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Sie sucht die Stille - und wird selbst ganz laut! Kira wollte nicht zum Konzert. Dort sind zu viele Menschen und von dem Krach tun ihr die Ohren weh. Und doch geht sie hin. Als es ihr zu viel wird, zieht sie sich alleine ins benachbarte Kornfeld zurück. Dort trifft sie auf Paul, der ebenfalls ein ruhigeres Plätzchen aufsuchen wollte. Schon bald machen die beiden ihren eigenen Lärm... Dieses Buch ist für Erwachsene gedacht und enthält sinnliche, erotische Szenen. Nicht geeignet unter 18 Jahren.
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Seitenzahl: 21
Veröffentlichungsjahr: 2026
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Titelseite
Disclaimer
Ein ruhiger Platz
Nicht mehr so still
Noch nicht genug
Voyeurismus
© 2025
like-erotica
Legesweg 10
63762 Großostheim
www.like-erotica.de
like-erotica ist ein Imprint des likeletters Verlages.
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet.
Die Personen sind alle über 18 und wie der Inhalt frei erfunden.
Alle Rechte vorbehalten.
Autorin: Bernadette Binkowski
Cover: Midjourney/Canva
ISBN: 9783689793135
Teilweise kam für dieses Buch bzw. die Bilder künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Texte (und/oder Illustrationen) wurden dabei von der Autorin inhaltlich bearbeitet und weiterentwickelt.
Im Kornfeld vergnügt
Prickelnde Kurzgeschichte
Bernadette Binkowski
Dieses Buch ist für Erwachsene gedacht und enthält sinnliche, erotische Szenen. Nicht geeignet unter 18 Jahren.
Alle dargestellten Personen und Handlungen sind frei erfunden. Sämtliche sexuellen Handlungen erfolgen einvernehmlich und freiwillig.
Die Abendsonne tauchte das Kornfeld in ein goldenes Licht, als Kira sich durch die letzten Reihen der hohen Halme kämpfte. Ihre Finger streiften über die reifen Ähren, während sie sich immer weiter von dem dröhnenden Bass der Festivalbühne entfernte. Die Luft war schwer vom Duft reifer Erde und warmem Gras, vermischt mit dem süßlichen Aroma von Bier und Schweiß, das sie endlich hinter sich ließ. Sie atmete tief ein, als sie eine kleine Lichtung erreichte – ein perfekter Kreis aus weichem Boden, umgeben von schützenden Halmen. Hier war es still.
«Scheiße, das ist ja wie im Märchen», murmelte sie und ließ sich auf den Boden sinken, die Knie an die Brust gezogen. Das Festival war ihr zu viel geworden – die schreienden Massen, die klebrigen Hände, die sie versehentlich berührten, das Gefühl, in einer riesigen, atmenden Maschine gefangen zu sein. Sie hatte nur eine Pause gebraucht. Nur ein paar Minuten, um wieder sie selbst zu sein.
Doch dann hörte sie es: ein leises Rascheln. Jemand anderes war hier.
Kira erstarrte, als eine Gestalt zwischen den Halmen auftauchte. Ein Mann, vielleicht Mitte zwanzig, mit dunklen, leicht zerzausten Haaren und einem schiefen Grinsen, das sofort etwas in ihr zum Kribbeln brachte. Er trug ein schwarzes T-Shirt, das an den Ärmeln hochgekrempelt war, und Jeans, die an den Knien staubig waren. In seiner Hand hielt er eine halbvolle Flasche Wasser, die er jetzt hob, als würde er ihr zuprosten.
«Du auch?», fragte er mit einer Stimme, die tief und ein wenig rau klang, als hätte er zu viel geraucht oder zu laut mitgesungen.
