Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Reihe change I reader Jugend - Engagement 12/2010
© 2010 E-Book-Ausgabe (EPUB)
© 2010 E-Book Ausgabe
Verlag Bertelsmann Stiftung, GüterslohVerantwortlich: Sabine ReimannUmschlaggestaltung: Bertelsmann StiftungUmschlagabbildung: © Bertelsmann Stiftung/Ojo Images/F1 ONLINE
ISBN : 978-3-86793-307-0
www.bertelsmann-stiftung.de/verlag
Vorwort
Die Bertelsmann Stiftung richtet ihre Programmarbeit in vielen ihrer Themenfelder ausdrücklich auf die Zielgruppe „Jugend“- vor allem in den Bereichen Bildung, Integration, Zivilgesellschaft, Kultur und Werte. Ergänzend zur Schwerpunktausgabe im Dezember 2010 „Jugend“unseres Magazins change stellen wir in diesem E-Book die Expertisen der Bertelsmann Stiftung dazu zusammen: Auszüge aus Umfragen, und Studien der Stiftung sowie Leseproben aus den Büchern des Verlags Bertelsmann Stiftung. Alle Bücher sind komplett als gedruckte oder E-Book-Ausgabe beim Verlag erhältlich. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.bertelsmann-stiftung.de/verlag.
Zum Thema Engagement enthält dieser reader Auszüge aus dem Praxisleitfaden „Ausgezeichnet! Kinder- und Jugendengagement wirksam fördern“, Handlungsempfehlungen für Kommunen und verschiedene Leseproben aus unseren Büchern zum Schwerpunkt gesellschaftliches Engagement für Jugendliche.
Wir sind gespannt auf Ihr Interesse. Viel Freude beim Entdecken der spannenden Themen wünscht Ihnen der Verlag Bertelsmann Stiftung
Karin Schlautmann
Leiterin Kommunikation der Bertelsmann Stiftung
Inhaltsverzeichnis
Titel
Impressum
Vorwort
Die Beteiligung junger Menschen in Familie, Schule und am Wohnort - Reinhard ...
Ziel und Design der Untersuchung
Mitbestimmung in der Familie
Mitwirkung in der Schule
Mitwirkung am Wohnort
Fazit: Familie - Schule - Wohnort
Aktuelle politische Zusammenhänge
Demographischer Wandel und Generationengerechtigkeit
»Weicher Standortfaktor« im interkommunalen Wettbewerb
Ökonomische und gesellschaftliche Innovationsfähigkeit
Moderne Staatlichkeit und Bürgerkommune
Steigerung der Effizienz von Planungsvorhaben
Förderung von Integration
Prävention durch Partizipation
Europäische Initiativen und Europäische Bürgerschaft
»Jugend der Welt«: Transnationale Impulse
Fazit
Handlungsempfehlungen für Kommunen
Strategische Konzeption entwickeln und zentrale Maßnahmen planen
Partizipation von Kindern und Jugendlichen als Querschnittsaufgabe verankern
Kommunale Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche benennen
Netzwerke entwickeln
Eine Vielfalt von Beteiligungsformen aufbauen
Fort- und Weiterbildungsangebote sicherstellen
Transparenz herstellen und Informationsaustausch verbreitern
Bürgerschaftliches Engagement von jungen Menschen fördern und unterstützen
Benachteiligte junge Menschen zur Partizipation ermuntern
Schulen und Bildungseinrichtungen in die Entwicklung kommunaler ...
Das soziale Kapital des kommunalen Vereinswesens für Beteiligungsprojekte nutzen
Partizipation von Kindern und Jugendlichen als Teil einer übergreifenden ...
Eine kommunale Anerkennungskultur für Partizipation und Engagement entwickeln
Erfolge messen und Ergebnisse bewerten
Von Jugendskeptikern und Jugendbefürwortern: Wie nehmen Erwachsene Jugendliche ...
Die Sichtweise von Erwachsenen auf Jugendliche
Die Cluster - eine differenzierende Analyse
Die Profile der Cluster
Fazit
Literatur
Einleitung
Die sechs Qualitätsbereiche
Kapitel 1 - Profil des Projekts: Themen, Zielsetzungen, Projektablauf
Voll im Thema
Zielorientiert und strukturiert
Wichtig für die Praxis
Kapitel 2 - Anerkennung und Wertschätzung
„Ausgezeichnetes“Engagement
Keine kritikfreien Räume
Wichtig für die Praxis
Kapitel 3 - Vielfalt
Vielfalt als Chance
Wichtig für die Praxis
Kapitel 4 - Bildungschancen
Lernen auf allen Seiten
Wichtig für die Praxis
Kapitel 5 - Wirksamkeit und Ergebnisse
Der Weg ist das Ziel
Wichtig für die Praxis
Kapitel 6 - Nachhaltigkeit
Selbst für Nachhaltigkeit sorgen
Wichtig für die Praxis
Was ist und wie betreibt man Engagementförderung?
Fragebögen
Engagement lokal und global
Einleitung
Zivilgesellschaft und Engagement
Die Zivilgesellschaft in Deutschland: eine Bestandsaufnahme
Was bringt Engagement unserer Gesellschaft?
Warum Engagementförderung in der Schule?
Was nützt Engagement den Schülerinnen und Schülern?
Was nützt Engagementförderung Ihnen als Lehrerin oder Lehrer?
Wie können Sie das Engagement der Schülerinnen und Schüler unterstützen?
Wie lässt sich Engagementförderung in den Schulalltag integrieren?
Was bietet dieses Buch?
Literatur
Materialien für Schülerinnen und Schüler
1. Wir erforschen die Zivilgesellschaft
Einführung - Zivilgesellschaft und Engagement
Zivilgesellschaft gestalten!
Einleitung
Zivilgesellschaft und Engagement
Die Zivilgesellschaft in Deutschland: eine Bestandsaufnahme
Was bringt Engagement unserer Gesellschaft?
Warum Engagementförderung in der Schule?
Was nützt Engagement den Schülerinnen und Schülern?
Was nützt Engagementförderung Ihnen als Lehrerin oder Lehrer?
Wie können Sie das Engagement der Schülerinnen und Schüler unterstützen?
So können Sie Ihre Schülerinnen und Schüler motivieren, sich zu engagieren:
Wie lässt sich Engagementförderung in den Schulalltag integrieren?
Was bietet dieses Buch?
Literatur
Materialien für Schülerinnen und Schüler
1. Wir erforschen die Zivilgesellschaft
Einführung - Zivilgesellschaft und Engagement
Die Beteiligung junger Menschen in Familie, Schule und am Wohnort
Reinhard Fatke, Helmut Schneider
In 42 deutschen Städten und Gemeinden wurde das Mitwirkungsverhalten von rund 12.000 Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren untersucht: in der Familie, in der Schule und an ihrem Wohnort. Ausgewertet wurden dabei auch die Einflüsse von Alter, Geschlecht, Geschwisterzahl, Schulform und Nationalität.
Ziel und Design der Untersuchung
Ungeachtet der hohen Bedeutung, die dem Thema zukommt, liegen bislang kaum empirische Befunde zur Partizipationssituation junger Menschen in Familie, Schule und Kommune vor. Eine solche Bestandsaufnahme ist allerdings grundlegende Voraussetzung für die Stärkung der Kinder- und Jugendbeteiligung in unterschiedlichen Lebensbereichen.
Im Jahr 2004 wurden, verteilt über alle Städtegrößen und Bundesländer, 42 Kommunen ausgewählt, in denen gut 12.000 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren nach ihren Erfahrungen mit Partizipation in Familie, Schule, Freizeit und Kommune befragt wurden. Gleichzeitig fand bei den Verwaltungen eine Erhebung zu Strukturdaten, Partizipationsangeboten und ihrer Ausgestaltung statt. Außerdem wurden die rund 630 Lehrkräfte, die die befragten Schülerinnen und Schüler unterrichten, sowie deren 422 Schulleiter zur Partizipation in der Schule befragt.
Obwohl die vergleichsweise kleine Zahl der Verwaltungen die Aussagekraft der Befunde auf kommunaler Ebene etwas einschränkt, bilden die Daten eine einzigartige empirische Basis zur Erhellung der Partizipationssituation junger Menschen in Deutschland.
Dieser Beitrag konzentriert sich auf das Mitwirkungsverhalten von Kindern und Jugendlichen in Familie, Schule und Wohnort sowie auf die Analyse möglicher - aufgrund struktureller Einflussgrößen bedingter - Unterschiede hinsichtlich der Mitwirkungsintensität in diesen drei Lebensbereichen. Zentrale Gruppierungsvariablen sind das Alter, das Geschlecht, die Schulform, die Anzahl der Geschwister in der Familie sowie ein möglicher Migrationshintergrund der Eltern.
Um die Bedeutung dieser Einflussgrößen transparent zu machen, wurden die Werte der jeweiligen Gruppen ins Verhältnis zum Gesamtmittelwert der jeweiligen Variable gesetzt. Werte, die größer als 1 sind, signalisieren somit einen Gruppenwert, der um die Differenz zu 1 prozentual größer ist als der Gesamtmittelwert. Werte kleiner als 1 zeigen entsprechend eine im Verhältnis zur Grundgesamtheit prozentual geringere Ausprägung. Zur Beurteilung der statistischen Sicherheit möglicher Gruppenunterschiede wurde angesichts der sehr großen Stichprobe auf die Effektstärke nach Cohen zurückgegriffen: Effektstärken größer als 0,1 werden demnach als kleiner, Werte größer als 0,25 als mittlerer und Werte über 0,4 als starker Effekt charakterisiert.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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