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essen&trinken: Deutschlands größtes Food-Magazin hat eine neue, köstliche Dependance. Kochen Sie sich glücklich mit unseren thematisch geordneten eBooks. Sie stehen Ihnen im eiligen Alltag genauso wie beim Menü für besondere Anlässe mit den richtigen Rezepten und mit Rat und Tat zur Seite. Die übersichtlich gestalteten Kochbücher im eFormat sind hautnah an der Praxis orientiert und führen Sie Schritt für Schritt durch den Kochvorgang. Von "Vegetarisch" bis "große Braten", von "feine Desserts" bis "leichte Küche", von "ganz einfach" bis "für Gäste" – hier finden Sie auf jeden Fall neue Kochideen und raffiniert interpretierte alte Bekannte. Trotz frischem Wind und modernem Touch, auch hier gilt selbstverständlich die bekannte und geschätzte Geling-Garantie von essen&trinken. Alle Rezepte wurden exklusiv von Profis in der Versuchsküche der beliebten Zeitschrift entwickelt, jedes Gericht wird dort drei Mal gekocht, zuletzt von einem Laien am Herd – der Qualitätskontrolle der Redaktion sozusagen. Keine Sorge also: Das können Sie mühelos nachkochen – versprochen!
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Seitenzahl: 46
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Mit Frucht, Nuss oder Schokolade – Kekse sind herrlich vielseitig und schmecken auch jenseits der klassischen Plätzchensaison. Hier finden Sie 30 zauberhafte Vorschläge vom Aprikosentaler bis zum Schoko-Hütchen. Krümeln kann so schön sein.
HERAUSGEBER essen&trinken | Gruner + Jahr GmbH & Co KG | Am Baumwall 11 | 20459 Hamburg
ISBN 978-3-6520-0576-0
Liebe Leserin, lieber Leser,
bei uns in der Redaktion kennt jeder die kulinarischen Vorlieben der Kollegen. Dass ich für Rinderbäckchen, Zunge und Leber schwärme, konnte ich nicht lange verheimlichen. Was bisher aber kaum jemand wusste: Ich liebe richtig gute Kekse. Schon immer. Als Kind waren es noch Butterkekse mit oder ohne Füllung. Inzwischen hat sich mein Geschmack verfeinert: Aprikosentaler oder Schokoladen-Zitronen-Ecken – großartig. Denn ganz besonders reizen mich Kekse mit fruchtiger Komponente. Aber die mit Schokolade auch. Und die mit Nuss. Sie sehen schon, es ist kompliziert. Ich habe übrigens den dringenden Verdacht, dass es eine genetische Angelegenheit ist. Meinem Sohn geht es nämlich ähnlich. Neulich hat er die Fußball-Amerikaner probiert, die wir in der »essen & trinken«-Küche anlässlich der WM entwickelt haben. Die will er jetzt nur noch. Klar, als hängende Spitze in seinem Team braucht er viel Energie. Ich bin mir sicher, auch Sie finden in unserem Star-Aufgebot „Ihren“ Keks. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Herzlichst, Ihr Jan Spielhagen
Achim Ellmer (Küchenchef), Marcel Stut, Hege Marie Köster, Marion Heidegger, Anne Haupt, Kay-Henner Menge, Jürgen Büngener, Anne Lucas, Michele Wolken (v. l. n. r.)
Woran Sie uns messen können!
1. Wir entwickeln unsere Rezepte exklusiv für Sie.
Spargel im Frühjahr, Grillen im Sommer, Plätzchen im Advent, den »essen & trinken«-Köchen fällt jede Saison wieder etwas Neues ein. Dafür stehen in unserer Küche zehn ganz normale Kochplätze zur Verfügung, ausgestattet mit Kühlschrank, Herd und Backofen — aber ohne Hightech und Brimborium. Schließlich sollen Sie zu Hause alles genau so nachkochen können.
2. Wir kochen jedes Gericht drei Mal.
Das ist einmalig unter deutschen Food-Zeitschriften. Konkret geht das so: Ein »e&t«-Koch entwickelt ein Rezept — im Kopf und auf Papier — und kocht es zum ersten Mal. Die Kollegen probieren, schwärmen (meistens), diskutieren (selten), verwerfen (sehr selten) und optimieren (manchmal). Im zweiten Schritt wird das Rezept erneut gekocht und fotografiert. Die letzte Kontrolle erfolgt durch unsere Küchenpraktikanten. Sie kochen das Gericht ein drittes Mal, prüfen, ob alle Zutaten, Mengen und Zeiten stimmen. Nur so können wir garantieren, dass die Rezepte bei Ihnen zu Hause hundertprozentig gelingen.
3. Wir beherzigen die Saison.
Wer saisonal kocht, schont die Umwelt, spart Geld und isst die Produkte dann, wenn sie am allerbesten schmecken.
4. Wir achten auf die Herkunft.
Für uns ist es selbstverständlich, dass wir bei lokalen Produzenten kaufen. Wir verarbeiten Fleisch aus artgerechter Tierhaltung, verwenden Bio-Eier und -Milchprodukte und servieren Fisch aus nachhaltiger Fischerei.
5. Wir genießen das Gute.
»essen & trinken« ist ein Heft für alle, die gern kochen und denen gutes Essen eine Herzensangelegenheit ist. Sie finden bei uns Rezepte mit Fleisch und Fisch, Vegetarisches und Veganes. Manches ist schnell gemacht, anderes aufwendiger — das Wichtigste ist für uns immer der Genuss. Versprochen!
Zugegeben, Backen ist eine etwas knifflige Angelegenheit. Es gibt aber zwei Grundregeln, die einiges erleichtern. Erstens: Backen ist Chemie. Sie können also nicht einfach eine Zutat durch eine andere ersetzen. Zweitens: Der Teig ist ein Lebewesen. Er will mit Respekt behandelt werden. Kurz gesagt: „Husch, husch!“ klappt selten bis gar nicht. Planen Sie für das Backen im Allgemeinen und von Keksen im Besonderen lieber etwas mehr Zeit ein und handeln Sie überlegt.
Bei einem Rührteig zum Beispiel sollten Sie unbedingt die Grundmasse aus Butter und Zucker solange rühren – oder die Küchenmaschine rühren lassen – bis der Zucker aufgelöst ist. Sie müssen etwa sechs Minuten dranbleiben, bis die Masse weiß und cremig ist. Und auch danach ist Ruhe wichtig. Die Eier müssen nach einander eingerührt werden. Bei einem Mürbeteig gilt: Kneten Sie ihn nicht zu lange. Die Handwärme bekommt ihm gar nicht! Er wird zu weich, verliert seine Elastizität und wird beim Backen zäh statt mürbe. Arbeiten Sie am besten immer in kleinen Portionen (der Rest bleibt im Kühlschrank) und auf einem Marmorbrett, das vorher im Kühlschrank war. Und halten Sie die Kühlzeiten ein, jede Eile führt zu einem weniger guten Ergebnis.
In Sachen Mehl kommt immer wieder die Frage nach Vollkorn auf, aber davon lassen Sie, wenn es um feines Gebäck geht, lieber die Finger. Dieses Mehl braucht viel Flüssigkeit und die Kekse würden mit großer Wahrscheinlichkeit sehr trocken. Wem es um mehr Inhaltsstoffe im Mehl geht, kann von Type 405 auf Type 550 umsteigen. Diese Sorte ist weniger stark ausgemahlen, es sind mehr Randstoffe und damit mehr Mineralien enthalten. Beide Mehle sind im Rezept eins zu eins austauschbar. Der Effekt ist sogar eher positiv: Die Type-550-Kekse sind länger haltbar und bleiben saftiger. Wer gern ganz auf Weizenmehl verzichten möchte, kann Dinkelmehl verwenden. Auch dieses braucht keine Anpassung im Rezept – die Kekse könnten allerdings einen Hauch trockener werden.
Noch ein Tipp aus der »essen & trinken-Küche«: Wenn Sie filigrane Ausstecher
