Da kommt noch was - Bernd Thye - E-Book

Da kommt noch was E-Book

Bernd Thye

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Beschreibung

Es ist im Grunde die Fortsetzung des ersten Buches „Moment mal!”. Ich kann und will nicht alles für mich behalten, was mir durch den Kopf geht und ich stelle fest, dass Papier geduldig ist. Wenn der ein oder andere zum Nachdenken angeregt wird oder hier und da mal schmunzeln mag, ist der Sinn dieses Buches auch schon fast erfüllt.

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Seitenzahl: 74

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Für die, die meine Freunde sind und waren, aber ganz besonders für Sabine und Anja und Elke.

Schön, dass es Euch gibt!

Es ist im Grunde die Fortsetzung des ersten Buches „Moment mal!”. Ich kann und will nicht alles für mich behalten, was mir durch den Kopf geht und ich stelle fest, dass Papier geduldig ist.

Wenn der ein oder andere zum Nachdenken angeregt wird oder hier und da mal schmunzeln mag, ist der Sinn dieses Buches auch schon fast erfüllt.

Melle, im Dezember 2015

| INHALTSVERZEICHNIS |

Vorwort

Nichtglaubens-Bekenntnis

Hoffnung

Sehnsucht

Gedanken

Leben

Tod

Träume

Vergangenheit

Zu allen Zeiten

Wege

Reden & Schreiben

Freunde & Feinde

Gewichtige Last

Politik

Satire

Meinung & Freiheit

Gesinnung

Die Last mit der Lust

Gelegenheit & Chancen

Liebe & Vertrauen

Andere Gefühle

Kinder & Eltern

Mit Menschen

Es gibt nichts Gutes, außer…

Scheinbar

Weisheit

Wissen & Nichtwissen

Denken, Gedanken & Gedankenlosigkeit

Dummheit

Charakter

Lernen & Erfahrung

Erkenntnisse

Mensch & menschlich

Spinnerei

Die Welt

Definitionen

Wünsche & Träume

Ruhe & Gelassenheit

Geschmack & Stil

Modernes Marketing

Alter

Fortschritt

Können oder Wollen

Menschenwille

Streben

Wahrheit

Glück

Wort & wörtlich

Freiheit

Freude

Frauen & Männer

Noch Fragen?

Fehler

Fantasie

Erfolg & Misserfolg

Verstehen & Verständnis

Erfahrung

Eitelkeiten

Ankunft

Schlaf

Schwächen & Stärken

Verwandtschaft

Recht & Haben

Gleichberechtigung

Spaß

Ansichten

Rat & Beratung

Anstand

Freue Dich

Beifall

Probleme

Übermut

Tugend & Laster

Gehorchen oder nicht…

Ob Sonne, Regen oder Schnee

Kompetenz

Bilder & Vorbilder

Kommen & Gehen

Macht & Ohnmacht

Philosophisches

Ursache & Wirkung

Vor- & Nachteile

Glaube, aber…

Fragen & Antworten

Fragen auf Antworten

Blasphemie

Gesellschaft

Savoir Vivre

Zeit, mit und ohne Geist

Utopie

Natur ohne Technik

Unsicherheit & Risiko

Tiefdruckgebiete

Verhältnisse & Beziehungen

Indiskret diskret

Metaphern

Liederliches

Menschenkenntnis

Ein bisschen krude…

Kleider machen…

Erotik

Die pure Lust

Gute Nacht

Inhalt alphabetisch

Textanfänge

| VORWORT |

Der Autor kann sich hier kaum besser biografieren als durch dies Konglomerat an Sentenzen. Im Untertitel scheint er sich selbst zu beschreiben: bissig, lustig, ironisch, zynisch, sarkastisch und nachdenklich. Er hat ein Handbuch der Praxis vorgelegt. Die Vielfalt an Begriffen, unterlegt mit treffenden Weisheiten, lehrt uns etwas von der Unerschöpflichkeit des Daseins und unserer Sprache. Entgegen unseren Wünschen ist letztlich nichts vollkommen und endgültig, alles ist stets in Bewegung und bedarf der immerwährenden Justierung durch jeden einzelnen Menschen, nicht durch die Obrigkeit !

Der Autor weiß um diese Zielsetzung. Das Buch ist daher ein Ratgeber. Die Gliederung ist zielführend und anregend. Dem Leser werden sehr praktische Wegweiser zum Nachdenken gegeben. Was könnte wertvoller sein als solche Zeilen in einer Epoche der Orientierungslosigkeit.

Dieter Finke-Gröne29. Dezember 2015

| MEIN NICHTGLAUBENS-BEKENNTNIS |

… ich glaube nicht, dass Grenzen eine göttliche schöpfung sind!

… ich glaube nicht, dass man aus dem Glück, hier geboren zu sein, das Recht ableiten kann, anderen das „hier sein” zu verwehren!

… ich glaube nicht, dass es im anspruch auf die menschenwürde irgendeinen Unterschied zwischen Frau und mann, zwischen den hautfarben, den sexuellen orientierungen, der Religionszugehörigkeit oder den politischen Einstellungen gibt!

… ich glaube nicht, das es irgendeinen Grund gibt, menschen die hilfe zu verweigern, die man geben kann!

… ich glaube nicht, dass die Politik des christlichen abendlandes die Bezeichnung „christlich” auch nur im ansatz zu Recht führt!

… ich glaube nicht, dass heutige Politiker in der Lage sind, Probleme von Grund auf ehrlich und ohne taktische winkelzüge zu bewerten!

… ich glaube nicht, dass man einem seltsamen teil der deutschen Gesellschaft die werte der Aufklärung und des humanismus nahebringen kann!

… ich glaube nicht, dass wir heute das Recht haben, die welt von morgen auszubeuten!

… ich glaube nicht, dass es einen Gott gibt, der einen menschen geschaffen hat, der uns das „wirklich wahre” vermitteln kann!

(abgesehen davon, dass sich eine solche Gottheit ja selbst da absurdum führen würde)

… ich glaube nicht, dass wir dazu auf der welt sind, uns die Erde untertan zu machen!!

| HOFFNUNG |

Ich hoffe, dass die Ungläubigen zunehmen und die Wissenden sich vermehren!

Die Hoffnung ist wie ein guter Freund. Sie bleibt, obwohl sie kommt und geht.

Ein kleines Glück ist manchmal das Ende einer großen Hoffnung.

Die Hoffnung ist das Sanatorium der Verzweiflung.

Wer noch hofft sieht auch noch Möglichkeiten.

Manchmal wartet jemand immer noch auf Dich, der Dich eigentlich gar nicht mehr erwartet.

| SEHNSUCHT |

Wo gibt es noch diese Stille, in der einem das Flüstern wie ein Schrei vorkommt?

Die Sehnsucht ist der Dauerlutscher der Hoffnung.

Da glaubt man, die Sehnsucht nicht auszuhalten und will doch nicht von ihr lassen.

Man sehnt sich selten nach dem, was einem nahe ist – schade eigentlich.

Wenn die eine Sehnsucht erfüllt ist, steht die nächste schon in der Warteschlange.

Die Sehnsucht ist die Vorfreude, die Erfüllung die Enttäuschung.

Mag sein, dass Sehnsucht für die einen kein Verfallsdatum hat, für die anderen hat sie noch nicht einmal eine Mindesthaltbarkeit.

Sehnsucht ist der permanente Kampf, den innereren Schweinehund bloß nicht zu wecken.

| GEDANKEN |

Jedes Leben ist lebenswert, leider kann man das von jedem Gedanken nicht sagen!

So mancher hofft sein Leben lang, sein Gehirn würde mal einen vernüntigen Gedanken gebären und merkt nicht, dass es die ewigen gedanklichen Schwangerschaftstests sind, die genau dieses verhindern!

Vielen Gedanken wäre es wohl bekommen, wenn sie vor ihrer Geburt einer gründlichen Pränataldiagnostik unterzogen worden wären.

Auch der Kluge hat mal dumme Gedanken, aber er wird sich hüten, sie zu äußern.

Die Hoffnung ist nicht immer konkret, die Hoffnungslosigkeit hingegen sehr wohl.

| LEBEN |

Das Leben soll kein Zuckerschlecken sein. Na gut, ich esse auch wirklich gerne Schokolade.

Der Weg des Lebens führt nicht über Schienen sondern meistens über Straßen, die Du selbst noch bauen musst.

Wenn Du Dein Leben wirklich leben willst, kommst Du nicht umhin, ein Abenteurer zu werden.

Leider sind bei so vielen Wegen durch das Leben die Umleitungen nicht ausgeschildert!

Wer sein eigenes Leben als Problem betrachtet läuft Gefahr, es früher zu beenden.

Ein erfülltes Leben misst sich nicht an der Zahl der erfüllten Wünsche.

Wer sich am Ende sagen muss, er habe nur mit Vernunft gelebt, wird wohl im Tod erst glücklich.

Wenn die Jugend erst mit sechzig begänne würde ich mich bestimmt nicht beschweren.

Man liest immer wieder so viele Sprüche, dass das Leben zu kurz sei um, um, um… Warum wird dann trotz allem und überall auf der Welt mehr Geld und Energie dafür eingesetzt, Leben zu verkürzen und zu vernichten, als es zu verlängern und zu erhalten?

Gut, dass das Leben meistens länger dauert als die Liebe des Lebens.

| TOD |

Es ist eigentlich sinnlos, Angst vorm Tod zu haben, Du kannst ihm nicht entgehen.

Natürlich werden wir eines Tages alle sterben. Das heißt aber nicht, dass wir uns all die anderen Tage darauf vorbereiten müssen!

Auf Friedhöfen bewegen wir uns in aller Regel gesittet und zurückhaltend. Warum gehen wir im ganz normalen Leben nicht auch so miteinander um?

Wenn der Tod eine Krankheit wäre, bestände auch die Hoffnung, sie irgendwann heilen zu können.

Mit dem Tode ist endlich Schluss mit der ganzen Weisheit.

| TRÄUME |

Deine Träume zeigen Dir die Möglichkeiten, Deine Erfahrungen die Grenzen.

Wenn man es sich leisten kann, können Tagträume Tage zu Traumtagen machen.

Man macht seine Träume kaputt, wenn man sie realisieren will.

Wer seine Träume in den Sand baut, sollte genügend Abstand zum Ufer halten.

Träume erzählen Dir manchmal von Dingen, von denen Du gar nichts wissen wolltest.

| VERGANGENHEIT |

Einen Strich unter die Vergangenheit zu machen, bedeutet nicht, sie zu vergessen. Es bedeutet vielmehr, sich für die Zukunft nicht von ihr beherrschen zu lassen!

Die Schatten der Vergangenheit bekämpft man am besten mit dem Licht der Zukunft.

Auch eine zu wiederholende Vergangenheit liegt in der Zukunft und wird niemals ein Plagiat sein können. Allerdings ist die Vergangenheit sehr wohl die Landkarte, die, wenn sie richtig gelesen wird, jedem aufzeigen kann, wo die Wege sind, die man niemals wieder begehen darf!

Leben bedeutet, durch den Verlust der Vergangenheit die Zukunft zu gewinnen.

| ZU ALLEN ZEITEN |

Das Sprechen ist die in der Zukunft liegende hörbare Vergangenheit des gegenwärtigen Denkens!

Zeit kann man nicht verschwenden! Man kann aber in ihr nutzlos sein!