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Lonely Planet E-Books sind besonders praktisch für unterwegs und sparen Gewicht im Reisegepäck. Einfach auf‘s Smartphone, Tablet oder den E-Book Reader laden und viele Zusatzfunktionen nutzen: - NEU: Karten und Grafiken aus dem WEB herunterladen, ausdrucken oder für später speichern - Einfaches Navigieren im Text durch Links - Offline-Karten und Google Maps-Links – zur schnellen Routenplanung - Weblinks führen direkt zu den Websites der Tipps Unser Tipp: Erstellen Sie Ihren persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen… und durchsuchen Sie das E-Book mit der praktischen Volltextsuche! E-Book basiert auf: 6. Auflage 2017 Etliche Monate Recherche stecken im Kultreiseführer für Individualreisende. Autoren geben sachkundige Hintergrundinfos zum Reiseland, liefern Tipps und Infos für die Planung der Reise, beschreiben alle interessanten Sehenswürdigkeiten mit aktuellen Öffnungszeiten und Preisen und präsentieren ihre persönlichen Entdeckungen und Tipps. Und auch Globetrotter, die abseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs sein möchten, kommen auf ihre Kosten. Für jedes Reiseziel gibt es eine Auswahl an Unterkünften und Restaurants für jeden Geschmack und Geldbeutel. Abgerundet wird der Guide durch Übersichts- und Detailkarten und einem Farbkapitel zu den Top- Highlights. Der Lonely- Planet-Reiseführer ist ehrlich, praktisch, witzig geschrieben, liefert inspirierende Eindrücke und Erfahrungen und macht Lust auf Land und Leute. Ob Backpacker, Pauschalreisender oder 5-Sterne-Tourist - mit dem Lonely Planet im Rucksack oder Handschuhfach sind Sie bestens gerüstet.
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Seitenzahl: 1912
Veröffentlichungsjahr: 2017
REISEPLANUNG
Willkommen in Neuseeland
Übersichtskarte
Neuseelands Top 20
Gut zu wissen
Was gibt’s Neues?
Wie wär’s mit …
Monat für Monat
Reiserouten
Wandern in Neuseeland
Skifahren & Snowboarden in Neuseeland
Neuseeland extrem
Essen & Trinken
Reisen mit Kindern
Neuseeland im Überblick
REISEZIELE IN NEUSEELAND
AUCKLAND
Auckland
Inseln im Hauraki Gulf
Rangitoto & Motutapu Islands
Waiheke Island
Great Barrier Island
Westlich von Auckland
Nord-Auckland
BAY OF ISLANDS & NORTHLAND
Whangarei District
Mangawhai
Whangarei
Tutukaka Coast & die Poor Knights Islands
Bay of Islands
Russell
Paihia & Waitangi
Kerikeri
Far North
Doubtless Bay
Cape Reinga & Ninety Mile Beach
Ahipara
Hokianga
Opononi & Omapere
Kauri-Küste
WAIKATO & COROMANDEL PENINSULA
Hamilton
Raglan
Te Awamutu
Cambridge
Matamata
Waitomo Caves
Thames
Coromandel (Stadt)
Whitianga
Waihi & Waihi Beach
TARANAKI & WHANGANUI
New Plymouth
Mount Taranaki (Egmont National Park)
Surf Highway 45
Whanganui
Whanganui National Park
Palmerston North
TAUPO & CENTRAL PLATEAU
Taupo
Turangi & Umgebung
Tongariro National Park
Whakapapa Village
National Park Village
Ohakune
ROTORUA & BAY OF PLENTY
Rotorua
Tauranga
Mount Maunganui
Whakatane
Opotiki
EAST COAST
Pacific Coast Highway
Gisborne
Te Urewera National Park
Napier
Hastings & Umgebung
Cape Kidnappers
WELLINGTON & UMGEBUNG
Wellington
Kapiti Coast
Die Region Wairarapa
MARLBOROUGH & NELSON
Picton
Marlborough Sounds
Queen Charlotte Track
Kenepuru Sound & Pelorus Sound
Blenheim
Kaikoura
Nelson
Motueka
Abel Tasman National Park
Golden Bay
Kahurangi National Park
Nelson Lakes National Park
WEST COAST
Murchison & Buller Gorge
Reefton
Rund um Westport
Rund um Karamea
Punakaiki & Paparoa National Park
Greymouth
Hokitika
Westland Tai Poutini National Park
Franz Josef Glacier
Fox Glacier
Region Haast
CHRISTCHURCH & CANTERBURY
Christchurch
Banks Peninsula
Hanmer Springs
Waipara Valley
Selwyn District
Methven
Mount Somers
Peel Forest
Timaru
Geraldine
Lake Tekapo
Twizel
Aoraki/Mount Cook National Park
DUNEDIN & OTAGO
Omarama
Waitaki Valley
Oamaru
Dunedin
Otago Peninsula
Naseby
Lauder, Omakau & Ophir
Alexandra
Clyde
Cromwell
QUEENSTOWN & WANAKA
Queenstown
Glenorchy & Umgebung
Arrowtown
Wanaka
Cardrona
Makarora
FIORDLAND & SOUTHLAND
Fiordland
Te Anau
Milford Sound
Manapouri
Doubtful Sound
Invercargill
Die Catlins
Stewart Island
NEUSEELAND VERSTEHEN
Neuseeland aktuell
Geschichte
Natur & Umwelt
Die Kultur der Māori
Kunst & Musik
PRAKTISCHE INFORMATIONEN
Allgemeine Informationen
Verkehrsmittel & -wege
Kartenlegende
Wandern in Neuseeland
Skifahren & Snowboarden
Neuseeland extrem
Natur & Umwelt
Die Kultur der Māori
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Gerade weil sich das tatsächliche und das politische Klima auf der Erde immer weiter aufheizen, ist es tröstlich, dass ein Land wie Neuseeland existiert. Diese menschenleeren, grünen und friedlichen Inseln sind ideale Rückzugsorte.
Neuseeland ist 268 021 km2 groß. Auf dieser Fläche leben 4,6 Mio. Menschen. Den Platz dazwischen füllen Wälder, Berge, Seen, Strände und Fjorde, die Neuseeland zu einer der schönsten Wanderregionen machen. Am besten, man nimmt sich einen der Great Walks vor (am bekanntesten sind Heaphy und Milford Track), oder man gönnt sich ein paar Stunden in der Natur, bei einer Strandwanderung, einer Kanufahrt oder einem Ausflug mit dem Mountainbike.
Beim Vergleich mit anderen Urlaubszielen schneidet Neuseeland bestens ab – nicht zuletzt, weil das Reisen unbeschwert verläuft. Busse und Züge fahren pünktlich. Die Straßen sind in gutem Zustand. Nach Geldautomaten muss man nirgendwo suchen, und Taschendiebe oder Händler, die Fremde übers Ohr hauen, sind hier so rar wie verschmutzte Herbergsräume. Und wegen des Essens muss hier niemand auf die nächste öffentliche Toilette stürzen. Überdies gibt es keine Schlangen und nur eine einzige giftige Spinne, die seltene Rote Katipo.
Wer sich auch nur entfernt für Rugby interessiert, hat sicher schon von der neuseeländischen Nationalmannschaft der All Blacks gehört, deren Weltruhm auch mit den unbesiegbaren Māori–Spielern zu tun hat. Das ist aber nur ein Beispiel dafür, wie die Kultur der Māori in den Alltag hineinwirkt: Überall hört man die Māori-Sprache, im Fernsehen gibt es Māori-Sender, an den Hauptstraßen stehen marae (Versammlungshäuser), man kann die hangi (Maori-Feste) besuchen oder Kulturveranstaltungen mit Māori-Liedern, Māori-Tänzen und dem einschüchternden haka (Kriegstanz) beiwohnen. Wer sehr mutig ist, entscheidet sich vielleicht sogar für ein ta moko, ein traditionelles Māori-Tattoo.
Die neuseeländische Küche war früher nur ein schwacher Abglanz britischer Sonntagsgerichte, doch heute suchen die Küchenchefs ihre Inspiration in den kulinarischen Gefilden der Neuen Welt, vor allem im Pazifikraum mit seinen Fischgerichten und den angrenzenden Küchen. Man sollte einige regionale Spezialitäten probiert haben: paua (Abalone), kina (Seeigel) und kumara (Süßkartoffeln). Für ein Picknick deckt man sich am besten auf einem der Bauernmärkte ein. Neuseelands Weingüter heimsen seit Jahrzehnten Preise für ihre Pinot Noirs und Sauvignon Blancs ein und auch die Craft-Beer-Szene boomt.
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Aoraki/Mount Cook
Von Charles Rawlings-Way, Autor
Als in England geborener Australier erlebe ich jede Reise nach Neuseeland als einen Mix aus Landschaften und Kulturen, die einerseits so vertraut und doch so andersartig wirken. Die sanften Hügel und Hecken entsprechen den ungezwungenen Einheimischen und wirken entwaffnend, ablenkend und unterhaltsam. Die Māori-Kultur ist stark, die Surfstrände sind Weltklasse und das Bier ist köstlich. Neuseeland verbindet das Beste aus der Alten und der Neuen Welt miteinander, und zwar auf sozial und ökologisch sensible Weise: vielleicht als Vorlage für eine neue Weltordnung? Jedenfalls liebe ich Neuseeland!
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1 Der inselreiche Hauraki Gulf ist ein Paradies für Jachtbesitzer. Er schützt den Hafen und die Buchten an der Ostküste und bietet der Vergnügungsflotte der „Stadt der Segel“ reichlich Anlass, diese Segel zu setzen. Trotz des regen Schiffsverkehrs sind im Golf einige Wal- und Delfinschulen zu Hause. Wahrzeichen der Stadt ist Rangitoto Island; sein nahezu perfekter Vulkankegel bildet den Hintergrund so mancher Schnappschüsse. Waiheke hingegen gilt wegen der schönen Strände, Weingüter und Restaurants als beliebtestes Insel-Refugium Aucklands.
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Matiatia Wharf, Waiheke Island
2Auckland wird von zwei Häfen eingefasst. Das Stadtgebiet ist auf den Resten erloschener Vulkane erbaut. Die Stadt gelangt auch immer wieder auf die Liste der lebenswertesten Städte der Welt. Zwar kann Auckland so Großkalibern wie New York oder London nicht ganz das Wasser reichen, dafür aber ist Auckland mit Stränden reich gesegnet, von schönen Weinanbaugebieten umgeben und groß genug für eine blühende Gastronomie- und eine lebendige Musikszene. In der ethnisch bunten Stadt feiert man Kulturfestivals mit echter Inbrunst. Schließlich lebt hier die weltweit größte Bevölkerungsgruppe aus Ozeanien.
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3Wellington gilt als eine der coolsten kleinen Hauptstädte der Welt: Hier ist alles hip, dynamisch, aber auch traditionsverbunden. Die Stadt ist berühmt für ihre Kunst- und Musikszene. Eine Reihe kleiner Craft-Brauereien hat sich ebenfalls einen Platz in der Szene erobert. Wellington ist hektisch, aber dennoch gesellig, bunt, allerdings oft auch ganz in Schwarz gehüllt, und liebt das Unkonventionelle. Das wechselhafte Wetter gibt dem Ganzen noch zusätzlich einen besonderen Reiz.
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Die Skulptur The Albatross von Tanya Ashken am Meeresufer in Wellington
4 Türkisfarbenes Wasser glitzert in hübschen Buchten, Delfine treiben ihre Späße mit den Rudern der Boote, Orkas gleiten anmutig vorbei: Wahrscheinlich sind es diese Bilder, die die Besucher überhaupt erst nach Neuseeland gelockt haben – und hier in der Bay of Islands erlebt man diese Dinge hautnah. Egal, ob man nun ein harter Seebär oder ein überzeugtes Landei ist, es gibt Tausende Möglichkeiten, die rund 150 Inseln zu erkunden, die verstreut in dieser wunderschönen Bucht liegen.
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Urupukapuka Island
5Kaikoura (das bedeutet „Krebse essen“) wurde einst von den Māori wegen ihrer Vorliebe für Meeresfrüchte besiedelt und ist heute der ideale Ort, um die Meerestiere zu kosten. Langusten stehen immer noch an erster Stelle, aber auf Angeltouren kann man auch ganz andere essbare Wunder der Tiefen an den Haken bekommen. Wale, Delfine und Robben gehören definitiv nicht auf die Speisekarte – aber Bootstouren oder Flüge zu diesen Tieren sind hier ein ganz großes Geschäft. Solche Touren führen auch zu Diskussionen, aber die neuseeländischen Veranstalter halten sich strikt an die Vorgaben des staatlichen Umweltministeriums.
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Delfin vor der Küste von Kaikoura
6 Die Westküste wird vom wilden Tasmanischen Meer und den Südlichen Alpen umgeben und ist ganz anders als der Rest des Landes. Beide Eckpunkte dieser Küste vermitteln den Eindruck von Weltabgeschiedenheit. Im Norden liegt das verschlafene Karamea am Kahurangi National Park, am südlichen Ende der SH 6 liegt das Tor zu den Weltkulturerberegionen. Dazwischen finden sich die raue Küste, tiefe Wildnis, Sehenswürdigkeiten wie die Punakaiki Rocks sowie der Franz Josef und Fox Glacier und ganz viel Geschichte des Landes.
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Franz Josef Glacier
7 Das Erste, was man sofort bemerkt, wenn man nach Rotorua kommt, ist der Schwefelgeruch. Doch es sind gerade diese vulkanischen Nebenprodukte, die Besucher interessieren: Geysire, blubbernder Matsch, rauchende Erdspalten, Löcher mit siedendem mineralhaltigem Wasser … Rotorua ist einzigartig. Man braucht hier aber kein Vermögen auszugeben – es gibt viele erschwingliche (teilweise kostenlose) Möglichkeiten, der Naturgewalt aus dem Erdinneren zu begegnen. Und Māori-Dörfer liegen unmittelbar am Weg.
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Champagne Pool
8 Der Besuch von Waitomo ist ein Muss. Die Stadt selbst besteht vornehmlich aus einer Mikrobrauerei, einem Café, einem Ferienpark und einigen B&Bs. Attraktiver ist da eindeutig die Unterwelt: ein verblüffendes Labyrinth unterirdischer Höhlen, Schluchten und Flüsse, die die Ero-sion in den Kalkstein des nördlichen King Country gegraben hat. Raftings durch finstere Höhlen sind das Highlight, nicht weniger Spannung versprechen aber Grotten voller Glühwürmchen, unterirdische Abseil-Abenteuer und mehr Stalaktiten und Stalagmiten, als man je an einem Ort gesehen hat.
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9 Mitten auf der Nordinsel bietet der Tongariro National Park eine außerirdisch anmutende Landschaft, aus der drei rauchende Vulkane aufragen. Dieser Weg ist der Inbegriff dessen, was der Park zu bieten hat. Er führt um den Fuß zweier Berge herum und ermöglicht einen Blick in die Krater. Dahinter erstrecken sich gefärbte Seen und die weite Ebene des Central Plateau. Genau deshalb gilt diese Wanderung als eine der schönsten eintägigen Touren der Welt.
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Emerald Lakes, Tongariro National Park
10 Rugby ist Neuseelands Nationalsport. Mit gutem Timing hat man vielleicht das Glück, die Nationalmannschaft, die All Blacks (wiederholter und amtierender Weltmeister), in Aktion zu erleben. Die „Abs“ werden fast wie Götter verehrt: Empfehlenswert ist das New Zealand Rugby Museum in Palmerston North, es lohnt aber auch, den Vorstadtkindern beim Spiel zuzusehen oder mit den Einheimischen in einem Pub vor einem Bildschirm zu grölen, wenn die massigen Männer zusammenprallen.
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Die All Blacks feiern den Sieg der Weltmeisterschaft im Jahr 2015
11 Auf Schritt und Tritt gibt es hier Natur pur: üppig bewachsene grüne Hügel mit goldenen Sandbuchten, die sanft abfallen, bevor sie dann ins kristallklare, himmelblaue Wasser übergehen. Der Abel Tasman National Park ist ein klassisches Postkartenparadies, wo man sich überall in immer anderen Posen für ein Foto aufstellen kann: beim Wandern, Kajakfahren, Schwimmen oder einfach nur beim Sonnenbaden. Diese traumhaft schöne landschaftliche Ecke von Neuseeland legt die Messlatte sehr hoch.
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12 Wer die Kultur der Ureinwohner Neuseelands, der Māori, erleben möchte, sollte an einem haka (Kriegstanz) teilnehmen, bei einem traditionellen hangi (Festmahl) zulangen, einen Schmuckanhänger aus Knochen oder pounamu (Jade) schnitzen, einige Bruchstücke der Sprache erlernen oder eine authentische Kulturveranstaltung besuchen. In den großen Städten und Heimatmuseen ganz Neuseelands gibt es Kunsthandwerkliches und historische Gegenstände der Māori.
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Eine Frau und ein Mann der Māori grüßen mit einer traditionellen hongi
13 Die Otago Peninsula ist der Beweis dafür, dass auf der Südinsel unzählige Outdoor-Aktivitäten möglich sind. Die Halbinsel bietet die landesweit beste Gelegenheit zur Beobachtung der Tierwelt. Dutzende Zwergpinguine sind besonders bei ihrem nächtlichen Strandwatscheln überaus niedlich. Ihr gelbäugiger Cousin, der hoiho, steht gern an verlassenen Stränden Wache. Seelöwen und Robben räkeln sich auf den Felsen, während die Albatrosse aus der Festlandkolonie über ihnen schweben.
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Drachenflieger über der Otago Peninsula
14 Der bei Wanderern und mittlerweile auch Mountainbikern (vornehmlich im Winter) beliebte vier- bis sechstägige Heaphy Track bildet die Attraktion im Kahurangi National Park, der großen Wildnis, die sich in der Nordwestecke der Südinsel ausbreitet. Weitere Highlights sind die geheimnisvollen Gouland Downs und die surreale Nikaupalmen-Küste, wohingegen die Städte an den jeweiligen Enden – bei Golden Bay und Karamea – die Besucher auf den Boden der Tatsachen zurückbringen.
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15 Per Zweirad rollt man entspannt den Otago Central Rail Trail entlang und radelt dabei durch einige der schönsten Landschaften Neuseelands und durch die denkmalgeschützten Straßen alter Goldgräberstädte. Unterwegs dient das sommerliche Steinobst, für das die Region bekannt ist, als Zwischenmahlzeit. In einem der vielen alten Pubs wartet dann das wohlverdiente Bier. Alternativ könnte man auch in den Weingütern der Region edle Tropfen verkosten.
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Der Otago Central Rail Trail bei Omakau
16 Neuseeland besitzt einige hohe Berge, sodass man in der Wintersaison (Juni bis Okt.) immer irgendwo gute Schneeverhältnisse vorfindet. Die meisten Pisten befinden sich auf der Südinsel: Queenstown und Wanaka mit den Abfahrten am Coronet Peak, an den Remarkables und am Treble Cone sind beliebt. Zudem gibt es hier Reviere zum Snowboarden und Langlaufen. Auf der Nordinsel bietet der Mount Ruapehu die Chance, auf Vulkanhängen zu carven.
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Snowboarder am Coronet Peak
17 Mit etwas Glück kann man den Milford Sound an einem klaren Tag erleben. Nur dann zeigt sich das Zusammenspiel von Wasserfällen, grünen Klippen, Gipfeln und dunkelblauem Wasser in voller Pracht. Allerdings ist es wahrscheinlicher, dass man das Ganze in der typischen Mischung aus Dunst und Sprühregen antrifft und man die Umrisse des Mitre Peak nur mit Mühe ausmachen kann. Immer aber sollte man ein Auge auf Seehunde und Delfine haben, besonders wenn man den Fjord mit dem Kajak erkundet.
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18Queenstown mag die Geburtsstätte des Bungeespringens sein, doch Neuseelands Abenteuerstadt hat viel mehr zu bieten als Sprünge in die Tiefe. Vor dem zerklüfteten blauen Profil der Gebirgskette der Remarkables können Reisende tagelang Ski- oder Mountainbikefahren oder wandern, um dann am Abend in internationalen Restaurants zu speisen. Am nächsten Tag kann man dann Drachenfliegen, Kajak- oder Floßfahren oder einfach nur ruhige Ausflüge etwa nach Arrowtown oder Glenorchy unternehmen.
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19 Die TranzAlpine führt auf einer der weltweit schönsten Bahnstrecken in weniger als fünf Stunden quer durchs Land, vom Pazifik bis zur Tasmansee. Unterwegs steht ein mächtiges Gebirge im Weg: Nach den Canterbury Plains führt eine Reihe von imposanten Tunneln und Viadukten hinauf durch die Southern Alps zum Arthur’s Pass, wo der 8,5 km lange Otira-Tunnel sich direkt durch die Felsen von Neuseelands bergigem Rückgrat wühlt. Danach geht es (lediglich im Wortsinn) nur noch bergab bis ins verschlafene Greymouth.
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20 Das mit einer Prise französischer Atmosphäre gewürzte Akaroa umschließt einen der schönsten Häfen auf der Banks Peninsula. Der seltenste Delfin der Welt bevölkert die klaren Gewässer, die zudem ideal zum Kajakfahren und Segeln sind. Anderswo auf der Insel windet sich die Summit Road am Rand eines erloschenen Vulkans entlang, und viele Straßen schlängeln sich hinab zu versteckten Buchten. Tagelang kann man hier die vielen überraschenden Attraktionen erkunden.
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Leuchtturm, Akaroa
Neuseeland-Dollar (NZ$)
Englisch, Māori, Neuseeländische Gebärdensprache
Deutsche, Österreicher und Schweizer brauchen wie die Angehörigen von 57 weiteren Ländern kein Visum für Neuseeland (als Touristen). Unter www.immigration.govt.nz gibt es Infos.
In Städten und größeren Ortschaften gibt es überall Geldautomaten. In den meisten Hotels und Restaurants werden Kreditkarten akzeptiert.
Viele europäische Handys funktionieren im neuseeländischen Netz. Per Roaming oder mit einer hiesigen Prepaid-SIM-Karte kann man sie benutzen.
In Neuseeland gilt die MEZ plus 11 Stunden.
Sommer: volle Strände, zahlreiche Outdoor-Aktivitäten, tolle Festivals und Sportereignisse.
Die Übernachtungspreise in den großen Städten steigen.
Die Hauptsaison in den Skigebieten ist naturgemäß im Winter (Juni–Aug.).
Hauptreisezeit: gutes Wetter, wenig Betrieb, Kinder in der Schule und halbwegs warme Wassertemperaturen.
Lange Abende bei einem Glas Wein oder Craft Beer.
Auch der Frühling zählt zur Zwischensaison (Sept.–Nov.).
Zum Skifahren in die Southern Alps mit einigen der besten Hänge auf der südlichen Halbkugel.
Keine Menschenmassen, gute Übernachtungsangebote und wohltuend leere Lokale.
Strandorte wirken jetzt oft etwas verschlafen.
100% Pure New Zealand
(
www.newzealand.com
) Seite des Tourismusverbandes.
Department of Conservation
(
www.doc.govt.nz
) Infos zu Parks und Campingplätzen des DOC.
Lonely Planet
(
www.lonelyplanet.com/new-zealand
) Infos zu den Reisezielen, Hotelbuchungen, Reiseforen und mehr.
Destination New Zealand
(
www.destination-nz.com
) Tourismus-Website mit Tipps.
DineOut
(
www.dineout.co.nz
) Restaurantempfehlungen.
Te Ara
(
www.teara.govt.nz
) Online-Nachschlagewerk zu Neuseeland.
Reguläre Telefonnummern in Neuseeland haben eine zweistellige Vorwahl, gefolgt von einer siebenstelligen Durchwahl. Wenn man innerhalb einer Region telefoniert, muss man die Vorwahl mitwählen. Bei Anrufen aus dem Ausland die vordere 0 weglassen.
Landesvorwahl (von Europa aus)
0064
Notruf (Feuerwehr, Krankenwagen, Polizei)
111
Telefonauskunft
018
Internationale Telefonauskunft
0172
Euro-Zone
1 €
1,55 NZ$
Schweiz
1 SFr.
1,43 NZ$
USA
1 US$
1,39 NZ$
www.xe.com mit Wechselkursen.
Schlafsaalbett oder Campingplatz: 25−38 NZ$ pro Nacht
Hauptgericht in einem preiswerten Lokal: unter 15 NZ$
Erkundungstour per Naked Bus oder InterCity: fünf Fahrten ab 151 NZ$
Doppelzimmer in Mittelklasse-Hotel/-Motel: 120–200 NZ$
Hauptgericht in Mittelklasse-Restaurant: 15–32 NZ$
Auto ausleihen und weitere Rundfahrten: ab 30 NZ$ pro Tag
Doppelzimmer in Luxushotel: ab 200 NZ$
Drei-Gänge-Menü in einem erstklassigen Restaurant: 80 NZ$
Inlandsflug von Auckland nach Christchurch: ab 100 NZ$
Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison (so ist es in Dunedin beispielsweise im Winter sehr ruhig), aber die folgenden Angaben können als grobe Orientierung dienen. Die meisten Einrichtungen haben an den Weihnachtstagen und Karfreitag geschlossen.
Banken
Mo-Fr 9.30–16.30, manche haben auch samstags von 9–12 Uhr geöffnet
Cafés
7–16 Uhr
Geschäfte & Unternehmen
Mo-Fr 9–17.30, Sa 9-12 oder 17 Uhr
Postämter
Mo-Fr 8.30–17; größere Filialen auch samstags 9.30–13 Uhr
Pubs & Bars
Von 12 Uhr bis spätabends (wie lange genau, hängt von der Region und dem Wochentag ab)
Restaurants
12–14.30 und 18.30–21 Uhr
Supermärkte
8–19 Uhr, in größeren Städten oft bis 21 Uhr oder länger
Auckland Airport
Airbus-Express-Busse fahren rund um die Uhr alle 10 bis 30 Minuten in die Stadt. Shuttlebusse verkehren ebenfalls 24 Stunden von Tür zu Tür. Ein Taxi zur Innenstadt kostet 75 bis 90 NZ$ (45 Minuten).
Wellington Airport
Airport-Flyer-Busse fahren von 6.30 bis 21.30 Uhr alle 10 bis 20 Minuten in die Stadt. Shuttlebusse fahren 24 Stunden von Tür zu Tür. Ein Taxi zur Innenstadt kostet 30 NZ$ (20 Minuten).
Christchurch Airport
Die Purple Line der Metro fährt von 6.45 bis 23 Uhr in regelmäßigen Abständen in die Stadt. Shuttlebusse fahren 24 Stunden am Tag von Tür zu Tür. Ein Taxi zur Innenstadt kostet rund 50 NZ$ (20 Minuten).
Neuseeland ist lang und schmal. Viele Straßen sind zweispurige Landstraßen: Von A nach B zu kommen, erfordert Planung.
Auto
Man kommt im eigenen Tempo voran, kann abgelegene Gebiete erkunden und Regionen ohne öffentliche Verkehrsmittel besuchen. Mietwagen gibt es in größeren Städten. Es herrscht Linksverkehr!
Bus
Verlässliche, regelmäßige Verbindungen im ganzen Land (meist günstiger als fliegen).
Flugzeug
Schneller voran kommt man mit recht günstigen, regelmäßigen Inlandsflügen. An den CO
2
-Ausgleich denken!
Zug
Verlässliche, regelmäßige Verbindungen auf speziellen Strecken beider Inseln.
Mehr zum Thema Unterwegs vor Ort
Die 85 km lange Old Ghost Road ist eines der ehrgeizigsten Radwegprojekte Neuseelands. Der Weg führt über zwei historische Goldgräberrouten durch Berglandschaften und ist ein echtes Abenteuer.
Das erste Haus für Kunst am Platze! Die Kunstgalerie war wegen des Erdbebens seit 2011 geschlossen und wurde nun wiedereröffnet. Hier sind einige der schönsten Kunstwerke des Landes ausgestellt.
Ersetzt das langjährige Rockfestival Big Day Out und lehnt sich an das berühmte Austin City Limits an: Beim ACL im März kommen die großen internationalen Künstler in den Western Springs Park.
Mitten in der restaurierten Innenstadt von Christchurch entstehen neue Bars, Restaurants und Unterkünfte.
Was springt denn da aus den stillen Gewässern des Lake Wakatipu? Oh Gott, es ist ein riesiger Hai, oder zumindest ein mit Düsen angetriebenes, torpedoähnliches Wasserfahrzeug, das so aussieht.
Dieses riesige Automobilmuseum in Invercargill beherbergt eine Sammlung schön restaurierter historischer Trucks.
Das Erbe und der fortwährende Einfluss des Gründungsdokuments des modernen Neuseeland (Treaty of Waitangi von 1840) auf die Gegenwart wird in diesem Museum in der Bay of Islands ausgestellt.
Rotorua ist auf dem Wege, zum weltweit besten Ort für Mountainbiker zu avancieren, und das vor allem durch die zusätzlichen 10 km aufregender Bergab-Trails, die mit einer Gondel erreichbar sind.
Dieser Veranstalter im Tongariro National Park ermöglicht Besuchern ein geführtes Abenteuer auf dem Stehpaddel-Board in den höchsten Höhen des Landes oder schickt sie auf die schönsten Mountainbike-Strecken im Inneren der Nordinsel.
Der neuseeländische Künstler Len Lye (1901–1980) wusste genau, wie er die Neugier der Menschen mit seinen Kunstwerken wecken konnte. Einige finden sich in der neuen Galerie von New Plymouth.
In der Craft-Beer-Brauerei von Gisborne gibt es einen neuen Verkostungsraum direkt am Waikanae Beach. Hier kann man sich eine Degustationskelle, etwas zum Mitnehmen oder zu essen organisieren.
Der neueste Park in Wellington ist ergreifend – ein großes Gelände unterhalb des alten Art-déco-National War Memorial (1932) zu Ehren der neuseeländischen Soldaten und Soldatinnen.
Weitere Tipps und Empfehlungen finden sich unterlonelyplanet.com/new-zealand
Auckland
Sydney für Anfänger? Oder besser gesagt „Seattle minus Regen”, dazu kommt die vitale pazifische Inselkultur.
Wellington
Bietet wirklich alle Verlockungen, die man in einer Hauptstadt erwarten kann, und das in einem kompakten Geschäftsviertel mit schöner viktorianischer Architektur an den Hängen mehrerer Hügel.
Christchurch
Absolut energiegeladen und schwungvoll wiederauferstanden nach den jüngsten Erdbeben, was größtenteils der Entschlusskraft und der Ausdauer der stolzen Einwohnerschaft zu verdanken ist.
Dunedin
Kunstbeflissenheit und ein feucht-fröhliches Ambiente (dank so vieler Studenten!); die nahe gelegene Otago Peninsula eignet sich sehr gut zur Wildbeobachtung.
Hamilton
Die Stadt ist zwar nur ein kleiner Lichtimpuls auf dem Radar, aber die zahlreichen Bars, Restaurants, Museen und der Fluss lohnen einen Besuch.
New Plymouth
Das perfekte städtische Zentrum der Region, mit fabelhaften Galerien, coolen Cafés und Bars sowie gut zugänglicher Wildnis rundherum.
Queenstown Bungy
Sich am atemberaubenden Shotover Canyon Swing oder Nevis Bungy festschnallen und anschließend wagemutig in die Tiefe stürzen.
Abel Tasman Canyons
Hier schwimmt man, rutscht, seilt sich ab und springt die Fluten des Torrnet River hinab, einfach atemberaubend.
Waitomo Black-Water Rafting
Ausgerüstet mit einem Neoprenanzug, einer Rettungsweste und einem Helm mit Lampe gleitet man auf einem unterirdischen Höhlenfluss dahin – eine echt wilde Zeit!
Extremsport in Auckland
Hier bieten SkyWalk und SkyJump am Sky Tower sowie EcoZip Adventures Nervenkitzel mit toller Aussicht.
Canyons
Beim Klettern und Abseilen durch den unberührten Busch bei Thames müssen Klippen, Wasserläufe und Wasserfälle überwunden werden.
Rafting auf dem Buller River
Gilt landläufig als Neuseelands klassisches Rafting-Abenteuer. In Murchison gibt es zwei hervorragende Anbieter.
Skydive Franz
Beim Fallschirmspringen kann man viel vom Gletscher sehen (aber auch den Aoraki/Mount Cook).
Waitangi Treaty Grounds
In der Bay of Islands wurde der umstrittene Vertrag von Waitangi (Treaty of Waitangi) von den Māori-Häuptlingen und der britischen Krone unterzeichnet.
Arrowtown
Diese Stadt aus der Ära des Goldrausches ist voller denkmalgeschützter Gebäude und den Überbleibseln einer der ältesten chinesischen Siedlungen Neuseelands.
Oamaru Victorian Precinct
Wunderschön restaurierte Gebäude und Lagerhäuser aus weißem Kalkstein, in denen heute ausgefallene Kunstgalerien, Restaurants und Kunsthandwerksläden untergebracht sind.
Denniston Plateau
Das ehemalige Bergbaustädtchen Denniston bei Westport erinnert an eine Geisterstadt und lädt zur Erkundung ein. Hier lebten einst 1500 Bergleute.
Te Papa
Wellingtons lebendiges Schatzhaus, in dem die Geschichte der Māori und Pākehā (Neuseeländer europäischer Herkunft) erklingt, erstrahlt und lebendig wird.
Dunedin Railway Station
Über 100 Jahre alt; die Wände sind mit Mosaiken versehen, die Fenster mit Glasmalereien; eines der meistfotografierten Gebäude Neuseelands.
Shantytown
Liegt südlich von Greymouth an der Westküste und ist eine authentische Nachbildung einer typischen Goldgräberstadt aus den 1860er-Jahren.
Rotorua
Hier erleben die Besucher kulturelle Aufführungen, wie einen
haka
(Kriegstanz) und ein
hangi
(Māori-Festessen) mit traditionellen Gesängen, Tänzen und Geschichten.
Footprints Waipoua
An der Westküste Northlands kann man den umwerfend schönen Waipoua Kauri Forest mit einem Māori-Führer erkunden.
Te Ana Māori Rock Art Centre
In Timaru erfahren die Besucher viel über die traditionelle Felsmalerei der Māori, bevor sie dann die entlegenen Stätten bei South Canterbury erkunden.
Hokitika
Die wichtigste Quelle für neuseeländische
pounamu
; Heimat der Steinmetzmeister, Knochen- und Paua-Muschelschnitzer in traditionellen Māori-Mustern.
Toi Hauāuru Studio
Empfehlenswert ist ein Besuch in diesem Studio in Raglan, in dem es zeitgenössische Māori-Schnitzereien, bildende Kunst und
Ta Moko
(Tattoos) zu bestaunen gibt.
Pacific Coast Highway
In dieser lange verloren geglaubten Ecke Neuseelands bewegt sich das Leben im eher traditionell langsamen Schritt voran.
Stewart Island
Endstation! Mit der Fähre geht es nach Oban, um dort einfach mal ein paar Tage abzutauchen.
Northern West Coast
Einige der schönsten Schauspiele bieten sich an der Küste im Nordwesten, darunter das staunenswerte Oparara Basin.
East Cape
Man sollte sich einige Tage Zeit nehmen, um diese doch sehr wenig touristische Ecke Neuseelands zu bereisen.
Whanganui River Road
Empfehlenswert ist eine Fahrt am Whanganui River entlang, vorbei an Māori-Städten und Baumgruppen sowie den Überresten von aufgegebenen Farmen der Pākehā (europäischen Neuseeländer).
Forgotten World Highway
155 einsame, bewaldete Kilometer zwischen Taumaranui und Stratford (oder in anderer Richtung).
Nordwestküste der Nordinsel
Dieser Teil Neuseelands ist echt dünn besiedelt – genau wie wir es alle mögen.
Molesworth
Neuseelands größte Viehfarm erstreckt sich in wirklich entlegenem Terrain – empfehlenswert ist eine Führung über das Gelände.
Milford Track
Ein zu Recht so berühmter „Great Walk”: Auf 53,5 km gibt es großartige Fjorde, Klänge, Berggipfel und Regentropfen.
Routeburn Track
Diejenigen, die schon viele Kilometer der „Great Walks“ auf dem Buckel haben, finden den Routeburn am besten.
Banks Peninsula Track
Die sanften Hügel und die malerischen Buchten sehen vielleicht nicht aus wie die durch Erosion abgetragenen Überreste zweier Vulkane, sind sie aber. Braucht jemand vielleicht eine Nachhilfestunde in Geologie?
Mt Taranaki: Kurzwanderwege
Man kann um den Berg herumwandern oder seinen Gipfel direkt besteigen, aber auch ein Bummel auf den fotogenen Berghängen kann sehr reizvoll sein.
Lake Angelus Track
Der im Zickzack verlaufene Aufstieg auf dem Pinchgut Track ist ein bisschen wie ein raues Erwachen, aber die Ausblicke am Mount Robert Ridge vermitteln lang anhaltende Eindrücke.
Whanganui Journey
Dieser „Great Walk“ ist eigentlich eine 145 km lange Paddeltour auf dem größten befahrbaren Fluss des Landes und führt durch den Whanganui National Park.
Queen Charlotte Track
Hier erlebt man die Freuden des Campens (Meeresbrise, Wellenrauschen, sternenreiche Nächte) oder luxuriöse Lodges. Egal was und wie, es ist immer eine lohnende Sache.
Old Ghost Road
Egal, ob man diesen fesselnden Weg an der Westküste per Fahrrad oder zu Fuß nimmt, er strotzt nur so vor Spuren der Geschichte.
PHILLIP LEE HARVEY / LONELY PLANET ©
Wanderer auf dem Routeburn Track oberhalb des Lake Mackenzie.
Craft Beer in Wellington
Garage Project und Golding’s Free Dive sind nur zwei von gut 20 Craft-Bierbraugaststätten in der Hauptstadt (ob das etwas mit durstigen Politikern zu tun hat?).
Queenstown
Der einzige Ort in Neuseeland, an dem man auch Montag- oder Dienstagabend ausgehen kann und dabei nicht alleine ist.
Auckland
Die größte Stadt des Landes entwickelt sich allmählich in ein Zentrum des Hopfengetränkes: Auf geht’s ins Galbraith’s Alehouse, Hallertau oder Brothers Beer!
Nelson Craft Beer
Nelson ist die Heimat des neuseeländischen Hopfens und kann sich mit seinem eigenen Craft-Beer-Trail brüsten, der eine ganze Menge Brauereien und legendäre Gasthäuser einschließt.
Invercargill Brewery
Braut nicht nur eigene Sorten, sondern auch im Auftrag einiger der besten Kleinproduzenten Neuseelands.
Dunedin
In Neuseelands bedeutendster Universitätsstadt gibt es viele tolle Bars, die die Menschen von den Straßen holen.
Mike’s
Die besten Craft-BeerSorten von Taranaki gibt es unweit von New Plymouth.
Pomeroy’s Old Brewery Inn
Das beste Pub in ganz Christchurch.
Essen in Auckland
Neue Restaurants, ethnische kulinarische Enklaven und eine ständig wachsende Imbisswagen-Szene, all das macht Auckland zur kulinarischen Hauptstadt Neuseelands.
Winzerrestaurants in Central Otago
In herrlichster Lage gibt es besten Wein und eine vorzügliche Küche.
Kiwifrüchte in der Bay of Plenty
Ein Dutzend köstliche, flaumige, reife Kiwifrüchte kann man an Straßenständen bereits für 1 NZ$ erstehen.
Die Szene im Zentrum von Christchurch
Die große Restaurant- und Barszene im südlichen Geschäftsviertel blüht (wieder) auf.
Stewart Island
Extrem guter Dorsch! Ist etwa jeder auf dieser Insel Fischer? (Die Antwort ist: Ja. Man sollte aber eigene Zitronen mitbringen).
Wellington Night Market
Freitags nach der Arbeit lockt hier der pure Essensgenuss; und dann nochmals abends nach dem freien Samstag.
Marlborough
Die größte Weinregion des Landes hält einen superben Sauvignon Blanc (und andere Sorten) bereit: unbedingt probieren!
Martinborough
Das kleine, aber feine Weinanbaugebiet eignet sich vortrefflich für einen Tagesausflug von Wellington aus: Hier warten einfache Radtouren und ein süffiger Pinot Noir.
Waiheke Island
Das Lieblingsziel für Wochenendausflügler aus Auckland. Hier herrscht ein heißes, trockenes Mikroklima: perfekt für Bordeaux-ähnliche Rot- und Roséweine.
Central Otago
Central Otago zeichnet verantwortlich für einen Großteil der besten Pinot-Noir- und Rieslingweine des Landes.
Waipara Valley
Einen Katzensprung nördlich von Christchurch entfernt liegen ausgezeichnete Weingüter mit einem ebenso ausgezeichneten Riesling.
Hawke’s Bay
Die warmen Tage gehen an der sonnenverwöhnten Ostküste in Abende mit köstlichem Chardonnay-Wein über.
PETE SEAWARD / LONELY PLANET ©
Weingut Wither Hills, Marlborough
Otago Farmers Market
Bio-Obst und -Gemüse, kräftiger Kaffee und hausgemachte Pies gibt es hier in Dunedin; eine gute Möglichkeit, sich für unterwegs mit Lebensmitteln einzudecken.
Nelson Market
Ein großer, geschäftiger Markt; hier findet man alles, von Doris’ traditioneller Bratwurst bis zu New-Age-Klamotten.
River Traders Market
Der Markt am Flussufer des Whanganui findet traditionell am Samstagmorgen statt: An mehr als 100 Ständen werden unter anderem besonders gute Produkte vom Lande feilgeboten.
Harbourside Market
Der ultimative Beweggrund, diesen wöchentlich stattfindenden Obst- und Gemüsemarkt zu besuchen, sind die Stände mit kulinarischen Leckereien aus aller Welt und der angrenzende City Market für Kunsthandwerk.
Otara Flea Market
Ein Hauch vom Südpazifik in Auckland.
Rotorua Night Market
Findet Donnerstagabend im Zentrum von Rotorua statt. Essen, Trinken, Straßenmusikanten … alles ein großer Hochgenuss.
Hastings Farmers Market
Einer der ursprünglichen und immer noch einer der besten Bauernmärkte in ganz Neuseeland.
Karekare
Klassischer Strand mit schwarzem Sand westlich von Auckland mit wilder Brandung für anspruchsvolle Surfer (Eddie Vedder wäre hier beinahe ertrunken!).
Hahei
Typisch neuseeländischer Strand an der Coromandel Peninsula, mit obligatorischem Abstecher zur Cathedral Cove.
Wainui
An der Ostküste der Nordinsel: Surfen, Sandburgen, Sonnenschein … Ideal zum Faulenzen.
Wharariki Beach
Hier gibt es keinen Parkplatz, keinen Eiswagen … Dieses einsame Fleckchen Erde bei Farewell Spit gehört nur Wanderern und Denkern.
Hillary Trail
Dramatische Schönheit und großer Abenteuerwert dieses Strands an der wilden Westküste sind kaum zu überbieten. Es sei denn, man drückt diesen Stempel irgendeinem nächsten und noch dem nächsten und dem übernächsten auf …
Manu Bay
Neuseelands berühmtester Surfspot (schon
Endless Summer
gesehen?); hier gibt es nicht viel Sand, aber man ist ja eigentlich auch nur wegen des Point Breaks hier.
Abel Tasman Coast Track
Die Fotos dieses postkartenreifen Paradieses muss man nicht mit Photoshop bearbeiten – die goldenen Strände, die blauen Buchten und grünen Hügel sind schon von Natur aus wunderschön.
7MICHAEL / GETTY IMAGES ©
Wharariki Beach
Nach der Silvesternacht reibt sich Neuseeland kräftig die Augen, sammelt sich wieder und macht sich bereit für das kommende Jahr. Super Wetter, die Kricket-Saison ist in vollem Gang und die Einheimischen genießen in vollen Zügen die Ferien.
Der Pukekura Park von New Plymouth wird sowieso als „Juwel“ bezeichnet, aber auf diesem Festival (www.festivaloflights.co.nz) funkelt er in der Tat ganz besonders. Denn im Januar wird der Garten in zauberhaftes Licht getaucht: Die Wege leuchten und die Bäume sind mit Tausenden von Lämpchen geschmückt. Es gibt Livemusik, Tanz und Vorstellungen für Kinder.
Christchurch ist während dieses zehntägigen sommerlichen Festivals Gastgeber für eine große Schar von Jongleuren, Musikern, Gauklern und Tänzern (www.worldbuskersfestival.com). Wer allerdings nicht gern als Zuschauer am Geschehen beteiligt wird, sollte die Veranstaltung meiden.
Die Sonne scheint, die Kinder gehen wieder in die Schule, und der Sauvignon Blanc wird kaltgestellt: Partyzeit in Neuseeland. Festival-Karten (und Betten) sollten im Voraus gebucht werden.
Es ist zwar keine Rugby-Saison, aber Anfang Februar/Ende Januar treffen die sieben besten Rugby-Teams der Welt zu einem Wettkampf in Wellington beim HSBC Sevens World Series (www.sevens.co.nz) aufeinander: Anhänger aus Australien, Neuseeland und Südafrika, aber auch die „kleinen Fische“, beispielsweise die Cook Islands, Kenia und Kanada, sind dann hier zu bewundern. Immer eine gute Gelegenheit, um Party zu machen.
Am 6. Februar 1840 unterzeichneten Māori und Briten den Vertrag von Waitangi (www.nzhistory.net.nz). Noch heute ist der Waitangi Day ein Feiertag. In Waitangi (Bay of Islands) wird er besonders groß mit Führungen, Konzerten, Marktständen und Familienunterhaltung begangen.
Neuseelands größtes und bestes Weinfest (www.wine-marlborough-festival.co.nz) wird bestens bestückt von rund 50 Marl-borough-Weingütern mit Weinständen, Snackbuden und Entertainment. Das Fest findet an einem Samstag zu Beginn des Monats statt. Perfekt für Freunde des Sauvignon Blanc!
Kunstbegeistert? Dieses einmonatige Spektakel (www.festival.co.nz) findet von Februar bis März (in Jahren mit gerader Jahreszahl) in Wellington statt. Neuseelands Kulturhauptstadt ist kunstverrückt: Theater, Tanz, Musik, Literatur und Kunst werden hier geliebt und gefördert. Häufig treten hier internationale Künstler auf.
In Wellington geht es hoch her: Musik, Theater, Comedy, Tanz, Kunst etc. – aber es sind keine konventionellen Darbietungen, die man beim New Zealand Festival vorgeführt bekommt: Sie sind ungewöhnlich, avantgardistisch, kontrovers, ausgefallen und unorthodox – das trifft nicht jedermanns Geschmack (www.fringe.co.nz). Trotzdem großartig!
In der dritten Woche im Februar feiert Napier, das 1931 von einem Erdbeben dem Erdboden gleichgemacht und im Art-déco-Stil wiederaufgebaut wurde, sein architektonisches Erbe mit diesem tollen Fest (www.artdeconapier.com). Es gibt Musik, Essen, Wein, Oldtimer und Kostüme.
Splore (www.splore.net) ist ein topaktuelles, drei Tage dauerndes Outdoor-Sommerfest im Tapapakanga Regional Park an der Küste östlich von Auckland. Zeitgenössische Live-Musik, Darbietungen auf der Bühne, bildende Künste, Schwimmen, Pohutukawa-Bäume … Eltern würden ihren Kindern raten: Sonnenschutz, Hut und eine Flasche Wasser nicht vergessen!
Der März kommt mit einem Hauch von Herbst – Erntezeit in Weinbergen und Obstplantagen (toll, wenn man Arbeit sucht), langen Abenden und jeder Menge Festivals im Kalender.
Dieser fesselnde Wettkampf im Māori-haka (Kriegstanz) (www.tematatini.co.nz) findet Anfang März (oder Ende Februar) in ungeraden Jahren statt: Da wird viel gestikuliert, mit den Augen geglotzt und die Zungen werden herausgestreckt. Die Austragungsorte wechseln: Im Jahre 2017 wird der Wettbewerb in Kahungunu in Hawke’s Bay stattfinden. Und es gibt nicht nur haka: Traditionelle Gesänge, Tänze, Geschichten und andere darstellende Künste werden ebenfalls dabei sein.
Wie wäre es mit Würmern, Hasenhoden oder Krabben? Auf solche Herausforderungen muss man sich auf diesem Food-Festival in Hokitika einstellen (www.wildfoods.co.nz) – das ist etwas für hartgesottene Mägen. Aber es macht auch Spaß, einfach nur das bunte Treiben zu beobachten. Außerdem gibt es tolle Getränke, um die Speisen hinunterzuspülen.
Einheimische und internationale Musik, Kunst- und Tanzaufführungen (World of Music, Arts and Dance) füllen die Bowl of Brooklands in New Plymouth (www.womad.co.nz). Das World-Music-Festival wurde maßgeblich von Peter Gabriel beeinflusst, der das erste UK-Konzert 1990 ins Leben rief. Es ist nicht ganz so laut – ideal für Familien.
Mehr als 140 000 Māori sowie zahlreiche Tonganer, Samoaner, Cook Islander, Niueaner, Fidschianer und andere Völker des Südpazifiks finden sich in Auckland ein, wo die weltweit größte polynesische Gemeinde lebt. Diese lebhaften Inselbewohner mit ihrer jeweiligen Kultur kommen bei dem alljährlich stattfindenden Festival (www.aucklandnz.com/pasifika) im Western Springs Park der Stadt zusammen.
Zeit für viel Spaß! Auckland City Limits (www.aucklandcitylimits.com) ist ein neues internationales Indie-Rock-Festival, das sich an die Austin City Limits in den USA anlehnt – die neuseeländische Version findet an einem Tag im März auf vier Bühnen im Western Springs Stadium statt.
Im April kommen die klugen Reisenden her: Im Meer kann man noch schwimmen, das Wetter ist mild – und keine Warteschlangen sind in Sicht (… anders aber über Ostern, wenn Unterkünfte ziemlich teuer sind).
An Ostern ist Tauranga Schauplatz für das längste Jazzfestival (www.jazz.org.nz) der südlichen Hemisphäre. Das Aufgebot an Künstlern ist beeindruckend (Kurt Elling, Keb Mo) und es gibt ausgezeichnetes Essen und tolle Weine.
Zu Ostern ist rund um Clyde in Central Otago Erntezeit; nun füllt sich die historische Hauptstraße mit Tischen und Ständen, an denen die besten Speisen und der beste Wein der Region angeboten werden (www.promotedunstan.org.nz).
Die schönen Herbsttage neigen sich dem Ende zu. Ein frostiger Kiwi-Winter steht vor der Tür. Gott sei Dank gibt es das Comedy Festival! Es ist auch die letzte Möglichkeit, Fiordland und Southland bei erträglichem Wetter aufzusuchen. Bauernmärkte haben nun Hochkonjunktur.
Bluff und Austern passen zusammen wie, nun ja, die Hälften einer Muschel. Also ab in den tiefen Süden, um die salzigen Häppchen zu kosten (www.bluffoysterfest.co.nz). Im Mai ist es kühl, aber Musik und Wettbewerbe im Austernessen/-öffnen wärmen das Herz.
Drei Wochen lang lachen, lachen und nochmals lachen (www.comedyfestival.co.nz) – und das in Auckland, Wellington und anderen Städten: von Whangarei bis Invercargill und in allen mittelgroßen Orte dazwischen. Bekannte Comedians (Arj Barker, Danny Bhoy) treten neben vielen hoffnungsvollen Talenten auf.
Ab in den Süden! Die Skisaison hat begonnen, vor allem in Queenstown und Wanaka. Für alle anderen gilt: hoch in den Norden. In der Bay of Plenty ist es immer sonnig. Warum wird Northland eigentlich so unterschätzt?
Das Māori-Neujahr wird von Matariki (dem Sternhaufen der Plejaden) angekündigt, der im Mai erscheint, und durch den Neumond im Juni. Drei Tage lang wird mit Gedenken, Musik, Film und Baumpflanzungen gefeiert, vor allem um Auckland und Northland (www.teara.govt.nz/en/matariki-maori-new-year).
Wir mögen beide Musikrichtungen: Country und Western! Diese Auszeichnungen (www.goldguitars.co.nz) werden im kühlen Gore vergeben, wo eine Woche lang Country-Klänge zu hören sind. Zahlreiche Konzerte und Straßenkünstler.
Wellingtons Einwohner krempeln den Kragen hoch, frieren und hocken in Buchhandlungen herum. In Auckland ist es nicht so schlimm. Es ist Skisaison, und wenn es in Queenstown überfüllt ist, fährt man zum Mount Ruapehu.
Dieses Schneefestival (www.winterfestival.co.nz) auf der Südinsel gibt es nun schon seit 1975. Es lockt rund 45 000 Skibegeisterte an. Die zehn Tage dauernde Party erfreut mit Feuerwerk, Jazz, Straßenparaden, Comedy, Maskenball und jeder Menge Wintersport auf den Berghängen. Manchmal beginnt das Fest schon Ende Juni.
Nachdem es Filmfestivals (www.nzff.co.nz) in Wellington, Auckland, Dunedin und Christchurch gibt, werden einige Streifen zwischen Juli und November auch in kleineren Städten gezeigt (Filmfans in Gore und Masterton lieben es!).
Birdman-Rallies sind typisch für die 1980er-Jahre, aber sie sind noch immer sehr lustig. Bei dieser hier in Russell (www.russellbirdman.co.nz) trotzen einige Verrückte – für kurze Zeit – der Schwerkraft und stürzen sich mit ihren Kisten ins Wasser. Bonuspunkte gibt es, wenn man Russell heißt.
Außerhalb der Wintersportorte kann man jetzt überall ziemlich günstig übernachten. Der Winter ist fast vorbei, doch unter freiem Himmel gibt es noch relativ wenige Events: Musik und Kunst sind die Rettung – oder eben das beliebte Rugby!
Bei diesem in Wellington alljährlich stattfindenden Bier- und Fleischfest taumelt man ins alkoholische Nirvana (draußen ist es eiskalt – also, was soll man sonst tun?). Aber ganz im Ernst, die Craft-Beer-Szene boomt in Neuseeland – dies ist die Gelegenheit, die besten Sorten zu probieren (www.beervana.co.nz).
Unterhalb der verschneiten Hänge des Mount Taranaki herrscht im August eine Zeit der Ruhe und des Kräftesammelns. Allerdings nicht lange: Dieses schwungvolle Kulturfestival (www.taft.co.nz) vertreibt den Winter aus New Plymouth – mit jeder Menge Musik, Theater, Tanz, Kunst und Paraden.
Manche Leute sind der Ansicht, dass man in der Bay of Islands außer Sonnenbaden allenfalls noch Delfine beobachten kann. Das ist nicht ganz richtig, denn im Spätwinter gibt es dieses tolle kleine Festival (www.jazz-blues.co.nz).
Der Frühling ist da! Die fantastische und überraschende World of Wearable Art Award Show ist immer wieder großartig. Und vielleicht wird ja jemand mal Canterbury im ITM-Rugby-Pokalfinale schlagen?
Whanganui hat seine künstlerische Auszeichnung als Zentrum einer hinreißenden Glaskunst verdient: Jedes Jahr im September bereiten sich Heerscharen von einheimischen Künstlern und Kunsthandwerksbetrieben auf dieses erstklassige Fest (www.openstudios.co.nz, www.wanganuiglass.co.nz) vor. Hier können die Besucher viele kunsthandwerkliche Vorführungen, Ausstellungen und offene Ateliers bestaunen.
Das bizarre zweiwöchige Event in Wellington (www.worldofwearableart.com) zeigt erstaunliche handgefertigte Kleidung. Neuheiten der Show werden danach im World of Wearable Art & Classic Cars Museum in Nelson ausgestellt. Zieht sich manchmal bis in den Oktober hinein.
Auf Rugby folgt Kricket – dazwischen ist für Sportfans Däumchendrehen angesagt. Aber vielleicht kann Kaikoura für Abwechslung sorgen? Im Rest von Neuseeland ist im Oktober Zwischensaison – günstige Übernachtungsmöglichkeiten, wenig Touristen und kein Wettlauf um die besten Plätze.
Auch wenn in Nelson die Sonne für Ablenkung genug sorgt, gibt es viel künstlerisch wertvolles Zeug – drinnen wie draußen. Eine Ahnung von der heimischen Produktion bekommt man zwei Oktoberwochen lang (www.nelsonartsfestivals.co.nz).
Die Stadt Kaikoura ist auf Langusten erbaut. Nun, nicht wirklich, aber das Meer ist hier voller Krustentiere, von denen viele während des Meerfestes auf den Tellern landen (www.seafest.co.nz). Gelegenheit zu trinken und zu tanzen.
Überall in Northland, auf der Coromandel Peninsula, in der Bay of Plenty und an der East Coast blühen die Pohutukawa-Bäume. Das Wetter wird von Tag zu Tag besser. Jetzt treffen die ersten Touristen ein.
Das größte Tattoo-Festival in ganz Australasien (www.nztattooart.com) lockt jedes Jahr im November Tausende Tattoo-Fans nach New Plymouth. Es ist skurril, ausgefallen, sexy und extrem beliebt (aber nicht unbedingt bei Familien).
Ein Tag voll weinseliger Hingabe. Dann hetzen die weinverliebten Einwohner Wellingtons über den Rimutaka Hill nach Martinborough (www.toastmartinborough.co.nz). In der Wairarapa-Region wird guter Pinot Noir produziert!
Die gute alte Zeit … Als Queen Victoria noch auf dem Thron saß, die Rocksäume lang waren, die Hemdkragen hoch standen und Anstand keine hohle Phrase war! Old Oamaru genießt im November eine leicht ironische Huldigung der viktorianischen Vergangenheit (www.historicoamaru.co.nz): Man wirft sich in Schale, trägt Rennen auf dem Hochrad aus, es gibt Chorgesang und kulturhistorische Führungen.
Endlich ist der Sommer da! Auf den Kricket-Spielfeldern ist die Saison nun in vollem Gange, und die Nation fiebert mit. Bald ist Weihnachten – die überfüllten Einkaufszentren sollte man also am besten meiden.
Wein, Musik und Gesang zu Silvester – und zwar im sonnigen Ostküstenstädtchen Gisborne (www.rhythmandvines.co.nz): Top-DJs, Hip-Hop-Acts, Bands und Liedermacher wetteifern um die Gunst der Zuschauer. Man kann sich aber auch bei einem Gläschen Wein genussvoll ein paar schöne, romantische Stunden am Strand gönnen.
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Ein Kurzüberblick über die schönsten Seiten Neuseelands, vom hohen Norden bis halb hinunter in den Süden: Am besten beginnt man in Auckland. Neuseelands größte Stadt lockt mit tollen Restaurants, Bars, Kunstgalerien, Boutiquen, Stränden und Buchten. Wer nicht so für Städte ist, bricht zur nördlich gelegenen Bay of Islands auf, um dort einige Tage lang Ruhe und Erholung zu finden.
Dann geht es südwärts nach Rotorua, einem Ort mit einzigartiger geothermaler Aktivität: Geysire, Schlammlöcher, vulkanische Dämpfe und Māori-Kultur sorgen für fesselnde Erlebnisse. Noch weiter südlich hat das fortschrittliche Taupo den nahe gelegenen schönen Tongariro National Park zu bieten. Hier lässt sich Wandern, Mountainbiken oder Fallschirmspringen. Dann fährt man die Aktivitäten wieder runter und begibt sich nach Wellington, eine hippe kleine Stadt mit einer unerschütterlichen Kunstszene. Jenseits der Cook Strait kann man dann erleben, warum so viel Wirbel um die Marlborough Wine Region gemacht wird. Wer keinen Wein mag, findet in der Nähe jedoch die stillen Buchten, Bergzüge und Wasserwege der Marlborough Sounds. Weiter in südlicher Richtung geht es dann nach Christchurch, um etwas südliche Kultur und Gastfreundschaft zu genießen.
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Städte, Geysire, Thermalquellen, Wein, Māori, Gletscher, Extremsport, Strände und Wälder: Das sind nur einige der bekanntesten Stichworte, die für Neuseeland stehen.
Das oft als „City of Sails“ bezeichnete Auckland ist ein Schmelztiegel. Wer dort ein paar Tage verbringt, shoppen geht, Restaurants und Bars besucht, wird feststellen, dass dies die kosmopolitischste Stadt Neuseelands ist. Man sollte vom Hafen aus mit der Fähre oder einer Jacht eine Tagestour nach Waiheke Island mit seinen Stränden und Weingütern unternehmen. Gen Norden erreicht man die Bay of Islands, wo man auf dem und im Wasser Spaß haben kann. Dann geht es gen Südosten; dort warten die Wälder und Urlaubsstrände der Coromandel Peninsula. Noch weiter südlich, in Rotorua, nimmt man eine Nase voll Schwefelgeruch. Sehenswert sind 10 m hohe Geysire, Schlammlöcher und Aufführungen von Māori-Tänzen. Im Anschluss wartet das an der East Coast gelegene Napier, eine Art-déco-Stadt. Hier muss man die edlen Tropfen des Hawke’s Bay Wine Country probieren. Unten in Wellington ist der Kaffee heiß und das Bier kalt. Neuseelands Kapitale ist auch die Kunsthauptstadt des Landes. Eine Liveband, Straßenkünstler, eine Galerieeröffnung oder ein Theaterstück ansehen!
Dann geht es für einige Wochen hinüber zur Südinsel, um dort das Beste zu erleben, was der Süden zu bieten hat. Am Anfang steht eine Tour durch das Zentrum der Marlborough Wine Region, danach entspannt man sich einige Tage im legeren Kaikoura und genießt dort die Berge und die Wale vor der Küste. Das nächste Ziel ist die Hauptstadt des Südens, Christchurch, die nach den Erdbeben schnell wieder auf die Beine kommen will. Dann geht es an der Küstenstraße südwärts zu der für ihren Wildreichtum bekannten Otago Peninsula, die von der schottisch angehauchten Studentenstadt Dunedin mit ihren viktorianischen Fassaden ins Meer hineinragt. In der Stadt lockt viel Livemusik. Auf der SH 8 geht es ins Inselinnere in die bungee- und skibesessene Stadt Queenstown. Wer noch etwas Zeit hat, macht einen Umweg hinüber ins Fiordland, um den unvergesslichen Milford Sound zu erleben, bevor man zurück nach Queenstown und von dort per Flugzeug zum Ausgangspunkt nach Auckland reist.
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Kaikoura und die schneebedeckte Seaward Kaikoura Range
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Gibt es noch eine andere Stadt mit 1,4 Millionen Einwohnern, die an zwei Meeren liegt und von einer lebendigen polynesischen Kultur geprägt ist? In Auckland gibt es auch herausragende Bars und Restaurants, Museen, Inseln und Strände. Im Auckland Museum sind die Exponate über die Māori und die Bewohner des Südpazifiks einen Blick wert, bevor es durch die Domain zum Essen in die K Rd geht. Dann stattet man der Auckland Art Gallery und dem Sky Tower einen Besuch ab. Der Tag endet mit Essen und Drinks in Ponsonby. Mit der Fähre geht es nach Rangitoto Island. Devonport bietet sich für ein Essen an. Im Waitakere Ranges Regional Park kann man die Baumriesen, bei Karekare und Piha die Brandung bestaunen, in Britomart einkehren. Nach dem Frühstück in Mount Eden besteigt man den Maungawhau und schippert nach Waiheke Island. Einen Katzensprung entfernt locken Schnorcheln im Goat Island Marine Reserve, Segeln in der Bay of Islands, aufs Meer schauen am Cape Reinga, Riesenbäume im Waipoua Kauri Forest bestaunen, die Waitomo Caves erkunden, Surfen bei Raglan oder Sonnenbaden am Strand von Whitianga.
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Ausgangspunkt ist Auckland, die größte Stadt des Landes. Straßen mit Restaurants gibt es viele: die Ponsonby Road in Ponsonby, die K Road in Newton und die New North Road in Kingsland. Danach bietet sich eine Wanderung auf den One Tree Hill (Maungakiekie) an. Nicht versäumen sollte man die Auckland Art Gallery und das Auckland Museum. Nun geht es südwärts durch das Venture nach Rotorua mit den geothermischen Aktivitäten. Dann fährt man zur sonnenverwöhnten Ostküste. Am Meer liegt das Art-déco-Städtchen Napier eingebettet in die Hawke’s Bay Wine Country mit seinen Chardonnay-Weinen. Auf der SH 2 Richtung Süden erreicht man die von Schafzucht und Weinbau geprägte Region Wairarapa. Danach geht es über die Rimutaka Range ins kunstbesessene Wellington. Auf der Nordwestroute zurück nach Auckland bieten sich Stops an: am New Zealand Rugby Museum in Palmerston North, im von der Glaskunst geprägten Städtchen Whanganui oder am Mount Taranaki, der sich wie der Olymp hinter New Plymouth erhebt. Alternativ geht es in den Waitomo Caves in die Tiefe oder man surft die Point Breaks bei Raglan.
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Wer nach Christchurch fliegt, findet eine lebendige Stadt vor, die sich nach den Erdbeben um ihren Wiederaufbau bemüht. Nach einem Kaffee (z. B. im Addington Coffee Co-op oder Supreme Supreme) besucht man das Canterbury Museum und geht zum Avon River, der sich durch die Botanic Gardens windet. Danach besucht man die geologisch und kulturell interessante Banks Peninsula, anschließend geht es nordwärts nach Kaikoura zur Tier-Beobachtung. Weiter geht es durch die Marlborough Wine Region und zu den Wasserwegen der Marlborough Sounds (einen Tag). Ein Abstecher westwärts führt vom kunstbeflissenen Nelson in den Abel Tasman National Park und in die Golden Bay. In Richtung Süden geht es die schöne Westküste mit ihrer ganzen Wildheit und den Gletschern Franz Josef und Fox hinunter. Weiter im Inselinneren erstrecken sich die Skigebiete von Wanaka und dem Zentrum des Wintersports Queenstown. Von hier aus fasziniert der Doubtful Sound, und in den waldreichen Catlins im tiefen Süden herrscht ein kühles Klima. Zurück nach Christchurch geht es an der Ostküste durch Dunedin ins hippe Oamaru.
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Wanderer auf dem Fox Glacier
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Zunächst fliegt man nach Christchurch, um sich zu akklimatisieren. Dann folgt ein Tagesausflug auf die Banks Peninsula, danach zum schneebedeckten Aoraki/Mount Cook. Weiter im Süden bietet Queenstown Skigebiete der Weltklasse, super Restaurants und ein berauschendes Nachtleben. Der Coronet Peak ist das älteste Skigebiet der Region mit baumlosen Skipisten, gleichmäßigem Gefälle und guten Bedingungen (auch für Snowboarder gut geeignet). Die Remarkables sind familienfreundlich. Wer genug vom Schnee hat, fährt um den Lake Wakatipu ins herrliche Glenorchy oder verlebt einen Nachmittag in den Weingütern im Gibbston Valley. Andererseits kann man sich durch den Extremsport von Queenstown die winterliche Kälte vom Leibe halten. Als Alternative zu Queenstown bietet sich ein Besuch in Wanaka (dem kleinen Bruder von Queenstown) an. Die Skigebiete hier heißen etwa Treble Cone, Cardrona und Snow Farm New Zealand (Skilanglaufgebiet). Von Wanaka aus macht man einen Ausflug mit Übernachtung in den Westland Tai Poutini National Park an der Westküste, um den Franz Josef Glacier und Fox Glacier zu erkunden; dann zurück nach Queenstown.
Wandern (auch Buschwandern, Trekking oder Tramping genannt) ist die perfekte Art, um die Natur-Highlights des Landes kennenzulernen. Es gibt Tausende Kilometer Wanderwege – einige gut ausgeschildert (u. a. die Great Walks), einige nur eine Linie auf einer Karte – und ein tolles Netz von Hütten und Campingplätzen.
Mitte Dez.–Ende Jan.
Hauptsaison für Wanderer ist während der Sommerferien, wenige Wochen vor Weihnachten − am besten meiden!
Jan.–März
Das Sommerwetter hält meist bis in den März an: Am besten wartet man bis Februar, dann sind die Wanderwege nicht mehr so überlaufen. Die meisten tief gelegenen Pfade kann man ab Oktober und bis in den April nutzen.
Juni–Aug.
Der Winter ist ungeeignet, um sich in die Wildnis hinauszuwagen, vor allem in größerer Höhe − einige Pfade sind wegen Lawinengefahr und der Einschränkungen beim Service gesperrt.
Erste Priorität haben die Füße und der Rücken. Festes und bequemes Schuhwerk und ein gut sitzender, nicht zu schwerer Rucksack sind eine Grundvoraussetzung. Warme und wasserdichte Kleidung ist wichtig, egal wohin die Wanderung führt. Auch eine wärmende Mütze und ein Sonnenhut sollten im Gepäck sein. Wer campen oder in Hütten ohne Kochmöglichkeit übernachten möchte, sollte an einen Campingkocher denken. Ein Insektenspray gegen Gnitzen und andere Insekten leistet gute Dienste (obwohl lange Ärmel und bedeckte Beine den besten Schutz darstellen). Studentenfutter mit der Mischung aus Trockenfrüchten und Nüssen (plus etwas Schokolade) liefert Kraft und Energie für unterwegs.
Viele Tausend Menschen wandern unfallfrei durch Neuseeland, aber jedes Jahr erwischt es immer noch zu viele, besonders in den Bergen. Einige Pfade sind nur für geübte Wanderer geeignet, die zudem noch fit und bestens ausgerüstet sind. Diese Wege sollte man unbedingt meiden, wenn man diesem Anforderungsprofil nicht entspricht. Deshalb sollte man sich nur gesund und topfit auf eine solche Tour begeben.
Je nach Höhenlage herrscht in Neuseeland ganz unterschiedliches Klima, sodass man selbst im Sommer damit rechnen muss, durch Schnee, Eis oder rasch anschwellende Flüsse zu stapfen. Daher sind vor einer Tour unbedingt aktuelle Informationen über das Wetter und die Beschaffenheit der Wege einzuholen. Unter Umständen muss man dann seine Pläne ändern oder das schlechte Wetter erst einmal aussitzen. Infos gibt es unter anderem hier:
www.doc.govt.nzInfos des DOC zu Wegen, Gefahren und vielem mehr.www.adventuresmart.org.nzHier kann man seine Wandervorhaben online eintippen (zusätzlich sollte man die geplante Wegstrecke einem Freund oder Einheimischen mitteilen!).www.mountainsafety.org.nzSicherheitshinweise für Wanderer.www.metservice.co.nzWettervorhersagen.Bevor man in die Wildnis aufbricht, sollte man sich bei der zuständigen Behörde – in der Regel dem DOC (Department of Conservation; www.doc.govt.nz) – oder bei den i-SITEs vor Ort mit den aktuellsten Infos eindecken. Dazu gehören nicht nur der aktuelle Zustand der Wege und das Wetter, das DOC gibt auch Bücher mit Details zu Flora und Fauna, zur Geologie und zur Geschichte der Nationalparks heraus; außerdem publiziert es Broschüren (max. 2 NZ$) zu Hunderten Wanderwegen überall in Neuseeland.
Hiking & Tramping in New Zealand von Lonely Planet beschreibt über 50 Wege unterschiedlicher Länge und verschiedenen Schwierigkeitsgrads.
101 Great Tramps von Mark Pickering und Rodney Smith gibt Anregungen zu zwei- bis sechstägigen Touren. Ein anderer Führer aus der gleichen Reihe, 202 Great Walks: The Best Day Walks in New Zealand von Mark Pickering, nennt Tipps für kürzere, familiengerechte Ausflüge.
A Walking Guide to New Zealand’s Long Trail: Te Araroa von Geoff Chapple ist der Wanderführer schlechthin für Neuseelands längsten Wanderweg, der von Norden nach Süden durchs ganze Land führt.
Das Handbuch Bushcraft Manual der Mountain Safety Council will Wanderern Sicherheit auf ihren Wegen geben und den Abenteurer in jedem herauskehren.
Tramping von Shaun Barnett und Chris Maclean ist eine akribisch recherchierte Geschichte der beliebtesten neuseeländischen Outdoor-Abenteuer der Vergangenheit.
Die Bird’s Eye Guides von Potton & Burton Publishing enthalten fabelhafte topografische Karten. Daneben gibt es unzählige Bücher, die sich mit den Wanderstrecken oder kürzeren Stadtspaziergängen in ganz Neuseeland beschäftigen − einfach ein bisschen in den Buchhandlungen stöbern.
Die topografische Kartenserie NZ Topo50 von Land Information New Zealand (LINZ; www.linz.govt.nz) sind die meist verwendeten. Leider haben viele Buchläden keine gute Auswahl dieser Karten, aber auf der LINZ-Website findet sich eine Liste aller Einzelhändler, und die DOC-Büros verkaufen oft die neuesten Karten für Wanderstrecken der jeweiligen Region. Auch in Outdoorläden sind die Karten erhältlich. NZ Topo Map ( www.topomap.co.nz) hat eine interaktive topografische Karte, die bei der Planung hilft.
www.doc.govt.nz
Bietet Beschreibungen, Warnungen und erschöpfende Angaben zu Flora und Fauna auf allen Wanderwegen des Naturschutzgebiets.
www.tramper.co.nz
Artikel, Fotos, Foren und hervorragende Infos über Wege und Hütten.
www.teararoa.org.nz
Die offizielle Website zu Neuseelands 3000 km langem Weg von Cape Reinga bis Bluff.
www.topomap.co.nz
Onlinekarten zur Topografie des ganzen Landes.
www.mountainsafety.org.nz
Hinweise zu Sicherheit und Ausrüstung sowie Kurse.
www.freewalks.co.nz
Beschreibungen, Karten und Fotos von langen und kurzen Wanderungen im ganzen Land.
www.trampingnz.com
Regionenbezogene Informationen über Wanderwege und hilfreiche Erfahrungsberichte.
Die Wege in Neuseeland sind nach verschiedenen Merkmalen klassifiziert, u. a. auch nach dem Schwierigkeitsgrad. Weit verbreitet ist das folgende Klassifizierungssystem:
Short Walk (am leichtesten)
Gut angelegt; möglicherweise auch für Rollstuhlfahrer zugänglich oder mit normalen Schuhen zu bewältigen (keine Wanderschuhe notwendig). Geeignet für Menschen jeden Alters und für jeden Trainingszustand.
Walking Track
(leicht)
Gut angelegter längerer Wanderweg; Wanderschuhe empfohlen. Geeignet für Menschen der meisten Altersklassen und Trainingsstufen.
Great Walk
oder Easier Tramping Track
(mittelschwer)
Gut angelegt; die meisten Stellen, an denen ein Wasserlauf kreuzt, sind mit Brücken versehen, die Wegkreuzungen sind markiert. Leichte Wanderschuhe sind erforderlich und eine mittlere Fitness ist von Vorteil.
Tramping Track (für Fortgeschrittene)
Verlangt Können und Erfahrung; Wanderschuhe erforderlich. Geeignet für Menschen von durchschnittlicher körperlicher Fitness. Einige Wasserläufe müssen durchwatet werden.
Route (für Profis)
Verlangt ein hohes Maß an Können, Erfahrung und Navigationsfähigkeiten. Stabile Wanderschuhe erforderlich. Nur für gut ausgerüstete und trainierte Wanderer.
Einige dieser Regeln mögen für routinierte Wanderer lächerlich und selbstverständlich erscheinen, aber der eine oder andere Hinweis ist vielleicht doch ganz brauchbar. Wer mehr zum Thema wissen möchte, kann sich online auf www.lnt.org informieren. Camper finden auf der Website des DOC ( www.camping.org.nz) Tipps zum umweltbewussten Zelten. Im Zweifel bei einem DOC- oder i-SITE-Büro nachfragen.
Lächerlich und selbstverständlich:
Möglichst nicht in der Hauptsaison auf Tour gehen, denn weniger Leute bedeuten weniger Stress für die Natur – und weniger Schnarcher in den Hütten!
Alle Abfälle mitnehmen und niemals vergraben: Das Graben beeinträchtigt das natürliche Gleichgewicht des Bodens und der Vegetation und fördert die Erosion. Zudem wird vergrabener Abfall wahrscheinlich von Tieren wieder ausgebuddelt.
Keine Reinigungsmittel, Shampoos oder Zahnpasta in oder in der Nähe von Seen und Wasserläufen verwenden – auch nicht, wenn sie biologisch abbaubar sind.
Zum Kochen kein offenes Feuer benutzen, sondern einen leichten, mit Kerosin, Alkohol oder Naphta betriebenen Kocher; keine Einweg-Butankanister verwenden!
Wo es eine Toilette gibt, sollte diese benutzt werden. Wenn keine vorhanden ist: Notdurft vergraben (min. 15 cm tief und 100 m von Wasserläufen entfernt).
Wenn ein oft benutzter Weg durch eine matschige Stelle führt, trotzdem hindurchlaufen. Versuche, sie am Außenrand zu umgehen, werden die Stelle nur unnötig vergrößern.
Vielleicht ganz brauchbar:
