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Wenn man so seinen Gedanken nachhängt, mal seinen Gefühlen auf den Grund geht, seine Erfahrungen noch mal passieren lässt, dann kommt einem in den Sinn, dass man einige der Ungereimtheiten des Daseins durchaus mal in Reime fassen könnte. Dabei kommt dann manchmal sehr persönliches heraus, aber auch Gedichte über Gott und die Welt. Und dann wird hier auch noch das ein oder andere gesagt, obwohl ich mir gar keinen Reim drauf machen konnte.
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Seitenzahl: 67
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Für die,
die noch immer meine Freunde sind
und auch für die, die es einmal waren!
Danke!
Bernd
Wenn man so seinen Gedanken nachhängt, mal seinen Gefühlen auf den Grund geht, seine Erfahrungen noch mal passieren lässt, dann kommt einem in den Sinn, dass man einige der Ungereimtheiten des Daseins durchaus mal in Reime fassen könnte. Dabei kommt dann manchmal sehr persönliches heraus, aber auch Gedichte über Gott und die Welt.
Und dann wird hier auch noch das ein oder andere gesagt, obwohl ich mir gar keinen Reim drauf machen konnte.
Melle, im November 2015
Wir sollen aufsteh’n fordert Bernd Thye in seinem neusten Buch. Aufsteh’n, um was zu tun? Um aktiv zu werden, zu rebellieren, zu helfen, beizustehen, zu begleiten, nachdenklich, sportlich, fröhlich zu werden?
Die Antworten muss der Leser selbst finden, Gedankenanstöße gibt der Autor genügend. „Denk mal drüber nach“ fordert er uns immer wieder auf. Es geht um Gefühle, Sehnsüchte, Begegnungen, Liebe, Trauer, Freuden. Es geht also um alles, was das Leben eines jeden Menschen spannend und gelegentlich schwierig macht.
Da ist für jeden etwas dabei, es lohnt sich, das Buch von Bernd Thye zu lesen! Aber dafür sollte man sich doch besser wieder hinsetzen!
Ulrike Horstmann
Ich Frage Dich…
Vorbei der Tag
Der Spruch auf dem Stein
Die ganze Welt umarmen
Von einem, der zuhause sitzt!
Ich Frage Dich…
Zuhause ist der schönste Ort
Farbe des Himmels
Was mich nicht betört
Freiheit
Ich Frage Dich…
Saucool
Komm, mein Freund…
Übernommen
Auf leisen Sohlen
Ich Frage Dich…
Der Wind ist zornig
Tu, was Du nicht lassen kannst
Es kommt der Herbst
Wenn die Sonne wieder scheint
Ich Frage Dich…
Mein treuer Freund
Die Wahrheit
Etikettenschwindel
Es zählt das Maß
Ich Frage Dich…
Omas Sessel
Happy Sailor
Die weiche Eiche
Ich Frage Dich
Der alte Kautz
Sabine wurde nicht geraubt!
Morgenlicht!
Nachtsonne
Ich Frage Dich…
Ratlos durch die Nacht
Er war mein Lehrer
Lasst uns wieder aufsteh’n!
Jeden Morgen neu
Ich Frage Dich…
Der Katzmann
Abendgedanken
Manche, manchmal!
Ich Frage Dich…
Sinn? Los?
Es ist so schön am Fensterbrett!
Schlechter Wein
Ich Frage Dich…
Scheinbar
Recht und Unrecht
Löningen, 14. Oktober 1962
Ich Frage Dich…
Junge Liebe
Tierisches Gedicht!
Adipositas
Dann, manchmal!
Ich Frage Dich…
Anspruch
Gespräch ohne Sohn
Gefährlicher November
Loslassen
Ich Frage Dich…
Warum die Frauen nicht perfekt sind
Wann wird man je versteh’n?
Alte Liebe rostet nicht!
Am Ende musst Du schreien!
Ich Frage Dich…
Das Blatt ohne Laub
Gute alte Zeiten?
Begegnung
Ich Frage Dich…
Stör mich nicht!
Wortspielerei, ernsthaft!
Traubentränen
Zuerst fühlen
Ich Frage Dich…
Denken – danach!
Die Tür!
Spurlos
Verführung
Ich Frage Dich…
Alter schwänzen
Wirklich?
Achtet mir die Bücher
Morgen?
Ich Frage Dich…
Novembergefühl
4 Gänge
Teppich, keiner...
Haar in der Suppe?
Ich Frage Dich…
Waidmannsdank?
Der Große und der Kleine
Wie geht’s denn?
Ich Frage Dich…
Alle aufsteh’n
Zeitgeist
Alte Säcke
Alptraum mancher
Ich Frage Dich…
Kerzen am Fenster
Von Liebe hat Platon nichts verstanden!
Schicksal der Früchte
Nichts?
Ich Frage Dich…
Je Suis Paris!
Volkstrauertag 2015
Du bist nur ein feiger Mann!
Inhaltsverzeichnis alphabetisch
Textanfänge
Bin ich, wenn ich bin,
werde oder gewesen bin?
...denk mal drüber nach!
Was soll das für ein Gott sei,
der Dich leben lässt
um Dich danach richten zu können?
...denk mal drüber nach!
Vorbei der Tag, es wird jetzt dunkel,
Auch im Kopf scheint keine Sonne mehr.
Es leuchtet auch kein Sterngefunkel,
Der Himmel ist ein Wolkenmeer.
So trüb, wie jetzt der Himmel ist,
Werden nun auch die Gedanken.
War ich am Tage noch ein Optimist,
Erkenne ich für morgen meine Schranken.
Ich weiß nicht, was mein Morgen bringt,
Ich hab’ so viele, viele Fragen.
Ob mir noch wer ein Lichtlied singt?
Wird's doch mal wieder heller in den nächsten Tagen?
Wenn es dann irgendwann einmal ein Steinchen geben sollte,
wünsche ich mir, dass folgendes draufsteht:
An die, die mich mochten oder gar geliebt haben:
Freut Euch über die Zeit, die wir zusammen hatten!
An die, die mich gehasst haben:
Freut Euch, Ihr müsst jetzt keine Energie mehr verschwenden!
An die, denen ich gleichgültig war:
Für Euch ändert sich nichts!
Manchmal möchtest Du die ganze Welt umarmen,
Allein, es reicht die Länge Deiner Arme nicht.
Das ist auch gut, denn Deine Hände können Dich noch warnen,
Das du nicht auch noch das umarmst, woran Du dann zerbrichst!
Der Blick geht weit und findet keine Grenzen,
Es ist die Sehnsucht, die ihn schweifen lässt,
Da hinterm Horizont such ich die Sentenzen
Für Ziele, die ich noch erreichen möcht.
Einhand, am besten, losgelöst von allem,
Den Blick nach vorn, ein Skipper schaut nicht mehr zurück,
Erträum ich mir, an die Gestade noch zu fallen,
Wo man sich umsieht, staunt und weint vor Glück!
Zu bleiben, weil man ist, nicht muss,
Doch die Leinen immer nur auf Slip gelegt,
Offen bleiben, stark auch gegen eigenen Verdruss,
Und immer wieder wagen einen neuen Weg.
So sitz‘ ich hier zuhaus’ in meinem Sessel,
Die Gedanken schweifen übers weite Meer,
Allein, die Träume sind’s und lösen mir die Fessel
In meinem Kopf, ohn’ die ich sehr viel ärmer wär.
Entspringt die Allmacht eines Gottes
nicht nur der Fantasie der Menschen?
...denk mal drüber nach!
Wieso nimmt sich der Staat das Recht heraus,
mich vor mir selbst zu schützen?
Selbstbestimmung?
...denk mal drüber nach!
Eine Welle könnt’ mich jetzt wohl tragen,
Ganz weit weg da übers weite Meer,
Ich bin dann fort an anderen Gestaden
Und dort träum ich davon, dass ich zuhause wär.
Es ist wie’s ist, wo du auch immer bist!
Zuhause, da treibt Dich die Sehnsucht fort.
Doch was Du in der Ferne wirklich dann vermisst,
Ist Dein Zuhaus’, es bleibt Dir immer noch der schönste Ort!
Der Himmel ist blau!
Ach schau, na und?
Stell dir vor, er wär‘ rosa!
Dann wär’ er ja wund!
Schweig mich nicht so laut an,
Deine nicht gesagten Worte tun mir weh.
Schau nicht so starr an mir vorbei,
Deinem mir nicht geltenden Blick kann ich nicht ausweichen.
Du hebst Deine Hände nicht, mich zu umarmen
Und trotzdem fühl ich mich erdrückt von Dir!
Du hältst mich gar nicht fest und
Eben deshalb kann ich noch nicht geh’n.
Ich denke, Du wartest auf die Tränen,
Die ich niemals weinen werde.
Lass Dein Taschentuch bei Dir, ich werd es nicht benetzen
Und möcht’ auch nicht mehr riechen, was mich sonst betört!
Freiheit, die ich meine, das ist zuallererst die seine.
Die von dem, der in mir ist und der mich nicht alleine lässt.
Die von dem, der ich auch noch bin neben so vielen andern,
Die von dem, der mit mir spricht ohne ein Wort zu sagen,
Die von dem, auf den ich hör’ ohne gehört zu haben,
Die von dem, der mich fest packt ohne mich zu fassen,
Die von dem, der sich die Freiheit nimmt,
mich niemals los zu lassen.
Wie kannst Du Dir sicher sein,
dass das Licht am Ende des Tunnels
nicht ein Feuer mittendrin ist?
...denk mal drüber nach!
Glaubst Du wirklich, dass,
wenn es einen allwissenden Gott gäbe,
er den Versuch mit den Menschen gemacht hätte?
...denk mal drüber nach!
Deine Wohnung- cool,
