Lyrik contra Krise - Roland Pröll - E-Book

Lyrik contra Krise E-Book

Roland Pröll

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Beschreibung

Lustige Gedichte zum Schmunzeln Lyrische Verse gegen kritische Gedanken Schmunzeliges gegen Traurigkeit Eine abwechslungsreiche Lektüre gegen Stress

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Seitenzahl: 71

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhaltsverzeichnis

Am Strand

An der Ampel

Die Brücke

Variationen

Ziele

Schneeflocken

Die Volljährigkeit Julians

Zeit

Das atmosphärische Problem

Die Unzufriedenheit

Sinn und Unsinn

Anna, vom Teenie zum Twen

Der Einfall

Pfeffer und Salz

Das Zahlungsmittel

Die Kartoffel

Der Pianist

Die Frühlingssuppe

Die Eisenbahn

Die Frühlingsrolle

Die Magnethündchen

Lust und Glück

Das WC

Das Bett

Die Sinne

Fußball

Im Stau

Phantasie

Der Regenwurm

Der Schmetterling

Fabelhaft

Der Teppich

Die Krise

Das Gehirn

Die Angst

Der Schlüssel

Die Taube

Das Mondkalb

Die Schaukel

Die Rutsche

Der Bürgersteig

Das Sandkorn und das Pfefferkorn

Die Currywurst

Asia-Instant-Noodles

Spuren

Sehnsucht

Der blaue Planet

Der Pickel

Die Wahrnehmung

Der Schriftsteller

Der Trödelmarkt

Die Knete

Die Klobürste

Die Hoffnung

Der Ast

Träume

IM NETZ

..ZELLTEILUNG.....

.Zuneigung......

Der Grashalm.....

Murcia

Die Liebe

Maria

Verschwommen

Wolken

Der Stundenzeiger

Der Kuss

Der Schatten

Das Puzzle

Die Dürre

Der Bleistift

Skulpturen

Lampenfieber

Die Idee

Das Paniermehl

Wasser Sehnsucht

Die Flucht

Die Plastikflasche

McDonald`s

Die Hygiene

Am Strand

Wellpappe unerwünscht,

Wellness jedoch doch,

Wellensittiche in

Wellblechkäfigen bezwitschern die Dünung, Wellensalat im

versandeten Kofferradio neben der panierten Sonnenmatte,

Badewannenschaum ohne Kronen,

Brise, brausender Sturm, Windschatten, Böen,

Luftstille, hoch im Blau stehen und schweben

die Möwen…und die von Kinder- und Vaterhänden geführten

Drachen, die hier und da sturzmäßig sich in sorgfältig gebaute

Sandburgen bohren, als Symbolbeispiel für Miniaturkrieg, ein

ärgerlicher Kontrast zum teuer bezahlten Freizeitfrieden,

bebräunte Knusperbusen werden aus männlichen Augenwinkeln

lüstern beäugt,

eingezogene Bäuche der Mitteljährigen verursachen

Anstrengungsfalten im Delialgesicht, die Älteren liegen und

flanieren dagegen anstrengungslos und ohne Theater.

Mamas schmieren Brote, die Zähne knirschen beim Beissen und

Kauen wegen der kleinen Silikatkörnchen, aus denen heutzutage

die Sonnenenergiedächer vieler Behausungen entstehen.

Vorne Wellen, kleine, grosse, Ebbe, Flut,

hinten der Horizont verheisst weite Unendlichkeit, alle

Bewegung in Ruhe,

die Menschen schmoren in der Mittagsglut

und trotzdem bleiben sie in ihrem Innern

kalt wie gekühlter Eskimofisch………

An der Ampel

An der Ampel, da stand Suse,

sie war eine Pampelmuse,

und bei gelb da ging sie los,

und das tat sie ganz famos,

die Blutorange ging bei rot,

sie ging sehr trotzig in den Tod,

die Limette sah ihr grün,

fiel dann aber leider hin,

und als es wechselte, das Licht,

sah die Frucht das aber nicht,

sie ging ganz mutig auf die Strasse,

und rollte dort in stolzem Maße,

als ein Polizist zu Pferde ritt

der gab der grünen Frucht `nen Tritt,

sie klatschte an die Bordsteinkante,

der Saft ihr aus den Wunden rannte,

ein Regenwurm trank diesen Saft,

das saure hat ihn hingerafft.

Rot, gelb, grün, - grün, gelb, rot,

die Ampel kam nicht aus dem Lot,

das faszinierte unsere Muse Suse,

die hübsche gelbe Pampelmuse,

sie verliebte sich in diese Ampel

und wurde so zur Musepampel!

Die Brücke

Was verbindet sie? Zwei Ufern mit

unterschiedlichem Gestade?

Überbrückt sie die Unterschiede zwischen

Mann und Frau?

….zwischen Vergangenheit und Zukunft?

….zwischen Jugend und Alter?

…zwischen Weisheit und Dummheit?

….zwischen kalt und heiss?

….zwischen Leben und Tod?

….zwischen Innerlich und äusserlich?

Verbindet sie die beiden Gehirnhälften?

….kosmisches und irdisches?

….religiöses und philosophisches?

….Haß und Liebe?

….weltbürgerliches und patriotisches?

….Geisteswissenschaft und Technik?

….Alltag mit dem Sonntag?

….Aktivität und Passivität?

….Krieg und Frieden?

….Demut und Hochmut?

….Diesseits und Jenseits?

….Gefangensein und Freiheit?

………..

wir alle sollten Brücken sein!

Variationen

Nicht die Imitation in der Routine bringt die

Lust der Erfüllung, sondern die kreative

Veränderung der Variation,

was sagt der Grashalm: wie viele verschieden

grüne Brüder und Schwester hab ich auf

dieser Wiese?

Was sagt der Baum: wie viele unterschiedliche

Blätter habe ich?

Wie sind meine vielen unterschiedlichen

Nadeln angeordnet? Fragt die Tanne.

Warum hat Gott die Fingerabdrücke der

Menschen so unwiederholbar geschaffen, die

Irisse der Augen ebenso?

Warum variieren wir in jedem Jahr am 1. Januar

unsere Veränderungswünsche?

Warum sind unsere individuellen Wünsche so

allgemein unbegreiflich und warum ist unsere

Sehnsucht nach Individualität und

Besonderssein so lächerlich, wo wir doch

schon so unverwechselbar variabel

geschaffen sind?

Ziele

Armin Hary . 100m in 10,0Sek., 1960 bei der Olympiade in

Rom,

Marie Curie entdeckt das Radium, Mahatma Gandhi

verwirklicht den Kampf des pazifistischen Gemüts…usw.

Was sind die Ziele eines 2jährigen?

Einen Turm aus Lego Duplo zu bauen.

Was will der 5jährige?

Bis 100 zählen und Dreirad fahren.

Der 10jährige soll ins Gymnasium,

der 15jährige will seine schöne Mitschülerin küssen, der

Abiturient will ein lohnendes Studium beginnen, der

Ausgebildete will eine Familie gründen, die Kinder sollen

bestens unterstützt werden, verheiratete Frauen zielen

auf Sicherheit, Männer gehen Risiken ein,

alle wollen Erfolg auf allen Ebenen, Der /Die 50jährige

schaut zurück auf die verpassten Chancen des

Lebens….

Die 60jährigen haben das Ziel, die Fehler bei ihren

Enkeln zu korrigieren, die sie bei ihren Kindern gemacht

haben,

die 70jährigen leben in der Vergangenheit ihrer

Lebensgeschichte, die 80jährigen sind damit beschäftigt,

sich angemessen auf das Ableben vorzubereiten.

Dabei haben wir die Ziele eines jeden Tages

noch gar nicht bedacht!

Schneeflocken

Watteweich, fast schwerelos, schweben

grauweisse kalte Bäuschchen auf Wiese, Berg,

Land, Fluss und Meer,

gestern trommelten die Hagelkörnchen

ihr Dachziegelkonzert,

der Wind spielte mit und jagte die unzähligen

gefrorenen Wasserklümpchen hin und her,

Moskitos tanzen in untergehender Sonne

ebenso,

morgens versinken wohlig die weichen

Haferflocken in der warmen Honigmilch, alles

scheint so sündlos, als trüge jeder eine

weisse Weste.

Die Volljährigkeit Julians

Führerschein und wählen,

verliebte Gedanken quälen,

3x3x2

die Kindheit ist nun doch vorbei!

Doch trauere nicht dem Vergangenen nach,

spiel vielmehr mit Deiner Zukunft Schach

und setze die Züge intelligent,

damit jeder Deine Talente erkennt,

um Dich zu fördern, zu lieben und ehren

das wird Dein Ansehen vermehren.

Die Kraft Deines Ausdrucks, die Du bei

Shakespeare geoffenbart,

diese Energie begleitet Deine Lebensfahrt,

Eindrücke aus China und den USA weiten Deine

Sicht,

viele haben diese Vorzüge nicht,

so baue zusammen, was Dir so vorschwebt,

und halte Dich fern von dem, was Dich verklebt,

Sei offen und frei, mach Dir einen Plan

Und fang nicht immer von vorne an!

Das wichtigste bei Deiner Entscheidungsfreiheit

wird sein:

Dass Details betrachtet werden, rein und fein

Und Gott Dich segne Tag für Tag,

bei Deiner neuen Lebensplag`

Immer warst Du uns eine wundervolle Person,

Du bist für Eltern ein herrlicher Lohn!

Zeit

Wie ewig ist sie schon vergangen,

wie oft blieben Uhren stehen,

und uralte Urknalltöne klangen,

wenn Sterne flugs vergehen,

wie lange wird sie uns noch geben?

Wie lange haben wir zu leben?

Gott weiss die Stunde eines Jeden,

was sollen wir darüber reden?

So tickt sekundenschnell die Zeit,

es sollte jeder sein bereit

geschützt durch Gott in Ewigkeit

Das atmosphärische Problem

Dezember 2007, bei der Klimakonferenz auf Bali,

verkündete Mustafah Mahmud, mit Vornamen Ali,

daß wir den Gürtel um den Äquator enger schnallen

sollten,

auch wenn das die Industrienationen nicht wollten,

wir müssten Autos und Flugzeuge abschaffen,

und nicht weiter wie Gier-Affen raffen,

geil sei der Geiz,

und simpel der Reiz,

die 5 km Atemluft zu schützen,

die des Menschens Überlebenschancen nützen,

wenn Öl – und – Wasserquellen versiegen,

kommt alles irdische Leben zum erliegen,……

dann schnallt Mutter Erde den Gürtel wieder los,

und gebiert neu lebendiges aus ihrem Schoß:

Wesen, die sicherlich erkennen werden,

wie schön es doch ist auf Gottes Erden!

Die Unzufriedenheit

„I can get no satisfaction“….

warb die Rockband mit some action,

cool und nimmersatt zu sein,

Abel starb durch Hand von Kain,

Leute, die so tun als ob,

gehören ebenfalls zum Mob,

sich bekriegen statt sich begnügen,

wie pervers ist dies` Vergnügen,

Mächt`ge opfern viele Tote,

senden in die Meere Boote,

aus denen Todeswaffen fliegen,

um Feindes Mächte zu besiegen,

wie schön es wär,

wir wünschten sehr,

dass alle alles teilen könnten,

und so die Existenz verschönten,

um Unzufriedene zufrieden zu machen,

dann hätten wir alle was zu lachen,

doch hat die Sache einen Haken,

die meisten Menschen, die sind Kraken,

vielmehr noch, sie sind Kakerlaken!

Sinn und Unsinn

Denkend stützen wir das Kinn,

grübeln oft über den Sinn,

der des Lebens Grundlage sei,

wer war zuerst, Huhn oder Ei?

Unsinn kann viel Spaß bedeuten,

besonders auch bei jungen Leuten,

die über Grenzen gerne gehen,

und gar nicht auf die Folgen sehn,

wenn Galaxien umeinander kreisen

und Kometen in die Ferne reisen,