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© 2011 E-Book-Ausgabe (EPUB)
© 2011 E-Book-Ausgabe (EPUB) 2. Auflage 2008 © 2007 Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh
Verantwortlich: Clemens WielandLektorat: Sabine Stadtfeld, MünchenHerstellung: Christiane RaffelUmschlagabbildung: Vogelsänger Studios, BielefeldUmschlaggestaltung: Nadine HumannSatz und Druck: Hans Kock Buch- und Offsetdruck GmbH, Bielefeld
ISBN : 978-3-86793-329-2
www.bertelsmann-stiftung.de/verlag
Vorwort
Die Menschen bauenzu wenige Brücken und zu viele Mauern.
(Isaac Newton)
Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Einerseits führt der demographische Wandel zu einer schnell alternden und schrumpfenden Erwerbsbevölkerung. Andererseits führen die viel zitierte Globalisierung und Digitalisierung zu einem permanenten Anpassungs- und Innovationsdruck für die Wirtschaft. Eine wichtige Konsequenz daraus ist, dass Deutschland mehr denn je darauf angewiesen sein wird, alle vorhandenen Ressourcen an Humankapital optimal zu nutzen - und zwar insbesondere auch bei Jugendlichen, die sich im unteren Qualifikationsbereich befinden. Denn: Je niedriger das Qualifikationsniveau, desto schlechter die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Eine notwendige Bedingung hierfür ist die passgenaue und möglichst reibungslose Integration junger Menschen nach Abschluss der Schule in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Doch gerade an dieser Stelle zeigen sich erhebliche Schwierigkeiten. Auch wenn im vergangenen Jahr die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um fast fünf Prozent auf 580.000 gestiegen ist, so bleibt der direkte Übergang von der Schule in die Berufsausbildung doch einer großen Zahl von jungen Menschen verwehrt. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit werden allein 2007 mehr als 230.000 Lehrstellenbewerber leer ausgehen. Die Einmündungsquote von Hauptschülern in ungeförderte betriebliche Ausbildung betrug zuletzt gerade einmal etwas über 50 Prozent, und das durchschnittliche Eintrittsalter in die Berufsausbildung liegt mittlerweile bei 19,2 Jahren.
Die Ansatzpunkte zu einer Verbesserung dieser Situation sind vielfältig. Sie reichen von Reformen im Schulsystem bis hin zu Diskussionen über Ausbildungsabgaben und innovative Konzepte zur Modernisierung der beruflichen Bildung. Aber nicht nur auf der Ebene der Rahmenbedingungen kann etwas getan werden: Die Praxis zeigt vielmehr, dass auch auf lokaler Ebene große Handlungsspielräume für die Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft und Kammern bestehen, die in sehr unterschiedlicher Weise genutzt werden. Je besser die Akteure in den Kommunen zusammenarbeiten, sich abstimmen und ein systematisches Übergangsmanagement betreiben, desto eher können solche Übergänge reibungsloser gelingen, Jugendliche erfolgreicher integriert und die öffentlichen Kassen geschont werden.
Die Bertelsmann Stiftung beschäftigt sich seit Jahren mit der Integration junger Menschen in die Arbeitswelt. Die vielfältigen Erfahrungen, die wir auf nationaler und internationaler Ebene zum Thema Übergangsmanagement gesammelt haben, zeigen vor allem: Vielerorts gibt es bereits gute und sinnvolle Ansätze - Mangel herrscht jedoch zum einen an Transparenz über diese Aktivitäten, zum anderen an deren Einbettung in einen größeren, systemischen Zusammenhang und schließlich auch ganz schlicht an der Verbreitung dieser Ansätze. Der vorliegende, praxisorientierte Leitfaden soll diese Lücken schließen, den lokalen Akteuren einen Überblick über die Vielfalt der Einflussfaktoren für den Übergang Schule/Ausbildung liefern sowie Anregungen und Hilfestellungen für die Implementierung neuer Übergangskonzepte geben.
Unser Dank gilt allen an dieser Publikation beteiligten Personen, insbesondere aber dem Autorenteam des Deutschen Jugendinstituts unter Leitung von Dr. Frank Braun, für die konstruktive und gelungene Zusammenarbeit.
Dr. Johannes MeierMitglied des Vorstandes
Dr. Stefan EmpterLeiter des Themenfeldes Wirtschaft und Soziales
Inhaltsverzeichnis
Titel
Impressum
Vorwort
Danksagung
Einführung
Kapitel 1 - Warum lokales Übergangsmanagement?
Übergangssystem zwischen Schule und Berufsausbildung
Bedeutungsgewinn der lokalen Ebene
Literatur
Kapitel 2 - Welcher Handlungsbedarf besteht?
Vielfalt der Bedingungen im Bildungs- und Ausbildungssystem
Lokale Problemdiagnosen
Literatur
Kapitel 3 - Akteure eines lokalen Übergangsmanagements
Handlungsmöglichkeiten und Hindernisse
Allgemein bildende Schulen
Berufliche Schulen
Agenturen für Arbeit und Berufsberatung
Träger der Grundsicherung: ARGEn und Optionskommunen
Jugendämter
Kommunale Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung
Betriebe und Organisationen der Wirtschaft
Jugendliche als Gestalter ihrer Bildungs- und Ausbildungsbiographien
Vom Informationsaustausch zur Kooperation
Lokales Übergangsmanagement braucht lokale Übergangspolitik
Literatur
Kapitel 4 - Förderbausteine für lokales Übergangsmanagement
Betriebspraktika während des Pflichtschulbesuchs
Case Management für Jugendliche im Übergang Schule/Beruf
Verfahren einer aktivierenden Kompetenzfeststellung im Übergang Schule/Beruf
Ausbildungsassistenz
Literatur
Lokales Übergangsmanagement - eine Zusammenfassung
Die Autoren
Hinweis
Danksagung
Einen Leitfaden zu einem so komplexen Thema wie dem lokalen Übergangsmanagement zu entwickeln, ist ein ambitioniertes Vorhaben. Es wäre nicht möglich gewesen ohne die vielfältige inhaltliche Unterstützung von Wissenschaftlern und Praktikern aus allen Teilbereichen des Übergangsmanagements. Unser Dank gilt daher all jenen Akteuren, die uns in zahlreichen Gesprächen während der Entstehungsphase ihre weit reichenden Erfahrungen in der Entwicklung und Umsetzung von Strategien eines lokalen Übergangsmanagements mitgeteilt haben. Für die Erarbeitung dieses Leitfadens haben diese Gespräche viele wertvolle Impulse geliefert.
Dies gilt insbesondere für die Teilnehmer eines Experten-Workshops, den wir am 16. März 2007 in Gütersloh durchgeführt haben. Zur Vorbereitung des Leitfadens wurden darüber hinaus einige Fallstudien zu den Voraussetzungen und Umsetzungsformen von lokalem Übergangsmanagement durchgeführt: Im Kreis Herford, in der Landeshauptstadt Stuttgart, in Manchester/Vereinigtes Königreich und im Kanton Zürich/Schweiz. Auch den dort verantwortlichen Akteuren sei für ihre große Kooperations- und Auskunftsbereitschaft gedankt. Diese Fallstudien haben wichtige Informationsgrundlagen geliefert. Auszüge sind im Text dokumentiert.
Eine Schwierigkeit bei der Umsetzung bestand darin, einerseits möglichst vielfältige Praxisbeispiele in die Untersuchungen einzubeziehen, andererseits die Ergebnisse in einer möglichst verallgemeinerbaren Form zu präsentieren. So kommt es, dass aus dem breiten Fundus an Praxisbeispielen, die sowohl die Bertelsmann Stiftung als auch das Deutsche Jugendinstitut zu diesem Thema zusammengetragen haben, nur einige wenige expliziten Eingang in den Text gefunden haben. Die genannten Beispiele dienen der Illustration und sind stellvertretend für die vielen anderen Maßnahmen und Initiativen in diesem Bereich, die ebenso gute und vorbildliche Arbeit leisten.
Clemens WielandBertelsmann Stiftung
Dr. Frank Braun Deutsches Jugendinstitut e.V.
Einführung
Der Königsweg ins Arbeitsleben ist holprig geworden
Neun oder zehn Schuljahre beträgt die Schulpflicht seit mehreren Jahrzehnten in Deutschland. 15 oder 16 Jahre sind Jugendliche alt, wenn sie ihren Pflichtschulbesuch in den allgemein bildenden Schulen abgeschlossen haben. Nahmen sie anschließend eine - meist dreijährige - betriebliche Berufsausbildung auf, so konnten sie mit 18 als geschätzte Fachkräfte im Betrieb ihre Frau und ihren Mann stehen, während Gleichaltrige im Gymnasium noch vor dem Abitur standen.
Die Abfolge von neun oder zehn Jahren Schule mit einer anschließenden betrieblichen Berufsausbildung und Facharbeit war lange Zeit in Deutschland der Königsweg von der Schule ins Arbeitsleben, der von 60 bis 70 Prozent eines Altersjahrgangs beschritten wurde: Die jungen Leute fanden früh Zugang zum Arbeitsmarkt. Weil sie im Betrieb praxisnah ausgebildet wurden, waren sie als Fachkräfte begehrt. Die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland war seit langem im Vergleich zu anderen Ländern relativ gering. Bedenklich war, dass knapp 15 Prozent eines Altersjahrgangs ohne Ausbildung blieben. Diese Jugendlichen fanden allerdings, solange die Wirtschaft boomte, meist relativ leicht Arbeit als An- und Ungelernte, beispielsweise in der Baubranche, der Stahlindustrie, der Elektroindustrie und im Reinigungsgewerbe.
Inzwischen ist der Weg ins Arbeitsleben ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung höchst problematisch geworden. Ungelernte Arbeitskräfte in allen Altersgruppen tragen ein hohes Arbeitsmarktrisiko. Der Abschluss einer Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf stellt die Mindestqualifizierung für Erwerbsarbeit dar.
Aber auch der Königsweg ins Arbeitsleben - Schule, Ausbildung, Facharbeit - ist holprig geworden. Noch immer haben Jugendliche im Alter von 15 oder 16 Jahren die allgemein bildende Schulpflicht abgeleistet. Das Durchschnittsalter beim Beginn einer betrieblichen Berufsausbildung beträgt allerdings inzwischen fast 19 Jahre. Was tun die Jugendlichen in den Jahren zwischen dem Ende der Schulpflicht und dem Beginn einer Berufsausbildung?
Auf dem Weg in die Berufsausbildung absolvieren viele Jugendliche Zwischenschritte in Schulen, in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in Angeboten der Jugendhilfe. Diese Zwischenschritte sollen helfen, die Jugendlichen besser auf die Anforderungen einer Berufsausbildung vorzubereiten. Jugendliche riskieren aber auch, in Maßnahmekarrieren zu geraten, die sie nicht voranbringen und in deren Verlauf sie ihre Bildungsanstrengungen aufgeben, weil sie subjektiv und objektiv ihre Aussichten, eine Berufsausbildung aufzunehmen und abzuschließen, nicht verbessert, sondern verschlechtert haben.
Mit diesem Leitfaden soll gezeigt werden, wo Ursachen für das Scheitern von Jugendlichen im Übergang von der Schule in eine Ausbildung (und später in Erwerbsarbeit) liegen und wie durch lokales Übergangsmanagement die Wege in Ausbildung und Arbeit wirksam unterstützt werden können.
Aufbau dieses Leitfadens
Daten und Fakten zur Diagnose
Im ersten Kapitel werden Daten und Fakten zur Problemdiagnose vorgestellt. Hier finden sich Antworten auf die Fragen, warum überhaupt Übergangsmanagement benötigt wird und warum Übergänge auf der lokalen Ebene gestaltet werden können und müssen.
Die Grundthese dieses Kapitels lautet, dass Übergangsmanagement notwendig ist, weil die traditionellen, relativ standardisierten Übergänge in Erwerbsarbeit auf dem Facharbeitsniveau nicht mehr funktionieren. Insbesondere zwischen Schule und Ausbildung, zunehmend auch zwischen Ausbildung und Erwerbsarbeit, müssen Jugendliche - zum Teil längere - Abfolgen von Stationen absolvieren, bei denen das Risiko besteht, dass sie nicht vorankommen bzw. aussteigen.
Ein zentrales Hindernis für eine gut abgestimmte Gestaltung der Übergangswege von der Schule in die Berufsausbildung ist die Vielfalt von Zuständigkeiten im Übergangssystem, die zusätzlich auf unterschiedlichen Ebenen (Bund, Länder, Kommunen, Landkreise) angesiedelt sind. Dieses Kapitel skizziert die wichtigsten Angebotsformen zwischen Schule und Berufsausbildung und geht der Frage nach, in welchen Zusammenhängen diese Angebote stehen bzw. wo Bruchstellen auftreten.
Wege von Jugendlichen
Aus der Übergangsforschung wissen wir, dass zwischen Schule und Berufsausbildung ein System entstanden ist, das einem Teil seiner Nutzer den Weg in die Berufsausbildung bahnt, andere jedoch über Warteschleifen vom Bildungs- und Ausbildungssystem abkoppelt. Die vorliegenden Analysen zu den Wegen von Jugendlichen von der Schule in Ausbildung und Arbeit und zu den mit diesen Wegen verbundenen Chancen und Risiken sind allerdings bundesweit angelegt und lassen sich nicht ohne weiteres auf einzelne Kommunen oder Landkreise herunterbrechen. Wie aber kann vor Ort geklärt werden, ob Handlungsbedarf besteht? Und wie kann lokales Übergangsmanagement mit Daten unterfüttert werden?
Die zentrale Botschaft des zweiten Kapitels lautet, dass Analysen zu Teilaspekten des lokalen Handlungsbedarfs mit vertretbarem Aufwand möglich sind und dass unterschiedliche Akteure (z. B. allgemein bildende Schulen, berufliche Schulen, Kammern) bei solchen Analysen auf bereits gut entwickelte und erprobte Verfahren zurückgreifen können.
Ein Grundsatzproblem bei umfassenden Analysen des Handlungsbedarfs ist allerdings, dass vorliegende statistische Daten meist nur Aussagen zu Teilaspekten erlauben. Arbeitsagentur, Träger der Grundsicherung, Jugendamt, Schulamt: Jede Stelle erhebt jeweils nur Daten zum eigenen Zuständigkeitsbereich.
Will man ein umfassendes Bild zur Übergangssituation von Jugendlichen zeichnen, so benötigt man Verfahren, die die Wege von Jugendlichen von der Schule in Ausbildung und Erwerbsarbeit über die Einzelzuständigkeiten hinaus verfolgen können. Wie mittels solcher Analysen eine Datenbasis für lokales Übergangsmanagement geschaffen werden kann, wird am Schluss des zweiten Kapitels beschrieben.
Akteure im Übergangsbereich
Eine Vielzahl von Akteuren ist für die Gestaltung von Bildungs-, Qualifizierungs- und Förderangeboten im Übergang Schule/Beruf zuständig. Im dritten Kapitel wird gezeigt, welche Handlungsmöglichkeiten die einzelnen Akteure haben und wie sie in Kooperation miteinander ihren Beitrag zu einem lokalen Übergangsmanagement leisten können.
Ausgangspunkt für die Darstellung der Handlungsmöglichkeiten der Akteure sind ihre jeweiligen Zuständigkeiten, Handlungsspielräume, aber auch ihre Grenzen. Dabei ist es ein Merkmal des Übergangssystems, dass sich die Zuständigkeit einzelner Akteure immer nur auf Ausschnitte des Übergangsgeschehens bezieht.
Bei der Darstellung der Akteure eines lokalen Übergangsmanagements wird insbesondere der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten sie aus eigener Kraft und Zuständigkeit haben, Jugendlichen den Weg von der Schule in und durch die Berufsausbildung zu bahnen, wo sie dabei an die Grenzen ihrer Möglichkeiten stoßen und welche Risiken solche Zuständigkeitsgrenzen für den Erfolg der Jugendlichen bergen (z. B. unter welchen Bedingungen Brüche in den Wegen der Jugendlichen drohen).
In einem zweiten Schritt wird geklärt, wie Restriktionen in den Handlungsmöglichkeiten der einzelnen Akteure durch Kooperation mit anderen überwunden werden können. Die Frage lautet: Wenn ein Akteur mit seinen Handlungsmöglichkeiten am Ende ist, wer kann den Fall übernehmen und für ein gutes Ende sorgen? Oder noch besser: Wie kann durch eine Bündelung der Handlungsmöglichkeiten der verschiedenen Akteure im Voraus gewährleistet werden, dass Brüche in den Wegen Jugendlicher von vornherein vermieden werden? Wie kann ein durchgängiger Weg der Jugendlichen in und durch die Ausbildung sichergestellt werden?
Förderbausteine, Instrumente und Strategien
Im vierten Kapitel werden abschließend anschlussorientierte Förderbausteine, ihre Voraussetzungen und Funktionsweisen erklärt, die darauf ausgelegt sind, Jugendliche über kritische Schwellen hinweg zu begleiten. Lokalen Akteuren werden damit Instrumente und Strategien vorgestellt, mit denen sie lokales Übergangsmanagement gestalten können.
Behandelt werden an dieser Stelle:
• Betriebspraktika, die noch während des Besuchs der allgemein bildenden Schule absolviert werden mit dem Ziel, den Jugendlichen Zugänge zur betrieblichen Ausbildung zu eröffnen,
• Verfahren des Case Managements, mit denen Jugendliche, die einer besonderen Unterstützung bedürfen, von der Schule in die Berufsausbildung gelotst werden können,
• Instrumente und Verfahren der Kompetenzfeststellung, die geeignet sind, die Potenziale der Jugendlichen sichtbar zu machen,
• Ausbildungsassistenz, die ein Unterstützungsangebot darstellt, das Klein- und Mittelbetrieben die Ausbildung auch von Jugendlichen mit schlechten Startchancen ermöglicht oder erleichtert.
Jedes Kapitel ist mit einem absichtsvoll kurz gehaltenen Literaturanhang versehen, in dem die zitierten Quellen aufgelistet sind. Darüber hinaus sind weitere Veröffentlichungen genannt, die für den Leser von Interesse sein können.
Eine Grunderfahrung aus Initiativen zum Aufbau eines lokalen Übergangsmanagements lautet, dass Erfolge nicht über Nacht erzielt werden. Ein wirksames lokales Übergangsmanagement ist das Ergebnis eines längeren und mitunter schwierigen Prozesses. Dieser Leitfaden will Hilfen und Anregungen für den Einstieg in diesen Prozess geben.
1
Warum lokales Übergangsmanagement?
Übergangssystem zwischen Schule und Berufsausbildung
Expansion des Übergangssystems
Am Ende der neun- bzw. zehnjährigen Schulpflicht in Deutschland sind die Jugendlichen 15 oder 16 Jahre alt. Das Durchschnittsalter beim Beginn einer betrieblichen Berufsausbildung beträgt allerdings inzwischen fast 19 Jahre. Was geschieht mit den Jugendlichen in den Jahren zwischen dem Ende der Schulpflicht und dem Beginn einer Berufsausbildung?
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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