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Lungenfunktionsdiagnostik und Spiroergometrie E-Book

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Beschreibung

Dieses Werk ist ideal zur Einarbeitung in die Lungenfunktionsdiagnostik und Spiroergometrie. Die Autoren sind erfahrene Experten mit langjähriger Lehrtätigkeit. Sie kennen die Verständnisprobleme genau und verstehen es hervorragend, die komplexen Themen klar und anschaulich zu erklären.

Lungenfunktionsprüfungen verstehen und anwenden

  • Methoden, Durchführung und Befundung 
  • alle Indikationen und Einflussfaktoren
  • korrekte Interpretation der Messergebnisse
  • Berücksichtigung der neuen Leitlinien zur Durchführung der Spirometrie und der GLI-Normwerte
  • allergologische Diagnostik: Prick und Intracutantests
  • arbeitsplatzbezogene Provokation
  • die wichtigsten EKG-Formen verstehen und beurteilen - vom Ruhe-EKG bis zum Belastungs-EKG
  • exakte Anleitungen zur Durchführung für das Assistenzpersonal

Neu: Jetzt mit 15 Fallbeispielen aus der Praxis und einem Abschnitt zu Lungenfunktionsuntersuchungen in Zeiten einer Pandemie.

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Seitenzahl: 417

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Lungenfunktionsdiagnostik und Spiroergometrie

Aus der Praxis für die Praxis

Stefan Schwarz, Burghart Lehnigk, Walter Schwittai

Jürgen Fritsch, Rolf F. Kroidl, Alexandra M. Preisser, Hans-Jürgen Smith

2., aktualisierte und erweiterte Auflage

241 Abbildungen

Vorwort

Die Idee zu diesem Buch, das sich an technische Mitarbeiter und ärztliche „Einsteiger“ auf dem Gebiet der Lungenfunktionsdiagnostik und Spiroergometrie gleichermaßen wendet, ergab sich aus dem Kursbuch Spiroergometrie und unseren Spiroergometrie-Seminaren.

Diese Spiroergometrie-Seminare, die die Herausgeber seit nunmehr 15 Jahren mehrmals jährlich bundesweit ausrichten, wurden über die letzten Jahre stets von einem Kurs für medizinische Fachangestellte begleitet. Für diese Personengruppe – aber auch für junge Ärzte in der Ausbildung ebenso wie für „Fachinteressierte“ aus anderen Bereichen, z.B. Arbeits-, Sport- und Begutachtungsmedizin sowie Allergologie – ist es nicht einfach, ein kompaktes und praxisorientiertes, auf den Untersuchungsablauf und die Interpretation der vielfältigen Funktionsuntersuchungen gleichermaßen gerichtetes Nachschlagewerk zu finden.

Stefan Schwarz und Burghart Lehnigk leiten seit Jahrzehnten Mitarbeiter in Funktionslaboren, Ärzte sowie Interessierte in vielen Aspekten der Lungenfunktionsdiagnostik und der Interpretation an.

Walter Schwittai war vor seiner freiberuflichen Tätigkeit bei verschiedenen Lungenfunktionsgeräte-Herstellern vorrangig in der Applikation beschäftigt. Seit vielen Jahren bietet er Trainingskurse und Schulungen für medizinische Fachangestellte und medizinisch-technische Assistenten/innen in den Lungenfunktionslaboren von Praxen, Kliniken oder Instituten an und berät zu gerätetechnischen Problemen.

So entstand neben einer Beschreibung von Spiroergometrie, Spirometrie, Bodyplethysmografie, Blutgasanalyse, Diffusions- und Atemmuskelkraftmessung, Compliance, unspezifischer und spezifischer bronchialer Provokation, erweitert um die Aspekte der arbeitsplatzbezogenen Provokationstests (Alexandra M. Preisser), der Allergologie mit Prick-Test (Rolf F. Kroidl), des EKG und Belastungs-EKG (Jürgen Fritsch) sowie der Impulsoszillometrie (H.-J. Smith) eine umfassende Methodendarstellung.

Es steht dem Anwender nach Meinung der Herausgeber nun erstmals eine umfassende Übersicht über die „gesamte Lungenfunktions- und kardiopulmonale Leistungsdiagnostik“ zur Verfügung. In diesem Buch werden die einzelnen Untersuchungsabläufe und die Messtechnik beschrieben. Messparameter, Interpretationen, Befunderstellung und mögliche Fehlerquellen werden ausführlich behandelt.

Durch die Einbeziehung der S2k-Leitlinie zur Durchführung der Spirometrie mit den dort empfohlenen Beurteilungsalgorithmen und den im Buch eingestreuten Kapiteln „für den interessierten Leser“ mit tiefergehenden Erläuterungen ist das Werk auch für den „Erfahrenen“ eine kompakte Informationsquelle.

Des Weiteren wurde diese überarbeitete 2. Auflage mit den neuen Leitlinien zur Langzeitsauerstofftherapie, zum arbeitsplatzbezogenen Inhalationstest (AIT) und den aktuellen GINA-Leitlinien 2021 zum Asthma erweitert.

Das große Interesse an der ersten Auflage und die sehr positiven Rückmeldungen aller Anwender im Bereich der Funktionsdiagnostik haben uns dazu veranlasst, einzelne Kapitel durch Beispiele mit typischen Befunden in den Kapiteln Lungenfunktion, arbeitsplatzbezogener Inhalationstest (AIT), Ergometrie und Spiroergometrie zu erweitern. Dabei haben wir versucht, die Beispiele – alle aus dem Alltag der Funktionslabore entnommen – durch aktuelle Anamnesen, Röntgenbefunde und durch den klinischen Verlauf zu illustrieren. Das Beispiel zur Durchführung eines arbeitsplatzbezogenen Provokationstestes im Kapitel 4 mag diejenigen inspirieren, die spezielle berufsbezogene allergologische Diagnostik durchführen oder dieses planen.

Wieder dürfen wir dem Verlag für die Unterstützung bei der Gestaltung der 2. Auflage in einem jetzt etwas umfangreicheren, komplexeren und umfassenden Buch zur methodischen Durchführung und Interpretation der Lungenfunktion und der kardiopulmonalen Leistungsdiagnostik danken.

Quedlinburg, Ratzeburg und Würzburg, Juni 2021

Stefan Schwarz

Burghart Lehnigk

Walter Schwittai

Geleitwort zur 2. Auflage

Lungenfunktionsdiagnostik ist für viele Ärztinnen und Ärzte schwieriger als die Beurteilung von EKG und Belastungs-EKG. Warum? Teilweise, wie man sie im Studium nahezu flächendeckend weniger gründlich erlernt. Teilweise auch, weil sie von Dozierenden erklärt wird, die nicht auf dem Gebiet zuhause sind. Und letztlich wird bei Luftnot immer noch häufig die kardiologische Funktionsdiagnostik der pneumologischen vorgeschaltet, so dass es auf dem Gebiet der pneumologischen Funktionsdiagnostik schlichtweg an Übung fehlt.

In dieser Situation ist ein verständlicher Einstieg in die Lungenfunktionsdiagnostik und Spiroergometrie genau das Richtige. Genauer genommen, werden Lungenfunktionsdiagnostik, Typ I- und III-Allergologie, arbeitsplatzbezogene inhalative Expositionstestung, EKG und Belastungs-EKG sowie Spiroergometrie abgehandelt, ergänzt durch ein Kapitel zu Qualitätssicherung und Hygiene einschließlich eines Abschnitts über Lungenfunktionsuntersuchungen in Zeiten einer Pandemie. Zur Lungenfunktionsdiagnostik selbst gehören dabei nicht nur die Spirometrie und Ganzkörperplethysmographie, sondern auch die Diffusionskapazität, die Blutgasanalytik, die Bestimmung der Atemmuskelkraft, die unspezifische bronchiale Provokationstestung und die Bestimmung des Stickstoffmonoxid in der Ausatemluft.

Die Herausgeber und Autoren Stefan Schwarz, Burghart Lehnigk und Walter Schwittai sind seit Jahrzehnten auf diesem Gebiet auf höchstem Niveau tätig – nicht nur praktisch, sondern auch in vielen Unterrichts- und Kursszenarien. Sie sind es gewohnt und verstehen es, komplizierte Zusammenhänge verständlich zu erklären und mit Grafiken und Beispielen zu veranschaulichen. Praxistipps und Fehlerquellen werden stets ausführlich genannt, was sehr hilfreich ist.

Das Buch ist dabei deutlich mehr als ein Einstieg, es geht gehörig ins Detail und hat Tiefgang, so dass auch der Erfahrene manches Aha-Erlebnis hat.

Zielgruppe sind Ärztinnen und Ärzte in Pneumologie, Kardiologie, Sport- und Arbeitsmedizin, auch die technischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Untersuchungen durchführen. Klug ist der Ansatz, beide Gruppen gleichzeitig anzusprechen. Wenn die Ärztin oder der Arzt nicht weiß, welche Fehlermöglichkeiten bei der Befunderhebung bedacht werden müssen, kann auch keine valide Befundung erfolgen. Wenn beispielsweise, um ein ebenso triviales wie wichtiges Beispiel zu nennen, Funktionskräfte nicht wissen, dass Körpergröße durch aktuelle Messung und nicht durch Erzählung aus Jugendzeiten ermittelt wird, wird so mancher restriktive Lungenfunktionsbefund in den Normbereich rücken. Durch Hinweise wie „Vorsicht!“ oder „Merke“, „An die/den MTA“ oder „Spezialwissen“ kann man sich auch sehr effizient und zielgruppenadaptiert durch das Buch arbeiten.

Die Texte sind instruktiv und gut gegliedert. Es gibt keine Bleiwüsten. Auch Abbildungen, Tabellen, Praxisbeispiele machen das Ganze gut lesbar, man liest sich auch beim Durchblättern richtig fest. Die zweite Auflage ist das Resultat eines jahrelangen Optimierungsprozesses.

Glückwunsch zu diesem sehr gelungenen Buch, dem ich eine sehr weite Verbreitung wünsche!

Prof. Dr. med. Dennis Nowak, München

Geleitwort zur 1. Auflage

Mit dem Lehrbuch „Lungenfunktionsdiagnostik und Spiroergometrie“ – aus der Praxis für die Praxis – legen die drei Herausgeber Stefan Schwarz, Burghart Lehnigk und Walter Schwittai ein leicht verständliches und sowohl für den Anfänger als auch für den Experten unverzichtbares Lehrbuch auf diesem Gebiet vor. Die drei Hauptautoren sind durch ihre jahrzehntelange praktische und theoretische Erfahrung in der Funktionsdiagnostik ausgewiesene Experten, die den Bogen von wissenschaftlichen Grundlagen bis zu den Schwierigkeiten im klinischen Alltag perfekt spannen können. Durch das Hinzuziehen der vier Fremdautoren Rolf F. Kroidl, Alexandra M. Preisser, Jürgen Fritsch und Hans-Jürgen Smith werden auch die Belange der Pneumologie und Allergologie in der niedergelassenen Praxis sowie die Gebiete der Arbeitsmedizin, der Kardiologie und Sportmedizin von extrem erfahrenen Experten beleuchtet.

Die Idee zu diesem Buch, das sich an technische Mitarbeiter und Ärzte gleichermaßen wendet, ergab sich aus den jahrzehntelang durchgeführten Spiroergometrie-Seminaren und dem Kursbuch Spiroergometrie der Herausgeber, das inzwischen in drei Auflagen zum deutschsprachigen Standardlehrbuch für Spiroergometrie entwickelt wurde.

Gemäß dieser Tradition wird in didaktisch kluger und leicht verständlicher Weise sowohl Einsteigern als auch Fortgeschrittenen das Standardwissen im Bereich der kardiopulmonalen Funktionsdiagnostik, Allergologie und pneumologischen Arbeitsmedizin vermittelt.

Im deutschsprachigen Raum gibt es derzeit kein anderes Werk, das dieses Fachgebiet derart umfassend darstellt und dabei die Brücke zwischen detaillierten praktischen Durchführungsanweisungen zu den wissenschaftlichen Grundlagen umfassend schlägt. Für die einzelnen Untersuchungsmethoden sind in übersichtlichen Kapiteln jeweils die wissenschaftlichen Grundlagen, die konkrete Durchführung der Messung einschließlich Kalibration, die einzelnen Messparameter und die Interpretation einschließlich der typischen Fehlermöglichkeiten detailliert dargestellt.

Dieses Lehrbuch wendet sich somit nicht nur an pneumologisch und kardiologisch Interessierte, sondern ist für viele Fachgebiete, z.B. Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Rehabilitations- und Sportmedizin, Arbeitsmedizin, Allergologie, Chirurgie usw., unverzichtbar. Dargestellt werden alle klassischen Lungenfunktionsuntersuchungen wie Spirometrie, Bodyplethysmografie, Bestimmung der Diffusionskapazität, Blutgasanalyse, Pulsoxymetrie und transkutane CO2-Messung, Atemmuskelkraft, unspezifische und spezifische bronchiale Provokation, NO-Messung, Compliance-Messung, Impulsoszillometrie, aber auch alle wesentlichen allergologischen Testmethoden, EKG, Belastungs-EKG und Spiroergometrie.

In die Kapitel sind jeweils die neuesten Leitlinien eingearbeitet, die notwendigen Sollwerttabellen sind übersichtlich aufgelistet und durch den umfangreichen Literaturteil hat der Leser die Möglichkeit, sein Wissen bei Bedarf zu vertiefen.

Zusammengefasst haben die Autoren großen Dank dafür verdient, dass sie sowohl Studierenden, Mitarbeitern der Funktionsdiagnostik in Ausbildung als auch in der Klinik Tätigen ein praxisnahes und umfassendes Lehrbuch zur Verfügung stellen. Mittels brillanter Didaktik verbindet dieses beispielhaft die Wissenschaft mit dem klinischen Alltag. Daher bin ich sicher, dass dieses Werk den großen Erfolg der drei Auflagen des Kursbuchs Spiroergometrie noch bei Weitem übertreffen wird.

Priv.-Doz. Dr. Gunther Wiest, Hamburg-Harburg

Einleitung

Die Messung von Lungenfunktion und kardiopulmonaler Leistung ist seit den 1950er-Jahren etabliert worden.

Bereits 1844 beschrieb allerdings Hutchinson schon die Vitalkapazität. Jedoch ist die Spirometrie mit den Parametern VC, FEV1, FEV1/VC, wie wir sie heute anwenden, erst deutlich später eingeführt worden.

Tiffeneau und Pinelli beschrieben 1947 das forcierte exspiratorische Manöver als nutzbares Volumen für die Belastung. 1954 wurde für das forcierte Exspirationsvolumen von einer Expertengruppe in Paris der Begriff „Volume Exspiratoire Maximum Seconde“ (VEMS) eingeführt und 1957 von der British Thoracic Society als FEV1, „Forced Expiratory Volume“, übernommen.

Parallel dazu entwickelte DuBoise das Prinzip der Bodyplethysmografie und führte diese Messung mit der Bestimmung von Atemwegswiderstand und thorakalem Gasvolumen 1956 in die Diagnostik ein.

Gleichzeitig entwickelte er 1956 die Grundlagen der Oszillometrie, die 1971 von Smidt und Muyers mit der monofrequenten Oszillometrie in die Praxis eingeführt wurde (Siregnost FD5). Die Methode wurde von Müller und Vogel 1976 als Impulsoszillometrie weiterentwickelt.

1957 beschrieben Roughton und Foster die Diffusionsmessung, sodass ausgangs der 1950er-Jahre im Wesentlichen das bekannte Spektrum der Lungenfunktionsdiagnostik verfügbar war.

In diesen Jahren waren die lungenphysiologischen Untersuchungen noch technisch aufwendig, nur in spezialisierten Kliniken verfügbar und erforderten (Bodyplethysmografie, Diffusionsmessung) ein spezielles „Expertenwissen“ bei den Ärzten und technischen Mitarbeitern.

Erst mit verbesserter und vereinfachter Methodik und der Einführung der EDV fanden diese Untersuchungsmethoden ab den 1990er-Jahren ein sehr breites Anwendungsspektrum. Parallel dazu wurde eine automatisierte Blutgasanalyse verfügbar.

Nach den ersten Anfängen der Spiroergometrie, die mit den Namen H. W. Knipping und L. Brauer in Hamburg verbunden sind, wurden die Grundlagen und die Interpretation der heute verfügbaren Methodik durch P.-O. Åstrand in Schweden, W. Hollmann in Köln und K. Wasserman in Los Angeles gelegt. Auch hier blieb die Methode anfangs vorrangig Spezialisten vorbehalten und erst mit der Entwicklung der „Breath-by-Breath“-Methodik und der computergestützten Darstellung fand die Spiroergometrie ab den 1990er-Jahren eine zunehmende Verbreitung.

Die beschriebene Entwicklung führte dazu, dass heute ein sehr großer Anwenderkreis diese physiologischen Untersuchungsmethoden nutzt. Eine große Zahl von „Funktionsschwestern“, medizinischen Fachangestellten und technischen Assistenten führt solche Untersuchungen durch. Der Aneignung des entsprechenden Fachwissens wurde mit dem Berufsbild der „MTA-Funktionsdiagnostik“ Rechnung getragen.

So haben die lungenfunktions- und leistungsdiagnostischen Methoden den Weg in den Alltag genommen. Verbunden damit ist aber durch die zunehmend vereinfachte anwenderfreundliche „Aufbereitung“ von Methodik und Interpretation Detailwissen zu den Grundlagen verloren gegangen. Allein durch technische Qualitätssicherungsmaßnahmen ist dies nicht zu kompensieren, sodass Schulung und Weiterbildung auf dem Gebiet der Lungenfunktions- und kardiopulmonalen Leistungsdiagnostik ein aktuelles Anliegen bleibt.

Inhaltsverzeichnis

Titelei

Vorwort

Geleitwort zur 2. Auflage

Geleitwort zur 1. Auflage

Einleitung

1 Physiologie der Atmung

1.1 Anatomie und Funktion der Lunge

1.2 Literatur

2 Lungenfunktionsdiagnostik

2.1 Messung von Strömung und Volumen

2.1.1 Druckdifferenz-Flowsensor (Pneumotachograf)

2.1.2 Digitaler Volumen-Transducer („Turbine“)

2.1.3 Ultraschallsensor

2.2 Kalibration/Umgebungsbedingungen

2.2.1 Umgebungsbedingungen

2.2.2 Volumenkalibration

2.3 Spirometrie, Fluss-Volumen-Kurve, Peak-Flow-Messung

2.3.1 Wozu dient die Messung und welche Aussagen sind möglich?

2.3.2 Praktischer Teil im Lungenfunktionslabor

2.3.3 Fehlererkennung und Plausibilitätsprüfung

2.3.4 Messparameter

2.3.5 Interpretation

2.3.6 Peak-Flow-Messung

2.4 Bodyplethysmografie

2.4.1 Wozu dient die Messung und welche Aussagen sind möglich?

2.4.2 Vorbereitung des Messsystems

2.4.3 Umgebungsbedingungen und Kalibration

2.4.4 Eingabe der persönlichen Daten

2.4.5 Durchführung der Messung

2.4.6 Messung des spezifischen Atemwegswiderstands und der funktionellen Residualkapazität

2.4.7 Fehlererkennung und Plausibilitätsprüfung

2.4.8 Messparameter

2.4.9 Reversibilitätsprüfung bei Obstruktion (Bronchospasmolyse)

2.4.10 Interpretation

2.5 Diffusionskapazität/Transferfaktor

2.5.1 Wozu dient die Messung und welche Aussagen sind möglich?

2.5.2 Vorbereitung des Messsystems

2.5.3 Volumen- und Gaskalibration

2.5.4 Eingabe der persönlichen Daten

2.5.5 Grundprinzip der Messung

2.5.6 Durchführung der Messung

2.5.7 Fehlererkennung und Plausibilitätsprüfung

2.5.8 Messparameter

2.5.9 Interpretation

2.6 Blutgasanalyse, Shunt-Bestimmung

2.6.1 Wozu dient die Messung und welche Aussagen sind möglich?

2.6.2 Physiologische Grundlage

2.6.3 Vorbereitung des Messsystems, Kalibration der Blutgasautomaten

2.6.4 Durchführung der Blutgasanalyse

2.6.5 Shunt-Bestimmung (Hyperoxietest)

2.6.6 Fehlererkennung und Plausibilitätsprüfung

2.6.7 Normwerte

2.6.8 Interpretation

2.6.9 Empfehlungen zur Indikationsstellung einer Sauerstofflangzeittherapie

2.7 Säure-Basen-Haushalt

2.8 Sauerstoffsättigung und transkutaner Kohlendioxidpartialdruck

2.8.1 Sauerstoffsättigung – Pulsoxymetrie

2.8.2 Transkutane Messung von Kohlendioxid

2.9 Atemmuskelkraft

2.9.1 Wozu dient die Messung und welche Aussagen sind möglich?

2.9.2 Vorbereitung des Messsystems

2.9.3 Durchführung der Messung

2.9.4 Messparameter

2.9.5 Abgeleitete Parameter

2.9.6 Interpretation

2.10 Unspezifische bronchiale Provokation

2.10.1 Wozu dient die Messung und welche Aussagen sind möglich?

2.10.2 Vorbereitung des Messsystems

2.10.3 Umgebungsbedingungen und Kalibration

2.10.4 Eingabe der persönlichen Daten

2.10.5 Durchführung der Messung

2.10.6 Fehlererkennung und Plausibilitätsprüfung

2.10.7 Messparameter

2.10.8 Einfluss von Medikamenten auf das Provokationsergebnis

2.10.9 Interpretation

2.10.10 Oraler Aspirin-Provokationstest

2.11 Stickstoffmonoxidmessung im Exhalat

2.11.1 Wozu dient die Messung und welche Aussagen sind möglich?

2.11.2 Vorbereitung des Messsystems

2.11.3 Durchführung der Messung

2.11.4 Fehlererkennung und Plausibilitätsprüfung

2.11.5 Messparameter

2.11.6 Interpretation

2.11.7 Nasale Messung

2.12 Lungendehnbarkeit (Compliance)

2.12.1 Wozu dient die Messung und welche Aussagen sind möglich?

2.12.2 Vorbereitung des Messsystems

2.12.3 Grundprinzip der Messung

2.12.4 Durchführung der Messung

2.12.5 Fehlererkennung

2.12.6 Messparameter und Referenzwerte

2.12.7 Interpretation und Schweregradbeurteilung

2.13 Impulsoszillometrie (IOS)

2.13.1 Das Messprinzip

2.13.2 Methodisch-physiologische Zusammenhänge

2.13.3 Kalibration des Messsystems

2.13.4 Durchführung der Impulsoszillometrie

2.13.5 Wichtige Messgrößen

2.13.6 Differenzierung der Lungenfunktion

2.13.7 Einfache Interpretation der Oszillometrie

2.14 Fallbeispiele

2.15 Literatur

3 Praxisnahe Allergologie

3.1 Was ist „Allergie“?

3.1.1 Definitionen

3.2 Sensibilisierung

3.3 Häufigkeit von Allergien

3.4 Wie kommt man dem Auslöser (Allergen) auf die Spur?

3.4.1 Die „Entdeckung“ des Immunglobulins E

3.5 Wie „funktioniert“ ein Hauttest?

3.6 Hauttests

3.6.1 Sensitivität und Spezifität der verschiedenen Hauttests

3.6.2 Welche Arten von Hauttests gibt es?

3.6.3 Herstellung und Vertrieb von Allergenextrakten – Ausblick in die Zukunft der Allergietestung

3.7 Praxis der Hauttestung

3.7.1 Indikation zur Testung?

3.7.2 Testung mit welchen Allergenen?

3.7.3 Testung in welchem Alter?

3.7.4 Testung in der Schwangerschaft?

3.7.5 Testung bei aktueller Therapie mit Medikamenten?

3.7.6 Testung bei problematischer Haut?

3.7.7 Testung als Kontrolle eines (vermuteten) Therapieerfolgs?

3.8 Durchführung der Hauttestung am Beispiel des Prick-Tests

3.8.1 Ausgangssituation

3.8.2 Auftragen der Testallergene auf die Haut

3.8.3 Verwendung der Prick-Lanzette

3.8.4 Alle Allergentropfen sind geprickt – was nun?

3.8.5 Ablesen der Reaktion

3.8.6 Beurteilung positiver Prick-Test-Reaktionen

3.8.7 Dokumentation der Testergebnisse

3.9 Aus eigener Praxis

3.9.1 Standardtestreihen

3.9.2 Testung mit eigenem Material

3.9.3 Allergiepass

3.9.4 Fehler bei der Testung

3.10 Literatur

4 Arbeitsplatzbezogener inhalativer Expositionstest

4.1 Wozu dient der Test und welche Aussagen sind möglich?

4.2 Vorbereitung des Tests

4.2.1 Patientenseitige Vorbereitung

4.2.2 Technische Vorbereitung

4.3 Umgebungsbedingungen und Kalibration

4.4 Eingabe der persönlichen Daten

4.5 Durchführung der Messung

4.6 Fehlererkennung und Plausibilitätsprüfung

4.7 Parameter

4.8 Interpretation

4.9 Fallbeispiel

4.10 Literatur

5 EKG und Belastungs-EKG

5.1 Basiswissen

5.1.1 Physiologie

5.1.2 EKG-Ableitungen

5.2 Ruhe-EKG

5.2.1 Wozu dient die Messung und welche Aussagen sind möglich?

5.2.2 Räumliche Voraussetzungen

5.2.3 Vorbereitung des Messsystems

5.2.4 Eingabe der persönlichen Daten

5.2.5 Vorbereitung der zu untersuchenden Person

5.2.6 Störeinflüsse auf die EKG-Qualität

5.2.7 Voraussetzungen zur Beurteilung eines EKG

5.2.8 Formbestandteile des EKG

5.2.9 Normaler Erregungsablauf

5.2.10 Formanalyse des normalen EKG

5.2.11 Veränderungen von EKG-Abschnitten

5.2.12 Störungen der Herzschlagfolge (Herzrhythmusstörungen)

5.3 Belastungs-EKG

5.3.1 Wozu dient die Messung und welche Aussagen sind möglich?

5.3.2 Kontraindikationen

5.3.3 Gerätetechnische Voraussetzungen

5.3.4 Kalibration

5.3.5 Belastungsprogramme

5.3.6 Räumliche Voraussetzungen

5.3.7 Notfallausrüstung am Belastungsplatz

5.3.8 Vorbereitung des Messsystems

5.3.9 Eingabe der persönlichen Daten

5.3.10 Vorbereitung der zu untersuchenden Person

5.3.11 Durchführung der Belastungsuntersuchung

5.3.12 Abbruchkriterien

5.3.13 Interpretation

5.3.14 Ergometrie-Report

5.3.15 Nach der Belastungsuntersuchung

5.4 Fallbeispiele

5.5 Literatur

6 Spiroergometrie

6.1 Basiswissen

6.1.1 Was ist Spiroergometrie?

6.1.2 Welche Informationen liefert die Spiroergometrie?

6.1.3 Welche Parameter werden gemessen oder abgeleitet?

6.1.4 Welche Einflussfaktoren sind zu berücksichtigen?

6.1.5 Wann darf eine Untersuchung nicht durchgeführt werden, wann sollte sie abgebrochen werden?

6.2 Durchführung der Untersuchung

6.2.1 Grundlage

6.2.2 Vorbereitung des Messsystems

6.2.3 Eingabe der persönlichen Daten

6.2.4 Messung der Ausgangslungenfunktion

6.2.5 Belastungsart und Bestimmung des Belastungsprofils

6.2.6 Untersuchungsablauf

6.3 Auswertung der Messergebnisse

6.3.1 Mittelung der Messwerte

6.3.2 9-Felder-Grafik

6.3.3 Bestimmung der ventilatorischen Schwellen

6.4 Leitfaden zur Befunderstellung

6.4.1 Allgemeine Informationen im Befund

6.4.2 Spezielle Informationen im Befund

6.4.3 Befundbeispiel

6.5 Fallbeispiele

6.6 Literatur

7 Qualitätssicherung und Hygiene

7.1 Qualitätssicherung

7.1.1 Blutgasanalyse

7.1.2 Spiroergometrie

7.2 Hygiene

7.2.1 Patienten mit Problemkeimen im Lungenfunktionslabor

7.2.2 Bakterienfilter und Reinigung

7.2.3 Verwendung von Einmalmaterialien

7.2.4 Reinigung und Desinfektion von wiederverwendbaren Materialien

7.3 Lungenfunktionsuntersuchungen in Zeiten einer Pandemie

7.3.1 Prinzipielle Gefährdungsbeurteilung

7.3.2 Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen

7.4 Literatur

8 Wichtige Übersichtstabellen

8.1 Literatur

9 Abkürzungen

Anschriften

Sachverzeichnis

Impressum/Access Code