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Gedichte während der Schul- und Studienzeit. Thematisch verarbeitet wurden spontane Einfälle, Beobachtungen oder auch nachdenklich stimmende Erfahrungen und Erlebnisse.
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Seitenzahl: 20
Veröffentlichungsjahr: 2014
©Albert Hansen 2014
Über den Autor:
Die ersten Kindheitsjahre wurden in einem kleinen Ort in Schleswig-Holstein erlebt. Nach dem frühen Tod des Vaters Umzug nach Süd-Deutschland, aufgewachsen in einer Kleinstadt. Erste Gedichte und Lieder entstanden bereits während der Schulzeit. Beruflich zog er aber zuerst in die Technik. In seiner Freizeit zeigt sich die tiefe Verbindung zur Natur und auch seiner ursprünglichen Herkunft. Die meisten Reisen führten in nordische Länder, oft an die Ostsee. Viele Eindrücke der Reisen werden in teils außergewöhnlichen Fotos festgehalten.
am Anfang stand der Reim,
im Anschluss folgt die Prosa;
die Sprache, die ist rosa,
zusammenhält der Leim.
1 Übersicht
2 Vorwort
3 Frühe Gedichte
4 Spätere Gedichte
5 Nachwort
Vorwort
frühe Gedichte
spätere Gedichte
neue Gedichte
Nachwort
Die Gedichte entstanden gegen Ende der Schulzeit und während dem Studium. Thematisch verarbeitet wurden spontane Einfälle, Beobachtungen oder auch nachdenklich stimmende Erfahrungen und Erlebnisse.
Die Frierende
Heut' morgen in der Straßenbahn
laß' ich mich gar gemütlich fahr'n,
da draußen alles weiß und kalt.
Die nächste Station kommt – Halt!
Da steigt ein Mädchen ein, das zitterte
ganz fürchterlich und bibberte.
Sie setzte sich nur eine Bank vor mir
und heimlich schielte ich nach ihr
und fühlte mein Verzagen.
Ich wollt' sie fragen
- tat's doch nicht
obwohl sie oft mir sah ins G'sicht -
warum und ob ich helfen könnte.
Stattdessen sah ich an die Wände
und in die weite Ferne.
Wärme würd' ich geben gerne,
doch zeig ich Desinteresse, Nicht-beachten;
mein Herze tut mich sehr verachten.
Sie fuhr mit mir zur Endstation,
ich stieg dort aus und ging davon
ohn' mich noch einmal umzudrehn.
Vielleicht blieb sie noch'n Weilchen stehn
bevor sie einen warmen Platz sich suchte,
derweil ich meine Feigheit still verfluchte.
Tag und Nacht
Die Sonn' geht auf,
die Sonn' geht unter.
Dazwischen sind die meisten Menschen munter.
Und wer das nicht begriffen hat,
schläft tags und nachts er läuft -
ist Träumer, Werwolf oder Ratt'.
Der Mond geht auf,
der Mond geht unter,
und wer dazwischen lebt, oh Wunder,
der hat das alte Leben satt,
guckt Fern, Film oder säuft -
vielleicht auch Liebe ihn gefangen hat.
Die rote Hose
Rote Hose, Rosenhose
duftet und reizt ungemein.
Rote Hose, schöne Beine
winkt und locket gar zu fein.
Rote Hose, runder Popo,
enganliegend, formangebend.
Rote Hose, Modehose,
durch die Städte strebend.
Rote Hose, tote Hose,
rote Hose hier und da,
Hosen runter, Blick dahinter.
