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Für eine professionelle Pflege und Betreuung alter Menschen sind gründliche Kenntnisse der Gerontologie und Pflegewissenschaft notwendig. Das erfahrene Herausgeber- und Autorenteam klärt Grundkonzepte der Gerontologischen Pflege, wie Gutes Leben, Lebensqualität, Personenzentrierte Pflege, Beziehung, Menschenwürde und Selbstbestimmung. Das Lehrbuch greift Impulse aus den Leitwissenschaften Gerontologie und Pflegewissenschaft auf und ermöglicht der Gerontologischen Pflege sich zu konturieren und zu positionieren. Herausgeber und Autoren · entwerfen Gerontologische Pflege als eine fachlich angemessene, ethisch verantwortbare und gesellschaftlich unterstützte gute Pflege alter Menschen · orientieren sich an einer den personzentrierten Pflege, die sich den Bedürfnissen der Betroffenen verpflichtetet fühlt · stellen Professionalisierung, Qualitätsentwicklung und Innovation als zentrale Themenfelder in Forschung und Praxis der Gerontologischen Pflege dar. · stellen die Person des pflegebedürftigen Menschen, der professionellen Pflegeperson und der pflegenden Angehörigen in den Mittelpunkt und analysieren die Umgebungsbedingungen · beziehen die Sichtweisen von betroffenen alten Menschen mit ein · bieten einen didaktisch gut strukturierten Text mit Einführungen, Lernzielen, Fallbeispielen, Aufgaben, Kontroversen, Schlussfolgerungen und weiterführenden Literaturhinweisen. 'Brandenburg/Güther' - Das Lehrbuch Gerontologische Pflege als Brückenschlag zwischen Pflegepraxis, Gerontologie und Pflegewissenschaft.
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Seitenzahl: 816
Veröffentlichungsjahr: 2016
Gerontologische Pflege
Gerontologische Pflege
Hermann Brandenburg, Helen Güther (Hrsg.)
Beirat des Programmbereichs Pflege:
Angelika Abt-Zegelin, Dortmund; Jürgen Osterbrink, Salzburg; Doris Schaeffer, Bielefeld; Christine Sowinski, Köln; Franz Wagner, Berlin
Hermann Brandenburg (Hrsg.)
Helen Güther (Hrsg.)
Gerontologische Pflege
Unter Mitarbeit von
Anton AmannHeike BaranzkeBianca BergerIngo BodeMichael CoorsHeiner FriesacherGruppe DementiMartina HasselerMatthias HobenManfred Hülsken-GieslerHelen KohlenFranz KollandGabriele KreutznerAlfons MaurerJames McKillopAnnette RiedelManfred SchnabelFrank Schulz-NieswandtRichard TaylorUwe TegtmeierHildegard TheobaldNatalie WaldforstFrank WeidnerPeter WißmannHolger ZaborowskiHermann Brandenburg (Hrsg.), Univ.-Prof., Dr. phil.
Professor für Gerontologische Pflege an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV)
Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät
E-Mail: [email protected]
Helen Güther (Hrsg.), Krankenschwester, Dipl.-Heilpäd. (Univ.), MPH
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gerontologische Pflege an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV)
E-Mail: [email protected]
Wichtiger Hinweis: Der Verlag hat gemeinsam mit den Autoren bzw. den Herausgebern große Mühe darauf verwandt, dass alle in diesem Buch enthaltenen Informationen (Programme, Verfahren, Mengen, Dosierungen, Applikationen etc.) entsprechend dem Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes abgedruckt oder in digitaler Form wiedergegeben wurden. Trotz sorgfältiger Manuskriptherstellung und Korrektur des Satzes und der digitalen Produkte können Fehler nicht ganz ausgeschlossen werden. Autoren bzw. Herausgeber und Verlag übernehmen infolgedessen keine Verantwortung und keine daraus folgende oder sonstige Haftung, die auf irgendeine Art aus der Benutzung der in dem Werk enthaltenen Informationen oder Teilen davon entsteht. Geschützte Warennamen (Warenzeichen) werden nicht besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann also nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
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Anregungen und Zuschriften bitte an:
Hogrefe AG
Lektorat: Pflege
z.Hd.: Jürgen Georg
Länggass-Strasse 76
CH-3000 Bern 9
Tel: 0041 (0)31 300 45 00
Fax: 0041 (0)31 300 45 93
E-Mail: [email protected]
Internet: www.hogrefe.ch
Lektorat: Jürgen Georg, Barbara Müller, Florian Bamatter
Bearbeitung: Michael Herrmann
Herstellung: Adrian Susin
Umschlagabbildung: Jürgen Georg, Schüpfen
Umschlaggestaltung: Claude Borer, Basel
Satz: punktgenau GmbH, Bühl
Druck und buchbinderische Verarbeitung: AZ Druck und Datentechnik, Kempten
Printed in Germany
Auf säurefreiem Papier gedruckt
1. Auflage 2015
© 2015 Hogrefe Verlag, Bern
(E-Book-ISBN_PDF 978-3-456-95471-4)
(E-Book-ISBN_EPUB 978-3-456-75471-0)
ISBN 978-3-456-85471-7
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Sofern der Printausgabe eine CD-ROM beigefügt ist, sind die Materialien/Arbeitsblätter, die sich darauf befinden, bereits Bestandteil dieses E-Books.
Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form vervielfältigt und an Dritte weitergegeben werden. Aus Hermann Brandenburg, Helen Güther – Gerontologische Pflege (ISBN 9783456754710) © 2015 Verlag Hans Huber, Hogrefe AG, Bern; © 2016 Hogrefe Verlag, Bern
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Prolog–Historische Aspekte der Versorgung alter Menschen
Hermann Brandenburg
Einleitung–Gerontologische Pflege als kritische Wissenschaft
Hermann Brandenburg und Helen Güther
TeilI–Impulse aus den Leit wissenschaften
1.Kritische Pflegewissenschaft
Heiner Friesacher
1.1 Einleitung
1.2 Grundsätzliche Überlegungen zur Wissenschaft
1.2.1 Das Programm moderner Wissenschaft – historischer Exkurs
1.2.2 Wissenschaft heute – eine problemorientierte Betrachtung
1.2.3 Verhältnisbestimmung – Theorie und Praxis
1.3 Berufliche Pflege und Pflegewissenschaft
1.4 Anmerkungen zur Theorieentwicklung in der Pflege
1.4.1 Der «Mainstream» in der Theorieentwicklung
1.4.2 Pflegetheorien
1.4.3. Kritische Pflegewissenschaft als Programm
1.4.3.1 Kritisch-normative Theorien als pflegephilosophischer Orientierungsrahmen
1.4.3.2 Machtanalyse als konstitutives Element der Pflegewissenschaft
1.4.3.3 Leibkörper – eine originäre Perspektive der Pflegewissenschaft
1.5 Interdisziplinarität, Transdisziplinarität und Modus-2-Wissenschaft
1.6 Konklusion
2.Kritische Gerontologie
Franz Kolland und Anton Amann
2.1 Einführung
2.2 Gründe für Ungleichheit im Alter
2.3 Transformationen des Alters
2.4 Bildungsverläufe und Alter
2.5 Erwerbstätigkeit und Altersbilder in der Arbeitswelt
2.6 Versorgung und Pflege im hohen Alter
2.7 Sozialplanung und Sozialpolitik
2.8 Konklusion
TeilII–Maßstäbe und Grundkonzepte der Gerontologischen Pflege
3.Das gute Leben
Helen Güther und Hermann Brandenburg
3.1 Einführung
3.2 Was ist das gute Leben?
3.3 Human Flourishing – die Perspektive auf die «Lebenschancen»
3.3.1 Lebenschancen im Alter durch personenzentrierte Pflege
3.3.2 Lebenschancen im Alter durch gesellschaftliche Teilhabe
3.4 Das Konzept der Lebensqualität: Eine angemessene Zielperspektive in der Gerontologischen Pflege?
3.4.1 Die Ursprünge des Lebensqualitätskonzepts
3.4.2 Lebensqualität als Assessment instrument in der Gerontologischen Pflege
3.4.3 Forschungsdesiderata aus der Sicht der Gerontologischen Pflege
3.4.3.1 Vernachlässigung der subjektiven Perspektive
3.4.3.2 Vernachlässigung der sozial- kommunikativen Verständigungsprozesse
3.4.3.3 Vernachlässigung der Kontextfaktoren
3.5 Konklusion
4.Menschenwürde, Autonomie, Selbstbestimmung und soziale Ehre
Heike Baranzke
4.1 Einführung
4.2 Begriffsgeschichtliche Bestimmungen
4.2.1 Soziale Ehre vs. universale Menschenwürde
4.2.2 Die ethische Menschenwürdeidee
4.2.3 Transzendentale Autonomie – Menschenwürde – Selbstbestimmung
4.2.3.1 Transzendentales Prinzip Autonomie
4.2.3.2 Autonomie im Unterschied zu Selbstbestimmungskompetenzen
4.2.3.3 Menschenwürde und Selbstbestimmungsrecht
4.3 Menschenwürde und menschliche Ehre in der Altenpflege
4.3.1 Die interpersonale Beziehungs dimension: Körper, Scham und Würde
4.3.2 Die intrapersonale Selbstbeziehung: Menschenwürde, Berufstugenden und Berufsehre
4.3.3 Die strukturellen Dimensionen menschenwürdiger (Alten-)Pflege
4.4 Konklusion
5.Anerkennung und Konfliktorientierung
Helen Güther
5.1 Einführung
5.2 «Wechselseitige Anerkennung» als gutes Leben
5.2.1 Subjektive Leidenserfahrung und ihre sozialen Ursachen
5.2.2 Anerkennungskonflikte und -kämpfe als Ausdrucksweisen der Kritik
5.3 Analyse von Anerkennungskonflikten in der Gerontologischen Pflege
5.3.1 Pflegebedürftige, ältere Personen
5.3.1.1 Ebene der direkten Interaktion/Kommunikation
5.3.1.2 Ebene des Rechts und der Organisation
5.3.1.3 Gesellschaftlich-kulturelle Ebene
5.3.2 Familiale Pflege
5.3.2.1 Ebene der direkten Interaktion/Kommunikation
5.3.2.2 Ebene des Rechts und der Organisation
5.3.2.3 Gesellschaftlich-kulturelle Ebene
5.3.3 Berufliche Altenpflege
5.3.3.1 Ebene der direkten Interaktion/Kommunikation
5.3.3.2 Ebene des Rechts und der Organisation
5.3.3.3 Gesellschaftlich-kulturelle Ebene
5.4 Kontroverse zum «Kampf um Anerkennung»
5.4.1 Das Problem der moralischen Gültigkeit von Anerkennungsforderungen
5.4.2 Das Problem der Konformität
5.4.3 Das Problem des sozialen Wettkampfs
5.4.4 Das Problem der Selbstbefreiung
5.5 Konklusion
6.«Care» und Sorgekultur
Helen Kohlen
6.1 Einführung
6.2 (Für-)Sorge und Care – Bemerkungen zum Sprachgebrauch
6.3 Care(-Ethik) – historische Wurzeln
6.3.1 Care(-Ethik) als Praxis
6.3.2 Care(-Ethik) und Politik
6.4 Schritte in eine Sorgekultur – Sozialliberale Strategie vs. transformativ-kultureller Ansatz
6.4.1 Sozialliberale Strategie
6.4.2 Transformativ-kultureller Ansatz
6.5 Konklusion
TeilIII–Themenfelder der Gerontologischen Pflege
Themenfeld1: Professionalisierung der Pfl ege älterer Menschen
7.Reduktionistischer Blick auf Altern und Demenz: Medikalisierung
Manfred Schnabel
7.1 Einführung
7.2 Formen und Prozesse
7.2.1 Medikalisierungsformen
7.2.2 Medikalisierung als historischer Prozess
7.2.3 Mechanismen und Akteure
7.2.4 Gewinne und Verluste
7.3 Die Medikalisierung der Demenz
7.3.1 Mechanismen und Akteure
7.3.2 Die neue Krankheit
7.3.3 Gewinne und Verluste
7.4 Die politische Konstitution der Demenz
7.5 Konklusion
8.Ethische Reflexion in der Gerontologischen Pflege
Annette Riedel
8.1 Einführung
8.2 Gesellschaftliche Altersbilder und individuelles Alter(n)
8.2.1 Altersbilder und Altersrationierung
8.2.2 Altersbilder und sozial-ethische Implikationen
8.2.3 Relevanz der ethischen Reflexion
8.3 Professionelle Bedarfe und individuelle Bedürfnisse
8.3.1 Komplexität der Pflegesituation und ihre Implikationen
8.3.2 Relevanz der ethischen Reflexion
8.4 Konklusion
9.Professionskultur und Berufspolitik in der Langzeitpflege
Manfred Hülsken-Giesler
9.1 Einführung
9.2 Pflegearbeit, Verberuflichung und Professionalisierung der Pflege
9.2.1 Pflege als existenzielle und gesellschaftlich legitimierte Arbeit
9.2.2 Berufliche Pflege am Maßstab von Wissen und Sozialorientierung
9.2.3 Professionalisierungsstrategien der Pflege oder: Zur «äußeren Professionalisierung»
9.2.4 Professionalität in der Pflege oder: Zur «inneren Professionalisierung»
9.3 Deformationen der Professionalität des pflegerischen Handelns
9.4 Konklusion
Themenfeld2: Veränderung der Organisationssteuerung
10.Dominanz von Markt, Wettbewerb und Kostenoptimierung: Ökonomisierung
Alfons Maurer
10.1 Einführung
10.2 Ökonomisierung auch in der Pflege?
10.3 Der Mensch ist (k)ein Ding
10.4 Reduktionen im Menschenbild und postmoderner Zeitgeist
10.4.1 Das Leitbild der Messbarkeit
10.4.2 Das Leitbild der administrativen Erfassung und Kontrolle
10.4.3 Das Leitbild industrieller Herstellungsprozesse
10.5 Unentgeltliche Kranken- und Altenpflege
10.6 Ökonomie und Humanität in der Pflege
10.6.1 Sozialethische Perspektiven (gesellschaftliche Ebene)
10.6.2 Institutionelle Perspektiven
10.7 Konklusion
11.Durch interne Qualitätsentwicklung zur guten Pflege
Bianca Berger und Uwe Tegtmeier
11.1 Einführung
11.2 Aktuelle und zukünftige Herausforderungen an den Lebens- und Arbeitsort «Pflegeheim»
11.3. Debatte um Qualitätsmängel in der stationären Altenhilfe
11.3.1 Zugrunde liegende Qualitätsbegriffe und -definitionen
11.4 Lineare Indikatorenmodelle und Qualitätsstrategien
11.4.1 Indikatoren
11.4.2 Aktuelle Diskussion um pflegesensitive Indikatoren
11.4.3 Strategien der internen und externen Qualitätssicherung und -entwicklung
11.4.3.1 Interne Strategien der Qualitäts sicherung und -entwicklung
11.4.3.2 Externe Strategien der Qualitätssicherung und -entwicklung
11.4.4 Folgen der externen Regulierung – der Ansatz des Neoinstitutionalismus
11.5 Lineare Qualitätsbestimmung in der Pflege gleich gute Pflege?
11.5.1 Gute Pflege als Frage nach dem guten Leben
11.5.2 Eine alternative Konzeption von Pflegequalität als «gute Pflege»
11.6 Thesen zur konzeptuellen Weiterentwicklung «guter Pflege»
11.7 Konklusion
12.Pluralität gesellschaftlicher Pflegearrangements
Hildegard Theobald
12.1 Einführung
12.2 Das Zusammenspiel formeller und informeller Pflege im Ländervergleich
12.3 Formelle und informelle Versorgung: Deutschland und Schweden im Vergleich
12.3.1 Umfassende Versorgung im Mix formeller und informeller Versorgung
12.3.2 Zur Situation in der professionellen Versorgung
12.4 Migrantinnen in der häuslichen Pflege im internationalen Vergleich
12.4.1 Charakteristika der 24-Stunden-Betreuung im häuslichen Kontext
12.4.2 Verbreitung und Ansätze einer Regulierung der Tätigkeit
12.5 Konklusion
13.Vernetzung und Kooperation in der Altenhilfe – Internationale Erfahrungen
Ingo Bode
13.1 Einführung
13.2 Internationale Entwicklungstrends und Systemdifferenzen im Überblick
13.3 Vernetzung paradox: Der Fall England
13.3.1 Das englische Altenhilfesystem: Besonderheiten aus deutscher Sicht
13.3.2 Rechtliche Regulierung der nichtstationären Dienste und Pflegeangebote
13.3.3 Art und Finanzierung öffentlich moderierter Unterstützungsleistungen
13.3.4 Zusammenwirken professionell erbrachter und anderer Leistungen
13.3.5 Trägerlandschaft sowie Formen der Leistungserbringung
13.3.6 Koordination und Vernetzung der Leistungserbringung
13.4 Vernetzung (fast) ohne Grenzen: Der Fall Norwegens
13.4.1 Das norwegische Altenhilfesystem: Besonderheiten aus deutscher Sicht
13.4.2 Zusammenwirken von professionell erbrachten und anderen Leistungen
13.4.3 Rechtliche Regulierung der nichtstationären Dienste und Pflegeangebote
13.4.4 Art und Finanzierung öffentlich moderierter Unterstützungsleistungen
13.4.5 Trägerlandschaft und Formen der Leistungserbringung
13.4.6 Koordination und Vernetzung der Leistungserbringung
13.5 Konklusion
Themenfeld3: Wege der Innovation
14.Bedürfnisse, Anliegen und Interessen von Menschen mit Demenz
Gabriele Kreutzner und Peter Wißmann in Zusammenarbeit mit der Gruppe Dementi, James McKillop und Richard Taylor
14.1 Einführung
14.1.1 Knotenpunkte des gesellschaftlichen Verständnisses von (Menschen mit) Demenz
14.2 Personsein
14.2.1 Fallbeispiel – Die ganz alltägliche Auslöschung
14.3 Selbstbestimmung
14.4 Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
14.5 Artikulation und Repräsentation
14.5.1 Artikulationen von Menschen mit Demenz in Druckform – ausgewählte Meilensteine
14.6 Involvement/Einbindung
14.6.1 Managementansätze vs. nutzerzentrierte Ansätze
14.6.2 Gute Praxis: Nutzereinbindung bei Demenz in Schottland
14.6.3 Aktive Einbindung als Weg zu Empowerment und (mehr) Teilhabe
14.7 Perspektiven zur demenzbezogenen Forschung
14.7.1 Positionen von Mitgliedern der «Dementi»-Gruppe
14.8 Konklusion
15.Implementierungswissenschaft im Kontext der Gerontologischen Pflege
Matthias Hoben und Natalie Waldforst
15.1 Einführung
15.2 Was ist Implementierungswissenschaft? Einige grundsätzliche Klärungen
15.2.1 Implementierungspraxis, -forschung und -wissenschaft
15.2.2 Neuerungen, evidenzbasierte Neuerungen und evidenzbasierte Praxis
15.2.3 Diffusion, Dissemination und Implementierung
15.3 Chancen und Grenzen der Implementierungswissenschaft in der Langzeitpflege
15.3.1 Reduktionistisches Verständnis von Evidenz
15.3.2 Fehlende Theoriebasierung der Implementierungsforschung
15.3.3 Limitationen gängiger implementierungstheoretischer Perspektiven
15.3.4 Dominanz positivistisch-deduktiver Theorieverständnisse
15.3.5 Lineares Verständnis von Implementierungsprozessen
15.3.6 Implementierungsforschung am Beispiel der SCOPE-Studie
15.4 Konklusion
16.Gerontologische Pflegekultur: Zur Notwendigkeit eines Habituswandels
Frank Schulz-Nieswandt
16.1 Einführung
16.2 Theoretische Analysebausteine
16.2.1 Pflege und komplexe Bedarfslagen des Homo patiens
16.2.2 Zur Semiotik sozialer Einschreibungen und personaler Umschriften
16.2.3 Konzepte des Raums
16.2.4 Zur Psychodynamik von Innen und Außen
16.2.5 Der binäre Code privat vs. öffentlich
16.3 Die Ordnung der Dinge
16.3.1 Sozialordnung: Pflegepolitik und Risikoprivatisierung
16.3.2 Geschlechterordnung: Feminisierung der Pflege – Privatisierung des Weiblichen
16.3.3 Marktordnung: Gewährleistungsstaat, Pflegearrangements, vom «Wohlfahrtspluralismus» zu «Caring Communities»
16.3.4 Anstaltsordnungen: Institutionen stationärer Langzeitpflege als privat-öffentliche Hybridizitäten
16.3.5 Ordnung der Professionen: «Verlängerte Mütterlichkeit» – Professionen und Empathie in hybriden Institutionen
16.4 Ordnungen der Transgressionen
16.4.1 Öffnung der Heime/Vernetzung der Haushalte
16.4.2 Choreographien: Kommunale Governance-Kultur
16.4.3 Epistemischer Wandel: Kulturen der verhaltensgenerierenden Altersbilder
16.5 Zur Logik des kulturellen Wandels
16.6 Konklusion
TeilIV–Dialog und Diskurs
17.Ein Gespräch
Martina Hasseler, Helen Güther und Hermann Brandenburg
18.Gelassenheit im Sterben – und im Leben
Holger Zaborowski
18.1 Das Ereignis des Todes
18.2 Sterben lernen
18.3 Schwieriges Sterben
18.4 Gelassen leben, gelassen sterben
18.5 Verantwortung und Fürsorge im Sterben
18.6 Die Gabe des Todes und das Geschenk der Sterblichen
Epilog
Einetheologisch-ethische «relecture» der Gerontologischen Pflege
Michael Coors
Verzeichnisder Herausgeberinnen und Herausgeber
Verzeichnisder Autorinnen und Autoren
Sachwortverzeichnis
Wenn die Rede heute an einen sich wenden kann, so sind es weder die sogenannten Massen, noch der Einzelne, der ohnmächtig ist, sondern eher ein eingebildeter Zeuge, dem wir es hinterlassen, damit es doch nicht ganz mit uns untergeht.
Max Horkheimer und Theodor W. Adorno «Dialektik der Aufklärung» (1944)
Vorwort
Unsere Gesellschaft steckt seit Jahren mitten im vielgestaltigen demografischen Wandel und ermöglicht mit ihren verschiedenen Errungenschaften – zumindest statistisch gesehen – ein immer längeres Leben. Neue und altbekannte Chancen, Risiken und Herausforderungen sind damit verbunden. Solche weitgreifenden, alle Lebensbereiche tangierenden und nicht selten auch durchdringenden Prozesse benötigen nach heutigem Selbstverständnis systematisierte Beobachtungs-, Wissens- und Antwortquellen. Da sind auch die Wissenschaften mit ihren je eigenen Prinzipien der Entwicklungen, Fundierungen und Vernetzungen gefragt. Neben der Autopoiesis und Selbstbezüglichkeit der Disziplinen gibt es immer wieder auch Ausdifferenzierungen und symbiotische Prozesse, die neue und durchaus eigenständige Wissenschaftsbereiche hervorbringen.
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