Las Vegas Gigolos 1: Pleasure Games - Jazz Winter - E-Book

Las Vegas Gigolos 1: Pleasure Games E-Book

Jazz Winter

4,8

Beschreibung

Devils4Angels ... Der Name dieser Agentur ist Programm! Savanna Bishop ist Managerin einer Burlesque-Show, die durch die USA reist. Mit dem Auftrag, endlich ein festes Engagement an Land zu ziehen, reist sie nach Las Vegas. Doch die Gesprächstermine mit diversen Hotelmanagern laufen nicht so erfolgreich, wie sie gehofft hat. Savannas Frust wächst - sie ist es leid, ständig aus dem Koffer zu leben, keine Zeit für feste Beziehungen zu haben und nicht zu wissen, wohin sie gehört. Um sich besser zu fühlen und ihrem schwindenden Selbstbewusstsein einen Kick zu geben, bucht sie über die Begleitagentur Devils4Angels einen umwerfend attraktiven und dominanten Gigolo namens Ethan Price. Es soll eine einmalige Sache sein, doch die gegenseitige Anziehungskraft und heiße Leidenschaft füreinander ist größer. Allerdings weiß jede Frau, dass man sein Herz nicht an einen Gigolo verlieren darf, denn Gigolos verkaufen keine Liebe, sondern einen Traum ... Teil 1 der "Las Vegas Gigolos"-Reihe.

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Jazz Winter

LAS VEGAS GIGOLOS:

PLEASURE GAMES

Erotischer Roman

© 2015 Plaisir d’Amour Verlag

Am Gassenkopf 8

D-64686 Lautertal

www.plaisirdamourbooks.com

[email protected]

© Covergestaltung: Sabrina Dahlenburg

(www.art-for-your-book.weebly.com)

ISBN Taschenbuch: 978-3-86495-155-8

ISBN eBook: 978-3-86495-156-5

Sämtliche Personen in diesem Roman sind frei erfunden. Dieses eBook darf weder auszugsweise noch vollständig per E-Mail, Fotokopie, Fax oder jegliches anderes Kommunikationsmittel ohne die ausdrückliche Genehmigung des Verlages oder der Autorin weitergegeben werden.

Inhalt

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Kapitel 17

Kapitel 18

Kapitel 19

Kapitel 20

Kapitel 21

Autorin

Kapitel 1

Sie wirkte herrlich ausgelassen, als Ethan mit ihr den Nachtclub verließ und sie gemeinsam in einem Taxi zu ihrem Hotel fuhren. Ihr Name war Helena und sie kannten sich bereits seit einiger Zeit. Mehrfach im Jahr reiste sie in die Stadt der Sünde, um Geschäftstermine für ihre Modelinie wahrzunehmen, und immer wieder nahm sie sich denselben Gigolo in dieser Zeit. Ethan Price war jedoch mehr als nur ein Gentleman, den man für gewisse Stunden buchen konnte. Bei seinen Klientinnen handelte es sich zum Großteil um Stammkundinnen, die ihre devote, manchmal auch masochistische Seite mit ihm auslebten. Man konnte fast behaupten, dass sich nach so vielen Jahren zwischen ihm und Helena eine vertraute und intime Freundschaft entwickelt hatte, dennoch wahrte Ethan stets auch einen professionellen Abstand. Sie war Anfang vierzig, dreimal geschieden und wusste ganz genau, was sie vom Leben und im Bett wollte. Zeit mit unbefriedigenden One-Night-Stands zu verplempern, lag ihr nicht. Ebenso wenig ließ ihr der Beruf Zeit für Beziehungen oder Affären. Aus diesem Grund buchte sie sich professionelle Männer, die nicht lange fackelten, denen sie ihre expliziten Wünsche verraten konnte und die sich nicht scheuten, ihr das zu geben, wonach sie sich sehnte, ohne sie dafür zu verurteilen oder ihr das Gefühl vermittelten, sie wäre nicht ganz richtig im Kopf. Außerdem war es für Helena ein gewisser zusätzlicher Kick, einen Mann für Sex zu bezahlen.

Diesmal hatte Ethan Helena zuerst in der Hotelbar getroffen, wo sie sich wie alte Freunde begrüßt und sich bei einem Glas Schampus einige Neuigkeiten aus ihrem Leben erzählt hatten. Danach waren sie zum Dinner in eins der Hotelrestaurants im Venetian gegangen. Während des Essens plauderte Helena von ihrer Arbeit, ihrer neuen Modelinie und einigen Freunden, die Ethan gar nicht kannte. In Wirklichkeit interessierten ihn ihre Geschichten nicht, doch er war Profi genug, den guten Zuhörer zu mimen und so zu tun, als wäre das Gespräch aufregend, amüsant und alles, worauf er gewartet hatte. Sie sollte sich in seiner Gesellschaft wohlfühlen, sich entspannen und fallen lassen können. Er wusste, Helena machte sich bei ihrer geschäftlichen Transaktion keine falschen Hoffnungen, wusste genau, dass die Beziehung zwischen ihnen nicht echt war, dennoch schaffte Ethan es immer wieder, sie davon zu überzeugen, die einzige Frau zu sein, die ihn interessierte. Das Treffen in der Bar, das Dinner und der anschließende Besuch im Nachtclub waren zwischen ihnen wie eine Art Vorspiel zum Vorspiel. Es fiel ihm selten schwer, etwas an seinen Kundinnen zu entdecken, das ihn anzog, interessierte und erregte. Helena war eine blonde Schönheit mit festen Brüsten, rundem Hintern und einer schmalen Taille, und trotz der feinen Linien an ihren Augenwinkeln blitzte mit jedem Lächeln, das sie ihm schenkte, noch immer ein junges freches Luder in ihrem Gesicht auf.

Nachdem der Fahrer sie vor dem Hotel abgesetzt hatte, durchquerten sie gemeinsam die goldene Eingangshalle des Venetian und stiegen in einen der vielen Aufzüge. Kurz nachdem sich die Türen hinter ihnen geschlossen hatten, schob Ethan Helena mit dem Rücken gegen die Glaswand und sah mit einem Schmunzeln in ihr überraschtes Gesicht.

„Gib mir dein Höschen!“

Helena lächelte zurück, leckte sich nervös über die Lippen und in ihren Augen erkannte er, dass sie sofort Feuer gefangen hatte. Nachdrücklich schob er seine rechte Hand an ihrem Oberschenkel empor, unter ihr Kleid, und zupfte an der Seide ihrer Unterwäsche.

„Wenn du nicht augenblicklich gehorchst, muss ich es mir wohl selbst holen.“ Er senkte seine Stimme zu einem strengen, aber sanften Flüstern. „Höschen!“

Helenas Atemzüge beschleunigten sich, und umgehend begann sie, ihren Slip auszuziehen. Kaum war sie aus dem seidigen Wäschestück gestiegen und wollte es vom Boden aufheben, hinderte Ethan sie daran und presste sie noch bestimmter mit dem Rücken gegen die Liftwand. Erneut schob er ihr die rechte Hand unter den Rock, drängte mit den Knien ihre Beine ein wenig auseinander und berührte mit den Fingerspitzen ihren blanken Schoß. Sofort zuckte Helena zusammen, hielt den Atem an und starrte ihm ins Gesicht. In jeder Etage hätte der Aufzug halten, sich die Türen öffnen und andere Hotelgäste hinzusteigen können. Sie liebte diesen herrlichen Kick des Verbotenen in der Öffentlichkeit. Es erregte sie mit der Fantasie zu spielen, dass sie jederzeit erwischt werden könnten. Ethan lachte leise.

„Du bist ein schmutziges kleines Miststück, nicht wahr?“

Helena nickte langsam und bekam diesen unvergleichlich sinnlichen Ausdruck, der selbst Ethan niemals kaltließ. In seinem Schritt regte sich seine Männlichkeit, und um ihr deutlich zu machen, was ihr devoter Blick bei ihm auslöste, presste er seinen Schoß gegen ihren Körper. Abermals leckte Helena sich über die Lippen.

„Und wie ich es sehe, kannst du diesem Miststück nicht widerstehen, Sir.“

Ethan packte mit beiden Händen ihre Pobacken und knetete sie kräftig, was ihr ein leises Seufzen entlockte. Als sie abermals ihren Kopf zu ihm hob, presste er seine Lippen fest auf ihren Mund, spaltete ihre Lippen mit seiner Zunge und drang in sie ein, küsste sie so heiß und gierig, dass ihr der Atem stockte. Abrupt löste er sich von ihr, trat einen Schritt zurück und blickte auf den Boden, dorthin, wo noch immer ihr Höschen lag.

„Heb es auf.“

Helena ging vor ihm auf die Knie, dann auf alle viere und nahm das Stück Stoff in ihre linke Hand. Sie präsentierte es ihm, als wäre es ein Geschenk. Ethan zögerte, betrachtete sie in ihrer unterwürfigen Haltung und wartete, bis sie seinen Blick direkt erwiderte. Erst dann nahm er ihr Höschen in Empfang. Er beugte sich ein wenig zu ihr hinunter.

„Wenn diese Türen sich öffnen, wirst du mir auf allen vieren zu deinem Zimmer folgen.“

Helena wollte protestieren, doch sie konnte sich gerade noch bremsen. Es benötigte nur einen strengen Blick von ihm und sie lenkte ein.

„Ja, Sir.“

Als der Aufzug zum Stehen kam, war er sich fast sicher, ihren rasanten Pulsschlag hören zu können, und grinste. Helena schien unter einem heftigen Hitzeanfall zu leiden, so wie sich ihre Wangen augenblicklich röteten; er konnte die Demütigung in ihren Augen erkennen. Ethan berührte besänftigend ihren Kopf, strich ihr zärtlich über das Haar.

„Du bist ein wahrer Augenschmaus, wenn du rot wirst.“

Die Türen glitten auf, und bevor er den Lift verließ, blickte er rechts und links den Gang entlang, um sicherzustellen, dass niemand sie sehen konnte. Tatsächlich in flagranti erwischt zu werden, lag nicht in seiner Intention, es ging lediglich um die Möglichkeit, die Helena als so erregend empfand. Fast hätte sich der Aufzug wieder geschlossen, denn Helena zögerte, seinem Befehl zu folgen, und schaffte es gerade noch rechtzeitig aus dem Lift. Auf allen vieren kroch sie ihm hinterher, und er spazierte den Gang entlang, als wäre es das Normalste der Welt; wissend, dass Helena innerlich bereits brodelte. Er steckte die Karte ins Schloss, öffnete die Tür und lachte auf, als Helena eilig in die Suite kroch und erleichtert war, dass keiner sie so gesehen hatte. Leise schloss Ethan die Tür hinter sich und Helena blieb auf ihren Knien. Er streckte die Hand nach ihr aus, half ihr aufzustehen und küsste sie sanft.

„Wirst du heute ein braves Mädchen sein?“

Sie nickte ergeben und schien bereits zu diesem Zeitpunkt schon völlig in ihrer Spielwelt von Dominanz und Submission aufzugehen.

„Zieh dich aus und folge mir ins Schlafzimmer.“

Helena hatte es eilig, aus ihrem Kleid zu schlüpfen, während Ethan sich auf den Weg ins angrenzende Zimmer machte. Es dauerte nicht lang, bis sie ihm dort Gesellschaft leistete, nackt und in devoter Haltung, wie er es ihr aufgetragen hatte. Er entledigte sich seines Jacketts und nahm am Fußende des Kingsize-Bettes Platz. Nachdem er seine Hemdsärmel aufgeknöpft hatte, krempelte er sich den Stoff bis zu den Ellbogen empor, entknotete seine Krawatte und legte sie einmal gefaltet neben sich auf die Tagesdecke.

„Komm her.“

Helena zitterte sichtbar vor Erregung, als sie sich ihm näherte. Mit beiden Händen berührte er ihre Hüften, lächelte zu ihr empor und zog sie dann bäuchlings über seine Beine. Ihr Po war rund und dennoch fest. Unter seiner zupackenden Hand konnte er die Muskeln deutlich spüren. Er packte zuerst die rechte, dann die linke Pohälfte, knetete das Fleisch und lauschte ihrem leisen Stöhnen. Zum Aufwärmen begann er mit sanften Hieben, die er langsam steigerte und kraftvoller werden ließ. Ihre sensible Haut rötete sich recht schnell, und je mehr Intensität er in jeden Schlag legte, desto gepeinigter klangen ihre lustvollen Laute. Auch wenn die Wände der Hotelsuite recht gut gedämmt waren, befürchtete er, dass sich die Gäste des Nachbarzimmers gestört fühlen könnten, also zog er ihr Höschen aus der Hemdtasche, wohin er es auf dem Weg hierher gesteckt hatte, und nutzte es als Knebel, um ihre Lautstärke zu dämpfen. Nachdem ihre Hinterbacken leuchtend rot glühten und ihre Haut sich erwärmt hatte, ging er dazu über, ihr das gewünschte Spanking zu verpassen. Dreißig feste Hiebe mit der flachen Hand, und Ethan spürte jeden einzelnen davon selbst. Seine Handfläche prickelte, während Helena in den Knebel schrie, doch er wusste, wie sehr sie es tatsächlich genoss. Es war ihre Art Stress loszuwerden, angestaute Frustrationen von sich zu werfen und wirklich und wahrhaftig loszulassen. Jeder Schlag erschütterte nicht nur ihren Körper, sondern auch ihren Geist. Sie hatte es einmal eine Befreiung genannt, wenn ihre Tränen flossen, und Ethan schenkte ihr nur zu gerne dieses Gefühl. Mit den letzten zehn Hieben brachte er Helena an ihre Grenzen, und aus ihren Schreien wurde ein Wimmern und schlussendlich weinte sie. Ethan hob sie sanft empor, zog sie an seine Brust und lauschte ihrem leisen Schluchzen, bis sie sich beruhigt hatte.

Helena wischte sich die Tränen von den Wangen und lächelte.

„Danke, Ethan.“

Für einen kurzen Moment verließ er seine dominante Rolle.

„Sehr gern geschehen.“

„Das muss eigenartig sein, dass ich das benötige, um …“

Ethan legte ihr sanft einen Finger auf die Lippen, um ihre Rechtfertigung im Keim zu ersticken.

„Nichts an dir oder deinen Wünsche ist eigenartig, Helena. Im Grunde steckt in jedem Menschen ein besonderer Kink, etwas, das ihn anmacht und erregt. Bist du bereit, weiter zu gehen?“

„Hat es dir genauso viel gegeben wie mir, Sir?“

Ethan verstand den Wink mit der Ansprache und nickte streng. Das Spiel hatte erst begonnen, sie hatte ihn für die ganze Nacht gebucht. Ihre Blicke trafen sich und Helena rang nach Atem. Zur Antwort nahm er ihre Hand und legte sie an seinen Schritt, wo sich sein Schwanz mittlerweile hart und geschwollen unter dem Stoff seiner Anzughose beulte.

„Das ist deine Schuld, kleines Luder, und ich denke, das wirst du wohl wiedergutmachen müssen. Ab aufs Bett und streck mir diesen herrlich roten Arsch entgegen. Ich will ihn betrachten, wenn ich dich ficke.“

Ein deutlich sichtbares Beben durchdrang ihren nackten, erregten Körper. Helena liebte es, wenn er schmutzig mit ihr redete und direkt zur Sache kam. Sie kletterte in die Mitte des Kingsize-Bettes, bog ihren Rücken zu einem leichten Hohlkreuz und präsentierte ihm das, was er sehen wollte. Ihr Schoß glänzte bereits nass und ihre Schamlippen öffneten sich leicht. Ethan nahm sich ein Kondom aus der Hosentasche, riss die Verpackung mit den Zähnen auf und kletterte hinter ihr aufs Bett. Nachdem er seine Hose geöffnet und sich die Latexhülle übergezogen hatte, packte er Helena bei den Hüften und gebot ihr stillzuhalten. Er drang heftig und tief in sie ein, entlockte ihr ein entzückendes Keuchen.

In dieser Nacht nahm er sie mehrfach in Besitz, fesselte sie, quälte sie bis kurz vor ihren Höhepunkt und ließ sie dennoch nicht kommen. Erst nachdem er sich mehrfach mit ihr vergnügt hatte, gestattete er ihr einen Orgasmus, und dadurch, dass er sie so lange darauf hatte warten lassen, explodierte sie regelrecht auf seinem Schwanz und jede Muskelzuckung ihres Körpers wirkte selbst auf ihn wie ein elektrischer Schlag, der ihm durch und durch ging. Es war ihr Wunsch gewesen und Ethan war gewillt, den vollen Service zu leisten, für den Helena bezahlt hatte.

Der nächste Morgen graute bereits über Las Vegas, als Helena befriedigt lächelnd und matt aus dem angrenzenden Badezimmer zurückkehrte. Ethan zog sich gerade an und beobachtete aus dem Augenwinkel, dass Helena ihm einen Umschlag auf den Nachttisch legte.

„Eine kleine Aufmerksamkeit für dich.“

Sie streichelte ihm zärtlich über das Haupthaar und wirkte dabei wie eine frisch verliebte Frau, die gerade den besten Sex ihres Lebens hinter sich hatte. Ethan schenkte dem Umschlag keinerlei Beachtung, was ihm einen kurzzeitig verärgerten Blick einbrachte. Er erhob sich und blieb vor Helena stehen.

„Du weißt, dass ich kein Geld annehmen darf.“

Helena rollte mit den Augen und grinste.

„Komm schon, Ethan. Es ist ein kleines Trinkgeld, weil ich mich so auf dich gefreut hatte und die Nacht mit dir besonders schön gewesen ist.“

„Tut mir leid, aber ich kann keine Ausnahme machen. Graham macht mich einen Kopf kürzer, wenn er davon erfährt. Außerdem haben die Wände in Las Vegas Ohren und manchmal auch Augen. Ich kann es mir nicht leisten, wegen Prostitution im Knast zu laden. Und du willst sicherlich auch keine Polizeiakte besitzen, in der Anstiftung zur Prostitution steht.“

„Wieso sollte ich …“

„Auch Anstiftung zur Prostitution ist strafbar in Clark County, Liebes. Und mit sogenannten Freiern verfahren sie nicht gerade zimperlich in dieser Gegend. Du weißt doch, Las Vegas soll familientauglicher werden. Allein deswegen haben sie vor zwei Jahren auch den Rotlichtbezirk komplett ausgemerzt. Der neue Bürgermeister macht hier wirklich reinen Tisch.“

Helena runzelte die Stirn. „Ich dachte in Nevada wäre das völlig legal.“

„In Nevada schon, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Du hast für die Begleitung bezahlt, für meine Gesellschaft und die Unterhaltung. Der Sex zwischen uns war einvernehmlich und nicht Teil der Buchung. Du weißt, wie es läuft.“

Natürlich kannte Helena die Regeln, und es war nicht das erste Mal, dass er sie daran erinnern musste. Sie schmunzelte verständnisvoll, dennoch schmollte sie ein wenig. Ethan hob mit den Fingerkuppen unter ihrem Kinn ihren Kopf behutsam zu sich empor und küsste sie sanft.

„Glaub mir, ich habe diese Nacht mit dir mehr als nur genossen.“

„Sehen wir uns wieder?“

„Das liegt ganz bei dir, Helena.“

Sie begleitete ihn noch zur Tür und wartete so lange, bis Ethan in den Aufzug gestiegen war. Die Türen schlossen sich hinter ihm. Mit einem tiefen Atemzug lehnte er sich gegen die Glaswand des Lifts. Ewig würde er diesen Job nicht mehr machen können, dessen war Ethan sich sicher. Er war schon lange nicht mehr mit dem Herzen bei der Sache, und einige Gedanken über seine Zukunft kreisten ihm durch den Kopf. Es gab sogar Dates, bei denen es ihm zunehmend schwerfiel, so zu tun, als ob, und das war in seinem Job kein gutes Zeichen. Bisher war es Ethan immer noch gelungen, seine wahren Gedanken zu maskieren, damit die Kundinnen sie ihm nicht vom Gesicht ablesen konnten. Doch es wurde Zeit, sich ernsthaft mit seinen Bedenken auseinanderzusetzen. Daran führte früher oder später einfach kein Weg mehr vorbei.

Kapitel 2

Seit vier Jahren sind wir nun als Tanzgruppe in ganz Amerika unterwegs, und Sie suchen eine neue aufregende Show für ihr Hotelcasino. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Burlesque-Show in Betracht ziehen würden.

Savanna Bishop beendete ihre Präsentation und schaltete per Fernsteuerung den Videozusammenschnitt ihrer Tanztruppe aus. Hoffnungsvoll blickte sie in die Runde von sechs in maßgeschneiderten Anzügen vor ihr sitzenden Männern, doch sie bemerkte schnell, dass niemand der Anwesenden auch nur ein Wort ihres halbstündigen Vortrags gehört hatte. Jeder von ihnen starrte entweder ihre Oberweite an, oder ihre Beine und sie hätte garantiert gewonnen, wenn sie die Wette eingegangen wäre, worauf diese Kerle noch geblickt hatten, während sie ihnen den Rücken zugewandt hatte. Tapfer setzte Savanna ein Lächeln auf und ließ sich ihre Frustration nicht anmerken. Schließlich war sie nicht die Einzige in ihrer Burlesque-Gruppe, die sich nach vier Jahren nonstop auf Tour endlich eine Festanstellung ersehnte. Zu Beginn war sie selbst noch Teil des Akts gewesen, sie hatte jedoch nach einem Jahr bereits das Management übernommen und folgte der Show, wohin es sie verschlug. Vier Jahre lang nur aus dem Koffer zu leben, jeden Tag in einer anderen Stadt, in einem anderen Hotel aufzuwachen und nicht mehr zu wissen, wo man sich eigentlich befand, zerrte nicht nur an den Nerven der Tänzerinnen, sondern auch an Savannas. Genau aus diesem Grund war sie nach Las Vegas gekommen: Sie hoffte, hier in einem der unzähligen Hotels oder Casinohotels endlich ein langfristiges Zuhause für sie alle zu finden.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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