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Seitenzahl: 2251
Veröffentlichungsjahr: 2020
Helmut Messmann
Ali Alexander Aghdassi, Maximilian Bittinger, Georg Braun, Marc Dauer, Severin Daum, Thomas de Rossi, Ulrike W. Denzer, Christoph Frank Dietrich, Andrea Eberhard, Alanna Ebigbo, Esther Endlicher, Hans-Dieter Allescher, Thomas Jens Ettrich, Stefan Feuerbach, Wolfgang Fischbach, Carola Fleischmann, Simone Freund, Thomas Frieling, Alois Fürst, Bernd Geißler, Michael Geißler, Alexander L. Gerbes, Tilo Andus, Christoph-Thomas Germer, Matthias Glanemann, Stefan Gölder, Daniela Golger, Alexander Herold, Axel Holstege, Gerald Holtmann, Martin Janz, Michael-Rupert Kraus, Stefan Kubicka, Matthias Anthuber, Torsten Kucharzik, Frank Kullmann, Armin Kurtz, Frank Lammert, Paul G. Lankisch, Bernhard Lembcke, Markus M. Lerch, Gudrun Liebig-Hörl, Guntram Lock, Christian Löser, Hans Arnholdt, Julia Mayerle, Ingo Mecklenburg, Markus Menges, Helmut Messmann, Markus Möhler, Marcus Murnauer, Andreas Nägel, Sandra Nagl, Stefanie Nöpel-Dünnebacke, Dominik Nörz, Christoph Auernhammer, Tilman Pickartz, Andreas Probst, Jochen Rädle, Martin Raithel, Anke Reinacher-Schick, Christoph Römmele, Stefan Rüth, Wolfgang Schepp, Michael Scheurlen, Hans-Jürgen Schlitt, Daniela Aust, Christa Schmidt, Elisabeth Schnoy, Andreas G. Schreyer, Ewert Schulte-Frohlinde, Joachim Sciuk, Thomas Seufferlein, Britta Siegmund, Florian Sommer, Andreas Stallmach, Arndt Steube, Gustavo Bruno Baretton, Christian P. Strassburg, Georg Stüben, Johannes Stückle, Ernst R. Tamm, Andrea Tannapfel, Burkhard H. A. von Rahden, Janina von Rüden, Siegfried Wagner, Benjamin M. Walter, Marko Weber, Georg Beyer, Tobias Weber, Till Wehrmann, Matthias Wettstein, Karl-Hermann Wiedmann, Reiner Wiest, Thomas Zybill
2., vollständig überarbeitete Auflage
640 Abbildungen
Liebe Kolleginnen,liebe Kollegen,
es ist geschafft! Im Namen aller Autoren freue ich mich, Ihnen die komplett überarbeitete 2. Auflage der „Klinische Gastroenterologie“ vorstellen zu dürfen.
Viele von Ihnen haben auf diese 2. Auflage gewartet, da sich das Buch nicht nur für Allgemeinmediziner, Internisten und Gastroenterologen eignet, sondern v.a. bei Kolleginnen und Kollegen, die sich auf die Gastroenterologenprüfung vorbereiten, sehr beliebt ist.
Das Buch soll weder ein Nachschlagewerk ersetzen noch ist es dafür gedacht, als Kompendium Wissen stichwortartig zu vermitteln. Ziel ist vielmehr, durch die Vertiefung pathophysiologischer Zusammenhänge ein Lehrbuch für Klinik und Praxis darzustellen. Aus diesem Grund beginnt jedes Organkapitel mit einer Rekapitulation der anatomischen und physiologischen Kenntnisse, die für das Verständnis zahlreicher gastroenterologischer Krankheitsbilder essenziell sind. Zahlreiche Abbildungen sollen dem Leser einen raschen Überblick vermitteln.Einen besonderen Wert haben die Autoren auf die Einarbeitung der aktualisierten Leitlinien gelegt.
In diesem Zusammenhang möchte ich allen Autoren danken, die durch ihre exzellenten Beiträge mitgewirkt haben und somit wieder ein Werk entstanden ist, welches Ihnen hoffentlich für den klinischen Alltag eine Hilfestellung sein wird.
Zu guter Letzt danke ich dem Georg Thieme Verlag für die Unterstützung und Umsetzung, die 2. und komplett überarbeitete Auflage dieses Buches herausgeben zu dürfen.
Ich wünsche Ihnen, auch im Namen aller Autoren,viel Spaß beim Lesen.
August 2020
IhrHelmut Messmann
Titelei
Vorwort
Teil I Leitsymptome
1 Foetor ex ore
1.1 Definition
1.2 Pathogenese
1.3 Epidemiologie
1.4 Ursachen
1.5 Diagnostik
1.6 Therapie
1.7 Literatur
2 Dysphagie
2.1 Definition
2.2 Symptome
2.3 Pathogenese
2.4 Diagnostik
2.4.1 Oropharyngeale Dysphagie
2.4.2 Ösophageale Dysphagie
2.5 Therapie
2.6 Literatur
3 Non cardiac Chest Pain
3.1 Definition
3.2 Symptome
3.3 Gastroenterologische Ursachen
3.3.1 Gastroösophageale Refluxerkrankung
3.3.2 Ösophageale Hyperalgesie/hypersensitiver Ösophagus
3.3.3 Motilitätsstörungen
3.3.4 Ösophagitis
3.3.5 Ösophagusverletzungen
3.3.6 Ösophagusdivertikel (Zenker-Divertikel)
3.3.7 Hiatushernien
3.3.8 Fremdkörper
3.3.9 Gastroduodenale Ulzera
3.3.10 Cholezystitis/Cholangitis
3.3.11 Pankreatitis
3.4 Literatur
4 Übelkeit, Erbrechen
4.1 Definitionen und Pathophysiologie
4.2 Ursachen und Differenzialdiagnostik
4.2.1 Anamnese
4.2.2 Körperliche Untersuchung
4.2.3 Laboruntersuchungen und apparative Verfahren
4.3 Therapie
4.3.1 Antiemetika
4.4 Literatur
5 Gastrointestinale Blutungen
5.1 Definition und Einteilung
5.2 Diagnostik
5.2.1 Anamnese
5.2.2 Vitalparameter
5.2.3 Laborparameter
5.2.4 Scores
5.3 Präendoskopisches Management
5.4 Endoskopische Diagnostik, bildgebende Verfahren
5.4.1 Obere gastrointestinale Blutung
5.4.2 Untere gastrointestinale Blutung
5.4.3 Kapselendoskopie, Ballonenteroskopie
5.4.4 Angiografie und CT-Angiografie
5.5 Endoskopische Therapie
5.5.1 Therapie oberer gastrointestinaler Blutungen
5.5.2 Therapie unterer gastrointestinaler Blutungen
5.5.3 Alternative Therapien
5.6 Literatur
6 Bauchschmerzen
6.1 Pathophysiologie
6.2 Ursachen
6.3 Diagnostik
6.3.1 Anamnese
6.3.2 Klinische Untersuchung
6.3.3 Labor und technische Untersuchungsverfahren
6.4 Therapie
6.4.1 Grundsätze der Therapie des akuten Abdomens
6.4.2 Differenzialtherapie des akuten Abdomens
6.5 Literatur
7 Meteorismus
7.1 Definition
7.2 Symptome
7.3 Ursachen
7.3.1 Vermehrte Gasaufnahme
7.3.2 Vermehrte Produktion von Darmgas
7.3.3 Verminderte Ausscheidung von Darmgasen
7.4 Therapie
7.5 Literatur
8 Diarrhö
8.1 Allgemeines
8.2 Definition
8.3 Akute Diarrhö
8.4 Chronische Diarrhö
8.5 Diagnostik
8.6 Therapie
8.6.1 Allgemeine Maßnahmen
8.6.2 Medikamentöse Therapie
8.7 Literatur
9 Obstipation
9.1 Definition und Epidemiologie
9.2 Ätiologie und Pathogenese
9.3 Diagnostik
9.4 Therapie
9.4.1 Allgemeine Maßnahmen
9.4.2 Medikamentöse Therapie
9.4.3 Chirurgische Therapie
9.4.4 Biofeedback
9.4.5 Weitere Therapieoptionen
9.5 Literatur
10 Ikterus
10.1 Definition
10.2 Physiologie, Pathophysiologie und Einteilung
10.3 Klinik
10.4 Differenzialdiagnosen
10.4.1 Indirekte Hyperbilirubinämie
10.4.2 Direkte Hyperbilirubinämie
10.4.3 Primäre nicht obstruktive Cholestase
10.4.4 Sekundäre nicht obstruktive Cholestase
10.5 Diagnostik
10.5.1 Anamnese und körperliche Untersuchung
10.5.2 Labordiagnostik
10.5.3 Bildgebende Diagnostik
10.5.4 Leberpunktion und Laparoskopie
10.6 Therapie
10.6.1 Prä- und intrahepatische Cholestase
10.6.2 Obstruktive extrahepatische Cholestase
10.6.3 Symptomatische Therapie
10.7 Literatur
11 Aszites
11.1 Definition
11.2 Pathogenese
11.3 Diagnose
11.4 Differenzialdiagnose
11.5 Therapie
11.5.1 Therapie mit Diuretika
11.5.2 Therapie bei massivem Aszites
11.5.3 Therapie bei refraktärem und rezidivierendem Aszites
11.6 Literatur
12 Anorexie
12.1 Definition
12.2 Diagnostik und Differenzialdiagnose
12.3 Therapie
12.3.1 Tumorbedingte Anorexie
12.3.2 Anorexie im Alter
12.4 Literatur
13 Inkontinenz
13.1 Definition und Begrifflichkeit
13.2 Epidemiologie, Risikofaktoren und sozioökonomische Bedeutung
13.3 Ursachen der Inkontinenz
13.4 Formen der Inkontinenz
13.5 Schweregrad der Inkontinenz
13.6 Basisdiagnostik
13.7 Literatur
14 Dyspepsie
14.1 Definition und Symptomatik
14.1.1 Begleitsymptome und -erkrankungen
14.2 Epidemiologie
14.3 Pathophysiologie
14.4 Diagnostik und Therapie
14.5 Literatur
Teil II Gastroenterologische Spezialdiagnostik
15 Pankreasfunktionstests
15.1 Grundlagen
15.1.1 Physiologie
15.1.2 Exokrine Pankreasfunktionsstörung
15.2 Indirekte Pankreasfunktionstests
15.2.1 Elastase-1 im Stuhl
15.2.2 13C-Triglyzerid-Atemtest
15.3 Direkte Pankreasfunktionstests
15.3.1 Sekretin-Pankreozymin-Test
15.3.2 Endoskopische Pankreasfunktionstestung
15.4 Bildgebende Verfahren
15.5 Literatur
16 Leberfunktionstests
16.1 Grundlagen
16.2 LiMAx-Test
16.3 Literatur
17 Dünndarmfunktionstests
17.1 H2-Atemtests
17.1.1 Laktose-H2-Atemtest
17.1.2 Fruktose-H2-Atemtest
17.1.3 Glukose-H2-Atemtest
17.1.4 Laktulose-H2-Atemtest
17.1.5 Weitere H2-Atemtests
17.2 13C-Atemtests und Magenentleerungsmessung
17.3 Literatur
18 Manometrie
18.1 Ösophagusmanometrie
18.1.1 Indikation
18.1.2 Durchführung
18.2 High-Resolution-Manometrie
18.2.1 Durchführung
18.2.2 Auswertung
18.3 Anorektale Manometrie
18.3.1 Indikation
18.3.2 Durchführung
18.3.3 Auswertung
18.4 Sphinkter-Oddi-Manometrie
18.4.1 Indikation
18.4.2 Durchführung
18.4.3 Auswertung
18.4.4 Komplikationen
18.5 Literatur
19 Langzeit-pH-Metrie und Impedanzmessung
19.1 Indikationen
19.2 Langzeit-pH-Metrie
19.2.1 Durchführung
19.2.2 Auswertung
19.2.3 Symptom-Reflux-Korrelation
19.2.4 Messung im Magen
19.3 Impedanzmessung
19.4 Literatur
20 Endoskopie
20.1 Vorbereitung zur Endoskopie
20.1.1 Endoskopie und Blutungsrisiko
20.1.2 Literatur
20.2 Antibiotikaprophylaxe in der gastrointestinalen Endoskopie
20.2.1 Antibiotikaprophylaxe in Abhängigkeit vom Patientenrisiko
20.2.2 Antibiotikaprophylaxe in Abhängigkeit vom Risiko des endoskopischen Eingriffs
20.2.3 Literatur
20.3 Sedierung in der Endoskopie
20.3.1 Notwendigkeit und Häufigkeit
20.3.2 Indikationsstellung und Risikostratifizierung
20.3.3 Medikation
20.3.4 Monitoring
20.3.5 Überwachung nach Sedierung und Entlassung
20.3.6 Literatur
20.4 Ösophagogastroduodenoskopie
20.4.1 Vorbereitung
20.4.2 Durchführung
20.4.3 Komplikationen
20.4.4 Literatur
20.5 Koloskopie
20.5.1 Vorbereitung
20.5.2 Durchführung
20.5.3 Komplikationen
20.5.4 Literatur
20.6 Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikografie
20.6.1 Vorbereitung
20.6.2 Durchführung
20.6.3 Komplikationen
20.6.4 Literatur
20.7 Kapselendoskopie
20.7.1 Kapselendoskopiesysteme
20.7.2 Passage der „Patency“-Kapsel
20.7.3 Indikationen
20.7.4 Literatur
20.8 Dünndarmenteroskopie
20.8.1 Indikationen
20.8.2 Technik
20.8.3 Komplikationen
20.8.4 Literatur
20.9 Endoskopisch gelegte Ernährungssonden
20.9.1 Perkutane endoskopische Gastrostomie und endoskopisch perkutane Jejunostomie
20.9.2 PEG-Innenkatheter und Feinkatheter-Jejunostomie
20.9.3 Literatur
20.10 Chromoendoskopie und „digitales“ Färben
20.10.1 Chromoendoskopie
20.10.2 Digitales Färben
20.10.3 Literatur
20.11 Endoskopische Resektionsverfahren
20.11.1 Methoden
20.11.2 Kontraindikationen
20.11.3 Komplikationen
20.11.4 Literatur
20.12 Laparoskopie
20.12.1 Durchführung
20.12.2 Indikationen und Kontraindikationen
20.12.3 Ergebnisse
20.12.4 Komplikationen
20.12.5 Literatur
21 Sonografie
21.1 Stellenwert und Möglichkeiten
21.2 Leber
21.2.1 Diffuse Lebererkrankungen
21.2.2 Vaskuläre Lebererkrankungen
21.2.3 Fokale Leberveränderungen
21.3 Gallenblase und Gallenwege
21.3.1 Cholezystolithiasis
21.3.2 Akute Cholezystitis
21.3.3 Erweiterte Gallenwege
21.3.4 Gallengangsverschluss
21.3.5 Aerobilie
21.4 Pankreas
21.4.1 Akute Pankreatitis
21.4.2 Chronische Pankreatitis und Pankreaskarzinom
21.5 Magen und Darm
21.5.1 Magen
21.5.2 Ileus
21.5.3 Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
21.5.4 Infektiöse Kolitiden und Entzündungen
21.6 Kontrastverstärkte Ultraschalluntersuchung
21.6.1 Ultraschallkontrastmittel
21.6.2 Nebenwirkungen
21.6.3 Kontraindikationen
21.6.4 Indikationen
21.7 Elastografie
21.8 Interventionelle Sonografie
21.9 Literatur
22 Endosonografie
22.1 Stellenwert und Stand der Technik
22.1.1 Endosonografiesysteme und -techniken
22.1.2 Punktionstechniken
22.1.3 Komplikationen
22.1.4 Einführung zum Staging luminaler Tumoren
22.2 Ösophagus
22.2.1 Ösophaguskarzinom
22.3 Magen
22.3.1 Magenkarzinom
22.3.2 Gastrointestinale Lymphome
22.3.3 Subepitheliale Läsionen
22.4 Hepatobiliäres System
22.4.1 Gallengangssteine
22.4.2 Tumoren
22.4.3 Papille
22.5 Pankreas
22.5.1 Chronische Pankreatitis
22.5.2 Anatomische Varianten
22.5.3 Duktales Adenokarzinom des Pankreas
22.5.4 Zystische Pankreasneoplasien
22.5.5 Autoimmunpankreatitis
22.6 Rektum und Anus
22.7 Nebennieren
22.8 Therapeutische Endosonografie
22.9 Literatur
23 Radiologische Diagnostik
23.1 Konventionelle Röntgendiagnostik
23.1.1 Abdomenübersichtsaufnahmen
23.1.2 Ösophagusbreischluck
23.1.3 Magen-Darm-Passage
23.1.4 Enteroklysma
23.1.5 Kolonkontrasteinlauf
23.2 Moderne Schnittbildverfahren: Computertomografie und Kernspintomografie
23.2.1 Computertomografie
23.2.2 Kernspintomografie
23.3 Angiografie
23.4 Literatur
24 Nuklearmedizin
24.1 Konventionelle Szintigrafie
24.1.1 Speicheldrüsenfunktion
24.1.2 Gastrointestinale Motilität
24.1.3 Gastrointestinale Blutung
24.1.4 Leber-, Milzszintigrafie
24.1.5 Pankreasdiagnostik
24.1.6 Resorptionsuntersuchungen
24.2 Positronen-Emissions-Tomografie
24.2.1 Ösophaguskarzinom
24.2.2 Magenkarzinom
24.2.3 Kolorektale Tumoren
24.2.4 Gastrointestinale Stromatumoren
24.2.5 Pankreaskarzinom
24.2.6 Lebertumoren
24.2.7 Lebermetastase
24.2.8 Neuroendokrine Tumoren des Gastrointestinaltrakts
24.3 Therapie
24.3.1 Peptidrezeptor-Radionuklidtherapie
24.3.2 Selektive intraarterielle Radiotherapie
24.4 Literatur
Teil III Ösophagus
25 Anatomie und Physiologie
25.1 Anatomie des Ösophagus
25.1.1 Lage und Aufbau
25.1.2 Leitungsbahnen
25.1.3 Wandaufbau
25.2 Funktionen des Ösophagus
25.2.1 Steuerung der Ösophagusfunktionen
25.3 Literatur
26 Ösophagusanomalien
26.1 Ösophagusatresie
26.1.1 Klinik
26.1.2 Diagnostik
26.1.3 Therapie
26.2 Webs und Ringe
26.2.1 Ätiologie und Epidemiologie
26.2.2 Klinik
26.2.3 Diagnostik
26.2.4 Therapie
26.3 Divertikel
26.3.1 Zenker-Divertikel
26.3.2 Epiphrenisches Divertikel
26.4 Hernien des Ösophagus
26.4.1 Formen von Hiatushernien
26.4.2 Ätiologie und Epidemiologie
26.4.3 Klinik
26.4.4 Diagnostik
26.4.5 Therapie
26.5 Literatur
27 Motilitätsstörungen der Speiseröhre
27.1 Einteilungen
27.2 Achalasie
27.2.1 Definition und Klassifikation
27.2.2 Epidemiologie und Wertung
27.2.3 Pathologie und Risikofaktoren
27.2.4 Klinik
27.2.5 Diagnostik
27.2.6 Therapie
27.3 Diffuser Ösophagospasmus
27.3.1 Epidemiologie und Wertung
27.3.2 Pathologie und Risikofaktoren
27.3.3 Klinik
27.3.4 Diagnostik
27.3.5 Therapie
27.4 Hyperkontraktiler Ösophagus
27.4.1 Epidemiologie
27.4.2 Ätiologie und Pathogenese
27.4.3 Klinik
27.4.4 Diagnostik
27.4.5 Therapie
27.5 Hypertensiver unterer Ösophagussphinkter
27.6 Unspezifische oder nicht klassifizierbare Motilitätsstörungen
27.7 Sekundäre Motilitätsstörungen
27.7.1 Refluxerkrankung
27.7.2 Systemerkrankungen
27.7.3 Autonome Neuropathie
27.8 Literatur
28 Gastroösophageale Refluxkrankheit und Barrett-Ösophagus
28.1 Gastroösophageale Refluxkrankheit
28.1.1 Definition und Klassifikation
28.1.2 Epidemiologie
28.1.3 Pathophysiologie
28.1.4 Symptome
28.1.5 Differenzialdiagnose
28.1.6 Diagnostik
28.1.7 Therapie
28.1.8 Literatur
28.2 Barrett-Ösophagus
28.2.1 Definition
28.2.2 Pathogenese
28.2.3 Epidemiologie und Risikofaktoren
28.2.4 Endoskopisches Screening und Überwachung
28.2.5 Therapie
28.2.6 Literatur
29 Infektiöse Ösophagitiden
29.1 Bakterielle Infektionen
29.1.1 Erreger
29.1.2 Klinik
29.1.3 Diagnose und Therapie
29.2 Virale Infektionen
29.2.1 Erreger und Klinik
29.2.2 Diagnose
29.2.3 Therapie
29.3 Parasitäre Infektionen
29.3.1 Chagas-Krankheit
29.4 Pilzinfektionen
29.4.1 Erreger
29.4.2 Klinik
29.4.3 Diagnose
29.4.4 Komplikationen
29.4.5 Therapie
29.5 Literatur
30 Sonstige Ösophagitiden
30.1 Ösophagusverätzungen
30.1.1 Klinik
30.1.2 Erstversorgung und Diagnostik
30.1.3 Therapie, Verlauf und Prognose
30.1.4 Literatur
30.2 Arzneimittel-Ösophagitis
30.2.1 Definition
30.2.2 Epidemiologie
30.2.3 Pathogenese
30.2.4 Klinik
30.2.5 Diagnostik
30.2.6 Therapie
30.2.7 Literatur
30.3 Radiogene Ösophagitis
30.3.1 Definition, Epidemiologie und Ätiologie
30.3.2 Pathogenese
30.3.3 Symptomatik
30.3.4 Differenzialdiagnosen
30.3.5 Diagnostik
30.3.6 Therapie und Prophylaxe
30.3.7 Literatur
30.4 Eosinophile Ösophagitis
30.4.1 Definition
30.4.2 Pathogenese
30.4.3 Epidemiologie
30.4.4 Symptome
30.4.5 Diagnosestellung
30.4.6 Differenzialdiagnose
30.4.7 Therapie
30.4.8 Literatur
31 Ösophagusverletzungen
31.1 Spontane und iatrogene Ösophagusperforationen, Anastomoseninsuffizienzen
31.1.1 Pathogenese
31.1.2 Klinik und Diagnostik
31.1.3 Therapie
31.1.4 Prognose
31.2 Ösophagoaortale Fistel
31.2.1 Ursachen
31.2.2 Klinik und Diagnostik
31.2.3 Therapie
31.3 Literatur
32 Ösophagustumoren
32.1 Benigne Tumoren
32.1.1 Intramurale (submukosale) Tumoren
32.1.2 Mukosale (luminale) Tumoren
32.2 Maligne Tumoren
32.2.1 Epidemiologie und Risikofaktoren
32.2.2 Klinik
32.2.3 Diagnostik
32.2.4 Therapie
32.3 Literatur
Teil IV Magen und Duodenum
33 Anatomie und Physiologie
33.1 Anatomie des Magens
33.1.1 Aufbau und Lage
33.1.2 Leitungsbahnen
33.1.3 Wandaufbau
33.2 Funktionen des Magens
33.2.1 Magenmotorik
33.2.2 Verdauungsfunktion
33.3 Anatomie des Duodenums
33.3.1 Aufbau und Lage
33.3.2 Leitungsbahnen
33.3.3 Wandaufbau
33.4 Funktionen des Duodenums
33.4.1 Transport- und Verdauungsfunktion
33.4.2 Endokrine Funktion
33.5 Literatur
34 Anomalien
34.1 Hypertrophische Pylorusstenose
34.2 Divertikel in Magen und Duodenum
34.2.1 Definition und Lokalisation
34.2.2 Klinik
34.2.3 Therapie
34.3 Volvulus
34.3.1 Definition
34.3.2 Pathogenese
34.3.3 Klinik
34.3.4 Diagnose
34.3.5 Therapie
34.4 Literatur
35 Motilitätsstörungen von Magen und Duodenum
35.1 Grundformen der Motilität
35.1.1 Definition
35.1.2 Physiologie
35.2 Störungen der Magenmotilität
35.2.1 Einflussfaktoren
35.2.2 Muster der Entleerung
35.2.3 Gastroparese
35.2.4 Postoperative Störungen am Magen – Dumping-Syndrome
35.2.5 Postvagotomiesyndrome
35.3 Motilitätsstörungen des Duodenums
35.4 Literatur
36 Funktionelle Dyspepsie
36.1 Begriffsbestimmungen
36.1.1 Kategorisierung der Patienten mit funktioneller Dyspepsie und Reizdarmsyndrom
36.1.2 Überschneidungen mit anderen Erkrankungen
36.2 Epidemiologie
36.2.1 Prävalenz
36.2.2 Häufigkeit in der klinischen Praxis und Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe
36.3 Pathophysiologie
36.3.1 Gastrointestinale Motilität
36.3.2 Viszerale sensorische Funktion
36.3.3 Duodenogastraler Reflux
36.3.4 Magensäuresekretion
36.3.5 Histologische Gastritis
36.3.6 Histologische Duodenitis
36.3.7 Stress und Persönlichkeitsmerkmale
36.3.8 Nahrungsmittelunverträglichkeit und -allergie
36.3.9 Ursachen für Funktionsabnormalitäten und psychiatrische Komorbidität
36.4 Behandlung
36.4.1 Allgemeinmaßnahmen
36.4.2 Diagnostik
36.4.3 Nutzen weiterer diagnostischer Verfahren
36.4.4 Medikamentöse Therapie
36.4.5 Weitere Therapieoptionen
36.5 Ausblick
36.6 Literatur
37 Gastritis
37.1 Akute Gastritis
37.1.1 Definition
37.1.2 Ätiologie
37.1.3 Morphologie und Histopathologie
37.1.4 Epidemiologie
37.1.5 Klinik
37.1.6 Diagnostik
37.1.7 Prognose und Verlauf
37.1.8 Therapie
37.2 Chronische Gastritis
37.2.1 Definition und Klassifikation
37.2.2 Diagnose
37.2.3 Klinik
37.3 Helicobacter-pylori-Gastritis
37.3.1 Epidemiologie
37.3.2 Diagnose der Helicobacter-pylori-Infektion
37.3.3 Klinisches Spektrum und Folgekrankheiten der Helicobacter-pylori-Infektion
37.3.4 Helicobacter-pylori-Therapie
37.4 Autoimmune Gastritis
37.4.1 Definition
37.4.2 Pathogenese
37.4.3 Epidemiologie
37.4.4 Klinik
37.4.5 Diagnose
37.4.6 Therapie
37.5 Chemische Gastritis
37.5.1 Definition
37.5.2 Pathogenese
37.5.3 Klinik
37.5.4 Therapie
37.6 Lymphozytäre Gastritis
37.6.1 Definition
37.6.2 Pathogenese und endoskopisches Bild
37.6.3 Therapie
37.7 Riesenfaltengastritis/Morbus Ménétrier
37.7.1 Definition
37.7.2 Pathogenese
37.7.3 Klinik
37.7.4 Diagnose
37.7.5 Therapie
37.7.6 Prognose
37.8 Granulomatöse Gastritis
37.8.1 Definition
37.8.2 Ätiologie
37.8.3 Klinik und Diagnose
37.8.4 Therapie
37.9 Hypertensive Gastritis
37.9.1 Definition
37.9.2 Klinik
37.9.3 Diagnose
37.9.4 Therapie
37.10 Wassermelonenmagen (GAVE-Syndrom)
37.10.1 Definition
37.10.2 Pathogenese
37.10.3 Klinik
37.10.4 Diagnose
37.10.5 Therapie
37.11 Literatur
38 Ulcus ventriculi et duodeni
38.1 Definition
38.2 Epidemiologie
38.3 Ätiologie
38.4 Pathogenese
38.4.1 Helicobacter-pylori-induziertes Ulkus
38.4.2 NSAR-induziertes Ulkus
38.4.3 Stressinduzierte Ulzera
38.4.4 Seltenere Ulkusursachen und begünstigende Faktoren
38.5 Klinik
38.6 Diagnose
38.7 Therapie
38.7.1 Akuttherapie
38.7.2 Rezidivprophylaxe
38.8 Verlauf und Prognose
38.9 Ulkuskomplikationen
38.9.1 Risikoeinschätzung
38.9.2 NSAR: Klassifikation, Unterschiede im Risikoprofil und Prophylaxe
38.9.3 Ulkusblutung
38.9.4 Perforation
38.10 Literatur
39 Magentumoren
39.1 Allgemeines
39.2 Gutartige Magentumoren
39.2.1 Adenome
39.2.2 Neuroendokrine Tumoren (Typ-1-, Typ-2- und Typ-3-Karzinoide)
39.2.3 Hyperplastische (hyperplasiogene) Polypen
39.2.4 Drüsenkörperzysten
39.2.5 Andere gutartige Neubildungen
39.2.6 Mesenchymale Magentumoren
39.2.7 Literatur
39.3 Magenkarzinom
39.3.1 Epidemiologie
39.3.2 Ätiologie und Pathogenese
39.3.3 Klinisches Bild und Laborveränderungen
39.3.4 Diagnostik
39.3.5 Pathologie
39.3.6 Staging
39.3.7 Therapie
39.3.8 Literatur
39.4 Lymphom
39.4.1 Definition
39.4.2 Pathogenese
39.4.3 Epidemiologie und Prognosefaktoren
39.4.4 Diagnostik
39.4.5 Therapie
39.4.6 Follow-up und Nachsorge
39.4.7 Literatur
39.5 Gastrointestinale Stromatumoren
39.5.1 Definition
39.5.2 Epidemiologie
39.5.3 Pathogenese
39.5.4 Klinik
39.5.5 Diagnostik
39.5.6 Therapie
39.5.7 Literatur
40 Postoperative Zustände des Magens
40.1 Dumping-Syndrom
40.1.1 Definition und Epidemiologie
40.1.2 Pathophysiologie
40.1.3 Klinik und Diagnostik
40.1.4 Therapie
40.2 Schlingensyndrome, Roux-Stase-Syndrom
40.3 Postoperativer Reflux
40.4 Magenstumpfkarzinom
40.4.1 Pathogenese
40.4.2 Prognose und Therapie
40.5 Gallensteine
40.6 Ausblick
40.6.1 Pouchbildung
40.6.2 Merendino-Interponat
40.6.3 Neue Verfahren beim Frühkarzinom
40.7 Literatur
Teil V Dünn- und Dickdarm
41 Anatomie und Physiologie
41.1 Anatomie von Jejunum und Ileum
41.1.1 Aufbau und Lage
41.1.2 Leitungsbahnen
41.1.3 Wandaufbau
41.2 Funktionen des Dünndarms
41.2.1 Dünndarmmotorik
41.2.2 Nährstoffresorption
41.2.3 Dünndarmsekretion
41.2.4 Abwehrfunktion des Dünndarms
41.3 Anatomie des Dickdarms
41.3.1 Aufbau und Lage
41.3.2 Leitungsbahnen
41.3.3 Wandaufbau
41.4 Funktionen des Dickdarms
41.4.1 Dickdarmmotorik und Kontinenz
41.4.2 Resorption
41.5 Literatur
42 Darmanomalien
42.1 Obstruktive Anomalien
42.1.1 Intestinale Atresie
42.1.2 Membranstenosen
42.1.3 Duplikaturen
42.2 Längenanomalien
42.2.1 Dünn-/Dickdarmhypoplasie
42.2.2 Dolichokolon
42.3 Rotations- und Lageanomalien
42.3.1 Rotationsanomalien
42.3.2 Situs inversus
42.3.3 Chilaiditi-Syndrom
42.4 Meckel-Divertikel
42.5 Omphalozele und Gastroschisis
42.6 Innervationsstörungen des Kolons und Rektums
42.7 Literatur
43 Motilitätsstörungen von Dünndarm und Dickdarm
43.1 Grundformen der Motilität
43.1.1 Anatomische Grundlagen
43.1.2 Physiologie
43.2 Motilitätsstörungen des Dünndarms
43.2.1 Chronisch intestinale Pseudoobstruktion
43.3 Motilitätsstörungen des Kolons
43.3.1 Akute kolonische Pseudoobstruktion (Ogilvie-Syndrom)
43.3.2 Morbus Hirschsprung
43.3.3 Neuronale intestinale Dysplasie
43.3.4 Chronische Obstipation
43.4 Literatur
44 Zöliakie (früher: einheimische Sprue)
44.1 Definition/Begriffe
44.2 Häufigkeit
44.3 Pathogenese
44.3.1 Genetik
44.3.2 Triggerfaktoren
44.3.3 Rolle der Gewebstransglutaminase
44.4 Pathologie
44.5 Klinisches Bild
44.5.1 Kindesalter
44.5.2 Erwachsene
44.5.3 Nomenklatur
44.6 Diagnostik
44.6.1 Endomysium- und Gewebstransglutaminase-Antikörper
44.6.2 Endoskopie
44.6.3 Biopsien
44.6.4 Abdominelle Sonografie
44.6.5 Funktionsdiagnostik
44.7 Komplikationen
44.7.1 Intestinales Lymphom
44.7.2 Karzinomrisiko
44.8 Therapie
44.8.1 Glutenfreie Diät
44.8.2 Weitere Maßnahmen
44.8.3 Refraktäre Zöliakie
44.9 Literatur
45 Morbus Whipple
45.1 Definition und Epidemiologie
45.2 Mikrobiologie
45.2.1 Tropheryma whipplei
45.2.2 Diagnosestellung
45.3 Immunologie
45.4 Klinik und Diagnostik
45.4.1 Laborbefunde
45.4.2 Sonografie
45.4.3 Endoskopie
45.5 Therapie
45.5.1 Antibiotika
45.6 Literatur
46 Exsudative Enteropathie
46.1 Definition
46.2 Pathogenese
46.3 Ursachen
46.4 Pathophysiologische Konsequenzen und klinisches Bild
46.4.1 Lymphopenie: Pathogenese und immunologische Konsequenzen
46.4.2 Triglyzeride, Cholesterin
46.5 Diagnostik
46.5.1 α1-Antitrypsin-Clearance
46.5.2 Bildgebende Diagnostik
46.5.3 Weitere Diagnostik
46.6 Therapie
46.6.1 Diätetische Maßnahmen
46.6.2 Chirurgische Maßnahmen
46.7 Literatur
47 Malabsorptionssyndrome
47.1 Grundlagen und Begriffsbestimmungen
47.1.1 Beispiele für Malassimilation
47.1.2 Physiologie der Resorption
47.1.3 Klinik und Diagnostik
47.2 Malabsorption von Nahrungsfett
47.2.1 Hintergrund
47.2.2 Klinische Konditionen
47.3 Gallensäurenmalabsorption
47.3.1 Hintergrund
47.3.2 Klinische Konditionen
47.4 Malabsorption von Proteinen/Aminosäuren
47.4.1 Hintergrund
47.4.2 Klinische Konditionen
47.5 Kohlenhydratmalabsorption
47.5.1 Hintergrund
47.5.2 Symptome und klinische Konditionen
47.6 Literatur
48 Bakterielle Fehlbesiedlung
48.1 Definition
48.2 Mikrobiologie
48.2.1 Kontrollmechanismen
48.2.2 Keimspektrum
48.3 Pathophysiologie
48.4 Ätiologie
48.5 Klinik
48.6 Diagnostik
48.6.1 Praktisches Vorgehen
48.7 Therapie
48.7.1 Antibiose
48.7.2 Chirurgische Therapie
48.8 Literatur
49 Kurzdarmsyndrom
49.1 Definitionen
49.2 Häufigkeit
49.3 Ursachen
49.4 Pathophysiologie und Adaptation
49.4.1 Rolle des Ileums
49.4.2 Rolle des Kolons
49.5 Klinische Folgen
49.5.1 Makro- und Mikronährstoffe
49.5.2 Stadien
49.6 Therapie
49.6.1 Kombinierte enterale/parenterale Ernährung
49.6.2 Heimparenterale Ernährung
49.6.3 Dünndarmtransplantation
49.7 Literatur
50 Immunerkrankungen des Intestinaltrakts inklusive intestinaler Lymphome
50.1 Immunerkrankungen
50.1.1 Selektiver Immunglobulin-A-Mangel
50.1.2 Erworbene Hypogammaglobulinämie „Common variable Immunodeficiency“
50.1.3 Defekte im IL-10-Rezeptor oder IL-10-Defizienz
50.2 Intestinale Lymphome
50.2.1 Neoplasien des lymphatischen Systems der Darmschleimhaut
50.2.2 Primär intestinale B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphome
50.2.3 Primär intestinale T-Zell-Non-Hodgkin-Lymphome
50.2.4 Burkitt-Lymphom
50.2.5 Immunsuppressionassoziierte Lymphome
50.2.6 Transplantationsassoziierte intestinale Non-Hodgkin-Lymphome
50.3 Literatur
51 Gastrointestinales Mikrobiom
51.1 Beeinflussungsfaktoren der intestinalen Mikrobiota
51.2 Aufgaben der Mikrobiota – Funktion und Bedeutung
51.2.1 Mikrobiota und Stoffwechsel
51.2.2 Mikrobiota und Immunsystem
51.3 Mikrobiota und Erkrankungen
51.3.1 Clostridioides-difficile-Infektion
51.3.2 Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
51.3.3 Gastrointestinale Tumorerkrankungen
51.3.4 Lebererkrankungen
51.4 Literatur
52 Infektionserkrankungen des Dünn- und Dickdarms
52.1 Virale Infektionen
52.1.1 Norovirus
52.1.2 Rotavirus
52.1.3 Adenovirus
52.1.4 Zytomegalievirus-Enteritis
52.2 Bakterielle Infektionen
52.2.1 Campylobacter
52.2.2 Nicht typhoidale Salmonellosen
52.2.3 Clostridium difficile
52.2.4 Yersinien-Enteritis
52.2.5 Shigella
52.2.6 Exotoxinbildende Escherichia coli, EHEC
52.2.7 Cholera
52.2.8 Typhus abdominalis
52.3 Parasiten
52.3.1 Giardia intestinalis
52.3.2 Entamoeba histolytica
52.3.3 Ascaris lumbricoides
52.3.4 Enterobius vermicularis
52.3.5 Strongyloides stercoralis
52.3.6 Taenia solium
52.4 HIV und opportunistische Erreger
52.4.1 HIV-Enteropathie
52.4.2 Kryptosporidiose
52.4.3 Intestinale Tuberkulose und atypische Mykobakterien
52.4.4 Mikrosporidiose
52.5 Literatur
53 Morbus Crohn
53.1 Definition
53.2 Epidemiologie
53.3 Ätiologie und Pathogenese
53.4 Klinik
53.5 Diagnostik
53.5.1 Krankheitsaktivität
53.5.2 Labor
53.5.3 Labordiagnostik zur Erkennung von Komplikationen
53.5.4 Endoskopie
53.5.5 Darmsonografie
53.5.6 CT und MRT
53.6 Differenzialdiagnose
53.7 Therapie
53.7.1 Medikamentöse Therapie
53.7.2 Chirurgische Therapie
53.8 Literatur
54 Colitis ulcerosa
54.1 Definition
54.2 Epidemiologie
54.3 Ätiologie und Pathogenese
54.4 Klinik und Manifestation
54.5 Diagnostik
54.5.1 Krankheitsaktivität
54.5.2 Labor
54.5.3 Endoskopie
54.5.4 Weitere bildgebende diagnostische Verfahren
54.6 Differenzialdiagnose
54.7 Therapie
54.7.1 Medikamentöse Therapie
54.7.2 Chirurgische Therapie
54.8 Literatur
55 Sonstige Kolitiden
55.1 Mikroskopische Kolitis
55.1.1 Epidemiologie und Ätiologie
55.1.2 Klinik und Diagnostik
55.1.3 Therapie
55.2 NSAR-Kolitis
55.2.1 Endoskopisches Bild
55.3 Strahlenkolitis
55.3.1 Klinik
55.3.2 Endoskopisches Bild
55.3.3 Therapie
55.4 Diversionskolitis
55.4.1 Klinik und Therapie
55.4.2 Endoskopisches Bild
55.5 Kolitis bei Morbus Behçet
55.6 Intestinalbefall bei Graft-versus-Host-Reaktion
55.6.1 Endoskopisches Bild
55.7 Ischämieartige medikamenteninduzierte Kolitiden
55.7.1 Auslösende Medikamente und Faktoren
55.7.2 Prognose
55.8 Literatur
56 Divertikelkrankheit
56.1 Grundlagen
56.1.1 Definition und Pathophysiologie
56.1.2 Epidemiologie
56.2 Symptomatische Divertikelkrankheit
56.3 Divertikulitis
56.3.1 Klinik
56.3.2 Diagnostik
56.3.3 Stadieneinteilung und Therapie
56.4 Literatur
57 Polypen und Polyposissyndrome
57.1 Klinik und Diagnostik
57.1.1 Symptomatik
57.1.2 Diagnostik
57.2 Familiäre adenomatöse Polyposis
57.2.1 Molekulargenetische Untersuchung und Überwachung
57.2.2 Therapeutisches Management
57.3 Attenuierte familiäre adenomatöse Polyposis
57.4 MUTYH-assoziierte Polyposis
57.5 Gardner-Syndrom
57.6 Turcot-Syndrom
57.7 Peutz-Jeghers-Syndrom
57.8 Juvenile Polyposis
57.9 PTEN-Hamartom-Tumorsyndrom
57.10 Serratiertes Polyposissyndrom
57.11 Literatur
58 Tumoren des Dünndarms
58.1 Definition und Klassifikation
58.1.1 Maligne Tumoren
58.1.2 Benigne Tumoren
58.2 Epidemiologie
58.3 Pathogenese, Risikofaktoren und Prädisposition
58.3.1 Dünndarmadenome
58.3.2 Hereditäre Tumorsyndrome und Adenokarzinom
58.3.3 Chronische Entzündung
58.3.4 Zöliakie
58.3.5 Neuroendokrine Tumoren
58.3.6 Ernährungsfaktoren, Rauchen und Übergewicht
58.4 Klinik und Diagnostik
58.4.1 Klinische Präsentation
58.4.2 Diagnostische Verfahren
58.5 Benigne Tumoren
58.5.1 Adenome
58.5.2 Leiomyome
58.5.3 Lipome
58.6 Maligne Tumoren
58.6.1 Adenokarzinom (ohne ampulläres Karzinom)
58.6.2 Primäre intestinale Lymphome
58.6.3 Neuroendokrine Tumoren
58.6.4 Sarkome
58.6.5 Dünndarmmetastasen
58.7 Literatur
59 Kolorektales Karzinom
59.1 Epidemiologie, Ätiologie, Klinik und Diagnostik
59.1.1 Epidemiologie
59.1.2 Ätiologie
59.1.3 Klinik und Diagnostik
59.2 Pathologie
59.2.1 Vorläuferläsionen der kolorektalen Karzinogenese
59.2.2 Kolorektales Karzinom
59.2.3 Literatur
59.3 Prävention
59.3.1 Primärprävention
59.3.2 Sekundärprävention
59.3.3 Tertiärprävention
59.3.4 Literatur
59.4 Chirurgie des Kolonkarzinoms
59.4.1 Indikation
59.4.2 Ziele und technische Aspekte der Operation
59.4.3 Standardeingriffe der Kolonkarzinomchirurgie
59.4.4 Stomaanlage in der Kolonkarzinomchirurgie
59.4.5 Lymphadenektomie
59.4.6 Laparoskopische Kolonkarzinomchirurgie
59.4.7 „Fast-Track-Chirurgie“
59.4.8 Ergebnisse und Komplikationen der Kolonkarzinomchirurgie
59.4.9 Anzahl durchgeführter Eingriffe
59.4.10 Literatur
59.5 Chirurgie des Rektumkarzinoms
59.5.1 Standardeingriffe der Rektumkarzinomchirurgie
59.5.2 Minimalinvasive Rektumkarzinomchirurgie
59.5.3 Offene Fragen
59.6 Perioperative Therapie des lokalisierten Kolon- und Rektumkarzinoms
59.6.1 Übersicht
59.6.2 Adjuvante Therapie des Kolonkarzinoms
59.6.3 Perioperative Therapie des Rektumkarzinoms
59.6.4 Literatur
59.7 Palliative Therapie des Kolon- und Rektumkarzinoms
59.7.1 Fernmetastasierung
59.7.2 Multimodale Therapie bei Lebermetastasen
59.7.3 Therapeutisches Vorgehen bei isolierten Leber- und/oder Lungenmetastasen
59.7.4 Palliative Chemotherapie
59.7.5 Zielgerichtete Substanzen – Targeted Therapies
59.7.6 Therapieauswahl
59.7.7 Besonderheit: Therapie des metastasierten Rektumkarzinoms
59.7.8 Parenterale Ernährung bei Tumorkachexie
59.7.9 Lokal interventionelle Therapieverfahren
59.7.10 Palliative Verfahren
59.7.11 Fazit
59.7.12 Literatur
60 Submuköse Tumoren des Dünn- und Dickdarms
60.1 Pneumatosis cystoides intestinalis
60.1.1 Definition und Pathogenese
60.1.2 Klinik und Diagnostik
60.1.3 Therapie
60.2 Colitis cystica profunda
60.2.1 Definition und Pathogenese
60.2.2 Klinik, Diagnostik und Differenzialdiagnose
60.2.3 Therapie
60.3 Literatur
61 Vaskuläre Erkrankungen des Dünn- und Dickdarms
61.1 Formen
61.2 Ischämische Kolitis
61.2.1 Pathogenese und Klinik
61.2.2 Diagnostik
61.2.3 Therapie und Prognose
61.3 Akute mesenteriale Ischämie
61.3.1 Klinik
61.3.2 Diagnostische Abklärung bei Verdacht auf akute mesenteriale Ischämie
61.3.3 Therapie
61.4 Chronische intestinale Ischämie
61.4.1 Klinik
61.4.2 Diagnostik
61.4.3 Therapie
61.5 Literatur
62 Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten
62.1 Definitionen
62.1.1 Nahrungsmittelallergien
62.1.2 Nahrungsmittelunverträglichkeiten
62.2 Epidemiologie
62.3 Immunpathogenese
62.4 Symptome, Klassifikation, Ausbreitungsgrad
62.5 Diagnostik
62.5.1 Einfache mono- oder oligovalente IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergie
62.5.2 Komplexe oligo- bis polyvalente Nahrungsmittelallergie, lokale und verzögerte Allergietypen
62.5.3 Endoskopische Immundiagnostik
62.5.4 Klinische Diagnosesicherung
62.6 Therapiemöglichkeiten
62.7 Literatur
63 Eosinophile Gastroenteritis
63.1 Definition und Differenzialdiagnosen
63.2 Epidemiologie
63.3 Klinik und Diagnostik
63.3.1 Symptomatik
63.3.2 Endoskopie
63.3.3 Endoskopisch gesteuerte segmentale Darmlavage
63.4 Therapie
63.4.1 Ernährung
63.4.2 Steroide
63.4.3 Antihistaminika und Cromoglycinsäure
63.5 Prognose
63.6 Literatur
64 Reizdarmsyndrom
64.1 Epidemiologie, Definition und Begrifflichkeit
64.2 Pathophysiologie
64.3 Diagnostik und Differenzialdiagnostik
64.4 Therapie
64.4.1 Allgemeinmaßnahmen
64.4.2 Ernährung
64.4.3 Symptomorientierte Therapie, Medikamente
64.4.4 Psychotherapie
64.5 Literatur
65 Anorektale Erkrankungen
65.1 Hämorrhoiden
65.1.1 Definition
65.1.2 Epidemiologie
65.1.3 Ätiopathogenese
65.1.4 Klassifikation
65.1.5 Klinik
65.1.6 Diagnostik und Differenzialdiagnostik
65.1.7 Therapie
65.1.8 Literatur
65.2 Analabszess und Analfistel
65.2.1 Definition
65.2.2 Epidemiologie
65.2.3 Ätiopathogenese
65.2.4 Einteilung
65.2.5 Klinik
65.2.6 Differenzialdiagnose
65.2.7 Diagnostik
65.2.8 Therapie
65.2.9 Literatur
65.3 Analfissur
65.3.1 Definition
65.3.2 Ätiopathogenese und Einteilung
65.3.3 Klinik und Diagnostik
65.3.4 Differenzialdiagnose
65.3.5 Therapie
65.3.6 Literatur
65.4 Inkontinenz
65.4.1 Hintergrund
65.4.2 Pathophysiologie und Ursachen
65.4.3 Ergänzende und weiterführende Diagnostik
65.4.4 Therapie
65.4.5 Literatur
65.5 Analkarzinom
65.5.1 Epidemiologie
65.5.2 Risikofaktoren und Risikogruppen
65.5.3 Klassifikation
65.5.4 Klinik
65.5.5 Staging
65.5.6 Therapie
65.5.7 Nachsorge
65.5.8 Literatur
Teil VI Leber
66 Anatomie und Physiologie
66.1 Anatomie der Leber
66.1.1 Lage und Aufbau
66.1.2 Leitungsbahnen
66.1.3 Feinbau der Leber
66.2 Funktionen der Leber
66.2.1 Speicher- und Stoffwechselfunktion
66.2.2 Synthesefunktion
66.2.3 Endokrine Funktion
66.2.4 Abwehrfunktion
66.3 Literatur
67 Infektionskrankheiten
67.1 Hepatitis A
67.1.1 Definition und Erreger
67.1.2 Epidemiologie
67.1.3 Pathogenese
67.1.4 Klinik
67.1.5 Diagnostik
67.1.6 Therapie
67.1.7 Prävention
67.1.8 Rechtliches
67.1.9 Literatur
67.2 Hepatitis B
67.2.1 Erreger
67.2.2 Epidemiologie und Übertragungswege
67.2.3 Impfung und Postexpositionsprophylaxe
67.2.4 Diagnostik
67.2.5 Krankheitsverlauf, Klassifikation und Klinik der akuten und chronischen Hepatitis B
67.2.6 Therapie der chronischen Hepatitis B
67.2.7 Besondere Verlaufsformen bzw. spezielle Krankheitssituationen
67.2.8 Prognose
67.2.9 HCC-Screening bei Hepatitis-B-Virusinfektion
67.2.10 Zukünftige Therapiekonzepte
67.2.11 Literatur
67.3 Hepatitis C
67.3.1 Erreger
67.3.2 Epidemiologie und Übertragungswege
67.3.3 Diagnostik
67.3.4 Natürlicher Verlauf der Infektion
67.3.5 Therapie
67.3.6 Fazit
67.3.7 Literatur
67.4 Hepatitis E
67.4.1 Erreger
67.4.2 Epidemiologie und Übertragungswege
67.4.3 Diagnostik
67.4.4 Klinik
67.4.5 Therapie
67.4.6 Besondere Verlaufsform und Prognose
67.4.7 Literatur
67.5 Sonstige hepatotrope Viren
67.5.1 Literatur
67.6 Bakterielle Infektionen der Leber
67.6.1 Pyogener Leberabszess
67.6.2 Sonderform: „Invasive Liver Abscess Syndrome“, bedingt durch Klebsiella pneumoniae
67.6.3 Leptospirose
67.6.4 Brucellose
67.6.5 Rickettsiose
67.6.6 Literatur
67.7 Pilzerkrankungen (opportunistische Mykosen)
67.7.1 Einführung
67.7.2 Pathogenese, Diagnostik und Therapie
67.7.3 Literatur
67.8 Parasitäre Lebererkrankungen
67.8.1 Wurmerkrankungen der Leber
67.8.2 Protozoenerkrankungen der Leber
67.8.3 Literatur
68 Speicherkrankheiten
68.1 Hereditäre Hämochromatose
68.1.1 Definition
68.1.2 Häufigkeit und Verlauf
68.1.3 Pathogenese
68.1.4 Symptome
68.1.5 Diagnose
68.1.6 Therapie
68.2 Morbus Wilson
68.2.1 Definition und Genetik
68.2.2 Pathophysiologie
68.2.3 Klinik
68.2.4 Diagnostik
68.2.5 Therapie
68.3 Glykogenspeicherkrankheiten
68.3.1 Definition
68.3.2 Glykogenose Typ I
68.4 α1-Antitrypsin-Mangel
68.4.1 Pathogenese und Epidemiologie
68.4.2 Lebererkrankung bei α1-Antitrypsin-Mangel
68.4.3 Diagnostik
68.4.4 Therapie
68.5 Literatur
69 Immunerkrankungen der Leber
69.1 Autoimmunhepatitis
69.1.1 Definition
69.1.2 Pathogenese
69.1.3 Klinik
69.1.4 Diagnose
69.1.5 Therapie
69.1.6 Literatur
69.2 Primär biliäre Cholangitis
69.2.1 Definition
69.2.2 Klinik
69.2.3 Diagnose
69.2.4 Therapie
69.2.5 Literatur
69.3 Primär sklerosierende Cholangitis
69.3.1 Definition
69.3.2 Epidemiologie und Klinik
69.3.3 Diagnose
69.3.4 Differenzialdiagnose
69.3.5 Natürlicher Verlauf
69.3.6 Therapie
69.3.7 Überwachung und Nachsorge
69.3.8 Literatur
69.4 Overlap-Syndrome (überlappende Syndrome autoimmuner Lebererkrankungen)
69.4.1 Definition
69.4.2 Klinik und Diagnose
69.4.3 Therapie
69.4.4 Nachsorge
69.4.5 Literatur
70 Schwangerschaftsassoziierte Lebererkrankungen
70.1 Einteilung und Hintergrund
70.2 Hyperemesis gravidarum
70.3 Intrahepatische Schwangerschaftscholestase
70.3.1 Pathogenese und Epidemiologie
70.3.2 Klinik, Diagnose und Differenzialdiagnose
70.3.3 Therapie
70.3.4 Prognose
70.4 Akute Schwangerschaftsfettleber
70.4.1 Epidemiologie und Pathogenese
70.4.2 Klinik und Verlauf
70.4.3 Diagnose und Differenzialdiagnose
70.4.4 Therapie
70.5 HELLP-Syndrom
70.5.1 Definition und Pathogenese
70.5.2 Epidemiologie
70.5.3 Symptome
70.5.4 Diagnostik
70.5.5 Differenzialdiagnose
70.5.6 Therapie
70.6 Literatur
71 Vaskuläre Erkrankungen
71.1 Pfortadervenenthrombose
71.1.1 Ursachen
71.1.2 Akute Pfortaderthrombose
71.1.3 Chronische Pfortaderthrombose – kavernöse Transformation der Pfortader
71.1.4 Pfortadervenenthrombose bei Patienten mit Leberzirrhose
71.2 Budd-Chiari-Syndrom
71.2.1 Definition
71.2.2 Ursachen
71.2.3 Klinik und Manifestation
71.2.4 Diagnose
71.2.5 Therapie
71.3 Mikrozirkulationsstörung der Leber – sinusoidales Obstruktionssyndrom
71.3.1 Definition und Pathogenese
71.3.2 Klinisches Bild und Diagnose
71.3.3 Prophylaxe und Therapie
71.4 Ischämische Cholangiopathie
71.4.1 Definition und Pathogenese
71.4.2 Klinik und Diagnose
71.4.3 Therapie
71.5 Vaskuläre Veränderungen bei der hereditären hämorrhagischen Teleangiektasie (Morbus Osler)
71.5.1 Definition und Pathogenese
71.5.2 Klinik und Diagnose
71.5.3 Therapie
71.6 Literatur
72 Toxische Lebererkrankungen
72.1 Leberschäden durch Alkohol
72.1.1 Definition und Vorkommen
72.1.2 Pathogenese
72.1.3 Sicherung der Diagnose
72.1.4 Prognose
72.1.5 Therapie
72.2 Leberschäden durch Medikamente
72.2.1 Definition und Epidemiologie
72.2.2 Pathogenese
72.2.3 Risikofaktoren
72.2.4 Nachweisdiagnostik
72.2.5 Therapie
72.2.6 Prophylaxe
72.3 Literatur
73 Nicht alkoholische Fettlebererkrankung
73.1 Definition
73.2 Häufigkeit
73.3 Verlauf
73.3.1 Prognostische Faktoren
73.3.2 Zirrhose und Komplikationen
73.4 Pathogenese
73.4.1 Insulinresistenz
73.4.2 Genetische Prädisposition
73.4.3 Mikrobiom
73.5 Klinik und Diagnostik
73.5.1 Symptome
73.5.2 Laborbefunde und Sonografie
73.5.3 Nicht invasive Tests
73.5.4 Leberbiopsie
73.6 Therapie
73.6.1 Behandlung des metabolischen Syndroms
73.6.2 Gewichtsreduktion und Lebensstiländerung
73.6.3 Studien zur medikamentösen Therapie
73.6.4 Neue medikamentöse Therapieansätze
73.6.5 Lebertransplantation
73.7 Literatur
74 Leberzirrhose und Komplikationen
74.1 Leberzirrhose
74.1.1 Definition
74.1.2 Pathogenese
74.1.3 Klassifikation und Prognose
74.1.4 Klinisches Bild
74.1.5 Diagnose
74.1.6 Therapie
74.1.7 Literatur
74.2 Spontan bakterielle Peritonitis
74.2.1 Definition
74.2.2 Pathogenese
74.2.3 Epidemiologie und Prognose
74.2.4 Diagnose und Differenzialdiagnose
74.2.5 Therapie
74.2.6 Prophylaxe
74.2.7 Literatur
74.3 Hepatische Enzephalopathie
74.3.1 Definition
74.3.2 Pathogenese
74.3.3 Prognose
74.3.4 Diagnose
74.3.5 Therapie
74.3.6 Literatur
74.4 Portale Hypertonie und gastrointestinale Blutung
74.4.1 Definition
74.4.2 Pathogenese
74.4.3 Epidemiologie
74.4.4 Diagnostik
74.4.5 Primärprophylaxe einer Varizenblutung
74.4.6 Therapie der akuten Blutung
74.4.7 Sekundärprophylaxe
74.4.8 Literatur
74.5 Hepatorenales Syndrom
74.5.1 Definition und Klassifikation
74.5.2 Epidemiologie und Pathogenese
74.5.3 Diagnose und Differenzialdiagnose
74.5.4 Therapie
74.5.5 Prävention
74.5.6 Literatur
75 Akutes Leberversagen
75.1 Definition
75.2 Ätiologie und Pathogenese
75.2.1 Virushepatitis
75.2.2 Medikamentös-toxisches Leberversagen
75.3 Diagnose und Prognose
75.3.1 Diagnostik
75.3.2 Abschätzung der Prognose
75.3.3 Prognose-Scores
75.4 Therapie
75.4.1 Spezifische Therapie
75.4.2 Komplikationen und supportive Therapie
75.5 Literatur
76 Lebertransplantation
76.1 Indikation
76.2 Technik
76.2.1 Klassische Lebertransplantation
76.2.2 Leberteiltransplantation
76.2.3 Lebendspende
76.2.4 Auxiliäre Lebertransplantation
76.3 Organallokation
76.4 Morbidität, Mortalität, Ergebnisse
76.5 Immunsuppressive Therapie
76.6 Weiterführende Literatur
77 Lebertumoren
77.1 Allgemeines
77.1.1 Einteilungen
77.2 Solide gutartige Lebertumoren und tumorartige Läsionen
77.2.1 Hämangiom
77.2.2 Fokal-noduläre Hyperplasie
77.2.3 Leberzelladenom
77.2.4 Adenomatose der Leber
77.2.5 Fokale Fettverteilungsstörungen
77.2.6 Hepatozelluläre Knoten in der Leberzirrhose
77.2.7 Nodulär-regenerative Hyperplasie
77.2.8 Lipom, Angiomyolipom und andere benigne mesenchymale Lebertumoren
77.2.9 Biliäres Adenom
77.2.10 Entzündlicher Pseudotumor
77.2.11 Peliosis hepatis
77.2.12 Literatur
77.3 Zystische gutartige Leberläsionen
77.3.1 Leberzysten
77.3.2 Biliäre Zystadenome
77.3.3 Hamartom der Gallenwege
77.4 Rolle der chirurgischen Therapie gutartiger Leberraumforderungen
77.4.1 Indikationen
77.4.2 Chirurgische Therapieverfahren
77.4.3 Spezielle chirurgische Aspekte bei einzelnen gutartigen Lebertumoren
77.5 Hepatozelluläres Karzinom
77.5.1 Definition und Pathogenese
77.5.2 Pathologie und Klassifikation
77.5.3 Epidemiologie
77.5.4 Risikofaktoren
77.5.5 Prävention
77.5.6 Screening
77.5.7 Klinik
77.5.8 Diagnostik
77.5.9 Staging
77.5.10 Therapie
77.5.11 Nachsorge
77.5.12 Literatur
Teil VII Galle
78 Anatomie und Physiologie
78.1 Anatomie der Gallenblase
78.1.1 Lage und Aufbau
78.1.2 Leitungsbahnen
78.1.3 Feinbau der Gallenblase
78.2 Funktionen der Gallenblase
78.2.1 Funktionsweise und -steuerung
78.2.2 Gallensteine
78.3 Literatur
79 Anomalien
79.1 Atresie und Stenosen der intra- und extrahepatischen Gallengänge
79.1.1 Klinik
79.1.2 Therapie
79.2 Kongenitale Erweiterung der Gallengänge (Choledochuszysten)
79.2.1 Klassifikation
79.2.2 Klinik und Diagnostik
79.2.3 Therapie
79.2.4 Nachsorge
79.3 Caroli-Erkrankung und Caroli-Syndrom
79.3.1 Einteilung
79.3.2 Klinik
79.3.3 Therapie
79.4 Mikrohamartome (Von-Meyenburg-Komplex)
79.5 Angeborene Anomalien der Gallenblase
79.6 Literatur
80 Motilitätsstörungen
80.1 Definition
80.2 Epidemiologie
80.3 Symptome
80.4 Diagnostik
80.4.1 Sonografie, Endosonografie und Magnetresonanz-Cholangiopankreatikografie
80.4.2 Gallenblasenfunktionssonografie
80.4.3 Hepatobiliäre Funktionsszintigrafie
80.4.4 Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikografie
80.4.5 Vorgehen bei Verdacht auf Sphinkter-Oddi-Dysfunktion Typ II/III
80.5 Therapie
80.5.1 Sphinkter-Oddi-Dysfunktion Typ I
80.5.2 Sphinkter-Oddi-Dysfunktion Typ II/III
80.5.3 Hypomotilität der Gallenblase
80.6 Literatur
81 Gallensteinerkrankungen
81.1 Einteilung
81.2 Pathophysiologie
81.2.1 Cholesterinsteine
81.2.2 Schwarze Pigmentsteine
81.2.3 Braune Pigmentsteine
81.3 Epidemiologie
81.3.1 Risikofaktoren
81.3.2 Genvarianten und Mutationen
81.4 Prävention
81.5 Klinik
81.6 Diagnostik
81.6.1 Sonografie
81.6.2 Labor
81.6.3 Ösophagogastroduodenoskopie
81.6.4 Endoskopisch retrograde Cholangiografie
81.6.5 Endoskopischer Ultraschall versus Magnetresonanz-Cholangiografie
81.7 Therapie
81.7.1 Asymptomatische Cholezystolithiasis
81.7.2 Chirurgische Therapie der symptomatischen Cholezystolithiasis
81.7.3 Medikamentöse Therapie der Kolik
81.7.4 Antibiotikatherapie
81.7.5 Medikamentöse Litholyse von Gallenblasensteinen
81.7.6 Therapie der Choledocholithiasis
81.7.7 Therapie der simultanen Choledocho- und Cholezystolithiasis
81.7.8 Therapie von Gallensteinen während der Schwangerschaft
81.7.9 Therapie von intrahepatischen Steinen
81.7.10 Therapie der Komplikationen: akute Cholangitis und biliäre Pankreatitis
81.8 Literatur
82 Cholezystitis
82.1 Definition
82.2 Pathophysiologie
82.3 Klinik und Diagnostik
82.3.1 Sonografie
82.3.2 Labor
82.3.3 Computertomografie
82.4 Therapie
82.4.1 Therapie der akuten kalkulösen Cholezystitis
82.4.2 Therapie der akuten akalkulösen Cholezystitis
82.4.3 Therapie der chronischen Cholezystitis
82.5 Literatur
83 Benigne Gallenwegstumoren
83.1 Gallenblasenpolypen
83.1.1 Polypengröße
83.1.2 Farbduplex- und Endosonografie
83.2 Papillenadenome
83.3 Literatur
84 Maligne Gallenwegstumoren (Cholangiokarzinome)
84.1 Risikofaktoren
84.2 Klinik
84.3 Ausschluss- und Nachweisdiagnostik
84.4 Therapie
84.4.1 Chirurgische Therapie mit kurativem Ansatz
84.4.2 Adjuvante/additive Therapie
84.4.3 Palliative Therapie
84.5 Literatur
Teil VIII Pankreas
85 Anatomie und Physiologie
85.1 Anatomie des Pankreas
85.1.1 Aufbau und Lage
85.1.2 Leitungsbahnen
85.1.3 Feinbau des Pankreas
85.2 Funktionen des Pankreas
85.2.1 Sekretproduktion
85.2.2 Sekretion von Verdauungsenzymen
85.2.3 Endokrine Funktion
85.3 Literatur
86 Kongenitale Anomalien
86.1 Entwicklungsstörungen
86.1.1 Totale/partielle Pankreasagenesie
86.2 Migrationsanomalien
86.2.1 Pancreas anulare
86.2.2 Heterotopes (ektopes) Pankreasgewebe
86.3 Fusionsanomalien
86.3.1 Pancreas divisum
86.3.2 Pancreas bifidum
86.4 Angeborene exokrine Pankreasinsuffizienz
86.4.1 Isolierte Enzymdefekte
86.4.2 Mukoviszidose (zystische Fibrose)
86.4.3 Shwachman-Syndrom
86.4.4 Pearson-Syndrom
86.4.5 Johanson-Blizzard-Syndrom
86.4.6 Sideroblastische Anämie
86.5 Kongenitale Zysten
86.6 Literatur
87 Akute Pankreatitis
87.1 Definition
87.2 Ätiologie
87.2.1 Häufige Ursachen
87.2.2 Seltene Ursachen
87.3 Epidemiologie
87.4 Klinik
87.4.1 Schmerzen
87.4.2 Übelkeit und Erbrechen
87.4.3 Körperliche Untersuchung
87.4.4 Hautzeichen
87.5 Diagnostik
87.5.1 Sicherung der Diagnose
87.5.2 Besonderheiten bei Bestimmung von Lipase- und Amylaseaktivität im Serum oder Plasma
87.5.3 Weitere Labordiagnostik
87.5.4 Elektrokardiogramm
87.5.5 Bildgebung
87.6 Prognosebeurteilung
87.6.1 Schweregradklassifikation
87.6.2 Individuelle Prognosebeurteilung
87.7 Therapie
87.7.1 Überwachung
87.7.2 Analgesie
87.7.3 Flüssigkeitstherapie
87.7.4 Intensivmedizinische Maßnahmen
87.7.5 Infektionsprophylaxe
87.7.6 Weitere Maßnahmen
87.7.7 Spezielle Therapie der akuten biliären Pankreatitis
87.7.8 Spezielle Therapie von infizierten Nekrosen
87.8 Nachsorge
87.9 Literatur
88 Chronische Pankreatitis
88.1 Definition
88.2 Ätiologie
88.2.1 Idiopathische chronische Pankreatitis
88.2.2 Rauchen
88.2.3 Seltenere Ursachen
88.2.4 Genetik
88.3 Pathomechanismus und Pathologie
88.4 Epidemiologie und assoziierte Erkrankungen
88.5 Klinische Charakteristika
88.6 Diagnostik
88.6.1 Anamnese
88.6.2 Körperliche Untersuchung
88.6.3 Labor
88.6.4 Morphologische Untersuchungen
88.6.5 Diagnosekriterien
88.7 Therapie
88.7.1 Konservative Schmerztherapie
88.7.2 Interventionelle Therapie
88.7.3 Operative Therapie
88.7.4 Therapie der exokrinen und endokrinen Pankreasinsuffizienz
88.8 Komplikationen
88.9 Verlauf und Prognose
88.9.1 Schmerzsymptomatik
88.9.2 Exokrine und endokrine Pankreasinsuffizienz
88.9.3 Letalität
88.10 Sonderform: Hereditäre Pankreatitis
88.10.1 Definition und Genetik
88.10.2 Epidemiologie
88.10.3 Pathomechanismus
88.10.4 Klinische Charakteristika
88.10.5 Wegweisende Diagnostik und Therapie
88.11 Sonderform: Idiopathische Pankreatitis mit genetischer Prädisposition
88.11.1 Definition und Genetik
88.11.2 Klinische Charakteristika
88.11.3 Wegweisende Diagnostik und Therapie
88.11.4 Langzeitkomplikationen und Prognose
88.12 Sonderform: Autoimmunpankreatitis
88.12.1 Definition und Pathologie
88.12.2 Epidemiologie
88.12.3 Klinik und assoziierte Erkrankungen
88.12.4 Diagnostik
88.12.5 Therapie und Prognose
88.13 Sonderform: Obstruktive chronische Pankreatitis
88.14 Sonderform: Tropische Pankreatitis
88.15 Literatur
89 Pankreastumoren
89.1 Adenokarzinom des Pankreas
89.1.1 Epidemiologie und Prognose
89.1.2 Risikofaktoren und Pathogenese
89.1.3 Klinik und Diagnostik
89.1.4 Therapie
89.2 Zystische Tumoren des Pankreas
89.2.1 Epidemiologie
89.2.2 Klinik und Diagnostik
89.2.3 Nicht neoplastische zystische Pankreastumoren
89.2.4 Serös-zystische Neoplasie
89.2.5 Muzinös-zystische Neoplasie
89.2.6 Intraduktale papillär-muzinöse Neoplasie
89.2.7 Solid-pseudopapilläre Neoplasie
89.3 Seltene Tumoren des Pankreas
89.4 Literatur
Teil IX Neuroendokrine Tumoren
90 Neuroendokrine Tumoren
90.1 Definition, Klassifikation, Histologie und Epidemiologie
90.1.1 Definition und Klassifikation
90.1.2 Histologie, Staging, Grading
90.1.3 Epidemiologie
90.2 Spezifische Diagnostik und Therapie bei neuroendokrinen Tumoren
90.2.1 Neuroendokrine Tumoren des Magens
90.2.2 Neuroendokrine Tumoren des Duodenums
90.2.3 Neuroendokrine Tumoren des Jejunums/Ileums
90.2.4 Neuroendokrine Tumoren der Appendix
90.2.5 Neuroendokrine Tumoren des Zäkums/Kolons
90.2.6 Neuroendokrine Tumoren des Rektums
90.2.7 Funktionell nicht aktive neuroendokrine Tumoren des Pankreas
90.2.8 Funktionell aktive neuroendokrine Tumoren und Hormondiagnostik
90.2.9 Neuroendokrine Neoplasien (G3)
90.2.10 Exokrin-endokrin differenzierte Tumoren
90.3 Onkologische Therapie
90.3.1 Metastasenchirurgie ± lokal ablative Therapieverfahren
90.3.2 Lebertransplantation
90.3.3 Biotherapie
90.3.4 Serotoninsynthesehemmer Teloristat Ethyl
90.3.5 Chemotherapie und molekular zielgerichtete Therapie
90.3.6 Lokal-ablative Therapie von Lebermetastasen
90.3.7 Loko-regionäre Therapie von Lebermetastasen
90.3.8 Peptidrezeptor-Radionuklidtherapie
90.3.9 Neue systemische Therapieansätze
90.4 Literatur
Teil X Ernährung
91 Ernährung
91.1 Ernährung in der Gastroenterologie
91.1.1 Paradigmenwechsel
91.1.2 Ernährung und gastrointestinale Karzinome
91.1.3 Unter-/Mangelernährung in der Gastroenterologie
91.1.4 Enterale Ernährung
91.2 Ernährung bei spezifischen gastrointestinalen Erkrankungen
91.2.1 Ösophagus
91.2.2 Magen
91.2.3 Darm
91.2.4 Leber
91.2.5 Galle
91.2.6 Pankreas
91.3 Literatur
Anschriften
Sachverzeichnis
Impressum/Access Code
1 Foetor ex ore
2 Dysphagie
3 Non cardiac Chest Pain
4 Übelkeit, Erbrechen
5 Gastrointestinale Blutungen
6 Bauchschmerzen
7 Meteorismus
8 Diarrhö
9 Obstipation
10 Ikterus
11 Aszites
12 Anorexie
13 Inkontinenz
14 Dyspepsie
M. Bittinger
Unter Foetor ex ore versteht man einen übel riechenden Geruch aus dem Mund. Dieser Geruch kann objektiv bestehen, kann aber auch nur subjektiv vom Betroffen empfunden werden und ist besonders im letzteren Fall oft sehr belästigend für den Patienten. Ein häufig gebrauchtes Synonym für Foetor ex ore ist der Begriff Halitosis.
Bei 80–90% der Fälle liegen die Ursachen des Fötors im Bereich des Mund-, Nasen- und Rachenraums, wobei schlechte Mundhygiene die bei Weitem häufigste Ursache darstellt ▶ [1]. Der üble Geruch entsteht dabei durch bakterielle Zersetzung von Nahrungsresten, Epithelien und Speichel in der Mundhöhle, wobei u.a. übel riechende Schwefelverbindungen und Amine entstehen ▶ [1]. Liegt die Ursache des Fötors außerhalb des Mund-Rachen-Raums, ist er durch Beimengung geruchsintensiver Bestandteile zur Ausatemluft (z.B. azetonartig riechende Ketone beim Foetor diabeticus) oder durch faulig riechende Zerfallsprodukte bei Tumoren des oberen Gastrointestinal- oder Respirationstrakts bedingt. Auch die bakterielle Zersetzung von Nahrungsbestandteilen im Ösophagus (z.B. bei Achalasie) oder Magen (z.B. bei Magenausgangsstenose) kann eine Halitosis verursachen.
Foetor ex ore ist ein häufiges Symptom, von dem fast jeder Mensch im Laufe seines Lebens zumindest vorübergehend betroffen ist. Zwischen 8 und 50% der Menschen in der westlichen Welt verspüren häufig wiederkehrende Episoden von Halitosis ▶ [1], was im Einzelfall zu erheblichen psychischen und sozialen Problemen für die Betroffenen führen kann.
Hinweis
Die Ursache von Foetor ex ore findet sich zu etwa 80–90% im Mund-, Nasen- und Rachenraum.
Von den außerhalb dieses Bereichs gelegenen Ursachen sind pulmonale Erkrankungen am häufigsten anzutreffen, gefolgt von gastrointestinalen Erkrankungen im Ösophagus und Magen ( ▶ Tab. 1.1 ). Intoxikationen oder Stoffwechselerkrankungen sind vergleichsweise seltene Ursachen für Halitosis, allerdings wegen des häufig relativ spezifischen Geruchs nicht selten rasch zuordenbar (z.B. bei Foetor uraemicus oder Foetor hepaticus).
Tab. 1.1
Ursachen von Foetor ex ore.
Ursache
Beispiele
Erkrankungen im Mund-, Nasen- und Rachenraum (80–90% der Fälle)
Zahnerkrankungen
Karies
mangelnde Zahnreinigung
Parodontitis
Tumoren
Karzinome
Lymphome
Sarkome
Entzündungen
Gingivitis
Tonsillitis
Diphtherie
Ozaena
Xerostomie
Sjögren-Syndrom
Anticholinergika
andere Ursachen (10–20% der Fälle)
pulmonal
Bronchiektasen
Pneumonie
Lungenabszess
Tumoren
gastrointestinal
Achalasie
Divertikel
Tumoren
Magenausgangsstenose
Refluxkrankheit
Stoffwechselerkrankungen
Foetor uraemicus
Foetor diabeticus
Foetor hepaticus
Intoxikationen
Arsen
Tellur
Blausäure
geruchsintensive Speisen
Knoblauch
Zwiebel
Alkoholika
Aufgrund der meist im Mundbereich gelegenen Ursache ist der erste Schritt in der Abklärung von Halitosis eine zahnärztliche Untersuchung. Lässt sich hier keine Ursache finden und sich der Fötor durch eine Verbesserung der Mundhygiene nicht beseitigen, ist eine weiterführende Abklärung sinnvoll. Diese umfasst eine HNO-ärztliche Untersuchung zum Ausschluss einer Ursache im Nasen- und Rachenraum (insbesondere von Tumoren), eine pulmonologische Abklärung, eine gastroenterologische Abklärung des oberen Gastrointestinaltrakts und der Leber durch Endoskopie, ggf. pH-Metrie (Refluxkrankheit), Sonografie und Laboruntersuchungen, mit denen auch die häufigsten Stoffwechselerkrankungen (Diabetes, Niereninsuffizienz) erfasst werden können. Ist der vom Patienten angegebene Fötor nicht objektivierbar, kann auch eine psychiatrische Untersuchung sinnvoll sein ▶ [1].
Entsprechend der Ursachenhäufigkeit steht in erster Linie eine konsequente Mund- und Zahnhygiene im Vordergrund, auch eine regelmäßige Reinigung der Zungenoberfläche kann sinnvoll sein ▶ [1]. Hierbei ist die Anwendung von desinfizierenden Substanzen wie Chlorhexidin oder Cetidylpyridinium oft hilfreich, da sie die Bakterien reduzieren, die übel riechende Schwefelverbindungen produzieren ▶ [2]. Ansonsten richtet sich die Therapie der Halitosis nach der Grundkrankheit, die den Fötor verursacht.
[1] Madhushankari G, Yamunadevi A, Selvamani M et al. Halitosis – An overwiew: Classification, etiology and pathophysiology of halitosis. J Pharm Bioallied Sci 2015; 7: S339–S343
[2] Quirynen M, Mongardini C, van Steenberghe D. The effect of a 1-stage full-mouth disinfection on oral malodour and microbial colonization of the tongue in periodontitis: a pilot study. J Periodontol 1998; 69: 374–82
M. Bittinger
Dysphagie im Allgemeinen bezeichnet das Symptom eines gestörten Schluckakts und/oder einer Passagestörung für feste oder flüssige Bestandteile zwischen Mund und Magen.
Hinweis
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen oropharyngealer Dysphagie und ösophagealer Dysphagie.
Die oropharyngeale Dysphagie umfasst alle Behinderungen des komplexen Einschluckvorgangs, sie wird daher oft auch als Einschluckstörung bezeichnet. Die ösophageale Dysphagie hingegen entspricht einer Passagestörung bereits eingeschluckter fester oder flüssiger Bestandteile, die den oberen Ösophagussphinkter (OÖS) also bereits passiert haben.
Abzugrenzen von der Dysphagie sind die Odynophagie, mit der ein schmerzhafter Schluckakt bezeichnet wird, der aber nicht unbedingt mit einer Passagebehinderung einhergehen muss, sowie dasGlobusgefühl, bei dem der Patient ein kloßartiges, meist ständig vorhandenes Fremdkörpergefühl im Hals oder Rachen angibt, das unabhängig vom Schluckakt besteht.
Oropharyngeale und ösophageale Dysphagie unterscheiden sich gemäß ihrer unterschiedlichen Pathogenese auch in der klinischen Symptomatik, sodass bei genauer Anamnese sehr häufig klinisch eine Unterscheidung der beiden Formen möglich ist.
Bei oropharyngealer Dysphagie lokalisiert der Patient das Problem in den Hals und Rachen. Im Vordergrund steht die Schwierigkeit, den Bolus einzuschlucken, oft sind mehrere Schluckversuche notwendig. Nicht selten kommt es zur Regurgitation zurück in den Mund oder in die Nase, Letzteres besonders bei Flüssigkeiten. Auch Hustenanfälle als Ausdruck der Aspiration, also des „Verschluckens“, sind häufig. Typisch für die oropharnygeale Dysphagie ist, dass die Problematik für Flüssigkeiten meist deutlich stärker ausgeprägt ist als für feste Nahrung; in schweren Fällen betrifft dies auch das Schlucken des eigenen Speichels.
Bei der ösophagealen Dysphagie steht die Passagestörung im Ösophagus selbst im Vordergrund. Bei Nachfrage lokalisiert der Patient das Problem nach intrathorakal oder epigastrisch, manchmal aber auch in den Halsbereich, wenn das Hindernis im proximalen Ösophagus gelegen ist. In den meisten Fällen gibt der Patient bei fester Nahrung mehr Beschwerden an als bei Flüssigkeiten, häufig kann auch im Gegensatz zur oropharyngealen Dysphagie durch Nachtrinken von Flüssigkeit die Dysphagie gebessert oder ganz behoben werden. Regurgitation kommt auch bei der oropharyngealen Dysphagie häufig vor, im Gegensatz zu Erbrechen oder zur Regurgitation von Mageninhalt ist das Regurgitat aber nicht sauer.
Praxistipp
Oropharyngeale und ösophageale Dysphagie können häufig bei der Anamnese differenziert werden: Patienten mit oropharyngealer Dysphagie haben vor allem Probleme beim Schlucken von Flüssigkeiten, während Patienten mit ösophagealer Dysphagie meist feste Nahrung nicht schlucken können und die Dysphagie oft durch Nachtrinken von Flüssigkeiten bessern können.
Die Unterscheidung in oropharyngeale und ösophageale Dysphagie gründet sich auf die unterschiedliche Pathogenese.
Bei der oropharyngealen Dysphagie liegt eine Störung des Einschluckvorgangs vor, der eine komplexe Interaktion von Pharynx, Larynx und OÖS darstellt. Daher kommen als Ursache nicht nur mechanische Obstruktionen (z.B. durch Tumoren oder Divertikel), sondern auch Myopathien der in diesem Abschnitt quergestreiften Muskulatur und insbesondere auch neuromuskuläre Störungen durch neurologische Systemerkrankungen bzw. Folgezustände von Ischämien des ZNS in Betracht ( ▶ Tab. 2.1 ).
Bei der ösophagealen Dysphagie hingegen besteht eine organische oder funktionelle Obstruktion distal des OÖS, die mechanisch (z.B. durch Tumoren), infektiös oder durch Motilitätsstörungen bedingt sein kann ( ▶ Tab. 2.1 ).
Tab. 2.1
Differenzialdiagnose der Dysphagie (Quelle:
▶ [3]
).
Lokalisation
Ursache
Beispiele
oropharyngeal
mechanische Obstruktion
Zenker-Divertikel
Tumoren
Retropharyngealabszess
große Struma
zervikale Osteophyten
neuromuskulär
Morbus Parkinson
multiple Sklerose
zerebraler Insult
amyotrophe Lateralsklerose
Hirnstammprozesse
Poliomyelitis
Myopathien
Polymyositis
Muskeldystrophien
Myasthenia gravis
Varia
Depression
Sjögren-Syndrom
ösophageal
mechanische Obstruktion
Webs und Ringe
Strikturen (z.B. peptisch oder postradiogen)
Tumoren
aberrierende A. subclavia
Motilitätsstörung
Achalasie
Sklerodermie
Ösophagusspasmus
Infektionen
Soor
Virusösophagitis
Varia
Refluxkrankheit
eosinophile Ösophagitis
Diabetes mellitus
Pseudodivertikulose
Die Differenzialdiagnose bei unklarer Dysphagie ist demnach sehr umfangreich. ▶ Tab. 2.1 gibt einen Überblick über die wichtigsten Ursachen. Die jeweils häufigsten Ursachen sind abhängig von der Altersgruppe ▶ [5]: Im jungen Erwachsenenalter sind Infektionen am häufigsten, im mittleren Lebensalter dominieren immunologische und gastrointestinale Ursachen, während im höheren Lebensalter neurologische und onkologische Ursachen am häufigsten vorkommen. Eine Tumorerkrankung muss allerdings in allen Lebensaltersstufen ausgeschlossen werden.
Sehr wichtig bei der Abklärung einer Dysphagie ist die detaillierte Anamnese. Besonderes Augenmerk muss dabei auf die klinische Unterscheidung zwischen oropharyngealer und ösophagealer Dysphagie gelegt werden, da sich die primäre Diagnostik beider Dysphagieformen unterscheidet ▶ [4].
Bei Symptomen der oropharyngealen Dysphagie steht neben einer eingehenden Inspektion des Mund- und Rachenraums (ggf. durch ergänzende HNO-Vorstellung) und des Halses die Beurteilung des Einschluckvorgangs im Vordergrund. Dies gelingt aufgrund der komplexen und raschen Bewegungsabläufe am besten durch eine Ösophaguskinematografie, bei der das Schlucken von Kontrastmittel mit einer Röntgenkamera gefilmt wird, und zwar sowohl in lateraler als auch in sagittaler Projektion ( ▶ Abb. 2.1a, ▶ Abb. 2.1b). Optimalerweise sollte der Patient dabei noch einen röntgendichten Festkörperglobulus definierter Größe schlucken, der aus eingedicktem Kontrastmittel hergestellt wird, sodass er sich im Falle eines Steckenbleibens wieder auflösen kann. Damit kann auch die Passage fester Nahrungsbestandteile beurteilt werden ( ▶ Abb. 2.1c).
Ösophaguskinematografie zur Abklärung einer oropharyngealen Dysphagie.
Abb. 2.1 Durch die dynamische Darstellung als fortlaufende Röntgenfilmsequenz ist neben dem Nachweis organischer Veränderungen (z.B. Divertikel) auch ein Nachweis funktioneller Störungen möglich.
Abb. 2.1a Normale Darstellung von Hypopharynx und proximalem Ösophagus in seitlicher Projektion.
(Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Dr. E. Knöpfle, Klinik für diagnostische Radiologie und Neuroradiologie, Klinikum Augsburg)
Abb. 2.1b Normale Darstellung in sagittaler Projektion.
(Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Dr. E. Knöpfle, Klinik für diagnostische Radiologie und Neuroradiologie, Klinikum Augsburg)
Abb. 2.1c Einschlucken eines Festkörperglobulus (Pfeil) zur Beurteilung der Passage fester Nahrungsbestandteile.
(Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Dr. E. Knöpfle, Klinik für diagnostische Radiologie und Neuroradiologie, Klinikum Augsburg)
Die Kinematografie erlaubt nicht nur die Diagnose organischer Veränderungen (z.B. Divertikel), sondern auch funktioneller Störungen (z.B. Relaxationsstörungen des oberen Sphinkters oder neuromuskulär bedingte Koordinationsstörungen des Einschluckvorgangs). Sie ist hier auch der Ösophagusmanometrie überlegen, die keine Aussagen über das Kontraktionsverhalten des Hypopharynx erlaubt und bei Relaxationsstörungen des oberen Sphinkters weniger sensitiv ist.
Ergibt sich der Verdacht auf eine mechanische Obstruktion (z.B. durch einen Tumor oder ein Zenker-Divertikel), wird die Diagnostik durch eine Endoskopie von Hypopharynx und Ösophagus (ggf. mit Biopsie) ergänzt. Steht eine neuromuskuläre Ursache im Raum, erfolgt eine eingehende neurologische Abklärung einschließlich entsprechender Schnittbildgebung von Hals und Kopf (CT, MRT).
Liegt eine ösophageale Dysphagie vor, besteht der erste diagnostische Schritt in einer Endoskopie (Ösophagogastroskopie) mit Biopsie. Hiermit wird in erster Linie eine mechanische Obstruktion ausgeschlossen; die Biopsie aus dem Ösophagus dient zum Ausschluss einer eosinophilen Ösophagitis, falls sich endoskopisch keine eindeutige Dysphagieursache nachweisen lässt.
Zeigt die Endoskopie eine extraluminale mechanische Obstruktion (also z.B. durch Kompression des Ösophagus von außen) oder einen Ösophagustumor, erfolgt eine weitere Abklärung durch Schnittbilddiagnostik in Form von CT und Endosonografie. Findet sich keine mechanische Ursache, erfolgt die weitere Diagnostik durch Ösophagusmanometrie (Motilitätsstörung?), pH-Metrie (Refluxkrankheit?) und Ösophagusbreischluck bzw. Ösophaguskinematografie.
Die Therapie der Dysphagie richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache, hierzu wird auf die Abhandlung der einzelnen Krankheitsbilder verwiesen. Bei neuromuskulär bedingter oropharyngealer Dysphagie steht (wo möglich) die Therapie der Grundkrankheit im Vordergrund. Falls es immer wieder zu Aspirationen kommt und eine Therapie der Grundkrankheit nicht möglich ist, z.B. bei Folgezuständen von Schlaganfällen, besteht die Indikation zur Anlage einer perkutanen endoskopischen Gastrostomie (PEG).
[3] DeVault K. Symptoms of esophageal disease: Dysphagia. In: Feldman M, Friedman L, Brandt L, eds. Gastrointestinal and liver disease. 8th ed. Philadelphia: Saunders; 2006: 109–112
[4] Lind C. Dysphagia: Evaluation and treatment. Gastroenterol Clin North Am 2003; 32: 553–575
[5] Roden D, Altman K. Causes of dysphagia among different age groups. Otolaryngol Clin N Am 2013; 46: 965–978
B. M. Walter, M. Bittinger
Thoraxschmerzen sind vor allem in der Akut- und Notfallmedizin ein häufiges Beschwerdebild. Neben myokardialen, muskuloskelettalen, rheumatischen, nervalen, pneumologischen und psychosomatischen Ursachen ist häufig auch eine gastrointestinale Genese ursächlich für die Beschwerden ▶ [8].
Hinweis
Primär sollte bei Thoraxschmerzen der Ausschluss einer akuten myokardialen Ursache erfolgen. Ist dies geschehen, handelt es sich um den sog. nicht kardialen Brustschmerz (engl.: „Non cardiac Chest Pain“ [NCCP]).
Aufgrund der ähnlichen nozizeptiven neurologischen Verschaltung zwischen Herz und Ösophagus ist eine A-priori-Differenzierung von NCCP und kardial bedingten Schmerzen schwierig. Je nach Auslöser der Beschwerden kann die Symptomatik jedoch variieren und wird im Folgenden bei den jeweiligen Ursachen Erwähnung finden.
Hinweis
Typische Symptomkonstellationen bei NCCP
Schmerz durch Protonenpumpeninhibitoren (PPI) reduzierbar
Schmerz durch Schlucken provozierbar
substernaler Schmerz ohne Ausstrahlung
Schmerz durch Lagewechsel auslösbar
Schmerz nachts stärker
häufig wiederkehrende Episoden des Schmerzes
saures Aufstoßen
Schmerz nicht belastungsabhängig
Patient jüngeren Alters
Eine Übersicht über die möglichen gastroenterologischen Differenzialdiagnosen des Brustschmerzes gibt ▶ Abb. 3.1. Für nähere Informationen zu den einzelnen Krankheitsbildern wird auf die entsprechenden Organkapitel verwiesen.
Gastroenterologische Ursachen für NCCP.
Abb. 3.1 (GERD: gastroösophageale Refluxerkrankung; NCCP: Non cardiac Chest Pain; NERD: nicht erosive Refluxerkrankung).
Eine Refluxerkrankung (gastroösophageale Refluxerkrankung [GERD], nicht erosive Refluxerkrankung [NERD]) als Ursache für NCCP ist mit einer Prävalenz von 30–60% die häufigste Ursache ▶ [7]. Die Schmerzen werden klassischerweise als brennend beschrieben und substernal-epigastrisch lokalisiert. Es kann jedoch auch eine Ausstrahlung in Rücken, Nacken, Arme oder Unterkiefer bestehen, die die Differenzierung zu myokardial bedingten Thoraxschmerzen schwierig macht. Wichtig ist, nach weiteren Begleitbeschwerden zu fragen. Beschwerden wie Sodbrennen, Dysphagie, saures Aufstoßen und Regurgitation weisen auf eine Refluxkrankheit hin, können aber bei refluxbedingtem NCCP nicht selten auch fehlen. Diagnostisch sollten eine Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD) und ggf. eine pH-Metrie/Impedanzmessung erfolgen ▶ [9].
Praxistipp
Probatorisch ist die orale oder intravenöse Gabe von PPI zu empfehlen (z.B. Pantoprazol 40 mg i.v., oral). Allerdings muss mit verzögertem Ansprechen gerechnet werden.
Experimentelle Studien mit einer intraösophagealen Ballondistension haben gezeigt, dass einige Patienten mit NCCP eine erniedrigte Schmerzschwelle im Bereich des Ösophagus haben, die wiederkehrende thorakale Beschwerden erklären kann. Diese Patienten empfinden auch häufig kurze physiologische Refluxepisoden, die Gesunde nicht bemerken, als schmerzhaft. In der pH-Metrie zeigen sich im Normbereich gelegene Refluxanteile, die aber eine positive Korrelation zwischen Refluxepisoden und Schmerzepisoden aufzeigen. Therapeutisch sind hier eine bedarfsadaptierte Schmerztherapie, niedrigdosierte Antidepressiva und der Versuch einer säuresuppressiven Therapie mit PPI möglich ▶ [16].
Durch die Degeneration des Plexus myentericus (Auerbach) kommt es zu einem Fehlen der reflektorischen Erschlaffung im Bereich des unteren Ösophagussphinkters (UÖS). Diese relativ seltene Erkrankung manifestiert sich meist im mittleren Lebensalter (3.–5. Lebensjahrzehnt), tritt aber in allen Altersgruppen auf. Frauen sind tendenziell häufiger betroffen. Leitsymptome sind Dysphagie und Regurgitation, häufig bestehen aber auch Brustschmerzen. Die Diagnose wird manometrisch und ggf. radiologisch gesichert. In der Kontrastmitteluntersuchung („Ösophagusbreischluck“) kommt ein erweiterter Ösophagus mit sektglasartiger Einengung im Bereich des unteren Sphinkters zur Darstellung. Manometrisch zeigt sich, je nach Achalasie-Typ, eine inkomplette oder fehlende Relaxation des UÖS, der meist einen erhöhten Ruhedruck aufweist.
Therapeutisch ist entweder eine pneumatische Dilatation, Botulinustoxin-Injektion, perorale endoskopische Myotomie (POEM) oder chirurgische Myotomie des unteren Sphinkters erforderlich ▶ [10], ▶ [13], ▶ [11] (Kap. ▶ 27.2).
Diese Diagnose bezeichnet eine neuromuskuläre Funktionsstörung bisher unbekannter Ätiologie, bei der unkoordinierte schmerzhafte Spasmen des tubulären Ösophagus auftreten. Hierbei kommt es klinisch zu intermittierenden krampfartigen retrosternalen Schmerzen.
Therapeutisch sind neben einer bedarfsadaptierten Schmerztherapie die Gabe von Kalziumantagonisten, Nitraten oder die endoskopische lokale Injektion von Botulinustoxin in den tubulären Ösophagus in Betracht zu ziehen ▶ [15], ▶ [12], ▶ [10] (Kap. ▶ 27.3).
Der Zustand eines hyperkontraktilen Ösophagus oder auch „Nussknackerösophagus“ zeichnet sich durch eine in der Manometrie nachweisbare regelrechte peristaltisch fortgeleitete Abfolge von Ösophaguskontraktionen aus, die jedoch eine pathologisch erhöhte Amplitude (Distal Contractility Index > 8000 cm * mmHg * s bei mind. 20% der Schlücke; Chicago-3-Klassifikation) aufweisen. Somit kann es meist in Assoziation mit der Aufnahme von festen Nahrungsbestandteilen zu Schmerzen kommen ▶ [13].
Therapeutisch kann ähnlich wie beim Ösophagusspasmus in der Akutsituation Nifedipin (z.B. Adalat 10 mg oral) oder Nitroglycerin (z.B. Nitrolingual 1 Kapsel oral oder 1–2 Hub Spray sublingual) zum Einsatz kommen, sofern es die Blutdrucksituation zulässt (Cave: Auslösung einer Synkope!) (Kap. ▶ 27.4).
Die Einnahme von Medikamenten und deren „Steckenbleiben“ kann zu einer inflammatorischen Reaktion im Bereich des Ösophagus führen. Im klassischen Fall berichtet der Patient über einen plötzlichen Beginn von Schluckbeschwerden und retrosternal lokalisierten Schmerzen. Anamnestisch ist meistens keine Erkrankung im ösophagealen Bereich bekannt. Oft kann eine zeitlich versetzte Korrelation zu einer Medikamenteneinnahme, meistens ohne additive Flüssigkeiten, vor allem am Abend, eruiert werden ▶ [14].
Am häufigsten zeigt sich eine Tablettenösophagitis nach der Einnahme von:
nicht steroidalen Antirheumatika (z.B. Azetylsalizylsäure)
Antibiotika wie Tetrazyklinen (z.B. Doxycyclin)
Kaliumpräparaten
Eisenpräparaten
Bisphosphonaten
Endoskopisch wird oftmals entweder noch eine Tablette oder deren Rest aufgefunden, der ein lokal erzeugtes Ulkus hinterlassen hat.
Praxistipp
