Iwan Iwanowitsch Schischkin -  - E-Book

Iwan Iwanowitsch Schischkin E-Book

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Beschreibung

Iwan Schischkin (1832-1898) war unter den russischen Malern des Realismus im 19. Jahrhundert ein herausragender Künstler. Seine Hauptthemen, die er vollendet beherrschte, waren Feld und Wald in allen Erscheinungsformen seiner Heimat.

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Seitenzahl: 21

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Iwan Iwanowitsch Schischkin.

Geboren am 25. Januar 1832 in Jelabuga. Gestorben am 20. März 1898 in Sankt Petersburg.

INHALT

Einführung

Eine Auswahl aus seinem Werk

Zeichnungen und Radierungen

Gemälde

Alphabetisches Verzeichnis der Abbildungen

Einführung

Iwan Iwanowitsch Schischkin, gemalt von Iwan Nikolajewitsch Kramskoi.

Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in der Malerei von den Realisten bestimmt. Ihre Kunstauffassung richtete sich gegen die bis dahin vorherrschende Malerei des Klassizismus und der Romantik und konzentrierte sich auf die gesellschaftliche Realität ihrer Gegenwart.

Um allen Mißverständnissen vorzubeugen, sei gleich am Anfang darauf hingewiesen, daß realistische Malerei und Malerei des Realismus nicht dasselbe meinen. Realistische Malerei hat es zu allen Zeiten gegeben; wir finden sie in der antiken griechischen Vasenmalerei, bei Michelangelo (1475‒1564) und Dürer (1471‒1528), bei dem Maler der Romantik William Turner (1775‒1851), dem Impressionisten Auguste Renoir (1841‒1919) und auch dem vielseitigen Genie Pablo Picasso (1881‒1973). Realistisch malen bedeutet wirklichkeitsnah malen, so daß der Betrachter die dargestellten Gegenstände und Lebewesen ohne Schwierigkeiten als solche erkennen kann.

Albrecht Dürer: Das große Rasenstück., 1503.

Henri Matisse (1869-1954): Frauenporträt.

Totti Moreno: Abstrakte Komposition II.

„Ein sehr geschmackvoller Eyecatcher für eine angenehme Atmosphäre in Ihren Wohn- oder Geschäftsraum.“ (Aus der Werbung).

Dabei ist die Wirklichkeitsnähe realistischer Bilder höchst unterschiedlich. Zwei Beispiele auf der vorangegangenen Seite sollen das verdeutlichen. Da gibt es die feine, detailreiche Naturstudie von Dürer und das Frauenporträt von Matisse, dem es mit wenigen Bleistiftlinien in einer Konzentration auf das Wesentliche gelingt, einen vollständigen Eindruck von der dargestellten Person hervorzubringen. Picasso beherrschte dieses Mittel ebenfalls.

Der realistischen Darstellung steht die abstrakte, gegenstandlose Malerei entgegen. Ein Beispiel ist auf der vorigen Seite mit einem Bild von Totti Moreno zu sehen. Auch wenn einige abstrakten Bilder verständliche Titel tragen (z. B. Kandinsky: Das Jüngste Gericht) hilft das dem Betrachter nicht, die Absicht des Malers zu erkennen. Insbesondere in der sogenannten Aktionskunst bringt der Maler seine momentanen Erlebnis- und Gestaltungsimpulse ohne rationale Kontrolle auf die Malfläche. Der Maler stellt hier seine Empfindungen, seinen inneren Zustand, seine Vorstellungen in unbestimmten Formen, eben abstrakt dar. Und damit, so finde ich, ist schon der entscheidende Einwand gegen die abstrakte Malerei gegeben: Es handelt sich um die abstrakte, verschlüsselte Darstellung der subjektiven Empfindungen und Vorstellungen eines Individuums, die von einem Betrachter des Bildes nicht verstanden werden können. In diesem Sinne ist ein abstraktes Bild eher ein Hilfsmittel für einen Psychotherapeuten bei der Diagnose des „Seelenzustandes“ des Malers.