MARCO POLO Reiseführer Warschau - Thoralf Plath - E-Book

MARCO POLO Reiseführer Warschau E-Book

Thoralf Plath

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Beschreibung

MARCO POLO E-Books sind besonders praktisch für unterwegs und sparen Gewicht im Reisegepäck! Ab sofort sind Sie noch besser für Ihre nächste Reise ausgerüstet – alle Karten aus dem E-Book lassen sich jetzt mit einem Klick downloaden, ausdrucken, mitnehmen oder für später speichern. Weitere Zusatzfunktionen: - Einfaches Navigieren durch praktische Links - Weblinks führen direkt zu den Websites der Tipps - Offline-Karten und Google Maps-Links – zur schnellen Routenplanung Tipp: Erstellen Sie Ihren persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen… und durchsuchen Sie das E-Book mit der praktischen Volltextsuche! E-Book basiert auf: 5. Auflage 2017 Kompakte Informationen, Insider-Tipps, Erlebnistouren und digitale Extras: Erleben Sie mit MARCO POLO die polnische Hauptstadt intensiv vom Frühstück bis zum Nightcap. Mit dem MARCO POLO Reiseführer kommen Sie sofort in Warschau an und wissen garantiert, „wohin zuerst“. Erfahren Sie, welche Highlights Sie neben dem Kulturpalast und dem Museum des Warschauer Aufstands nicht verpassen dürfen, wann Sie dem Lazienki-Park einen Besuch abstatten sollten, um beim Picknick am dortigen Chopin-Denkmal auch noch in den Gratisgenuss eines Klavierkonzerts zu kommen, und wie der neue Weichselboulevard der Stadt zu einem neuen Lebensgefühl am Fluss verhilft. Die Insider-Tipps des Autors lassen Sie Warschau individuell und authentisch erleben und mit den Low-Budget-Tipps sparen Sie bares Geld. Erkunden Sie Warschau in all seinen Facetten mit den maßgeschneiderten MARCO POLO Erlebnistouren. Die kostenlose Touren-App führt Sie digital (und ohne Roaminggebühren) auf den besonderen Wegen der Erlebnistouren. Und der Online-Update-Service mit aktuellen Veranstaltungen (Ausstellungen, Konzerten, Festivals, Sportevents...) für die nächsten 6 Monate, brandaktuellen Informationen zu den Inhalten und zusätzlichen Insider-Tipps hält Sie immer auf dem neuesten Stand.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 170

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Inhalt

Symbole & Preiskategorien

Rein ins Erleben

Die wichtigsten MARCO POLO Highlights!

Die besten MARCO POLO Insider-Tipps

Best of ...

Tolle Orte zum Nulltarif

Typisch Warschau

Schön, auch wenn es regnet

Entspannt zurücklehnen

Auftakt

Im Trend

Fakten, Menschen & News

Sehenswertes

MARCO POLO Highlights

Altstadt (Stare Miasto)

Neustadt (Nowe Miasto)

Rund um den Königstrakt

Die neue Mitte

Praga

Ausserdem Sehenswert

Im Grünen

Essen & Trinken

MARCO POLO Highlights

Cafés

International

Polnisch

Vegetarisch

Einkaufen

MARCO POLO Highlights

Bücher & Musik

Einkaufsstrassen

Einkaufszentren

Geschenke & Souvenirs

Kulinarisches

Mode & Schmuck

Strassenmärkte

Am Abend

MARCO POLO Highlights

Clubs

Kinos

Kneipen

Kulturzentren

Musik & Theater

Übernachten

MARCO POLO Highlights

Hotels €€€

Hotels €€

Hotels €

Apartments & Gästezimmer

Hostels

Erlebnistouren

Mit Kindern unterwegs

Events, Feste & Mehr

Links, Blogs, Apps & Co.

Bloss nicht!

Praktische Hinweise

Sprachführer Polnisch

Impressum

Straüenregister

Cityatlas

ÖPNV-Netzplan

Autor

Mit dem digitalen Service von MARCO POLO sind Sie noch unbeschwerter unterwegs: Auf den Erlebnistouren zielsicher von A nach B navigieren oder aktuelle Infos abrufen – das und mehr ist nur noch einen Fingertipp entfernt.

Touren-App

Ganz einfach orientieren und jederzeit wissen, wo genau Sie gerade sind: Die praktische App zu den Erlebnistouren sorgt dank Offline-Karte und Navigation dafür, dass Sie immer auf dem richtigen Weg sind. Außerdem zeigen Nummern alle empfohlenen Aktivitäten, Gen uss-, Kultur- und Shoppingtipps entlang der Tour an.

Update-Service

Immer auf dem neuesten Stand in Ihrer Destination sein: Der Online-Update-Service bietet Ihnen nicht nur aktuelle Tipps und Termine, sondern auch Änderungen von Öffnungszeiten, Preisen oder anderen Angaben zu den Reiseführerinhalten. Einfach als PDF ausdrucken oder für Smartphone, Tablet oder E-Reader herunterladen.

Hier geht’s lang zu den digitalen Extras:

http://go.marcopolo.de/war

ALTSTADTMARKT (RYNEK STAREGO MIASTA) »

Malerische Bürgerhäuser und imposante Kirchen, Stein für Stein wieder aufgebaut (Foto)zur Kartesiehe 1» siehe 2 »

SANKT-ANNEN-KIRCHE (KOŚCIÓŁ ŚW. ANNY W WARSZAWIE)

Eine kleine Schatztruhe von großer religiöser Bedeutung (Foto)zur Kartesiehe 1 »siehe 2 »

GALERIA ZACHĘTA »

Die wohl beste Galerie moderner Kunst in Polen zur Kartesiehe 1 »siehe 2  »siehe 3 »

HEILIGKREUZKIRCHE (KOŚCIÓŁ ŚW. KRZYŻA) »

In dem barocken Gotteshaus wird das Herz Frédéric Chopins aufbewahrt zur Kartesiehe 1 »siehe 2 »siehe 3 »

PLAC PIŁSUDSKIEGO »

Kein Nationalfeiertag, an dem nicht Zehntausende auf diesen Platz strömen zur Kartesiehe 1 »siehe 2 »

KULTURPALAST (PAŁAC KULTURY I NAUKI) »

Wahrzeichen der Stadt und Ort verschiedener kultureller Institutionen zur Kartesiehe 1 »

PRAGA »

Der Stadtteil erlebt eine Renaissance als Künstlerviertel und Sportlerparadies zur Karte

NATIONALSTADION (STADION NARODOWY) »

Blickfang am Weichsel-Ufer und Symbol für den jüngsten Modernisierungsschub in der Hauptstadt zur Kartesiehe 1 »

MUSEUM DES WARSCHAUER AUFSTANDS (MUZEUM POWSTANIA WARSZAWSKIEGO) »

Das Museum erinnert an den Warschauer Aufstand gegen die Nazi-Okkupation 1944

POWĄZKI-FRIEDHOF (CMENTARZ POWĄZKOWSKI)

Auf dem Friedhof ruht das Who is who der polnischen Geschichte zur Karte

SCHLOSS WILANÓW & PLAKATMUSEUM (PAŁAC W WILANOWIE & MUZEUM PLAKATU) »

Die königliche Sommerresidenz erstrahlt nach der Renovierung prachtvoller denn je

CAFÉ BLIKLE »

Warschaus erste Adresse für alle, die es gern süß mögen zur Karte(siehe auch »)

ZŁOTE TARASY »

Eins der größten Einkaufszentren Europas in preisgekrönter Architektur mit wellenförmigem Glasdach zur Karte

TEATR WIELKI »

Spielstätte u. a. der polnischen Nationaloper und des Nationaltheaters zur Kartesiehe 1 »siehe 2 »

KÖNIGSWEG (TRAKT KRÓLEWSKI) »

Architektonische und landschaftliche Höhepunkte säumen den 10 km langen Weg vom Schlossplatz bis nach Wilanów zur Kartesiehe 1 » siehe 2 »

 

Museum für Experimentierfreudige »

Im Kopernikus-Wissenschaftsmuseum entdecken Kinder und Erwachsene auf unterhaltsame Weise, was die Welt im Innersten zusammenhält

Genussvoll radeln »

Schön an die frische Luft kommen Sie auf den Radwegen beidseits der Weichsel. Gerade neu gestaltet erwartet Sie auf den Strecken pures Strampelvergnügen

Gefüllte Täschchen fürs Wohlbefinden »

Lecker: Nirgendwo schmeckt das polnische Nationalgericht so perfekt wie in der malerisch am Königsweg gelegenen Pierogarnia

Ganz schön alt »

Eldorado für Schnäppchenfreunde und Nostalgiker: Jedes Wochenende türmen sich in der Giełda staroci Antikwaren, so weit das Auge reicht

Alternatives Clubleben »

Tanzen und gute Musik ohne Bling-Bling und Gesichtskontrolle gibt es im Spółdzielnia CDQ

Bummeln mit Klasse »

Die individuelle Antwort auf die riesigen klimatisierten Einkaufszentren heißt Ulica Mokotowska. Kleine feine Boutiquen für Mode und Interieur säumen die Straße mit den restaurierten Altbauten

Kneipengässchen »

Auf der Ulica Oleandrów gibt’s zum Glück keinen Autoverkehr, aber dafür ein paar charmante Kneipen und Lokale für einen gemütlichen Abend.

Faszinierendes Leben »

Im Museum Marie Curie (Foto) erfahren Sie nicht nur etwas über eine Ikone der polnischen Wissenschaftsgeschichte, sondern erhalten vor allem Einblick in ein faszinierendes Leben voller Höhen und Tiefen

Kultureller geht’s beim besten Willen nicht »

Das Cafe Kulturalna im Kulturpalast bietet Lesungen, Konzerte, Filme, Performances. Aber es wartet nicht nur geistige Nahrung: Essen und trinken können Sie dort selbstverständlich auch

Einen Cappuccino auf die Moderne »

Rund um den Warsaw Spire bricht Warschau in die Zukunft auf. Der Innenhof des Wolkenkratzers, der Plac Europejski, ist der perfekte Ort, um die gläsern-stählerne Moderne der Umgebung auf sich wirken zu lassen

Klein, aber oho! »

Die deutsche Dechiffriermaschine Enigma zu kapern, spielte im Zweiten Weltkrieg für die Arbeit der Geheimdienste der Alliierten eine riesige Rolle. Zu bewundern ist das Gerät im Technikmuseum – und zu erfahren, wie polnische Mathematiker es knackten

Trendy übernachten »

Die Go Apartments bieten sehr moderne Unterkünfte in den schicken, gerade höchst angesagten Gebäuden des 19. Viertels, wo früher nur Bahngleise verliefen.

Wasserspiele »

Zwischen Neustadt und Weichsel-Ufer im multimedialen Fontänenpark (Foto) tagsüber mit den Kids toben oder abends über Lichtspektakel staunen

Familiär wohnen »

Hostelzimmer mit Blick auf den Markplatz bietet das gemütliche Dom Przy Rynku in den Sommermonaten

Ein Park für alle »

Sport treiben und gemütlich picknicken sind hier ausdrücklich erlaubt: Im Paderewski-Park am östlichen Weichselufer geht es weit ausgelassener und zwangloser zu als in den berühmten Łazienki-Anlagen in der Stadtmitte 

Chopin im Park »

Zwischen Mai und September verwandelt sich der Łazienki-Park sonntags in eine Konzertarena. Pianisten von Weltrang spielen am Chopin-Denkmal (Foto) Stücke des berühmtesten polnischen Künstlers. Sie hören zu und genießen dabei die Picknickatmosphäre im schönsten Park Warschaus

Alles Theater »zur Karte

Völlig kostenlos können Sie das einzige Theatermuseum Polens im mächtigen Teatr Wielki besichtigen. Besonders sehenswert sind die Kostüme historischer Aufführungen

Auf zwei Rädern durch die Stadt »

Ganz Warschau ist übersät mit den Fahrradstationen von Veturilo. Wer sich bei www.veturilo.waw.pl anmeldet, radelt die ersten 20 Minuten umsonst. Danach kostet das Leihrad bis zur ersten vollen Stunde aber auch nur 1 Złoty

Exotik über der Stadt »

Das moderne Warschauer Gebäudeensemble der Universitätsbibliothek besitzt einen Dachgarten, in dem exotische Pflanzen wachsen. Für Besucher ist der frei zugängliche Bibliotheksgarten zudem als Aussichtspunkt über die Weichsel attraktiv

Avantgarde »

Die Galeria Foksal versteckt sich in der gleichnamigen Nebenstraße der Nowy Świat. Das Haus ist für seine avantgardistischen Ausstellungen, Installations- und Filmprojekte berühmt. Der Eintritt ist dennoch frei

Uferwechsel »

Im Bus oder der Straßenbahn ans andere Weichsel-Ufer müssen Sie die Fahrkarte bezahlen. Die Fähren der Verkehrsbetriebe ZTM aber, die von Mai bis August verkehren, bringen Sie gratis hinüber. Anleger gibt es an der Promenade unterhalb des Königsschlosses und an der Poniatowski-Brücke

Rundblick vom Zuckerbäckerturm »

Am monumentalen Kulturpalast im stalinistischen Zuckerbäckerstil scheiden sich die Geister. Aber einen unumstrittenen Vorteil hat er: Von seiner Aussichtsplattform bietet sich Ihnen ein grandioser Rundblick

Bummeln auf dem Boulevard »

An Sommerwochenenden wird die Nowy Świat zur Fußgängerzone. Ein Bummel über den Boulevard mit seinen Geschäften, Cafés und architektonischen Glanzlichtern gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen der Warschauer

Geschichtsstunde »

Trotz der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg atmet Warschau fast überall Geschichte. Besonders eindringlich präsentiert das Museum des Warschauer Aufstands eines der dramatischsten Kapitel der Stadthistorie

Basarkultur »

Das Einkaufen auf einem der zahlreichen Basare der Hauptstadt ist ungeachtet aller modernen Shoppingzentren beliebt. Besonders eindrucksvoll können Sie dies auf dem Bazar Różyckiego (Foto) im Stadtteil Praga beobachten

Imbisstradition »

Magenfüllende Relikte sozialistischer Schlichtheit: In den diversen Milchbars, Überbleibsel der Kollektiv-Kantinenkultur, speisen Sie preiswert und solide – etwa im Goldenen Huhn (Złota Kurka)

Totengedenken » 

Im katholischen Polen vergeht kaum ein kirchlicher Feiertag ohne Friedhofsbesuch. Wunderschöne Gräber und die letzten Ruhestätten polnischer Prominenz besitzt der Powązki-Friedhof, der an Allerheiligen im Widerschein Zehntausender Grablichter erstrahlt

Der Rhythmus der Stadt »

Warschau gilt seit Jahrzehnten als sehr gutes Pflaster für die Jazzmusik. Bei den Warsaw Summer Jazz Days – jedes Jahr im Juli – erleben Sie bei vielen Konzerten einige der besten Vertreter ihrer Zunft live auf der Bühne

Dieser Bus sieht einfach alles »

Die Linie 180 der Warschauer Verkehrsbetriebe kutschiert Sie für den Preis einer normalen Fahrkarte an fast allen großen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei – bis hin zum schönen Schloss Wilanów

Kaufen oder auch nur gucken »

Unter dem wellenförmigen Glasdach der Złote Tarasy (Goldene Terrassen) breiten sich auf mehreren Etagen Läden und Boutiquen, ein Kino, Restaurants und Cafés aus (Foto)

Forschung zum Anfassen »

Im Kopernikus-Wissenschaftszentrum verbringen Sie spannende Stunden. Besonders Kinder können gar nicht genug bekommen. Und sollte die Sonne zurückkehren, sind sie direkt am schönen Weichsel-Boulevard.

Herzhaft und deftig speisen »

Nichts vertreibt Schlechtwetterstimmung zuverlässiger als ein gutes (Abend-)Essen. Typisch polnische Küche gibt es im Folk Gospoda – bei Livemusik in rustikal-ausgelassener Atmosphäre

Auf dem Trocknen mitten in Warschau »

Flüchten Sie bei Regen in ein schönes, zentrales und lebhaftes Café, etwa ins Vincent in bester Lage direkt an Königstrakt und Universität. Dort schauen Sie trocken hinaus und lassen den Warschauer Alltag an sich vorüberziehen

Auf der Gegengeraden »

Das Nationalstadion ist auch außerhalb der Spielzeit einen Besuch wert. Schließen Sie sich einer der thematischen Führungen an und erkunden Sie den Fußballtempel jenseits des Spielfelds. Wer dann noch ein Match sehen will, kein Problem – die Sitzplätze sind überdacht

Erlösung vom Großstadttrubel »

In der Warschauer Hauptstadthektik wirkt der Plac Zbawiciela (Platz des Erlösers) wie aus der Zeit gefallen. Zahlreiche Cafés und Restaurants fügen sich in die Sandsteinarchitektur des Gebäudeensembles. Der richtige Ort, um Erlösung vom Großstadttrubel zu finden

Wellness im 44. Stock »

Hoch über den Straßenschluchten der Metropole bietet das Riverview Wellness Center im 44. Stockwerk des Hotels Intercontinental Entspannung – mit spektakulärem Blick über Warschau

Zurückgelehnt am Flussufer »

Am erst Mitte 2017 fertiggestellten Weichsel-Boulevard bieten Strandbars und Restaurants Terrassen mit Sesseln und Liegestühlen, wo Sie mit einem Drink in der Hand Fluss und Spaziergänger an sich vorbeiziehen lassen – etwa im spanisch inspirierten Lokal Fiesta i Siesta

Nostalgie und guter Kaffee »

Im behaglichen Café Pożegnanie z Afryką (nach dem Film „Jenseits von Afrika“) entfliehen Sie dem Trubel des Königstrakts, halten die Zeit eine Weile an und erstehen sogar Kaffees als Mitbringsel

Venezianische Gondeln »

Im Königlichen Bäderpark (Łazienki) bieten Gondolieri auf einem See Fahrten mit Booten nach venezianischem Vorbild an

Filmpalast »

Im Filmtheater Kinoteka, untergebracht im Gebäude des Kulturpalasts, können Sie Filme im Original mit polnischen Untertiteln genießen, und das in stimmungsvollem Ambiente

Klassisch erholen »

Es muss nicht immer Chopin sein: In der Warschauer Nationalphilharmonie (Filharmonia Narodowa) lassen sich wunderbar erholsame Abende mit klassischer Musik erleben

Altstadtmarkt Rynek Starego Miasta

Königsschloss und kommunistischer Kulturpalast, gläserne Kathedralen des Kapitalismus und Kultpartys in Abbruchhäusern: In Polens Hauptstadt geht vieles zusammen. Da ist die kleine Altstadt mit ihren malerischen Gassen und den schönen Kaufmannshäusern, umgeben vom Betongebirge sozialistischer Plattenbauten, spiegelverglasten Wolkenkratzern und riesigen Einkaufszentren. Kirchen in katholisch-barocker Pracht zeugen von vergangenen Epochen, im Süden reckt sich der modern-monumentale Tempel der Göttlichen Vorsehung in den Himmel. Polens neue Nationalkirche wird allerdings selbst weit überragt vom stalinistischen Kulturpalast, der einst den Sieg des Sowjetsozialismus symbolisieren sollte.

Es sind die atemberaubenden Kontraste, die den Reiz Warschaus ausmachen, weniger die gewachsene Schönheit klassischer Architektur. Mit jahrhundertealter Baukunst kann die polnische Hauptstadt kaum dienen. Warschau war am Ende des Zweiten Weltkriegs zu über 90 Prozent zerstört. Nahezu alles, was alt aussieht, ist Kopie, bis ins Detail meisterlich rekonstruiert: Kirchen, Paläste, ganze Straßenzüge, die komplette Altstadt. Warschau, seine Wiedergeburt inbegriffen, ist ein großes Memorial einer bewegten und tragischen Geschichte, in der Freiheit nie selbstverständlich war. Die Weichsel macht Warschau zur Stadt am Wasser. Das urbane Leben hat sich in den vergangenen Jahren in großen Schritten dem Fluss genähert. Nicht mehr nur im Sommer bevölkern Erholungssuchende und Partyhungrige gleichermaßen die Ufer. Radfahrer, Skater und Jogger und Spaziergänger säumen die noch völlig neuen, schicken Promenaden. Zu kommunistischen Zeiten hatte die Weichsel durch ihre Wucht und die Verschmutzung etwas radikal Trennendes. Doch spätestens seit der Fertigstellung des Nationalstadions auf dem rechten Ufer änderte sich alles. Dazu verläuft die neue U-Bahnlinie M2 unter dem Flussbett und bringt seit 2015 beide Stadthälften einander sehr nahe. Hinter dem Fußballtempel erstreckt sich der alte, längst wieder lebendige Stadtteil Praga mit seinen überkommenen Industrieanlagen.

Das junge Warschau entdeckt seinen Fluss wieder neu

Die Aura des Gegensätzlichen oder gar Widersprüchlichen, die über Warschau liegt, prägt das Leben und die Menschen in der Stadt. Umgekehrt sind es aber auch die gut 1,7 Mio. Einwohner, die der Metropole ihren Stempel aufdrücken. Im Rest des Lands eilt den Warschauern der Ruf hochnäsiger Hauptstädter voraus. Die Krakauer etwa betonen gern, dass ihr Ort schon Zentrum des Königreichs Polen war, als in Warschau noch die Kühe grasten. Tatsächlich ist Warschau eine vergleichsweise junge Hauptstadt. Erst 1596 verlegte König Sigismund III. seine Residenz aus Krakau hierher. Daher rührt womöglich auch der Neid in Krakau, wo man die Warschauer für unverbesserliche kulturlose Karrieristen hält. Das aber ist ein Zerrbild, das allenfalls eine Seite der Medaille zeigt. Zugegeben: Es ist die zuerst sichtbare Vorderseite.

Warschau entdeckt die Weichsel: An schönen Sommertagen zieht es die Menschen an den Fluss

Kapitalismuskapitale im östlichen Europa

Unbestritten hat sich Warschau seit dem revolutionären Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft als Kapitale des Kapitalismus im östlichen Mitteleuropa etabliert. Zahlreiche Zentralen internationaler Banken und Großunternehmen haben sich hier angesiedelt. Das bietet verlockende Möglichkeiten, und so träumen viele Menschen in der Provinz davon, in der Hauptstadt Karriere zu machen. Das Durchschnittsgehalt beträgt dort umgerechnet rund 1500 Euro gegenüber gut 1000 Euro im Rest des Lands. Zudem ist Polen dank günstiger Steuergesetze ein Paradies für Existenzgründer. Wer aber mit einer Geschäftsidee Erfolg haben will, der braucht einen Unternehmenssitz in Warschau – zumindest als Briefkastenfirma. Deren Inhaber arbeiten außerhalb der Metropole und lassen sich in der Stadt nur zu Geschäftsterminen blicken. Damit allerdings verstärken sie den ohnehin ausufernden (Pendel-)Verkehr. Warschau mit seinem nur langsam wachsenden U-Bahn-Netz ist eine Autostadt, deren oft sechs- oder achtspurige Einfallstraßen notorisch verstopft sind – auch wenn die Lage sich dank von der EU mitfinanzierter Straßenbauprojekte schon merklich entspannt hat. Doch all dies zeugt zuallererst vom ökonomischen Erfolg des Landes und seiner Hauptstadt. Die Arbeitslosigkeit, zum EU-Beitritt 2004 noch bei 20 Prozent, sank stetig und lag 2016 bei 8–9 Prozent. In der boomenden Hauptstadt allerdings sind nur knapp 3,5 Prozent offiziell erwerbslos.

Das Wirtschaftswunder an der Weichsel spiegelt sich in der Architektur der Kapitale wider. Die meisten Brachflächen, die es nach dem Sturz des Kommunismus 1989 gab, hat das neue Warschau erobert. In einer Art Wettlauf um die lukrativsten Lagen und ambitioniertesten Projekte wachsen luxuriöse Hotels oder die Bürogebäude von Unternehmen in den Himmel, die ihr im Aufschwung verdientes Geld in futuristische Hochhäuser stecken. Paradoxerweise herrscht in Warschau trotz des Baubooms nach wie vor latente Wohnungsnot. Sozialer Wohnungsbau findet kaum statt, und die Immobilienpreise haben längst Westniveau erreicht. Dennoch kauft sich jeder, der es irgendwie kann, eine kleine Wohnung. Das betrifft vor allem die neue Mittelschicht, die sich dank des Wirtschaftswunders immer stärker zwischen den Verlierern der Transformation und den Höchstverdienern ausbreitet.

WaWa, wie die Bewohner ihr Warszawa liebevoll nennen, ist eine Metropole mit einem blühenden Kulturleben. Bester Beleg sind die vielen kostenlosen Freiluftevents, die in der warmen Jahreszeit Zehntausende Besucher anlocken – ob in der Langen Nacht der Museen, beim Summer Jazz in der Altstadt oder bei klassischen Konzerten auf Schloss Wilanów und im Łazienki-Park. Bestens besucht sind auch die Theater der Stadt, die Philharmonie und vor allem die Nationaloper. Für deutsche Gäste immer wieder verblüffend ist der niedrige Altersdurchschnitt der kunstbeflissenen Zuschauer. Zufall ist das nicht: Warschau mit seiner pulsierenden Lebendigkeit ist eine Stadt der Jugend. Das zeigt sich tagsüber in den ebenso originell gestalteten wie meist überfüllten Cafés und mit Einbruch der Dunkelheit erwacht die Kneipen-, Club- und Diskothekenszene zu einem brodelnden Nachtleben.

Wer es etwas schräg liebt, den zieht es in den alternativen Stadtteil Praga rechts der Weichsel. In Abbruchhäusern oder Industriebauten hat sich dort eine ganz eigene Kultur entfaltet. Während des Warschauer Aufstands gegen die Nazis 1944 stand in dem Viertel schon die Rote Armee. Die Deutschen, die damals fast die gesamte Hauptstadt niederwalzten, mussten Praga unangetastet lassen. Deshalb finden sich dort die meisten Altbauten Warschaus – immer mehr frisch renoviert. Einst war der Stadtteil als Hochburg der Kleinkriminellen verschrien. Doch das hat sich geändert, spätestens seit das „Zehnjahres-Stadion“ mit seinem berühmt-berüchtigten Basar „Jahrmarkt Europas“ verschwunden ist. An seiner Stelle ist das neue Nationalstadion zum Zeichen des Wandels geworden – der Fußball-Europameisterschaft 2012 sei Dank.

Pulsierende Lebendigkeit macht Warschau zur Stadt der Jugend

Der Sport gehört fast so sehr zu Warschau wie die Kultur: Ruderregatten auf der Weichsel, Volleyball am City-Strand und natürlich die polnischen Nationalsportarten Fußball und Handball. Da Inlineskating, Fahrradfahren und andere sportliche Aktivitäten in den innerstädtischen Grünanlagen teils verboten sind, kam der neu gestalteten Weichsel-Promenade eine gewaltige Bedeutung zu. Es ist, als habe die ganze Stadt nur darauf gewartet, dieses Terrain aktiv und sportlich in Beschlag zu nehmen. Auch das Radwegenetz machte in jüngsten Jahren einen Quantensprung – befeuert durch die städtischen Mietfahrräder, deren Stationen inzwischen das Stadtbild prägen. Anfang dieses Jahrzehnts noch undenkbar: Langsam wird das Fahrrad vom reinen Sportgerät für immer mehr „automüde“ Warschauer zur echten Alternative in Beruf und Alltag.

Wer das geschäftige Treiben der City liebt, findet mehr als genug Anziehungspunkte. Der bunte Mix aus Einkaufszentren, Factory-Outlets und Boutiquen hat Warschau gerade auch für Touristen zum Shopping-Insidertipp gemacht. Historisch Interessierte stoßen nahezu auf Schritt und Tritt auf Zeugnisse der dramatischen Stadtgeschichte. Erinnerungstafeln und Mahnmale ehren die Freiheitskämpfer gegen die Zarenherrschaft und die Sowjetbesatzung, vor allem aber die Aufständischen gegen die Okkupation durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg. Nach der Flugzeugkatastrophe von Smolensk, bei der im April 2010 Präsident Lech Kaczyński und 95 weitere Repräsentanten Polens starben, hat sich zudem ein politisch motivierter Wettlauf um das „richtige“ Gedenken an die Opfer der Tragödie entwickelt.

Warschaus wechselvolle Geschichte

Die dunklen Zeiten der Historie, als Polen zwischen den europäischen Großmächten zerrieben wurde, prägen das Geschichtsbild im Land noch heute stark. Preußen, Russland und Österreich hatten sich Polen im 18. Jh. in drei Teilungen unter den Nagel gerissen. Warschau fiel erst an Preußen, später an Russland. Der Erste Weltkrieg machte die neue-alte Hauptstadt 1918 wieder zum Zentrum einer freien Republik. In den Goldenen Zwanzigern blühte die Metropole auf, was mit dem Überfall der Wehrmacht 1939 abrupt endete. Sechs Jahre lang litt Warschau unter der Terrorherrschaft der Nazis. Am Ende legten die Deutschen die Stadt in Schutt und Asche.

Doch die Bewohner kehrten zurück und ließen Warschau schnell auferstehen. Eine Millionenstadt komplett zu restaurieren, dazu waren sie freilich nicht in der Lage. Daher trat anstelle der historischen Substanz oftmals der Zweckbau der Plattensiedlungen, die dem Stadtbild bis heute ihren Stempel aufdrücken. Nach und nach wachsen neue Viertel mit weniger wuchtigen Wohnblocks wie zuletzt in Powiśle, dem Stadtteil an der zu neuem Leben erweckten Weichsel, unterhalb von Altstadt und Königstrakt. Neben hübschen Appartmentkomplexen entsteht hier auch so etwas wie ein Kiezleben mit studentisch-alternativem Touch. Und die Hauptstadt hat auch sehr exklusive Gegenden zu bieten, rings um das Adelsschloss Wilanów etwa oder im Diplomatenviertel von Saska Kępa mit seinen Parks. Zu sehen und zu erleben gibt es in Warschau also mehr als genug. Und vom Berliner Alexanderplatz bis zur Sigismundsäule vor Warschaus Königsschloss ist es nicht weiter als bis zum Kölner Dom: Warschau liegt mittendrin im neuen Europa.

Auch das ist Warschau: Futuristische Wolkenkratzer weisen den Weg in die Zukunft