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In Krankenhäusern, Rehakliniken und Sozialen Einrichtungen ist das Bemühen um optimale Qualität seit vielen Jahren groß. Dennoch sind die Potentialreserven nach wie vor erheblich. Das Konzept der Inneren Qualität und deren Managements eröffnet hier grundlegend neue Perspektiven. Zentrale These ist: Das bisherige Denken und Handeln ist durch einseitige Schwerpunktsetzungen in der Managementtheorie und -praxis fehlgeleitet. Der alte Leitgedanke "Der Prozess bestimmt die Qualität" ist durch das neue Paradigma "Der Mensch bestimmt die Qualität" abzulösen. Das Buch stellt das Konzept der Inneren Qualität wie auch die Theorie und Praxis des Managements Innerer Qualität einführend vor. Deutlich wird: War suboptimale Innere Qualität in der Praxis lange Zeit ein Problem, so ist sie nunmehr eine wichtige, zukunftsentscheidende Chance.
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Seitenzahl: 148
Veröffentlichungsjahr: 2015
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demld
1. Auflage 2015
Alle Rechte vorbehalten
© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart
Print:
ISBN 978-3-17-025758-0
E-Book-Formate:
pdf: ISBN 978-3-17-025759-7
epub: ISBN 978-3-17-025760-3
mobi: ISBN 978-3-17-025761-0
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Geleitworte
Geleitwort von Marie-Luise Müller
Geleitwort von Gerhard Ziegler
Vorwort
Teil 1
Innere Qualität (IQ)
Einführung
1
Was ist Innere Qualität?
1.1 IQ-Prozesse
1.2 IQ-Regeln
1.3 Schichtenmodell der Prozess-/Unternehmensqualität
1.4 IQ-Messung
2
Innere Qualität in der Praxis
2.1 Warum ist die IQ bislang vielfach suboptimal?
2.1.1 Gesellschaft
2.1.2 Branche
2.1.3 Unternehmen
2.2 Wie wichtig ist Innere Qualität? Was ist der Nutzen?
2.2.1 Patientensicherheit/Gästewohl
2.2.2 Wirtschaftlichkeit
2.2.3 Personalgewinnung/-bindung
Teil 2
Management Innerer Qualität (MIQ)
Einführung
3
MIQ-Grundlagen
3.1 IQ-Spezifika
3.1.1 IQ-Gestalt
3.1.2 IQ-Subjektivität
3.1.3 IQ-Dynamik
3.2 MIQ-Raum
3.2.1 Umfeld
3.2.2 Anspruchsgruppen
3.2.3 Unternehmen
3.2.4 Ziel und Prozess
4
Praxisbeispiel CGIFOS®-MIQ
4.1 MIQ-Kernprozess
4.1.1 Messung und Analyse
4.1.2 Steuerung
4.1.3 Management
4.2 MIQ-Umsetzungsphasen
4.2.1 Erste Messung
4.2.2 Herbeiführung optimaler Innerer Qualität
4.2.3 Eingeschwungener Zustand
4.3 MIQ-Spezifika
4.3.1 Start
4.3.2 Makro- und Mikrosteuerung
4.3.3 Umgang mit Subjektivität
4.3.4 Organisationsdynamik
4.3.5 IQ-Regelanpassung
4.3.6 Ausstrahlungswirkungen
4.3.7 Erfolgsfaktoren
5
MIQ als neuer Weg
5.1 Scientific Management
5.2 Total Quality Management (TQM)
5.3 Management Innerer Qualität (MIQ)
Teil 3
CGIFOS Institute
6
Von der Idee zur Lösung
7
Moderne IT
7.1 Messung
7.2 Auswertung
7.3 Analysen
7.4 Reporting
7.5 Entscheidungsunterstützung
7.6 Enterprise Information System
7.7 Video-/Web-Conferencing
7.8 Qualitätskontrolle und Datensicherheit
7.9 Fazit
8
Innere Qualität – Entwicklungen und Chancen
8.1 Von den 1970er-Jahren bis heute
8.2 Leitbilder: Anspruch versus Praxis
8.3 Die Menschen bestimmen die Qualität
8.4 Wichtige Potentialreserven, neue Chancen
9
Strategische Perspektiven
9.1 Ausgangspunkte
9.2 Gesamtwirtschaftliche Herausforderungen und Chancen
9.3 Einzelwirtschaftliche Herausforderungen und Chancen
10
Resümee für Management und Politik
10.1 Innere Qualität
10.2 Hintergründe und Zusammenhänge
10.3 Management Innerer Qualität
10.4 Krankenhäuser, Rehakliniken und soziale Einrichtungen
Literatur
Autoren und Kontakt
Wer sich aus beruflicher Perspektive in den letzten 20 Jahren mit dem Themenkomplex der Versorgungsqualität in Krankenhäusern, Rehakliniken und Sozialen Einrichtungen beschäftigt hat, weiß um die Schwierigkeit, diese zu messen, zu analysieren und aus den Ergebnissen heraus zu steuern. In der Bundesrepublik Deutschland war die Gesundheitsreform 2000 diesbezüglich ein einschneidender Schritt. Der Deutsche Pflegerat war an den Entwicklungen ab 1999 konstruktiv beteiligt. Viel Positives ist geschehen. Leistungstransparenz, gesetzliche Qualitätsverpflichtungen, Zertifizierungen, internes Qualitätsmanagement, Ärztliche Leitlinien, pflegerische Standards, Behandlungspfade, Bildungsinnovationen und weitere wertvolle Fortentwicklungen wurden umgesetzt. Pflegepolitisch hegten wir zudem große Hoffnungen, dass der begonnene Personalabbau gestoppt wird. Hier haben sich unsere Erwartungen leider nicht erfüllt. Die Patienten und Bewohner können derzeit zwar noch uneingeschränkt davon ausgehen, dass in den Einrichtungen alles mit rechten Dingen zugeht, alle Mitarbeiter ihre Aufgaben gut und engagiert gemäß ihrer beruflichen Verantwortung und ethischen Pflicht erfüllen. Allerdings weisen die aktuellen Zustandsbeschreibungen auch auf zunehmende Verwerfungen hin. Die Mitarbeiter fühlen sich ausgelaugt, missverstanden und demotiviert. Und absehbar ist, dass die Anforderungen noch weiter steigen. Perspektivisch unter der Knappheitsdiskussion also keine rosigen Zeiten, denen wir im deutschen Gesundheitswesen entgegensehen.
In dieser kritischen Situation liegt mit dem CGIFOS Konzept des Managements Innerer Qualität (MIQ) nun eine neue Lösung auf dem Tisch, die – so meine feste Überzeugung nach über 40 Jahren Erfahrung im Krankenhausmanagement – zum entscheidenden Durchbruch führen wird. Unsere teuerste und wertvollste Ressource »der Mitarbeiter«, dessen innere Haltung, seine Einstellung und seine Potentiale können nun gemessen, analysiert und im positiven Sinne gelenkt und gesteuert, seinem Spürsinn für Gerechtigkeit entsprochen werden. Unternehmerisch ist damit endlich die Möglichkeit gegeben, den herkömmlichen »harten« Zahlen, Daten, Fakten ein analoges Kennzahlensystem für die gleichermaßen erfolgskritischen weichen Faktoren als »zweite Seite der Medaille« gegenüberzustellen. Einrichtungen wie Krankenhäuser, Rehakliniken und Soziale Einrichtungen, deren Unternehmens- und Prozessqualität wesentlich durch dieEinstellungen der Mitarbeiter und Teams bestimmt ist, werden ohne Berücksichtigung dieser Wahrheiten aus den inneren Tiefen der Organisation künftig nicht mehr verantwortlich zu führen sein. Alle Verantwortungsträger müssen sich hierauf einstellen und damit auseinandersetzen. Eine neue Ära beginnt. Wir können also positiv in die Zukunft sehen – Patienten, Bewohner, Mitarbeiter, Führungskräfte, Aufsichtsräte, Träger, Verbände, Politik. Vieles ist noch zu erkunden. Die Möglichkeiten und Chancen sind weitreichend. Manches zeichnet sich erst in Konturen ab.
An dieser Stelle danke ich Herrn Professor Rechkemmer für seine überzeugende und nachhaltige Initiative, das CGIFOS-MIQ-Verfahren in das deutsche Gesundheitssystem einzubringen. Den Lesern wünsche ich, dass sie bei der erfolgreichen Umsetzung der neuen Lösungen viel Freude und Innovationskraft verspüren.
Berlin, im Oktober 2014
Marie-Luise Müller
Pflege-und Qualitätsmanagerin
Ehrenpräsidentin, Deutscher Pflegerat e. V. (DPR)
Die Qualität unserer Unternehmen bestimmt die Qualität unserer Wirtschaft – letztlich die Qualität unserer Gesellschaft insgesamt. Das Konzept der Inneren Qualität und deren Management, die im Rahmen dieses Buchs vorgestellt werden, setzen hier mit einer innovativen Lösung an. Neue Herausforderungen und Chancen tun sich auf. Die Potentiale sind signifikant.
Krankenhäuser, Rehakliniken und Soziale Einrichtungen stehen als Anwendungsbereiche im Fokus des Buchs. Der Nutzen der neuen Lösungen ist jedoch keineswegs auf diese Felder begrenzt. Alle Segmente unserer Sozialen Marktwirtschaft sind betroffen – nicht zuletzt auch der Bereich, den ich vertrete, nämlich die Wirtschaftsprüfung und ihre prüfungsnahe Beratung: Zum einen geht es um fachliche Belange – im Grundsätzlichen um das Verständnis von Unternehmensqualität; im Detail um Stichworte wie Lagebericht, Risikomanagement, operationelle Risiken, Unternehmenswert, Prüfung der Due Diligence, Nachhaltigkeitsbericht etc. Zum anderen geht es um die Innere Qualität unserer Wirtschaftsprüfungsgesellschaften als solche. Gute Innere Qualität heißt optimale Leistungen für unsere Kunden, aber auch hohe Attraktivität und Leuchtkraft für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zumal bei zunehmendem Fachkräftemangel. Wir bei Bansbach gehen daher bereits konsequent diesen Weg. Gute Innere Qualität ist uns wichtig und das CGIFOS-Vorgehen ist, so unsere konkrete praktische Erfahrung, wirksam und überzeugend.
Ich wünsche dem Buch vor diesem Hintergrund viel Aufmerksamkeit und Erfolg. Die vorgestellten Konzepte und Lösungen sind zukunftsweisend. Gute Innere Qualität ist eine Chance für uns alle.
Stuttgart, im Oktober 2014
WP, StB Gerhard Ziegler
Geschäftsführender Gesellschafter
Bansbach GmbH, Stuttgart
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Präsident der Wirtschaftsprüferkammer, Deutschland
Das Konzept der Inneren Qualität erweitert das gängige Verständnis der Qualität von Prozessen und Unternehmen um eine wichtige Dimension – eben die Innere Qualität. Die Folgen sind grundlegend. Analoges gilt für das in Bezug auf bislang gängige Managementkonzepte. Was also ist Innere Qualität? Wie ist optimale Innere Qualität herbeizuführen – zu managen? Was sind die Herausforderungen, was die Chancen? Dieses Buch gibt eine einführende Antwort auf diese Fragen.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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