Beschreibung

Der Crash des Euro und unseres Wirtschaftssystems ist unausweichlich. Das liegt am System selbst, welches darauf basiert, daß der Staat exorbitante Schuldenberge aufhäuft und schon die Zurückführung der Neuverschuldung bei stetig steigenden Einnahmen für Sparen hält. Aber wie mit dem kommenden Crash umgehen? Wie sich darauf vorbereiten? Thomas Ritter erklärt in einfacher Sprache und mit verständlichen Beispielen, warum der Crash kommen muß und wie man sich dagegen wappnet. Wer die 10 Tips kennt und sich ganz oder in Teilen danach richtet, der kann sich zurücklehnen und lächeln, wenn der Crash kommt.

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EPUB

Seitenzahl: 46


Lächle, wenn der Crash kommt

VorwortVorwort zur überarbeiteten NeuauflageWarum der Crash kommen mußWie der Crash aussehen kannDie 10 Tips zum Umgang mit dem CrashTip 1: Lerne etwas, was den Menschen nützlich ist.Tip 2: Mach' Dich unabhängig von Besitz, den Dir der Staat wegnehmen kann.Tip 3: Befreunde Dich mit dem Gedanken, daß Du echte Solidarität lernen und Dich von Deinen Erwartungen an die gelernte Zwangssolidarität durch den Staat verabschieden mußt.Tip 4: Verabschiede Dich von dem Glauben, daß eine Gesellschaft so sein muß, wie unsere ist. Sie ist nur ausgedacht, sonst gäbe es keine kulturellen Unterschiede zwischen Völkern.Tip 5: Mache Dich soweit irgend möglich unabhängig von der staatlichen Währung.Tip 6: Ziehe aufs Land, denn dort gibt es immer etwas zu essen.Tip 7: Sorge dafür, daß Du körperlich fit bist.Tip 8: Wenn Du darüber nachdenkst, auszuwandern, suche Dir ein Land aus, in dem traditionell Eigenverantwortung vor Staatsglaube geht.Tip 9: Lerne, Dich auf Dich selbst zu verlassen.Tip 10: Lächle, wenn der Crash kommt.Impressum

Vorwort

Eigentlich hatte ich nie vor, diesen kleinen Ratgeber zu schreiben. Über vieles von dem, was es hier zu lesen gibt, denke ich seit geraumer Zeit nach, vor allem aus Eigeninteresse, weil ich mich dafür interessiere, wie mein Leben möglichst einfach und schön sein kann.

Doch die Zeichen für einen Zusammenbruch unserer Währung und einen Crash unseres Wirtschaftssystems werden immer deutlicher. Ein erstes, extrem ernstes Warnsignal war der Beschluß der EU, das Sparguthaben der Zyprioten mit einer Zwangsabgabe zu belegen. Damit hatte das System nach meinem Dafürhalten zum ersten Mal das getan, was unbedingt notwendig ist, um sich zu entschulden – und zwar auf die direkteste, brutalste Weise, die es geben kann. Ich begann damals nochmal allgemeiner nachzudenken, weniger auf mich bezogen, mehr auf das gerichtet, was grundsätzlich kommen kann. Da ich recht pragmatisch veranlagt bin, habe ich mich nicht lange damit beschäftigt, wie man das, was unweigerlich kommen muß, aufhalten kann. Denn darum kann es nicht mehr gehen, egal, was uns erzählt wird. Ich habe mich vielmehr damit beschäftigt, wie ich das, was kommen muß, möglichst unbeschadet überstehen kann. Und da ich es, wie schon erwähnt, gerne einfach und schön habe, werden sich in diesem Buch keine Tips finden, wie man mit der Panzerfaust umgeht, um Eindringlinge abzuwehren oder wie man aus Regenwürmern und Baumrinde ein schmackhaftes Steak bereitet. Auch werde ich keine Empfehlungen für nützliche Überlebensprodukte geben oder selbige zum Verkauf anbieten. Ebensowenig wird es hier Appelle an Moral und Verzicht für eine bessere Welt geben. Ich halte das für ausgemachten Quatsch, denn Verzicht per se verbessert nichts, und Moral ist so biegbar wie der Moralist gerade denkt und die Moralmode gerade ausfällt.

Ich habe einfach das, was ich in Anbetracht des Kommenden für nützlich erachte, so ausgeführt, daß man es verstehen kann. Und sollte ich mich irren und alles ganz anders kommen, dann werden die Tips dennoch nützlich sein – weil sie dazu geeignet sind, das Leben einfacher und schöner zu machen.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und nützliche Erkenntnisse bei der Lektüre!

Thomas Ritter, Hamburg im Februar 2014

Vorwort zur überarbeiteten Neuauflage

Das hatte ich mir anders vorgestellt. Als ich die erste Version dieses kleinen Büchleins schrieb, hatte ich ganz bewußt die Finanzkrise von 2008 weitestgehend außen vor gelassen, denn schon das staatliche Handlungsprinzip außerhalb von Krisensituationen ist dazu geeignet, Zusammenbrüche nahezu zwangsläufig zur Folge zu haben. Was nun aber seit 2014 passiert ist, veranlaßt mich, einige Dinge hinzuzufügen, denn die staatlichen Maßnahmen zur Rettung dieses System sind genau diesselben, die zur großen Krise in 2008 führten. Das Zitat, es sei dumm, stets dasselbe zu tun und auf ein anderes Ergebnis zu hoffen, wird unterschiedlichen Persönlichkeiten zugeschrieben. Unabhängig davon, wer es denn nun letztlich gesagt hat, ist das genau das, was der Staat und die politisch keinesfalls unabhängigen Zentralbanken machen: sie versuchen, mit einer Geldschwemme das zu bekämpfen, was die Geldschwemme Alan Greenspans vor 2008 verursacht hat. Absurd! Gleichzeitg füttern sie die maroden Staatssysteme der wirtschaftlichen Hasardeure unter den EU-Staaten und bekämpfen Verschuldung mit neuen Schulden, ohne daß die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Schuldner auch nur im Ansatz steigen würde. Wie soll das gehen? Die Situation wird täglich absurder und gefährlicher. 

Hinzu kommen die Folgen der Flüchtlingsströme und der Umgang der Bundesregierung unter Angela Merkel im Jahr 2015 damit. Die Kosten außen vor gelassen, birgt diese Entwicklung die extreme Gefahr einer Instabilität, wie wir sie bisher kaum kannten. Es zieht sich ein Riß durch die Bevölkerung. Ehemals integre Institutionen wie der sich selbst so nennende Qualitätsjournalismus zerlegen sich im Bemühen, die Bevölkerung ruhig zu halten. Dieses und noch vieles andere, was aus dem überaus verantwortungslosen Umgang der Regierenden mit den Ereignissen resultiert, führt zusätzlich zum wirtschaftspolitschen Wahnsinn dazu, daß die allgemeine Situation der Gesellschaft und des Wirtschaftssystems immer wackliger wird.

Daraus folgte für mich, daß ich einige Kapiteln ergänzen und erweitern mußte. Während ich in der Erstauflage komplett auf Aussagen zur Selbstverteidigung verzichtete, halte ich es nun für notwendig, kurz darauf einzugehen. Ebenso haben einige wenige Freunde und Bekannte mittlerweile eigene Maßnahmen gegen Crash und Krise getroffen, die ich punktuell für erwähnenswert halte. Ich denke, die Zeit wird mit jedem Tag knapper. Weil ich finde, daß niemand unvorbereitet sein sollte, habe ich mich dazu entschlossen, den Preis des Büchleins drastisch zu senken. Vielleicht ist das ärgerlich für diejenigen, die vor 2 Jahren gekauft haben. Aber diejenigen haben dafür auch 2 Jahre Vorsprung in der Vorbereitung.

In diesem Sinne: lassen Sie sich nicht unterkriegen. Bereiten Sie sich vor, aber behalten Sie vor allem Ihre gute Laune. Denn mit schlechter Laune verengt sich der Blick, und Chancen werden liegengelassen. Gehen Sie Schritt für Schritt vor und machen Sie das, was Sie in diesem Buch für nützlich halten. Wenn das eintritt, von dem ich hoffe, daß es nie eintreten wird, dann werden Sie vorbereitet sein.

Thomas Ritter, Hamburg im Juni 2016

Warum der Crash kommen muß