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Kochbuch der besten Lagerfeuer-Rezepte; Das grosse Handbuch vom Kochen, Backen, Braten & Grillen in der Wildnis - Band 1 In diesem Buch geht es natürlich in erster Linie um die Rezepte, die das Kochen, Braten und Grillen am Lagerfeuer zu einem erfolgreichen Essen werden lassen. Dabei behandelt dieses Buch aber eben nicht nur die Möglichkeiten des leckeren, aber profanen Grillens auf dem Garten- oder Campinggrill, sondern die Zubereitung unterschiedlichster Speisen vor allem auf Lager- und Kochfeuern. Bevor wir uns dem Zubereiten von Speisen auf Lagerfeuer, Kochfeuer oder auch Grill zuwenden, gibt dieses Buch vorab also erst einmal ein paar wichtige Hinweise und Verhaltensregeln zum Thema Feuer, speziell dem Feuer in der freien Natur. Behandelt werden die folgenden Themen und Kapitel: Feuer und Wildnis: Regeln für ein Feuer in der Wildnis, Lagerfeuerarten und das "Feuer machen". Kochen auf dem Lagerfeuer: Geschichte des Feuers und des Kochens, Zubehör für die Lagerfeuerküche. Und natürlich gibt es reichliche unterschiedlichste Rezepte zum Kochen, Braten, Grillen und Backen ohne und mit Zubehör.
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Seitenzahl: 45
Veröffentlichungsjahr: 2013
Feuer und Wildnis
Regeln für ein Feuer in der Wildnis
Lagerfeuerarten
Feuer machen
Kochen auf dem Lagerfeuer
Geschichte des Feuers und des Kochens
Zubehör für die Lagerfeuerküche
Rezepte
Kochen, Braten, Grillen und Backen ohne und mit Zubehör
In diesem Buch geht es in erster Linie natürlich um die Rezepte, die einem das Kochen, braten und grillen am Lagerfeuer zu einem erfolgreichen Essen werden lassen. Dabei behandelt dieses Buch aber nicht nur die Möglichkeiten des sicher leckeren, aber eher profanen Grillens, wie jeder von uns es schon auf dem Garten- oder Campinggrill erprobt hat, sonder um die Zubereitung unterschiedlichster Speisen auf Lager- und Kochfeuern.
Bevor wir uns dem Zubereiten von Lebensmitteln auf Lagerfeuer, Kochfeuer oder auch Grill zuwenden, vorab also erst einmal ein paar wichtige Hinweise und Verhaltensregeln zum Thema Feuer, speziell dem Feuer in der freien Natur.
Wer im Umgang mit dem Feuer erprobt und erfahren ist, mag diese Zeilen überspringen, vielleicht ist der eine oder andere Tipp aber doch für diese Leser noch ganz hilfreich oder neu.
Über ungeheuer lange Zeiträume unterhielt bereits der frühe Mensch seine Lagerfeuer. Wir wissen nicht mit letzter Sicherheit ob dieser frühe Mensch noch nur ein reiner Feuernutzer oder schon ein Feuererzeuger war, ein Feuerbewahrer war er aber allemal. In der Kulturgeschichte gehören Beherrschung, Bewahrung und Erzeugung von Feuer zur Nutzung seiner Wärme und seines Lichts zu den wichtigsten Schritten in der Entstehung menschlicher Kulturen und Zivilisationen. Der frühe Mensch verstand bereits, sich das Feuer untertan zu machen.
Das Lagerfeuer bildet so seit je her den Mittelpunkt des Lagers. Manchmal liegt es als Treffpunkt auch wind abgewandt etwas ausgelagert vom Zentrum des Lagers. Hier sitzt man am Boden oder auf Holzstämmen um das Feuer herum. Am Kochfeuer werden Speisen gekocht, gebraten, gegrillt und Wasser abgekocht. Bei den einfachsten Anwendungen wird ein Stück Fleisch auf einem heißen Stein oder an einem Stock gebraten, oder ein Topf einfach ins Feuer gestellt.
Bevor wir ein Feuer entzünden können, müssen aber ein paar Dinge beachtet und erledigt werden. Zuerst müssen wir einen geeigneten Feuerplatz finden. Neben den Feuerschutzbestimmungen und Verboten muss vor allem die Sicherheit beachtet werden.
Es ist immer und im Voraus zu prüfen wo ein Feuer ab besten und am sichersten zu betreiben ist. Der Ort, an dem unser Feuer brennen soll, sollte also sorgfältig ausgewählt werden. Dabei ist die Eigensicherung besonders zu beachten. Die Feuerstelle sollte so gewählt werden, dass der Wind den Rauch nicht ins Lager oder die Unterkunft drückt.
Der Boden sollte im Bereich der Feuerstelle frei von brennbaren Gegenständen, wie trockenem Laub, Gras aber auch Kleidung und Ausrüstung sein. Man bereitet den Untergrund vor, das heißt, man entfernt im Umkreis von etwa drei Metern alles brennbare Material wie Blätter oder Äste.
Am Besten ist ein Feuerplatz auf Steinen oder Sand einzurichten, auf keinen Fall auf Heide- oder Moorboden, da sich das Feuer unter der Oberfläche durchfressen und an anderen Orten wieder aufflammen kann. Sobald man weiß, wo man das Feuer anzünden will, fegt man im Umkreis von einem Meter um die Feuerstelle den Boden vollständig bis aufs Erdreich frei.
Das ist bei trockenem Wetter im Wald besonders wichtig, wenn Blätter und Zweige am Boden leicht Feuer fangen können. Dabei kann es schnell zu einem Waldbrand kommen. Man richtet einen Untergrund her, auf dem das Feuer sicher brennen kann.
Am Besten zündet man es nicht direkt auf der Erde an, weil es wegen der Bodenfeuchtigkeit nicht so gut brennen würde. Besonders bei nassem Boden und im Schnee ist eine gute, trockene Unterlage wichtig. Sie lässt sich, selbst im tiefen Schnee, durch nebeneinander gelegte, dicke Äste herstellen. Darauf kann man das Feuer entzünden, ohne dass es gleich durch den schmelzenden Schnee wieder erlischt. Wenn es besonders kalt ist, so sucht man einen Platz, an dem man eine Felswand oder ähnliches im Rücken hat.
Um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern, wird es mit Steinen oder einem niedrigen Erdwall eingefasst. Der Kundige vermeidet Steine aus Flüssen und sonstigen Gewässern sowie Steine, die einen schiefrigen Aufbau zeigen, denn derartige Steine können in der Hitze zerspringen und umher fliegende Splitter zu gefährlichen Geschossen werden lassen.
Soll das Feuer auf einer Wiese errichtet werden, so werden Grassoden ausgestochen und umgedreht beiseite gelegt. Beim Verlassen des Lagerplatzes wird die Feuerstelle nach dem Abkühlen wieder mit den Grassoden belegt, so dass sie nicht mehr erkennbar ist.
Soll ein Feuer verlassen werden, bevor es vollständig abgebrannt ist, muss es mit Wasser oder durch Abdecken mit Sand gelöscht werden. Bei Wasserlöschung ist an ein Zerspringen von Steinen zu denken. Zum Ablöschen schüttet man das Wasser nicht gleich literweise auf die Feuerstelle, sondern langsam in einem kleinen Strahl. Vorher rührt man mit einem Stock Sand unter die Glut in der Feuerstelle. Die Glut kühlt sich so sehr schnell ab.
