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Katalog zur Ausstellung "Max Kahlke. Zum 125. Geburtstag", Detlefsen-Museum in Glückstadt. Am 13. Januar 2017 jährt sich zum 125. Male der Geburtstag des Glückstädter Malers Max Kahlke. Sein Werk umfasst Ölgemälde, Aquarelle und Holzschnitte. Seine Themen sind religiöse Sujets, Marschlandschaften und Portraits. Vor allem vier religiöse Werke sichern ihm einen Platz in der Kunstepoche der 20er Jahre, zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit, "Die Kreuzigung II" in der Flensburger Marienkirche, der Große Marienaltar im Schleswiger Dom, die "Pieta II" und "Kreuzigung I" in der Stadtkirche Glückstadt. Seine Werke hängen u.a. im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Schloß Gottorf, im Museum Museumsberg in Flensburg, im Kreismuseum Prinzeßhof in Itzehoe, im Altonaer Museum in Hamburg und im Detlefsen-Museum Glückstadt.
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Seitenzahl: 22
Veröffentlichungsjahr: 2017
Vorwort
Christian Boldt
Lebensdaten
H.-Peter Widderich
Max Kahlke – Zum 125.
H.-Peter Widderich
Abbildungen
Verzeichnis der ausgestellten Werke
Die Autoren
Am 13. Januar 2017 jährt sich zum 125. Mal der Geburtstag des Glückstädter Malers Max Kahlke. Sein Werk umfasst Ölgemälde, Aquarelle, Druckgrafiken und angewandte Kunst. Seine Themen sind religiöse Sujets, Marschlandschaften und Porträts. Vor allem vier religiöse Werke sichern ihm einen Platz in der Kunstepoche der 1920er Jahre, zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit: Die Kreuzigung II in der Flensburger Marienkirche, der Große Marienaltar im Schleswiger Dom sowie Pietà II und Kreuzigung I in der Stadtkirche Glückstadt. Seine Werke hängen u.a. im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Schloss Gottorf, im Museum Museumsberg in Flensburg, im Kreismuseum Prinzeßhof in Itzehoe und im Altonaer Museum in Hamburg.
Das Detlefsen-Museum Glückstadt ist seit den 1920er Jahren mit Kahlke und seinem Werk verbunden. Es erinnert im Glückstädter Jubiläumsjahr mit dieser Werkschau an das vielfältige Schaffen des bedeutenden Künstlers. Gezeigt werden im Studio des Museums Werke aus allen Schaffensbereichen dieses viel zu früh verstorbenen Malers. Auch 89 Jahre nach seinem Tod ist er nicht vergessen. Max Kahlke hat selber gesagt: „ Es gibt nur einen unfehlbaren Richter in Dingen der Kunst, daran ist nicht zu rütteln: Die Zeit.“ Die Zeit hat geurteilt, positiv!
Wenige Wochen nach Beginn unserer Ausstellung sind vom 12.2. - 11.6. 2017 im Wenzel-Hablik-Museum in Itzehoe Werke von Max Kahlke in der Ausstellung 'Ein Wiedersehen. Fünf Steinburger Künstler: Blohm, Gries-Danican, Hablik, Kahlke, Wehrmann' zu sehen.
Mein besonderer Dank gilt H.-Peter Widderich für die Kuratierung der Ausstellung sowie für Text und Gestaltung des Kataloges. Corinna Schmidt danke ich für die technische und organisatorische Umsetzung der Ausstellung. Allen Leihgebern, insbesondere Frau Dr. Chmielewski vom Kreismuseum Prinzeßhof in Itzehoe und Herrn Hennings, danke ich für die unkomplizierte Überlassung der Leihgaben.
Christian Boldt, M.A.
Leiter des Detlefsen-Museums
1892
13. Januar in Glückstadt geboren.
1911
Abitur am humanistischen Königlichen Gymnasium zu Glückstadt. Im Wintersemester Studium an der Akademie für bildende Künste in Stuttgart (Aktzeichnen bei Prof. Poetzelberger).
1912
Aufnahme in die Schleswig-Holsteinische Kunstgenossenschaft. Im Wintersemester Studium an der Kunstakademie Weimar (Aktzeichen bei Prof. Fritz Mackensen).
1913
Im Wintersemester Studium an der Kunstakademie Weimar.
1915
Soldat, Ausbildung in Mölln.
1916/
17 Teilnahme an der Somme-Schlacht. Verwundung. Lazarettaufenthalte. Kur.
1918
Soldat bei der Fliegerabwehr in Frankreich. Rückzug. Entlassung. Begegnung mit Willy Jaeckels Gemälde ‚Der heilige Sebastian‘ in der Hamburger Kunsthalle.
1919
Glückstadt. Erste Gemälde: ‚Ecce homo‘, ‚Selbst mit Stahlhelm‘ u.a., Druckgrafik.
1920
Atelier im Elternhaus, Am Fleth 25. Max und Walter Kahlke geben das Buch heraus: ‚Die Wappen der alten Bauerngeschlechter in den holsteinischen Elbmarschen‘.
1921
Gründung der Detlefsen-Gesellschaft in seinem Atelier.
