Maddrax 681 - Michael Edelbrock - E-Book

Maddrax 681 E-Book

Michael Edelbrock

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Beschreibung

Die Expedition von Matt und Aruula, die an Jules Vernes "Reise zum Mittelpunkt der Erde" erinnert, geht weiter - mit neuen faszinierenden Kreaturen, erschreckenden Wendungen und schließlich der Lösung des Geheimnisses. Das "Grauzeug" hat das Potential, zum begehrtesten Rohstoff der Welt zu werden - oder unsere beiden Helden mit seiner Sucht auf immer an die Tiefe zu binden ...

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Veröffentlichungsjahr: 2026

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Inhalt

Cover

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Der letzte Schüler

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Impressum

Cover

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsbeginn

Impressum

Am 8. Februar 2012 trifft der Komet »Christopher-Floyd« die Erde. In der Folge verschiebt sich die Erdachse, und ein Leichentuch aus Staub legt sich für Jahrhunderte um den Planeten. Nach der Eiszeit bevölkern Mutationen die Länder und die Menschheit ist – bis auf die Bunkerbewohner – auf rätselhafte Weise degeneriert.

In dieses Szenario verschlägt es den Piloten Matthew Drax, dessen Fliegerstaffel beim Einschlag durch ein Zeitphänomen ins Jahr 2516 versetzt wird. Nach dem Absturz wird er von Barbaren gerettet, die ihn »Maddrax« nennen. Zusammen mit der telepathisch begabten Kriegerin Aruula findet er heraus, dass Außerirdische mit dem Kometen – dem Wandler, der sich als lebende, schlafende Entität entpuppt – zur Erde gelangten und schuld sind an der veränderten Flora und Fauna und der Verdummung der Menschen. Nach langen Kämpfen mit den Daa'muren erwacht der Wandler, weist sein Dienervolk in die Schranken und zieht weiter. Mit zwei Daa'muren, die auf der Erde zurückblieben – Grao und Ira – haben sich Matt und Aruula sogar angefreundet.

Bei einem Abstecher zum Mars, auf dem sich eine Expedition aus dem Jahr 2010 zu einer blühenden Zivilisation entwickelt hat, erfährt Matt von der Spezies der Hydree, die vor 3,5 Milliarden Jahren hier lebten und mittels eines Zeitstrahls zur jungfräulichen Erde umzogen, als ihr Planet seine Atmosphäre und Ozeane verlor. Mit ihren Nachkommen, den telepathisch begabten Hydriten, die von den Menschen unentdeckt am Meeresgrund leben, hatte Matt schon Kontakt und nennt einen von ihnen, Quart'ol, einen guten Freund.

Diese »Tunnelfeldanlage«, die wie ein Transporter funktioniert, in dem die Zeit unendlich gedehnt werden kann, ist bis heute in Betrieb und verursachte auch den Zeitsprung von Matts Flugstaffel um 504 Jahre, als die den Strahl querte. Dabei legt der Strahl einen Tachyonenmantel um lebende Zellen, der den Altersprozess fünfzig Jahre lang drastisch verlangsamt.

Seither ist viel Zeit vergangen – wir schreiben inzwischen das Jahr 2555 –, und all die Erlebnisse unserer Helden an dieser Stelle zu schildern, wäre unmöglich. Es gibt sogar eine Erdkolonie in einem fernen Ringplanetensystem, zu dem allerdings der Kontakt abgebrochen ist. Ihre Freunde Tom, Xi und deren Tochter Xaana (die eigentlich Matts Kind ist) leben dort auf dem Mond Novis.

Nicht nur einmal haben Matthew Drax und Aruula die Erde vor dem Verderben gerettet und mächtige Feinde bekämpft – zuletzt die vampirhaften Nosfera, die die WCA (World Council Agency, kurz: Weltrat) übernehmen wollten. Auf diese Organisation traf Matt schon früh. Momentan steht ihr General Aran Kormak vor, ein in der Vergangenheit eher zwielichtiger Charakter, der sich aber gewandelt und großes Interesse zu haben scheint, Meeraka (ehem. USA) und danach andere Länder friedlich zu einen.

Auch um Kormak weiterhin im Auge zu halten, geht Matt auf seinen Vorschlag ein, zusammen mit Aruula im Auftrag des Weltrats eine schnelle Eingreiftruppe zu bilden und für ein Bündnis unter dem Dach der WCA zu werben.

Dies sind ihre Abenteuer...

Weitere Informationen und Hintergründe zur Serie findet ihr unter https://de.maddraxikon.com im Internet!

Der letzte Schüler

Teil 2

von Michael Edelbrock

Es war der zehnte Tag seit ihrem Aufbruch aus Waashton, der achte in den Tiefen des zweiten Eden. Ohne seine Uhr hätte Matt es als viel länger eingeschätzt. Er dachte zurück an den wilden Garten, Déposito, den Schacht und all die anderen unmöglichen Orte.

Er sah zu Ezra, der nur noch ein Ziel kannte: Cataliinas Befreiung. Der Alte hatte sich selbst, Aruula und ihn mit Grauzeug vergiftet, sie stärker und schneller gemacht, damit sie hier unten überlebten. Vielleicht aber würden sie die Höhlen nun nie wieder verlassen können.

Was war das Geheimnis dieser Höhlen? Was stellten die Relikte dar? Und wie erklärte sich, was Aruula über Grauzeug herausgefunden hatte?

Hoffentlich würden sie bald Antworten finden.

Seufzend sah Matt sich um. Der Dschungel hatte sie wieder. Dies sollte die Höhle »Siebensäulen« sein, der Sitz der Festung der Makellosen. Graue borkige Bäume ragten zu schlanken Kronen auf. Saftige dicke Blätter leuchteten in grüner Biolumineszenz, die vielleicht damit zusammenhing, dass sie hier unten ohne Sonnenlicht gediehen.

Sie hatten die Spur der Schwertmaid hierhin verfolgt, um Cataliina zu befreien. Letztlich holten sie aber nur die beiden Heiligen ein, die eine falsche Spur für sie gelegt hatten. Zumindest hörten sie von ihnen Predigten und Überlieferungen, die den Werdegang ihrer Herrin offenbarten.

Zudem hatten sie Grauzeug in größerer Menge erbeutet. Aruula hatte herausgefunden, dass das Material auf Telepathie reagierte – wie die Bionetik der Hydriten! Aber Aruula war vermutlich keine ausreichend starke Telepathin, jedenfalls war der Effekt nur minimal.

Matt sah unruhig zurück. Sie hatten die Heiligen gefesselt im Reich der Fäden zurückgelassen, hatten ihnen als Zeichen des guten Willens sogar ihre Kisten mit Schätzen und Relikten belassen. Sie würden sich natürlich befreien und zur Festung heimkehren – aber bitte erst, nachdem Matt, Aruula, Ezra und Hagwaard dort sicher eingetroffen waren.

Hoffen wir mal, dass wir in der Festung irgendetwas zu Cataliinas Befreiung unternehmen können, dachte Matt angespannt.

»Halt!«, rief Hagwaard. Der muskulöse Visores hielt unmittelbar vor ihm. Er nahm seinen Bollwerk-Streitkolben, den Dickschädel, hoch.

Matt hob den Zahnradschild. Aruula ergriff die Vanguardía fester, die sie dem toten Demonio abgenommen hatte. Das übergroße Schlachtschwert schien so leicht wie ihr Metallschwert, das sie auf dem Rücken trug.

Hagwaard deutete nach oben. Matt sah einen weißen Schemen über den Wipfeln fliegen, gut sichtbar gegen die dunklere Höhlendecke.

»Gibt es hier so große Vögel?«, fragte er.

Hagwaard brummelte etwas in seinen langen braunen Bart. »Denke eher, dass das der schwebende Geist war.«

»Der Visores Grandes aus der Festung der Makellosen?«

»Ja. Wir wurden vermutlich gesichtet.«

Sie gingen einige Minuten weiter, bis Matt voraus Bewegung bemerkte. Und rechts von ihnen.

»Da ist wer«, sagte er leise.

Hagwaard schien von seiner Wahrnehmung erstaunt. Woher sollte auch von Matts künstlichen Augen wissen? Vermutlich würde er sie für »Relikte« halten, jene uralte Technik aus bronzefarbenem Metall, die trotz Zehntausenden von Jahren immer noch funktionierte.

Etwas sprang Matt aus dem Dschungel an. Er reckte den Schild und spürte den harten Anprall, wurde über den Boden geschoben. Über den Zahnkranz hinweg sah ihn ein menschliches Antlitz an. Bloß waren die Arme der Gestalt zu lang, die Beine zu kurz, der Körper gebeugt. Der Mann war nackt bis auf einen Lendenschurz.

Affenähnlich, dachte Matt kurz verwundert.

Er hörte Hagwaard und Aruula aufschreien. Weitere Angreifer fielen von oben über sie her. Sofort hatte er seine Pistole in der Hand, als der Affenmann beide Fäuste in einer tierischen Geste hob.

»Zurück!«, rief er.

Als er das Blitzen in den Augen des Mannes sah, schoss er und traf ihn in die Schulter. Blut spritzte. Die Fäuste prallten auf den Schild, doch der Angriff war schon gebrochen. Der Angreifer ging in die Knie und sah erstaunt an sich hinab.

Matt blickte zu Aruula, die mit weiten Schwüngen mehrere Äste – und einen Baumstamm! – abtrennte und so die Angreifer auf Distanz hielt.

Hagwaard brüllte wütend auf, schwang Dickschädel über dem Kopf und in einem schnellen Bogen auf den Boden vor sich. Die Affenähnlichen zogen sich vor dem aufspritzenden Erdreich und der Wut des Visores zurück.

»Ihr seid die Affenbande!«, rief der. »Wir suchen die Sicherheit der Festung der Makellosen. Wir sind auf einer Expedition. Wir erkennen die Herrinnen und Herren der Festung an!«

Ein lautes »Ugh-Ugh« erklang von ihren Angreifern. Matt zählte vier. Das tierische Geräusch aus menschlichen Kehlen klang abartig. Wenigstens blieben die meisten Figuren zurück.

Eine kam durch die Farne auf sie zu. Sie war kleiner als Matt, da sie auf die Knöchel gestützt ging. Sie sah sie unter verstärkten Augenwülsten hervor an. Als sie ihren Mund öffnete, offenbarte sie große Eckzähne, ähnlich einem Raubtiergebiss.

»Wenn ihr das anerkannt, bringen wir euch zum siebenarmigen Affen. Folgt mir!«

Ihr Weg durch den Dschungel dauerte kaum eine halbe Stunde. Zwischendurch meinte Matt, Läufer im Unterholz zu sehen, die den von ihm angeschossenen Affenmann trugen. So zählte er nur fünf Gegner und überlegte, ob der Angriff ein Test gewesen war. War die Affenbande ein Gefolge, wie es die weißen Heiligen der Maid waren?

Das Gelände stieg an bis zu einer gemauerten Wand. Durch ein Tor gelangten sie in einen Bereich, der eine der Felssäulen umschloss. Sie ragte majestätisch bis zur Decke in hundert Metern Höhe auf. Hier gab es terrassenförmig angelegte Plätze und mehrere Gebäude mit primitiven Dächern aus getrockneten Farnen.

Die Terrassen endeten in der Nähe der Säule, wo Holzhütten begannen, die sich am Stein hochzogen. In den höheren Lagen waren sie gestützt von Balken und verbunden mit Hängebrücken und Strickleitern.

»Die Festung der Makellosen! Großartig, oder?«, verkündete Hagwaard mit sichtlicher Ehrfurcht.

Matt zog eine Augenbraue hoch. Einfache Holzhütten, selbst wenn sie sich an einer senkrechten Steinsäule emporzogen? In den Jahrhunderten hier unten schien die Architektur der Menschheit in Vergessenheit geraten. Anders konnte man das wohl kaum bewundern.

Als Hagwaard ihn erwartungsvoll ansah, nickte er jedoch eilig. Der bärtige Visores in seiner Schuppenrüstung war ihr Führer und Verbündeter, auch wenn Matt nicht sicher war, wie lange das anhielt.

Hinter dem Visores bemerkte er jemanden, der von den Holzbauten herunterkam. Er stellte sich dabei ungemein geschickt an, hatte zwei zusätzliche Arme aus bronzenem Metall. Sie waren kantig und grob und endeten in komplexen Greifern. Sie erinnerten Matt entfernt an das Relikt des Weltrats, das man ihnen vor zehn Tagen vorgeführt hatte.

Als der Mensch näherkam, zeigte er ein breites Gesicht mit starker Mundpartie. Die Roboterarme setzten unter den natürlichen an. Das hatte sicher weitere Veränderungen an seinem Brustkorb mit sich gebracht. Zweifelsohne benötigte man für so etwas eine Menge Grauzeug.

Wie ein Affe ging er auf den Knöcheln der Relikt-Arme, erreichte dabei immer noch Matts Augenhöhe. Der Mann roch überwältigend nach Schweiß und Erde und etwas Süßlichem.

»Wen haben wir hier?«, fragte er in die Runde.

»Sie kamen aus Richtung des Reichs der Fäden«, sagte einer der Affenmänner.

»Ich bin Matt«, übernahm Matt die Vorstellung und nannte die Namen seiner Gefährten.

»So, so«, machte der große Affenmann. »Ich bin der siebenarmige Affe. Mir und meiner Affenbande gehören die Dschungel von Siebensäulen. Du da warst schon zum Handeln hier, nicht wahr?« Dabei blickte er auf Hagwaard.

»Ja, aber beim letzten Besuch wurde ich nicht von deiner Bande aufgebracht«, antwortete der.

Der Angesprochene lachte. »Das galt nicht dir. Oder trägst du Weiß und hast dich kastrieren lassen?«

Oha, sie wollten die Heiligen aufbringen, dachte Matt. Die Festung war kein Ort der Nächstenliebe.

»Deine Affenbande hätte den Unterschied zwischen mir und den Heiligen bemerken können«, sagte Hagwaard ein wenig beleidigt.

»Die sind halt dumm. Hast du etwas Interessantes zum Handeln dabei?«

Hagwaard musterte sein Gegenüber. »Nun, es war ein eiliger Aufbruch. Aber ich weiß viel aus dem wilden Garten. Welches Jahr wir haben. Vielleicht eine gute Flasche Schnaps aus der Mundschänke?«

Der Affe nickte. »Dann seid ihr willkommen. Was ist mit dir, Weibchen? Das ist ein schönes Bollwerk-Schwert. Ich hätte eine Hand dafür frei.«

»Noch hast du die Hand«, sagte Aruula unter dem Gelächter der Affenbande. »Und warum heißt du siebenarmiger Affe?«

Er schaute auf seine Hände und schien zu zählen. »Lass mal schauen. Zwei Arme. Noch zwei Arme. Zwei Beine, stark wie Arme. Und zwischen meinen Beinen ...«

Aruula verdrehte die Augen, und der Affenmann lachte wieder. »Willkommen in der Festung der Makellosen!«, rief er dann. »Der schwebende Geist hat euch schon angekündigt. Ich soll euch zu ihm bringen. Kommt mit.«

Aruula kletterte an der Strickleiter hoch. Der Affe eilte voraus und zog sich mühelos mit seinen Armen und den veränderten Füßen empor.

»Leben alle oben?«, fragte sie ihn.

»Sie halten es für ungefährlicher. Und sie haben sich gegenseitig besser im Blick.«

Aruula wies ihn nicht darauf hin, dass schließlich seine Bande der Schwertmaid auflauern sollte. »Im Blick, weil sie sich misstrauen?«

»Ihr kommt zu einer gefährlichen Zeit. Die Schlange hat ein neues Spielzeug gefunden, eine Badewanne voller Echos.«

Aruula stutzte und dachte an etwas, das ihr die Heiligen im Reich der Fäden erzählt hatten. »Du meinst den Sarkophag der lautlosen Echos?«

»Sieht aus wie eine Badewanne«, gab er lakonisch zurück.

Sie erreichten die erste Ebene. Um die Holzhütten gab es Stege mit niedrigen Brüstungen. Einige andere Menschen schauten ihnen entgegen. Wobei »Menschen« nicht in jedem Fall die passende Bezeichnung schien. Die Visores Grandes waren ein stark veränderter und immer auch stark bewaffneter Menschenschlag.

»Sind etwas nervös«, sagte der siebenarmige Affe, als einige der Anwesenden die Hände auf die Waffen legten. »Die Badewanne«, erklärte er. »Wenn man sich hineinlegt, kann man manchmal die Gedanken anderer hören. Außerdem nässen sie sich alle wegen des Monsters ein.«

Aruula sah zurück und blickte in Hagwaards und Maddrax' Gesichter. Ihr Gefährte schüttelte leicht den Kopf. Er wollte noch nichts offenbaren. Aruula hatte in den Spuren gelesen, dass die Gruppe der Schwertmaid auf ihrem Weg hierher von den Schergen des Monsters verfolgt wurde. Klauenabdrücke, seltsame Pranken und Schleifspuren verhießen wenig Gutes.

»Hier«, sagte der Affe. »Die hohe Halle. Ha, ha. Hängt eher wie eine alte Titte an der Wand, wenn ihr mich fragt.«

Das Holzhaus war größer als die anderen. Im Inneren fanden sie einen langen Gang, von dem Türen zu zahlreichen Räumen abgingen.

Der Raum an der Stirnseite nahm die ganze Breite des Gebäudes ein. Ein Tisch mit Stühlen stand auf ihrer Ebene. Über eine Leiter erreichte man einen höhergelegenen Teil. Was sie davon sehen konnte, war vollgestellt mit Regalen, die überquollen von Glasbehältern und Phiolen, Keramiktiegeln und Schriftrollen.

»Der schwebende Geist«, stellte der Affe vor und machte damit zugleich auf sie aufmerksam.

Oben wurde etwas abgestellt, herumgeräumt. Dann schwebte jemand herab. Aruula sah den Mann erstaunt an. Er flog ohne Flügel oder Seile oder sichtbare Technik – und er war gänzlich weiß. Das galt für seine Haut über die Augenbrauen bis hin zu den dünnen Haaren.

Der Albino aus den Geschichten der Schwertmaid, der sie gerettet hat, dachte Aruula.

Der Mann trug er ein weißes Hemd und eine weite Stoffhose. Die dürren Beine schlackerten darin, knochige Füße schauten unten daraus hervor. Aruula schätzte ihn auf um die sechzig.