Magisches Kompendium - Rituale und Kerzenmagie - Frater Lysir - E-Book

Magisches Kompendium - Rituale und Kerzenmagie E-Book

Frater LYSIR

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Beschreibung

Rituale! Wiederkehrende und fokussierte Handlungen, die einen bestimmten Zweck erfüllen sollen. Jeder Mensch kennt Rituale, doch nicht jeder Mensch kann diese erkennen, verstehen, anwenden und für die eigene Evolution nutzen. Natürlich ist die rituelle Magie ein absolut essenzielles Fragment der Selbstevolution, da man mit der Hilfe von Ritualen sehr gezielte Energiearbeiten ausführen kann, sodass man einen Fokus erzeugt, der wahrlich ein Brennglas ist. Doch welche Rituale kann man hier verwenden und wie sehen die Strukturen von Ritualen aus? Gibt es hier Schablonen und Vorlagen, die man verwenden kann, oder muss alles stets neu erdacht und erfunden werden? In diesem Buch werden diese Fragen mehr als nur beantwortet, da der Leser zu einem praktischen Verständnis hingeführt wird. Stück für Stück wird man in den Aufbau und in die Struktur von rituellen Konzepten hineingeführt, sodass man im Endeffekt sich selbst ohne Weiteres Rituale erschaffen kann, Rituale, die mehr als nur eine dramaturgische Aufführung sind. Durch die Möglichkeiten der rituellen Magie, erhält man spezifische Werkzeuge, die einem vollkommen neue Wege eröffnen, und hierdurch eine riesige Bandbreite der Magie freilegen. Hierbei bietet das Arbeitsfeld der Kerzenmagie eine perfekte Plattform, um selbst Stück für Stück in die Ritualistik zu treten. Hierbei werden einige Kurzrituale angeboten, die man mit einem sehr geringen Aufwand ausführen kann. Doch gleichzeitig werden hier auch Rituale angeboten, die eine sehr hohe und komplexe Ritualmatrix besitzen, sodass man hier die verschiedenen Wirkungsbereiche der rituellen und zeremoniellen Magie erkennen kann. Bei den angebotenen Ritualen wird ein primäres Augenmerk auf die Elemente gelegt, wie auch auf Schutz, Transformation, Wohlstand, Heilung, Glück und Zufriedenheit. Doch auch die Arbeiten mit den höheren Energien werden in diesem Buch in ritueller Art und Weise angeboten, sodass man sich auch hier wiederum einen Einblick verschaffen kann, der das Potenzial zu großen Veränderungen besitzt.

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Seitenzahl: 366

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Frater Lysir

Magisches Kompendium - Rituale und Kerzenmagie

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Magisches Kompendium – Rituale und Kerzenmagie

Prolog „Magisches Kompendium“ – Rituale und Kerzenmagie

Rituale und Ritualistik

Ritualkausalitäten

Das Ritual der fünf Elemente

Das Ritual der Sicherheit, des Schutzes und der Initiation

Kerzenmagie in Theorie und Praxis

Kräuter, Kräutermischungen, Metalle und Edelsteine

Ritualabläufe und Kurzrituale der Kerzenmagie

Dreifaches Kerzenweihe-Ritual

Epilog der gesamten Buchreihe

Quellenangabe

Impressum neobooks

Magisches Kompendium – Rituale und Kerzenmagie

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Magisches

Kompendium

Rituale und Kerzenmagie

Lysir

01.01.2015 – 01.12.2018

Allgemeiner Hinweis: Das MAGISCHE KOMPENDIUM ist als ein Gesamtwerk zu sehen, in welchem zum Teil auch mit anderen SCHRIFTEN gearbeitet wird. Primär sind sind dies die freien Schriften „DEEnoch“ und „Bwhebb“ verwendet. Wenn man also doppelte, „einzelne“ oder „unsinnige lateinische Buchstabenkombinationen findet, wird es sich um henochische bzw. hebräische Buchstaben handeln. Es können aber auch Ogham-Schriftzeichen oder Malachim-Symbole sein, die durch eigene Fonds erschaffen und auch ins Dokument integriert wurden. Doch nicht ALLE READER können ALLE Schriften darstellen. Wenn es sich um essenzielle Bereiche handelt, wurden die Schriftblöcke als GRAFIKEN dargestellt, sodass man sie dennoch lesen kann. NICHT in jedem eBook der Reihe „MAGISCHES KOMPENDIUM“ wird man auch entsprechende Schirftfonds treffen.

Impressum

Copyright: © 2018 LYSIR

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Rituale! Wiederkehrende und fokussierte Handlungen, die einen bestimmten Zweck erfüllen sollen. Jeder Mensch kennt Rituale, doch nicht jeder Mensch kann diese erkennen, verstehen, anwenden und für die eigene Evolution nutzen. Natürlich ist die rituelle Magie ein absolut essenzielles Fragment der Selbstevolution, da man mit der Hilfe von Ritualen sehr gezielte Energiearbeiten ausführen kann, sodass man einen Fokus erzeugt, der wahrlich ein Brennglas ist. Doch welche Rituale kann man hier verwenden und wie sehen die Strukturen von Ritualen aus? Gibt es hier Schablonen und Vorlagen, die man verwenden kann, oder muss alles stets neu erdacht und erfunden werden? In diesem Buch werden diese Fragen mehr als nur beantwortet, da der Leser zu einem praktischen Verständnis hingeführt wird. Stück für Stück wird man in den Aufbau und in die Struktur von rituellen Konzepten hineingeführt, sodass man im Endeffekt sich selbst ohne Weiteres Rituale erschaffen kann, Rituale, die mehr als nur eine dramaturgische Aufführung sind. Durch die Möglichkeiten der rituellen Magie, erhält man spezifische Werkzeuge, die einem vollkommen neue Wege eröffnen, und hierdurch eine riesige Bandbreite der Magie freilegen. Hierbei bietet das Arbeitsfeld der Kerzenmagie eine perfekte Plattform, um selbst Stück für Stück in die Ritualistik zu treten. Hierbei werden einige Kurzrituale angeboten, die man mit einem sehr geringen Aufwand ausführen kann. Doch gleichzeitig werden hier auch Rituale angeboten, die eine sehr hohe und komplexe Ritualmatrix besitzen, sodass man hier die verschiedenen Wirkungsbereiche der rituellen und zeremoniellen Magie erkennen kann. Bei den angebotenen Ritualen wird ein primäres Augenmerk auf die Elemente gelegt, wie auch auf Schutz, Transformation, Wohlstand, Heilung, Glück und Zufriedenheit. Doch auch die Arbeiten mit den höheren Energien werden in diesem Buch in ritueller Art und Weise angeboten, sodass man sich auch hier wiederum einen Einblick verschaffen kann, der das Potenzial zu großen Veränderungen besitzt.

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Inhaltsverzeichnis

Titel Seite

Prolog „Magisches Kompendium“ – Rituale und Kerzenmagie 6-11

Rituale und Ritualistik 12-37

Punkt 1 – Die Absichten und die Ziele des Rituals 19-21

Punkt 2 – Der Zeitpunkt und Zeitaufwand des Rituals 21-23

Punkt 3 – Die benötigten Materialien 23-25

Punkt 4 – Vorbereitung und andere Arbeiten 25-27

Punkt 5 – Die eigentliche Arbeit 28-30

Punkt 6 – Zusätze, Trigger und Hilfestellungen zur Erleichterung 30-34

Punkt 7 – Die Opferungen und sinnige Nachbereitungen 34-37

Ritualkausalitäten 38-49

Das Ritual der fünf Elemente 49-139

Praxis des Rituals 52-58

Elementritual der Erde 59-74

Elementritual des Feuers 75-90

Elementritual der Luft 91-106

Elementritual des Wassers 107-122

Elementritual des Geistes / Äthers 123-139

Das Ritual der Sicherheit, des Schutzes und der Initiation 140-217

Praxis des Rituals 150

Schutzritual auf HENOCHISCH 151-154

Schutzritual auf HEBRÄISCH 155-158

Dodekagrammritual (HENOCHISCHE VARIANTE) 159-188

Dodekagrammritual (HEBRÄISCHE VARIANTE) 189-217

Kerzenmagie in Theorie und Praxis 218-239

Kerzenfarben und Bedeutungen 225-233

Kräuter, Metalle, Edelsteine und deren Verwendung 233-235

Weiheritual der Hilfskräuter 236-239

Kräuter, Kräutermischungen, Metalle und Edelsteine 239-250

Ritualabläufe und Kurzrituale der Kerzenmagie 251-262

Ritual „Ursachenreflexionen“ 252-253

Ritual „Trennungswünsche“ 254-255

Ritual „Verbindungswünsche“ 255-256

Ritual „Energie- und Heilungskerzen“ 257

Ritual „Kurzfluch“ 258

Ritual „Wahrheits- und Erkenntnisfindung“ 259

Ritual „Magischer Schutz“ 260-261

Ritual „Materieller Gewinn und Wohlstand“ 262-263

Ritual „Geistiger Gewinn und Weisheit“ 263-264

Dreifaches Kerzenweihe-Ritual 265-294

Epilog der gesamten Buchreihe 295-297

Quellenangabe 298-301

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Prolog „Magisches Kompendium“ – Rituale und Kerzenmagie

Die vorliegende Buchreihe, die die Hauptüberschrift „Magisches Kompendium“ trägt, ist in viele, viele Bände gesplittet. Im Endeffekt muss man alle Bände und Bücher als ein großes Werk sehen, ein Werk, mit welchem man arbeiten kann und auch arbeiten soll. Daher ist es kein lineares Werk, welches man unbedingt von vorne nach hinten lesen muss! Nein, es ist zwar ein vollständiges Werk, doch muss jeder selbst schauen, welche Bereiche für die eigene, aktuelle Entwicklung essenziell sind. So kann man einzelne Bücher, die autark gedruckt sind, eher als Kapitel des „Magischen Kompendiums“ sehen.

Im vorliegenden Buch wird das Thema „Rituale und der Kerzenmagie“ angesprochen und in allen Einzelheiten beleuchtet. Rituale sind überall im Leben vorhanden, sodass man mit der Hilfe dieses Buches auf der einen Seite verstehen kann, was alles Rituale sind, und auf der anderen Seite die Möglichkeit erhält, selbstständig Rituale zu entwerfen und auszuführen. Rituale sind hierbei natürlich ein absolut essenzieller Bereich der klassischen und praktischen Magie, sodass man durch diese spezielle Arbeitsmethode sich selbst einen energetischen Brennpunkt erschaffen kann, um an seiner Selbstevolution gezielt zu arbeiten. Hierbei erhält man die Chance, dass man sich rituell in den verschiedensten Parametern bewegt, sodass man durch die praktischen Arbeiten des Buches, mehr als nur seinen Horizont erweitern kann. Gleichzeitig wird man erleben dürfen, dass man in den Ritualen vollkommen neue und autarke Energiebereiche betreten kann, durch welchen man die eigene Selbstanalyse und Selbsterkenntnis erneut vorantreiben kann. So bezieht sich die Praxis der Rituale auf alle erdenklichen Felder der Magie und der Selbstevolution, sodass man für sich einen individuellen und auch gangbaren Weg erschaffen kann. Das Arbeitsgebiet der Rituale, welche in diesem Buch abgedruckt sind, bieten dem magischen Neuling, aber auch dem erfahrenen magischen Menschen, eine breite Palette an rituellen Erfahrungen und Erlebnissen. Hierbei werden sehr verschiedene Bereiche und Parameter verwendet, um ein sehr großes, breites und auch tiefgehendes Arbeitsfeld zu erschaffen, in welchem jeder Mensch seine eigenen Favoriten erkennen, finden und verwenden kann.

So werden z. B. die fünf Elemente Erde, Feuer, Luft, Wasser und Äther / Geist in einzelnen Ritualen abgedeckt, sodass man sich hier mit einem sehr wichtigen Grundgerüst der rituellen Magie vertraut machen kann. Doch wenn man noch keine eigenen Rituale zelebriert hat, ist es nicht immer einfach, die Komplexität einer solchen zeremoniellen Arbeit auch sofort zu verstehen, gerade dann, wenn es um Rituale geht, die verschiedene energetische Ebene erreichen und abdecken sollen. Da jedoch jeder irgendwann einmal begonnen hat, wurden in diesem Buch sehr viele Kurzrituale abgedruckt, um dem Leser eine Möglichkeit zu bieten, sich hier erst einmal geschützt und behütet im Rahmen der rituellen und zeremoniellen Magie zu bewegen. Diese Kurzrituale beziehen sich auf die Kerzenmagie, da man hier selbst eine freie und souveräne Arbeitsmethodik finden kann, um in die praktische Magie zu schreiten. Doch neben den rituellen Fragmenten gibt es hier natürlich auch ausführliche Tipps und Arbeitsanweisen, wie man individuell mit Kerzen und der dazugehören Kerzenmagie arbeiten kann. So werden verschiedene Arbeitsschritte erklärt, wie auch die jeweiligen Zuordnungen und Kategorisierungen, in Bezug auf Farben und Kräuter, denn selbstverständlich kann man Kerzen auch als individuelle und sehr effektive magische Werkzeuge sehen. Ob diese nun gegossen oder gezogen werden, ist sekundär zu betrachten, da es primär darum geht, seine eigenen Kerzen zu erschaffen und diese im Werdungsprozess bereits mit Energien, Kräutern, Metallen und Edelsteinen zu versehen und aufzuwerten. Daher werden hier einzelne Kräuter genauer unter die Lupe genommen, und wie diese die rituelle Magie im positiven Sinne beeinflussen. Gleichzeitig werden aber Kräutermischungen vorgestellt, sodass man sich hier auch schon mal in einen Bereich wagen kann, der stärker als man denkt, ein Ritual bestärken kann. Neben den Kräutern und Kräutermischungen sind aber auch Metalle und Edelsteine wichtige magische Werkzeuge und Hilfsmittel, sodass man auch in der Kerzenmagie sehr gezielt mit Edelsteinen und Metallen arbeiten kann, um erneut die rituellen Parameter eines Rituals aufzuwerten.

Mit der Hilfe der rituellen Magie und der Kerzenmagie wird man Wege, Möglichkeiten und Chancen ersinnen können, um seine eigenen Energien, Ideen, Vorstellungen und auch Wünsche gezielt umzusetzen. Hierbei sind die „Kurzrituale“, die sich auf die Kerzenmagie beziehen, sehr breit gestreut, sodass für jeden etwas dabei sein wird. So kann man die einzelnen Rituale natürlich auch wieder als Fragmente und Bausteine verstehen, die man selbstständig kombinieren und erweitern kann, um die eigene Selbsterkenntnis zu forcieren, wodurch man auch in den Ritualen mehr und mehr von den höheren Ebenen unterstützt werden wird.

Die Rituale umfassen die Bereiche einer „Ursachenreflexion“, sodass man sich in diesem Ritual einen Fokus erschaffen kann, um gezielt eigene Themen, Problematiken und Herausforderungen zu analysieren und letztlich auch zu lösen. Ein weiteres Ritual bezieht sich auf „Trennungswünsche“, denn nicht immer lebt man in Netzwerken, Strukturen und Gemeinschaften, die für das eigene Wohlbefinden förderlich sind. Hierbei muss man natürlich stets selbstkritisch agieren, denn ein Ritual unterschiedet nicht in „richtig“ oder „falsch“, denn selbstverständlich kann man ein solches Ritual auch auf andere Menschen anwenden, sodass diese sich trennen – egal, ob es sich um eine emotionale oder geschäftliche Beziehung handelt. Doch so wie man Dinge und Gegebenheiten trennen kann, so kann man sie auch wieder zusammenfügen. Dies wird u. a. in einem „Verbindungsritual“ berücksichtigt, sodass man mit der Hilfe dieses Rituals Chancen und Gelegenheiten erschaffen kann, um neue Verbindungen, Verknüpfungen und Beziehungen einzugehen. Durch die Anwendung der Kerzenmagie, kann man sich in alle erdenklichen Bereiche der zeremoniellen Magie begeben, was bedeutet, dass man auch Rituale der Heilung, der Stärkung und der Belebung ausführen kann, um anderen Menschen oder sich selbst hilfreich unter die Arme zu greifen. Dass ein solches Ritual natürlich keine Wunderheilung auslösen wird, sollte klar sein, dennoch sind die unterstützenden Energien und Gedanken mehr als förderlich, wenn es um eine ganzheitliche Genesung geht. Eine Genesung ist jedoch immer von verschiedenen Parametern abhängig, sodass man auch mit der Hilfe der Kurzrituale der Kerzenmagie „materiellen Gewinn und Wohlstand“, aber auch „geistigen Gewinn und Weisheit“ in Angriff nehmen kann. Da es gleichzeitig aber im Leben auch immer wieder Phasen gibt, die sehr verwirrend sein können, wurde hier ein Ritual ersonnen, welches sich auf die „Wahrheits- und Erkenntnisfindung“ bezieht, sodass man hier eine Arbeitsmöglichkeit erhält, die erneut für die Selbstevolution, aber auch für Heilung und Genesung eingesetzt werden kann. Doch manchmal muss man sich auch in Bereiche bewegen, die eine sehr aggressive Nuance enthalten. So wurde hier auch ein Kurzritual veröffentlicht, welches eine „Verfluchung und Verwünschung“ als Ziel besitzt.

Neben den Kurzritualen und den komplexeren Elementritualen, existiert hier noch ein Ritual, welches auf der einen Seite ein Schutzritual ist, auf der anderen Seite aber auch die Möglichkeit bietet, dass man sich einem transformatorischen und transzendenten Prozess hingibt, der von den höheren Sphären, den Sphären der Engel und Erzengel, begleitet und auch initiiert wird.

So ist das „Ritual der Sicherheit, des Schutzes und der Initiation“ so konzipiert, dass man wahrlich eine hohe Komplexität meistern muss, um hier grandiose Erfolge zu erzielen. Hierbei wurden die Rituale in Henochisch und in Hebräisch verfasst, sodass sich der Leser aussuchen kann, mit welcher magischen Arbeitsweise und Sprache hier die bestmöglichen Resultate erzielt werden können. Natürlich kann man das gesamte Ritual auch ausschließlich auf Deutsch machen, da natürlich für alle Passagen entsprechende Übersetzungen existieren.

So bleibt noch zu sagen, dass alle Rituale und praktischen Anleitungen so konzipiert sind, dass man diese ohne Weiteres selbst ausprobieren kann. Man kann sie erst lesen und analysieren, danach kann man aber sofort in die magische und rituelle Praxis einsteigen, da die Rituale alle ausführlich mit Anleitungen und Hilfestellungen versehen sind. Dies wird den Neulingen die Angst nehmen, wird aber gleichzeitig dem erfahrenen magischen Menschen die Chance bieten, die Rituale noch einmal auf einer ganz eigenen, individuellen Ebene zu erforschen und zu analysieren, da in einem Ritual keine Handlungen überflüssig sind. Hierdurch wird man selbst mehr und mehr erkennen und verstehen, welche Möglichkeiten in diesem Buch, und somit im Bereich der Rituale und Kerzenmagie, liegen. Natürlich muss jeder selbst entscheiden, wie die Rituale im Einzelnen eingesetzt werden sollen, ob zur Hilfe oder zum Schaden. Jeder Mensch kann und muss hier frei entscheiden, so wie auch jeder Mensch hier seine Arbeitsweisen und Aktionsrichtungen verantwortungsvoll annehmen muss.

So sind diese theoretischen und praktischen Aufschlüsselungen, Arbeiten, Handhaben und Wirkweisen in diesem Buch, so erstellt, dass sie vollkommen autark und eigenständig verwendet werden können, wodurch man gezielte Übersichten und Arbeitsvorschläge zum Thema „Rituale und Kerzenmagie“ erhalten kann. Gleichzeitig ist dieses Buch aber auch nur ein Fragment, ein Fragment eines viel größeren Werkes, welches sich wie ein magisches Netzwerk verhält, da die einzelnen Bücher / Kapitel miteinander bewusst verwoben sind, sodass man für sich schauen kann, welche Schwingungen und Kommunikationsformen dieses Netzwerk benötigt. Durch diese Erkenntnis beginnt die Transzendenz, sodass man sich selbst evolutionieren kann, und versteht, welche Formen man bereits beherrscht und kennengelernt hat, und welche noch in der eigenen Sammlung, im Bestand und im Repertoire fehlen.

Jegliche Art der Magie wird sich im Gesamtwerk des „Magischen Kompendiums“ wiederfinden – Stück für Stück werden alle denkbaren Bereiche abgedeckt, sodass es auf der einen Seite ein echtes Kompendium ist, auf der anderen Seite aber auch eine „unendliche Geschichte“, denn die Magie lebt, entwickelt und vergrößert sich – immer!

Die Bereiche, die durch das „Magische Kompendium“ abgedeckt werden lauten: „Meditation“, „Energiekörper und energetische Anteile“, „Energiezentren und Chakren“, „Sigillenmagie“, „Planetenmagie“, „Die Kunst der Divination“, „Tarot und Kabbalistik“, „Die Magie – Theorie und Praxis“, „Magischer Schutz“, „Heilarbeiten und die Lehre der Elemente“, „Die Macht der Malachim-Symbole“, „Alchemie“, „Mors Mystica, andere Tode und Initiationen“, „Selbstanalyse und Selbsterkenntnis“, „Schattenarbeit“, „Rituale und Kerzenmagie“, „Schamanismen“, „Satanismus, Höllenbruten und die Macht der Dschinns“ und „Exorzismen, Mantren und Beschwörungen“.

Diese Bereiche sind bereits abgedeckt, da die Bände existieren und Stück für Stück veröffentlicht werden. Doch auch die Themen „Engel und henochische Magie“, und „Kabbalah und die Rituale des Lebensbaums“ sind in Arbeit. Zusätzlich kommen noch Bücher hinzu, die sich mit den Themengebieten „Runen“, „Hexentum“, „Voodoo“, „Sternenkollektive und deren Genien“ und noch vieles mehr, befassen. Genau deswegen schrieb ich:„Jegliche Art der Magie wird sich im Gesamtwerk des „Magischen Kompendium“ wiederfinden – Stück für Stück werden alle denkbaren Bereiche abgedeckt, sodass es auf der einen Seite ein echtes Kompendium ist, auf der anderen Seite aber auch eine „unendliche Geschichte“, denn die Magie lebt, entwickelt und vergrößert sich – immer!“

Wenn man also auf der Suche nach magischem Wissen ist, welches man auch in der Praxis anwenden kann, wird man nach und nach immer weitere Bände des „Magischen Kompendiums“ finden können!

In Bezug auf das Gesamtkonzept des „Magischen Kompendiums“ gilt, dass die praktischen Fragmente alle auch praktisch erarbeitet und und ausprobiert worden sind, sodass durch die Dynamiken und Möglichkeiten der Rituale, der Meditationen, der Astralreisen, der Riten und der weiterführenden Prozesse, die es in dieser Buchreihe gibt, nach und nach eine hohe Zielgenauigkeit erschaffen wurde.

Diese Zielgenauigkeit wird sich auf die eigene Evolution beziehen, denn da der Kosmos voller Humor steckt, ist die Selbstevolution einfach nur ein Spiel, ein Spiel des Lebens und ein Spiel der Existenz. Natürlich sind alle Rituale, Riten, Meditationen und Astralreisen so konzipiert, dass man sie alleine ausführen kann, da nicht jeder den Halt und die Unterstützung einer magischen Gemeinschaft bzw. Familie besitzt.

Doch wenn man will, kann man die Arbeiten auch ohne Weiteres als Gruppenarbeit verwenden bzw. verstehen. Ferner lade ich jeden ein, dass die bestehenden Arbeiten selbstständig und individuell, und für den privaten Eigengebrauch, erweitert werden, sodass man für sich schauen kann, dass man den Ritualen, Riten, Meditationen und Astralreisen den letzten und absolut individuellen Schliff geben kann.

Bei allen praktischen Arbeiten, allen Ritualen, allen Riten, allen Meditationen und allen astralen Reisen, gilt, dass es stets nur Vorschläge und Methoden sind, die man alle für sich selbstständig verändern, erweitern oder auch ergänzen kann – vielleicht sogar ergänzen muss?! Dies kann sehr passend und erfolgreich sein, doch es kann auch töricht und gefährlich sein. So ist nun einmal die Magie!

Die Kreativität eines jeden magischen Menschen kann sich selbst erkennen und erwecken, wenn man Schabloben als Fundamente erkennt, und sich selbst etwas aus diesen Fundamenten erschafft, wodurch man seinem eigenen Selbst folgt, und nicht irgendeinem Autor, der im Endeffekt seine magischen Wege, Erfahrungen, Ansichten, Meinungen und Maximen einfach nur veröffentlicht hat, um sich selbst Werkzeuge zu erschaffen, die individuelle, aber auch universelle Noten beinhalten.

So will ich nun jedem, der den Weg zu diesem Buch / Kapitel und auch zu dieser gesamten Buchreihe gefunden hat, viel Spaß und Erfolg wünschen. Gleichzeitig will ich aber auch eine obligatorische Warnung mit auf den Weg geben!

Alle Arbeiten und beschriebenen Ausführungen – egal, ob diese in der Theorie oder in der Praxis eine Anwendung finden – werden stets auf eigene Gefahr vollzogen! Das Problem mit der Magie ist nicht, ob sie funktioniert, sondern dass sie funktioniert! Daher muss sich jeder selbst prüfen, ob er wirklich für diese geistigen und energetischen Arbeiten bereit ist. Wenn dies so ist … schreite mutig voran und vergöttliche dich selbst! SO SOLL ES SEIN!

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Rituale und Ritualistik

Rituale! Wenn man dieses Wort verwendet, laufen – mal wieder – bei den meisten Menschen unendlich viele „Filme“ ab. Natürlich beziehen sich diese Gedanken / Filme auf eigene Vorstellungen, auf Ideen, auf Fantasien und natürlich auf Hörensagen. So werden Bilder und Szenen erdacht, die von wilden Orgien, über Blutopfer, hin zu langweilen Zeremonien, in denen sogar der Protagonist beinahe einschläft reichen. Oft werden Rituale auch nicht wirklich als das verstanden, was sie sind. Natürlich, ein Ritual ist im Endeffekt einfach nur eine wiederholende Handlung, sodass man lapidar sagen kann, dass das morgendliche Aufstehen, das Waschen, Frühstücken, Zähneputzen etc. letztlich ein Ritual ist. Dies trifft es aber nicht so ganz, denn letztlich bezieht sich ein Ritual schon auf eine feierliche Geste bzw. auf einen feierlichen Ablauf. Wer natürlich morgens von Fanfaren und Bediensteten geweckt wird, mit Gongschlägen, Räucherungen und viel Tam-Tam, könnte zu Recht von einem Ritual des Aufstehens sprechen, doch die Wenigsten werden dies in ihrem Alltag erleben. Rituale findet man daher stets in Zusammenhang mit Festlichkeiten verbunden vor. Dies kann eine religiöse Festlichkeit sein – eine Sabbatfeier, eine Initiation, eine Taufe, ein christlicher Gottesdienst etc. – doch es kann auch eine private Angelegenheit sein, wie z. B. die Begrüßung der Familie, von Freunden, eine Hochzeit (die nicht immer einen religiösen Aspekt besitzen muss) oder eine Beerdigung. Selbst eine Aufnahme in einen Verein oder in eine Gruppe, kann als ein Ritual verstanden werden.

Das Wort „Ritual“ ist vom lateinischen Wort „Ritualis“ abgeleitet, was so viel wie „den Ritus betreffend“ heißt, wobei man dann zusätzlich erwähnen muss, dass ein Ritus einer festen Ordnung bzw. rituellen Handlungen folgt. Nun, hier scheiden sich aber schnell die Geister, denn für die magische Szene ist in diesem Kontext jedes Ritual ein Ritus. Man sagt es nur nicht. Man spricht von einem Pentagrammritual, nicht von einem Pentagrammritus. Auch wenn man das Wort „Ritual“ oder auch „Ritus“ im alltäglichen Sprachgebrauch verwendet, werden die meisten Zuhörer eher das verstehen, was sie mit einem Ritual verbinden.

Um hier einen sinnigen Unterschied zu erschaffen, bin ich dazu übergegangen, dass ich die Vokabel „Ritual“ für eine zeremonielle Arbeit auf der realen Ebene verwende. Ein Ritual ist also eine Handlung, die in einem Tempel, in der freien Natur oder sonst wo an einem realen, materiellen Ort vollzogen wird – egal, ob man nun mit einer Robe bekleidet ist und alle magischen Waffen mit sich schleppt (Stab, Schwert, Kelch, Pentakel, Kessel, Athame, Hammer, etc.) oder ob man Skyclad (nur vom Himmel bekleidet) ohne irgendwelche magischen Hilfsmittel arbeitet. Ein Ritus hingegen ist eine magische, rituelle Handlung, die vollkommen auf der Astralebene (oder einer anderen energetischen Ebenen) vollzogen wird. Auch hier wird sich exakt an den Ablauf des Rituals gehalten, mit festen Reihenfolgen, Begrüßungen, Anrufungen, Verabschiedungen etc., nur mit dem Unterschied, dass alles rein energetisch ist.

Für einen Beobachter wäre also ein Ritual ein deutliches Schauspiel, da hier Reden geschwungen werden und sich nach besonderen Vorgaben auch bewegt werden würde. Bei einem Ritus hingegen, würde ein Beobachter nur einen Menschen (oder eine Gruppe) irgendwo liegen oder sitzen sehen, der offensichtlich meditiert. Mehr nicht!

Und hierdurch kann man wirklich einen perfekten Unterschied in / durch eine unperfekte Sprache schaffen. Wenn man von einem Ritual spricht, spricht man direkt die materielle Ebene an, auf der dann natürlich auch energetisch gearbeitet wird. Wenn man von einem Ritus spricht, spricht man sofort eine energetische Ebene an, auf der dann natürlich auch wieder energetisch gearbeitet wird. Selbstverständlich haben beide Arbeitsweisen ihre Vor- und Nachteile. Die Vorteile eines Rituals beziehen sich auf eine mögliche Sicherheit. Wenn man noch unerfahren in der Magie ist, ist es sehr hilfreich, dass man sich wirklich an magischen bzw. rituellen Gegenständen festhält. Man hat ggf. einen Text, den man ablesen kann, man hat ein magisches Schwert, mit dem man die niederen Kräfte bannen kann und man hat vielleicht auch besondere rituelle Kleidung an – eine Robe z. B. – um auch seinem Tagesbewusstsein klar zu machen, dass man in einer anderen Welt agiert. Doch die materielle Sicherheit, ist hier auch gleichzeitig ein großes Manko! Alles was man in einem Ritual benötigt, muss organisiert werden.

Es muss gekauft, gebastelt, erstellt oder erschaffen werden, sodass man es auf der materiellen Ebene auch verwenden kann. Zum einen können hier hohe Kosten entstehen, zum anderen muss man sich in den Ritualen manchmal so stark organisieren – man muss schließlich seinen gesamten rituellen Hausstand unterbekommen –, sodass man einen höheren Fokus auf die Materie, als auf das energetische Arbeiten setzt!

Bei der astralen Ebene fallen diese Dinge fort, was ein deutlicher Vorteil ist. Ich muss mir kein magisches Schwert kaufen oder schmieden, ich brauche auch keinen Kelch, der mit Wein gefüllt ist und auch die Räucherung – die ich Möglicherweise selbst erstellt habe – ist hier überflüssig. Alles, was ich benötige, kann ich durch eine gezielte und gedankliche Fokussierung erschaffen. Limit auf der Astralebene ist stets die Fantasie. Ich benötigte ein magisches Schwert? Kein Problem – in allen Arten und Klassifizierungen kann ich mir ein solches Werkzeug erschaffen. Ich benötige hier auch keinen materiellen Tempel oder auch nicht die freie Natur. Wenn ich ein Elementritual machen will, begebe ich mich in das jeweilige Element hinein. Dass ein Ritual in der freien Natur wieder ganz andere Möglichkeiten bietet, ist klar, dennoch ist der Protagonist das Wichtigste. Daher kann ein realer Ort noch so magisch sein, wenn der Protagonist so feinfühlig wie eine Bahnschiene ist, und genauso flexibel, wird es nicht einfach werden. Doch, wenn es darum geht, auf der Astralebene einen vollkommenen Ritus abzuhalten, muss man schon sehr deutlich rituelle Erfahrungen gesammelt haben. Man kann es auch so ausdrücken, dass man, bevor man fliegen kann (was eine sehr treffende Analogie ist und wortwörtlich verstanden werden kann), man erst einmal lernen muss, zu kriechen, zu gehen, zu laufen und zu rennen! Und selbst wenn man dann fliegen kann, wird man irgendwann an einen Erkenntnispunkt kommen, an dem man erkennt, dass auch das Fliegen nicht das Beste ist, da allein ein Gedanke ausreichen kann, um jetzt und überall zu sein! Teleportation ist auf der Astralebene vollkommen normal. Im realen Tempel eher nicht.

Rituale und Riten dienen natürlich stets dem Erreichen eines vorher definierten Ziels. Doch gerade wenn man mit diesem Themengebiet das erste Mal in Berührung kommt, können viele Missverständnisse entstehen bzw. man bewertet manche Dinge viel zu hoch. So ist ein Loch im Socken, wo der dicke Zeh des Ritualleiters herausschaut, in den meisten Fällen kein wichtiger ritueller Bestandteil, auch wenn dies möglicherweise „schwer wichtig“ verkauft wird.

Hierzu will ich eine kleine und lustige Geschichte erzählen, die ich vor Jahrzehnten einmal gehört habe: Ein Mann hat sich zu einer Gastloge in einem magischen Orden angemeldet. Er ist froh, dass er in seiner Nähe eine magische Gruppe gefunden hat und geht mit froher Erwartung zu besagtem Termin.

Seine Frau, die sich nicht wirklich für das Thema interessiert, jedoch sehr neugierig ist, wartet sehnsüchtig auf ihren Mann, der am späten Abend auch wieder nach Hause kommt. „Und?“, fragt die Frau. „Wie war die Gastloge? Hat es dich beeindruckt? War es toll gewesen? Waren viele anwesend und habt ihr echte Rituale gemacht? Hast du vielleicht sogar was gesehen? Einen Geist? Einen Dämon? Einen Engel? Wurde nur in Latein gesprochen oder auf Hebräisch, vielleicht sogar auf Henochisch?“ (ja, die Frau kennt sich gut aus). „Nun“, sagt der Mann, „es war schon wirklich beeindruckend, aber ganz so viel hab ich dann doch nicht verstanden. Was ich mitbekommen habe und was ganz klar zu verstehen war, war die Tatsache, dass es im Ritual eine klare Hierarchie gab und drei Arten von aktiv-rituellen Parts!“

Neugierig schaut die Frau ihren Mann an. „Erzähl mal, was wurde denn so ritualisiert?“

Der Mann setzt sich an den Tisch und sagt: „Es waren drei Klassen von Magiern zu erkennen, doch ich weiß nicht, wie diese Klassen wirklich heißen. Da das Ritual in Englisch war und die einzelnen Gruppen unterschiedliche Aufgaben hatten, kann ich dir nur sagen, dass es da die „Walker“, die „Talker“ und „The holy men“ gab.“

„Ehrlich?“, fragte die Frau. „Erzähl weiter, was haben die denn gemacht?“

„Tja“, sagte der Mann, „also die Walker die rannten die ganze Zeit durch den Tempel. Manchmal rannten die sich auch fast um. Die waren ständig unterwegs gewesen, von einer Ecke in die andere und von einer Himmelsrichtung zur anderen. Die standen keine Minute still.“

„Ja“, sagt die Frau, „und die anderen?“

„Die Talker“, sagte der Mann, „waren die ganze Zeit am Reden. In einer Tour. Die holten kaum Luft zum Atmen und redeten und redeten und redeten. Wahrscheinlich sehr wichtiges und beeindruckendes magisches Zeugs, aber ich hab echt nichts verstanden, es hörte sich aber wirklich schwer wichtig an.“

„Und die ‚Holy men‘“, fragte die Frau, „was haben die gemacht?“

„Also die waren recht passiv“, sagte der Mann. „Im Grunde hatten die immer die Hände vor ihrem Gesicht, schüttelten den Kopf und sagten immer: ‚Oh mein Gott, oh mein Gott oh mein Gott!’“

So oder so ähnlich kann es wirklich laufen, wenn man das erste Mal mit der rituellen Magie konfrontiert wird. Doch auch wenn der Witz (es kam doch raus, dass die Geschichte ein Witz ist, ja?) nur eine erfundene Geschichte ist, sollte man sich im Klaren darüber sein, dass man für ein Ritual und für einen Ritus eine klare und deutliche Richtung und Planung braucht. Dies ist sogar noch wichtiger, wenn es sich um ein Gruppenritual handelt. In einer Gruppe wird es nicht funktionieren, wenn alle Anwesenden eine Alphaposition einnehmen wollen. In einem Ritual, oder auch in einem Ritus, muss es die Ritualleitung geben (die auch aus mehr als einer Person bestehen kann) und es muss die Ritualteilnehmer geben, die sekundäre Aufgaben erfüllen können bzw. sollen, da es sonst zu langweilig wird. Zusätzlich sollte das Ritual so konzipiert sein, dass man nicht zwingend eine fixe bzw. hohe Anzahl von Personen braucht. Wenn man Rituale so konzipiert, dass man stets mit 4-5 Personen agieren muss, ist es möglich, dass einige Rituale ausfallen müssen bzw. dann doch so umgestrickt werden müssen, damit sie überhaupt funktionieren. Dies ist sehr unzweckmäßig und man sollte schon weit im Vorfeld versuchen, ein Ritual so zu konzipieren, dass im Grunde alle rituellen Fragmente von maximal zwei Personen ausgefüllt werden können.

Optional kann man die Rollen und Parts so verteilen, dass auch andere Anwesende rituelle Fragmente übernehmen können, jedoch nicht müssen!

Um nun eine sinnige Übersicht zu erschaffen, will ich im weiteren Verlauf die klassischen Schritte eines Rituals auflisten. Hierdurch kann man die Grundstrukturen eines Rituals viel besser verstehen bzw. man kann sie ggf. nach eigenem Ermessen verändern und für sich individuell zuschneiden. Man muss gerade in der rituell-magischen Arbeit dran denken, dass man im ideal Fall jedes Ritual stets individuell auf einen Menschen zuschneiden kann. Gleichzeitig muss man aber auch bedenken, dass jeder, der Rituale entwirft, seine „Ritualschablonen“ verwendet. In diesem Fall wird man immer seine „bekannten Wege“ und „Marotten“ verwenden, da ein Ritual letztlich auch eine vollkommen normale Arbeit sein kann. Man kann ein Ritual – und letztlich somit auch einen Ritus – mit einer mathematischen Gleichung bzw. mit einer Rechnung vergleichen, zu der es verschiedene Lösungswege gibt. Es wird immer ein spezielles Ziel bzw. ein gewünschtes Ergebnis geben und es wird immer die eigene Struktur geben, die man verwendet, um das Ziel zu erreichen. Daher kann man im Endeffekt auch nicht zu 100% sagen, dass das eine Ritual super ist und auch funktioniert, und wieder ein anderes Ritual vollkommener Blödsinn ist. Letztlich ist der Protagonist der entscheidende Faktor und wie dieser die Energien lenken und fokussieren kann!

Doch auch wenn es in Ritualen fixe Strukturen gibt, muss man natürlich auch sagen, dass man nicht unbedingt immer diese Strukturen verwenden muss, wobei die Praxis sehr deutlich zeigt, dass es stets hilfreich ist, wenn man sich an begehbare Wege hält! Ich will hierzu mal ein kleines Beispiel aufführen. Sagen wir einfach mal, dass der Magier „Reigam“ den Auftrag hat, dass er die 5. Etage eines magischen Turmes erreichen muss. Hier ist sein Ziel, denn hier „wohnt“ sein Mentor bzw. der Erzengel Gnuppselfuppselel. Reigam will nun mit Gnuppselfuppselel reden. Sein Startpunkt befindet sich vor dem Turm. Da es ein moderner Turm ist, gibt es hier in jeder Etage Fenster und auch Balkone.

Dies sind also die Grundvoraussetzungen für Reigam, doch was kann bzw. soll bzw. muss er tun, um die 5. Etage zu erreichen und mit Gnuppselfuppselel ein Gespräch zu führen. Nun, wenn Reigam es wirklich drauf hat und ein echter Übermagier ist, wird er „mal eben“ aus dem Stand auf den Balkon in der 5. Etage des Turmes springen, durch die Wand oder das geschlossene Fenster gehen und Gnuppselfuppselel erreichen – er könnte sich auch einfach in die 5. Etage teleportieren, wobei das auf bzw. von der physischen Ebene so gut wie unmöglich ist. Auf der anderen Seite kann es aber auch sein, dass Reigam ein gigantisches Ego besitzt und sich einer nichtsnutzigen Illusion verschrieben hat, sodass er in Wirklichkeit vor der verschlossenen Tür außerhalb am Fuß des Turmes steht, sich aber in seiner Machtfantasie bereits rege mit Gnuppselfuppselel austauscht. Wenn man ehrlich ist, wird man in seinem Leben nicht auf viele Menschen stoßen, die wirklich aus dem Stand in die 5. Etage springen. Man wird sicherlich auf Menschen treffen, die das behaupten und die auch beschwören, dass sie teleportieren können, doch wenn es dann hart auf hart kommt und der physische Beweis erbracht werden soll, versagen sie kläglich. Doch es kann – in Bezug auf die energetische Welt und auf die (fiktive) Energie Gnuppselfuppselel auch so sein, dass der Magier Reigam doch sehr „hoch“ springen kann, da er durch viele, viele Jahre oder sogar Dekaden der magischen Praxis sich selbst (und in Zusammenarbeit mit Gnuppselfuppselel) eine eigene „Kurzwahltaste“ erschaffen hat. In diesem Fall würde der Magier Reigam wirklich einige Etagen überspringen können, bzw. vielleicht sogar mit einem einzigen Sprung in die 5. Etage kommen. Vielleicht verwendet Reigam auch eine Leiter, die er organisiert hat oder die in der Nähe des Turmes steht/liegt. Auch hierdurch könnte er den 5. Stock des magischen Turmes ohne Weiteres erreichen. Doch man sieht sofort, dass das „schnelle Erreichen“ auch einen klaren Preis hat, der nicht für jeden „erschwinglich“ ist. Daher sollte man doch einmal darüber reflektieren, ob man nicht doch lieber die Treppe im Turm benutzen will, um Stück für Stück, Etage für Etage seinem Ziel bzw. seinem Mentor näherkommen.

Und genau hier fügen sich die folgenden Punkte zur Ritualarbeit passend ein! Man kann die folgenden Aufzählungen und Erklärungen einfach als „Etagenarbeit“ sehen und verstehen, sodass man sich selbst eine Schablone erarbeitet, die man dann auf alle bzw. sehr viele Rituale (oder auch Riten) anwenden kann. Man wird hier sehr klar die verschiedenen Vorteile sich erarbeiten können, bis man letztlich seinen eigenen, individuellen Weg (Treppe / Leiter / Sprünge) gefunden hat!

Hier einmal die klassischen bzw. essenziellen Ritualfragen, die man sich selbst stellen und beantworten muss (ähnlich einem inneren Dialog), um eine effektive und auch funktionierende Struktur zu erschaffen:

Punkt 1 – Die Absichten und die Ziele des Rituals:

Was will ich erreichen? Was kann ich erreichen? Wie kann mein Ziel aussehen? Wie soll mein Ziel aussehen? Kann ich das Ziel erreichen? Müssen Veränderung bzw. Kürzungen / Abstriche vorgenommen werden? Welche Hindernisse/Barrieren können, und werden, vorhanden sein? Welche Umwege und Kompromisse müssen vielleicht eingegangen werden? Was will ich im Ritual umsetzen? Will ich Schutz? Energetisierung? Zentrierung? Weihe? Initiation? Heilung? Destruktion? Fokussierung? Segen? Evolution? Befreiung? Genesung? Destruktion? Emotion (Liebe, Hass, Wut, Zuneigung etc.)? Glück? Unglück? Schöpfung? Krankheit? Wie soll die „Absicht“ (Schutz, Energetisierung, Zentrierung, Weihe etc.) aussehen/ausformuliert sein? Muss es ein vollkommenes Ritual sein? Ein neu erschaffenes Ritual? Ein Ritual, das es schon gibt und dass man einfach verwendet bzw. für seine Bedürfnisse anpasst? Reicht eine Visualisierung/Imagination aus oder sogar „nur“ ein Gedanke? Auf welcher Ebene soll/muss das Ritual beginnen, und wo soll/muss es enden?

Geht es um Veränderungen in der Materie, in der physischen Ebene? Oder liegt das Ziel / die Umsetzung des Rituals auf einer höheren Ebene (Äther-, Mental-, Emotional- oder Astralebene)?

Jedes Ritual ist einzigartig und jedes Ritual besitzt einen individuellen Zielpunkt, daher könnte man die Fragen ins unendlich treiben. Daher sollte man immer bedenken, dass jedes Ritual „lebendig“ und „flexibel“ ist, selbst wenn man sich jedes Mal streng und absolut penibel an einen vorgegeben Ablauf hält. Jedes Ritual wird immer kleinere oder größere Abweichungen besitzen, die sich wieder auf die Struktur und die Umsetzung bzw. Auswirkung des Rituals beziehen. Daher ist es absolut wichtig und essenziell, dass man schon weit im Vorfeld ganz genau und exakt klärt (bzw. sich beantwortet), was man für Absichten und Ziele hat. Natürlich kann man auch einfach „drauf los ritualisieren“ und schauen, was passiert. Doch wenn ich ein Ziel habe, ist dies nicht empfehlenswert so zu arbeiten. Es gibt im Kosmos „Türen“ und „Sphären“, die manchmal etwas später geöffnet werden sollten, da man nicht auf alles vorbereitet sein kann. Ferner würde ein „drauf los ritualisieren“ nicht zum Ziel führen bzw. es würde verzögert erreicht werden. Ich kann auch nicht mit dem Grundgedanken die Stadt Essen zu erreichen losfahren und einfach sinnlos kreuz und quer fahren. Wenn ich Essen erreichen will, muss ich die Stadt Essen auch anfahren – zumindest die grobe Richtung. Doch auch wenn man ein Ritual ausführt, muss man abschätzen, wann das Ziel erreicht ist. Man muss nicht immer einen gigantischen Aufriss machen, ein Ritual muss nicht immer ein großes Tamtam haben – im Gegenteil. Für einen einfachen Schutz ist das Pentagrammritual hervorragend geeignet, obwohl es innerhalb von 2 Minuten vollzogen und ausgeführt ist. Bei einem Ritual kommt es nie auf die Länge oder Kürze an, es kommt stets auf die Zielsetzung an. Erst wenn man sich selbst vollkommen darüber im Klaren ist (in Theorie und auch in der Praxis), wie der Start, der Weg und das Ziel des jeweiligen Rituals aussehen „müssen“, kann man aktiv mit der Arbeit beginnen. Dies bedeutet auch, dass man manchmal ein Ritual erst einmal als eine Art „Trockenübung“ verstehen muss, ein Schauspiel, das keine energetischen Brennpunkte hat, sondern zu Beginn nur deswegen ausgeführt wird, damit man es kennenlernen kann.

Ferner ist es vollkommen normal, dass vom ersten Gedanken, ein Ritual zu erschaffen bzw. es auszuführen, bis zur wirklichen Tätigkeit, viele Veränderungen den eigentlichen Ritualablauf kreuzen werden. Dies ist auch gut so! Es geht hier wirklich um eine „Learning by doing“-Aktion, wobei es auch hier nicht um ein unkontrolliertes Handeln geht. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass es immer Kreuzwege in der Phase der rituellen Planung geben wird und das ein Ausprobieren stattfinden muss, bis letztlich alles in Ordnung ist. Wenn dann die Planung und das Ausprobieren abgeschlossen sind, wenn es also um das „echte Ritual“ geht, sollten der Start, der Weg und das Ziel klar und deutlich bekannt, definiert und auch verstanden sein, da ansonsten der magische Mensch sich selbst in Gefahr begibt – etwas, dass wahrlich verheerende Folgen haben kann!

Punkt 2 – Der Zeitpunkt und Zeitaufwand des Rituals:

Wann soll die magische Arbeit stattfinden? Gibt es besondere Tages- oder Nachtzeiten? Gibt es Zeitfenster, die sinnig sind und evtl. unterstützet wirken? Zeitfenster, die kontraproduktiv sind und sich hinderlich auf das Ritual beziehen? Gibt es einen besonderen Wochentag? Eine besondere Stunde? Eine Planetenstunde? Muss / soll / kann das Ritual am Tag stattfinden? In der Nacht? Muss der Stand der Sonne berücksichtigt werden bzw. gibt es besondere Tage der Sonne (Sonnenwenden? Tag-und-Nachtgleichen?) Müssen Tage bzw. Nächte auf Mondphasen ausgerichtete sein? Muss ein Zeitpunkt gewählt werden in der Vollmond- oder Neumondphase? Zunehmender oder abnehmender Mond? Ist das Ritual jahreszeitabhängig? Soll / kann es nur im Winter, im Frühling, im Sommer oder im Herbst vollzogen werde? Müssen ggf. weitere besondere Tage berücksichtigt werden? Geburtstag? Namenstag? Tage, an denen spezielle Sternen- oder Planetenkonstellation existieren? Wie lang soll / darf / muss die Arbeit sein? Viele Stunden? Nur Minuten? Welchen Zeitaufwand soll / kann / darf das Ritual allgemein in Anspruch nehmen?

Muss es einen Vorlauf für das Ritual geben (fasten über Tage, bewusste Dehydrierung, Schlafentzug, sensorische Deprivation etc.)? Gibt es Zeiträume, in denen der Körper eine besondere Phase durchläuft (Zyklus der Frau z. B.)? Definition des Zeitraumes in Bezug auf die Wirkung, auf das Ergebnis – wie soll der Zeitraum der Wirkung definiert sein. Umgehend? Anhand von Planetenzahlen? Wenn eine besondere Aktion oder ein besonderer Umstand eintritt (ähnlich einer Gleichung; wenn Tag X, dann Wirkung Y etc.)?

Bei der Planung und bei der Umsetzung eines Rituals, ist der Faktor Zeit absolut essenziell. Natürlich wird es immer wieder Ritual geben, die man „mal eben“ machen kann und die sich auf eine sofortige Wirkung beziehen. Das Pentagrammritual wäre hier ein passendes Beispiel. Doch allgemein gilt, dass man den Faktor Zeit in einem Ritual (und/oder Ritus) niemals missachten sollte, da es absolut kontraproduktiv ist, wenn man mitten im Ritual erkennt, dass es viel zu lange dauern wird, und dass man nicht mehr kann! Jedes Mal, wenn man sich rituell und energetisch betätigt, muss man über die Arbeitszeit reflektieren. Egal, ob es hier um die Länge einer magischen Arbeit geht oder um den beabsichtigten Wirkungszeitraum. Wenn man nun z. B. ein klassisches Planetenritual macht – sagen wir ein klassisches bzw. hermetisches Merkurritual – muss man hier bestimmte „Spielregeln“ berücksichtigen. Wenn man z. B. für eine wissenschaftliche Prüfung eine Unterstützung will, und diese durch die Energie des Merkurs fokussiert werden soll, muss man berücksichtigen, dass die Zahl des Merkurs die Acht ist. Dies bedeutet, dass im Ritual selbst alle Handlungen achtmal wiederholt werden müssen, und dass das Ritual an 8 aufeinanderfolgenden Tagen achtmal ausgeführt werden muss! Wenn man also morgen eine wissenschaftliche Prüfung hat, wird man mit dem Ritual auf jeden Fall zu spät sein. Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass eine achtfache Wiederholung nicht „mal eben“ über die Bühne gebracht werden kann und man bei einer solchen „klassischen Arbeit“ den Faktor Zeit berücksichtigen muss. Gleiches gilt für Mondrituale oder Sabbate, die sich auf den Jahreskreis von Mutter Natur beziehen. Ich kann kein Erntefest feiern, wenn das Thema Aussaat ansteht. Allgemein gilt für alle Rituale, dass man ausreichend bzw. viel Zeit einkalkulieren sollte, um sich keinem Termindruck auszuliefern.

Es wird immer Rituale geben, die man „schnell“ machen kann, genau wie es immer Rituale geben wird, die über Stunden, Tage und sogar Wochen gehen können (natürlich mit Unterbrechungen). Wenn man sich natürlich auf bestimmte Sternen- bzw. Planetenkonstellation beziehen will, muss man auch hier schauen, wann die gewünschte Konstellation vorhanden ist und wie lange sich diese „hält“. Daher sind Recherche und ggf. eine echte Berechnung essenziell, auch wenn der Protagonist das Wichtigste im Ritual ist – unabhängig von irgendwelchen Planetenkonstellationen, Mondphasen oder Sonnenständen. Die Zeit ist hier ein Faktor der Unterstützung, was bedeutet, dass im „Kielwasser“ einer bestimmten natürlichen Energie einfacher bzw. sogar schneller zum Ziel kommen kann.

Punkt 3 – Die benötigten Materialien:

Was wird benötigt, um das gewünschte Ritual auszuführen? Was muss vorhanden sein? Was ist hilfreich? Was ist absolut essenziell? Wie muss man die die benötigten Materialien herstellen? Wo bekommt man die Materialien her? Kann / soll / darf man alles kaufen oder muss man sich selbst (zwingend) etwas erarbeiten / erschaffen / basteln? Kann ich ein magisches Schwert kaufen oder muss ich es mir selbst schmieden? Benötigt man für das jeweilige Ritual spezielle magische bzw. rituelle Werkzeuge, die ggf. auf ein bestimmtes Götterpantheon hinweisen? Muss ich, wenn ich im ägyptischen Pantheon arbeite, die Herrscherattribute eines Pharaos haben bzw. die verschiedenen Insignien, die mit den mannigfaltigen Göttern in Verbindung gebracht werden? Wenn man wirklich spezielle, an ein Pantheon gebundene Dinge benötigt, WAS für Utensilien braucht man dann? Sind es die klassischen magischen Arbeitsgeräte wie Schwert, Athame, Stab, Kelch oder Pentakel, welche auf das jeweilige Pantheon zugeschnitten sind? Oder werden hier „Exoten“ benötigt? Muss ich – wenn ich im keltischen Pantheon arbeite – ein keltisches Schwert als magisches Schwert führen? Was ist mit den anderen Panthea oder mit anderen Göttern? Brauche ich einen Dreizack für Poseidon? Was ist mit weiteren Darstellungen?

Sind Figuren und Skulpturen der jeweiligen Göttin / des jeweiligen Gottes hilfreich, vielleicht sogar essenziell? Reichen vielleicht Bilder aus? Müssen die Figuren oder Bilder selbst gestaltet sein oder kann man eine Darstellung wählen, die einem persönlich sehr zusagt und ggf. eine emotionale Resonanz auslöst? Brauche ich einen Altar, einen Hauptaltar? Brauche ich Elementaltäre? Wie viel Dekoration ist erlaubt bzw. ist überhaupt Dekoration erlaubt? Brauche ich Kerzen, vielleicht in einer bestimmten Farbe (ggf. auch durchgefärbt)? Muss eine kennzeichnende Räucherung vorhanden sein? Darf ich diese kaufen oder muss ich sie selbst herstellen? Was ist mit spezieller Kleidung? Robe? Umhang? Andere zeremonielle Gewänder? Oder muss vollkommen ohne Kleidung ritualisiert werden? Wenn es um spezielle Wesen / Energien geht, benötige ich dann Siegel? Sigillen? Andere Darstellungen, die man mit dem jeweiligen Prinzip direkt assoziieren kann? Dürfen die Siegel bzw. Sigillen auf Papier sein? Auf Metall? Welches Metall? Wie „rein“ muss das Metall sein? Darf es auch eine Legierung sein? Oder auf Glas? Welches Glas? Besonders Glas, ggf. mit einer besonderen Farbe? Auf Holz? Welches Holz? Muss darauf geachtet werden, dass verschiedene Hölzer bestimmten Energien zugeordnet sind? Auf Edelsteinen? Welche Edelsteine wären dies? Sind alle erlaubt oder sind spezielle Edelsteine den verschiedenen Prinzipien zugeordnet? Was ist mit einem Talisman oder mit einem Fetisch? Brauche ich diese im Ritual? Müssen diese vorher erstellt sein oder darf ich sie auch im Ritual erstellen? Ziehen des Kreises? Via Salz? Mehl? Draht? Band? Wolle? Schnur? Kreide? Kohle? Brauche ich einen festen Ritualtext oder wird frei und spontan gesprochen? Muss der Text auf Papier sein oder ist ggf. ein technisches Hilfsmittel, ein eBook-Reader oder ein Tablet-PC erlaubt?

Wenn man die ersten Schritte im rituellen Gefüge macht, wird man sehr viele Fragen haben und man wird auf unheimlich viele Unsicherheiten stoßen. Gerade wenn es darum geht, ein Ritual durchzuführen, wird man – zu Beginn – feststellen, dass man ja unendlich viele Hilfsmittel braucht. Zum Glück wird man aber mit der Zeit erkennen, dass man immer nur sich selbst braucht, mehr nicht. In jedem Ritual ist NUR der Protagonist das Wichtigste.