Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Es ist im Grunde die Fortsetzung des ersten Buches „Moment mal!”. Ich kann und will nicht alles für mich behalten, was mir durch den Kopf geht und ich stelle fest, dass Papier geduldig ist. Wenn der ein oder andere zum Nachdenken angeregt wird oder hier und da mal schmunzeln mag, ist der Sinn dieses Buches auch schon fast erfüllt.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 74
Veröffentlichungsjahr: 2016
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Für die, die meine Freunde sind und waren, aber ganz besonders für Sabine und Anja und Elke.
Schön, dass es Euch gibt!
Es ist im Grunde die Fortsetzung des ersten Buches „Moment mal!”. Ich kann und will nicht alles für mich behalten, was mir durch den Kopf geht und ich stelle fest, dass Papier geduldig ist.
Wenn der ein oder andere zum Nachdenken angeregt wird oder hier und da mal schmunzeln mag, ist der Sinn dieses Buches auch schon fast erfüllt.
Melle, im Dezember 2015
Vorwort
Nichtglaubens-Bekenntnis
Hoffnung
Sehnsucht
Gedanken
Leben
Tod
Träume
Vergangenheit
Zu allen Zeiten
Wege
Reden & Schreiben
Freunde & Feinde
Gewichtige Last
Politik
Satire
Meinung & Freiheit
Gesinnung
Die Last mit der Lust
Gelegenheit & Chancen
Liebe & Vertrauen
Andere Gefühle
Kinder & Eltern
Mit Menschen
Es gibt nichts Gutes, außer…
Scheinbar
Weisheit
Wissen & Nichtwissen
Denken, Gedanken & Gedankenlosigkeit
Dummheit
Charakter
Lernen & Erfahrung
Erkenntnisse
Mensch & menschlich
Spinnerei
Die Welt
Definitionen
Wünsche & Träume
Ruhe & Gelassenheit
Geschmack & Stil
Modernes Marketing
Alter
Fortschritt
Können oder Wollen
Menschenwille
Streben
Wahrheit
Glück
Wort & wörtlich
Freiheit
Freude
Frauen & Männer
Noch Fragen?
Fehler
Fantasie
Erfolg & Misserfolg
Verstehen & Verständnis
Erfahrung
Eitelkeiten
Ankunft
Schlaf
Schwächen & Stärken
Verwandtschaft
Recht & Haben
Gleichberechtigung
Spaß
Ansichten
Rat & Beratung
Anstand
Freue Dich
Beifall
Probleme
Übermut
Tugend & Laster
Gehorchen oder nicht…
Ob Sonne, Regen oder Schnee
Kompetenz
Bilder & Vorbilder
Kommen & Gehen
Macht & Ohnmacht
Philosophisches
Ursache & Wirkung
Vor- & Nachteile
Glaube, aber…
Fragen & Antworten
Fragen auf Antworten
Blasphemie
Gesellschaft
Savoir Vivre
Zeit, mit und ohne Geist
Utopie
Natur ohne Technik
Unsicherheit & Risiko
Tiefdruckgebiete
Verhältnisse & Beziehungen
Indiskret diskret
Metaphern
Liederliches
Menschenkenntnis
Ein bisschen krude…
Kleider machen…
Erotik
Die pure Lust
Gute Nacht
Inhalt alphabetisch
Textanfänge
Der Autor kann sich hier kaum besser biografieren als durch dies Konglomerat an Sentenzen. Im Untertitel scheint er sich selbst zu beschreiben: bissig, lustig, ironisch, zynisch, sarkastisch und nachdenklich. Er hat ein Handbuch der Praxis vorgelegt. Die Vielfalt an Begriffen, unterlegt mit treffenden Weisheiten, lehrt uns etwas von der Unerschöpflichkeit des Daseins und unserer Sprache. Entgegen unseren Wünschen ist letztlich nichts vollkommen und endgültig, alles ist stets in Bewegung und bedarf der immerwährenden Justierung durch jeden einzelnen Menschen, nicht durch die Obrigkeit !
Der Autor weiß um diese Zielsetzung. Das Buch ist daher ein Ratgeber. Die Gliederung ist zielführend und anregend. Dem Leser werden sehr praktische Wegweiser zum Nachdenken gegeben. Was könnte wertvoller sein als solche Zeilen in einer Epoche der Orientierungslosigkeit.
Dieter Finke-Gröne29. Dezember 2015
… ich glaube nicht, dass Grenzen eine göttliche schöpfung sind!
… ich glaube nicht, dass man aus dem Glück, hier geboren zu sein, das Recht ableiten kann, anderen das „hier sein” zu verwehren!
… ich glaube nicht, dass es im anspruch auf die menschenwürde irgendeinen Unterschied zwischen Frau und mann, zwischen den hautfarben, den sexuellen orientierungen, der Religionszugehörigkeit oder den politischen Einstellungen gibt!
… ich glaube nicht, das es irgendeinen Grund gibt, menschen die hilfe zu verweigern, die man geben kann!
… ich glaube nicht, dass die Politik des christlichen abendlandes die Bezeichnung „christlich” auch nur im ansatz zu Recht führt!
… ich glaube nicht, dass heutige Politiker in der Lage sind, Probleme von Grund auf ehrlich und ohne taktische winkelzüge zu bewerten!
… ich glaube nicht, dass man einem seltsamen teil der deutschen Gesellschaft die werte der Aufklärung und des humanismus nahebringen kann!
… ich glaube nicht, dass wir heute das Recht haben, die welt von morgen auszubeuten!
… ich glaube nicht, dass es einen Gott gibt, der einen menschen geschaffen hat, der uns das „wirklich wahre” vermitteln kann!
(abgesehen davon, dass sich eine solche Gottheit ja selbst da absurdum führen würde)
… ich glaube nicht, dass wir dazu auf der welt sind, uns die Erde untertan zu machen!!
Ich hoffe, dass die Ungläubigen zunehmen und die Wissenden sich vermehren!
Die Hoffnung ist wie ein guter Freund. Sie bleibt, obwohl sie kommt und geht.
Ein kleines Glück ist manchmal das Ende einer großen Hoffnung.
Die Hoffnung ist das Sanatorium der Verzweiflung.
Wer noch hofft sieht auch noch Möglichkeiten.
Manchmal wartet jemand immer noch auf Dich, der Dich eigentlich gar nicht mehr erwartet.
Wo gibt es noch diese Stille, in der einem das Flüstern wie ein Schrei vorkommt?
Die Sehnsucht ist der Dauerlutscher der Hoffnung.
Da glaubt man, die Sehnsucht nicht auszuhalten und will doch nicht von ihr lassen.
Man sehnt sich selten nach dem, was einem nahe ist – schade eigentlich.
Wenn die eine Sehnsucht erfüllt ist, steht die nächste schon in der Warteschlange.
Die Sehnsucht ist die Vorfreude, die Erfüllung die Enttäuschung.
Mag sein, dass Sehnsucht für die einen kein Verfallsdatum hat, für die anderen hat sie noch nicht einmal eine Mindesthaltbarkeit.
Sehnsucht ist der permanente Kampf, den innereren Schweinehund bloß nicht zu wecken.
Jedes Leben ist lebenswert, leider kann man das von jedem Gedanken nicht sagen!
So mancher hofft sein Leben lang, sein Gehirn würde mal einen vernüntigen Gedanken gebären und merkt nicht, dass es die ewigen gedanklichen Schwangerschaftstests sind, die genau dieses verhindern!
Vielen Gedanken wäre es wohl bekommen, wenn sie vor ihrer Geburt einer gründlichen Pränataldiagnostik unterzogen worden wären.
Auch der Kluge hat mal dumme Gedanken, aber er wird sich hüten, sie zu äußern.
Die Hoffnung ist nicht immer konkret, die Hoffnungslosigkeit hingegen sehr wohl.
Das Leben soll kein Zuckerschlecken sein. Na gut, ich esse auch wirklich gerne Schokolade.
Der Weg des Lebens führt nicht über Schienen sondern meistens über Straßen, die Du selbst noch bauen musst.
Wenn Du Dein Leben wirklich leben willst, kommst Du nicht umhin, ein Abenteurer zu werden.
Leider sind bei so vielen Wegen durch das Leben die Umleitungen nicht ausgeschildert!
Wer sein eigenes Leben als Problem betrachtet läuft Gefahr, es früher zu beenden.
Ein erfülltes Leben misst sich nicht an der Zahl der erfüllten Wünsche.
Wer sich am Ende sagen muss, er habe nur mit Vernunft gelebt, wird wohl im Tod erst glücklich.
Wenn die Jugend erst mit sechzig begänne würde ich mich bestimmt nicht beschweren.
Man liest immer wieder so viele Sprüche, dass das Leben zu kurz sei um, um, um… Warum wird dann trotz allem und überall auf der Welt mehr Geld und Energie dafür eingesetzt, Leben zu verkürzen und zu vernichten, als es zu verlängern und zu erhalten?
Gut, dass das Leben meistens länger dauert als die Liebe des Lebens.
Es ist eigentlich sinnlos, Angst vorm Tod zu haben, Du kannst ihm nicht entgehen.
Natürlich werden wir eines Tages alle sterben. Das heißt aber nicht, dass wir uns all die anderen Tage darauf vorbereiten müssen!
Auf Friedhöfen bewegen wir uns in aller Regel gesittet und zurückhaltend. Warum gehen wir im ganz normalen Leben nicht auch so miteinander um?
Wenn der Tod eine Krankheit wäre, bestände auch die Hoffnung, sie irgendwann heilen zu können.
Mit dem Tode ist endlich Schluss mit der ganzen Weisheit.
Deine Träume zeigen Dir die Möglichkeiten, Deine Erfahrungen die Grenzen.
Wenn man es sich leisten kann, können Tagträume Tage zu Traumtagen machen.
Man macht seine Träume kaputt, wenn man sie realisieren will.
Wer seine Träume in den Sand baut, sollte genügend Abstand zum Ufer halten.
Träume erzählen Dir manchmal von Dingen, von denen Du gar nichts wissen wolltest.
Einen Strich unter die Vergangenheit zu machen, bedeutet nicht, sie zu vergessen. Es bedeutet vielmehr, sich für die Zukunft nicht von ihr beherrschen zu lassen!
Die Schatten der Vergangenheit bekämpft man am besten mit dem Licht der Zukunft.
Auch eine zu wiederholende Vergangenheit liegt in der Zukunft und wird niemals ein Plagiat sein können. Allerdings ist die Vergangenheit sehr wohl die Landkarte, die, wenn sie richtig gelesen wird, jedem aufzeigen kann, wo die Wege sind, die man niemals wieder begehen darf!
Leben bedeutet, durch den Verlust der Vergangenheit die Zukunft zu gewinnen.
Das Sprechen ist die in der Zukunft liegende hörbare Vergangenheit des gegenwärtigen Denkens!
Zeit kann man nicht verschwenden! Man kann aber in ihr nutzlos sein!
