Mama zahlt! -  - E-Book

Mama zahlt! E-Book

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Beschreibung

In Deutschland gibt es immer mehr Familienernährerinnen: als Alleinerziehende oder weil sie deutlich mehr verdienen als ihre Männer. Und immer mehr Paare entscheiden sich bewusst für diese neue Rollenverteilung. Wie unterschiedlich Frauen – und Männer! – damit umgehen, zeigen die Porträts in diesem Buch. Neun Frauen erzählen von den Herausforderungen, die sie jeden Tag neu zu meistern haben, um Familie und Beruf gerecht zu werden.

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Seitenzahl: 197

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Annegret Kramp-KarrenbauerKristina Schröder (Hgg.)

»Mama zahlt!«

Familienernährerinnen berichten

Impressum

© Verlag Herder GmbH, Freiburg im Breisgau 2013

Alle Rechte vorbehalten

www.herder.de

Idee und Konzeption: Eva M. Welskop-Deffaa und Rocco Thiede

Projektleitung / Buchkoordination: Rocco Thiede

Umschlaggestaltung: Christian Langohr, Freiburg

Fotos: Sebastian Asmus (32, 58, 70, 110), Andreas Pohlmann / E.ON (84) und Rocco Thiede (6, 18, 46, 98, 122, Cover hinten)

ISBN (E-Book) 978-3-451-34697-2

ISBN (Buch) 978-3-451-30675-4

Inhalt

Ursula Lehr, Annegret Kramp-Karrenbauer, Kristina Schröder

Ein Gespräch zur Einführung

»Manchmal zweifle ich, ob die Kraft noch reicht«

Peggy Bartl – porträtiert von Tonio Postel

»Irgendwann muss man sich auch von Simone de Beauvoir verabschieden«

Gabriele Jakschies – porträtiert von Kai Adler

»Uns ist am wichtigsten, dass es den Kindern gut geht«

Jolantha Jurjahn – porträtiert von Jenni Roth

»Zu einer emanzipierten Frau gehört ein emanzipierter Mann«

Nicole Peter – porträtiert von Sandra Kegel

»Wir Betriebsräte haben das Thema Familienernährerinnen schon lange auf dem Plan«

Rita Rodenbücher – porträtiert von Joachim Barmwoldt

»Geld war bei uns nie so wichtig«

Regine Stachelhaus – porträtiert von Margaret Heckel

»Wir werden die Gewichte weiter verschieben«

Dorothea Staniczek – porträtiert von Ursula Weidenfeld

»Bei diesem Modell braucht man ein dickes Fell«

Katrin Steffens – porträtiert von Katja Bigalke

»Hast du ein Problem damit, dass ich mehr verdiene?«

Anna Wieland – porträtiert von Mark Obert

Carsten Wippermann

Familienernährerinnen: Wechselfälle im Lebenslauf – Vielfalt gesellschaftlicher Wirklichkeit

Verzeichnis der Autoren

Ursula Lehr, Annegret Kramp-Karrenbauer und Kristina Schröder

Ein Gespräch zur Einführung

Es war ein Austausch unter Fachfrauen. Mit der Wissenschaftlerin und ehemaligen Bundesministerin Prof. Dr. Ursula Lehr (82) tauschten sich in Berlin die beiden Herausgeberinnen, Annegret Kramp-Karrenbauer (50), Ministerpräsidentin des Saarlandes, und Dr. Kristina Schröder (35), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, darüber aus, was es für sie politisch bedeutet, dass im Laufe eines Lebens Frauen zu Hauptverdienern in der Familie werden können. Entstanden ist ein Gesprächsprotokoll, das aus dem Blickwinkel dreier verschiedener Frauengenerationen dem nur scheinbar neuen Phänomen der »Familienernährerin« nachspürt.

Ursula Lehr: Ein Buch, dass sich dem Thema Familienernährerin widmet, ist ein tolles Zeichen dafür, dass wir in Deutschland bei der Gleichberechtigung recht gut vorangeschritten sind – auch wenn natürlich noch einiges zu tun ist. Aber wir sind schon weit gekommen, wenn man in die jüngere Geschichte zurückschaut.

Um 1900 gab es eine Publikation mit dem Titel »Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes« von Paul Julius Möbius. Er versuchte damals die anatomisch-physiologischen Grundlagen für die Minderbegabung der Frauen darzulegen, weil sie »kleinere Gehirne oder unterentwickelte Denkorgane« hätten sowie einen »Mangel an Urteilsfähigkeit oder Unselbstständigkeit gegen alles Neue« besäßen. Möbius schrieb weiter über die Frauen: »Was jenseits der Familie ist, interessiert sie nicht. Wäre das Weib nicht körperlich und geistig schwach, so wäre es höchst gefährlich. Man solle vom Weib nichts verlangen, als dass es gesund und dumm sei.«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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