Liebe ist so ein Ding - Dan Shambicco - E-Book

Liebe ist so ein Ding E-Book

Dan Shambicco

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Beschreibung

Noch immer kein Glück in der Liebe? Sind Dating-Apps wirklich so oberflächlich, wie viele denken? Was, wenn Ghosting dich um den Verstand bringt? Und wie entkommt man der frustrierenden Trennungsphase? Dan Shambicco erzählt pointiert und unterhaltsam vom ganz normalen Wahnsinn des Datinglebens, geht den bekannten Datingmythen nach und zeigt auf, welche positiven Auswirkungen ein optimales Mindset auf das Liebesleben haben kann. «Liebe ist so ein Ding» ist eine Mischung aus Flirtlexikon und spannenden Essays, die motivieren, Perspektiven erweitern und den persönlichen Lifestyle neu erfinden wollen.

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Seitenzahl: 99

Veröffentlichungsjahr: 2025

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DAN SHAMBICCO

LIEBE ISTSO EINDING

Alle Rechte vorbehalten

© 2025 Friedrich Reinhardt Verlag, Basel

Projektleitung: Alfred Rüdisühli

Korrektorat: Daniel Lüthi

Gestaltung: Siri Dettwiler

eISBN 978-3-7245-2803-6

ISBN der Printausgabe 978-3-7245-2765-7

Verlag: Friedrich Reinhardt AG, Rheinsprung 1, 4051 Basel, Schweiz, [email protected]

Produktverantwortliche: Friedrich Reinhardt GmbH, Wallbrunnstr. 24, 79539 Lörrach, Deutschland, [email protected]

Der Friedrich Reinhardt Verlag wird vom Bundesamt für Kultur mit einem Strukturbeitrag für die Jahre 2021–2025 unterstützt.

www.reinhardt.ch

Liebe muss man wagen und Lieben kann man lernen. Dafür müssen wir nicht besser aussehen oder mehr leisten, sondern uns mehr zutrauen und auf unser Inneres hören – wie ist der Vibe, wie fühlen wir uns mit dem Gegenüber, was bewegt unser Herz?Am Anfang der Liebe steht Selbsterkenntnis – Dan Shambiccos Buch lädt auf inspirierende und lebenskluge Art dazu ein.

Ariadne von Schirach

INTRO

Dating ist so ein Ding

Flirtmodus an!

Perfekt ist jetzt

DATING

TRENDS UND MYTHEN

Der Ghosting-Moment

Slow Fading

Bad Boy–Good Girl

Statt sprechen lieber tippen

Alles Interpretation

Dein Tempo

Mal wieder versetzt?

Tinder, ein Hollywood-Märchen

It's not a match

Beziehungsstatus: Kompliziert

Sei ein Unikat

Anziehungskraft

Liebesdings

SOLO

Carpe diem

Solo rider

Partnerlos glücklich

Der Singlezug

Alleine, was nun?

LIEBESDINGE

Feelings change!

Trennungs-Phase

Die eine oder keine

Loslassen

Illusion perfekte Liebe

Toxische Bindung

Wie du mir, so ich dir

Getriggert

5 Freunde

MINDSET

Innere Unabhängigkeit

Zweifelst du?

Das Grundprinzip

Selbstwert-Booster

Standard Glück

Vielleicht lieber heute

Wolke 6

Lifestyle

Zurück zu mir

Selbstliebe

DATING IST SO EIN DING

Noch immer kein Glück in der Liebe?

Oftmals bereitet uns das Kennenlernen ziemlich Kopfschmerzen. Um ehrlich zu sein auch gelegentlich Herzschmerz. Und manchmal scheint dabei nichts leicht zu laufen. Denn häufig gibt es irgendein Problem und wir sind dabei nur am Hoffen und Bangen, dass mehr aus dieser neuen Bekanntschaft oder diesem ersten Date wird.

Und wenn wir dann mal wieder an einer Person interessiert sind, wissen wir nicht genau, wie wir mit unserem Interesse richtig vorgehen sollen: Interesse zeigen oder nicht? Und wenn ja, wie gehen wir vor, damit mehr daraus wird?

All diese Dinge führen dazu, dass besonders heutzutage ein Kennenlernen äusserst kompliziert und nervenaufreibend sein kann und sich aus alledem oft nie eine wirklich gesunde Beziehung entwickelt. Wenn überhaupt, kann man es in vielen Fällen als Beziehungsversuch bezeichnen, der sich gleich wieder auflöste.

Jedoch liegt es hauptsächlich meist an uns selbst, ob wir immer Drama, toxische Spielchen und Frust in unserem Kennenlernen erfahren oder ob diese reibungslos ablaufen.

Wenn wir uns auf die richtige Art und Weise im Dating-Dschungel verhalten, dann geben wir den meisten Leuten damit vor, wie dieses Kennenlernen ablaufen soll und bei Interesse gehen jene darauf ein. Und die, die es nicht tun, können wir getrost abhaken, weil ehrlicherweise einfach nicht mehr Potenzial vorhanden war.

Jederzeit die Möglichkeit zu haben, neue Bekanntschaften zu machen, nützt also nichts, wenn wir dabei ungesund vorgehen sowie den vielen falschen Flirttipps folgen, die nicht nur schlecht funktionieren, sondern sich auch häufig dumm und nutzlos anfühlen. So werden wir uns immer wieder mit viel Enttäuschung im Kennenlernen wiederfinden.

Ob spontan im Alltag oder beim Online-Dating – werde aktiv! Nimm dein Schicksal selbst in die Hand und überlasse nichts dem Zufall. Denn es warten viele spannende Begegnungen auf dich, die das Leben bereichern!

Dabei werden viele unser Bekanntschaften enden und das selbst dann, wenn die Person eigentlich Interesse an uns hatte. Und gleichzeitig werden wir auf der anderen Seite genau jene Menschen anziehen, die auf all das Drama und die toxischen Spielchen stehen, weil diese Leute eine gewisse Bestätigung und Aufmerksamkeit daraus ziehen wollen.

Das Interessante ist also: Sobald wir mit einem ehrlichen Blick auf unser Dating-Leben schauen, werden wir erkennen, was wirklich von Bedeutung ist und viel eher die richtigen von den falschen Personen unterscheiden können und nicht in Bekanntschaften hängen bleiben, die kein Potenzial für eine gute Beziehung haben.

Deshalb ist es besonders beim Dating immer wertvoll zu verstehen, wie wir unser Kennenlernen gesund gestalten, damit wir weniger fatale Entscheidungen treffen, uns an die falsche Person zu binden.

Denn wie viele Dates haben wir schon geführt, die eigentlich nichts hergaben? Und bei wie vielen Leuten sind wir hängen geblieben, obwohl diese uns zu verstehen gegeben haben, dass sie eigentlich nicht mehr von uns wollen?

FLIRTMODUS AN!

Hand aufs Herz: Wenn du eine Person siehst, welche dir gefällt, gehst du dann auf diese zu und sprichst sie an? Oder lässt du die Situation an dir vorbeiziehen und ärgerst dich danach über dich selbst, warum du schon wieder nicht aktiv geworden bist?

Wir alle kennen solche Situationen zur Genüge: Man begegnet zufällig einer Person, welche uns sehr gut gefällt. Dabei würde man jene am liebsten ansprechen und besser kennenlernen, denn unser Verstand schickt uns bereits viele Fantasien, wie wir mit jener Person Zeit verbringen, in den Urlaub fahren und die Zukunft gestalten – so hin und weg sind wir von dieser Person.

Oftmals hoffen wir auch, dass uns jene Person, welche uns gefällt, doch eindeutige Signale senden würde oder auf uns zukommt, um uns zu sagen, dass sie uns ebenso toll findet. Doch meist bleibt dies nur Wunschdenken.

Und dann stehen wir plötzlich da, spüren ein Kribbeln am ganzen Körper, der Puls wird lauter, der Atem schneller: auf der einen Seite unsere Wünsche und Träume. Auf der anderen Seite unsere Selbstzweifel und Mutlosigkeit – die bequeme Komfortzone.

Aber dabei ist ganz klar, was wir eigentlich wollen: diese Person ansprechen und Interesse zeigen!

Was dann jedoch oftmals geschieht, ist eine Sache, die wir alle bereits erfahren haben. Wir fallen in unser altes Muster zurück und beginnen mit Ausreden in unserem Kopf. Gewisse Zweifel machen sich breit wie «Was, wenn jene Person bereits vergeben ist und mich emotionslos abserviert? Und was soll ich überhaupt sagen, wie mich verhalten?»

Denn in jenem Moment, in welchem wir einer bestimmten Person, die uns gefällt etwas, was uns auf dem Herzen liegt, sagen wollen, spüren wir oftmals dieses innere Hindernis, welches es uns schwermacht, direkt und offen mit dem Gegenüber zu kommunizieren. Besonders wenn wir persönlich auf die Person zugehen wollen. Was uns oft davon abhält, diesen Weg einzuschlagen, ist zum einen, dass auf uns gewisse positive sowie negative Konsequenzen warten, und zum anderen, dass wir uns ins Ungewisse stürzen, in fremdes Terrain begeben und dabei nicht wissen, was uns erwartet.

Und nach allen diesen Gedanken und Zweifeln folgt dann meist unsere Schlussfolgerung, dass dieses Kennenlernen und eigentlich simple Sache, jemanden einfach anzusprechen, doch zu kompliziert ist, zu viel Mut und Überwindung kostet, wir es deshalb lieber bleiben lassen sollen. Die Angst vor einer Zurückweisung oder vor einer öffentlichen Blossstellung lähmt uns dabei und verhindert, dass wir locker und entspannt auf die Person zugehen können. Wir würden zwar gerne handeln, aber in solch einem Fall ist es uns meist wichtiger, keinen «Korb» zu bekommen, als vielleicht eine Person erfolgreich anzusprechen, die uns gefällt.

Doch was können wir im schlimmsten Fall dabei verlieren, eine Person direkt anzusprechen, welche uns gefällt? Meist gar nichts.

Aber was können wir im besten Fall gewinnen, wenn wir es tun? Eine spannende Begegnung, aus der sich vielleicht mehr entwickeln könnte.

Was wir uns deshalb immer vor Augen halten müssen, ist, dass wir jene Dinge, die wir tun möchten, aber letzten Endes doch nicht durchführen, rückwirkend mehr bereuen werden als die Dinge, welche wir getan haben – selbst wenn diese nicht so ausgegangen sind, wie wir uns sie erträumt haben.

Was wir uns immer vor Augen halten müssen, ist, dass wir jene Dinge, die wir tun möchten, aber letzten Endes doch nicht durchführen, rückwirkend mehr bereuen werden als die Dinge, welche wir getan haben – selbst wenn diese nicht so ausgegangen sind, wie wir uns sie erträumt haben.

Denn wenn wir uns frei und unabhängig von Meinungen anderer machen, werden wir verstehen, dass es besser ist, mal abgelehnt zu werden, aber dafür im Klaren zu sein, dass man nichts verpasst hat, als möglicherweise eine wirklich tolle Gelegenheit zu verpassen, aus welcher vielleicht etwas Schönes entstanden wäre.

Auch dass es sich dabei immer lohnt, das kleine Risiko einzugehen – wenn man beispielsweise dieses Gefühl verspürt, jemanden ansprechen zu wollen –, da der Gewinn und die damit verbundene Zufriedenheit bei einem geglückten Kennenlernen meist immer dem Risiko der Ablehnung überlegen sein wird – besonders bleibt dabei nichts ungelebt in der Erinnerung. Denn eine Abfuhr kann noch gut am selben Abend verarbeitet werden – spätestens in den Folgetagen. Aber ein positiver Ausgang der Situation kann bereits der Beginn einer langen Zufriedenheit und rückwirkend eine der wichtigsten Lebensentscheidungen gewesen sein.

Zudem ist es völlig in Ordnung, auch mal abgelehnt zu werden. Natürlich ist es bitter, wenn man den Mut aufgebracht hat, eine Person anzusprechen, und das Vorhaben dann nicht erfolgreich war. Aber eine Abfuhr kann viele Gründe haben und hat auch oft nichts mit uns persönlich zu tun. Vielleicht befindet sich die Person bereits in einer glücklichen Beziehung, hat es eilig oder hat einfach momentan kein Interesse. Wenn unsere Ansprache jedoch respektvoll war, gibt es keinen Grund, an uns zu zweifeln. Wir können dann trotzdem zufrieden sein, dass wir den ersten Schritt gewagt haben.

Es lohnt sich meist immer, diesen Extraschritt zu gehen und über seinen Schatten zu springen. Man kann dabei nichts verlieren, nur selber daran wachsen – egal wie der Ausgang der Situation sein wird.

So oder so gilt: Ob spontan im Alltag oder beim Online-Dating – werde aktiv! Nimm dein Schicksal selbst in die Hand und überlasse nichts dem Zufall. Denn es warten viele spannende Begegnungen auf dich, die das Leben bereichern!

PERFEKT IST JETZT

Es ist immer wieder überraschend, wie wenig wir Menschen unseren spontanen Impulsen und Gefühlen folgen und somit einiges ungelebt stehen lassen – wir diesbezüglich ein zu starkes Sicherheitsbedürfnis haben.

Aber besonders wenn wir diesen inneren Impuls spüren, sollten wir ihm unbedingt folgen! Denn es sind nur wenige Sekunden, die alles in unserem Leben ändern können. Wenige Sekunden, in denen wir mutig unserem Impuls folgen sollten. Und nur ein kurzer Moment, in der wir unsere Komfortzone dabei verlassen müssen.

Letzten Endes ist es ja so, dass uns das Leben viele Chancen bietet. Jeden Tag und in nahezu jeder Situation. Sei es, dass jemand im Supermarkt in der Schlange vor uns steht und diese Person uns gefällt. Oder, dass wir zufällig auf dem Strassenweg jemandem an der Kreuzung begegnen. Jedoch sind nicht immer alle Chancen gleich gross. Manche eröffnen sich uns in einer Form, welche genau auf uns zugeschnitten ist, und wo uns dabei keine Hindernisse im Weg stehen. Und andere Male sind die Chancen verborgener und wir müssen aktiver vorgehen, um diese wahrzunehmen.

Und genau dafür benötigen wir nur eine Fähigkeit: Die Fähigkeit, aktiv zu werden und zwar immer dann, wenn wir innere Impulse verspüren und sich uns eine Chance auftut, um etwas Tolles zu erleben! Was wir also schaffen müssen, ist, diese Angst abzulegen, öfters bei unseren Entscheidungen unsere Ängste als Kompass zu nutzen, um diese zu überwinden.

Denn stellen wir uns mal folgendes Szenario vor: Wir sitzen in einem Café, schütten aus Versehen unseren Cappuccino samt Tasse aus, dabei hilft uns sofort eine attraktive Kellnerin oder ein attraktiver Kellner die Glasscherben aufzuheben. Wir entschuldigen uns und jene Person lächelt uns dabei verschmitzt an und arbeitete daraufhin weiter.

Was können wir im schlimmsten Fall dabei verlieren, eine Person direkt anzusprechen, welche uns gefällt? Meist gar nichts. Aber was können wir im besten Fall gewinnen, wenn wir es tun? Eine gute Chance, aus der sich vielleicht mehr entwickeln könnte.