Maskenhaft - Cornelia Rinne - E-Book

Maskenhaft E-Book

Cornelia Rinne

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Beschreibung

Eine bildhaft schöne Maske kann Ausdruckslosigkeit oder Emotionen verdecken, Starre und Regungslosigkeit verbergen ... Sie kann aber ebenso Spannung erzeugen, bis sie etwas Schönes und Wunderbares freigibt, das sie bis dahin gut behütet hat.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 34

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Start-up

Die Maske … ein Gegenstand, der gezielt etwas zeigt, mit dem ein bestimmter Ausdruck dargestellt und zugleich der wahre Inhalt verdeckt oder geschützt werden soll.

Oder betrachten wir es mal ganz anders … in der digitalen Welt beispielsweise ist eine Maske gleichzusetzen mit einem strukturierten Aufbau zur gelenkten Eingabe von Inhalten, ähnlich den Schubladen im Schrank oder den Fächern in der Schublade.

Auf jeden Fall geht es immer darum, sei es nun im guten Sinne oder mit zielgerichtet irritierender Absicht, dass wir nicht genau wissen, mit was wir konfrontiert werden und was eigentlich wirklich im Hintergrund steht. Hin und wieder ist das sogar gut, weil wir viel weniger wagen würden, wenn wir schon vorher wüssten, was dabei herauskommt. Häufig werden wir vorsätzlich derart getäuscht, dass wir voller Misstrauen zukünftig dazu neigen, nicht einmal mehr uns selbst zu vertrauen.

Die Welt der Masken ist facettenreich und veranlasst mich manchmal einfach zu leicht zynischer Ironie!

Inhaltsverzeichnis

Start-up

Bewusst versteckt?

Licht im Dunkeln

Im Raster

Heldenhaft

Hallelujah

Liebesfrage

Raupenleben

Lebenszug

Glückstück

Weltblick

Herz oder Stein

Rahmenlos

Zu zweit allein

Traumbild

Herzgeflüster

Abwehr

Zweifel

Suche

Vertrauen

Immertreu

Jetzt

Weg x Zeit

ER

Worte

Echt

Gefunden

Making-of

1 Bewusst versteckt?

Wir leben zu häufig im Niemandsland

und werden von anderen nicht erkannt.

Stetig versuchen wir zu erklären,

wünschen, dass liebe Menschen da wären.

Verständnis und Liebe, Großzügigkeit,

erhoffen wir sehnlich … die ganze Zeit.

Was sollen wir von uns selbst denn zeigen,

ohne Offenheit zu übertreiben?

Wir wollen dabei sein um jeden Preis,

tasten uns vor Stück für Stück und ganz leis‘.

Versteht uns denn niemand, ist denn da wer?

Warum nur ist Wahrheit immer so schwer?

Verstecken wir artig, was niemand will,

wird schnell unser Leben verdächtig still.

Zeigen wir Alles, will’s keiner sehen,

könnten wir einsam zugrunde gehen.

Was kann da helfen, was sollen wir tun?

Maskenhaft … rätselhaft werden wir nun!

Wer wir sind und wo wir gerade sind und was wir in dieser Sekunde denken und in der nächsten Minute tun … Wer weiß?

Die philosophische Frage über das wahre und wirkliche Sein oder Nicht-Sein der Menschen steht nach Jahrtausenden noch immer offen. Warum nur lässt sich diese Neugier nicht befriedigen? Wir lernen und lernen dazu und fragen immer wieder nach dem Sinn des Lebens, versuchen, unsere Existenz zu beweisen und zu rechtfertigen … wir warten auf ein Echo.

Wer Gutes ernten will, muss Bestes sähen. Das war schon immer so. Keine Kopie ist besser als das Original und von nichts kommt nichts. In der erlernten Erwartung „was wir geben, kommt immer zurück“ erzeugen wir Positives. Und wir warten.

Wir stürzen uns in Events und erfühlen in diesem Gewühl Leben … aber wo ist die Wirklichkeit? Mit uns allein gelassen suchen wir das Leben und finden uns verlassen ohne die erhoffte Menge Mensch um uns herum.

Erkennen wir uns selbst?

2 Licht im Dunkeln

Verdachtsmomente, dass Viele nur lügen,

in unsrer Seele zusammen sich fügen.

Wem können wir wirklich noch vertrauen?

Auf welche Aussagen können wir bauen?

Ob weit in der Welt oder nur ganz privat,

erkennbare Tiefe der Glauben nicht hat.

Wir sitzen zu Hause und schauen hinaus …

Wie sieht unsre Zukunft nun eigentlich aus?

Von Hoffnung getrieben nach vorn wir sehen,

von Zweifeln gebremst, da bleiben wir stehen.

Wir gehen durch Tunnel, am Ende ist Licht,

die Angst in uns warnt und wir hören sie nicht.

Gradlinig verfolgen wir weiter das Ziel.

Verlangen wir damit vom Leben zu viel?

Wollen wir so in den Tag hinein leben,

dem Zufall ein recht frohes Dasein geben?

Sollten wir nicht auf das Gute vertrauen

und stets auf ein friedliches Leben bauen?

Menschen reden über sich selbst oder andere oder das, was sie bewegt. Sie stimmen zu oder lehnen ab. Doch was denken sie wirklich?