How to open space? -  - E-Book

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Beschreibung

Wie könnte eine Bedienungsanleitung zum Planen und Realisieren eines partizipativen Tagungsformates aussehen? Die vorliegende Dokumentation How to open space möchte zur Eigeninitiative anstiften und die Erwartung wecken, dass ein Open Space eine echt gute Sache ist, wenn man Expert*innen zu einem gemeinsamen Thema, beispielsweise der Ästhetischen Forschung, miteinander ins Gespräch bringen will. Zielgruppe dieser Publikation sind alle, die an offenen Tagungsformaten oder an Ästhetischer Forschung interessiert sind. Das Heft dokumentiert eine reale Open Space-Veranstaltung und gibt Hinweise für das praktische Wissen darüber, wie viele Menschen gleichzeitig zu einem bestimmten Themenfeld arbeiten und denken können und wie sich Ästhetische Forschung in schulisch kulturellen Räumen realisiert. Mit Beiträgen von Irina Barca, Havva Dedeoglu, Melanie Gösling, Birgit Günster, Christine Heil, Sarah Herold, Birgit Huebner, Fatema Nawaz K., Alessa Nitsch, Ina Scheffler, Gunda Schenk, Angelika Schulz, Inga Simon, Sabine Sutter, Nina Tadje, Bernadette Trewin, Barbara von Renteln, Helmut Wenderoth, Gisela Wibbing.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 34

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort: Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW“

Vorwort: PwC-Stiftung

Das know-how zum how to.

Vorwort und Anleitung: zu einem Open Space über Ästhetische Forschung

Die Veranstaltung und ihr Konzept

Planung, Vorbereitung, Einladung

Von der Veranstaltung zum Buch

Dank

Das Löffellabor

Ästhetische Forschung in der Schule

Arbeiten mit dem, was da ist

Freiraum Projekte der kulturellen Bildung aus dem nichts entwickeln

Kooperationsrezept – Gestaltung eines Workshoptages für Schüler*innen der Städt. Realschule Friedrichstadt im FFT Düsseldorf

Aus der Praxis: Arbeitsdokumente

Nachhaltigkeit und Organisationsentwicklung

Anlegen und Gegenhalten – zu einer Grundfigur der Bildrekonstruktion

Dimensionen Asthetischer Forschung

Vorwort

Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW“

Ästhetische Forschung. Was vielleicht zunächst nach Wissenschaft und Theorie klingt, ist ein lebendiger, individueller und kreativer Ansatz zur Auseinandersetzung mit … allem! Mit allem, was den Einzelnen bewegt und interessiert. Ästhetische Forschung nutzt die Neugier und den Wunsch, die Welt zu begreifen. Dabei werden Alltagserfahrungen, künstlerisches Arbeiten und wissenschaftliches Denken miteinander verknüpft. Forschend, aktiv handelnd und entdeckend entwickeln die Lernenden in offenen Erfahrungsfeldern, entsprechend den eigenen Interessen und Fragen neue Erkenntnisse und Antworten. Sie bilden sich selbst.

Kinder und Jugendliche sind voller Energie und Selbstentfaltungswünschen. Dieser Energie, dieser Neugier Raum zu geben ist ein Ziel des Ästhetischen Forschens. Diese Form des Lernens braucht strukturellen Schutz. Voraussetzung ist die nachhaltige Verankerung des Ästhetischen Forschens im Schulleben. In multiprofessionellen Teams entwickeln Schulen und ihre Kulturpartner kreative Ideen für den Unterricht und leisten gemeinsam einen Beitrag zur kulturellen Bildung in der Gesellschaft. Wir wünschen uns, dass immer mehr Schulen in der Zusammenarbeit mit Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden den Mut finden, die Weichen für ein anderes, ein forschendes Lernen zu stellen.

Der vorliegende Band „How to open space“ dokumentiert die Suchbewegungen von Lehrer*innen, Forscher*innen und Künstler*innen, wie Ästhetisches Forschen im schulischen Kontext realisiert werden kann und zugleich, wie diese Akteur*innen im Tagungsformat des Open Space in einen produktiven Austausch kommen. Als Fachstelle für „Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW“ unterstützen wir diese Auseinandersetzung. Wir sind überzeugt, dass in der Kooperation zwischen Schulen und außerschulischen Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden viel Potenzial für die Entwicklung von Freiräumen für Selbstbildungsprozesse liegt. Die vorliegende Dokumentation zeigt, wie über das gemeinsame Ästhetische Forschen diese Potenziale sichtbar werden. So ändert sich die Blickrichtung auf das Lernen und die Lernenden grundsätzlich.

Brigitte Schorn, Gisela Wibbing

Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW“

Vorwort

PwC-Stiftung

Ästhetische Forschung 3.0 – Ein Open Space zu forschenden Lernen im Unterricht ausgehend von Kunst und Kultur mit außerschulischen Partnern”

Als die PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung das Programm Kultur.Forscher! im Jahr 2008 auf dem Weg gebracht haben, war dies anfangs eine Forschungsreise mit offenem Ausgang. Ziel war es, Schülerinnen und Schülern zur Umsetzung eigener Forschungsprojekte im Kontext von Kunst und Kultur zu ermutigen und zugleich die Lehr- und Lernkultur in Schulen durch den Einsatz Ästhetischer Forschungsmethoden zu verändern.

Zehn Jahre Kultur.Forscher! später zeigen, dass die Ästhetische Forschung ein wirksamer Ansatz ist, um das Potenzial von Kindern und Jugendlichen zu entfalten und das Lernen in der Schule nachhaltig zu verändern. Nach Ende der aktiven Förderung der Kultur.Forscher!-Schulen im Jahr 2017 war es uns wichtig, dass die Erfahrungen und Erkenntnisse weitergetragen werden und das über die Jahre entstandene Kultur.Forscher!-Netzwerk auch zukünftig zusammen arbeitet. Dazu gehören explizit Netzwerke und Kooperationen zwischen Lehrkräften und Kulturpartnern.

Die Tagung „Ästhetische Forschung 3.0“ und die nun vorliegende Tagungsdokumentation zeigen uns, dass das Kultur.Forscher!-Netzwerk weiterhin funktioniert. Dass es dabei auch ein neues Tagungsformat, wie den Open Space, ausprobiert, ist ganz im Sinne des Kultur.Forscher!-Gedankens. Denn das Nachdenken über neue Vermittlungsformen und -strukturen Ästhetischer Forschung wurde ganz in die Hände der teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer und außerschulischen Kulturpartner gelegt. Der Open Space als Denkraum fördert Selbstverantwortung und Selbstorganisation und stellt die verschiedenen individuellen Perspektiven der Teilnehmenden in den Mittelpunkt. Das so entstandene, kollektiv hergestellte neue Wissen ist in der nun vorliegenden Dokumentation zusammengefasst.