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Beschreibung

Sie bewältigen Ihre täglichen Aufgaben routiniert und kompetent? Das genügt Ihnen nicht? Sie wollen zu den Besten Ihres Faches gehören? Herausragende Experten bringen ihr Wissen für Sie auf den Punkt. Inhaltliche Schwerpunkte bilden: - Spezielle chirurgische und funktionelle Anatomie - Indikationsstellung - spezialisierte Methodenkompetenz mit Meilen- und Stolpersteinen - Komplikationsmanagement jeweils im Gesamtkontext der Begleiterkrankungen. Kommen Sie direkt zum Wesentlichen dank prägnanter Texte und erstklassiger Abbildungen - von der anatomischen Darstellung über Algorithmen und Skizzen bis hin zu einzigartiger bildgebender Diagnostik. Jederzeit zugreifen: Der Inhalt des Buches steht Ihnen ohne weitere Kosten digital in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App haben Sie zahlreiche Inhalte auch offline immer griffbereit.

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EPUB

Seitenzahl: 1211

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Expertise Knie

Dieter Kohn

Elisabeth Abermann, Frank Adam, Andrew Amis, Konstantinos Anagnostakos, Gunter Aßmann, Karl-Peter Benedetto, Roland M. Biedert, Ralf Bieger, Anthony M. J. Bull, Tilman Calliess, Matthias Cotic, Michael Dienst, Leonhard Döderlein, Christian Fink, Stephanie Flörkemeier, Philipp T. Funovics, Bernhard Greitemann, Camilla Halewood, Jörn Hinzmann, Bernhard Hirt, Reinhard Hoffmann, Andreas B. Imhoff, Carl-Martin Kirsch, Katrin Koch, Dieter Kohn, Michael T. Kremer, Philipp Lobenhoffer, Olaf Lorbach, Henning Madry, Spyros D. Masouros, Philipp Minzlaff, Patrick Orth, Joannis Panotopoulos, Dietrich Pape, Heiko Reichel, Louise Reisner-Sénélar, Stefan Rupp, Eduard Schmitt, Günther Schneider, Romain Seil, Noor Tamimi, Thomas Volk, Dennis Wincheringer, Henning Windhagen, Reinhard Windhager, Carl Joachim Wirth, Christian Zantop, Thore Zantop

824 Abbildungen

Vorwort

„Die richtigen Antworten sind nur einen Klick entfernt. Wikipedia ist heute allgegenwärtig. Moderne Informationsübermittlung benötigt kein Papier.“

Wozu also ein neues Buch über das Kniegelenk?

Als Herausgeber von „Expertise Knie“ würde ich die Frage so beantworten: „Für eine zusammenhängende und übersichtliche Zusammenfassung des aktuellen Wissens, aufgearbeitet von ausgewiesenen Experten, in prägnanter, gut lesbarer Form ist die Buchform nach wie vor konkurrenzlos.“

„Expertise Knie“ wendet sich primär an Ärzte für Orthopädie/Unfallchirurgie, aber natürlich auch an alle anderen, die sich mit den Erkrankungen, Verletzungen und Schäden dieses wunderschönen Gelenkes befassen. Es soll Begleiter und Ratgeber bei ihrer täglichen Arbeit sein. Schwerpunkte wurden auf Anatomie, Biomechanik und Indikationsstellung, weiterhin auf Schlüsselstellen der operativen Technik, Komplikationsmanagement und Begleiterkrankungen gelegt.

Ich danke zuerst allen Autoren. Ich danke ihnen für die vielen Stunden, die sie bei ihrem bereits vollen Zeitplan mit der Erstellung der Kapitel für „Expertise Knie“ verbracht haben. Ich danke dem Thieme Verlag. Er hat für eine herausragende Ausstattung und Bebilderung gesorgt, und es war eine stete Freude, mit dem Verlagsteam zusammenzuarbeiten. Zwei Namen möchte ich stellvertretend nennen. Frau Antje-Karen Richter gab den Anstoß. Zusammen haben wir mit Schwung und Begeisterung das Grundkonzept entwickelt. Frau Silvia Haller hat mich mit ihrem großen Fachwissen unterstützt. Sie hat das Werk vom Beginn bis zur Fertigstellung begleitet, stets verständnisvoll und mit der manchmal nötigen großen Geduld.

Bis heute stehe ich unter dem Einfluss meiner beiden hervorragenden Lehrer in der Kniechirurgie. Carl Joachim Wirth und Jan Gillquist haben in mir vor 30 Jahren eine Begeisterung für das Kniegelenk geweckt, die mich bis heute trägt. Ich bin beiden sehr dankbar dafür. Nun wünsche ich den Lesern viel Freude bei der Lektüre und viel Erfolg bei ihrer Arbeit.

Homburg/Saar, im Herbst 2015

Dieter Kohn

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Teil I I Allgemeiner Teil

1 Chirurgische Anatomie(1)

1.1 Anatomische Landmarken chirurgischer Zugangswege

1.1.1 Regio genus anterior

1.1.2 Regio genus posterior

1.2 Kapsel-Band-Apparat

1.2.1 Medialer Bandapparat

1.2.2 Lateraler Bandapparat

1.2.3 Posteriorer Bandapparat

1.2.4 Gelenkkapsel

1.3 Gelenkhöhle, Rezessus, Bursae

1.3.1 Fettkörper und Fettfalten

1.3.2 Rezessus und Bursae

1.4 Articulationes

1.4.1 Femorotibialgelenk

1.4.2 Femoropatellargelenk

1.5 Menisken

1.5.1 Allgemeiner Aufbau

1.5.2 Meniscus lateralis

1.5.3 Meniscus medialis

1.6 Kreuzbänder

1.6.1 Lig. cruciatum anterius

1.6.2 Lig. cruciatum posterius

1.6.3 Literatur

2 Biomechanik des Kniegelenks

2.1 Grundlagen zur Funktion

2.1.1 Kinematik bei Betrachtung des Kniegelenks als Teil der unteren Extremität

2.1.2 Kinematik bei isolierter Betrachtung des Kniegelenks

2.1.3 Kraftwirkung auf das Kniegelenk

2.2 Gelenkmechanik

2.2.1 Kompression

2.2.2 Reibung

2.3 Mechanik der Weichteile

2.3.1 Knielaxität

2.3.2 Primäre und sekundäre Stabilisatoren – statische klinische Untersuchung

2.3.3 Dynamische klinische Untersuchung

2.3.4 Aktive/passive Stabilisatoren und Kniekinematik

2.4 Biomechanik der Ligamente

2.4.1 Vorderes Kreuzband

2.4.2 Hinteres Kreuzband

2.4.3 Innenband und posteromediale Gelenkecke

2.4.4 Außenband und posterolaterale Gelenkecke

2.4.5 Menisken und meniskofemorale Ligamente

2.5 Patellofemoralgelenk

2.5.1 Grundlegendes zur Funktion

2.5.2 Geometrie und Kontaktflächen des Patellofemoralgelenks

2.5.3 Kräfte auf das patellofemorale Gelenk

2.5.4 Stabilisatoren des Patellofemoralgelenks

2.6 Kernpunkte

2.6.1 Literatur

3 Klinische Diagnostik

3.1 Einleitung

3.1.1 Literatur

3.2 Anamnese

3.3 Klinische Untersuchung

3.3.1 Inspektion

3.3.2 Palpation

3.3.3 Funktionsprüfung

3.3.4 Literatur

3.4 Stabilitätsmessung

3.4.1 Literatur

3.5 Befunddokumentation

3.5.1 Neutral-Null-Methode

3.5.2 Umfangs- und Längenmessung

3.5.3 Visuelle Analogskala

3.5.4 Numerische Bewertungssysteme (Scores)

3.5.5 Outcome-Messung

3.6 Ganganalyse

3.6.1 Visuelle Ganganalyse

3.6.2 Apparative qualitative Ganganalyse

3.6.3 Apparative quantitative Ganganalyse

4 Bildgebende Diagnostik

4.1 Röntgen

4.1.1 Standardprojektionen

4.1.2 Häufig erforderliche Zusatzprojektionen

4.1.3 Selten erforderliche Zusatzprojektionen

4.1.4 Literatur

4.2 Magnetresonanztomografie (MRT)

4.2.1 Technik der Magnetresonanztomografie

4.2.2 Magnetresonanztomografie des Kniegelenks

4.2.3 Literatur

4.3 Computertomografie (CT)

4.3.1 Technik der Computertomografie

4.3.2 Computertomografie des Kniegelenks

4.3.3 Literatur

4.4 Sonografie

4.4.1 Technik der Ultraschalluntersuchung, Dokumentation und Befunderhebung

4.4.2 Sonografische Kniegelenkuntersuchung in Standardschnittebenen

4.4.3 Typische pathologische Veränderungen

4.4.4 Literatur

4.5 Nuklearmedizinische Methoden

4.5.1 Skelettszintigrafie

4.5.2 Entzündungsszintigrafie

5 Arthroskopie

5.1 Ausrüstung

5.1.1 Bildgebendes System

5.1.2 Dokumentation

5.1.3 Zusatzinstrumente

5.2 Indikationsstellung

5.2.1 Vorwiegend diagnostische Indikation

5.3 Präoperative Vorbereitung

5.3.1 Gefahren und Aufklärung

5.4 Technik

5.4.1 Grundlagen

5.4.2 Diagnostische Arthroskopie

5.4.3 Literatur

6 Anästhesie und postoperative Analgesie

6.1 Vorbereitung

6.2 Wahl des Anästhesieverfahrens

6.3 Allgemeinanästhesie

6.4 Regionalanästhesie

6.4.1 Rückenmarksnahe Verfahren

6.4.2 Periphere Analgesieverfahren

6.4.3 Lokale Analgesieverfahren

6.4.4 Kombinationen aus Allgemein- und Regionalanästhesie

6.5 Antikoagulation und Regionalanästhesie

6.6 Postoperative Schmerztherapie

6.7 Spezielle Eingriffe am Knie

6.7.1 Arthroskopie

6.7.2 Kreuzbandplastiken

6.7.3 Endoprothetik

6.7.4 Literatur

Teil II II Spezieller Teil

7 Deformitäten, Fehlbildungen und neuromuskuläre Störungen

7.1 Deformitäten und Fehlbildungen

7.1.1 Einleitung und Definitionen

7.1.2 Angeborene Fehlbildungen (Dysmelien) des Kniegelenks

7.1.3 Skelettdysplasien

7.1.4 Achsdeformitäten des Kniegelenks

7.1.5 Gelenkkontrakturen und Bewegungseinschränkungen

7.1.6 Gelenkinstabilitäten (femorotibial und femoropatellar)

7.1.7 Zusammenfassung

7.2 Neuromuskuläre Störungen

7.2.1 Einleitung und Definitionen

7.2.2 Ätiologie und Pathogenese allgemein

7.2.3 Auswirkungen auf den Bewegungsapparat, speziell auf das Kniegelenk

7.2.4 Schlaffe Paresen und habituelle Fehlhaltungen

7.2.5 Spastische Paresen

7.2.6 Probleme und Komplikationen

8 Synovialmembran

8.1 Rheumatische Erkrankungen

8.1.1 Einleitung

8.1.2 Diagnostik

8.1.3 Therapie

8.1.4 Besonderheiten bei Kniegelenkoperationen des Rheumapatienten

8.2 Arthritis urica und Chondrokalzinose

8.2.1 Arthritis urica

8.2.2 Chondrokalzinose

8.2.3 Literatur

8.3 Infektiöse Arthritis

8.3.1 Einleitung

8.3.2 Klassifikation

8.3.3 Ätiologie – Inzidenz

8.3.4 Klinik

8.3.5 Diagnostik

8.3.6 Keimspektrum

8.3.7 Therapie

8.3.8 Klinische Ergebnisse

8.3.9 Lokale antibiotische Therapie

8.3.10 Systemische antibiotische Therapie

8.4 Synoviale Chondromatose

8.4.1 Einleitung

8.4.2 Diagnostik und Therapie

8.4.3 Komplikationen

8.5 Hämophilie

8.5.1 Einleitung

8.5.2 Diagnostik und Therapie

8.5.3 Komplikationen

9 Menisken und Kapsel-Band-Apparat

9.1 Meniskusschäden

9.1.1 Einleitung

9.1.2 Diagnostik

9.1.3 Therapie

9.1.4 Fehlbildungen

9.1.5 Literatur

9.2 Frische Kapsel-Band-Verletzungen

9.2.1 Einleitung

9.2.2 Ligamentäre Verletzungen

9.2.3 Literatur

9.3 Chronische Knieinstabilität

9.3.1 Einleitung

9.3.2 Diagnostik und Therapie

9.3.3 Komplikationen

9.3.4 Kernpunkte

10 Streckapparat

10.1 Einleitung

10.2 Patellofemorale Schmerzen

10.2.1 Synonyme

10.2.2 Definition

10.2.3 Ätiologie

10.2.4 Pathogenese

10.3 Patellaposition

10.3.1 Synonyme

10.3.2 Definition

10.3.3 Klassifikation

10.3.4 Bildgebung

10.3.5 Normale Patellaposition

10.4 Patellainstabilität

10.4.1 Synonyme

10.4.2 Definition

10.4.3 Ätiologie

10.4.4 Akute Patellainstabilität

10.4.5 Chronische Patellainstabilität

10.5 Knorpelläsionen des Femoropatellargelenks

10.5.1 Synonyme

10.5.2 Definition

10.5.3 Pathogenese

10.5.4 Klassifikation

10.5.5 Diagnostik

10.5.6 Therapie

10.6 Patellofemorale Arthrose

10.6.1 Synonyme

10.6.2 Definition

10.6.3 Ätiologie

10.6.4 Pathogenese

10.6.5 Diagnostik

10.6.6 Therapie

10.6.7 Literatur

11 Aseptische Nekrosen

11.1 Einleitung

11.1.1 Epidemiologie

11.1.2 Ätiologie

11.1.3 Pathogenese

11.1.4 Klinische Beschwerden

11.2 Diagnostik

11.2.1 Diagnostisches Vorgehen

11.2.2 Differenzialdiagnostik der sekundären Osteonekrose

11.2.3 Differenzialdiagnostik der postarthroskopischen Osteonekrose

11.3 Therapie

11.3.1 Konservative Therapie

11.3.2 Operative Therapie

11.3.3 Langzeitkomplikationen

11.3.4 Entstehung/Vermeidung

11.4 Kernpunkte

11.4.1 Literatur

12 Arthrose

12.1 Allgemeines

12.1.1 Bestandteile des hyalinen Gelenkknorpels

12.1.2 Chirurgische und funktionelle Anatomie

12.1.3 Arthrose

12.1.4 Literatur

12.2 Konservative Therapie

12.2.1 Nichtpharmakologische Maßnahmen

12.2.2 Pharmakologische Therapie

12.2.3 Literatur

12.3 Operative Therapie

12.3.1 Grundlagen

12.3.2 Nachbehandlung

12.3.3 Débridement

12.3.4 Osteochondrale autologe Transplantation

12.3.5 Mosaikplastik

12.3.6 Kondylentransfer

12.3.7 Markraumeröffnende Verfahren

12.3.8 Mikrofrakturierung

12.3.9 Pridie-Bohrung

12.3.10 Subchondrale Abrasionsarthroplastik

12.3.11 Autologe Chondrozyten-Transplantation

12.3.12 Refixation eines chondralen bzw. osteochondralen Fragments

12.3.13 Autologe Spongiosatransplantation bei osteochondralen Defekten

12.3.14 Literatur

12.4 Umstellungsosteotomien und posttraumatische Deformitäten(5)

12.4.1 Analyse von Deformitäten

12.4.2 Funktionelle Relevanz – Indikation zur Korrekturosteotomie

12.4.3 Präoperative Planung

12.4.4 Technik der knienahen Osteotomie

12.4.5 Operationstechnik Tibia- und Femurosteotomie

12.4.6 Nachbehandlung

12.4.7 Komplikationen

12.4.8 Langzeitkomplikationen

12.4.9 Klinisches Outcome nach Tibiakopfosteotomie

12.4.10 Kernpunkte

12.4.11 Posttraumatische Deformitäten

12.4.12 Literatur

12.5 Arthrodese

12.5.1 Einleitung

12.5.2 Indikationen

12.5.3 Kontraindikationen

12.5.4 Präoperative Planung

12.5.5 Operative Techniken

12.5.6 Klinische Ergebnisse

12.5.7 Komplikationen

12.6 Alloarthroplastik

12.6.1 Standardverfahren

12.6.2 Kinematische Ausrichtung/Alignement

12.6.3 Alloarthroplastik des patellofemoralen Gelenks

12.6.4 Literatur

13 Frakturen

13.1 Frakturen des distalen Femurs

13.1.1 Einleitung

13.1.2 Diagnostik und Therapie

13.1.3 Komplikationen

13.1.4 Begutachtung

13.1.5 Kernpunkte

13.2 Tibiakopffrakturen

13.2.1 Einleitung

13.2.2 Epidemiologie

13.2.3 Pathogenese und Klassifikation

13.2.4 Chirurgische und funktionelle Anatomie und Biomechanik

13.2.5 Diagnostik und Therapie

13.2.6 Offene Reposition und interne Fixation (ORIF)

13.2.7 Offene Reposition und interne Fixation

13.2.8 Tibiakopfluxationsfrakturen

13.2.9 Frakturendoprothetik

13.2.10 Offene Frakturen/begleitende Weichteildefekte

13.2.11 Komplikationen

13.2.12 Begutachtung

13.2.13 Kernpunkte

13.3 Patellafrakturen

13.3.1 Einleitung

13.3.2 Diagnostik und Therapie

13.3.3 Komplikationen

13.3.4 Begutachtung

13.3.5 Kernpunkte

14 Komplexes regionales Schmerzsyndrom

14.1 Einleitung

14.2 Epidemiologie

14.3 Pathophysiologie

14.4 Symptome

14.5 Diagnose

14.6 Therapie

14.7 Ergebnisse

14.7.1 Literatur

15 Tumoren des Kniegelenks

15.1 Einleitung

15.1.1 Epidemiologie

15.1.2 Chirurgische und funktionelle Anatomie

15.2 Diagnostik und Therapie

15.2.1 Klinik

15.2.2 Bildgebende Diagnostik

15.2.3 Biopsie

15.2.4 Staging

15.2.5 Tumorentfernung

15.2.6 Operative Therapie

15.2.7 Literatur

16 Amputationen

16.1 Konventionelle Unterschenkelamputation nach Burgess

16.1.1 Definition

16.1.2 Operatives Vorgehen

16.1.3 Postoperatives Vorgehen

16.2 Unterschenkelamputation nach Brückner (transtibial)

16.2.1 Definition

16.2.2 Operatives Vorgehen

16.3 Knieexartikulation

16.3.1 Definition

16.3.2 Operatives Vorgehen

16.3.3 Postoperative Maßnahmen

16.4 Transkondyläre Oberschenkelamputation (transfemorale Amputation) und Technik nach Gritti-Stokes

16.4.1 Definition

16.5 Prothesenversorgung

16.6 Begutachtung

16.6.1 Begutachtung im Bereich der Rentenversicherung

16.6.2 Literatur

17 Sportlerknie

17.1 Einleitung

17.2 Proximales und distales Jumper’s Knee

17.2.1 Synonyme

17.2.2 Definition

17.2.3 Ätiologie

17.2.4 Pathogenese

17.2.5 Diagnostik

17.2.6 Therapie

17.3 Insertionstendinopathie der Quadrizepssehne

17.3.1 Definition

17.3.2 Pathogenese

17.3.3 Diagnostik

17.3.4 Therapie

17.4 Pathologien Hoffa-Fettkörper

17.4.1 Synonyme

17.4.2 Definition

17.4.3 Anatomie

17.4.4 Ätiologie

17.4.5 Pathogenese

17.4.6 Diagnostik

17.4.7 Therapie

17.5 Tractus-iliotibialis-Syndrom

17.5.1 Synonyme

17.5.2 Definition

17.5.3 Pathogenese

17.5.4 Diagnostik

17.5.5 Therapie

17.6 Bursitiden

17.6.1 Definition

17.6.2 Pathogenese

17.6.3 Diagnostik

17.6.4 Therapie

17.7 Überlastungen der Apophyse der Tuberositas tibiae

17.7.1 Synonyme

17.7.2 Definition

17.7.3 Pathogenese

17.7.4 Diagnostik

17.7.5 Therapie

17.8 Plica-synovialis-Syndrom

17.8.1 Synonyme

17.8.2 Definition

17.8.3 Ätiologie

17.8.4 Pathogenese

17.8.5 Diagnostik

17.8.6 Therapie

17.9 Knochenmarködem Patella

17.9.1 Synonyme

17.9.2 Definition

17.9.3 Pathogenese

17.9.4 Diagnostik

17.9.5 Therapie

17.9.6 Literatur

18 Begutachtung

18.1 Allgemeines

18.2 Rechtliche Grundlagen

18.2.1 Rechte und Pflichten des Gutachters

18.2.2 Rechte und Pflichten des zu Begutachtenden

18.2.3 Haftung des Gutachters

18.3 Gutachtenerstellung

18.3.1 Anforderungen an das Gutachten

18.3.2 Gutachtenaufbau, Übersicht

18.4 Festlegung der unfallbedingten MdE und Minderung der Gebrauchsfähigkeit

18.5 Berufsbedingte Erkrankungen im Kniegelenkbereich

18.5.1 Meniskusschäden

18.5.2 Chronische Erkrankungen der Schleimbeutel durch ständigen Druck

18.5.3 Gonarthrose

18.6 Gutachterliche Problemfälle

18.6.1 Habituelle Patellaluxation

18.6.2 Osteochondrosis dissecans

18.6.3 Meniskusverletzungen

18.6.4 Quadrizepssehnenruptur und Ruptur des Lig. patellae

18.7 Gutachterliche Beurteilung nach Knieprothesenimplantation

18.7.1 Literatur

Anschriften

Sachverzeichnis

Impressum

Teil I I Allgemeiner Teil

1  Chirurgische Anatomie

2  Biomechanik des Kniegelenks

3  Klinische Diagnostik

4  Bildgebende Diagnostik

5  Arthroskopie

6  Anästhesie und postoperative Analgesie

1 Chirurgische Anatomie(1)

B. Hirt

Das Knie vermittelt beim Stehen eine tragfähige und statisch zuverlässige Verbindung zwischen Femur und Tibia, in der Fortbewegung ermöglicht das Knie jedoch dynamisch einen Wechsel zwischen Beuge-, Streck- und Drehbewegungen. Als Drehscharniergelenk (Trochogynglimus) hat das Kniegelenk einen komplizierten Aufbau. Chirurgische Maßnahmen mit dem Ziel der funktionellen Restitution erfordern eine explizite Kenntnis der Anatomie.

1.1 Anatomische Landmarken chirurgischer Zugangswege

Das Knie lässt sich in eine vordere und eine hintere Region gliedern:

Regio genus anterior wird bei den anteromedialen Zugängen, medialen und parapatellaren Zugängen und anterolateralen Zugängen erreicht.

Regio genus posterior wird bei den posterolateralen Zugängen und hinteren Zugängen erreicht.

1.1.1 Regio genus anterior

1.1.1.1 Präoperative Palpation

Die vordere Knieregion (Regio genus anterior) weist in Streckhaltung markante Konturen auf:

Von außen sind die Facies anterior patellae, die Basis patellae am kranialen Patellarand sowie der Apex patellae als kaudale Ausziehung tastbar.

Oberhalb der Patella befindet sich eine Einsenkung, in deren Tiefe sich die Ansatzregion der Quadrizepssehne befindet. Kraniomedial strahlt die Sehne des M. vastus medialis ein, dessen Muskelbauch bei Kontraktion den Suprapatellarwulst bildet.

In den Einsenkungen beidseits lateral der Patella lassen sich die Condyli femoris und die Condyli tibiae und dazwischen die Meniskusbasis palpieren. Kaudal der Patella ist das Lig. patellae bis zum Ansatz an die Tuberositas tibiae konturgebend. Lateral der Tuberositas tibiae befindet sich das Tuberculum tractus iliotibialis (Gerdy).

Die anterolaterale Grenze der Regio genus anterior bildet das Lig. collaterale fibulare, welches bis zum Caput fibulae als derber Strang tastbar ist. Anteromedial lässt sich das flächige Lig. collaterale tibiale nur schwer tasten.

1.1.1.2 Haut

Die Kutis ist über dem Kniegelenk verhältnismäßig dick. Sie ist gut verschieblich, ihre Dermis gut durchblutet.

Die Subkutis ist fettarm. Dadurch erscheint die Regio genus anterior deutlich konturiert.

1.1.1.3 Bursae praepatellares

Die anteriore Knieregion ist einer großen mechanischen Belastung durch Druck- und Scherkräfte ausgesetzt. Bursae synoviales in unterschiedlichen Schichten dienen als Gleitstrukturen.

Bursa praepatellaris subcutanea (▶ Abb. 1.1): Sie lässt sich in der Regel in der Subkutis zwischen der Haut und der Faszie vor der Patella darstellen. Sie kann gekammert und bei starker Beanspruchung (Knien) vergrößert sein.

Bursa praepatellaris subfascialis (▶ Abb. 1.1): Sie befindet sich zwischen der Vorderfläche der mit Sehnen überzogenen Patella und der Faszie. Sie fehlt oft bei Kindern, ist jedoch bei Erwachsenen konstant anzutreffen und steht oft mit der Bursa praepatellaris subcutanea, jedoch nie mit den tiefer gelegenen Bursae in Verbindung.

Abb. 1.1 Femoropatellargelenk (Art. femoropatellaris). Transversalschnitt auf Höhe des Femoropatellargelenks, rechtes Kniegelenk in leichter Beugestellung, Ansicht von distal.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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