Ist mir Wurscht! - Freddy Charles Rabak - E-Book

Ist mir Wurscht! E-Book

Freddy Charles Rabak

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Beschreibung

Der Wiener Ex-Unterweltler Freddy Ch. Rabak, ein ehemaliger Strizzi, Spieler, Dealer, Artist, Bordell-Besitzer, Gefängnisausbrecher. Ein Mann, der sich heute als ehemaliges Oarschloch sieht, will nach der erfolgreichen Bestseller-Tetralogie "Adieu Rotlicht-Milieu" seinen Leser*innen eine andere Art der Entspannung als in spannenden Geschichten über den Strich und Kriminelles bieten. Er gründete als Satiriker die "Schmunzelmanufaktur". Dort wird Un-, Schwach- und Blödsinn ein Sinn beigefügt und seine Leser*innen sind zum Schmunzeln aufgefordert..

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Seitenzahl: 135

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Was SIE erwartet:

Liebe Leser und noch liebere Leserinnen

Vorwort, das achte

Es geschehen täglich Wunder

Liebe leicht- mittel- und schwer Verrückte

Wenn Ärsche erbarmungslos jucken

RTL- das Unterbelichtetenfernsehen

Bin I from (Al- ) Austria?

Warum der alte Mann nie Amok lief

Was unterscheidet die Vagina von Agina

Mancher Rat ist nicht immer ein guter Rat

Telefonat mit einem Star

Das geheimnisvolle Waschmaschinen-Dreieck

Unterschicht & Co.

Rauchen ist gesund

Gute Besserung!

Mode-

rnde

- Reisegewohnheiten

Ruth Rabak`s Wunschdenken?

Bleibt ein Facebook-Freund immer Freund?

Oarschlöcher gibt`s immer und überall

Ein testamentarisches Märchen?

Gaudi statt Saudi?

Neu-Sprech-Verordnungen

Supermänner, mal anders gesehen

Ein Wunder ist geschehen

Mein neues, links gestaltetes Leben

Multi-Millionäre und Milliardäre

Verrückte Trennungsgeschichten

Frechheit! Texas streicht Henkersmahlzeit

Trump schlägt Reformen für humane Exekutionen vor

Freust Dich auf die Himmels-Diktatur?

Gemeinsamkeiten des Muttertags und Allerseelen

Früher waren es Christen

Sugar-Daddys, Lustknaben und Herr Mona Lisa

Den „Piefkes“ sei gedankt

Schlampige Recherche über Schlampen

Facebook hilft Freunde und Feinde zu finden

Lieber Amateur- Nebenerwerbs- oder Kleinkrimineller

Was ich noch sagen möchte

Schmunzelmanufaktur-Aphorismen

Liebe Leser und noch liebere Leserinnen...

Ich sitze -in keinem Häfen- sondern in meiner Völkermarkter "Schmunzel-Manufaktur", wo mir nicht immer zum schmunzeln zumute ist und schaudere bei dem Gedanken da aus der einmaligen Johnson- Impfung gegen Corona im Sommer entgegen aller Versprechungen bald schon eine zweitmalige wird. Die Welt braucht dringend neue Superreiche wie erfinderische Pharma-Produzenten. Ob ich nach der zweiten Impfung doppelt geschützt" oder gar "doppelt gefährdet" bin? Ich verabsäumte bis jetzt den Rat vieler Experten auf Facebook und Tripper, Pardon, Twitter, einzuholen. Schon der Ghost- Daddy von James Bond, Ian Fleming, ahnte es: "Man stirbt nur zweimal". Ian ahnte es, aber das Drehbuch schrieb ein gewisser Roald Dahl.

Star-Bestatter halten mit "man stirbt nur einmal" dagegen, denn Kunden sollen für ihre nicht immer Liebsten eine "schöne (aber auch teure) Leich`" buchen.

Ich motschker seit meiner Kindheit gerne, aber versuche mit aller Sorgfalt nicht zu keppeln. Ich wollte es schon bei meiner Mutter nicht. Keppeln ist über irgendwas oder irgendwen eine zornige, abfällige oder missfallende Meinung zu äußern.

Motschkern ist doch eine moderatere und lieblichere Form von keppeln, aber beide Begriffe ähneln sich sehr. Besonders Wiener Begriffe sind trotz frappanter Ähnlichkeiten keine eineiigen Zwillinge. Es unterscheiden sich auch ein Depp und ein Trottel. Volltrotteln sind jene Gattung von Idioten, die ich hier nicht wissentlich zitieren will. Zumindest ist das meine Absicht. Hier mal ein bisserl Motschkerei zur Gewöhnung:

Da lese ich am 15.10. 21 in der KRONE: „Goldener Moment“ rührte Hermann Maier zu Tränen". Natürlich wissen viele jüngere TV-Seher und Zeitungsleser nicht mehr, wer der Herr mit dem etwas eigenartigen Akzent (denke, es ist Tirolerisch) ist, der seit Jahrzehnten für die Raiffeisenbank wirbt, als wäre er ein Teil dieses Unternehmens. Damit auch gewisse Zielgruppen, falls sie der deutschen Sprache halbwegs mächtig sind, mehr über den Herrn erfahren, teilt die KRONE u.a. Folgendes mit:

...Stehende Ovationen gab’s für den „Sportmoment der letzten 50 Jahre“. „Was tut man nicht alles, um ins Fernsehen zu kommen“, scherzte der Herminator und erinnerte sich noch einmal an seinen sensationellen Triumph bei den Olympischen Spielen in Nagano. Zeus und Venus sei Dank dass er sich noch daran erinnern kann!

Besonders mit den Talenten der Verona Pooth hat der Herr etwas gemeinsam und das drückte er mit dem Satz „Was tut man nicht alles, um ins Fernsehen zu kommen“ eindrucksvoll aus. Was bei anderen, oft schon in Vergessenheit geratenen Ex-Stars "alte Freunde in der Journaille" erledigen, ist natürlich auch beim "Herminator" der Fall. Vor seinem Gönner und "Bodyguard" Raiffeisen haben viele Leute halt einen Riesen-Respekt. Nun weiß auch der auf seinem Lieblings-Kamel hockende Ali -falls er bestens integriert ist, in seinem BMW- und sogar in Hinterpuffstetten (liegt in der Nähe von Mösendorf) jedes Trachtenpärchen, wer der Hermann Maier eigentlich ist: Ein glücklicher und Dank Raiffeisen-Bank ein noch immer sehr, sehr reicher Mann mit einem nicht ganz verständlichen Akzent. Natürlich redete auch die ganze (nicht nur in der buckligen-) Welt seit Jahrzehnten über den Herminator und seit seinen Erfolgen stieg das Ansehen Österreichs ins Unermessliche!

PS: ...und Dank der Raiffeisenbank verwandelten sich seine Goldmedaillen in sehr viele Goldbarren, die er wie Dagobert Duck in einem Bunker, natürlich von der Raiffeisenbank zur Verfügung gestellt, versteckt hält. Ein User namens "Texaner" schrieb im Leser-Forum sehr treffend: "Gibt es für ihn auch das Goldene Raiffeisen Verdienstkreuz für dauerhaftes "meine Bank" sagen?" Da war die Mehrheit der obergescheiten, wahrscheinlich schon sehr haarlosen oder graumelierten "Anonymer Leser" natürlich "not amused".

Ich bleibe auf alle Fälle lieber ein halbwegs netter Motschkerant als ein misanthropischer Keppler, dem kaum was passt und sehe mich rückblickend als Opfer "meiner Bank"....

Der "Laufhauskönig" Peter K. Laskaris und der "Unterweltpoet"

Vorwort, das achte...

"Der Mann mit dem Wiener Schmäh" ist nach einem selbst auferlegten Lockdown in der "Schmäh-Manufaktur" wieder in der von Konzernen, Medien, Super-Stars, Korrupten, Machtgierigen, Abzockern, Reichen, Egoisten, Lügnern und diversen NGO`s regierten Welt angelangt, um seine nicht immer stichhaltigen, dafür aber sarkastisch- ironisch- satirisch und verrückten Storys für einen guten Zweck (Unterstützung der Gastronomie und Supermärkte) zu verkaufen. Rabak versucht seinen manchmal doch sinnvollen Blödsinn, seine übliche Besserwisserei und fast schon senilen nörglerischen Grantlereien wie auch wirklich unnötigen (Gottes-) Lästereien, Motschkereien, und mehr als peinlicher Vulgärität mit seinen und anonymen (Alkoholiker sind nicht gemeint) Leserinnen und Lesern zu teilen. Freddys staatlich nicht geförderter Privat-Sender "Radio Blödsinn" wird ihn dabei unterstützen.

Auch jenen Personen, die heutzutage dem strengen Sprach- und Schreibgesetz entsprechend unter "inter" oder "divers" einzuordnen sind. "Kinder*innen des Regenbogens" wäre im Neusprech vielleicht auch eine Alternative.

Keine Kriminal-, Strizzi-, Häfen-, Huren-, Spieler-, Puff-, Kifferund Kokser-Geschichten wie in "Adieu Rotlicht-Milieu", das 2017 bei Amazon sogar Platz EINS vor Schwarzenegger in der Bestsellerliste belegte. Vier nicht ganz ernste Chroniken über die Halbund Unterwelt sollen genug sein.

Er lästert in seinem bereits nun vierten satirisch-ironischen Buch über Erfahrungen auf Facebook und andere Unannehmlichkeiten wie Durchfall, rülpsen und Furzen. Das achte Vorwort steht übrigens für sein achtes Buch. Der "etwas andere" Schriftsteller schreibt ganz Alltägliches, aber etwas anders gesehen. Rabak sieht nämlich durch seine etwas schief geratenen und angelaufenen Brillen auf der schiefen Bahn unterwegs und erkennt mit präziser Unschärfe seiner schon an Sehkraft nachlassenden Augen trotzdem einiges, das nur sehr wenige so sehen würden.

Diesmal hat die Wiener Grantscherm- Legende und erfolgloser Absolvent der Fetzenschädelbuch- Akademie Freunde, denen er noch nie die Hand geschüttelt hat und allerlei Userinnen im teils asozialen Visier seines "Schmähs".

Ähnlichkeiten mit verdorbenen und bereits verstorbenen Personen sind rein zufällig und es gilt für alle die Freddy an seinen digitalen Pranger stellt, die Unschuldsvermutung. Auch für den Autor, der sich in Erinnerung an den großen Satiriker und Meister der "Schmunzel-Kunst", Ephraim Kishon zur Abwechslung mal ganz unverschämt, Freddy Ch. Ephraim Rabak nennt, sich vor ihm tief verbeugt (wenn es seine lädierten Bandscheiben schmerzfrei erlauben) und dabei sein Toupet lüftet.

Abschließend ein Danke an seinen Nachbarn Jochen, der ihn mit seinem Lieblingsspruch "Is ma Wurscht" zum Titel des Buches inspirierte...

Es geschehen minütlich Wunder

besonders auf dem "Fetzenschädelbuch"

Da "bittet" auf Facebook ein sehr bekannter, besonders bei Oldies beliebter und bereits schon lange verstorbener Schauspieler (Heinz Rühmann) mit einem vom Verfasser geklauten Bild des verstorbenen Stars (war dem User wahrscheinlich auch Wurscht) um folgendes: "Teile mich, wenn du dich noch an mich erinnern kannst". Natürlich kann ich mich, wie viele andere User, noch an ihn erinnern. Sogar mit Freude, wenn ich an seine Filme denke. Aber ich will den plumpen Erinnerungs-Schmäh , der nur der Seite des Bild-Diebes dienen soll, nicht teilen und diese besonders bei älteren Menschen missbrauchte Euphorie mit keinem "like" belohnen. oder gar den Beitrag "teilen" und den strahlenden User, der vielleicht selbst noch keinen Film mit Rühmann gesehen hat, nicht denken lassen: Schon wieder ein Depp auf meinen Schmäh eingefahren. Noch dazu der Mann, der mit dem Schmäh dort ist, wo er gebraucht wird...

Warum? So werden auch körperlich schwer gehandicapte Menschen ohne ihr Wissen und mit aus dem Netz gestohlenen, Mitleid erregenden Fotos ohne Quellenangabe förmlich missbraucht, um auf die eigene Seite aufmerksam zu machen! Mit der zu Herzen gehenden Aufforderung: "Niemand teilt mich wegen meiner Behinderung" oder "Kein Mensch gratuliert mir zum Geburtstag, weil ich im Rollstuhl sitze". Facebooker lassen auch gerne verstorbene Stars für die Gratis-Eigen-PR "aufleben". Es werden auch Zitate berühmter Stars, Wissenschaftler, Schauspieler, Filmschaffender etc. auf gut Glück geteilt. Auch wenn sie Zuordnung nicht immer stimmt. Bilder gequälter Tiere sollen im Namen einer Seite verdammt werden und "wenn man gegen Tierquälerei ist", soll man es natürlich teilen. Für manche professionell vermarktete Tierfreunde - Umwelt- oder Naturschutz-Syndikate eine Quelle, aus der reichlich Spendengelder sprudeln.

Der Vorwand "Wenn Du gegen das oder jenes bist, teile es" ist stets gleich und natürlich folgen schwachmatische Lemminge den "Befehlen" dieser fast schon professionellen "Amateur-Werbefachleute".

Heinz Rühmann und auch andere bereits verstorbene Stars und Promis wird es sicher sogar als Vergrabene freuen, für irgendeine beschissene Seite werben zu dürfen. Ebenso ahnungslose behinderte Menschen, blinde Hunde oder andere gequälte Tiere.

Oder eine besonders hübsche, wahrscheinlich unwissende Soldatin, unter deren Bild folgendes Ansuchen nachzulesen ist :

„Es ist mein Geburtstag. Niemand hat mir gratuliert weil ich bei der Bundeswehr bin. Wer würde mein Bild schon teilen?“

Mir kamen vor Rührung fast die Tränen und als ich das Foto näher betrachtete, sah ich auf einem Auto die Aufschrift "Policia Militar" und das "Appetit auf Sex mit einer bewaffneten Schönheit" machende Bild stammte von einer israelischen Seite, die vielleicht auch nicht ganz "koscher" ist.

Da kann man dank der vielen Seiten- und "Like"-Keiler so manchen im wahren Leben unbeachteten User*innen eine kurzfristige Bedeutung schenken. Ist es nicht auch schön, wenn man als guter Mensch Verstorbene (auch Haustiere) durchs Teilen noch einmal um die ganze Welt reisen lässt? Sie verspäten sich vielleicht auf dem Weg zur Hölle oder zum Himmel, aber der kleine Umweg ist ja hoffentlich noch drinnen im Reisebudget...

Liebe leicht- mittel- und schwer Verrückte...

...von einem Verrückten. Wir "etwas anderen Kreuz & Quer Denker" stellen immerhin das Gros der Menschheit! Wir verrücken oft Möbel und täglich andere Gegenstände, besuchen manch verrücktes Fest, also wird verrückt sein immer in Mode bleiben. Hat vielleicht ein verrückter Universum-Schöpfer auch die Menschheit erschaffen? Verrückt sein ist "heute "cool" und "In", deshalb mein ganz normaler, eigentlich der Gegenwart entrückter Aufruf:

Rettet diese verdammte Welt!

Zuerst einmal: Entfernt jedes Stück aus Plastik aus euren Lebensbereichen wie Autos, Küchen, Büros, Fahrzeugen und Wohnungen. Natürlich werden euch die Küchengeräte sehr fehlen. Wie auch die Blutdruckmesser, der nicht mehr funktionierende Kühlschrank, Waschmaschine, Mixer, Gummipuppen oder Dildos. Verschrottet endlich eure Autos, Traktoren und LKW`s oder schickt sie via "Wir kaufen Dein Auto", wie schon lange still und leise gehandhabt, gleich mit Europas nicht mehr verwertbarem Müll nach Afrika. Ein Millionengeschäft, das täglich Millionen bringt und hungernden Kindern, die darin nach etwas Verwertbaren suchen, oft das Leben kostet. E-Autos schützen die Umwelt (sagen die Einäugigen) und lässt Geld wie aus einer geöffneten Schleuse in die Kassen von Industriellen, Auto- und Stromkonzernen, Lobbyisten, Spekulanten und Aktionären fließen. 2019 schufteten im Kongo mindestens 22.000 Kinder für Hungerlöhne in den Kobalt- Minen. Die über 7-jährigen Kinder arbeiten oft mehr als acht Stunden pro Tag. Wenn sich wer die Frage stellt ob Kobalt- Abbau giftig ist, antworte ich mit: Der Abbau von Kobalt birgt die Gefahr, dass Grubenwasser sauer wird. Die Erze, die abgebaut werden, können in Verbindung mit Wasser und Sauerstoff Schwefelsäure bilden. Die kann Flüsse, Seen und das Grundwasser vergiften. So nebenbei: Ich habe mein Auto 2019 verkauft und werde mir, obwohl ich am Land lebe, kein E-Auto zulegen. Ich will mir kein schlechtes Gewissen in mein gemachtes Bett mitnehmen, wenn uns der große, von vielen Fach-Experten prognostizierte Blackout nicht ganz überraschend heimsucht und dann wirklich Klopapier knapp wird.

Liebe Leute, friert doch lieber im Winter und dreht die umweltfeindlichen Heizungen ab! Das stärkt nebenbei das Immunsystem und härtet euch ab. Auch der Kitt aus den alten Fenstern soll das Immunsystem stärken und, auf Piefkeneserisch gesagt, sehr lecker und nahrhaft sein. Leicht gesagt, Kitt wird heute kaum mehr verwendet.

Einfach weg mit dem elektronischen Dreck wie Smartphones, Computer, Spielekonsolen und sämtlichem, eigentlich unnötigen Elektromüll, der für den starken CO2-Gehalt in der nicht nur von Corona geschwängerten Luft verantwortlich ist. Greta, die bekanntlich CO2 sogar sehen kann, sieht schon nichts mehr! Nicht einmal mehr ihr Aktien-Depot.

Natürlich sollten auch stromfressende Klimaanlagen zerstört werden. Man kann doch auch die über Jahrhunderte bewährten Fächer zur Hand nehmen und fleißig damit wacheln bis die Ohren einen Gefrierbrand bekommen! Das stärkt auch die Handmuskulatur.

Das ritualisierte "Tote begraben" oder Einäschern bedeutet eine Vergeudung von wertvollen Ressourcen, die auch in Toten schlummern und Lebenden helfen kann. Angeblich sagte schon ein gewisser Jesus, ein Essener und einer der ersten Kommunisten, immer wieder "Wahrlich, ich sage euch..." und er sagte sehr viel, das ihm jüdische Religionsreformer nachträglich in den Mund gelegt haben.

Liebe Unheil- und Glück-Verkünder: Ich leihe mir diesen oft gefladerten Ausdruck, der übrigens kein Urheberrecht, also ein Copyright aufweist, kurzzeitig für dieses Kurzg`schichterl aus:

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch". Punkt, denn nun sage ich als "Irgendein- Vorstadt-Unterwelt- Poet" folgendes, das zur Rettung der Welt dienen könnte:

Es ist ein großer Fehler einer religiös indoktrinierten, von Politikern v-erzogenen Gesellschaft, die nicht immer lieben und später friedlich ruhenden Toten einfach verfaulen und verwesen zu lassen. Warum werden langsam stinkend werdende Kadaver eigentlich nicht in Fernheizwerken verbrannt, um Lebenden etwas Wärme zu spenden? Dazu eine Anmerkung von "Radio Blödsinn": Falls sich wer über den Ausdruck "Kadaver" aufregen sollte: Auch die berühmte Austro-Pop-Legende Wolfgang Ambros besang in "Da Hofer" eine im Rinnsal liegende Leiche, den scheinbar erschlagenen Herrn Hofer, sehr makaber als Kadaver.

Diverse Leichenteile, wenn auch nicht Bio, könnten der Menschheit, deren Hauptspeisen bald aus Insekten bestehen werden, viel Nutzen bringen. Wieso sollen immer nur Rindknochen in die Suppe? Kannibalismus muß ja nicht unbedingt eklig sein. Man denke an die berühmten, in historischen Büchern erwähnten Kannibalen. Oder an den berüchtigten „Kannibalen von Rotenburg“. Auch im tropischen Dschungel von Papua-Neuguinea stand noch bis vor wenigen Jahrzehnten frisch gedünstetes oder gebratenes Menschenfleisch auf der Speisekarte mancher Familien. Viele Serienmörder wie den feschen und intelligenten US-Killer Ted Bundy schreckte nicht einmal die ihm drohende Todesstrafe davon ab, ganz frisches Mädchenfleisch zu verkosten. Er selbst wurde schließlich am elektrischen Stuhl gegrillt und sein knuspriges Fleisch vergraben. Zahlreiche Würmer delektierten sich daran.

Für Zoo- und Wildtiere könnten doch teils leckere Gliedmaßen als pipifeines (lecker gibt es bei mir Ösi nicht) Futter verwendet werden. Leser und besonders Leserinnen, die mit meinen Gedanken nicht konform gehen, fordere ich auf, mir auch nur ein unterernährtes, hungriges Krokodil zu nennen, das sich bei der Fütterung vor einem saftigen, frisch abgehackten Handgelenk oder einem Beuschel ohne Knödel mit Grausen abwenden würde? Oder bei Schmuse-Haustieren wie Hunden oder Katzen: Würden die sich wegen einem frischen Herz, einer Leber, Niernderln oder bestens abgehangenen Hoden vom Futternapf abwenden oder doch eher vor Freude mit dem Schweif wedeln, ratzeputz alles auffressen und den Futternapf mit Lust und voll Gier nach mehr ausschlecken? Das servierte Herzerl, mit Gemüse und Nudeln garniert, könnte ja auch vom geliebten Frauerl oder Herrchen stammen und weil es immer für sie geschlagen hat, würde es besonders gut schmecken!

Auch jede niedliche und putzige Hausratte würde genüsslich an einem kleinen Finger nagen. Es sind schließlich Nager und keine Lutscher.

Unter solchen Umständen könnten viele zu Lebzeiten ziemlich wertlosen Menschen wie ich einer bin wenigstens nach ihrem Tod doch noch Wertvolles zum Wohl der Menschheit und der immer mehr schrumpfenden Tierwelt beitragen.

Durch einen in unserer Zeit ethisch-moralisch verwerflichen Sinneswandel könnten bald auf brach liegenden Arealen von Friedhöfen endlich neue Hochhäuser, Einkaufszentren, Parkplätze und auch Gefängnisse- dort herrscht heute schon ein enormer Platzmangel- geschaffen werden, um dem überproportionalen Bevölkerungswachstum Herr zu werden.