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Beschreibung

Paare allein zuhaus ...

Der Urlaub findet dieses Jahr im Wohnzimmer statt? Ihr seid in Kurzarbeit und hockt ständig aufeinander? Dieser Ratgeber hilft euch, die Zeit zuhause schön zu gestalten. Mit:

- Den ultimativen Survival-Regeln für unfreiwillige Stubenhocker

- Tipps fürs Homeoffice zu zweit

- Den 50 besten Paar-Beschäftigungen gegen Langeweile zuhause, zum Beispiel:

- Geschmacks-Contest machen

- Im Dunkeln essen

- Gesprächsanregungen für einen Abend an der Küchenbar

- Spielanleitung für Strip-Poker

- Übungen zur Partnerschaftspflege

- Picknick im Wohnzimmer

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 72

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Alle in diesem Buch veröffentlichten Aussagen und Ratschläge wurden von der Autorin und vom Verlag sorgfältig erwogen und geprüft. Eine Garantie kann jedoch nicht übernommen werden, ebenso ist die Haftung der Autorin bzw. des Verlags und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen. Der Inhalt dieses E-Books ist urheberrechtlich geschützt und enthält technische Sicherungsmaßnahmen gegen unbefugte Nutzung. Die Entfernung dieser Sicherung sowie die Nutzung durch unbefugte Verarbeitung, Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Zugänglichmachung, insbesondere in elektronischer Form, ist untersagt und kann straf- und zivilrechtliche Sanktionen nach sich ziehen.Sollte diese Publikation Links auf Webseiten Dritter enthalten, so übernehmen wir für deren Inhalte keine Haftung, da wir uns diese nicht zu eigen machen, sondern lediglich auf deren Stand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung verweisen.

1. Auflage Originalausgabe © 2020 YUNA in der Verlagsgruppe Random House GmbH, Neumarkter Str. 28, 81673 München Text: Maren Ziegler Covergestaltung: Inka Hagen Layout/Satz: Inka Hagen E-Book-Konvertierung: GGP Media GmbH, Pößneck

ISBN 978-3-641-27084-1V003

Inhalt

Einleitung

Die ultimativen Survival-Regeln für unfreiwillige Stubenhocker

Sich nicht gehen lassen

Ordnung halten

Tagesrhythmus beibehalten

Bewegung

Sinnvolle Beschäftigungen suchen

Verhaltensregeln aufstellen

Dem Anderen Freiräume lassen

Sich nicht gegenseitig runterziehen

»Guck nicht so, ich muss mich konzentrieren!« – Homeoffice zu zweit

Arbeitsplatz definieren

Arbeitszeiten etablieren

Pausen planen

Kleine Hilfen

»Und was machen wir jetzt?« – 50 Challenges und Aktivitäten gegen Langeweile

Gemeinsam Spaß haben

Partnerschaftspflege

Romantisch werden

Gemeinsam was lernen

Gemeinsam was organisieren

Finanzen klären

Schluss

Anmerkungen

Vita

Einleitung

Stellt euch einmal folgendes Szenario vor: Eben noch hat man ein schönes Leben geführt, ist zur Arbeit gegangen, hat Freunde getroffen, Sport gemacht, verschiedene Hobbys ausgeübt, – getrennt wohlgemerkt, nur weil einer von beiden leidenschaftlicher Sammler von Legosteinen ist, muss der andere ja nicht mit zur Convention fahren – und sich gefreut, wenn man sich abends in die Arme schließen konnte.

Und dann überrascht ein unbekanntes Virus die Weltgemeinschaft und nichts ist mehr wie zuvor: Lockdown, Ausgangsbeschränkungen, Homeoffice. Alle Bars zu, Sportveranstaltungen abgesagt, keine Konzerte, kein Theater oder Kino mehr. Klingt erst einmal wie das Szenario aus einem x-beliebigen Hollywood-Blockbuster, soll aber tatsächlich schon vorgekommen sein. Ob aus diesem oder anderen Gründen (vielleicht ist auch einfach nur die Urlaubskasse leer und man verbringt den Urlaub in den eigenen vier Wänden), wenn man sich auf maximal 70 Quadratmetern plötzlich 24/7 sieht kriegt jeder irgendwann Lagerkoller, egal wie sehr man sich liebt.

Das ist wie früher in der Schule: Nach einer Woche Zweibettzimmer auf der Klassenfahrt brauchten sogar Torben und Kai etwas Abstand. Und die waren eigentlich so dicke, dass sie sich sogar ihren Kaugummi teilten. Einen Kaugummi.

Sich nach spätestens drei Wochen Dauersehen auch als Paar zumindest etwas auf die Nerven zu gehen, ist also ganz normal. Irgendwann fängt man sich auch an zu fragen, wie Katzenfutter wohl so schmeckt.

Und dann erwischt man sich dabei zu denken: »Du schon wieder!«

Schließlich sieht der Tag gerade ungefähr so aus:

Aufwachen, der andere liegt neben einem. Soweit noch alles wie immer und ja irgendwie auch schön. Jetzt würde man nur eigentlich duschen gehen. Eigentlich. Findet der Mann nur gerade nicht so notwendig, geht ja eh nicht raus. Riecht man leider. Die Frühstückskonversation beschränkt sich auf: »Toast oder Müsli?« und »Was wollen wir denn heute Abend bei Netflix schauen?«

Dann schlendern beide im Schlafanzug zum Computer oder Smartphone. Der eine zum Esstisch, der andere auf die Couch. Wenn man Pech hat, müssen beide arbeiten (»Wie kann man nur so laut tippen?«).

Die größte Herausforderung ist dann die gleichzeitige Telefonkonferenz auf zwei Kanälen: sich mit dem Finger das eine Ohr zuhalten, um das Gequatsche am anderen Ende des Raumes nicht zu hören, den Hörer zwischen Ohr und Nacken einklemmen und mit der anderen Hand versuchen, Notizen zu machen. Schon vor dem Mittagessen ist die Stimmung gereizt wie der Nerv kurz vor der Wurzelbehandlung. Und der Tag ist gerade einmal halb rum. Wie soll das bloß weitergehen?

Tatsächlich gibt es Wege, sich nicht gegenseitig die Köpfe einzuschlagen und die Zeit, die man freiwillig oder gezwungenermaßen zuhause verbringen muss, sogar schön zu gestalten.

Dieser kleine Survival-Guide soll euch dabei helfen, euer Liebes-Schiff sicher durch den Sturm zu steuern. Wenn man sich nämlich an einige Verhaltensregeln hält, fällt vieles leichter. Und vor allem solltet ihr dafür sorgen, dass die Romantik nicht auf der Strecke bleibt. Was hilft es einem schließlich, wenn man sich zwar nicht gegenseitig umgebracht hat, aber am Ende feststellt, dass man sich leider drei Monate lang nichts zu sagen hatte. Deswegen findet ihr hier auch 50 Challenges und Beschäftigungen, mit denen ihr euren Alltag zuhause abwechslungsreicher gestalten und den Spaß in euer (Liebes-)leben zurückbringen könnt. Damit ihr irgendwann wieder zu zweit die Welt erobern könnt!

Die ultimativen Survival-Regeln für unfreiwillige Stubenhocker

Ja, ja, Regeln sind irgendwie blöd. Das weiß jedes Kind. Aber sie können ziemlich hilfreich sein, das Miteinander zu gestalten. Das weiß jeder, der in seinem Leben irgendwann einmal in einer WG mit vier Langzeitstudenten gelebt hat, die Teller abgeleckt haben, um sie nicht spülen zu müssen. Kein Witz, ist wirklich passiert.

Drastisch ausgedrückt: Regeln bewahren einen davor, zu verwahrlosen. Schließlich will sich keiner irgendwann dabei erwischen, Geschirr abzuschlecken und wieder in den Schrank zu stellen. Oder noch schlimmer, den anderen dabei beobachten.

Also haltet euch an ein paar Grundsätze! Das ist übrigens auch angebracht, wenn man nicht aufeinander hockt.

Sich nicht gehen lassen

Wenn man das Haus nicht verlässt, scheint Duschen auf den ersten Blick nicht nötig. Warum nicht mal die Haare ausfetten lassen, mag sich der ein oder andere denken.

Da ist grundsätzlich auch nichts gegen einzuwenden, nur sollte das nicht zum Dauerzustand werden – vor allem, wenn man eine recht ausgeprägte Schweißproduktion hat.

Und selbst wenn man alleine lebt, ist es ratsam, nach ein paar Tagen im Schlafanzug in Tagesklamotten zu wechseln.

Das Gefühl kennt jeder, der schon einmal länger krank war: Es gibt diese Tage am Ende einer Erkältung, an denen ist man nicht mehr richtig krank, aber auch noch nicht hundertprozentig fit. Verbringt man die ungewaschen im Schlafanzug auf der Couch, fühlt man sich meist schwächer, als wenn man sich dick einmummelt und einen langen Spaziergang macht.

Das ist ein psychologischer Effekt. Wir fühlen uns ein Stück weit so kompetent wie wir aussehen. Eine Studie an der Northwestern University1hat etwa ergeben, dass Menschen leistungsfähiger sind, wenn sie weiße Kittel tragen. Denn diese werden mit Wissenschaftlern oder Ärzten assoziiert – einer Berufsgruppe, die wir für gemeinhin als ziemlich kompetent ansehen.

Das Sprichwort »Kleider machen Leute« stimmt also. Denn natürlich gibt es noch einen zweiten Effekt: Unsere Kleidung trägt maßgeblich dazu bei, wie andere uns wahrnehmen – also auch der Partner.

Bitte versteht das nicht falsch: Ihr müsst euch nicht ständig füreinander herausputzen. Das wäre ziemlich anstrengend. Aber es gar nicht mehr zu tun, kann Auswirkungen darauf haben, wie ihr euch fühlt und wie ihr euch gegenseitig seht. Und weil ebenso erwiesen ist, dass Paare, die sich gegenseitig etwas idealisieren, zufriedener sind, solltet ihr dafür sorgen, dass ihr in den Augen des anderen begehrenswert bleibt2.

Ordnung halten

Nicht nur euch solltet ihr ab und an etwas herausputzen, auch eure Wohnung sollte nicht aussehen, als hausten dort zwei Messies. Also: Socken gehören nicht unter die Couch, Teller in die Spülmaschine und auf einem abgewischten Tisch sieht alles gleich viel appetitlicher aus.

Der Grad an Unordnung nimmt mit der Zeit, die man zuhause verbringt, zu. Und Chaos in der Wohnung kann zu Stress führen. Menschen, die in einer unaufgeräumten Wohnung leben, fühlen sich mitunter weniger geborgen und unglücklicher3.

Natürlich gilt: Habt ihr es schon immer mit der Ordnung nicht so genau genommen, müsst ihr jetzt nicht plötzlich anfangen zu wienern. Vielleicht braucht ihr beide ein gewisses Chaos, um kreativ zu sein. Das ist natürlich vollkommen okay. Es sollte aber eben nicht über das Maß hinausgehen, das ansonsten in eurer Wohnung herrscht. Und habt ihr euch schon immer unwohl zuhause gefühlt, solltet ihr eure Ordnungsmoral vielleicht grundsätzlich ein wenig überdenken.

Tagesrhythmus beibehalten

Es klingt zu verlockend: endlich ausschlafen bis in die Puppen und den Wecker in die Wüste schicken! Das ist anfangs sicherlich auch schön, irgendwann kann es aber fatal sein, den Tagesrhythmus zu verlieren. Denn der gibt nicht nur Struktur, er hat auch Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Unser Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst die Körpertemperatur, den Stoffwechsel und den Hormonhaushalt – und die haben Auswirkungen auf unser Gemüt. Es gibt Studien, die vermuten, dass etwa Depressionen mit einem körperlich gestörten Tag-Nacht-Rhythmus zusammenhängen können4.

Ein geregelter Tagesrhythmus kann daher helfen, dem Lagerkoller vorzubeugen. Versucht also, möglichst wenig von dem abzuweichen, was ihr gewohnt seid: früh aufstehen, zu bestimmten Zeiten essen, den Abend einläuten und zu Bett gehen. Denn je besser ihr euch fühlt, desto weniger werdet ihr einander auf die Nerven gehen!

Bewegung

Auch Bewegung wirkt sich günstig auf euer Wohlbefinden aus. Denn beim Sport schüttet euer Körper Endorphine aus5