Leben und Tod - Susanne Irmer - E-Book

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Susanne Irmer

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Beschreibung

Zwei Kurzgeschichten. Eine vom Leben und eine vom Tod. In beiden Geschichten findet eine Reise statt. Der eine reist durch das Universum und findet das. was er sein Leben lang gesucht hat. Der andere reist nach Hause und findet das, was er verloren geglaubt hat. In jeder Geschichte verwende ich den Begriff der vollkommenen Stille. Einmal ist es die vollkommene Stille, die aus der Leere resultiert und entsetzlich ist. Einmal ist es die vollkommene Stille, die aus der Fülle resultiert und Geborgenheit verspricht.

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Veröffentlichungsjahr: 2024

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Susanne Irmer

Leben und Tod

Inhaltsverzeichnis

Impressum

Der Reisende im Meer der Möglichkeiten I

Schwarz. Tiefes Schwarz. Unvorstellbar schwarz. Keine Farbe. Ein Zustand. Ein Zustand von Schwarz. Sagittarius A*. Das supermassereiche schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße, seiner Heimatgalaxie. Der unaufhörliche Datenstrom seines Schiffsschwarms war rasant angestiegen,dann verzerrte er sich und schließlich war er verstummt. Nie zuvor hatte er die Einsamkeit und Leere so deutlich empfunden wie jetzt. Der Ereignishorizont hatte ihn vom Universum abgeschnitten, denn nur durch den Datenstrom des Schwarms konnte er es überhaupt wahrnehmen. Der Schwarm hatte die Schwelle überschritten. Keine Information drang zu ihm. Vielleicht hieß das, daß er sich in seiner Blase noch vor der Schwelle befand. Vielleicht hing er auch einfach am Ereignishorizont fest für alle Ewigkeit bis seine Versorgung aufgebraucht war und er starb, denn der Schwarm hatte auch die Versorgung eingestellt und der Quantentunnel hatte sich geschlossen. Darauf versuchte er sich einzustellen, es war schwierig. Seine Wahrnehmung von Zeit hatte sich verändert. Das war unabdingbar. Sein Bewußtsein hatte sich angepaßt. Die Alternative wäre Wahnsinn gewesen und/oder Tod. Sein Speicher sagte ihm, daß er seit 350000 Jahren über die Oberfläche der Realität glitt zu der er einst gehört hatte. Aber was hieß das schon? Seit er in seiner Blase war, waren für ihn Raum und Zeit nur noch abstrakte Größen, denen er nicht mehr unterworfen war. Selbst das Mahlwerk der Schwerkraft, die dem schwarzen Loch eigen war, schien seiner Blase nichts anhaben zu können. Allein der Verlust des Schiffsschwarms hatte Auswirkungen auf ihn. Er versorgte ihn allumfassend und er gab ihm Richtung. Mit seiner Hilfe hatte er die Galaxie erforschen können. Ohne ihn war sein Schicksal besiegelt und er endete als Fliege im Bernstein. Die letzte Richtung, die der Schwarm ihm vorgegeben hatte, führte ins schwarze Loch. Die Blase würde den Ereignishorizont überschreiten, unbemerkt von ihm selbst, und ihren Abstieg beginnen in oder zu etwas, das unerforscht, unvorstellbar und vielleicht sogar ungeheuerlich war. Er spürte ein gewisses Bedauern darüber keinerlei Daten sammeln zu können. Selbst ihm, der so viel von der Galaxie gesehen hatte, entzog sich Sagittarius A* und würde damit wohl immer ein Rätsel bleiben. Hier endete die menschliche Erkenntnis. Er beendete damit den letzten Eintrag in seinen Datenspeicher. Wer immer diese Blase einst finden mochte und die Daten auszulesen in der Lage war, würde nichts über die letzte Zeit erfahren, die dieser Fliege im Bernstein noch blieb. Dies letzte gehörte nur ihm allein, auch wenn ihm nicht ganz klar war womit er die Zeit bis zum Ausfall seiner biologischen Komponente zu verbringen gedachte. Schließlich entschied er sich zu seiner Heimat zurückzukehren, der Erde, auch wenn diese Heimat längst in Raum und Zeit verschwunden war und ein Angesicht angenommen hatte das er sich nicht einmal vorzustellen vermochte. Für ihn war die Erde sein Garten an einem milden Frühlingstag, in dem er stand, das Gesicht der Sonne zugewandt, während er dem ergreifenden Gesang einer Amsel lauschte, die auf dem Giebel seines Hauses saß.

Weiß. Leuchtendes Weiß. Unvorstellbar weiß. Keine Farbe. Ein Zustand. Ein Zustand von Weiß. Sagittarius A*. Das supermassereiche schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße, seiner Heimatgalaxie. Alles, was dem schwarzen Loch zu nahe kam, stürzte unweigerlich hinein und kehrte nicht zurück. Selbst das Licht konnte dem nicht entkommen. Deshalb war ein schwarzes Loch von außen betrachtet schwarz. Wie mochte es aber sein wenn man dort stehen könnte, wo das Licht hinfiel? War ein schwarzes Loch von innen betrachtet weiß, also ein weißes Loch? Das hatte er sich oft gefragt, wenn er über dieses rätselhafte Gebilde nachgedacht hatte. Wenn es so wäre, dann wäre es sicherlich so weiß wie das Weiß, das er gerade wahrnahm. Es war jedoch nicht dieses allumfassende, dimensionslose Weiß, was ihn aus der virtuellen Realität seines Gartens gerissen hatte, welche seine biologische Komponente jeder Zeit aus seinem Speicher generieren konnte. Das Lied der Amsel hatte sich vermischt mit Duft nach feuchter Erde und Gras und er hatte einen tiefen, erleichternden Atemzug getan. Dann hatte er Worte gehört, die nicht aus ihm selbst stammten. Sie waren über den Schwarmport gekommen, was völlig unmöglich war. Das hatte ihn aus dem Garten hierher in dieses weiße Nichts katapultiert. Seit 350000 Jahren hatte er seine internen optischen Komponenten nicht genutzt, denn in der Blase existierte kein Licht. Nun zeigten sie ihm konturloses Weiß. Zwei Worte hatte er gehört in seiner Muttersprache, von einer Stimme gesprochen, die ihm vertraut schien und doch fremd war. Sie schienen daher an ihn gerichtet gewesen zu sein, auch wenn er nicht wußte was sie ihm sagen sollten.

-Synthetisiere Bezugsrahmen-

Während er noch darüber nachdachte und sogar in Betracht zog aufgrund mangelnder Versorgung seiner biologischen Komponente zu halluzinieren, geschah etwas mit dem konturlosen Weiß. Plötzlich gewann es an Tiefe und wurde zu einem dreidimensionalen Raum, in dem er nun stand. Erstaunt sah er an sich hinab, weil er seit 350000 Jahren wieder einmal auf seinen Füßen stand, was er kaum glauben konnte. In der Blase gab es keine Schwerkraft, weshalb er sie wohl auf mysteriöse Weise verlassen haben mußte. Die auf ihn einwirkende Schwerkraft war für ihn optimal . 1g, meldete seine interne Sensorik. Bedachte man, daß er sich im Inneren eines schwarzen Lochs befinden mußte, war das völlig unmöglich. Halluzinierte er doch? Nach all der Zeit des einsamen Datensammelns, fiel ihm kurioserweise nur das banalste ein, was man in diesem Augenblick zu sagen vermochte.

-Hallo?-

Ganz automatisch nutzte er den Schwarmport dazu dieses banalste Wort der Welt mitzuteilen. Wer oder was auch immer dieses Wort erhalten mochte. Zunächst erfolgte keine Reaktion. Dann wurde ihm durch den Port das Wort zurückgespiegelt.

-Hallo.-

Die Situation erschien ihm bizarr und entbehrte nicht der Komik. Unter anderem war er auf die Reise geschickt worden um die Frage zu klären, ob es in der Galaxie andere Zivilisationen gab oder zumindest Leben. Letzteres hatte er gefunden. Von Zivilisationen gab es keine Spur. Und jetzt, am unwahrscheinlichsten Ort, den man sich nur vorstellen konnte, sollte er auf eine fremde Intelligenz gestoßen sein? Und dann hatte er nicht mehr zu sagen als hallo? Plötzlich mußte er lachen und konnte sich eine Weile gar nicht mehr einkriegen. Endlich faßte er sich.

-Entschuldigung-

Das war das zweite Wort, das er ins Ungewisse schickte. Na, toll! Langsam bezweifelte er, daß er für einen Erstkontakt der richtige Mann war.

-Synthetisiere Kontakt-

Das war die Antwort auf seine Entschuldigung. Da er wiederum keine Ahnung hatte was die Stimme damit meinte, wartete er gespannt. In einiger Entfernung manifestierte sich eine menschliche Gestalt. Die Erscheinung war mittelgroß und mittelalt. Sie trug eine Biosphärenhaut wie er selbst sie trug. Das Gesicht im Kopfschutz wirkte sehr vertraut, obwohl es ihm fremd war, genau wie es auch mit der Stimme gewesen war. Der Anblick erinnerte ihn daran, daß er den Kopfschutz noch trug und er fragte sich, ob er ihn wohl entfernen konnte, ohne sich dadurch in Gefahr zu bringen. Möglicherweise gab es hier zwar Schwerkraft aber keine Luft zum Atmen, auch wenn seine Sensorik Luft anzeigte.

-Du bist der Kontakt?-

Wieder so eine banale und überflüssige Frage.

-Ja.-

Die Erscheinung bewegte sich nicht.

-Oberflächenerfassung gestattet?-

Er zuckte die Achseln und stimmte zu, wiederum wußte er nicht was passieren würde. Trotzdem fühlte er keine Angst. Was immer es war schien ihm nicht feindlich gesonnen. Wenn dieser Oberflächenerfassung erfolgte, so merkte er davon nichts. Wozu diese Erfassung diente, schien lediglich Einfluß auf das Erscheinungsbild des synthetisierten Kontakts zu haben, denn plötzlich trug er keine Biosphärenhaut mehr, sondern legere Hosen und ein weißes Hemd, alles ganz im Modestil von vor 350000 Jahren auf der Erde.

-Atmosphäre wurde synthetisiert-

Die Information veranlaßte ihn seinen Kopfschutz abzustreifen. Die Luft roch nach nichts. Er räusperte sich, was vollkommen überflüssig war, denn er gedachte nicht mehr den Schwarmport zu nutzen sondern seine Stimme.

"Mein Name ist Arin. Ich bin ein Mensch. Mein Heimatplanet heißt Erde. Wer bist du? Oder was bist du? Wie soll ich dich nennen?"

Der Kontakt lächelte freundlich und trat näher.

"Ich freue mich dich kennenzulernen, Arin", sagte der Kontakt und streckte ihm wie selbstverständlich die Hand entgegen. Zögernd schlug Arin ein. Die innere Sensorik sagte ihm, daß an der Hand des Kontaktes nichts auszusetzen war, sie schien vollkommen menschlich.

"Du kannst mich Loris nennen."

"Ich nehme nicht an, daß das dein richtiger Name ist und sicherlich bist du auch kein Mensch."

Loris lächelte einnehmend.

"Das stimmt. Meine Gestalt, wenn man das so sagen will, ist für dich nicht wahrnehmbar und mein Name, wenn man das so sagen will, ist chemisch und keine seiner Komponenten kann ohne weiteres von dir erfaßt oder synthetisiert werden. Wenn du willst kann ich dir die chemische Struktur meines Namens in deinen Speicher übermitteln."

"Gern."

Er hatte das kaum ausgesprochen, als er den Eingang der Daten registrierte. Neugierig betrachtete er die Daten, ohne sich zu lange damit aufzuhalten. Loris chemischer Name stellte sich ihm als ziemlich komplexes Molekül dar. Automatisch mußte er an Insekten denken.

"Kannst du mir deine Gestalt auch irgendwie beschreiben?"

Loris schien nachzudenken. "Tiefenerfassung gestattet?", fragte er dann.

"Wozu dient der?", fragte Arin diesmal zurück.

"Er dient dazu deine Kognitionsebene festzustellen, so daß ich mich besser darauf einstellen kann. Zudem verbessert er mein soziokulturelles Verständnis für deine Art und erlaubt eine tiefer gehende chemisch-physikalische Erfassung deiner Person."

"Und wozu diente die Oberflächenerfassung?", fragte Arin weiter.

"Erfassung von Erstkontakt Grundlagen, wie zum Beispiel Kommunikationsformen, Biosphärenart, Wohlbefindensparameter", erklärte Loris geduldig.

"Wohlbefindensparameter?", echote Arin. Loris hob die Hand, in einer beschwichtigenden Geste.

"Tiefenerfassung gestattet?", wiederholte er dann.

"Also gut", entgegnete Arin und bezähmte seine Neugier. Millionen Fragen brannten ihm auf den Lippen und wie es schien war Loris nicht abgeneigt sie zu beantworten.

Die Tiefenerfassung dauerte kaum länger als die Oberflächenerfassung und war ebenso unmerklich. Bevor Arin dann seine Fragestunde fortführen konnte, ergriff Loris die Gelegenheit Fragen zu stellen.

"Du bist biosynthetisch. Ist das die normale Erscheinungsform deiner Art? Neben einem biologischen Speicher besitzt du die Fähigkeit einer DNA Speicherung in deiner synthetischen DNA, die von der biologischen Komponente abweicht. Erlaubst du, daß ich den DNA Speicher auslese? Darf ich auch die biologische Komponente auslesen?"

"Nein. Ich will erst mehr von dir erfahren, bevor du weiterhin etwas auslesen darfst. Meine biologische Komponente schon einmal gar nicht, vorerst. Meine Art ist nicht biosynthetisch, sondern rein biologisch. Sie besteht aus zwei Erscheinungsformen, Mann und Frau." Arin hielt inne und fragte sich bereits, ob diese Bezeichnungen für Loris verständlich sein mochten. Zwar hatte er bei den entdeckten Lebensformen auch immer wieder zweigeschlechtliche Ausprägungen gefunden, doch dieses Konzept stellte in der Gesamtbetrachtung keineswegs ein vorherrschendes Prinzip dar. "Kannst du mir folgen?", fragte er daher und fragte sich selbst im nächsten Moment schon wieder, ob Loris einen solchen Ausdruck, der ja nur ein Synonym war für den Ausdruck kannst du mich verstehen war, begreifen konnte. Wie tief war Loris Verständnis für seine Sprache überhaupt? Sprache bestand aus vielen Ebenen. Selbst ein solch scheinbar einfacher Ausdruck wie "kannst du mich verstehen", beinhaltete bereits eine Ebene bei der es ums Hören ging und eine bei der es ums Denken ging. Mit plötzlicher Wucht traf ihn die Fremdheit, die zwischen Loris und ihm lag. Das erregte Hochgefühl, das ihn seit der Entdeckung von Loris erfüllt hatte, dämpfte sich ein wenig. Und was war mit solchen Dingen wie Humor oder Ironie?

Er dachte an die Gespräche zum Thema Erstkontakt, die er vor einer Ewigkeit hatte führen müssen. Grundsätzlich wurde ihm angeraten ihn mit dem Austausch physikalischer, mathematischer oder chemischer Grundlagen oder Grundprinzipien anzufangen. Im Grunde mußte er aber alles danach ausrichten was er eben vorfand. Improvisation, der Grund warum er in der Blase reiste und keine KI. Keiner der damaligen Leute hatte sich aber wohl vorstellen können, daß ein Erstkontakt mit einem Mann mittleren Alters, in Freizeitkleidung und mit scheinbar perfekten Sprachkenntnissen stattfinden würde. Wieder empfand er das als äußerst bizarr, gerade weil Loris Erscheinungsbild so alltäglich daherkam.

"Du fragst dich wohl gerade wie umfassend mein Sprachverständnis ist, vor allem in Bezug auf Subtext", unterbrach Loris Arins Gedanken, als habe er diese gelesen. "Mein Verständnis deiner Sprache entspricht mindestens deinem eigenen Sprachverständnis, da du die Referenz bildest."

"Mindestens?" Auf Loris Gesicht erschien ein Lächeln, das Arin nur als verschmitzt bezeichnen konnte.

"Wenn es deiner Spezies um Erstkontakt ging, was ich vermute, warum hat sie dann die weniger geeignete Erscheinungsform dazu auserkoren, nämlich die mit dem durchschnittlich geringeren Sprachverständnis?" Über Arins verwirrt pikierten Gesichtsausdruck schien sich Loris zu amüsieren, gutmütig. Plötzlich mußte auch Arin grinsen. Da war er nun 350000 Jahre gereist nur um von einem Außerirdischen verarscht zu werden! Zumindest klärte das die Frage des Humors.

"Setzen wir uns doch auf die Wohlbefindensparameter, genannt Sessel", schlug Loris mit einladender Geste vor. Zwei Sessel standen in wohl dosiertem Abstand etwas schräg zueinander beisammen. Sie wirkten sehr bequem und waren so unvermittelt erschienen wie Loris selbst. Sie ließen sich darin nieder und Arin seufzte.

"Du wirst mir langsam etwas unheimlich", bemerkte er dann. "Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden", zitierte er dann das Clarkesche Gesetz, das ihm gerade in den Sinn kam. Loris runzelte die Stirn.

"Ist das eine Grundprämisse deiner Art und von dir?"

"Nein, nur ein beliebtes Zitat eines Autors."

"Dann ist dir klar, daß dies zwar pointiert ist aber grundsätzlich falsch?"

"Ach?"

"Bei Kenntnis der universellen Gesetze, kann Technologie immer von Magie unterschieden werden. Letztere wäre an universelle Gesetze nicht gebunden."

"Clarke hat den Satz wohl vom Standpunkt der Unwissenden her formuliert, nehme ich an. Zumal derjenige, der die universellen Gesetze ergründet hat wohl kaum an die Existenz von Magie glauben wird. Ist deine Show hier also Magie oder Technologie?"

"Angesichts deiner Kognitionsebene Magie, angesichts meiner Kognitionsebene Technologie. Habe ich das Clarkesche Gesetzt richtig angewendet?"

"Ich fürchte ja. Heißt das du hast alle Geheimnisse des Universums entschlüsselt?"

"Ja."

Arin schwieg. Mit einer solchen Antwort hatte er irgendwie nicht gerechnet. Was würdest du Gott fragen, wenn du ihn triffst? Warum ihm ausgerechnet diese Frage aus einer Religionsstunde, der er einstmals beigewohnt hatte, in den Sinn kam, konnte er nicht genau sagen.

---ENDE DER LESEPROBE---