Leitfaden zum Muso Shinden Ryu -  - E-Book

Leitfaden zum Muso Shinden Ryu E-Book

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Beschreibung

Leitfaden zum Muso Shinden Ryu ist das Vermächtnis von Soejima Sensei an seine deutschen Schüler.

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Seitenzahl: 52

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Ins Deutsche übersetzt von

Fumiko Ohama

Sylvia Ordynsky

Jörg Richter

Shizue Schäfer

Nathalie Yamana

Shinji Yamana

Soejima Sensei

aufgenommen bei der

104ten Zen Nihon Kendo Enbu Taikai

Mai 2008

Inhaltsverzeichnis

Anfangsstufe Ōmori Ryū

Mittelstufe Hasegawa Eishin Ryū

Tiefste Stufe: Techniken im Sitzen

Tiefste Stufe: Techniken im Stehen

Glossar

Musō Shinden Ryū Iaidō

Anfangsstufe Ōmori Ryū

Ipponme Shohattō (Mae)

Das Wesentliche

Da der Gegner, dem man direkt gegenüber sitzt, einen Angriff beginnt, zieht man und schneidet mit Nukitsuke → Glossar durch seine Schläfe.

Während der Gegner zurückschreckt, einen Schritt nach vorne machen und anschließend direkt frontal abwärts führend schneiden (Makko kara kiriorosu → Glossar).

Der Bewegungsablauf Während man die Knie zusammenbringt, ruhig beide Hände an das Katana legen und es von der Saya → Glossar lockern (Koiguchi wo kiru → Glossar).

Während man die Hüfte anhebt, dass Katana ziehen (Jo ha kyū → Glossar), es dabei nach und nach waagerecht drehen und genügend Sayabiki → Glossar anwenden.

Den rechten Fuß aufstellen und gleichzeitig die Schläfe des Gegners heftig mit Nukitsuke → Glossar angreifen.

Das angehobenen Schwert nicht über dem Kopf halten. Nach dem Anheben sofort abwärts schneiden (Kiriorosu → Glossar). Sowohl beim Anheben, als auch beim Schneiden auf die Benutzung der linken Hand achten. Beim Anheben des Katana bringt die linke Hand den Koiguchi → Glossar zum Nabel und wird dann ohne Umwege zum Griff geführt. Das Katana wird nicht nach hinten geschwungen, sondern mit der Spitze, als würde man nach hinten links stechen wollen, angehoben, wobei man das Handgelenk der rechten Hand biegt. Das Katana wird horizontal über den Kopf, genau über die Mitte des Körpers gehoben, so dass das Kissaki → Glossar nicht nach links oder rechts abweicht.
Dann, ohne dass das Kissaki → Glossar die Mittellinie des Körpers verlässt, mit dem ganzen Körper (Anspannung) gerade nach vorne (Shōmen) schneiden, Beim Schneiden die Spitze bis auf 7 Sun (ca. 21 cm) über dem Boden senken. Beim Schnitt darf die Tsuba nicht über das Knie hinausragen. Der rechte Handrücken ist auf Höhe des Knies. Nach dem Schnitt und genügend Zanshin → Glossar das rechte Handgelenk biegen und die Schwertspitze nach hinten bewegen, als würde man stechen, um Chiburi auszuführen. Beim Chiburi wenig Kraft einsetzen und groß und weit ausführen. Ab dem letzten Shaku (ca. 30cm) ein festes Te no uchi → Glossar benutzen um die Schwertspitze herauszustellen. Damit die Schwertspitze nach dem Chiburi nicht nach außen abweichen kann, mit ihr auf den zu Boden gefallenen Gegner zeigen.
Beim Schrittwechsel den Oberkörper gerade halten. Wenn beide Füße auf einer Höhe sind, den Oberkörper nicht strecken.

Wenn man mit dem linken Fuß zum rechten aufschließt Seme → Glossar darstellen, beim zurückziehen des rechten Fußes Zanshin → Glossar.

Während man mit der Handfläche der linken Hand das Kurigata sucht, den Koiguchi → Glossar fest halten und vor den Bauchnabel bringen. Mit der rechten Hand das Katana mit einer Bewegung in die Saya → Glossar einführen, als würde man das japanische Schriftzeichen "No" () rückwärts schreiben.

Mit der linken Hand in die Nähe der Tsuba die Mune → Glossar berühren und Nōtō ausführen. Beim Nōtō gilt genauso wie beim Nukitsuke → Glossar, dass man mit der linken Hand genügend Sayabiki → Glossar ausführt. Nōtō und das Aufsetzen des rechten Knies auf dem Boden findet gleichzeitig statt. Die Faust befindet sich nach dem Nōtō in der gleichen Position wie beim Te no uchi → Glossar am Anfang der Kata beim Greifen des Katana.

Wenn man beim Aufstehen mit dem rechten Fuß nach vorne geht, den Oberkörper gerade halten und nicht nach links, rechts, vorne oder hinten neigen. Nach dem Aufstehen mit dem linken Bein zuerst nach hinten gehen und zur Startposition zurückkehren. Auch beim Zurückkehren zeigt man Zanshin → Glossar, man darf nicht die Spannung verlieren.

Nihonme Satō (Hidari)

Das Wesentliche

Man nimmt an, dass der Gegner sich links befindet und setzt sich links zur Shōmen.

Der Rest gleicht Shohattō.

Der Bewegungsablauf Während man die Knie zusammenbringt, die Aufmerksamkeit auf den Gegner richten und die Hände ans Katana legen.

Auf dem rechten Knie drehen (als Achse benutzen) und zum Gegner links drehen. Das linke Bein aufstellen und mit Nukitsuke → Glossar schneiden. Dabei die rechte Fußspitze genau bis hinter das rechte Knie drehen.

Bis auf das die Beine vertauscht sind, gleicht der Rest Shohattō.

Sanbonme Utō (Migi)

Das Wesentliche

Man nimmt an, dass der Gegner sich rechts befindet und setzt sich rechts zur Shōmen, Der Rest gleicht Shohattō.

Der Bewegungsablauf Während man die Knie zusammenbringt, die Aufmerksamkeit auf den Gegner richten und die Hände ans Katana legen.

Auf dem linken Knie drehen (als Achse benutzen) und zum Gegner rechts drehen. Das rechte Bein aufstellen und mit Nukitsuke → Glossar schneiden.

Dabei die linke Fußspitze genau bis hinter das linke Knie drehen. Der Rest gleicht Shohattō.

Yonhonme Ataritō (Ushiro)

Das Wesentliche

Man nimmt an, dass der Gegner sich hinter einem befindet und dreht sich nach links um sich mit dem Rücken zur Shōmen zu setzen.

Der Rest gleicht Shohattō.

  Beide Knie zusammenbringen, das rechte Knie als Achse benutzen und sich nach links drehen. Während man sich zum Gegner nach hinten dreht, das Katana ziehen, das linke Bein aufstellen und mit Nukitsuke → Glossar schneiden.

Der Rest gleicht Nihonme Satō.

Gohonme Inyōshintai (Yaegaki)

Das Wesentliche

Eine Technik, bei der angenommen wird, dass es zwei Gegner gibt.

Der erste Gegner wird mit Nukitsuke