchten wir Euch ein Beispiel geben. Verschiedene Personen treffen sich zu einem Seminar. Darunter hat es Teilnehmer, welche dem Kursleiter gegenüber sehr freundschaftlich gesinnt sind, es hat aber auch solche, welche eifersüchtig auf die Stellung und Fähigkeiten des Kursleiters sind. Die Veranstaltung beginnt und plötzlich reagiert eine Person, die ansonsten ein sehr freundschaftliches Verhältnis zum Kursleiter unterhält, völlig unbegründet ausfallend und gehässig auf den Kursleiter. Dieser ist erstaunt, weil er eigentlich eine solche Reaktion von anderer Seite erwartet hat.
Was ist hier geschehen? Reagiert hat eine Person, welche feinstoffliche Aspekte anderer Personen aufgenommen hat. Einem Schwamm gleich hat sie die Spannungen aufgesaugt und diese Spannung (die nichts mit ihrem eigentlichen Wesen zu tun hat) dann abgeladen. Möglich war dies, weil die Seminarteilnehmer sich nicht abgegrenzt hatten, sie blieben nicht bei sich, sondern haben einerseits fremde Teile aufgenommen und andererseits eigene Teile nach aussen gegeben. Dies ist nur ein kleines Beispiel, aber es zeigt auf, welche Bedeutung diesem energetischen Prozess des Abgrenzen zukommt.
Der erste Schritt, hier etwas zu ändern, ist, sich abzugrenzen. Ihr seht nun auch, wieso dieses Abgrenzen in erster Linie etwas mit Euch selbst zu tun hat. Ihr müsst Eure Teile bei Euch halten können, sonst gehen sie auf Wanderschaft und werden durch fremde Teile ersetzt.
Zuerst schickt Ihr alles, was nicht zu Euch gehört, weg; und alles, was zu Euch gehört, verankert Ihr bei Euch. Dies ist sehr wichtig, denn es gibt wenig Sinn, sich abzugrenzen, wenn sich fremde Teile bei Euch eingenistet haben. Zuerst müsst Ihr bei Euch klar Schiff machen und aufräumen, erst dann könnt Ihr Euch abgrenzen. Damit Ihr Eure Teile auch wirklich bei Euch verankern und halten könnt, empfehlen wir Euch, vorher eine Übung zur Erdung zu machen. So helft Ihr mit, Eure Teile bei Euch zu verankern.
Nun die Übung für das Abgrenzen: die Schutzkugel. Stellt Euch in eine Kugel, welche so gross ist, dass Ihr bequem darin Platz habt. Diese Kugel ist aussen golden und innen rot. Achtet darauf, dass Ihr diese Farben wählt, sie haben ihre Wichtigkeit. Nun füllt Ihr die Kugel mit Eurer Energie. Dazu könnt Ihr Euren Atem zu Hilfe nehmen. Füllt diese Kugel mit Eurem Atem als ob Ihr einen Luftballon aufblasen würdet. Macht dies solange, bis die Kugel wirklich voll mit Eurer Energie ist. Sollten sich andere, fremde Teile in der Kugel befinden, dann stellt diese in Liebe, aber in ganzer Entschlossenheit aus der Kugel, denn innerhalb dieser Kugel habt nur Ihr Platz - nichts und niemand anderer.
Diese Übung hilft Euch in grossem Masse, dass Ihr Euch von fremden Teilen abrenzen und die eigenen Teile zusammenhalten könnt. Macht diese Übung morgens und abends, praktisch als Grundversorgung. Sie ist aber immer auch dann empfehlenswert, wenn es Euch notwendig erscheint - hört auf Eure innere Stimme.
Bei vielen Menschen, gleich welchen Entwicklungsstandes, ist ein Phänomen zu beobachten, welches oft zu grossen Verunsicherungen führen kann. Nicht immer ziehen nämlich alle feinstofflichen Teile am selben Strick, das heisst, es gibt Teile und Aspekte, welche ein Eigenleben führen und somit in der Lage sind, dem eingeschlagenen Weg entgegen- oder zuwiderzulaufen.
Hier ist es nötig, dass Ihr Euch als erstes in den Dienst des grossen Ganzen, des grossen Planes stellt. Nun bestimmt Ihr, dass all Eure Teile unter Eurem eigenen Willen stehen. Dies könnt Ihr ebenfalls mit einer kleinen Übung unterstützen. Macht Euch zuerst klar, dass Ihr selbst, und nur Ihr selbst, bestimmt, wo es in und mit Eurem Leben lang geht. Dies ist eine sehr wichtige Voraussetzung, um alle Eure Teile unter Euren eigenen Willen zu stellen.
Nun setzt Ihr Euch hin, schliesst die Augen und macht Euch ein Bild Eurer Teile. Nehmt ruhig eine Situation aus dem Alltag. Vergleicht Eure Teile und Aspekte mit Mitgliedern eines Vereins. Ruft nun also alle, wirklich alle, Mitglieder dieses Vereins (also Eure feinstofflichen Teile und Aspekte) zu einer Versammlung zusammen und erklärt ganz klar, dass Ihr von ihnen erwartet, dass sie sich in den Dienst des Ganzen stellen. Macht auch deutlich, dass Ihr kein eigenmächtiges Handeln einzelner Teile duldet und gebt in aller Entschlossenheit bekannt, dass alle Mitglieder (Eure Teile) sich Eurem Willen zu beugen haben.
Vielen von Euch mutet diese Übung vielleicht autoritär und rechthaberisch an. Es geht aber nicht darum, irgendwem irgendetwas zu beweisen oder eine Machtdemonstration abzuhalten, sondern es geht darum, dass Euer ganzes Wesen, mit allen - wirklich allen Teilen und Aspekten - ein Ganzes bilden und dass kein einzelner Teil dieses Ganze durch ein Eigenleben stört; denn dies bringt unnötige Turbulenzen und Verwicklungen auf Eurem Weg.
Es reicht nicht, wenn Ihr diese Übung einmal macht. Es ist nötig, dies von Zeit zu Zeit zu tun, immer dann, wenn Ihr das Gefühl habt, dass nicht alles in Euch in die gleiche Richtung zieht.
Jeder Mensch braucht Luft zum Atmen. Diese Tatsache wird wohl niemand bestreiten. Aber es braucht noch mehr, um wirklich existieren, um sich entwickeln zu können. Dafür braucht es auch energetischen Raum.
Dieses Ausdehnen ist ein energetischer Vorgang, der eigentlich automatisch ablaufen sollte. Aber nicht immer funktionieren diese Automatismen. Dann ist es nötig, dass Ihr selber aktiv werdet.
Bevor wir auf die praktischen Hilfen eingehen, möchten wir Euch an Beispielen aufzeigen, welches die Bedeutung des energetischen Ausdehnens ist.
Ihr kommt in einen Raum und fühlt Euch unwohl, als Fremkörper, einfach gesagt, Ihr fühlt Euch nicht zu Hause. Diese Situation habt Ihr wahrscheinlich schon oft erlebt, sei es in einer fremden Wohnung, in einem Hotelzimmer, einer Ferienwohnung oder am Arbeitsplatz. Es kann aber auch sein, dass diese Gefühle in der eigenen Wohnung auftauchen oder in sehr vertrauten Räumen.
Ein weiteres Beispiel: Ihr befindet Euch in einen Raum und mit der Zeit, obwohl eigentlich nichts Gravierendes vorgefallen ist, fühlt Ihr Euch immer unwohler, mehr und mehr in die Ecke gedrängt; Ihr habt das Gefühl, Ihr steht mit dem Rücken zur Wand, alles drückt auf Euch ein und Ihr habt keinen Platz mehr zum Atmen.
Warum kommt es zu diesen Gefühlen? Hier geht es um das energetische Ausdehnen, das "Sich Platz und Raum schaffen". Gehen wir zuerst von der Situation aus, wie sie eigentlich sein sollte. Stellt Euch einen Raum vor, in dem sich eine Person aufhält. Diese Person dehnt sich im ganzen Raum aus, das heisst, sie nimmt sich energetisch den Raum, der ihr zusteht, den sie braucht, so wie sie die Luft zum Atmen benötigt. Dies ist an und für sich ein automatischer Vorgang.
Wie sieht das nun aus, wenn sich zwei Personen in einem Raum befinden? Teilen sie sich den Raum auf, das heisst, jede belegt die Hälfte des Raumes oder gibt es andere Lösungen? Es gibt andere Lösungen. Beide Personen unseres Beispiels dehnen sich aus - und zwar im ganzen Raum. Dies scheint auf den ersten Blick etwas verwirrend zu sein, ist es aber nicht.
Ausdehnen hat nichts mit anderen Wesen zu tun. Ihr nehmt niemandem Platz und Raum, wenn Ihr Euch ausdehnt. Diese Tatsache ist sehr wichtig. Ihr braucht Euch beim Ausdehnen nicht um die anderen zu kümmern, denn die Energien durchmischen sich und bilden wiederum ein Ganzes. Solange Ihr Euch aus dem Herzen heraus, in bedingungsloser Liebe ausdehnt, werden andere durch Euer Ausdehnen nicht tangiert. Anders sieht es aus, wenn Ihr Euch mit dem Kopf ausdehnt - aber davon später.
Was geschieht nun, wenn sich in einem Raum eine Person nicht ausdehnt und die andere nimmt ihren energetischen Raum in Besitz. Dann entstehen die Gefühle, an die Wand gedrängt zu werden, keinen Platz mehr zu haben, oder erdrückt zu werden.
Wenn sich beide Personen unseres Beispiels zusammenziehen, also Ihren Raum nicht einnehmen, dann wird dieser "freie" Platz von anderen Energien / Wesenheiten gefüllt. Es ist eine Tatsache, dass es, energetisch gesehen, keine leeren Räume gibt. Das heisst nun also: Ihr füllt den Raum mit Eurer Präsenz, eine andere Person füllt ihn oder aber andere Energien nehmen diesen (Euren) Platz ein. Sehr oft handelt es sich dabei um Wesenheiten aus der Astralebene, welche diesen Freiraum nutzen und dann entsprechend wirken.
Wie Ihr gesehen habt, liegt es an Euch zu entscheiden, womit Ihr Euch umgebt. Ihr habt die Wahl, Euch auszudehnen und etwas Eigenes, etwas Bekanntes um Euch zu haben, oder Ihr dehnt Euch nicht aus und überlasst diesen Raum irgendwelchen anderen Energien. Entscheidet selbst!
Vielleicht ist Euch bei diesen Beispielen auch klar geworden, warum es dazu kommen kann, dass Ihr Euch in einem Raum nicht wohl, nicht zu Hause fühlt. Wenn Ihr Euch nicht ausdehnt, dann trefft Ihr nicht auf eigene, Euch bekannte Energien, sondern Ihr werdet mit fremden, Euch unbekannten Energien konfrontiert. Dies löst dann die unangenehmen Gefühle aus.
Nun werdet Ihr aber fragen, wie Ihr Euch in einem Raum ausdehnen sollt. Vorhin haben wir Euch die Übung mit der Kugel beschrieben. Ähnlich könnt Ihr Euch in einem Raum ausdehnen. Stellt Euch - in Gedanken - vorerst in einen kleineren, Euch gut bekannten Raum. Schliesst die Augen und streckt Eure Hände seitwärts aus. Wenn die Arme gestreckt sind, dann "verlängert" sie und zwar soweit, bis sie die Wände "berühren". Dazu nehmt Ihr Euren Atem zu Hilfe, indem Ihr dieses Ausdehnen mit Eurem Ausatmen unterstützt. Nun macht Ihr das Gleiche nach vorne und hinten und zum Schluss nach oben und unten.
Ihr werdet sehen, dass es ein wenig Übung braucht, bis Ihr Euch auf diese Weise in einem Raum ausdehnen könnt. Steigert nun Eure Ausdehnung, indem Ihr einen grösseren Raum wählt, dann einen Raum, indem sich andere Personen befinden usw. Mit der Zeit werdet Ihr merken, dass es immer weniger bewusste Arbeit braucht, um Euch ausdehnen zu können. Zum Schluss reicht der Impuls "Ausdehnen", wenn Ihr einen Raum betretet.
Wo wendet Ihr nun dieses Ausdehnen an? Überall, wo Ihr seid. Es gibt keinen Ort, wo Ihr Euch nicht ausdehnen könnt. Primär dehnt Ihr Euch immer dort aus, wo Ihr Euch befindet, sei dies zu Hause, am Arbeitsort, im Zug, beim Einkaufen ... Macht es Euch zur Gewohnheit, Euch auszudehnen. Denkt daran, wenn Ihr Euch zusammenzieht, dann füllen andere, Euch fremde Energien, den Raum, den Ihr nicht einnehmt - und dies kann zu erheblichen Turbulenzen führen. Dehnt Euch auch immer dann aus, wenn Ihr das Gefühl habt: "Jetzt wird's eng, ich habe keinen Platz mehr", oder wenn der energetische Druck auf Euch oder zB. Euer Haus zu gross wird. Dann habt Ihr mit dieser Übung ein gutes Hilfsmittel zur Hand, um Euch selbst Luft zu schaffen.
Vielleicht kommt Ihr in eine Situation, in der es Euch fast unmöglich ist, Euch ausdehnen zu können. Hier eine kleine Hilfe. Nehmt einen Duft, den Ihr gerne habt und gebt zwei, drei Tropfen auf einen Duftstein... In Gedanken könnt Ihr Euch nun mit diesem Duft im ganzen Raum ausdehnen. Setzt Euch in der Vorstellung auf die einzelnen Duftmoleküle und lasst Euch in jede Ecke des Raumes tragen. Dies hilft Euch, wenn Ihr Probleme mit dem Ausdehnen habt.
Aber denkt daran,
wie bei allen Hilfsmitteln
ist es auch hier so,
dass Ihr sie anwenden müsst,
ansonsten nützen sie nichts!
Ausdehnen könnt Ihr Euch auch, wenn Ihr nicht physisch anwesend seid. Wir möchten Euch das anhand eines angenehmen Beispiels erklären. Ihr habt Ferien gebucht und freut Euch z.B. auf die warmen Tage am Meer. Damit Ihr in Eurer Ferienwohnung keine unliebsamen Überraschungen erlebt, dehnt Ihr Euch schon im voraus, das heisst, zwei bis drei Tage vor Eurer Abreise in der Ferienwohnung (oder Hotel...) aus. Stellt Euch mit beiden Füssen fest auf den Boden und macht Euch ein Bild Eurer Ferienwohnung. Ob nun dieses Bild genau der Wirklichkeit entspricht ist nicht von Wichtigkeit. Nun dehnt Ihr Euch in der Ferienwohnung aus, genau wie Ihr das tut, wenn Ihr Euch in einem Raum ausdehnt, in dem ihr anwesend seid. Macht dies einige Male und füllt so die Wohnung mit Eurer Energie. Wenn Ihr dann wirklich dort seid, trefft Ihr nicht auf irgendeine fremde Energie, sondern ihr fühlt etwas Vertrautes, etwas Eigenes und könnt Euch so von Beginn Eures Urlaubs weg zu Hause fühlen.
Vergesst aber nicht, wenn Ihr im Urlaub seid, hin und wieder eure Wohnung zu Hause auf die gleiche Art mit Eurer Energie zu füllen. Dies erleichter Euch ein ruhiges Zurückkommen.
Genaugleich könnt Ihr dies tun, wenn Ihr ein Gespräch, eine Prüfung, eine Sitzung... erwartet. Füllt den Raum oder den Ort, wo diese stattfinden mit Eurer Energie - es wird für Euch einfacher werden.
Unter energetischem Zusammenziehen verstehen wir das Nicht-Einnehmen des Raumes. Ihr dehnt Euch also nicht aus und überlasst anderen Wesen, ob inkarniert oder nicht, den Raum, der eigentlich Euch zusteht.
Was bewirkt ein Zusammenziehen. Wir wir schon erklärt haben, kommt es dann zu einem Gefühl, in die Ecke gedrängt zu werden. Alles, und seien es auch noch so kleine Spitzen, trifft Euch. Ihr habt keinen Freiraum mehr um Euch und werdet so dauernd bedrängt. Was Ihr unter normalen Umständen (also wenn Ihr Euch ausdehnt) nicht einmal wahrnehmt, kann sich nun zu einem Problem entwickeln.
Es gibt viele Menschen, welche die Tendenz haben, sich sofort zusammenzuziehen, wenn etwas Ungewohntes oder Unangenehmes auf sie trifft. Unternehmen diese Personen nichts dagegen, so wird dieses Zusammenziehen zum Dauerzustand. Dadurch werden sie energetisch gesehen immer kleiner, bis sie - auf der energetischen Seite - zeitweise nicht mehr wahrgenommen werden. Dies hat auch Auswirkungen auf der physischen Seite. Dort kann sich das folgendermassen äussern: Die Person wird sehr oft übersehen oder mit anderen verwechselt. Auch wenn sie etwas sagt, wird es nicht voll und ganz zur Kenntnis genommen, sie wird einfach überhört oder nicht beachtet.
Dieses nicht beachtet werden, hängt damit zusammen, dass die energetische Breite beim Zusammenziehen fehlt. Die Person ist wohl physisch anwesend, aber ihre Energie wird nicht wahrgenommen, sie strahlt nicht. Deshalb reagieren die feinstofflichen Teile der anderen nicht, weil - im Extremfall - nichts da ist, worauf sie reagieren können.
Oft findet man dieses Zusammenziehen auch in Beziehungen. Ein Partner zieht sich zusammen und ordnet sich so dem anderen völlig unter. Mit der Zeit bietet sich nach aussen folgendes Bild dieser Partnerschaft: Eine grosse Energie (der Partner, der sich ausdehnt) mit einem kleinen Anhängsel ( die Person, welche sich zusammenzieht). Es kommt so weit, dass ein Partner völlig im Schatten des anderen, praktisch nur noch durch den anderen lebt. Dies darf aber nicht sein! Darum, dehnt Euch aus und nehmt Euch den Raum, den Ihr braucht.
Frauen neigen eher zum Zusammenziehen als Männer. Dies kommt daher, weil Frauen seit Jahrhunderten durch die Gesellschaft in eine dienende, gehorchende Rolle (als Hausfrau und Mutter) gedrängt wurden. Aber auch als Hausfrau und Mutter ist es für jede Frau sehr wichtig, sich auszudehnen. Durch ihre anspruchsvolle Tätigkeit legen die Frauen den Grundstein für die ganze Familie. Ihr seht also, das Ausdehnen ist für alle Frauen von grosser Wichtigkeit.
Sich Ausdehnen ist eine Qualität des Herzens. Das Ausdehnen, von welchem wir bis jetzt gesprochen haben, ist immer ein Ausdehnen vom Herzen aus. Nun gibt es aber Wesen, welche sich mit dem Kopf ausdehnen. Dies hat gravierende Folgen für die anderen Wesen.
Ausdehnen vom Herzen aus hat nichts mit anderen Wesen zu tun. Wenn Ihr Euch aus dem Herzen heraus ausdehnt, dann tangiert Ihr in keiner Art und Weise andere Menschen oder Wesen. Euer Ausdehnen geschieht auf der Basis der bedingungslosen Liebe, es ist nicht egoistischer Selbstzweck, sondern es geht darum, dass Ihr Euch den Raum nehmt, den Ihr braucht und der Euch zusteht. Ihr seht, es hat nichts mit anderen Wesen zu tun.
Geht Ihr nun dieses Ausdehnen aber mit dem Kopf an,dann verfolgt Ihr ein bestimmtes Ziel. Der Hauptantrieb ist, Euch gegenüber den "bösen Anderen" zu behaupten. Das Motto ist dann: "Ihr oder ich!" Es ist nicht mehr ein Ausdehnen, das nur mit Euch zu tun hat, sondern Ihr setzt dieses Ausdehnen praktisch als Waffe gegen andere ein. Hier ist ein egoistisches Ziel dahinter und die Qualität des Herzens kommt zu kurz.
Wie wirkt sich nun ein solches Kopf-Ausdehnen auf die anderen aus. Nehmen wir wieder einen Raum als Beispiel. Verschiedene Personen befinden sich hier und jede dehnt sich aus dem Herzen heraus aus. Nun kommt eine Person dazu, betritt den Raum und dehnt sich aus dem Kopf heraus aus. Mit diesem Ausdehnen drückt sie die anderen energetisch an die Wand (oder sie versucht es wenigstens). Sie betritt den Raum nach dem Motto: "Platz da, jetzt komme ich! Alle auf die Seite, ich mach mich nun dick und breit und Ihr seid mir dabei im Wege!"
Ihr seht, hier wird das Ausdehnen falsch verstanden, denn es ist gegen andere Wesen gerichtet, es verfolgt ein bestimmtes, ein egoistisches Ziel. Dies hat nichts mit Ausdehnen zu tun wie wir es verstehen. Also denkt daran, ausdehnen kommt aus dem Herzen, nicht aus und mit dem Kopf.
Wie wirkt ein solches Kopf-Ausdehnen auf andere. Bei anderen wird diese Art von Ausdehnen sehr oft als Arroganz und Wichtigtuerei aufgenommen. Es kann auch zu emotionalen Reaktionen kommen, weil sich die anderen bedroht fühlen. Die Folge davon ist, dass eine harmonische Atmosphäre nicht mehr möglich ist, es sind zu grosse Turbulenzen entstanden.
Wie schützt Ihr Euch gegen ein solches übermässiges Kopf-Ausdehnen? Ihr habt es erraten, dehnt Euch aus - aber aus dem Herzen, dann seid Ihr geschützt und sicher.
Das Ausdehnen gibt Euch in jedem Fall auch einen Schutz. Stellt Euch vor, Ihr seid in einem Raum, der voller Emotionen ist, die nach allen Seiten hin überschwappen. Zieht Ihr Euch zusammen und habt Ihr so nur eine sehr dünne Schicht Eurer eigenen Energie um Euch herum, dann wird Euch alles, was im Raum ist treffen. Es braucht ja nicht viel, und diese Emotionen haben Euren Raum durchquert und treffen Euch.
Seid Ihr aber ausgedehnt, dann treffen diese Emotionen schon sehr früh auf Euer Energiefeld . Bis sie dann dieses Energiefeld überwunden haben, sind sie praktisch wirkungslos - Ihr merkt fast nicht, dass da irgendwas war. So habt Ihr einen sehr effizienten Schutz um Euch herum, der Euch hilft, fremde Energien von Euch abzuhalten. Ihr seht, ein weiterer Grund, sich immer und immer wieder auszudehnen.
Dieses Ausdehnen bietet Euch auch den energetischen Raum, den Platz, den Ihr braucht, damit Ihr Euren Weg gehen könnt. Jedes Wesen braucht seinen Raum. Dies ist eine grundlegende Tatsache. Darauf ist auch der feinstoffliche Schutz eines jeden Wesens aufgebaut. Denkt daran. Ihr zerstört diesen Schutz selber, wenn Ihr Euch zusammenzieht.
Wir hoffen, dass Euch diese Informationen in Eurem Alltag helfen werden, genügend Platz und Raum zu schaffen, um Eure Schritte ungestört und in Ruhe gehen zu können.
Der Mensch ist ein sehr komplexes Wesen und er kann auf den verschiedensten Ebenen betrachtet werden. Ihr kennt die Einteilung in Körper, Geist und Seele. Was vielleicht einige erstaunen wird, ist die Tatsache, dass diese Einteilung nur eine von vielen ist. Jeder Mensch besteht - auf einer anderen Ebene - aus verschiedenen Aspekten oder Teilen. Diese Aspekte und Teile gehören, wenn man das grosse Ganze betrachtet, wiederum jeweils zum Körper, zum Geist oder zur Seele.
Wir möchten Euch im folgenden einige grundlegende Informationen über dieses noch recht unbekannte Thema geben. Das Ziel dieser Informationen ist, dass Ihr in der Lage seid, Eure eigenen Teile bei Euch zu halten und alle fremden Teile wegzuschicken. Der Einfachheit halber werden wir im folgenden von den verschiedenen Teilen eines Menschen sprechen.
Gehen wir zuerst vom Normalfall, beziehungsweise vom Idealfall aus. Stellt Euch ein Zentrum vor, das fest verankert ist. Um dieses Zentrum herum befinden sich viele kleine Kugeln, jede durch eine Schnur fest mit dem Zentrum verbunden. Da jede dieser Schnüre gleich lang ist, entsteht eine grosse Kugel - intakt und ohne Löcher. Dieses "intakte" Gebilde seid Ihr selbst und die einzelnen Kugeln sind Eure einzelnen Teile. Sie beinhalten alle Aspekte Eures Seins und ergeben so ein Ganzes.
Diese grosse Kugel sieht bei jedem Menschen etwa gleich aus, das heisst, jeder hat, von seiner Aufgabe her gesehen, gleiche Aspekte und Teile, wie zum Beispiel :
Aspekte der Klarheit
Aspekte der Organisations- und Verhandlungsfähigkeit
Aspekte des Willens / Überlebenswillens
Sexuelle Aspekte
Aspekte der Macht usw.
Bei jedem Menschen findet sich die gleiche Art und Anzahl dieser Teile - so ergibt sich ein Ganzes. Nur sind diese Teile nicht bei jedem Menschen auf dem gleichen Entwicklungsstand. Hierin können sie sich sehr unterscheiden.
Ihr wisst, dass - je nach Bewusstsein - einzelne Teile von Euch im Dienste des grossen Ganzen unterwegs sein können. Wenn dies der Fall ist, dann löst sich eine dieser Kugeln aus dem Verband und geht dorthin, wo dieser Teil gebraucht wird. Über die Schnur ist er aber jederzeit mit Euch, dem Ganzen verbunden. Ebenfalls findet er über diese Verbindungsschnur nach getaner Arbeit wieder zu Euch zurück. Die Tatsache, dass gewisse Teile unterwegs sind, soll Euch nicht beunruhigen, denn dies läuft auf Ebenen ab, zu denen Ihr normalerweise keinen Zugang habt.Euer ganzes Wesen wird dadurch auch nicht beeinträchtigt, denn der weggehende Teil ist immer mit Euch verbunden.
Nun kann es aber geschehen, dass ein solcher Teil weggeht, ohne im Einklang mit dem grossen Plan zu sein. Dann gerät die Verbindung ausser Kontrolle und die Schnur reisst. Das wiederum heisst, dass Euer Teil nun ohne Verbindung unterwegs ist und nicht automatisch zurückkommt.
Was heisst das nun für die grosse Kugel? Hier fehlt nun ein Teil, es ist ein Platz frei und dieser wird wieder besetzt. Da die Teile momentan bei vielen Menschen "fliegen", steht zum Füllen einer Lücke genügend Auswahl zu Verfügung. Das Ganze sucht nun einen Teil, der die passende Art aufweist oder ein fliegender Teil sucht sich einfach irgendwo eine Lücke in einer grossen Kugel. Sobald dieser neue Teil dazugekommen ist, ist die ganze Kugel wohl wieder komplett, aber es sind nicht alles die eigenen Teile. Diese Tatsache kann grosse Auswirkungen auf Euer Verhalten haben, wie wir noch sehen werden.
Verschiedene Umstände können zur Folge haben, dass die eigenen Teile weggehen. Wir möchten Euch nun im folgenden einige dieser Ursachen erklären.
Eine mangelnde Erdung ist beste Voraussetzung, damit Teile unkontrolliert weggehen. Durch eine gute Erdung und Verankerung wird die ganze Kugel mit den einzelnen Teilen zusammengehalten und die Teile werden im Zentrum verankert. Fehlt die Erdung oder sie ist schwach, dann ist auch die Verankerung der Teile sehr schwach und diese gehen auf Wanderschaft, weil nichts mehr sie hält. Leider begünstigt diese Tatsache auch, dass alte Muster, welche eigentlich gelöst sind, über noch vorhandene Abdrücke wieder aktiviert werden.
Die eigenen Teile können auch von anderen "fliegenden" Teilen unter Druck geraten. Es befinden sich in Eurer Umgebung soviele "fliegende" Teile, welche einen Platz suchen, dass diese mit der Zeit solche in der Kugel schlecht verankerte verdrängen. Dies geschieht vorallem dann, wenn einerseits die Erdung und andererseits der Schutz nicht ausreichend sind.
Die eigenen Teile können aber auch von innen her unter Druck geraten. Dies geschieht hauptsächlich dann, wenn Ihr nicht an Eurem Platz steht und wenn Ihr Eure Aufgaben nicht wahrnehmt und angeht. Dann kann es ebenfalls geschehen, dass sich Teile selbständig machen und weggehen, weil sie ja nicht gebraucht werden.
Es ist auch möglich, dass Teile auf bestimmte Problematiken in der Umgebung (z.B. Machtmissbrauch) sehr stark reagieren und dann, wenn sie damit konfrontiert werden, aus ihren Verankerungen gerissen werden und das Weite suchen.
Apathie und Lethargie unterstützen das Weggehen von Teilen sehr, denn dadurch wird das Ganze in Frage gestellt und die Teile sehen keine Notwendigkeit mehr, beim Ganzen zu bleiben; es gibt auch nichts mehr, was sie halten könnte.
Müdigkeit, Kraftlosigkeit und das zu "langsame Sein" sind weitere Punkte, welche ein Davonfliegen von Teilen begünstigen. Diese Umstände schlagen sich in erster Linie auf die Erdung nieder und zudem wird der Schutz vermindert.
Wenn es eigene Teile gibt, also Teile, welche zu Euch - und nur zu Euch - gehören, dann gibt es auch, wie wir schon erklärt haben, fremde Teile, also solche, die nicht zu Euch gehören. Was sind nun fremde Teile?
Wir haben Euch die Möglichkeit bereits aufgezeigt, dass Eure eigenen Teile weggehen. Nun ist im Modell mit den Kugeln ein Platz frei - es ist ein Loch entstanden. Dieses Loch wird nun von einem anderen, "fliegenden" Teil gefüllt und dieser übernimmt die Aufgabe im Ganzen. Nur erledigt er die Aufgabe so, wie er sich das gewohnt ist und nicht unbedingt so, wie Ihr dies wollt.
Es ist auch möglich, dass sich fremde Teile zwar nicht in den Kugelkranz einnisten können, sich aber in Eurem Aurabereich aufhalten, sozusagen in Warteposition. Auch dies kann störende Auswirkungen auf Euer ganzes Sein haben. Denn auch diese Teile wirken so, wie sie wollen und das verursacht Turbulenzen.
Was sind nun aber fremde Teile eigentlich? Hier gibt es eine ganz klare Abgrenzung. Jeder Teil, der nicht zu Euch gehört, ist ein fremder Teil. Diese Tatsache ist an und für sich sehr einfach, aber viele von Euch machen genau hier Unterschiede. Es gibt dann sozusagen fremde, fremdere und ganz fremde Teile. Lasst uns dies erklären.
Fremde Teile sind also solche, die nicht zu Euch gehören. Dies bedeutet aber, dass Ihr auch Teile von Euren Partner/innen, Kindern, Eltern, sehr guten Freunden usw. als fremde Teile anseht, obwohl sie Euch sehr vertraut sind und Ihr diese Personen gern habt. Gerade die Teile, welche Ihr gut kennt (Partner/In, Kinder, Eltern) können Schwierigkeiten bereiten, weil sie nicht als fremde Teile erkannt und behandelt werden.
Hütet Euch davor, Teile von anderen Menschen - auch wenn Ihr diese gut kennt und sie liebt - nicht als fremde Teile zu betrachten. Es entsteht sonst eine Vermischung von Euren eigenen und den gut bekannten Teilen. Damit ist aber niemandem gedient, denn jedes Wesen muss mit seinen eigenen Teilen seinen eigenen Weg gehen. Alles andere hindert sowohl Euch wie auch die anderen.
Um sicher zu sein, dass sich keine fremden Teile haben einschleichen können, ist es als erstes wichtig, seine eigenen Teile gut zu verankern. Also pflegt Eure Erdung und Eure Verankerungen, dann habt Ihr schon einen grossen Schritt getan.
Es braucht ein Kontrollieren der eigenen Person. Dies muss aber in wirklicher Selbstehrlichkeit geschehen und Ihr müsst nachher auch die richtigen Schlüsse aus Euren Beobachtungen ziehen und entsprechend handeln.
Wir möchten Euch im folgenden einige Beispiele auflisten, welchen anzeigen können, dass sich fremde Teile bei Euch eingenistet haben.
Die Harmonie im Ganzen ist gestört.
Auffällige Turbulenzen im Emotionalbereich machen sich bemerkbar.
Ihr werdet von einer Unruhe gepackt und Euer ganzes Wesen beginnt immer wieder zu drehen.
Ihr begeht atypische Handlungen, also Ihr tut Dinge, welche Ihr sonst eigentlich gar nicht tut
grundlose Emotionen, gerichtet auf Personen, welche Euch gar keinen Anlass dazu gegeben haben
es tauchen Gefühle auf, welche Ihr nicht unter Kontrolle habt
Ihr werdet von Gedanken geplagt, die Ihr nicht kennt
Ihr übernehmt für Euch fremde Dogmen und Ansichten und merkt, dass Ihr diese vehement verteidigt
Ihr kauft Dinge ein, welche gar nicht zu Euch passen
Ihr reagiert in einer Art und Weise, die Euch fremd ist
Ihr übernehmt Zweifel und Ängste von anderen Personen
Ihr habt plötzlich körperliche Beschwerden, welche von anderen Personen stammen
Ihr neigt zu unüberlegtem Handeln und reagiert mit "Schnellschüssen", welche Ihr nachher wieder revidieren müsst
Ihr gebraucht plötzlich Formulierungen, welche Euch eigentlich fremd sind
sowohl als Frau wie als Mann neigt Ihr zu weibischem Gehabe
usw.
Die nächste Frage, welcher wir nun nachgehen wollen, ist jene, wie sich fremde Teile nach aussen hin bemerkbar machen. Wir möchten Euch zeigen, wie eine Person, welche fremde Teile bei sich hat, auf die Umgebung wirkt und welche Schwierigkeiten ihr daraus erwachsen.
Nehmen wir als Beispiel eine Person, welche in einem neuen Arbeitsverhältnis steht. Voller Freude und Elan beginnt sie mit ihrer Arbeit. Die Arbeitskolleginnen und -kollegen bringen ihr Sympathie entgegen und stellen sich auf die neue Mitarbeiterin ein. Aus irgendeinem Grund kann diese Person aber ihre Teile nicht bei sich halten und fremde schleichen sich ein. Was geschieht nun? Am nächsten Tag kommt unsere Person wieder zur Arbeit, aber die fremden Teile wirken, das heisst, sie beinflussen die Verhaltensweise unserer Person. Nach aussen hin ist wohl noch die gleiche Person da, aber ihre Reaktionen sind anders. Das Resultat ist, dass die Umgebung verwirrt ist.
Geschieht dies einmal, so entsteht kein grosser Schaden. Wenn sich aber diese Situation zu einem Dauerzustand entwickelt, dann wissen die Arbeitskolleginnen und -kollegen nie, wen sie am nächsten Morgen antreffen. Sie wissen gar nicht mehr, wer diese Person eigentlich ist, weil immer wieder andere Teile reagieren. Das Resultat wird sein, dass diese Person gemieden und am Schluss gar nicht mehr beachtet wird, weil man nie weiss, woran man bei ihr ist. Allerdings wäre es möglich, diese Situation zu klären, indem die fremden Teile weggeschickt und die eigenen verankert würden.
Ein weiteres Beispiel: Ein Mann sucht seit längerer Zeit eine Partnerin und immer läuft derselbe Mechanismus ab. Er trifft eine Frau und die beiden verstehen sich gut. Doch schon bei den folgenden Treffen ist die Frau verwirrt und zieht sich zurück bis zum Schluss gar keine Rendez-vous mehr stattfinden. Die Beziehung ist zu Ende, noch bevor sie eigentlich richtig begonnen hat. Wieso geschieht so etwas, was läuft hier schief, dass es diesem Mann nicht möglich ist, eine Beziehung aufzubauen?
Fremde Teile spielen in diesem Beispiel eine grosse Rolle. Der Mann trifft eine Frau und diese Frau reagiert auf die im moment vorhandenen Teile des Mannes. Hier findet sie etwas, das ihr zusagt, was in ihr ein Echo auslöst. Beim nächsten Treffen sind aber andere Teile bei diesem Mann (weil er seine Teile nicht bei sich halten kann und sich dadurch fremde Teile eingenistet haben). Auf diese Teile reagiert die Frau aber anders - und sie ist verwirrt, denn es steht eine andere, eine veränderte Person vor ihr, es kommt zu anderen Reaktionen. Daraus entsteht eine Unsicherheit; die Frau weiss im voraus nicht, wie der Mann heute ist; ist es der Mann, den sie beim ersten Mal kennengelernt hat oder ist es ein Mann, welcher ganz andere Raktionen zeigt? Das ganze führt unweigerlich zu so grosser Unsicherheit und Frustration, dass sie die Beziehung zu diesem Mann abbrechen wird.
Auch hier ist es nötig, dass dieser Mann seine eigenen Teile zu sich holt und bei sich hält, denn dann kann er seiner Umgebung, in diesem Falle der Frau, das Bild von sich selbst vermitteln, dann kann er so sein, wie er eigentlich ist und die Frau kann darauf reagieren.
Auch auf geistiger Ebene haben diese fremden Teile Auswirkungen. Die eigenen Teile arbeiten zum Wohle des Ganzen - nun kann es aber geschehen, dass, wenn sich fremde Teile einnisten, diese das eben Aufgebaute massiv stören oder sogar zerstören. Ihr seht, ein weiterer Grund, seine Teile bei sich zu verankern und die fremden wegzuschicken.
Nun stellt sich für viele die Frage, wie man denn die eigenen Teile kontrollieren kann? Dies ist in der Tat eine der Schlüsselfragen im Ganzen. Es ist von allererster Wichtigkeit, dass Ihr Eure Teile unter Euren eigenen Willen stellt und dass Ihr bestimmt, was mit Euch geschieht. Es geht nicht an, dass einzelne Teile auf Kosten des Ganzen ein Eigenleben führen.
