Im Garten der Leichten Leute - Klaus Nasilowski - E-Book

Im Garten der Leichten Leute E-Book

Klaus Nasilowski

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Beschreibung

Der Bergsteiger Paul Seiler und sein Team haben sich verschätzt. Kurz vor der Besteigung des Gipfels ereilte sie ein Unwetter. Als er im Spital aufwacht, findet er sich in einer Welt zwischen Leben und Tod wieder. Als letzten Wunsch will er noch einmal in den Garten. Dort erlebt er wundersame Dinge an der Grenze seines Lebens.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 35

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Über den Autor

Klaus Nasilowski wurde 1962 in Hannover geboren. der gelernte Baumschulgärtner und Gartenbauingenieur labte und arbeitete in Hannover, Kiel, Schmelz im Saarland und Schopfheim im Südschwarzwald. Neben dem Gartenbau hat ihn das spirituelle Wesen des Menschen immer beschäftigt.

Im Jahr 2019 veröffentlichte er sein ersten märchenhaft-spirituellen Roman "die Hühner" bei Tredition. Er ist verheiratet, zum evangelischen Glauben konvertiert und hat drei Kinder.

Der unerklärliche Verlust seines Sohnes und seines Bruders sowie der Leidensweg seiner Eltern hat ihn zum Schreiben dieses kleinen Buches animiert.

In der Erzählung steckt der tiefe Wunsch aller Menschen, angesichts des Todes seinen ganz eigenen, inneren Friden zu finden.

Der Tod setzt jähe Grenzen und gleichzeitig löst er alle Begrenzungen auf.

Diese phantastische Geschichte widme ich ganz besondes allen Menschen, die den Frieden mit dem Tod ihrerAnghörigen und Freunde suchen und denen, denen die sich mit ihrem eigenen Tod auseinandersetzen.

Klaus Nasilowski

Im Garten der Leichten Leute

Ein Erlebnis an der Grenze des Lebens

© 2022 Klaus Nasilowski

Buchsatz von tredition, erstellt mit dem tredition Designer

ISBN Softcover: 978-3-347-64614-8

ISBN E-Book: 978-3-347-64625-4

ISBN Großschrift: 978-3-347-64631-5

Druck und Distribution im Auftrag des Autors:

tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg, Germany

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist der Autor verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne seine Zustimmung unzulässig. Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag des Autors, zu erreichen unter: tredition GmbH, Abteilung "Impressumservice", Halenreie 40-44, 22359 Hamburg, Deutschland.

Langsam fand Paul den Weg zurück ins Bewusstsein. Neonlichter schienen ihm hell ins Gesicht. Er lag in einem Bett, eingehüllt in weiße Laken. Mit dem Wachsein kamen die Schmerzen zurück. Sie breiteten sich rasend aus wie ein Lauffeuer vom Kopf in den Hals und von dort weiter in den ganzen Leib bis hinunter in die Arme und die Beine. Es waren Schmerzen der Hölle. Schweiß bildete sich auf seiner Stirn. Beim leisesten Versuch, irgendetwas an seinem Körper zu bewegen, nahmen sie noch einmal zu.

„Atmen sie, atmen sie, es ist reiner Sauerstoff“, sagte eine Frauenstimme ganz nah bei ihm immer wieder. Mit verschwommenen Augen nahm er die Frau in weißer Kleidung wahr. „Er wacht auf!“ schrie sie in den Raum. „Er lebt!“

Mehrere Menschen schienen jetzt um ihn herumzustehen. Paul stöhnte rohe Laute in den Raum. Ein richtiges Wort konnte er nicht mehr aussprechen. Stattdessen rann warmes Blut aus seinem Mund.

Dann schob sich das Bild eines älteren Mannes mit weißen Haaren in sein Gesichtsfeld. „Schauen sie mich an“, befahl der Mann mit eindringlicher Stimme.

Er versuchte es. Ein neuer Ansturm der Schmerzen überwältigte ihn innerhalb von Sekunden. Wie eine Welle wälzten sie sich über ihn hinweg. Alles vor seinen Augen verschwamm für Sekunden und wurde dann wieder klarer.

„Ich bin Professor Werner Hartmann, Leiter der Chirurgie“, stellte der Mann sich vor. „Und wer sind sie?“

„Paul Seiler“, stöhnte er. Sicher hatte keiner das verstanden, dachte er. Alpinist … freier Journalist und Blogger, wollte er noch hinzufügen, aber es blieb bei den Gedanken, die ungehört im Raum blieben.

„Es hat sie böse erwischt“, hörte er den Mann aus der Tiefe des Raumes reden. „Sie können Gott danken, dass sie überhaupt noch leben.“

Dann schien der Professor wieder ganz nah bei ihm zu sein. „Jetzt sind sie gerade wach“, stellte er fest. „Sagen sie, haben sie noch einen Wunsch? Sagen sie es uns jetzt!“

Einen Wunsch? Seine Gedanken arbeiteten sich quälend langsam durch die Ströme der Schmerzen. Das kann nur ein letzter Wunsch sein, oder so etwas …

„Garten!“ stöhnte er einmal, zweimal durch die gebrochenen Kiefer.

„Er will den Garten sehen, Herr Professor!“, meldete sich die Stimme eines jungen Mannes von der Seite.

„Geben sie ihm Morphium“, ordnete der Arzt an. „Und schieben sie ihn in ein Zimmer mit Blick in den Garten.“

„Auf der Gartenseite liegen doch nur die Privatpatienten!“, wandte eine andere Stimme ein. „Auf der Straßenseite wären noch mehrere Zimmer frei…“

„Zimmer 107 auf der Gartenseite ist gerade frei geworden. Schiebt ihn dorthin!“ ordnete Prof Hartmann an.

Die Gartenseite. So etwas wie Freude waberte durch Pauls Gehirn. Eine weitere Kanüle wurde ihm in die Seite geschoben, er merkte den Einstich kaum.

„Mehr Morphium! Erhöhen Sie die Dosis!“, donnerte der Arzt in den Raum. Und leiser: „Seine Schmerzen müssen die Hölle sein!“