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Im Literatur-DUO haben deutsche und italienische Schülerinnen und Schüler eine Kurzgeschichte in ihrer Landessprache geschrieben. In einem deutsch/italienischen DUO haben sie dann die Kurzgeschichte des fremdsprachigen Partners in die eigene Landessprache übersetzt. Die Autoren und Autorinnen Felicity Spencer / Mario Bona Samuel / Il Campanello Samuel / Die Klingel Lara Kellner / Elena Viviani Saphirblaues Wunder / Il Risveglio di Giovanna La meraviglia blu zaffiro / Giovannas Erwachen Sahra Waßner / Francesca Possamai Kurzgeschichte zum Gedicht Todesfuge / La Realta negli Sguardi Racconto sul poema Todesfuge / Die Ehrlichkeit im Aussehen Jette Hoos / Letizia Segarelli Ein letztes Mal / La Signora della Montagna Un'ultima volta / Die Dame aus den Bergen Maja Lorenzmeier / Jan D'Orsi Lias Erkenntnis / L'Onda La scoperta di Lia / Die Welle Nora Antonic / Benedetto Viezzi Was Menschen machen / Il paese delle anime Cosa fanno le persone / Das Dorf der Seelen
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Seitenzahl: 277
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Weitere Informationen zum «Literatur DUO letterario» auf der Webseitewww.heimann-stiftung.de
Im Literatur-DUO haben deutsche und italienische Schülerinnen und Schüler eine Kurzgeschichte in ihrer Landessprache geschrieben. In einem deutsch/italienischen DUO haben sie dann die Kurzgeschichte des fremdsprachigen Partners in die eigene Landessprache übersetzt.
Das Ziel der Stiftung ist es, mit dem Literatur-DUO den intellektuellen und interkulturellen Austausch zwischen deutschen und italienischen Jugendlichen zu fördern und so zur deutsch-italienischen Völkerverständigung beizutragen.
Der Sammelband ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projektes der Heimann-Stiftung, der Organisation Büro VIAVAI Deutsch-Italienischer Jugendaustausch und der Buchhandlung Eulenspiegel in Wiesloch.
Nel DUO-letterario, alunne / alunni tedeschi ed italiani hanno scritto un breve racconto nella propria lingua nazionale. Nell’ambito di un DUO tedesco/italiano, hanno poi tradotto il racconto del partner di lingua straniera nella propria lingua nazionale.
L’obbiettivo della Fondazione, attraverso i DUO-Letterari, è quello di promuovere lo scambio intellettuale e interculturale tra i giovani in Italia e in Germania contribuendo all’amicizia tra i due popoli.
L'antologia è il risultato di un progetto congiunto della Fondazione Heimann, dell'organizzazione UFFICIO VIAVAI Scambio Giovanili Italo-Tedeschi e della libreria Eulenspiegel di Wiesloch.
SAMUEL
Felicity Spencer
SAMUEL
Felicity Spencer
Traduzione di Mario Bona
IL CAMPANELLO
Mario Bona
DIE KLINGEL
Mario Bona
Aus dem Italienischen von Felicity Spencer
SAPHIRBLAUES WUNDER
Lara Kellner
LA MERAVIGLIA BLU ZAFFIRO
Lara Kellner
Traduzione di Elena Viviani
IL RISVEGLIO DI GIOVANNA
Elena Viviani
GIOVANNAS ERWACHEN
Elena Viviani
Aus dem Italienischen von Lara Kellner
KURZGESCHICHTE ZUM GEDICHT TODESFUGE
Sahra Waßner
RACCONTO SUL POEMA TODESFUGE
Sahra Waßner
Rinarrazione del racconto di Francesca Possamai
LA REALTÀ NEGLI SGUARDI
Francesca Possamai
DIE EHRLICHKEIT IM AUSSEHEN
Francesca Possamai
Aus dem Italienischen von Sahra Waßner
EIN LETZTES MAL
Jette Hoos
UN'ULTIMA VOLTA
Jette Hoos
Traduzione di Letizia Segarelli
LA SIGNORA DELLA MONTAGNA
Letizia Segarelli
DIE DAME AUS DEN BERGEN
Letizia Segarelli
Aus dem Italienischen von Jette Hoos
LIAS ERKENNTNIS
Maja Lorenzmeier
LA SCOPERTA DI LIA
Maja Lorenzmeier
Traduzione di Jan D'Orsi
L’ONDA
Jan D’Orsi
DIE WELLE
Jan D’Orsi
Aus dem Italienischen von Maja Lorenzmeier
WAS MENSCHEN MACHEN
Nora Antonic
COSA FANNO LE PERSONE
Nora Antonic
Traduzione di Benedetto Viezzi
IL PAESE DELLE ANIME
Benedetto Viezzi
DAS DORF DER SEELEN
Benedetto Viezzi
Aus dem Italienischen von Nora Antonic
AUTORINNEN UND AUTOREN
AUTRICI E AUTORI
Die unfassbare, unglaublich große Wut schoss im Bruchteil einer Sekunde durch seinen ganzen Körper, unkontrollierbar, unaufhaltsam. Es passierte plötzlich, so wie immer. Im einen Moment war alles in Ordnung und im nächsten sah er die Welt nur noch wie durch einen Schleier, einen Schleier aus Wut, der sich über alles legte und jedes andere Gefühl in seinem Körper auslöschte. Alles, was er in diesem Moment wollte, war es, zu schlagen, egal was, egal wen, einfach nur all diese schmerzhafte Energie wieder loszulassen, bevor sie ihn vollkommen einnehmen würde. Aber es ging nicht, er konnte nicht, alles würde nur noch schlimmer werden. Er spürte die Enttäuschung, die neben seiner Wut im Raum stand, es war nicht seine eigene, doch trotzdem war sie der Auslöser für diesen Schwall von Gefühlen, den er selber nicht kontrollieren konnte. Unten, im Wohnzimmer seines Hauses, im Angesicht seiner Eltern, wurde ihm bewusst, dass nichts, was er machte, je genug sein würde. Er konnte sich noch so sehr anstrengen, die Erwartungen dieser Menschen, die er um mehr als alles in der Welt beeindrucken wollte, waren höher. Immer gab es jemand besseren, der mehr erreicht hatte, oder schneller war, oder dieses eine kleine Detail, das ihm so unwichtig erschienen war, miteinbezogen hatte. Es war eigentlich egal, was er tat. Und obwohl ihm das bewusst war, versuchte er es doch immer und immer wieder, mit der Hoffnung, dass dieses eine Mal alles anders sein würde. Und jedes Mal endete es auf die gleiche Art und Weise. Es musste noch nicht einmal viel gesagt werden, es war einfach klar, man konnte es sehen, an den Blicken seiner Eltern, ihrem Auftreten, die Art wie sie ihr Glas wieder auf dem Tisch abstellten. Dieses Verhalten führte bei ihm immer zu Wut. Er war wütend auf sich selbst, darauf, dass er es nicht besser gemacht hatte und damit seinen Eltern einen Grund gegeben hätte, stolz auf ihn zu sein. Aber er konnte seine Gefühle nicht ausdrücken, dass würden seine Eltern nicht gutheißen. Es würde bedeuten, dass er schwach wäre und Schwäche wurde bei ihm nicht gerne gesehen. Es wurde kein Wort gesprochen, die Nachricht war angekommen. Er verließ das Haus, um der bedrückenden Enge dort zu entkommen. Draußen war es kühl und mit der Temperatur, schien sich auch sein Gemüt abzukühlen. Er konnte wieder frei atmen und er war den Blicken entkommen, die ihn zuhause bei jedem seiner Schritte beobachtet und verurteilt hätten. Er versuchte, den Gedanken an sein Versagen einfach beiseitezuschieben. Zu ignorieren, wie es ihm ging. ER konzentrierte sich auf seine Umgebung. Die asphaltierten Straßen der Stadt hatten sich immer mehr verändert, sie wurden schmaler und gingen schließlich nahtlos in Waldboden über. Um ihn herum waren nur Bäume und ein paar Büsche. Blumen wuchsen nicht zu dieser Jahreszeit, alles war grün und braun. Die Luft war klar und roch nach Natur. Es gab nur wenige Geräusche, denn die meisten Vögel waren gen Süden gezogen und die Geräusche der Stadt hatte er weit hinter sich gelassen. Er wurde immer ruhiger und vergaß mehr und mehr, was soeben passiert war. Stattdessen stellte sich ein Gefühl der Freiheit in ihm ein. Als könnte er einfach weitergehen und überall da hinkommen, wo er gerne wäre. Weg von Druck und Problemen und negativen Gefühlen. Frei wie ein Vogel, ohne Sorgen, die ihn bedrückten und ohne einen Weg, der ihm von anderen vorgegeben wurde. So müsste er nie wieder dieses furchtbare wütende Gefühl verspüren, dass sich durch seinen Körper ausbreitete und seinen Verstand einzunehmen drohte. Eine Weile wanderte sein Geist einfach nur vor sich hin, er stellte sich all die wunderbaren Möglichkeiten vor, die er hätte, wäre er tatsächlich so frei wie ein Vogel. Doch langsam und unaufhaltsam rollte die Realität auf ihn zu. Seine Vernunft meldete sich zu Wort und zählte alle Nachteile eines solchen Lebens auf und warum es gar nicht umsetzbar sei. Immer resignierter lief er weiter, bis er zu einer Stelle kam, die ihm bekannt vorkam. Es war einfach nur ein Baumstumpf. Obwohl er es aus seiner Position nicht sehen konnte, wusste er, dass auf der Rückseite des Baums einige Buchstaben in die Rinde geritzt waren. Er wusste auch, woher diese Buchstaben kamen. Es waren seine Initialen und die seiner Eltern, die sie früher, als er noch ein kleines Kind war, mit einem Taschenmesser dort platziert hatten. Damals war der Baum noch nicht gefällt, er war hochgewachsen und schön anzusehen. Seine frischen grünen Blätter hatten den Boden bedeckt, auf dem sein Vater gekniet hatte, mit dem Messer in der Hand. Er spürte Sehnsucht, als er daran dachte, wie glücklich sie damals gewesen waren. Die Beweise davon hingen immer noch in ihrem Flur, in Form von schon leicht verblassten Fotografien. Damals hatten sie immer viel Spaß gehabt und zusammen gelacht. Jetzt war davon kaum etwas übrig. An manchen Tagen kam zwar noch eine ähnliche Stimmung auf, besonders an Feiertagen, wenn die ganze Familie zusammenkam, doch der Alltag war kalt und gefühllos. Und langsam, zuerst fast unmerkbar, wandelte sich die Sehnsucht, sie wurde zu einem Gefühl, dass ihm nur allzu bekannt war. Die Wut kam zurück und sie war dieses Mal sogar noch ein wenig stärker als zuvor. Er fragte sich, ob noch alles wie früher wäre, wenn er ein besserer Sohn gewesen wäre. Ob deine Eltern dann immer noch dieses Lächeln in den Augen hätten, wenn sie ihn anschauten. Vielleicht musste er sich einfach mehr anstrengen, noch mehr sein Bestes geben. Und doch wusste er, dass all seine Bemühungen nichts ändern würden, sie würden immer etwas finden, dass er falsch machte. Sein Inneres schien zu kochen und es ergriff endgültig Besitz von ihm. Seine Faust krachte gegen den Baumstamm, er holte wieder aus, schlug noch einmal zu, immer und immer wieder. Er trat und schlug und einmal schrie er laut auf, aber er nahm es kaum wahr. Er spürte nicht den Schmerz, der durch seinen Körper fuhr, wenn er an die harte Rinde des Baumes schlug, er spürte nichts außer seiner Wut. Er konnte nicht steuern, was er tat, er sah nicht, was er tat, sein eigentliches Ich war vollkommen in den Hintergrund gerückt, zur Seite gedrängt von der allumfassenden Wut. Wie lange er auf die Bäume um ihn herum einschlug, konnte er hinterher nicht sagen. Er erinnerte sich nur dunkel an alles, was vorgefallen war, er wusste nur noch, wie er sich dabei gefühlt hatte. Er war vollkommen außer Atem, seine Knöchel waren blutig, doch das bemerkte er nicht. Er hatte seine gesamte Energie freigesetzt und trotzdem ging es ihm dadurch nicht besser. Im Gegenteil, es kamen nur immer mehr die Gefühle hervor, die hinter seiner Wut versteckt gewesen waren. Während diese abebbte, kroch langsam der Schmerz hervor, ein so tiefer Schmerz, dass er es fast nicht aushalten konnte. Er sank zu Boden und blieb, an einen Baum gelehnt sitzen. Krampfhaft versuchte er, seine Gefühle niederzukämpfen, sie unten zu halten, da wo sie hingehörten. Wo niemand sie sehen konnte, nicht einmal er selbst. Aber es war zu viel, die Gefühle der vorangegangenen Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre hatten sich in ihm angestaut. Er hatte sie nie herauslassen können, weil er sich dafür geschämt hatte, so schwach zu sein. Und jetzt konnte er sie nicht länger zurückhalten. Draußen im Wald, wo niemand ihn beobachten konnte, wo niemand ihn daran hindern konnte, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, ließ er alles heraus, was es in seinem Inneren gab, all die sorgfältig versteckten und zurückgedrängten Gefühle, ausgelöst von einer Umgebung, die in ihm nicht das sah, was er war, sondern nur das, was er erreichte. Sein Schluchzen wurde von niemandem gehört und er nahm sich fest vor, dass niemand es je hören würde. Er blieb an den Baum gelehnt sitzen, bis seine Finger und sein Gesicht taub waren vor Kälte und nichts mehr von seinen Gefühlen übrig war. Erst jetzt wurde ihm wieder vage bewusst, wo er sich befand und was geschehen war. Eine Weile blieb er noch sitzen und versuchte zu begreifen, was geschehen war. Es ging ihm nicht gut, obwohl es eine Erleichterung war, nicht mehr diesen Druck in der Brust zu spüren. Seine Probleme waren nicht gelöst und er wusste, dass er sich nicht würde lösen können. Dafür müsste er seine Gefühle auch anderen Menschen gegenüber preisgeben und das war ihm nicht möglich. Es ging einfach nicht. Ihm war klar, dass es nicht besser werden würde und er diese Wut wohl noch öfter verspüren würde. Das machte ihn nicht wütend und auch nicht traurig. Er verspürte gar nichts, so als hätte er all seine Gefühle dem Wald übergeben. In Wahrheit hatte er sie nur wieder an den Ort gesteckt, an dem sie vor jedem unsichtbar waren und ihm nicht in die Quere kommen würden. Und da würden sie fürs Erste bleiben, vielleicht würden sie erst dann wieder zum Vorschein kommen, wenn er das nächste Mal ausrasten würde. Er blieb sitzen, bis sich die Dunkelheit abzuzeichnen begann. Dann erhob er sich und machte sich auf den Weg zurück, nach Hause, zu seinen Eltern. Dieses Mal achtete er nicht auf seine Umgebung und er fühlte sich nicht mehr frei und glücklich. Während er lief, richtete er sich wieder her, er strich seine Kleidung glatt und achtete darauf, dass man seine verletzte Hand nicht sehen konnte. Je näher er seinem Zuhause kam, desto mehr wurde er wieder zu dem Jungen, der er sonst immer war. Ohne eine Gefühlsregung, ein Junge, der niemals auf einen Baum einschlagen würde, oder durch den Wald schreien, oder weinen. Niemand beachtete ihn, als er eintrat, seine Eltern fragten ihn nicht, wo er war, oder was er gemacht hatte. Es wurde wieder kein Wort gesprochen, schweigend durchquerte er das Wohnzimmer und begab sich in den ersten Stock, wo sein Zimmer lag. Er schaltete das Licht ein und setzte sich auf das Bett. Er griff nach der Fernbedienung und schaltete seinen Fernseher an, ließ sich von den Bildern einwickeln und von einer Welt überzeugen, in der alles immer gut ausging. Und was am Tag passiert war, das vergaß er.
Traduzione di Mario Bona
La rabbia, incredibile, estremamente intensa, si diffuse in tutto il suo corpo in una frazione di secondo, incontrollabile, irresistibile. Accadde all’improvviso, come sempre. Un momento prima era tutto in ordine e subito dopo vedeva il mondo intero come attraverso un velo, un velo di rabbia, che si poneva sopra a tutto ed estingueva tutti gli altri sentimenti del suo corpo. Tutto ciò che desiderava in quel momento, era colpire, non gli importava cosa, non gli importava chi, semplicemente colpire, per lasciar andare tutta quell’energia dolorosa, prima che quella lo inghiottisse completamente. Ma non funzionava, non poteva, tutto sarebbe solo peggiorato. Accanto alla sua rabbia, nella stanza, sentiva la delusione. Non era la sua, ma era comunque l’innesco di quella scarica di emozioni che non riusciva a controllare da solo. Di sotto, nel soggiorno di casa sua, faccia a faccia con i suoi genitori, si rendeva conto che nulla di quello che avrebbe fatto sarebbe mai bastato. Non importava quanto ci provasse, le aspettative di quelle persone, che voleva impressionare più di ogni altra cosa al mondo, erano più alte. C’era sempre qualcuno migliore, che aveva ottenuto di più, o che era più veloce, o che aveva considerato quel piccolo dettaglio, per lui irrilevante. Non importava davvero ciò che faceva. Sebbene lo sapesse, ci provava e riprovava, con la speranza che questa volta tutto sarebbe stato diverso. E ogni volta finiva nello stesso modo. Non c’era nemmeno bisogno di dire molto, lo si vedeva, dagli sguardi dei suoi genitori, dal loro comportamento, dal modo con cui posavano di nuovo il bicchiere sul tavolo. Questi comportamenti lo portavano sempre alla rabbia. Era arrabbiato con sé stesso, per non aver fatto di più per dare ai suoi genitori qualcosa di cui essere orgogliosi. Ma non poteva esprimere i suoi sentimenti, i suoi genitori non lo avrebbero approvato. Avrebbe significato che era debole, e non voleva più sentirsi debole. Non fu pronunciata una parola, il messaggio era arrivato. Lasciò la casa, per sfuggire da quell’opprimente ristrettezza. Fuori era freddo e, con la temperatura, anche la sua mente sembrava raffreddarsi. Poteva respirare di nuovo liberamente ed era fuggito dagli sguardi, che avevano guardato e condannato ogni suo passo nella casa. Provava a mettere semplicemente da parte il pensiero del suo fallimento, per dimenticare come stava. Si concentrò su ciò che lo circondava. Le strade asfaltate di città cambiavano continuamente, diventavano più strette e alla fine, senza soluzione di continuità, divennero sottobosco. Intorno a lui c’erano solo alberi e qualche cespuglio. I fiori non crescevano in quel periodo dell’anno, tutto era verde e marrone. L’aria era limpida e odorava di natura. C’erano solo pochi suoni, perché la gran parte degli uccelli era migrata al sud e i rumori della città se li era lasciati lontani, dietro le spalle. Diventò sempre più calmo e dimenticò sempre di più ciò che era appena accaduto. Nacque invece in lui un sentimento di libertà. Come se potesse semplicemente continuare a camminare e andare ovunque volesse essere: lontano dalla pressione, dai problemi e dai sentimenti negativi; libero come un gabbiano, senza preoccupazioni che lo opprimessero e senza una strada che gli fosse imposta da altri. Quindi non avrebbe dovuto provare mai più quella terribile sensazione di rabbia che si diffondeva nel suo corpo e minacciava di inghiottire la sua mente. Per un po’ la sua mente vagò semplicemente. Pensava che tutte le fantastiche possibilità che aveva, lo rendessero libero come un gabbiano. Ma, lentamente e inesorabilmente, la realtà ricadde su di lui. La sua ragione considerò e contò tutti gli svantaggi di una tale vita e perché questa non fosse assolutamente possibile. Sempre più rassegnato, continuò a correre, finché non arrivò a un punto che gli sembrava familiare. Era solo un semplice tronco d’albero. Anche se dalla sua posizione non le poteva vedere, sapeva che sul retro dell’albero erano incise delle lettere nella corteccia. Sapeva anche da dove venivano quelle lettere. Erano le iniziali sue e dei suoi genitori. Le avevano incise là, con un coltello tascabile, quando ancora era un bambino. Allora l’albero non era ancora caduto, era alto e bello a vedersi. Le sue fresche foglie verdi coprivano il terreno, dove suo padre si era inginocchiato con il coltello nella mano. Sentiva nostalgia, pensando quanto allora fossero felici. Le prove di questa felicità erano ancora appese nel loro corridoio, sotto forma di fotografie, già leggermente sbiadite. Allora si divertivano e ridevano sempre assieme. Ora di ciò era rimasto poco. In alcuni giorni compariva ancora un umore simile, magari nei giorni di vacanza, quando l’intera famiglia si ritrovava. La vita di tutti i giorni, invece, passava fredda e insensibile. Lentamente, all’inizio quasi senza sentirlo, la nostalgia mutò, divenne una sensazione che gli era fin troppo familiare. La rabbia ritornò e questa volta era ancora un po’ più forte di prima. Si chiese se tutto sarebbe stato lo stesso, se fosse stato un figlio migliore. Si chiese se i suoi genitori avrebbero avuto ancora quel sorriso negli occhi, quando lo guardavano. Forse doveva semplicemente sforzarsi di più, dare il suo meglio. Eppure sapeva che tutti i suoi sforzi non avrebbero cambiato nulla, avrebbero sempre trovato qualcosa che stava sbagliando. Le sue viscere sembravano ribollire e alla fine la rabbia si impossessò di lui. Il suo pugno colpì il tronco d’albero, si ritrasse, colpì ancora una volta, ancora e ancora. Tirò calci e pugni e una volta gridò ad alta voce, ma non se ne accorse nemmeno. Non sentiva il dolore che percorreva il suo corpo, quando colpiva la dura corteccia dell’albero. Non sentiva nulla al di fuori della sua rabbia. Non poteva controllare ciò che stava facendo; non poteva vedere ciò che stava facendo. Il suo vero io era passato completamente in secondo piano, nascosto dalla rabbia totalizzante. In seguito non avrebbe saputo dire quanto a lungo avesse colpito gli alberi attorno a sé. Ricordava solo una sensazione di buio su tutto ciò che era successo, sapeva solo come si era sentito. Era completamente senza fiato, le sue nocche erano sanguinanti, ma non se ne era accorto. Aveva rilasciato tutta la sua energia e, nonostante ciò, non si sentiva meglio. Al contrario, i sentimenti che prima erano rimasti nascosti dietro la sua rabbia, uscivano sempre più allo scoperto. Mentre la rabbia svaniva, il dolore si insinuò lentamente, una sofferenza così profonda, che quasi non poteva sopportare. Cadde a terra e rimase seduto, appoggiato ad un albero. Provò disperatamente a combattere i suoi sentimenti, per mantenerli al loro posto. Lì dove nessuno poteva vederli, nemmeno lui stesso. Ma era troppo, i sentimenti delle precedenti settimane, mesi, forse anche anni, si erano accumulati in lui. Non aveva mai potuto farli uscire, perché si vergognava di essere così debole. E ora non poteva trattenerli più a lungo. All’aperto, nel bosco, dove nessuno poteva vederlo, dove nessuno poteva impedirgli di lasciar correre liberi i suoi sentimenti, fece uscire tutto ciò che era dentro di lui. Si liberò di tutti i sentimenti accuratamente nascosti e repressi, innescati da un ambiente che non lo vedeva per ciò che era, ma solo per ciò che aveva raggiunto. I suoi singhiozzi non furono ascoltati da nessuno e decise che nessuno ne avrebbe mai sentito parlare. Rimase seduto, appoggiato all’albero, finché le sue dita e il suo viso non furono insensibili per il freddo e non rimase più nulla dei suoi sentimenti. Solo in quel momento divenne vagamente consapevole di dove si trovava e di cosa era accaduto. Rimase seduto ancora un po’ e cercò di capire cosa era successo. Non si sentiva bene, anche se era un sollievo non sentirsi più quella pressione nel petto. I suoi problemi non erano risolti e lui sapeva che non sarebbe stato in grado di risolverli. Per questo avrebbe dovuto rivelare i suoi sentimenti ad altre persone e ciò non gli era possibile. Semplicemente non funzionava. Gli era chiaro che le cose non sarebbero migliorate e che avrebbe provato questa rabbia ancora più spesso. Ciò non lo rendeva arrabbiato e nemmeno triste. Non provava assolutamente nulla, come se avesse ceduto tutti i suoi sentimenti al bosco. In verità li aveva rimessi nel luogo dove erano invisibili a tutti e dove non avrebbero potuto intralciargli la strada. Per ora stavano lì. Forse non si sarebbero più fatti vedere, fino alla prossima volta che fosse andato fuori di testa. Rimase lì seduto, fino a quando non cominciò a calare l’oscurità. Poi si rialzò e tornò indietro, a casa, dai suoi genitori. Questa volta non prestava più attenzione a ciò che lo circondava e non si sentiva né libero, né felice. Mentre correva, si rassettò, pulendosi i vestiti e facendo in modo che non si potesse vedere la sua mano ferita. Più si avvicinava a casa, più tornava ad essere il ragazzo che era sempre stato. Senza un’emozione, un ragazzo che non avrebbe mai colpito un albero, o urlato attraverso il bosco, o pianto. Nessuno si accorse di lui quando entrò. I suoi genitori non gli chiesero dove era stato, né cosa aveva fatto. Anche in questo caso non fu detta una parola. Attraversò in silenzio il soggiorno e salì al primo piano, dove c’era la sua camera. Accese la luce e si sedette sul letto. Prese il telecomando e accese la televisione, si lasciò trasportare dalle immagini e convincere da un mondo in cui tutto è sempre andato bene e, ciò che accadde quel giorno, se lo dimenticò.
Il racconto che stai per leggere è nato senza una collocazione precisa nello spazio e nel tempo. In fin dei conti, però, ho creduto potesse essere utile conoscere gli eventi che lo ispirarono e quindi ho aggiunto questa breve introduzione. Dopo la seconda guerra mondiale, furono molti gli Italiani, che emigrarono in Belgio, per lavorare nelle miniere di carbone. Molti vi stettero per brevi periodi, per guadagnare qualche soldo da mandare a mogli e figli lontani. Alcuni si crearono una famiglia all’estero e ogni giorno alla sera tornavano alla loro casa. Altri ancora, invece, non tornarono più dalla loro famiglia, rimasti vittime di questo duro lavoro. Il racconto che stai per leggere è ispirato e dedicato a tutti loro.
*
Il campanello suonò «din-don». Era tornato a casa. Maria corse alla porta, aprì. Un sorriso accogliente riempiva il suo volto ancora infantile. Il giovane marito ricambiò il sorriso, con un bacio affettuoso ed appassionato. Si tolse il pesante pastrano. Lei lo prese, lo piegò e lo appese su di un appendiabiti, accostato alla parete sinistra dell’angusto corridoio. Lui si tolse le scarpe, sporche. Le sbatté fuori dalla porta, ma guardò ben di lasciare su di esse un po’ di polvere, a mo’ di ricordo della giornata. Insieme alla giovane ragazza percorse lo stretto corridoio, arrivò nella cucina, che era anche il salotto e la sala da pranzo. Si lavò nel catino di fronte al camino. Si sedette a tavola, sulla vecchia panca massiccia, vicino al focolare. Lei servì la cena: polenta e formaggio. Erano felici, quasi entusiasti. Lui iniziò a raccontare della sua prima giornata in miniera.
Parlò di gallerie e pozzi, ascensori e pilastri, esplosioni e scavi, badili e lampade. Sembrava non volersi più fermare, andava sempre più a fondo, con gallerie di base e di avanzamento, pozzi di aerazione, gallerie di livello,… Era molto entusiasta del suo nuovo lavoro. In realtà si era già reso conto che c’erano anche molte difficoltà. Raccontò, per esempio, della fatica provata, della difficoltà nel lavorare per ore mezzo accucciato, della polvere che continuava a respirare e di molti altri problemi. Per il momento, però, li accettava volentieri, perché era sull’onda dell’entusiasmo provocato dalla novità. A un certo punto, dopo questo lungo e appassionato monologo, si fermò con uno sbadiglio. Maria non capì se l’interruzione era dovuta a un esaurimento degli argomenti di discussione, piuttosto che al semplice bisogno di sbadigliare. In qualunque caso approfittò dell’interruzione, per raccontare un po’ della sua giornata. Raccontò della Pina, che aveva incontrato alla fontana. Poi disse al marito, che era venuto il medico e che la gravidanza procedeva senza problemi. Erano entrambi stanchi e, dopo un’altra breve chiacchierata, andarono a dormire.
Il campanello suonò «din-don». Era tornato a casa. Maria andò alla porta, aprì. Sorrideva. Il giovane marito ricambiò il sorriso, con un dolce bacio. Baciò anche in fronte la piccola creatura che la moglie teneva in braccio, che si mise a piangere, forse per il freddo e l’umidità delle labbra del padre. Si tolse il pesante pastrano. Glielo passò; lei lo piegò e lo appese sull’appendiabiti, accostato alla parete sinistra dell’angusto corridoio. Si tolse le scarpe, sporche. Le sbatté fuori dalla porta. Percorrendo lo stretto corridoio, arrivò nella cucina, che era anche il salotto e la sala da pranzo. Si lavò nel catino di fronte al camino. Si sedette a tavola, sulla vecchia panca di legno, vicino al focolare. Lei servì la cena: polenta con qualche pezzetto di formaggio. Erano soddisfatti. Lui iniziò a raccontare della sua giornata in miniera.
Parlò dei suoi compagni minatori, tutti giovani come lui. Mentre lavoravano non parlavano molto. Quando si fa fatica non si parla mai. Disse che il momento migliore era il pranzo che, seppur scarno, dava loro la possibilità, non solo di respirare, ma anche di chiacchierare e ridere tutti assieme. Riportò alcune voci che aveva sentito in quelle chiacchierate. Raccontò di un tizio che stava compattando con un ferro di pigiatura della polvere da sparo, quando questa esplose e il ferro, schizzato in aria, trapassò il cranio dello sventurato. Questi, e qui sta la parte curiosa, sopravvisse. Poi raccontò di altri incidenti, ancora più eclatanti, precisando sempre, che comunque erano solo voci. La giovane moglie rimase piuttosto turbata da questi racconti, ma lui la rassicurò spiegandole che erano incidenti rari, e che negli ultimi anni si erano fatti numerosi cambiamenti nel metodo di lavoro, per garantire una maggiore sicurezza. Quest’ultima era una frase pronunciata di frequente dal direttore, che ormai era entrata nella testa del giovane. Lui, in realtà, non ci credeva affatto, ma doveva rassicurare la moglie e continuare a lavorare, perché aveva bisogno dei soldi necessari a sostenere una famiglia che, con un altro figlio in arrivo, si prospettava diventare sempre più numerosa.
Il campanello suonò «din-don». Era tornato a casa. Maria andò alla porta, con la calma di chi ripete un’azione tutti i giorni. Aprì. Lei non sorrideva, lui nemmeno, sarebbe stato un sorriso scontato, falso. La baciò, ma non era un bacio appassionato, era privo di significato, poco spontaneo, insensatamente ripetuto per troppe e troppe volte. Si tolse il pesante pastrano e lo gettò sull’appendiabiti. Percorse lo stretto corridoio, lasciando una lunga scia di impronte con le sue scarpe sporche. Arrivò nella cucina, che era anche il salotto e la sala da pranzo. Qui salutò i figli, che stavano giocando attorno al tavolo. Si lavò alla bell’è meglio nel catino di fronte al camino. Si sedette a tavola, sulla vecchia panca di legno, vicino al focolare. Lei servì la cena: polenta. Lui non raccontò nulla, lei sapeva già cosa avrebbe detto, aveva sentito la stessa storia molte, molte volte.
I bambini litigavano chiassosamente, mentre mangiavano. La mamma dovette urlare, per farli stare al posto. Lui era silenzioso, perso nei suoi pensieri. Osservava quei suoi figli, che aveva visto nascere, e che vedeva crescere di giorno in giorno. Gli piaceva notare tutti i mutamenti, nel mondo che lo circondava, e in quei bambini ce ne erano molti. Si augurava che almeno loro potessero vivere perennemente in quel mutamento, potessero godersi il senso del tempo, che si apprezza solo nei cambiamenti, anche da adulti. Insomma, sperava che non finissero a vivere come lui, in una perpetua routine, che ormai non subiva più alcun mutamento, non aveva più alcun sapore, alcun colore, era un’ eterna galleria buia. Non c’erano più nemmeno pozzi di aerazione, nella sua vita. L’unica luce che poteva aspettarsi, sarebbe potuta essere quella di un’esplosione.
Il campanello suonò «din-don». Era tornato a casa. Maria andò alla porta, con la calma di chi ripete un’azione tutti i giorni. Aprì. Non era lui. Lei non sorrideva, e non sorridevano nemmeno le due imponenti figure vestite di nero che le si presentavano di fronte, con il loro fare autoritario. Li invitò cortesemente a farsi avanti. Fece togliere loro i pesanti pastrani che indossavano e li appese all’appendiabiti dell’atrio. Percorse lo stretto corridoio, seguita dai due signori. Arrivarono nella cucina, che era anche il salotto e la sala da pranzo. Lei li fece sedere a tavola, sulla vecchia panca massiccia, vicino al focolare. Attendeva, e i due sapevano farsi attendere. Servì loro un caffè. Iniziarono a raccontare di suo marito e della sua ultima giornata in miniera.
Aus dem Italienischen von Felicity Spencer
Die Geschichte, die du gleich lesen wirst, spielt an keinem bestimmten Ort und zu keiner bestimmten Zeit. Trotzdem dachte ich, es könnte nützlich sein, die Ereignisse zu kennen, die diese Geschichte inspiriert haben. Deshalb habe ich eine kurze Einleitung angefügt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es viele Italiener, die nach Belgien ausgewandert sind, um in den Kohleminen zu arbeiten. Viele blieben für eine kurze Zeit dort, um etwas Geld zu verdienen, das sie an die Frauen und Kinder in der Ferne schickten. Manche gründeten im Ausland eine Familie und kehrten jeden Abend zu dieser zurück. Wieder andere kamen gar nicht wieder, denn sie wurden Opfer der harten Arbeit. Die Geschichte, die du gleich lesen wirst, ist von all jenen inspiriert und ihnen gewidmet.
Die Klingel läutete «ding-dong». Er war nach Hause zurückgekehrt. Maria rannte zur Tür und öffnete. Ein einladendes Lächeln erfüllte ihr noch kindliches Gesicht. Der junge Ehemann erwiderte dieses mit einem liebevollen und leidenschaftlichen Kuss. Er zog sich seinen dicken Mantel aus. Sie nahm ihn, faltete ihn und hängte ihn an einen Kleiderhaken an der linken Wand des engen Flurs. Er zog seine schmutzigen Schuhe aus. Er klopfte sie vor der Tür aus, achtete darauf, etwas Staub auf ihnen zu lassen, als Erinnerung an den Tag. Zusammen mit dem jungen Mädchen durchquerte er den schmalen Flur, er erreichte die Küche, die zugleich das Wohn- und Esszimmer war. Er wusch sich an der Schüssel vor dem Kamin. Er setzte sich an den Tisch auf die alte, harte Sitzbank neben dem Herd. Sie servierte das Abendessen: Polenta und Käse. Sie waren glücklich, fast enthusiastisch. Er fing an, von seinem ersten Tag in der Mine zu erzählen.
Er sprach von Stollen und Schächten, Aufzügen und Säulen, Explosionen und Gruben, Schaufeln und Leuchten. Es schien, als würde es nicht mehr aufhören, es ging immer tiefer, mit fortschreitenden Schächten, Lüftungen, hohen Gruben… Er war enthusiastisch wegen seiner neuen Arbeit. In Wirklichkeit war ihm schon bewusst, dass es viele Schwierigkeiten gab. Er erzählte zum Beispiel von der erschöpfenden Arbeit, der Schwierigkeit, acht Stunden am Stück zu schuften, dem Staub, den man kontinuierlich einatmete und von vielen anderen Problemen. Für den Moment akzeptierte er das jedoch gerne, denn er war auf einer Welle des Enthusiasmus, ausgelöst durch die Neuheit. An einem gewissen Punkt nach diesem langen und leidenschaftlichen Monolog unterbrach er sich mit einem Gähnen. Maria wusste nicht, ob diese Unterbrechung wegen fehlenden Gesprächsstoffes ausgelöst wurde oder einfach nur deshalb, weil er gähnen musste. Auf eine Art profitierte sie von der Unterbrechung, denn so konnte sie etwas von ihrem Tag erzählen. Sie erzählte von Pina, die sie am Brunnen getroffen hatte. Dann sagte sie ihrem Ehemann, dass der Arzt gekommen war und dass die Schwangerschaft ohne Probleme ablief. Sie waren beide müde und nach einer weiteren kurzen Unterhaltung, gingen sie schlafen.
Die Klingel läutete «ding-dong». Er war nach Hause zurückgekehrt. Maria ging zur Tür und öffnete. Sie lächelte. Der junge Ehemann erwiderte das Lächeln mit einem sanften Kuss. Er küsste auch das kleine Wesen, das die Frau im Arm hielt, auf den Kopf. Es fing an zu weinen, vielleicht wegen der Kälte und der Feuchtigkeit der Lippen des Vaters. Er zog seinen dicken Mantel aus. Er gab ihn ihr; sie nahm ihn und hängte ihn an den Kleiderhaken an der linken Wand des engen Flurs. Er zog seine schmutzigen Schuhe aus. Er klopfte sie vor der Tür aus. Er durchquerte den schmalen Flur, erreichte die Küche, die auch das Wohn- und Esszimmer war. Er wusch sich an der Schüssel vor dem Kamin. Er setzte sich an den Tisch, auf die alte Holzbank neben dem Herd. Sie servierte das Abendessen: Polenta mit einigen Stückchen Käse. Sie waren zufrieden. Er begann, über seinen Tag in der Mine zu erzählen.
